Idyllische Heide und grüne Auen – 6 Etappen über den Aller-Radweg

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Aller-Radweg
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Wie auf einer Perlenkette reihen sich entlang des Aller-Radwegs herrliche Naturabschnitte an unzählige historische Highlights und sehenswerte Ortschaften und Städte. Unterwegs genießt du wunderbare Auenlandschaften, idyllische Heidelandschaft und wertvolle Naturschutzgebiete. Die Residenzstadt Celle, die Windmühlenstadt Gifhorn oder die Autostadt Wolfsburg hingegen sind nur einige von vielen interessanten, spannenden und absolut sehenswerten Etappenzielen, die dazu beitragen, dass dieser Radfernweg durch Niedersachsen und Sachsen-Anhalt in der ADFC Broschüre „Deutschland per Rad entdecken“ wärmstens empfohlen wird.

Der Radfernweg verläuft entlang der Aller von ihrer Mündung in die Weser bei Verden bis zur idyllischen Quelle im kleinen Ort Eggenstedt. Als Alternatives Ende (Etappe 6) verbindet der Aller-Elbe-Radweg ab Seggerde beide Flüsse und bringt dich direkt nach Magdeburg.

Der Aller-Radweg durchquert mit dem Aller-Leine-Tal, der Südheide und dem Drömling überwiegend ruhige Landschaften und weitgehend ebenes Gelände, sodass dich äußerst genussvolle Etappen erwarten. Allein gegen Ende der Tour sorgt das etwas welligere Gelände des Flechtinger Höhenzugs für etwas Abwechslung. Dabei verläuft die Strecke meist autofrei über asphaltierte und vereinzelt wassergebundene Abschnitte.

Egal, ob du dich dafür entscheidest, dem Aller-Radweg bis zur Quelle nach Eggenstedt zu folgen oder zuvor in Richtung Elbe nach Magdeburg abzubiegen – dieser Radweg ist ein wunderbares Erlebnis, bei dem wir dir viel Freude wünschen.

Auf der Karte

Die Etappen auf dem Aller-Radweg

  • Mittelschwer
    03:42
    54,3 km
    14,7 km/h
    110 m
    100 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Aller-Radweg beginnt in Verden, am Zusammenfluss der Aller mit der Weser. Verden ist ein wirklich schöner Ausgangspunkt für eine Etappenfahrt und es lohnt sich, etwas mehr Zeit für diesen Ort einzuplanen. Bevor es also losgeht, gibt es bereits in und um Verden einiges zu entdecken. Verden hat eine wunderschöne Innenstadt, einen imposanten Dom, die älteste Backsteinkirche Norddeutschlands und allerlei interessante Museen, wie das Deutsche Pferdemuseum oder das Historische Museum.Wenn du dir Verden in Ruhe angesehen hast, startet die schöne Tour auf dem Aller-Radweg. Entlang der Route bieten sich dir dabei immer wieder interessante Zwischenstopps an, für die sich ein kleiner Abstecher lohnt. So kannst du eine Tour auf dem Aller-Radweg mit einer Fahrt in der Museumseisenbahn von Verden nach Stemmen kombinieren, die Solarfähre über die Aller bei Dörverden ausprobieren oder das Kulturgut Ehmken Hoff in Dörverden anschauen, wo dich zwei historische Bauernhäuser samt Backhaus und einer interessanten NABU-Ausstellung erwarten.Entlang des Aller-Radwegs radelst du heute überwiegend flach, sodass du dir die ein oder andere Pause ruhig leisten kannst. Dabei fährst du durch wunderschöne Auenlandschaft, idyllische Moore und schattige Wälder – auch landschaftlich ist für Abwechslung gesorgt. Kurz vor dem Etappenziel bietet sich dann nochmal ein kleiner Kultur-Stopp an: Die imposante Bothmer Mühle siehst du schon von Weitem und kannst sie dir nach Absprache und an regelmäßigen Mühlentagen auch von Innen anschauen. In der „Alten Dorfschule Bothmer“ lernst du alles über den Schulalltag zu Kaisers Zeiten, bevor du dann im gemütlichen Etappenziel Schwarmstedt zur Ruhe kommst. Zum Abendessen empfehlen wir regionale Spezialitäten, wie Spargel, Buchweizentorte oder leckere Buchweizenpfannkuchen.

