7 Touren in märchenhafte Fachwerkstädtchen rund um Kassel

Rennrad-Collection von
komoot

Wie in eine andere Zeit versetzt fühlst du dich, wenn du mit deinem Rennrad durch die mittelalterlichen Fachwerkstädte rollst, die malerisch in die Hügellandschaft rund um Kassel eingebettet sind. Steig auf dein Ross und entdecke die märchenhafte Welt von Rapunzel, Rumpelstilzchen, Frau Holle & Co! Denn rund um Kassel kannst du die Welt der Sagen und Märchen erfahren. Hier lebten und wirkten die Gebrüder Grimm und hier spürst du, was sie inspirierte: Sagenhafte Burgen und Schlösser, mystische Wälder und verträumte Ausblicke auf die grünen Hügel, durch die sich verspielt die zahlreichen Flüsse der Region winden.

Unsere sieben Touren starten und enden allesamt in Kassel, wobei du entweder am Kasseler Hauptbahnhof losfährst oder am Fernbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe. Die beiden Bahnhöfe sind von nah und fern gut erreichbar, sodass unsere Touren nicht nur für Kassel-Locals bestens geeignet sind. Jede Route führt dich zu mindestens einer äußerst sehenswerten historischen Fachwerkstadt, die sich bestens als Zwischenziel eignet, an dem du eine kleine Rast in mittelalterlichem Ambiente einplanen kannst. In den verträumten Altstädten warten enge Gassen und malerische Marktplätze mit Cafés und Restaurants auf dich und laden zu einer kleinen oder großen Verpflegungspause ein. Die Touren sind sowohl unterschiedlich lang als auch intensiv – du kannst selbst entscheiden, welche Distanz und welche Höhenunterschiede du machen möchtest. Mit der passenden Tour steht dir eine märchenhafte Ausfahrt in einer wunderschönen Landschaft bevor. Viel Spaß dabei!

Auf der Karte

Die Touren zu märchenhaften Fachwerkstädten

  • Schwer
    03:56
    80,2 km
    20,4 km/h
    700 m
    700 m
    Schwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Diese Tour hat zwei Gesichter: Zunächst führt sie ganz entspannt entlang des Fulda-Ufers und lädt dich zu lockerem Kilometermachen ein. Dann wartet ein langer Anstieg durch den Söhrewald auf dich. Zwischendrin machst du Stopp in einer der schönsten Fachwerkstätte der Gegend, Melsungen.

    Los geht’s am Kasseler Hauptbahnhof. Schnell lässt du die städtische Hektik hinter dir und biegst auf den wunderschönen Fuldaradweg ein. Der ist asphaltiert und führt immer entlang des Ufers. Natur, Wasser und ganz viele Schleifen, die dem Verlauf der Fulda folgen, sind deine ständigen Begleiter auf der ersten Hälfte dieser Tour. Über schöne Brücken überquerst du immer wieder mal die Fulda.

    Dann erreichst du Melsungen, eine kleine Stadt an der Fulda, die dich mit ihrem mittelalterlichen Stadtkern begeistern wird. Hier warten unzählige wunderschöne Fachwerkhäuser darauf, von dir bestaunt zu werden. In den alten Häusern befinden sich jede Menge Geschäfte, Restaurants und Straßencafés, sodass du hier ganz bestimmt die passende Location für eine kleine oder etwas größere Pause findest.

    Dich ein bisschen zu stärken kann nicht schaden, denn die Tour ändert nun ihren Charakter. Bisher war die Strecke nahezu flach. Nun wartet ein langer Anstieg auf dich. Du fährst durch den Söhrewald und erreichst auf rund 480 Metern den höchsten Punkt der Tour. Hier und da kommst du durch kleine, gemütliche Ortschaften, in denen du immer wieder idyllische Fachwerkhäuser betrachten kannst. In St. Ottilien steht zum Beispiel eine malerische Fachwerkkirche.

    Hast du den langen Anstieg geschafft, wartet eine ebensolche Abfahrt auf dich. Die letzten rund 25 Kilometer zurück nach Kassel geht es überwiegend bergab, sodass du diese Tour genussvoll und entspannt ausklingen lassen kannst.

