Werra-Burgen-Steig – Bollwerke und Wälder in 3 Bundesländern

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komoot
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Knapp 300 Kilometer fließt die Werra von ihrer Quelle in Thüringen durch sanfte Hügellandschaften und bewaldete Täler. Dabei durchquert sie die Länder Thüringen und Hessen und mündet schließlich im niedersächsischen Hann. Münden in die Weser. Entlang des Flusslaufs kannst du auf dem Werra-Burgen-Steig X5 und dem Werra-Burgen-Steig Hessen X5H die abwechslungsreiche Landschaft und die wechselhafte Geschichte der Region erkunden. Den Namen „Burgen-Steig” tragen diese Fernwanderungen nämlich völlig zu Recht. Die Werra, die heute so friedlich durch die Landschaft mäandert, war schon immer Grenzgebiet. Im Mittelalter stießen hier Fürstentümer aufeinander, zur Zeit der Reformation entfachten sich Glaubenskriege und im Dreißigjährigen Krieg legten die Konfliktparteien ganze Dörfer in Schutt und Asche. Der Höhepunkt war dann die innerdeutsche Teilung und entlang der Werra zog die DDR-Regierung ihre unerbittlichen Grenzzäune. Von dieser Geschichte zeugen heute noch unzählige Ruinen, Burgen, Rittergüter, Wehrkirchen und eben auch DDR-Grenztürme.

Die beiden Wanderwege Werra-Burgen-Steig X5 und Werra-Burgen-Steig Hessen X5H folgen grob dem Lauf der Werra und führen dich auf ihren Etappen nicht nur zu den bedeutendsten Burgen der Region, sondern auch durch malerische und abgeschiedene Natur. In Hann. Münden fließt die Werra schließlich in die Weser und die Stadt ist damit auch das Bindeglied der beiden Fernwanderwege. Während Wanderer auf dem Werra-Burgen-Steig X5 hier ihr Ziel erreicht haben, markiert die Stadt zugleich den Beginn des Werra-Burgen-Steigs Hessen X5H. Nur auf einem 40 Kilometer langen Abschnitt vor Hann. Münden verlaufen die Steige gemeinsam, danach trennen sich die Wege.

Der Werra-Burgen-Steig X5 besteht aus 17 Tagesetappen und verläuft von der Werraquelle bei Eisfeld im Thüringer Wald bis zur Werramündung in Hann. Münden. Dabei legst du rund 370 Kilometer zurück und wanderst durch den Thüringer Wald, das Werra-Bergland, das Eichsfeld und das Osthessische Bergland. Viele der Etappen sind über 20 Kilometer lang und damit richtet sich diese Tour vor allem an ausdauernde Fernwanderer.

Wenn für dich neben der Wanderung auch der Besuch der Burgen im Vordergrund steht, solltest du dir hingegen den Werra-Burgen-Steig Hessen X5H genauer ansehen. Der beginnt nämlich in umgekehrter Richtung in Hann. Münden. Von hier aus geht es flussaufwärts an der Werra entlang und schließlich abseits des Flusses durch die Hessische Schweiz und das malerische Werra-Bergland. Die Etappen sind insgesamt kürzer und das Augenmerk liegt ganz besonders auf der Erkundung der einzelnen Burgen und der idyllischen Etappenziele mit den historischen Fachwerkhäusern. Der Werra-Burgen-Steig Hessen erstreckt sich auf seinen elf Etappen über eine Strecke von knapp 140 Kilometern und eignet sich damit gleichermaßen für Profis als auch für Gelegenheitswanderer.

Wenn du die abwechslungsreiche Landschaft des Werratals in all ihren Facetten kennenlernen möchtest, dann kannst du natürlich auch beide Wanderungen kombinieren und bist somit einen ganzen Monat in Thüringen, Hessen und Niedersachsen am Ufer der Werra unterwegs.

Auf der Karte

Alle Etappen der Werra-Burgen-Steige X5 & X5H

  • Schwer
    07:29
    27,0 km
    3,6 km/h
    380 m
    700 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die erste Etappe des Burgen-Werra-Steigs X5 beginnt natürlich an der Werraquelle im Thüringer Wald. Von hier aus schlängelt sich der Fernwanderweg durch die dicht bewaldete Berglandschaft. Ab dem Bleßberg führt dich der Werra-Burgen-Steig bergab ins weitläufige Werratal und über weite Wiesen zum Etappenziel Eisfeld.

