Ein genussvolles Wochenende an der Fränkischen Moststraße

Rennrad-Collection von
komoot

Wenn die Apfelblüte die hügelige Landschaft Mittelfrankens in einen weiß-rosa Schleier hüllt, steht der Frühling vor der Tür. Die Natur erwacht zum Leben, überall sprießt und summt es. Dann ist es hier wunderschön und die Natur ruft förmlich dazu auf, sich aufs Rennrad zu schwingen. Nicht minder schön ist es, wenn der Sommer für wohlige Wärme sorgt und die unzähligen Früchte der Streuobstwiesen langsam zu reifen beginnen. Wohlfühlfaktor pur und wenn es wirklich mal zu warm ist, versprechen idyllische Täler und viele kleine Flüsse und Seen die ersehnte Abkühlung. Einfach perfekt, für ausgedehnte Rennradtouren bis in den Sonnenuntergang. Wenn dann der Herbst die Landschaft in eine bunte Farbsinfonie verwandelt, ist die Zeit der Ernte gekommen. Für die Obstbauern bedeutet das viel Arbeit, für dich Genuss pur. In Restaurants und Biergärten sorgt frischer Most für pure Gaumenfreude. Ein Festival für die Sinne und der perfekte Grund, um auch im Herbst seine Rennradrunden durch Mittelfranken zu drehen. Wenn du die Kälte nicht scheust, wirst du hier übrigens auch im Winter deine Freude haben – dann ist es hier besonders idyllisch.

Kurz gesagt: Hier im Nordwesten von Bayern im schönen Mittelfranken ist fast das ganze Jahr über Rennradsaison. Die Landschaft ist geprägt vom Obstanbau, seinen landschaftlichen Schönheiten und kulinarischen Genüssen. Die Touren dieser Collection für ein (langes) Wochenende sind inspiriert von der Fränkischen Moststraße, auf deren Weg zahlreiche Highlights liegen, die sich oftmals erst auf den zweiten Blick als solche entpuppen. Wenn du aber mit offenen Augen durch die wunderschöne Landschaft fährst, wirst du die wahre Schönheit der Streuobstwiesen, Blütenteppiche, Bienenstöcke und Schafweiden erkennen. Genuss braucht etwas Zeit – nimm sie dir und genieße ein kühles Kneipp-Bad, eine kleine Pause am idyllischen Badesee oder einen frischen Obstsaft in einem der zahlreichen gastronomischen Betriebe entlang der Moststraße.

Wir haben dir drei Touren zusammengestellt, die du ganz nach deinem Gusto kombinieren kannst. Wenn du es entspannt angehst, kannst du daraus drei lockere Tagesetappen für ein langes Wochenende machen. Wenn du länger am Stück im Sattel sitzen möchtest, verbindest du einfach zwei der Touren miteinander oder forderst dich gleich richtig heraus, indem du die ganze Runde an einem Stück fährst. Du hast alle Möglichkeiten. In den Etappenzielen besteht jeweils eine gute Bahnverbindung und hier findest du (wie auch in vielen Orten unterwegs) allerlei Übernachtungsmöglichkeiten. Ob im Frühling, Sommer, Herbst oder sogar im Winter – dem vollen (Rennrad-) Genuss in der Mostregion Mittelfrankens steht nichts im Wege!

Auf der Karte

Touren entlang der Fränkischen Moststraße

  • Mittelschwer
    03:51
    73,1 km
    19,0 km/h
    770 m
    750 m
    Mittelschwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    In der gemütlichen Stadt Gunzenhausen startet unser kurzes Wochenend-Abenteuer, das dich entlang der Fränkischen Moststraße einmal durchs wunderschöne Mittelfranken führt. Und es geht direkt idyllisch los: Von der hübschen Altstadt aus steuerst du den Altmühlsee an, auf dessen Ufer-Radweg du es bei bester Aussicht schön laufen lassen kannst.

    Nun geht es hoch hinaus. Der Hesselberg wartet darauf, von dir erklommen zu werden. Oben angekommen befindest du dich auf der höchsten Erhebung Mittelfrankens und kannst dir erstmal einen Überblick verschaffen. Wenn das Wetter gut ist, hast du eine fantastische Aussicht, die im Süden bis in die Alpen reichen kann. Ebenso genussvoll ist die anschließende Abfahrt zurück nach Gerolfingen.

    Unten angekommen rollst du vorbei an wunderschönen Streuobstwiesen direkt auf den Römerpark Ruffenhofen zu. Hier kannst du den Blick auf ein bestens erhaltenes Römerkastell aus der Ferne genießen, oder dir die alten Bauten im Detail aus der Nähe anschauen. Hier gibt es Vieles zu entdecken, eine kleine Pause lohnt sich.

    Vorbei an saftigen Wiesen, unzähligen Obstbäumen und idyllischen Weihern nimmst du nun Kurs aufs heutige Etappenziel. In Ellwangen wirst du von der tollen Atmosphäre in der historischen Altstadt mit ihren barocken Häusern in Empfang genommen. Hier gibt es eine große Auswahl an Restaurants, die für rustikale fränkische Gaumenfreuden sorgen. Dazu ein fränkisches Bier oder einen frischen Apfelsaft – das perfekte Ende einer schönen Rennradtour.

