Alpenüberquerung für Genießer – in 7 Etappen vom Tegernsee nach Sterzing

Wander-Collection von
komoot

Die Alpenüberquerung vom bayerischen Tegernsee bis nach Sterzing in Südtirol gilt als echte Genießerroute. Denn eine Besonderheit lässt diese Trans-Alp-Wanderung hervorstechen: Zwischen den einzelnen Etappen überbrückst du längere Abschnitte bequem mit dem Bus, dem Zug oder der Seilbahn. Auf diese Weise gibt es keine Durststrecken entlang viel befahrener Straßen, keine kräftezehrenden Aufstiege und keine zitternden Knie bei langen Abstiegen – stattdessen kannst du dich jetzt schon auf entspannte Touren in traumhafter Natur freuen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Transalp-Routen steht bei dieser Wanderung außerdem nicht das bergsteigerische Können im Vordergrund – vielmehr genießt du hierbei gleichermaßen die malerische Natur der Alpen und die kulinarischen Köstlichkeiten entlang deiner Wanderung. Denn mit der sich wandelnden Natur, ändern sich auf dem Weg von Norden nach Süden auch die Spezialitäten, die in den Gasthäusern und in den Almhütten auf der Speisekarte stehen. In Bayern gibt es zum Schweinebraten oder geräucherten Fisch ein zünftiges Bier, auf den Almen erwartet dich hausgemachter Käse und frische Milch, in Tirol genießt du Kaspressknödel und den obligatorischen Kaiserschmarrn und in Sterzing serviert man dir zu den weltbesten Knödeln ein Gläschen Wein.

Die Alpenüberquerung vom Tegernsee nach Sterzing führt dich in sieben Tagesetappen über das bayerische Mangfallgebirge, entlang des Tiroler Achensees, über die Zillertaler Alpen und durch das malerische Südtiroler Pfitschtal. Dabei legst du insgesamt eine Strecke von rund 115 Kilometern zurück. Auf dieser Strecke stehen insgesamt nur knapp 3.000 Höhenmeter im Aufstieg an – dem stehen aber gerade mal circa 3.500 Höhenmeter im Abstieg gegenüber. Schon daran kannst du erkennen, dass auf dieser Route keine sportlichen Höchstleistungen gefordert werden. Da die Wanderung die meiste Zeit über bequeme Wanderwege oder gut ausgebaute Bergpfade verläuft, eignet sich die Alpenüberquerung nicht nur für ausdauernde Bergprofis, sondern auch für ambitionierte Gelegenheitswanderer.

In den einzelnen Etappenzielen erwarten dich jeweils zahlreiche Hotels, Alpengasthäuser und gemütliche Pensionen. Viele der Unterkünfte entlang der Wanderroute bieten sogar einen Gepäcktransfer an – so benötigst du auf deinen Wanderungen bloß einen einfachen Tagesrucksack mit Wetterschutzkleidung, Wasser und Proviant.

Wenn du also schon länger von einer Alpenüberquerung geträumt hast, dich aber aus Respekt vor der körperlichen Herausforderung zurückgehalten hast, dann ist die Route vom Tegernsee nach Sterzing genau das Richtige für dich.

Auf der Karte

Alle Etappen der Alpenüberquerung vom Tegernsee nach Sterzing

  • Schwer
    06:10
    23,1 km
    3,7 km/h
    300 m
    220 m
    Fähre
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Die erste Etappe deiner Alpenüberquerung führt dich am Ufer des Tegernsees entlang hinein in die Bergwelt des Mangfallgebirges. Hier wanderst du entlang der Weißach bis zum Wildbad Kreuth. Dank gut ausgebauter Wege und wenig Steigung ist die Tour perfekt geeignet, um sich in Ruhe einzuwandern. Wenn dir die 23 Kilometer Strecke zu lang sind, dann kannst du auch mit der Bahn bis zum Bahnhof Tegernsee fahren und deine Tour hier beginnen. Auf diese Weise sparst du rund sechs Kilometer Strecke ein.