    Auf deinem Weg nach Eisfeld besuchst du auch das friedliche Dorf Friedrichshöhe. Hier kannst du im Gasthaus eine Rast einlegen und im ehemaligen Schulgebäude das Informationszentrum des Naturparks Thüringer Wald besuchen. Ein weiterer Stopp lohnt sich auf dem Bleßberg. Hier steht ein hölzerner Aussichtsturm, auf dessen Plattform du dir einen tollen Überblick über den Thüringer Wald und das Werratal verschaffen kannst.

    In Eisfeld, dem Etappenziel, findest du verschiedene, gemütliche Unterkünfte. Eine Auswahl findest du unter stadt-eisfeld.de/verzeichnis/index.php?mandatstyp=8.

    Die Werraquelle, Startpunkt der heutigen Tour, ist rund zweieinhalb Kilometer vom Dorf Masserberg entfernt, das direkt von der Buslinie 209 aus Eisfeld angefahren wird. Eisfeld selbst erreichst du von Erfurt aus mit den Bahnlinien der Süd-Thüringen-Bahn. Alle Fahrpläne findest du unter sued-thueringen-bahn.de und werrabus.de.

  • Mittelschwer
    04:45
    17,2 km
    3,6 km/h
    340 m
    390 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zweite Etappe folgt dem Lauf der Werra, die hier durch ein weites Tal fließt. Der Wanderweg führt dich über sanfte Hügel und entlang von bewaldeten Höhenzügen, von denen du einen tollen Blick aufs Tal genießen kannst.

    Vor dem Beginn der Tour kannst du dir noch das Schloss Eisfeld ansehen, in dem heute ein umfangreiches Regionalmuseum beheimatet ist. Wenn du auf der heutigen Wanderung eine Pause in einem Gasthaus einlegen möchtest, dann empfehlen wir dir einen Abstecher in den Ortskern von Harras. Dort findest du die urige „Schlossgaststätte”. Dein Etappenziel Hildburgshausen erwartet dich dann am Ende deiner Wanderung mit einer liebevoll sanierten Altstadt, zahlreichen Restaurants und auch mit gemütlichen Unterkünften.

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  • Schwer
    05:23
    18,3 km
    3,4 km/h
    500 m
    550 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Direkt zu Beginn der dritten Etappe des Werra-Burgen-Steigs geht es hoch hinaus. Auf einer Bergkuppe steht hier der Bismarckturm, der dich mit einer herrlichen Aussicht verwöhnt. Von hier aus führt dich der Wanderweg oberhalb des Flusslaufs über bewaldete Bergrücken. Immer wieder öffnet sich der Wald und verwöhnt dich mit schönen Blicken auf die Werra und auf den Thüringer Wald.

    Auf der heutigen Etappe erwarten dich einige ganz besondere Aussichtspunkte. Dazu gehören der Reuriether Felsen und vor allem der sogenannte Eingefallene Berg. Dabei handelt es sich um einen Bergrücken aus porösem Wellenkalk, in dem im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Wasser eindrang. Gefror dieses Wasser im Winter, bildeten sich tiefe Spalten, bis es schließlich am 3. April 1595 zu einem gewaltigen Bergrutsch kam. Seitdem ragt hier eine steile Felswand über dem Tal auf. Vom Eingefallenen Berg aus lohnt sich auch ein Abstecher zur Klosterruine Veßra, die sich am gegenüberliegenden Ufer der Werra befindet.

    Wenn du ohne Proviant wandern möchtest, kannst du auf der Hälfte der Strecke in Reurieth im Gasthaus „Zum Hirsch” einkehren. Im Etappenziel Themar hast du eine gute Auswahl an Restaurants und an einfachen Gasthäusern und Pensionen. Mehr Infos findest du unter themar.de/public/tourismus/tourismus-gastgeber.aspx.

  • Schwer
    09:05
    31,7 km
    3,5 km/h
    720 m
    770 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der vierten Etappe macht der Werra-Burgen-Steig seinem Namen alle Ehre. Mehrere alte Gemäuer liegen auf deiner heutigen Route. Von Themar aus steigst du zur Ruine „Steinerne Kirche” auf, besuchst die Ruine der Osterburg und wanderst an der Werra entlang bis zur Kirchenburg in Einhausen. Im Anschluss führt dich der Wanderweg über einen dicht bewaldeten Höhenzug zum Etappenziel Meiningen.

    Von der Burgruine Osterburg sind heute nur noch wenige Mauerreste sowie der sanierte, viereckige Bergfried erhalten. Den kannst du nach vorheriger, telefonischer Anmeldung sogar besichtigen und den Ausblick aufs Werratal genießen. Wenn dir das zu viel Aufwand ist, kannst du den Turm auch nur von außen bewundern und freust dich stattdessen auf den Aussichtspunkt Krayenblick oberhalb von Vachdorf.

