Lila Heidekraut und grauweißer Gravel – 3 Tage Lüneburger Heide

Mountainbike-Collection von
komoot

Millionen von Blüten tunken die weite Landschaft in ein kräftiges Lila, das nur vom satten Grün der Wacholdersträucher und dem silbrigen Weiß der Birken unterbrochen wird. Mitten hindurch führt dieser grauweiße Schotterweg – deine persönliche Einladung, die Heidelandschaft mit dem Fahrrad zu entdecken.

Die Lüneburger Heide ist die größte zusammenhängende Heidelandschaft Mitteleuropas. Im Zentrum dieser ganz besonderen Kulturlandschaft liegt das autofreie Naturschutzgebiet, das du mit dem Gravelbike in aller Ruhe erkunden kannst. Über wunderschöne Sand- und Schotterwege erhältst du direkte Einblicke in die weite Heidelandschaft, fährst durch mystisch-schöne Moore und stoppst hier und da an einem gemütlichen Heide-Restaurant. Natürlich lernst du auch die wichtigsten Bewohner der Gegend kennen, die „Heidschnucken“, eine ganz spezielle Schafrasse, die durch die Heide wandern und mit ihrem Appetit dazu beitragen, dass die Landschaft nicht verwaldet.

Wir haben in dieser Collection drei schöne Touren zusammengestellt, die du am besten mit dem Cross- oder Gravelbike bewältigst. So bist du auf den ruhigen Straßen dieser Touren effizient unterwegs, aber trotzdem flexibel genug für die schönen Abstecher über sandige Trails und Schotterwege, die dich mitten hinein in die Heide bringen.

Jede Tour endet in einer Stadt, in der du leicht Unterkunft findest und die optimal ans Netz der Bahn angeschlossen ist. So kannst du selbst entscheiden, wie lange du unterwegs bist. Wenn du jeden Tag eine Tour fährst, erhältst du ein Drei-Tages-Abenteuer – zum Beispiel über ein langes Wochenende, an dem abends noch genug Zeit ist, die Etappenziele zu entdecken. Wenn du lieber den ganzen Tag im Sattel sitzt, kannst du die Touren auch zusammenlegen und die Runde an zwei Tagen meistern. Oder du fährst nur einzelne Etappen und nutzt die Bahn, um zurück nach Hause oder zum Ausgangspunkt zu kommen. Es liegt ganz bei dir, was du draus machst. In jedem Fall erwartet dich ein herrliches Naturerlebnis. Viel Spaß bei diesem kleinen Mini-Urlaub mitten in Deutschland!

Graveltour Lüneburger Heide auf der Karte

Graveltouren durch die Lüneburger Heide

  • Mittelschwer
    04:54
    73,2 km
    14,9 km/h
    350 m
    300 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wo könnte eine Heidetour besser starten, als in Lüneburg. „Die schönste Stadt der Welt“ liegt am Rande der einzigartigen Heide- und Moorlandschaft, die du in den kommenden Tagen ausgiebig kennenlernen wirst. Lüneburg ist bestens per Bahn erreichbar und darum startet diese Tour auch am Bahnhof. Von hier aus steuerst du die schöne Altstadt an – Lüneburg selbst ist eine Reise wert und wir empfehlen dir, mit offenen Augen durch die Stadt zu radeln. Wenn du magst, plane hier ruhig etwas mehr Zeit ein.

    Nun verlässt du die Stadt über ruhige Seitenstraßen und den ein oder anderen Feld- und Schotterweg in Richtung Süden. Kurz vor Ebstorf knickt die Route nach Westen ab und schlängelt sich herrlich abgelegen zwischen den Truppenübungsplätzen Munster-Nord und Munster-Süd hindurch nach Munster. Die kleine Stadt mitten in der Lüneburger Heide ist einer der größten deutschen Bundeswehrstandorte. Falls dir ein Soldat über den Weg läuft oder du einen Panzer siehst, ist das kein Grund zur Besorgnis. Abgesehen davon geht es in der ländlichen Stadt sehr gemütlich zu, es spricht also nichts gegen einen kurzen Eis- oder Kaffeestop im Ortszentrum.

    Über sandige Wege und kleine Straßen fährst du nun durch die wunderschöne Heidelandschaft, bis du das Etappenziel Soltau erreichst. Hier stehen jede Menge Unterkünfte zur Auswahl und der Ort hat eine gute Bahnanbindung. Wenn du am nächsten Tag weiterradelst, könntest du dir einen wohltuenden Besuch in der Therme von Soltau gönnen.