  • Mittelschwer
    03:50
    85,5 km
    22,3 km/h
    700 m
    700 m
    Mittelschwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Eingebettet zwischen Werra, Fulda und Weser liegt die „Dreiflüssestadt“ Hannoversch Münden, umgeben von drei verwunschenen Wäldchen, die schon den Gebrüdern Grimm als Inspiration für ihre Märchen gedient haben sollen. Alexander von Humboldt sprach von „einer der sieben schönst gelegenen Städte der Welt“ und wenn du durch die mittelalterliche Altstadt mit ihren malerischen Fachwerkhäusern rollst, dann weißt du, warum alle nur in den höchsten Tönen von dieser Stadt im Weserbergland schwärmen.

    Unsere Tour führt dich zu eben jener schönen Stadt, doch das sind bei weitem nicht alle Highlights, die unterwegs auf dich warten. Kaum raus aus Kassel biegst du auf den Fuldaradweg ab. Er gilt als einer der schönsten Radwege Deutschlands und windet sich entlang der Fulda, die sich in Hannoversch Münden mit der Werra zur Weser vereint. Unterwegs wirst du immer wieder beeindruckt sein von dem schönen Ausblick auf den Fluss und falls dir nach einer kleinen Pause ist, laden dich eine idyllische Badestelle oder ein ruhiger Biergarten dazu ein, die Gegend in Ruhe zu genießen.

    Nachdem du durch Hannoversch Münden gerollt bist, lautet das nächste Zwischenziel Witzenhausen. Auch hier wird dich die schöne Altstadt begeistern. Auf dem Weg dorthin folgst du dem Lauf der Werra und kommst an vielen Kirschbäumen vorbei, die hier im großen Stil angebaut werden. Bis hierher verläuft die Tour übrigens nahezu ohne bemerkenswerte Anstiege.

    Das ändert sich, sobald du Witzenhausen hinter dir lässt und den Kaufunger Wald durchquerst, um zurück nach Kassel zu kommen. Hier wartet ein rund acht Kilometer langer Anstieg auf dich, den du aber mit dem Rennrad gut meistern kannst. Er bringt dich rauf auf etwas über 450 Meter. Und nun beginnt der Genuss: Der Rückweg nach Kassel geht fast ausschließlich bergab – ein herrliches Ende dieser genussvollen Tour.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

    oder
    Mit E-Mail registrieren
  • Schwer
    04:31
    87,6 km
    19,4 km/h
    1 280 m
    1 280 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Diese Tour führt dich von Kassel-Wilhelmshöhe in Richtung Nordwesten. Du verlässt kurz Hessen und machst einen kleinen Abstecher in eine der schönsten Städte von Nordrhein-Westfalen. In Warburg wartet ein malerischer Stadtkern mit historischen Bauten, Fachwerkhäusern und einer gut erhaltenen Stadtmauer auf dich.

    Schon auf dem Weg dorthin lernst du eine markante Eigenschaft der Umgebung von Kassel kennen: Es ist hügelig! Im stetigen Auf und Ab genießt du das Wechselspiel fordernder Anstiege, herrlicher Aussichten und rasanter Abfahrten. Auf längere Stücke in der Ebene wartest du hier jedoch vergebens.

    Unsere Tour führt dich auf relativ direktem Weg in Richtung Warburg. Dabei kreuzt du Zierenberg, bevor du durch eine sehr ländliche Gegend über schöne Landstraßen dein Zwischenziel ansteuerst. Warburg ist wirklich einen Stopp wert. Vielleicht nimmst du dir die Zeit, durch die alten Gassen zu rollen und dich in einem der Altstadt-Restaurants zu stärken, bevor du dich auf den Rückweg machst.

    Entlang der Twiste geht es nun zurück nach Kassel. Im Malsburger Wald kannst du deine Waden schonmal auf den finalen Anstieg dieser Tour vorbereiten, der auf dich wartet, nachdem du ein zweites Mal durch Zierenberg gefahren bist. Im Habichtswälder Bergland kletterst du bis auf das 614 Meter hohe „Hohe Gras“. Danach genießt du eine lange, wunderschöne Abfahrt zurück nach Kassel-Wilhelmshöhe.