    Einkehrmöglichkeiten befinden sich auf der heutigen Etappe in den Dörfern Einhausen und Vachdorf sowie natürlich im Etappenziel Meiningen. In der malerischen Altstadt von Meiningen wirst du außerdem kein Problem haben, eine geeignete Übernachtungsmöglichkeit zu finden.

  • Schwer
    06:00
    20,9 km
    3,5 km/h
    480 m
    480 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ab Meiningen wird das Werratal zusehends schmaler und die Höhenzüge zu beiden Seiten des Tals höher. Auf der heutigen Etappe führt dich der Werra-Burgen-Steig zunächst am linken Ufer bergauf und durch den Wald bis zum Schloss Landsberg. Im Anschluss geht es bergab und bei Walldorf überquerst du die Werra. Der Weg steigt ein wenig an und schlängelt sich über einen bewaldeten Berg hinab zum Etappenziel Wasungen.

    Das Schloss Landsberg ist keine mittelalterliche Burg, sondern ein beeindruckender Herrensitz aus dem späten 19. Jahrhundert. Zur Zeit wird das Schloss zu einem Hotel umgebaut, doch auch von außen kannst du den Bau bewundern. Eine echte Ritterburg findest wenige Kilometer vorher. Hier versteckt sich nämlich abseits des Weges mitten im Wald die stark verfallene Ruine der Habichtsburg – ein tolles Ziel für Hobbyarchäologen.

    Hungrige Wanderer können vor der Überquerung der Werra einen Abstecher nach Walldorf einlegen und dort in einem der Gasthäuser einkehren. Unterkünfte in der gepflegten Fachwerk- und Karnevalsstadt Wasungen findest du unter wasungen.de/tourismus/schlafenessen/uebernachtung/pensionen. Besonders stielecht ist hier natürlich eine Übernachtung im Burghotel Maienluft oberhalb der Stadt.

  • Schwer
    07:56
    27,2 km
    3,4 km/h
    710 m
    740 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von Wasungen aus führt dich der Werra-Burgen-Steig zunächst hinauf zur malerisch gelegenen Burgruine Maienluft, in der sich heute ein Hotel und eine Gaststätte befinden. Nach dem Burgbesuch geht es wieder talwärts zum Nachbardorf Schwallungen und über die Werra. In einer weiten Schleife wanderst du nun über die bewaldeten Hügel und Berge am Rande des Tals bis zur Burgruine Frankenberg. Von hier aus folgst du dem Werra-Burgen-Steig weiter bis zum Etappenziel Breitungen.

    Auf der heutigen Etappe durchquerst du die friedlichen Fachwerkdörfer Schwallungen, Zillbach und Helmers. In den ersten beiden Dörfern gibt es auch Gasthäuser und Cafés, die sich perfekt für eine Rast anbieten. Im Etappenziel Breitungen findest du nicht bloß mehrere Pensionen und Gasthäuser, sondern auch Supermärkte, in denen du deine Vorräte aufstocken kannst.

  • Schwer
    08:03
    28,5 km
    3,5 km/h
    600 m
    610 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    In Breitungen überquerst du am siebten Tag wieder die Werra und wanderst anschließend bei herrlicher Aussicht durch eine hügelige Wiesen- und Felderlandschaft. Der Weg steigt sanft bis zum flachen Gipfel des Saarkopfes an und schlängelt sich im Anschluss am Farnbach entlang bis nach Bad Liebenstein. Hier besuchst du die gleichnamige Burgruine, die über dem Ort thront und durchquerst im Anschluss den prächtigen Park des Schlosses Altenstein. Von hier aus führt dich der letzte Abschnitt wieder über weite Wiesen bis zum Etappenziel, dem Kurort Bad Salzungen.

    Für den Schlosspark Altenstein mit seinen natürlichen Aussichtsfelsen und malerisch angelegten Wegen solltest du dir unbedingt ein wenig Zeit einplanen. Vielleicht bringst du dir ja deinen Proviant mit, und legst hier im Park unter freiem Himmel deine Pause ein. Alternativ findest du aber auch in Schweina und Bad Liebenstein zahlreiche Einkehrmöglichkeiten.

    Da dein Etappenziel Bad Salzungen ein traditionsreicher Solekurort ist, findest du hier zahlreiche Unterkünfte in allen Preisklassen.