  • Schwer
    03:39
    49,7 km
    13,6 km/h
    150 m
    140 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Nach einer ruhigen Nacht im staatlich anerkannten Erholungsort Schwarmstedt startest du ausgeruht in die zweite Etappe des Aller-Radwegs, die wunderbar idyllisch durch die Allerauen führt. Mit etwas Glück kannst du hier eine Reiherkolonie beobachten oder einen Blick auf eine Weißstorch-Familie werfen. Und auch zu Land warten einige tierische Begegnungen auf dich: In Essel lebt die einzige Bisonherde Norddeutschlands – wenn sie sich nicht verstecken, kannst du den Bisons beim Grasen zuschauen.Nach so viel Natur darfst du dich bei Wietze auf einen kulturellen Stopp freuen. Direkt neben dem Radweg türmt sich der 54 Meter hohe „Ölberg“ auf, von dem aus du eine tolle Aussicht aufs Umland hast. Zugegeben, dort hochzukommen bringt dich sicher ein bisschen ins Schwitzen, aber es lohnt sich. Ganz nebenbei lernst du etwas über die Vergangenheit von Wietze, denn der Ölberg stammt aus der Zeit der Ölgewinnung, die hier bis 1963 durchgeführt wurde. Heute zeugen der Berg aus ausgewaschenem Ölsand und ein interessantes Museum von dieser Zeit. Das befindet sich im nahen Wietze, und wenn du Lust hast, lohnt sich der kleine Abstecher.Nachdem du weiter dem idyllischen Verlauf der Aller gefolgt bist, erreichst du in Winsen schon das nächste Highlight. Hier kannst du eine bäuerliche Hofanlage aus dem 17. Jahrhundert besichtigen und dich im angeschlossenen Biergarten erfrischen, bevor du durch ruhige Wiesen, Moore und schattigen Wald weiter in Richtung Etappenziel radelst.Die Residenzstadt Celle eignet sich ganz hervorragend, um den Tag ausklingen zu lassen. Allein schon die denkmalgeschützte Altstadt mit über 500 historischen Fachwerkhäusern wird dich zum Staunen bringen. Das beeindruckende Welfenschloss ist einen Besuch wert und wenn du nur noch die Füße hochlegen willst, kannst du eine Schiffsrundfahrt genießen, die im Hafen von Celle auf dich wartet.

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  • Mittelschwer
    03:24
    49,1 km
    14,5 km/h
    160 m
    140 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Wenn du in Celle startest, kannst du noch einmal einen Blick auf das prächtige Schloss werfen und durch die beeindruckende historische Altstadt radeln, bevor du dich wieder auf dem ruhigen, idyllischen Radweg befindest, der dich auch auf der dritten Etappe mit einem schönen Mix aus Naturerlebnis und kulturellen Zwischenstopps versorgt. Genau so ein kulturelles Highlight erreichst du bereits nach knapp zwölf Kilometern, wenn du am Kloster in Wienhausen vorbeikommst. Die historischen Klostergebäude aus dem 13. Jahrhundert sind weitgehend erhalten und dienen noch heute den darin lebenden Nonnen als Lebensmittelpunkt. Bei Interesse kannst du dich von ihnen durch die alten Gemäuer führen und dir die einzigartigen Kunstschätze des Klosters zeigen lassen. Weniger geistlich, dafür genau so ruhig ist es im weiteren Verlauf auf dem Aller-Radweg, auf dem sich immer wieder schöne Auenlandschaft mit gemütlichen Ortsdurchfahrten abwechseln. In Müden lohnt es sich wieder, einen etwas längeren Stopp einzuplanen. Denn hier mündet die Oker in die Aller und es ist einfach entspannend, die sich verschmelzenden Wassermassen zu beobachten. Vom schönen Rastplatz mit Grillstelle und Bootsanleger aus hast du besten Blick aufs Wasser und kannst dir gemütlich einen mitgebrachten Snack gönnen, bevor es weitergeht.Wenn du auf Gifhorn zuradelst, kannst du am Horizont schon erahnen, warum diese Stadt auch „Mühlenstadt“ genannt wird. Im riesigen Freilichtmuseum am Rande der Stadt stehen 16 große Windmühlen aus aller Welt – ein Besuch des Museums ist ein schöner Ausklang der dritten Etappe auf dem Aller-Radweg. Wenn du zu spät ankommst oder keine Lust mehr auf ein Museum hast, lädt die gemütliche Fachwerk-Altstadt von Gifhorn zum Bummeln ein. In den zahlreichen Restaurants kannst du typische Gerichte der Region genießen, wie zum Beispiel Spargel, Heidschnucken- oder Ziegenspezialitäten.

