Albtäler Radtour – in 5 Etappen durch die Täler der Schwäbischen Alb

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Albtäler-Radweg

Für Abwechslung ist auf der Albtäler Radtour gesorgt: Auf 186 Kilometern radelst du durch acht verschiedene Täler der Schwäbischen Alb, überquerst unzählige Flüsse und Bäche, fährst vorbei an bizarren Felslandschaften, geheimnisvollen Höhlen, idyllischen Wacholderheiden, heißen Quellen und Mammutspuren. Du fährst durch ursprüngliche Albdörfer und urige Städtchen mit vielen gemütlichen Einkehrmöglichkeiten und überraschenden Sehenswürdigkeiten. Unterwegs warten mit historischen Schlössern, spannenden Freilichtmuseen und atemberaubenden Naturmonumenten weitere Highlights auf dich. Und das alles auf einer ADFC-Qualitätsradroute mit vier Sternen – das solltest du dir nicht entgehen lassen.

Die Albtäler Radtour ist in fünf Etappen unterteilt. Start- und Endpunkt der abwechslungsreichen Rundtour ist die kleine Stadt Amstetten. Mit insgesamt rund 1.200 Höhenmetern ist die Route zwar eine gewisse sportliche Herausforderung, aber insgesamt für jedermann gut zu meistern, da einige Etappen relativ kurz sind. Wenn du Lust auf mehr Kilometer am Stück hast, spricht nichts dagegen, ein paar davon zusammenzulegen und die Tour in drei Tagen zu fahren.

In den Etappenzielen der Vier-Sterne-Qualitätsroute gibt es ein großes Angebot gemütlicher Unterkünfte, wo du dich nach den Touren entspannen und ausruhen kannst. Vielerorts findest du sogar Bett+Bike-Unterkünfte, die vom ADFC als besonders radfahrerfreundlich befunden wurden. Unterwegs gibt es etliche Radservice-Stationen, Verleih-Center für Fahrräder (auch E-Bikes) und sogar buchbaren Gepäcktransport von Ort zu Ort.

Der Ausgangspunkt Amstetten ist über die A8 gut angebunden und am Bahnhof stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Auch die Anreise per Bahn ist denkbar einfach. Von Stuttgart oder Ulm gibt es regelmäßige und gute Verbindungen.

Die Albtäler Radtour auf der Karte

Die Etappen der Albtäler Radtour

  • Mittelschwer
    01:57
    28,8 km
    14,7 km/h
    170 m
    290 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die erste Etappe auf dem Albtäler Radweg startet am Bahnhof des beschaulichen Ortes Amstetten, von wo aus du geradewegs ins idyllische Lonetal radelst. Der kleine Fluss entspringt im nahegelegenen Urspring. Du folgst seinem Verlauf flussabwärts bis zu dem bizarren Fohlenhaus-Felsen. Von dort aus geht es kurz bergauf in die Donauebene und weiter ins Etappenziel Langenau.Mit 28 Kilometern ist diese Etappe relativ kurz, sodass genug Zeit bleibt, hier und da anzuhalten und die schöne Natur und die vielen Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke zu genießen. So lohnt sich ein Abstecher zum „Quelltopf“ der Lone, aus dem das türkisfarbene und glasklare Quellwasser sprudelt. In Westerstetten lädt an Sonn- und Feiertagen ein Besuch im restaurierten Bahnhofsgebäude zur gemütlichen Einkehr ein.In Breitingen erwartet dich das interessante Mühlenmuseum und nachdem du den schönsten Teil des Lonetals durchquert hast, werden dich die bizarre Felsformation und die„Fohlenhaus“-Höhle in ihren Bann ziehen. An der Schutzhütte mit Grillstelle bietet sich eine gemütliche Rast an. Kurz vorm Etappenziel erwartet dich ein kurzer aber durchaus fordernder Anstieg. Oben angekommen geht es bis ins Etappenziel nur noch bergab. Sobald du aus dem kleinen Wäldchen herausfährst, öffnet sich die tolle Aussicht aufs weite Donautal und auf Langenau. In der gemütlichen Stadt findest du Unterkünfte für jeden Geschmack und wenn du noch Zeit und Lust hast, kannst du den Tag mit einem unterhaltsamen Kulturprogramm ausklingen lassen, indem du zum Beispiel das Heimatmuseum, das Museum für Vor- und Frühgeschichte oder das Abendprogramm des bekannten Pfleghofsaals besuchst.