  • Schwer
    07:00
    23,7 km
    3,4 km/h
    670 m
    670 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Im steten Auf und Ab führt dich der Werra-Burgen-Steig auf der achten Etappe durch das Werratal und über die umliegenden Höhenzüge. Von oben genießt du immer wieder fantastische Ausblicke, die sich auch schon die Burgherren im Mittelalter zu Nutze gemacht haben. Auf einem schmalen, bewaldeten Bergrücken, der sich auf dem heutigen Abschnitt aus dem Werratal erhebt, besuchst du die Ruine der Krayenburg. Im Anschluss überquerst du die Werra und einen Höhenzug, der das Werratal vom Tal der Felda trennt. An dessen Ufer findest du das ehemalige Wasserschloss Feldeck, das heute allerdings in Privatbesitz ist. Vom Feldatal wanderst du über Wiesen bis zum Etappenziel Vacha.

    Von der mittelalterlichen Burg Krayenberg ist zwar nur noch ein kleine Ruine erhalten, doch direkt daneben findet sich ein burgähnliches Gasthaus aus dem späten 19. Jahrhundert. Das Gasthaus wurde sehr liebevoll gestaltet und rundet deinen Besuch der Ruine mit einer leckeren Mahlzeit und einer gemütlichen Pause ab.

    Übernachtungsmöglichkeiten in Vacha findest du unter vacha.de/unterkuenfte.html.

  • Schwer
    06:47
    24,1 km
    3,6 km/h
    460 m
    490 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Startpunkt der neunten Etappe ist das mittelalterliche Städtchen Vacha. Auf einer alten Steinbrücke überquerst du die Werra und wanderst dann – abseits vom Flusstal – über einen ausgedehnten, bewaldeten Bergrücken. Nächstes Ziel ist die Stadt Heringen, die für ihre Kalisalzindustrie bekannt ist. Ab Heringen schlängelt sich der Werra-Burgen-Steig zum Monte Kali, einer gewaltigen Abraumhalde des Salzbergbaus hinauf. Nachdem du den Berg umrundet hast, wanderst du über weite Wiesen und am Naturschutzgebiet Rhäden vorbei bis zum Etappenziel Berka.

    Auch wenn der Kalisalzbergbau erhebliche Naturschäden verursacht, ist der Besuch im Kalibergbau-Museum in Heringen äußerst informativ und interessant. Bei Interesse kannst du im Anschluss sogar auf die Halde, die fast vollständig aus Salz besteht, hinaufwandern und von oben einen fantastischen Weitblick genießen. Neben dem Museum findest du auch viele Einkehrmöglichkeiten in Heringen.

    Im Etappenziel Berka gibt es eine kleine Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten, sowie Supermärkte und Restaurants.

  • Mittelschwer
    04:46
    17,5 km
    3,7 km/h
    250 m
    250 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zu Beginn der zehnten Etappe verläuft der Werra-Burgen-Steig ausnahmsweise direkt am Ufer der Werra entlang. Aber schon hinter dem Nachbarort Gerstungen verlässt der Wanderweg den Fluss und schlängelt sich bei schöner Aussicht am Rande einer bewaldeten Bergkuppe entlang. Kurz darauf knickt der Weg nach Norden ab und du wanderst durch dichten Wald. Nach Überquerung der Elte, einem Nebenfluss der Werra, geht es an der Ruine Brandenburg vorbei zum Etappenziel Lauchröden.

    Die Brandenburg besteht streng genommen aus zwei verschiedenen Burgen und dementsprechend hat die Anlage sehr große Ausmaße. Burgliebhaber sollten hier ein wenig Zeit mitbringen, um das alte Gemäuer vollständig zu erkunden.

    Im winzigen Dorf Lauchröden gibt es nur wenige Übernachtungsmöglichkeiten, unter anderem werrapension.de und ferienhaus-werra.de. Alternativ kannst du auch mit der Buslinie 93 von Montag bis Freitag nach Eisenach fahren und dir dort eine Unterkunft suchen.

    Den Fahrplan findest du unter vgwak.de/index.php/fahrplan/fahrplantabellen-141214menue.

  • Schwer
    05:23
    19,2 km
    3,6 km/h
    400 m
    360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die elfte Etappe verlässt nun vollständig das Werratal und führt dich auf den Spuren des Rennsteigs zu dem Wahrzeichen von Thüringen: zur Wartburg. Dies thront auf einem Bergrücken oberhalb von Eisenach inmitten der grünen Berglandschaft des Thüringer Walds. Der Werra-Burgen-Steig führt dich auf diesem Abstecher durch herrliche Waldlandschaften und zu tollen Aussichtspunkten. Nach Besuch der Wartburg erwartet dich dann Eisenach mit seiner liebevoll sanierten Altstadt und zahlreichen Cafés und Restaurants.

