Mit Meeresluft in der Nase von Hamburg nach Kopenhagen

Fahrrad-Collection von
komoot

Von Hamburg nach Kopenhagen. Kaum ein Reiseziel ist treffender für eine Radreise als die Fahrradhauptstadt Europas. Hier gibt es fünfmal so viele Fahrräder wie Autos, 52 Prozent aller Menschen fahren täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit – in Sachen Radfahren ist Kopenhagen das Maß aller Dinge. Und so geht es, von der Hansestadt Hamburg aus auf einem wunderschön abwechslungsreichen Radweg gelassen in Richtung Dänemark, teilweise über offizielle Radwege und andernorts über eigens gefundene Routen, um eine perfekte Balance zwischen Festland und Küstengebieten zu kreieren und immer mal wieder Salzluft zu schnuppern.

Ein Highlight der ersten Hälfte ist der Plöner See, dessen warmen Sonnenuntergang du bereits am ersten Abend bestaunen kannst und direkt in Urlaubsstimmung kommst. Doch schon kurz hinter den Toren Hamburgs lässt dich das üppige Gebiet das Brummen der Stadt schnell vergessen. Endlich draußen, endlich frische Luft, endlich Freiheit. Freu dich auf Highlights wie den Weißenhäuser Strand, mit seinem unglaublich weichen Sand, dem traditionsreichen Heiligenhafen, in dem Fischer immer noch ihren Fang direkt vom Boot verkaufen, und nach der Überquerung des wohl größten “Kleiderbügels” der Welt - der Fehmarnsundbrücke, hast du die Gelegenheit, das wohl beste Fischbrötchen weit und breit zu genießen.

Danach rollst du in den Bauch einer riesigen Fähre ein, um dich entspannt auf dem Sonnendeck in Richtung Dänemark schippern zu lassen. Dort angekommen prägen weite Felder und lange Landstraßen genauso das Bild, wie kleine schnuckelige Orte mit erbaulicher Architektur und die letzten Kilometer vor Kopenhagen runden das Erlebnis aufgrund schön angelegter Parks perfekt ab.

Mit rund 350 Kilometern richtet sich diese fünfteilige Tour an dich, wenn du es gerne etwas entspannter angehen lassen möchtest. Der Weg ist das Ziel. Sie eignet sich hervorragend für eine einwöchige Tour inklusive eines Wochenendes in Kopenhagen. Hinsichtlich der Ausrüstung hast du die Wahl: Ohne Campingausrüstung kommst du etwas schneller voran und übernachtest in den Orten und Campingplatz-Bungalows entlang der Route. Wenn du dabei ein wenig sparen möchtest, empfiehlt es sich jedoch, einen leichten Schlafsack mitzunehmen, da für Decken häufig eine Reinigungsgebühr genommen wird. Natürlich kannst du auch mit dem Zelt reisen, in Dänemark gibt es sehr viele kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten in der Natur. Die App “Shelter” (onelink.to/q66mab) zeigt dir auf einer Karte alle Unterschlüpfe in der Gegend. Also egal wie – du kannst dich nur richtig entschieden. Viel Freude wünschen wir!

Auf der Karte

Die Touren

  • Mittelschwer
    04:57
    80,3 km
    16,2 km/h
    300 m
    290 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Start deiner fünftägigen Reise nach Kopenhagen. Auf zum Plöner See! Auf 80 Kilomtern fährst du erstaunlich beschaulich und grün an der Alster entlang aus der Hansestadt.

    Nach den ersten Kilometern lädt ein See zur Pause ein und in Bad Segeberg bleibt genügend Zeit für ein Eis und einen Kaffee. Mit jedem weiteren Kilometer kommt immer mehr das Gefühl auf, in der Natur zu sein. Die ruhigen Landstraßen führen dich mitten durch ein Naturschutzgebiet und leichte Glücksgefühle kommen auf, wenn dein Blick das erste Mal auf den Plöner See fällt.

    Unterkünfte gibt es reichlich beispielsweise in Borsau. Der Ort ist klein und solange du nicht in der Hochsaison fährst, ist auch überall etwas frei. Frag einfach rum. Es empfiehlt sich, eine Flasche Wein einzupacken und auf einem der Stege mit Blick auf den glitzernden See auf den vollbrachten Tag anzustoßen.

    Am ersten Tag den Sonnenuntergang am Plöner See zu bestaunen lohnt sich. Sollte dir die Etappe allerdings grundlegend zu lang sein, kannst du sie mit der S-Bahn in Richtung Ohlsdorf verkürzen und von dort aus starten. Sollte das keine Option sein, bietet sich als schöne Alternative auch eine Unterkunft in Bad Segeberg an, um beispielsweise die Abendvorstellung der Karl May-Festspiele zu besuchen.

  • Mittelschwer
    03:59
    56,1 km
    14,1 km/h
    290 m
    310 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der zweiten Etappe geht es geradewegs in Richtung Meer. Die beschauliche Gegend rund im den Plöner See bezaubert und ist abwechslungsreich.

    Weiter fährst du über Landstraßen, die durch Felder und kleine Waldstücke führen. Die Verkehrslage ist für Fahrradreisende dabei ein Traum. Orte wie der Kellersee laden zu einer Pause ein und schon bald steigt dir das erste Mal auf dieser Tour Salzluft in die Nase.