  • Mittelschwer
    02:21
    35,7 km
    15,2 km/h
    240 m
    240 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zweite Etappe der Albtäler Radtour steht ganz im Zeichen von Wasser, Höhlen und Teddybären. Und zwar genau in dieser Reihenfolge.Du startest in Langenau und gelangst, sobald du die Stadt verlässt, ins flache Donauried. Dieses riesige Feuchtgebiet versorgt große Teile Baden-Württembergs mit Trinkwasser – für dich ist es ein feucht-fröhliches Vergnügen, durch die vielerorts unter Schutz gestellte Natur zu radeln. Wenn du mehr über die Trinkwasserversorgung erfahren möchtest, lohnt sich ein Stopp in der „Erlebniswelt Grundwasser“ im Pumpwerk des Wasserwerks Langenau. Wenn du Langenau verlassen hast, siehst du das Wasserwerk nach etwa zwei Kilometern auf der linken Seite des Radwegs – ein kleiner Abstecher, der sich lohnt.Nach rund 15 Kilometern lädt der zünftige Biergarten vor der Kulisse des Klosters im kleinen Ort Lindenau zur gemütlichen Rast, bevor du dich auf den Weg ins Tal der Höhlen machst. Hier erwarten dich beeindruckende Felsformationen und immer wieder kleine Höhlen. Eine der bekanntesten ist die Vogelherdhöhle. Hier suchten die Mammutjäger während der Eiszeit Schutz und hinterließen einige der ältesten Kunstwerke der Menschheit. Unter anderem kannst du den „Löwenmensch“ anschauen, eine kleine Skulptur, die einen Menschen mit dem Kopf und den Gliedmaßen eines Höhlenlöwen darstellt. Auf ruhigen Straßen radelst du nun weiter durchs Lonetal, hinein ins Tal der Hürbe. Auch hier ist das Thema Höhle allseits präsent und die Höhlen-Erlebniswelt ist ein weiterer Anlass für eine ausgiebige Pause, denn in der Höhle, dem Erlebnismuseum und auf einem großen Erlebnisspielplatz, der natürlich besonders für Kinder interessant ist, gibt es jede Menge zu entdecken. Gegen Ende der Tour ist es vorbei mit all dem Höhlentrubel. Jetzt wird es kuschelig. Denn aus Giengen an der Brenz kommt niemand geringeres, als der weltbekannte Steiff Teddybär. Hier befindet sich das sehr interessante Steiff Museum und das Geburtshaus von Margarete Steiff, das du im Rahmen einer Führung besichtigen kannst. Und natürlich gibt es hier nicht nur pelzige Bären, sondern auch gemütliche Unterkünfte – ein rundum kuschliges Etappenziel also, das dich hier erwartet.