    Die Wartburg ist aufgrund von Martin Luther, der hier seine Bibelübersetzung anfertigte, untrennbar mit der Deutschen Geschichte verbunden. Auf der Wartburg kannst du den Hof besichtigen, zum Bergfried aufsteigen und auch die Innenräume im Rahmen einer Führung erkunden. Abgerundet wird der Besuch der Wartburg mit einer Übernachtung im Burghotel, das sich in direkter Nähe zur Burganlage befindet.

  • Mittelschwer
    04:41
    17,2 km
    3,7 km/h
    250 m
    240 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Startpunkt der zwölften Etappe ist nicht Eisenach, sondern das Dorf Lauchröden im Werratal. Dazu nimmst den Bus 93, der dich von Eisenach nach Lauchröden bringt. Von hier aus geht es dann für eine lange Strecke direkt am Ufer der Werra entlang. Dabei besuchst du die Dörfer Neuenhausen und Hörschel, die sich auch für eine kleine Rast anbieten. Nachdem du Spichra ebenfalls durchquert hast, wanderst du über herrlich weite Wiesen und Felder am Rande der Werra bis zum Etappenziel Creuzburg.

    Am Etappenziel angekommen erwartet dich noch ein echter Höhepunkt des Werra-Burgen-Steigs. Inmitten der kleinen Stadt mit ihrem mittelalterlichen Fachwerkcharme ragt die perfekt erhaltene Burg Creuzburg in den Himmel. Auf der Burg befindet sich heute ein Museum, ein Restaurant und sogar ein Hotel – perfekt geeignet für alle Wanderer auf dem Werra-Burgen-Steig.

    Die Buslinie 93 fährt nur von Montag bis Samstag. Wenn du die zwölfte Etappe für einen Sonntag geplant hast, kannst du dir für deine Anreise nach Lauchröden auch ein Taxi bestellen. Den Busfahrplan findest du unter vgwak.de/index.php/fahrplan/fahrplantabellen-141214menue.

  • Schwer
    05:03
    17,7 km
    3,5 km/h
    400 m
    420 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Startpunkt der 13. Etappe ist die malerische Altstadt von Creuzburg. Der heutige Abschnitt verläuft abseits des Werratals und du wanderst durch eine herrliche Hügel- und Berglandschaft. Dabei führt dich der Werra-Burgen-Steig über Feldwege und Waldpfade in Richtung des Etappenziel Treffurt, wo du wieder auf die Werra triffst.

    Höhepunkt der heutigen Etappe ist der Heldrastein, eine kahle Felsformation oberhalb des Dorfes Heldra. Hier steht seit vielen Jahren ein hölzerner Aussichtsturm, der dir einen fantastischen Fernblick bietet.

    Auf der heutigen Etappe findest du keine Einkehrmöglichkeiten, daher solltest du dich vorab mit Proviant für deine Tour versorgen. Am besten fragst du in deiner Unterkunft nach, ob sie dir ein Lunchpaket packen können.

    Obwohl dein Etappenziel Treffurt ziemlich klein ist, findest du hier verschiedene Pensionen und sogar ein gemütliches Hotel.

  • Schwer
    05:24
    18,5 km
    3,4 km/h
    520 m
    380 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Direkt zu Beginn der 14. Etappe kannst du in der Burg Normannstein nochmal ganz tief ins Mittelalter eintauchen. Anschließend wanderst du fernab vom Werratal über eine weite Hügellandschaft. Hier befand sich bis 1989 die innerdeutsche Grenze. Ein alter DDR-Wachturm erinnert an diese Zeit. Ab dem Dorf Katharinenberg führt dich der gemütliche Wanderweg durch eine offene Felder- und Wiesenlandschaft. Das Ziel deiner heutigen Wanderung ist der Hülfensberg, der seit vielen Jahrhunderten ein Wallfahrtsort ist. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts befindet sich hier neben einer Kapelle auch ein kleines Franziskanerkloster.

    Im Museum der Burg Normannstein kannst du eine Ausstellung über die Burgen und deren Geschichte im Werratal besuchen – eine perfekte Ausstellung für alle Werra-Burgen-Steig-Wanderer. Passend dazu lohnt sich in Katharinenberg der Abstecher zur Kirchenruine. Der Kirchenbau wurde aufgrund von Kriegen und Fehden nie vollständig beendet und du kannst schon auf dem ersten Blick die wechselhafte Geschichte der Region an der Kirche ablesen. Außerdem findest du in Katharinenberg zwei Gasthäuser für eine wohlverdiente Pause.