  • Mittelschwer
    03:41
    78,9 km
    21,4 km/h
    820 m
    820 m
    Mittelschwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Im südwestlichen Umland von Kassel streift diese kurze Rennradtour ein romantisches Schloss, eine mittelalterliche Fachwerkstadt und sogar einen Weinberg. Dabei geht es auf und ab, sodass du trotz der geringen Distanz ordentlich gefordert bist.

    Du startest am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe, von wo aus du auf direktem Weg über die steilen Straßen von Bad Wilhelmshöhe den längsten Anstieg des Tages meisterst. Nach einer rasanten Abfahrt landest du in Baunatal, danach wird es immer ländlicher. In Züschen wirfst du noch einen Blick auf das märchenhafte Schloss Garvensburg, bevor es mitten durchs Grüne wieder eine Weile bergauf geht.

    Die nächste Abfahrt spuckt dich am Ufer der Eder aus, deren Verlauf du bis nach Fritzlar folgst. Hier kannst du ruhig etwas Zeit einplanen, denn Fritzlar ist eine richtig schöne Stadt, die es wert ist, in Ruhe angesehen zu werden. Vielleicht drehst du eine Runde durch die mittelalterliche Altstadt und gönnst dir eine Pause in einem der zahlreichen Restaurants.

    Der Rückweg führt dich größtenteils durchs Edertal, trotzdem erwarten dich noch ein paar kleinere Anstiege. Einer ist besonders schön und interessant. Denn du fährst durch den nördlichsten Weinberg Hessens. Der Blick über die Reben ins Edertal ist hier auf jeden Fall etwas ganz Besonderes. Nach einem genussvollen Abschnitt über den Eder-Radweg erreichst du nach knapp 80 Kilometern wieder den Ausgangspunkt am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe.

  • Schwer
    05:06
    101 km
    19,9 km/h
    1 590 m
    1 590 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Etwas mehr als 100 Kilometer und fast 1.600 Höhenmeter stehen heute im Roadbook – das ist schon eine kleine Herausforderung. Die Tour führt dich westlich von Kassel ins wunderschöne Fachwerkstädtchen Naumburg, streift den Edersee und will dann am Ende im Habichtswälder Bergland noch einmal hoch hinaus.

    Die große Runde startet am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe und beginnt direkt mit einem beachtlichen Anstieg durch den Stadtteil Bad Wilhelmshöhe. Vorbei an Wiesen und Feldern erreichst du schon nach kurzer Zeit das erste Highlight dieser Tour, die Fachwerkstadt Naumburg (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Stadt an der Saale). Naumburg ist richtig idyllisch und auch, wenn du erst rund 26 Kilometer der Tour hinter dir hast, lohnt sich eine kleine Pause in der malerischen Altstadt.

    Hinter Naumburg warten zwei längere Anstiege auf dich, jedes Mal gefolgt von einer schönen Abfahrt. Du näherst dich nun der Edertalsperre, auf die du hier und da schon eine tolle Aussicht genießen kannst. Du folgst der Edersee Randstraße und entspannst dich auf einer der wenigen flachen Passagen dieser Tour, bevor du den Wendepunkt erreicht hast und dich wieder auf dem Rückweg nach Kassel befindest. Vorher machst du allerdings noch einen kleinen „Schlenker“ in Richtung Norden. Über ruhige Landstraßen kannst du es mit dem Rennrad richtig laufen lassen, bevor du auf dem langen Anstieg zum „Hohen Gras“ noch einmal beißen musst. Die letzten sieben Kilometer geht’s dafür ausschließlich bergab zurück zum Ausgangspunkt nach Kassel-Wilhelmshöhe.