    Die erste Etappe der Alpenüberquerung für Genießer beginnt im beschaulichen Gmund am Ufer des Tegernsees. Vom Bahnhof Gmund aus folgst du für ein Stück der Uferpromenade, bis dich die Route über die Kurstraße hinauf zum Tegernsee Höhenweg führt. Hier oben wanderst du auf einem bequemen Wanderweg abseits der Straße und genießt dabei eine herrliche Aussicht.

    Bei der Stadt Tegernsee geht es dann wieder hinab zum Ufer und direkt am gleichnamigen Brauhaus vorbei. Bierliebhaber sollten hier unbedingt eine Pause einlegen. Weiter am Seeufer entlang wanderst du bis zum Anleger der Ruderfähre. Mit der Fähre setzt du zum gegenüberliegenden Ufer über, wo dich der Weg noch ein letztes Stück am Tegernsee entlang und bis zur Einmündung der Rottach führt.

    Flussaufwärts geht es aus der gleichnamigen Stadt hinaus. Bald knickt der Weg nach Süden ab und du wanderst über weite Wiesen. Am Fuße der Berge verläuft der Wanderweg am Waldrand in Richtung Weißach. Ohne nennenswerte Höhenunterschiede wanderst du an der Weißach entlang flussaufwärts.

    Rund um dich herum breitet sich das Weißachtal aus, das zu beiden Seiten von beeindruckenden Bergen eingerahmt wird. Du durchquerst das Örtchen Kreuth, wo mehrere Gasthäuser zu einer Rast einladen. Immer weiter an der Weißach entlang geht es bis Wildbad Kreuth. Als Abschluss deiner heutigen Wanderung erwarten dich hier ein gemütliches Gasthaus und eine Fischzucht mit angeschlossener Räucherei. Da es in Wildbad Kreuth keine Übernachtungsmöglichkeit gibt, fährst du nach deiner wohlverdienten Pause mit der Buslinie 9556 oder 9550 zurück nach Kreuth, wo du eine gute Auswahl an Unterkünften findest.

    Fahrpläne findest du unter rvo-bus.de/oberbayernbus/view/fahrplan/kursbuchtmpl.shtml.

  • Schwer
    07:31
    21,0 km
    2,8 km/h
    880 m
    840 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die zweite Etappe der Alpenüberquerung vom Tegernsee nach Sterzing führt dich über die grünen Berge des Mangfallgebirges. Hoch oben auf dem Bergkamm überschreitest du auch die Grenze nach Österreich. Nach einer Pause auf der Blaubergalm folgst du dem Weg hinab ins Tal nach Achenwald.

    Start deiner heutigen Etappe ist die Bushaltestelle Siebenhütten, die du von Kreuth aus mit den Buslinien 9550 und 9556 erreichst. Hier überquerst du die Weißach und folgst dem Wanderweg hinein in den Wald. Der Weg steigt zügig an und führt unterhalb vom Hohen Gernberg hinauf zu den grünen Almwiesen der unbewirtschafteten Geißalm.

    Auch wenn du hier nicht einkehren kannst, lohnt sich eine kurze Verschnaufpause, um das herrliche Bergpanorama zu genießen. Im Anschluss geht es über die Bergweiden weiter bergauf. Bald führt dich der Wanderweg wieder hinein in einen lichten Bergwald. Nach einer Weile zweigt ein Pfad in Richtung Schildenstein ab – wenn du magst, kannst du den Gipfel besteigen und von oben einen herrlichen Blick über das Mangfallgebirge genießen.

    Ohne größere Höhenunterschiede wanderst du im Anschluss weiter zur Blaubergalm. Hier hast du dir eine ausgiebige Rast und eine zünftige Mahlzeit redlich verdient. Frisch ausgeruht beginnt nun dein Abstieg ins Tal. Schon nach wenigen Metern triffst du hier auf den Klammbach, der dich auf der restlichen Wanderung begleiten wird.