    Im Kloster auf dem Hülfensberg können Wanderer und Pilger in einer einfachen Unterkunft übernachten. Allerdings gibt es nur begrenzte Plätze, daher solltest du dich vorab über die Verfügbarkeit informieren. Wenn für dich kein Platz mehr frei ist, kannst du vom nahegelegenen Döringsdorf mit der Buslinie 8 bis nach Ershausen fahren. Dort gibt es verschiedene Pensionen und Hotels. Leider fährt der Bus nur sehr unregelmäßig. Alternativ kannst du dir auch unter 05655 - 245 ein Taxi für die Fahrt bestellen.

    Den Fahrplan findest du unter eichsfeldwerke.de/bus/fahrinfo/fahrplaene

  • Schwer
    07:47
    26,0 km
    3,3 km/h
    760 m
    870 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit fast 800 Metern im Aufstieg und nahezu 900 Metern im Abstieg wird es zum Ende des Werra-Burgen-Steigs nochmal richtig bergig. Auf der heutigen Etappe wanderst du über die östlichsten Ausläufer des Werra-Berglands. Da der Weg nur teilweise durch die dichten Wälder auf den Bergen verläuft und immer wieder an Feldern und Wiesen entlangführt, erwarten dich umwerfende Ausblicke auf die umgebende Berg- und Tallandschaft. Dein Etappenziel Vatterode liegt im Tal der Walse, eingebettet zwischen dicht bewaldeten Bergrücken.

    Auf der heutigen Etappe erwarten dich wieder zwei romantische Burgruinen. Zwar sind die Burgen Altenstein und Greifenstein stark verfallen, doch durch ihre besondere Lage mitten im dichten Wald haben sie einen ganz besonderen Charme. Hier kannst du besonders schön bewundern, wie sich die Natur langsam die vom Menschen beanspruchten Orte zurückerobert.

    In Vatterode und auch auf der gesamten 15. Etappe finden sich keine Einkehrmöglichkeiten oder Gasthäuser. Für deine Verpflegung auf der Tour solltest du dir daher vorab Proviant einpacken. Vom Etappenziel Vatterode aus kannst du von Montag bis Freitag mit der Buslinie 13 ins nahegelegene Bad Sooden fahren und dort übernachten. Samstags gibt es eine Rufbusverbindung, an Sonntagen solltest du dir unter 05652 - 25 68 oder 05652 46 46 ein Taxi bestellen.

  • Mittelschwer
    04:42
    16,3 km
    3,5 km/h
    400 m
    410 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die 16. Etappe verwöhnt dich mit stillen und malerischen Waldwegen, die auf einem hohen Bergzug oberhalb des Werratals verlaufen. Die meiste Zeit genießt du hier die herrliche Ruhe, doch spätestens am Aussichtspunkt Teufelskanzel erwartet dich eine fantastische Aussicht. Weit unter dir schlängelt sich hier die Werra durchs Tal. Von hier aus wanderst du an der Burg Hanstein vorbei zum Etappenziel, der Jugendburg Ludwigstein.

    Die beiden Burgen auf der heutigen Etappe gehören zu den schönsten der gesamten Wanderung. Die Burg Hanstein gilt als die größte Burgruine Mitteldeutschlands und beeindruckt nicht nur aufgrund der gewaltigen Größe. Die Burg erhebt sich aus dem mittelalterlichen Dorfkern von Bornhagen und ist ein Traumziel für Burgenliebhaber. Die Burg Ludwigstein hingegen ist heute keine Ruine mehr. Sie wurde bereits in den 1920er Jahren renoviert und als Wanderheim ausgebaut. Heute befindet sich hier eine Jugendherberge, in der du natürlich auch übernachten kannst.

  • Schwer
    10:44
    36,9 km
    3,4 km/h
    940 m
    1 020 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit einer Länge von mehr als 35 Kilometern ist die letzte auch die Königsetappe des Werra-Burgen-Steigs. Auf dieser Wanderung zeigt sich das Werratal von seiner besten Seite und verwöhnt dich noch einmal mit malerischen Burgen, Schlössern und natürlich der Altstadt von Hann. Münden. Der Wanderweg führt dich von der Burg Ludwigstein durch die Fachwerkstadt Witzenhausen und anschließend über bewaldete Bergrücken bis nach Hann. Münden in Niedersachsen. Hier erreichst du am Weserstein das Ziel deiner Reise: „Wo Werra sich und Fulda küssen, sie ihren Namen büssen müssen. Und hier entsteht durch diesen Kuss Deutsch bis zum Meer, der Weser Fluss.”