  • Schwer
    05:03
    101 km
    19,9 km/h
    1 140 m
    1 140 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    In den zwei wunderschönen Fachwerkstädten dieser Ausfahrt wird es wahrlich märchenhaft. Du startest am Kasseler Bahnhof in Richtung Norden, wo es nach wenigen Kilometern immer ländlicher und ruhiger wird. Umsäumt von Feldern und Wiesen genießt du ruhige Landstraßen, die immer mal wieder durch gemütliche Ortschaften führen. Eine davon heißt Hofgeismar, auch Dornröschenstadt genannt. Der Ort mit seinen unzähligen historischen Fachwerkhäusern markiert den Beginn deiner Fahrt durch die märchenhafte Welt der Gebrüder Grimm. Die lebten nämlich lange Zeit in Kassel und suchten sich hier, in den ruhigen Vororten und vor allem im nahegelegenen Reinhardswald Inspiration für ihre weltbekannten Märchen.

    Nachdem du eine Runde durch die schöne Altstadt von Hofgeismar gedreht hast, machst du dich auf in den großen, dunklen Wald. Wenn du an der Sababurg vorbeifährst, kannst du dir leicht vorstellen, dass den beiden Brüdern vielleicht genau hier ihre Idee zur Dornröschengeschichte kam. Und auch im weiteren Verlauf durch den Reinhardswald wirst du fast schon darauf warten, dass dir Gestalten wie Rapunzel, Hänsel und Gretel oder Rumpelstilzchen über den Weg laufen. Dieser Wald ist ein wunderschöner, ruhiger Ort, der sich perfekt zum Rennradfahren eignet.

    Das Ende des Waldes wird durch eine lange Abfahrt eingeläutet, die dich runter ans Ufer der Fulda bringt. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zur nächsten Fachwerkstatt, Kaufungen. Der kleine Ort liegt vor den Toren Kassels und von hier aus ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Ausgangspunkt der Tour.

    Falls dir die Runde mit 101 Kilometern zu lang ist, kannst du übrigens an vielen Stellen ganz einfach abkürzen. So kannst du dir leicht eine kürzere Version bauen, die zum Beispiel als schnelle Feierabendrunde taugt.

  • Schwer
    03:06
    58,9 km
    19,0 km/h
    1 000 m
    1 000 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die Fahrt von Kassel nach Wolfhagen ist kurz aber knackig: Glatte 1.000 Höhenmeter gönnst du dir auf nicht einmal 60 Kilometern. Dabei erklimmst du einen beachtlichen Anstieg, fährst durch offene Wiesen und Felder, durch märchenhafte Wälder und einen bemerkenswerten Naturpark.

    Vom Start weg wartet direkt die Bergwertung des Tages auf dich: Hoch auf das „Hohe Gras“ bewältigst du satte 400 Höhenmeter am Stück. Klar, dass du dir danach erstmal eine schöne Abfahrt verdient hast. Doch dabei bleibt es nicht: Insgesamt ist es heute hügelig, auch wenn der erste Anstieg bei Weitem der längste war.

    Bereits nach rund 27 Kilometern erreichst du Wolfhagen, wo du dem Wolf und seinem Geißlein am Märchenbrunnen „Hallo“ sagen und einfach das schöne Ambiente in der historischen Fachwerkstadt genießen kannst, in der sich alles um die Gebrüder Grimm dreht, die lange Zeit in Kassel lebten und arbeiteten.

    Auf dem Rückweg erwartet dich ein bunter Mix aus Wiesen und Feldern, herrlicher Weitsicht, ein paar schattigen Waldpassagen und ein stetiges Auf und Ab, ohne dass du jedoch lange am Stück kletterst. Ein besonderes Highlight kannst du am Ende der Tour entdecken, wenn du einen kleinen Abstecher in den Bergpark Wilhelmshöhe unternimmst. Vor den Toren Kassels befindet sich ein UNESCO-Weltkulturerbe, zu dem unter anderem das riesige Schloss Wilhelmshöhe, die beeindruckenden Wasserspiele und die bekannte Herkulesstatue gehören. Von hier aus sind es nur noch rund zwei Kilometer zurück zum Ausgangspunkt der Tour und die gehen ausschließlich bergab.

Dir gefällt diese Collection? Teil sie mit deinen Freunden!

Dir gefällt vielleicht auch