    Auf einem bequemen Forstweg wanderst du gemächlich Seite an Seite mit dem Klammbach bergab. Zu beiden Seiten ragen bewaldete Berghänge auf und du kannst die Natur in vollen Zügen genießen. Im Tal angekommen, mündet der Klammbach in die Walchen und zugleich erwartet dich hier auch dein Etappenziel Achenwald.

    In Achenwald gibt es eine kleine Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Alternativ fährst du heute noch mit der Buslinie 9550 oder 4080 bis nach Achenkirch, dem Startpunkt der dritten Etappe.

    Fahrplanauskünfte erhältst du unter vvt.at.

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  • Mittelschwer
    03:42
    13,5 km
    3,7 km/h
    120 m
    100 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Die dritte Etappe führt dich auf einem spannenden und aussichtsreichen Höhenpfad am Ufer des Achensees entlang. Auf der Wanderung von Achenkirch im Norden nach Maurach im Süden genießt du bei jedem Schritt traumhafte Ausblicke auf den größten See Tirols. Aufgrund seiner Größe und seiner natürlichen Schönheit wird der See von den Tirolern auch liebevoll „das Tiroler Meer” genannt.

    Deine heutige Etappe beginnt an der Bushaltestelle „Achenkirch Abzweig Achensee”, die von Achenwald aus von den Buslinien 9550 und 4080 angefahren wird. Von hier aus geht es direkt ans Ufer des Achensees. Nach Überquerung des Oberaubachs triffst du auf den Gaisalmsteig, der am steilen Westufer des Achensees entlang führt.

    Im steten Auf und Ab schlängelt sich der schmale Wanderweg unter den steilen Berghängen entlang. Jederzeit genießt du hier einen fantastischen Ausblick auf den gewaltigen See und auf die gegenüberliegenden Berghänge. Nach rund vier Kilometern triffst du auf die Gaisalm, die hier malerisch am Ufer liegt. Das Gasthaus ist nur zu Fuß oder mit dem Schiff zu erreichen und verzaubert daher mit einer fantastischen Ruhe.

    Nach einer Pause geht es dann am Westufer weiter entlang in Richtung Maurach. Der Wanderweg ist hier zum Teil recht schmal und führt mehrfach über Stufen bergauf und bergab. Im beschaulichen Pertisau überquerst du den Pletzachbach, der hier in den Achensee mündet. Hier endet der schmale Gaisalmsteig und du wanderst den Rest der Tour auf bequemen Wegen an der Seepromenade entlang bis zum Etappenziel Maurach.

    In Maurach hast du eine gute Auswahl an verschiedenen Unterkünften.

    Fahrpläne für die Buslinien 9550 und 4080 findest du unter vvt.at.

  • Schwer
    04:15
    12,6 km
    3,0 km/h
    280 m
    670 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der vierten Etappe wanderst du durch die malerische Bergwelt der Zillertaler Alpen. Dazu geht es zunächst von Maurach aus mit Bus und Bahn bis nach Fügen. Anschließend fährst du mit der Seilbahn hinauf zum Spieljoch. Von hier aus wanderst du auf gut ausgebauten Wanderwegen über weite Bergwiesen bis zum Ferienort Hochfügen.

    Zu Beginn der vierten Etappe fährst du von Maurach aus mit der Buslinie 8332 oder 4080 bis zum Bahnhof Jenbach. Hier steigst du in die Regionalbahn R149 um, die auch als Zillertalbahn bekannt ist. Mit dem Zug geht es weiter bis zum Bahnhof Fügen-Hart im Zillertal. Vom Bahnhof sind es rund 15 Minuten Fußweg bis zur Talstation der Spieljochbahn, die dich mit einem Zwischenstopp an der Mittelstation bequem bis hinauf zum Spieljoch bringt.

    Von der Bergstation der Spieljochbahn sind es nur wenige Schritte bis zum Spieljochgipfel, der dich bereits zu Beginn deiner Wanderung mit einem herrlichen Ausblick auf das Zillertal verwöhnt. Von hier aus wanderst du zunächst hinauf zum Onkeljoch und im Anschluss folgst du den beschilderten Wanderwegen weiter in Richtung Loassattel und Hochfügen.