    Wenn dir diese Etappe schlicht zu lang ist, dann kannst du sie auch problemlos auf mehrere Tage aufteilen. Dazu kannst du dich auch an den ersten vier Etappen des Werra-Burgen-Steigs Hessen X5H orientieren, die wir dir weiter unten vorgestellen. So kannst du diese Etappe auch in zwei, drei oder vier Tagen absolvieren und so die Sehenswürdigkeiten entlang des Weges gebührend erkunden.

  • Mittelschwer
    02:07
    7,65 km
    3,6 km/h
    160 m
    90 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am Ende des Werra-Burgen-Steigs X5 – am Weser-Stein in Hann. Münden – beginnt deine Wanderung auf dem Werra-Burgen-Steig X5H. Von der malerischen Fachwerk-Altstadt von Hann. Münden schlängelt sich der Wanderweg aus der Stadt heraus. Du überquerst die Werra und am anderen Ufer geht es sanft bergauf – Panoramablick inklusive. Zunächst wanderst du durch den Wald, doch sobald du die kümmerlichen Überreste der Lippoldsburg passiert hast, führt dich der Weg über weite Wiesen zum Etappenziel Lippoldshausen.

    Neben dem beeindruckenden Rathaus und der großen St. Blasius-Kirche ist die gesamte Altstadt von Hann. Münden eine Sehenswürdigkeit für sich. Das alte Straßenbild, Teile der alten Stadtmauer, die alte Hafenmole und die unzähligen verwinkelten Fachwerkhäuser nehmen dich mit auf eine Reise ins Mittelalter und in die Märchen der Gebrüder Grimm.

    Auf der kurzen ersten Etappe finden sich entlang des Wanderwegs keine Einkehrmöglichkeiten. Dafür erwarten dich im Etappenziel Lippoldshausen gleich zwei Gasthäuser, in denen auch übernachtet werden kann.

  • Mittelschwer
    03:46
    12,9 km
    3,4 km/h
    410 m
    260 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von Lippoldshausen aus führt dich die zweite Etappe des Fernwanderwegs X5H zunächst über offene Wiesen und dann durch lichten Wald bergauf. Nach diesem Aufstieg folgt der Werra-Burgen-Steig Hessen einem schnurgeraden Forstweg durch den dichten Wald bis zum Gipfel Hohe Schleife. Hier öffnet sich der Wald und entlang von Feldern geht es bergab. Du überquerst die Autobahn A7 und wenig später stehst du am Etappenziel Schloss Berlepsch.

    Das Etappenziel Schloss Berlepsch ist im Kern noch immer eine mittelalterliche Burg, doch im späten 19. Jahrhundert wurde das Gebäude modernisiert und zu einem Schloss erweitert. In seiner heutigen Gestalt könnte es gleich einem Märchen- oder Ritterfilm entsprungen sein – ein perfektes Fotomotiv. Das Schloss kannst du nicht nur besichtigen, du kannst hier sogar übernachten.

    Wenn dir die Preise des Schlosshotels zu hoch sind, kannst du auch im benachbarten Baumhotel übernachten. Hier hängen verschiedene Baumhäuser und Zelte in luftiger Höhe im Wald und versprechen ein einzigartiges Erlebnis. Mehr Infos unter robins-nest.de/de/home.

  • Mittelschwer
    02:38
    8,74 km
    3,3 km/h
    220 m
    410 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die dritte Etappe beginnt am malerisch gelegenen Schloss Berlepsch. Von hier aus folgst du dem Werra-Burgen-Steig Hessen über einen bewaldeten Höhenzug und wanderst dann auf weiten Wiesen am Dorf Albshausen vorbei. Kurz darauf geht es wieder hinein in den Wald und der Weg schlängelt sich um die flache Bergkuppe des Kobelsberg herum. Bald geht es sanft bergab zum Etappenziel an der Werra, dem Fachwerkstädtchen Witzenhausen.

    Auf der heutigen Etappe findest du entlang der Route keine Einkehrmöglichkeit, sondern vor allem stille und abgeschiedene Natur. Da die Strecke aber recht kurz ist, kannst du einfach in Witzenhausen deine Mittagspause einplanen und dort die malerische Altstadt genießen. Hier findest du auch problemlos Unterkünfte in verschiedenen Preisklassen.

  • Mittelschwer
    02:57
    9,84 km
    3,3 km/h
    330 m
    260 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am vierten Wandertag geht es hinaus aus der gemütlichen Altstadt von Witzenhausen. Der Weg führt dich ab der Stadtgrenze bei toller Aussicht um den Sulzberg herum. In einer weiten Schleife wanderst du durch lichten Wald zurück zum Werratal, wo du den Blick auf die Burgen Ludwigstein und Hanstein genießt. Am Ufer des Flusses geht es bis zum Etappenziel, der Jugendherberge in der Burg Ludwigstein.