  • Mittelschwer
    04:26
    61,8 km
    13,9 km/h
    380 m
    380 m
    Mittelschwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Die zweite Etappe unserer Fahrt durch die Lüneburger Heide führt dich von Soltau aus mitten ins Kerngebiet der Heidelandschaft, das nicht umsonst als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Hier fährt du mitten durch die malerische Heidelandschaft mit lila Heidekraut, üppigen Wacholdersträuchern und sandigen Wegen. Und das Beste daran: Im Naturschutzgebiet genießt du eine herrliche Ruhe, denn aus dem Kerngebiet der Heideflächen wurde der Autoverkehr vollständig verbannt.

    Von Soltau aus steuert du direkt aufs Naturschutzgebiet zu und fährst dabei über einen schönen Mix aus ruhigen Straßen, Schotterwegen und sandigen Trails. Wenn du das Pietzmoor erreichst, bist du aber für einen kurzen Moment auf dem Holzweg. Denn durch das idyllische Moor führt ein Holzsteg, der es Besuchern ermöglicht, die wunderschöne Landschaft zu genießen. Hier schiebst du am besten kurz. Umso mehr Zeit bleibt für den Genuss und vor allen Dingen nimmst du so Rücksicht auf Fußgänger. Du kannst das Moor auch umfahren, wir denken aber, dass es den kleinen Abstecher wert ist.

    Weiter geht’s. Während du über schöne Sandtrails und enge Seitenstraßen fährst, kannst du die idyllische Heidelandschaft in vollen Zügen genießen. Unterwegs erwarten dich ein paar Restaurants, die mitten in der Heidelandschaft liegen und die sich für eine kleine Stärkung anbieten.

    Am Ende der Tour erreichst du Buchholz in der Nordheide. Die gemütliche Stadt ist kein typisches Touristenziel, bietet aber mit einigen Hotels genügend Übernachtungsmöglichkeiten. Etwas außerhalb gelegen findest du auch einen Campingplatz, wo du nicht nur zelten, sondern auch ein solides Schlaf-Fass mieten kannst. Infos dazu findest du hier: campingplatz-nordheide.de/informationen/schlaffass.html. Buchholz hat eine gute Anbindung ans Netz der Deutschen Bahn, sodass du die Tour auch hier beenden kannst.

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  • Mittelschwer
    04:56
    69,2 km
    14,0 km/h
    370 m
    420 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die dritte Etappe unserers kurzen Gravel-Abenteuers durch die Lüneburger Heide führt dich zurück in Richtung Osten, zurück nach Lüneburg.

    Weil es dort so schön ist, machst du zunächst nochmal einen kleinen Schwenk durchs Naturschutzgebiet Lüneburger Heide – ein kleiner Umweg, der sich aber lohnt. Die Weseler Heide gehört zu den schönsten Flecken hier und wenn du eine ganz entspannte Pause genießen willst, lädt der idyllisch gelegene Pastorenteich dazu ein.

    Wenn du das Naturschutzgebiet hinter dir gelassen hast, verändert sich der Charakter der Landschaft ein wenig. Es bleibt ländlich und ruhig, aber immer öfter passierst du gemütliche Ortschaften, in denen kleine Kirchen, Bauernhöfe oder Windmühlen deine Blicke fangen. Wenn du magst, leg eine kleine Pause ein und genieße das ländliche Ambiente, bevor du auf den nächsten Feldweg abbiegst, der dich weiter in Richtung Lüneburg bringt.

    Über eine wunderschöne „Gravel-Allee“ fährst du dann in Lüneburg ein. Von hier aus kommst du mit dem Zug ganz entspannt wieder zurück nach Hause. Vielleicht planst du aber noch etwas Zeit ein, denn Lüneburg ist eine richtig schöne Stadt, die es zu entdecken lohnt. Auf der Fahrt vom Bahnhof haben wir noch den Kalkberg, das bekannte „Senkungsgebiet“ – ein Relikt des mittelalterlichen Salzabbaus – und die Altstadt am Ufer der Ilmenau eingebaut, sodass dir ein kleines Mini-Sightseeing auf dem Fahrrad auf alle Fälle sicher ist.

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