    Hier oben wanderst du auf einem gut ausgebauten Bergpfad über weite Bergwiesen und entlang kleiner Zirbenwälder. Vom Onkeljoch aus verläuft die Wanderung fast die gesamte Zeit über bergab und so kannst du ohne größere Anstrengungen die malerische Bergwelt genießen.

    Nach rund vier Kilometern lohnt sich eine erste Rast an der gemütlichen Jausenstation der Gartalm. Wenn du jetzt noch keine Pause benötigst, kannst du deine Wanderung auch bis zum Loassattel fortsetzen. Hier erwartet dich dann der Alpengasthof Loas, der für seine vorzüglichen Tiroler Speisen bekannt ist.

    Nach einer ausgiebigen Rast beim Loas wanderst du über Wiesen und durch lichte Wälder hinab zum Etappenziel Hochfügen, wo du auch deine Nacht verbringst.

    Fahrplanauskünfte für Bus und Bahn erhältst du unter vvt.at.

  • Mittelschwer
    04:12
    10,8 km
    2,6 km/h
    830 m
    300 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der fünften Etappe der Alpenüberquerung vom Tegernsee nach Sterzing geht es im wahrsten Sinne des Wortes hoch hinaus: Rund 830 Höhenmeter im Aufstieg wollen bewältigt werden. Für diesen Aufstieg wirst du aber auch voll belohnt, denn auf dem 2.258 Meter hohen Rauhenkopf stehst du auf dem höchsten Punkt deiner gesamten Wanderung. Vom Gipfel aus geht es dann gemächlich bergab bis zum Melchboden. Hier steigst du in den Bus und fährst über die Zillertaler Höhenstraße bis zum Etappenziel Mayrhofen.

    Ohne weiteren Bustransfer startet deine fünfte Etappe im Ferienort Hochfügen. Von hier aus wanderst du stromaufwärts am Finsingbach entlang durch das gleichnamige Tal. Bei deinem Aufstieg in Richtung Rastkogelhütte genießt du die herrliche Natur des Tals und passierst mehrere kleine Almdörfer. Zunächst wanderst du auf einem bequemen Schotterweg durch das schmaler werdende Tal, bis ein Bergpfad in Richtung Rastkogelhütte abzweigt.

    Hier überquerst du den Finsingbach und folgst dem Bergwanderpfad über weite Almwiesen aufwärts. Beim Aufstieg wirst du mit herrlichen Ausblicken ins Finsingtal und auf die Zillertaler Alpen verwöhnt. Bald erreichst du die Einsattelung zwischen Rosskopf und Kraxentrager. Von hier aus verläuft der Wanderweg ohne nennenswerten Höhenunterschied bis zur Rastkogelhütte. An dieser Stelle hast du fast den gesamten Aufstieg der heutigen Etappe hinter dich gebracht und somit hast du dir eine ausgiebige Pause verdient.

    Nach einer Mahlzeit bei herrlichem Blick auf die Zillertaler Alpenwelt wanderst du weiter bis zum Rauhenkopf. Der Weg führt ein Stück bergan und bietet dir weiterhin großartige Bergpanoramen. Nachdem du mit einigem Stolz den Rauhenkopf überschritten hast, geht es gleichmäßig bergab bis zur Jausenstation Melchboden.

    Bei einem Stück Apfelstrudel kannst du hier gemütlich die Zeit überbrücken, bis dich der Bus 8340 ganz bequem hinab nach Hippach bringt. Hier steigst du in die Zillertalbahn um und fährst weiter bis zum Etappenziel Mayrhofen.

    Fahrpläne für Bus und Bahn erhältst du unter vvt.at.

  • Schwer
    04:50
    14,0 km
    2,9 km/h
    490 m
    820 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die sechste Etappe deiner Alpenüberquerung beginnt am Schlegeisspeichersee und führt dich von der Staumauer aus durch die gewaltige Hochgebirgswelt der Zillertaler Alpen bis zum Pfitscher Joch. Hier überschreitest du die österreichisch-italienische Grenze und wanderst auf bequemen Wanderwegen durch das malerische Pfitschtal bis nach St. Jakob in Südtirol.