    Wenn du hier im Frühling wanderst, kannst du ein einmaliges Naturereignis erleben: Rund um Witzenhausen befindet sich eins der größten, zusammenhängenden Kirchanbaugebieten Europas und im Frühjahr wird die ganze Landschaft in ein grandioses Blütenmeer getaucht.

    Auf der Jugendburg Ludwigstein übernachtest du als Wanderer auf dem Werra-Burgen-Steig nicht bloß stilgerecht, sondern zudem auch noch zu fairen Preisen. Wie auch auf den vorhergegangenen Etappen, solltest du dir für die vierte Etappe Proviant packen, da sich keine Gasthäuser am Wegesrand finden.

  • Schwer
    05:08
    17,3 km
    3,4 km/h
    490 m
    540 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ab der Jugendburg Ludwigstein folgst du dem Werra-Burgen-Steig entlang von Streuobstwiesen und weiten Feldern, die sich unterhalb eines bewaldeten Höhenzugs erstrecken. Bald knickt der Weg in den Wald ab und wenig später erreichst du den Aussichtspunkt Habichtstein, eine kahle Felskuppe mit großartigem Fernblick. Von hier aus schlängelt sich der Werra-Burgen-Steig auf naturbelassenen Waldpfaden über die grünen Höhenzüge. Nach einer Pause auf der Aussenterrasse des Gasthofs Ahrenberg erreichst du dein Etappenziel Bad Sooden-Allendorf.

    Da weite Ausblicke in den dichten Wäldern der heutigen Etappe rar gesät sind, wirst du dich besonders über den Aussichtsturm auf dem Rosskopf freuen. Von der Aussichtsplattform hast du einen sagenhaften Panoramablick über die weite Berglandschaft.

    Bad Sooden ist ein alter Kurort und dementsprechend wirst du hier keine Schwierigkeiten haben, eine gemütliche Unterkunft zu finden.

  • Schwer
    04:09
    13,9 km
    3,3 km/h
    470 m
    260 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Von Bad Sooden, dem Etappenstartort der sechsten Etappe, verläuft der Werra-Burgen-Steig für mehrere Kilometer auf den weiten Wiesen direkt am Ufer des Flusses. Bald werden die Talhänge etwas steiler und der Wanderweg führt durch den Wald am romantischen Schloss Rothestein vorbei und weiter bergauf zum Hörnegipfel. Hier genießt du einen malerischen Ausblick in die Hessische Schweiz und ins Werratal. Von hier aus folgt der Weg dem Verlauf des bewaldeten Höhenzugs und führt dich hinab zum Etappenziel Hitzelrode.

    Auf dem Höhenzug der heutigen Etappe geizt der Werra-Burgen-Steig nicht gerade mit phänomenalen Aussichtspunkten: Hörne, Hohestein und der Wolfstisch sind nur drei davon. Im Gegenzug für die malerische Landschaft gilt es auch heute, dass du dir vor Beginn der Wanderung Proviant in den Rucksack packst – in den dichten Wäldern gibt es keine Gasthäuser.

    In Hitzelrode kannst du in dem gemütlichen Naturhotel Hessische Schweiz übernachten.

  • Mittelschwer
    04:04
    14,5 km
    3,6 km/h
    190 m
    380 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auch die siebte Etappe des Werra-Burgen-Steigs Hessen folgt dem Höhenzug des Naturschutzgebiets Hessische Schweiz. Dabei verläuft der Wanderweg auf einem Gipfelgrat oberhalb des Dorfes Kella, der auch als „die Silberklippe” bekannt ist. Direkt über diesen Grat verlief einst die innerdeutsche Grenze. Im Anschluss wanderst du bergab, durchquerst das Dorf Neuerode und folgst dem Schambach bis zu den Meinhardseen, die am Ufer der Werra liegen. Am Ufer des Baggersees wanderst du bis zum Etappenziel Eschwege.

    Eschwege verzaubert seine Besucher mit dem tollen, historischen Stadtbild und der idyllischen Lage am Ufer der Werra. Wenn du an einem warmen Sommertag wanderst, kannst du im Meinhardsee auch an mehreren Stellen ins Wasser springen und baden. Außerdem befindet sich hier auch ein Gasthaus, das sich perfekt für eine gemütliche Rast eignet.

    In Eschwege gibt es eine gute Auswahl an Hotels und Pensionen, in denen du übernachten kannst.

Collection Statistik

  • Touren
    28
  • Distanz
    525 km
  • Zeit
    151:05 Std
  • Höhenmeter
    12 510 m

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