    Unterkommen kannst du sowohl auf den zahllosen Campingplätzen als auch in Oldenburg. Heiligenhafen bietet sich als Etappenziel an, falls du den Tag noch etwas verlängern möchtest.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

    oder
    Mit E-Mail registrieren
  • Schwer
    05:55
    105 km
    17,8 km/h
    230 m
    230 m
    Fähre
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Ahoi und alle Mann an Deck! Der Dritte Tag steht im Zeichen der Seefahrt und ist der wohl abwechslungsreichste Tag dieser Tour.

    Auf grandiosen Fahrradwegen geht es zunächst durch Heiligenhafen, wo du noch immer Fischer beobachten kannst, die ihren Fang direkt vom Boot aus an Interessenten bringen. Wenige Kilometer später geht es über die bemerkenswerte Fehmarnsundbrücke, dem wohl "größten Kleiderbügel" der Welt, auf die drittgrößte Insel Deutschlands.

    In Puttgarden wartet schon die Fähre, um nach Rødbyhavn überzusetzen, doch bevor du in den riesigen Bauch des Kolosses einfährst, darfst du dir gerne noch in aller Ruhe in der Aalkate das wohl beste Matjesbrötchen weit und breit gönnen.

    Vom Sonnendeck hast du eine grandiose Aussicht auf das Meer zwischen den beiden Ländern, bevor du dich wieder in den Sattel schwingst und die ersten Kilometer auf dem dänischen Festland rollst.

  • Schwer
    05:01
    86,1 km
    17,2 km/h
    380 m
    380 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Am vierten Tag werden all die Erwartungen, die man im Allgemeinen an Dänemark hegt, wahrscheinlich bestätigt.

    Der Tag zeichnet sich aus durch weite Landschaften und lange Landstraßen. Mit viel frischer Luft, wir hoffen aus einer hoffentlich angenehmen Richtung, radelst du über fruchtbare Felder und durch kleine Orte mit beschaulicher Architektur. Dazwischen ziehen spannende Gutshöfe Blicke auf sich, die zwar vor außerordentlicher Größe strotzen, aber dennoch sympathischerweise wenig prunkvoll daher kommen.

    Gleich zu Beginn des Tages radelst du über die Storstrømsbroen, einer über drei Kilometer langen in die Jahre gekommenen Brücke, die Zeuge dafür ist, welche Kraft Salzluft über die Zeit hat.
    Pausieren kannst du an der größten Burgruine Dänemarks, sie eignet sich perfekt für ein Frühstück und am Ende des Tages darf sich in der mittelalterlich anmutenden Altstadt Køges amüsiert werden.

    Als Unterkunft empfiehlt sich sowohl ein Campingplatz in Køge (valloecamping.dk) als auch das schöne Bed & Kitchen.

  • Mittelschwer
    02:39
    43,2 km
    16,3 km/h
    80 m
    80 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Das Ziel rückt näher! Der heutige Rest deiner Reise gleicht einer entspannten Spazierfahrt.

    Kopenhagen als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum Dänemarks, gilt als einer der bedeutendsten Metropolen Europas. Doch von stickigem Verkehr und stressigen Straßen keine Spur.

    Aus dem Vorort Køge geht es zunächst einige Kilometer entlang der Bundesstraße, die du jedoch durch die eigene Fahrradspur mühelos befahren kannst. Am Strand von Trylleskoven kannst du die viele Zeit, die an diesem Tag verbleibt, samt feinem Sand und Meeresrauschen in aller Ruhe genießen.

    Die Gelassenheit geht auch zurück auf dem Fahrrad nicht verloren, denn was folgt ist ein schönes Beispiel für das gestalterische Feingefühl der Dänen, etwas atemberaubendes zu kreieren, ohne zu viel zu wollen. Es geht entlang der Küste auf wunderschönen Wegen und die Streckenführung führt vorbei an kleinen Anlegern, interessanten Häusern, Parks und Spielplätzen.
    Alles wohl überlegt eingebettet in die Natur, ohne den natürlichen Lebensraum ganzer Schwärme von Zugvögeln, die hier brüten, zu zerstören. Eine seltene Symbiose von Tier, Mensch und Natur.

    Die Zeit vergeht wie im Fluge und gelassen rollst du in das Zentrum Kopenhagens ein. Schnell wird klar, warum dieser Ort als Fahrradhauptstadt Europas bezeichnet wird. Gut ausgebaute, eindeutig abgetrennte Fahrradwege, eigene Ampelsysteme mit Halterungen, an denen man sich festhalten kann, um nicht absteigen zu müssen, riesige mehrstöckige Parkvorrichtungen nur für Fahrräder und gar eigene Highways machen Kopenhagen für jeden Fahrradfahrer zu einem besonderen Erlebnis. Wahrscheinlich wirst du dein Fahrrad für den Rest deines Aufenthaltes noch oft nutzen, denn eines ist sicher: Es gibt noch viel zu sehen.

Dir gefällt diese Collection? Teil sie mit deinen Freunden!

Dir gefällt vielleicht auch