    Am Morgen deines sechsten Wandertages fährst du von Mayrhofen mit dem Bus der Linie 4102 bis zum Startpunkt am Schlegeisspeichersee. Die Fahrt dauert rund eine Stunde und dabei kannst du die großartige Aussicht auf die Bergwelt bewundern.

    An der gewaltigen Staumauer des Speichersees beginnst du schließlich deine Wanderung. Hier geht es zunächst am Ufer entlang, bis du zur Einmündung des Zamserbachs gelangst. Durch das Zamserbach wanderst du gleichmäßig bergauf in Richtung Pfitscher Joch.

    Zunächst führt dich der Weg über weite Bergwiesen und entlang kleiner Waldstücke, doch langsam wird die Umgebung karger und felsiger. Bald wachsen am Wegesrand nur noch kurzes Gras und Moose und zu beiden Seiten des Tals ragen gewaltige Berggipfel in den Himmel.

    Bevor du das Pfitscher Joch erreichst, kannst du noch eine Rast auf der Lavitzalm einlegen und bei einer leckeren Mahlzeit die dramatische Bergwelt des Zamsertals genießen. Im Anschluss geht es in einigen Kehren hinauf zur Passhöhe. Am Pfitscher Joch betrittst du schließlich italienischen Boden. Nur wenige Minuten vom Pass entfernt befindet sich das Pfitscherjoch-Haus. In der ältesten Berghütte von Südtirol gibt es neben typischen Tiroler Leckereien auch italienische Spezialitäten – so kannst du den Grenzübertritt auch kulinarisch erfahren.

    Vom Pfitscherjoch-Haus führt ein breiter Schotterfahrweg in Kehren bergab bis zum Etappenziel St. Jakob. Dort angekommen, findest du eine gute Auswahl an gemütlichen Unterkünften.

    Den Fahrplan der Buslinie 4102 findest du unter vvt.at.

  • Schwer
    05:35
    20,6 km
    3,7 km/h
    110 m
    610 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die siebte Etappe ist der krönende Abschluss deiner Alpenüberquerung. Auf kaum befahrenen Straßen und breiten Wanderwegen wanderst du gemächlich durch das malerische Pfitschtal bergab bis zum Etappenziel Sterzing.

    Startpunkt deiner letzten Tagesetappe ist das kleine Almdorf St. Jakob im Pfitschtal. Von hier aus wanderst du auf einer schmalen Nebenstraße über weite Bergwiesen und passierst auf deinem Weg verschlafene Dörfer und Höfe. In Kematen findest du neben einem Gasthof auch einen kleinen Supermarkt, in dem du dich mit frischem Proviant für die Wanderung versorgen kannst.

    Von Kematen aus geht es weiterhin sanft abwärts bis zum Ufer des Pfitscher Bachs. Der fließt zunächst träge durchs Tal, bis er beim Biotop Riederau zu einem kleinen Teich aufgestaut wird.

    Ab diesem Punkt fällt das Tal steiler ab und neben dem Wanderweg rauscht der Bach munter in die Tiefe. Nach einem kurzen Abschnitt entlang der Hauptstraße führt dich die Route wieder über Wanderwege und schmale Nebenstraßen. Auf deinem weiteren Weg genießt du einen herrlichen Ausblick auf das schmale Tal und die beidseitig aufragenden Berghänge.

    Bald vollführt das Tal eine Biegung und hier kannst du das erste Mal dein Etappenziel Sterzing vor dir sehen. In Sterzing angekommen, wird dich die Mischung aus italienischem und österreichischem Flair verzaubern. Die Altstadt von Sterzing gilt zu Recht als eine der schönsten Altstädte von ganz Italien – vor allem in Verbindung mit dem umgebenden Alpenpanorama. Also ein perfekter Ort, um deine Alpenüberquerung stilvoll ausklingen zu lassen.

    Von Sterzing aus kannst du ganz bequem mit dem Zug oder dem Fernbus wieder nach Hause reisen.

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