    Von Ellwangen aus kannst du, wenn du magst, mit der Regionalbahn über Crailsheim und Ansbach zurück nach Gunzenhausen fahren.

  • Schwer
    05:03
    106 km
    20,9 km/h
    930 m
    960 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Von Ellwangen führt uns die zweite Etappe entlang der Moststraße heute in Richtung Nordost nach Ansbach. Unterwegs führen wir dich wieder an idyllischen Natur-Highlights vorbei und nehmen die ein oder andere Schleife mit, um die schöne Gegend noch intensiver zu genießen.

    Vom Start weg rollst du noch ein kleines Stück durch die wirklich schöne Altstadt von Ellwangen, bevor du die Stadt verlässt. Auf dem Radweg, der dich aus Ellwangen führt, wirfst du am besten nochmal einen kurzen Blick nach hinten – die Aussicht auf die Häuser, aufs „Schloss ob Ellwangen“ und auf die Schönenbergkirche lohnt sich. Durch grüne Wiesen und vorbei an vielen kleinen Teichen geht es nun auf und ab, bis du die wunderschöne Altstadt von Dinkelsbühl erreichst. Hier kannst du in der privaten Brennerei mitten in der Altstadt erfahren (und auch einen ganz kleinen Schluck schmecken), was aus dem ganzen frischen Saft wird, wenn man ihn noch ein bisschen weiter verarbeitet.

    Falls der Obstbrand dich aus den Latschen gehauen hat, kannst du deinen Beinen wenig später in Dürrwangen neues Leben einhauchen. Im „Grünen Klassenzimmer“ hinter dem kleinen Dorfsee befindet sich eine Kneippanlage, die für eine Erfrischung sorgen kann. Außerdem informieren hier verschiedene Stationen, wie zum Beispiel ein Insektenhotel, über den besonderen Wert der fränkischen Streuobstwiesen.

    Es bleibt idyllisch und ruhig. Der Krummweiher bei Königshofen lädt zu einer weiteren Pause ein und auch die Fahrt im Tal der Wieseth ist Genuss pur. Dabei geht es heute stetig hoch und wieder runter, sodass du am Ende des Tages immerhin 930 Höhenmeter gesammelt hast. In Feuchtwangen kannst du dich ein letztes Mal stärken, bevor die letzten rund 30 Kilometer vorm Etappenziel Ansbach auf dich warten. Ansbach heisst dich nicht nur mit seiner beeindruckenden und prunkvollen Altstadt willkommen, sondern auch mit kulinarischen Genüssen a la Mittelfranken: Bratwurst, Sauerkraut und Schwarzbrot stehen hier hoch im Kurs. Danach kannst du garantiert gut schlafen – Gelegenheiten dazu bietet Ansbach en masse. Solltest du die Tour hier beenden wollen, bringt die Deutsche Bahn dich in weniger als 20 Minuten zurück nach Gunzenhausen.

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  • Mittelschwer
    03:12
    71,2 km
    22,2 km/h
    460 m
    440 m
    Mittelschwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Nach einem gemütlichen Frühstück in der schönen Ansbacher Altstadt startet die letzte Etappe unserer Tour entlang der Fränkischen Moststraße ganz entspannt durch den Ansbacher Stadtwald. Nach dem kurzen Anstieg hoch nach Elpersdorf bist du schön warm. Wenn du die Autobahn überquerst, wird es einmal kurz etwas unruhig, danach tauchst du wieder in die Idylle Mittelfrankens ab.

    Spätestens in Burgoberbach hat dich die Ruhe der Natur zurück. Hier kannst du kurz an der Kapelle stoppen und noch einmal den Duft der angrenzenden Streuobst- und Blütenwiesen genießen oder deinen Waden nochmals ein Kneippbad gönnen. Durchs Altmühltal rollt es sich ganz entspannt, bevor dann der letzte Anstieg des Wochenendes auf dich wartet. Hoch nach Oberhöhberg kommst du noch einmal ins Schwitzen, bevor du dann die finale Abfahrt runter zum Altmühlsee genießt. Eine Ehrenrunde um den See sorgt für den einmalig schönen Abschluss der Tour.

    Etappe 3 unseres Wochenendabenteuers entlang der Fränkischen Moststraße haben wir extra etwas kürzer gehalten. So bleibt am Ende der Tour noch genug Zeit, um entspannt mit dem Zug oder dem eigenen Auto nach Hause zu fahren. Unterwegs hast du sogar zweimal die Möglichkeit, die Tour weiter zu verkürzen: Von Ornbau kannst du über Mörsach direkt nach Gunzenhausen fahren und dir den Abstecher über Oberhöhberg sparen (Ersparnis rund 24 Kilometer). Ganz am Ende kannst du alternativ rund 13 Kilometer sparen, indem du die See-Umrundung weglässt.

Collection Statistik

  • Touren
    3
  • Distanz
    250 km
  • Zeit
    12:06 Std
  • Höhenmeter
    2 160 m

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