  • Mittelschwer
    03:35
    49,8 km
    13,9 km/h
    180 m
    160 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Auftakt zur vierten Etappe entlang des Aller-Radwegs ist geprägt von herrlichen Wiesenlandschaften und wunderschönen Feuchtgebieten. Du radelst an verschiedenen kleinen Seen vorbei und durchquerst idyllische Naturschutzgebiete, in denen du seltene Vögel beobachten oder Heckrindern und Konikponys beim Grasen zusehen kannst. Ab Fallersleben ändert sich dann der Charakter der Tour und es wird zunehmend urbaner. Und es gibt jede Menge zu sehen. Historische Schlösser, spannende Museen, und natürlich die weltbekannten VW-Werke – in Wolfsburg gibt es so viel zu entdecken, dass es sich lohnt, über eine etwas längere Pause nachzudenken. Sobald du aus der Stadt rausgeradelt bist, wird es direkt wieder ruhig. Wieder fährst du durch herrlich ruhige Wald- und Wiesenlandschaft, bis du Oebisfelde erreichst. Wenn du kurz vorher die Aller überquerst, überfährst du gleichzeitig die Grenze von Niedersachsen nach Sachsen-Anhalt. Die Aller stellte hier Jahrzehntelang die Deutsch-Deutsche Grenze dar, woran Schilder und ein kleines Mahnmal vor den Toren der Stadt erinnern.In Oebisfelde kannst du in einem gemütlichen Hotel oder einer kleinen Gaststätte die Ruhe der Kleinstadt genießen. Wenn du noch Lust auf Kultur hast, bietet sich ein kleiner Abstecher zur „Sumpfburg“ an, in deren Nähe du auch einen Gasthof und einen Biergarten findest.

  • Schwer
    04:03
    62,0 km
    15,3 km/h
    440 m
    340 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Auf der fünften Etappe des Aller-Radwegs gibt es viel zu entdecken. Einerseits kommst du an vielen historischen Gebäuden vorbei, die es zu besichtigen lohnt. Andererseits kannst du eine Menge über die Deutsch-Deutsche Teilung lernen, denn du passierst immer wieder ehemalige Grenzorte mit vielen Zeitzeugen der jüngeren deutschen Geschichte.Nach dem Start in Oebisfelde bietet sich Weferlingen für eine erste Pause an. Hier kannst du die sehenswerte St. Lamberti-Kirche und das Mausoleum des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth besichtigen und die tolle Aussicht vom Bergfried „Grauer Hermann“ aufs Allertal genießen. Außerdem lädt das Heimat- und Apothekenmuseum zu einem lehrreichen Stopp ein.Hier und da eine Pause einzulegen kann heute ohnehin eine gute Idee sein. Denn die letzte Etappe entlang des Aller-Radwegs ist nicht nur die Längste, heute erklimmst du auf dem Weg zur Quelle des Flusses auch die meisten Höhenmeter im gesamten Verlauf der Tour. Der Radweg führt dich immer wieder auf die kleinen Anhöhen entlang der Aller, was im Gegenzug für Abwechslung und schöne Weitsicht sorgt.Der nächste ausgiebige Kultur-Stopp wartet schon in Marienborn auf dich. Der idyllische Ort ist Deutschlands ältester Wallfahrtsort. Außerdem sind der ehemalige Grenzübergang Helmstedt-Marienborn und die Gedenkstätte Deutsche Teilung absolut sehenswert. Nach diesem besinnlichen Stopp geht die Tour entlang der Aller langsam ihrem Ende entgegen. In Eggenstedt hast du dein Ziel erreicht. Hier hat der Aller-Radweg seinen Ursprung und mit ihm natürlich auch der Fluss, dem er folgt. An der Allerquelle kannst du noch einmal die Stille genießen und die wunderschönen Momente der zurückgelegten Etappen Revue passieren lassen, bevor du den Heimweg antrittst. Wenn du magst, kannst du auch noch weiter radeln und deine Fahrt über den Harzrundweg oder den Aller-Harz-Radweg fortsetzen.

  • Mittelschwer
    04:54
    79,6 km
    16,3 km/h
    350 m
    390 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Das alternative Ende des Aller-Radwegs (der Aller-Elbe-Radweg) verbindet die Aller mit der Elbe und somit den Aller-Radweg mit dem Elbe-Radweg. Statt an der Aller-Quelle endet deine Tour somit vor den Toren von Magdeburg. Unterwegs kommst du an historischen Burgen, Wehranlagen und romantischen Landschaftsparks vorbei, sodass sich immer wieder schöne und informative Pausen anbieten. Ein besonderes Highlight ist die über 1000 Jahre alte historische Stadt Haldensleben. Hier lädt ein prall gefüllter Kulturkalender zum Verweilen ein, die alten Fachwerkhäuser und gepflasterten Gassen in der Innenstadt sind ebenfalls einen Stopp wert. Da diese Etappe mit knapp 80 Kilometern sehr lang ist, bietet sich Haldensleben zudem als Zwischenetappe an. Unterkünfte findest du hier reichlich.Am Ende der Tour hast du Anschluss an den Elbe-Radweg, über den du nach Magdeburg gelangst. In einer der ältesten Städte der östlichen Bundesländer kannst du hier ruhig etwas Zeit zum Verweilen einplanen. Zu sehen gibt es in der großen Stadt jede Menge. Magdeburg hat eine hervorragende Verkehrsanbindung sowohl ans Netz der Deutschen Bahn, als auch an die nahegelegene Autobahn A2, sodass die Heimreise von hier aus ein Kinderspiel ist.

Collection Statistik

  • Touren
    6
  • Distanz
    344 km
  • Zeit
    23:18 Std
  • Höhenmeter
    1 380 m

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