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  • Schwer
    03:41
    55,6 km
    15,1 km/h
    490 m
    530 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Auf der dritten Etappe der Albtäler Radtour erklimmst du den Albaufstieg, auf dem dich einige nicht zu vernachlässigende Anstiege erwarten. Hier kannst du entweder kräftig in die Pedale treten, oder einfach ein Stück schieben. Entlohnt wirst du dafür mit Ausblicken auf die imposante Albhochfläche, auf urzeitliche Kliffformationen und auf die Tier- und Pflanzenwelt eines idyllischen Naturschutzgebiets.Von Giengen aus startest du ins Brenztal. Sobald du den von Wohngebieten und Industrie eingerahmten Bereich der Brenz hinter dir gelassen hast, gelangst du ins Eselsburger Tal, wo dich völlige Idylle und Ruhe erwarten. Eingerahmt von Wacholderheiden ragen hier die Steinernen Jungfrauen in den Himmel und wirken immer beeindruckender, je näher du ihnen kommst. Bis hierher zeigt sich die Etappe noch lammfromm. Doch nun verlässt du das Tal und begibst dich auf den Albaufstieg. Geh ihn ruhig an und wenn es sich besser anfühlt, schieb doch einfach. So hast du auch mehr Zeit, um die herrliche Landschaft zu genießen und die vielen Details zu entdecken, die davon zeugen, dass die Gegend hier vor Jahrmillionen vom Meer überflutet war. Am Heldenfinger Kliff kannst du dir eine kleine Verschnaufpause gönnen und dich auf dem schönen Rastplatz stärken.Weiter geht’s: Durch schöne Waldstücke, vorbei an Burgruinen und durch gemütliche Ortschaften steuerst du das Roggental an, in dem die Eybquelle, die „Obere Roggenmühle“ und das „Mordloch“ schöne Gelegenheiten für eine kleine Rast darstellen, bevor du dich auf den letzten Teil der Tour begibst, der dich ins wunderschöne Naturschutzgebiet Eybtal führt. Hier leben zahlreiche, seltene Tier- und Pflanzenarten, die zum Teil auf der roten Liste der bedrohten Arten stehen. Bestimmt kannst du unterwegs einige davon entdecken und eine Weile beobachten.Heraus aus dem Roggental erreichst du schließlich das Etappenziel Geislingen. Wenn du noch Lust und Kraft hast, lohnt sich ein kleiner Abstecher zur Ruine Helfenstein, von der aus du einen tollen Ausblick auf die Stadt und die Täler drumherum genießen kannst.

  • Mittelschwer
    01:55
    26,8 km
    13,9 km/h
    230 m
    70 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Am Tag vier auf der Albtäler Radtour hast du dir ein bisschen Entspannung verdient. Heute steht eine mit 22 Kilometern kurze Fahrt an, damit genug Zeit bleibt, dich ein wenig zu erholen. Gelegenheiten dazu gibt es unterwegs gleich im Doppelpack: In Bad Überkingen und in Bad Ditzenbach laden jeweils Thermalbäder zu einer gesunden und erholsamen Pause ein, die ruhig etwas länger dauern kann.Du startest von Geislingen aus über den Bahntrassenradweg der ehemaligen „Täleskätter“-Bahn, eingerahmt von typischen Wacholderheiden, die dich ins nächste Tal, das Obere Filstal, begleiten. Keine vier Kilometer dauert es, bis das Thermalbad in Bad Überkingen zur ausgiebigen Verschnaufpause lädt. Du hast die Qual der Wahl: Möchtest du jetzt schon entspannen oder lieber erst noch ein paar Kilometer machen und bis zur Vinzenz Therme in Bad Ditzenbach warten? Wenn du dich nicht entscheiden kannst, probier doch einfach beide aus.Die Tour geht weiter entlang der Fils, wobei du stetig leicht bergauf fährst. Unterwegs kannst du im Kapuzinerkloster und bei der Wallfahrtskirche Ave Maria zur besinnlichen Stille entspannen oder wenig später die Aussicht auf die herrliche Heidelandschaft auf der Nordalb genießen, bevor du Bad Ditzenbach erreichst. Nach dem Besuch der Therme bleiben noch acht Kilometer, bis du in den liebenswerten Erholungsort Wiesensteig rollst, der das idyllische Etappenziel dieser Tour stellt und hervorragend zum Tagesmotto „Ruhe und Entspannung“ passt.

  • Schwer
    03:30
    50,5 km
    14,4 km/h
    620 m
    640 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der fünften Etappe der Albtäler Radtour geht es hoch hinaus: Auf fast 850 Meter Höhe radelst du heute. Natürlich fordert dich das etwas, aber die Steigungen sind machbar und viele schöne Sehenswürdigkeiten am Rand der Strecke sorgen immer wieder für kleine Verschnaufpausen. Ganz am Ende geht’s dann zur Belohnung nur noch bergab bis zum Ausgangspunkt der Rundtour in Amstetten.

    Du startest in Wiesensteig und radelst weiter das Obere Filstal hinauf. Es geht wieder rauf auf die Hochflächen der Alb – ganz oben gibt’s sogar ein Gipfelkreuz und wunderbare Aussicht. Den höchsten Punkt hast du geschafft, nun rollst du ein Stückchen, bis du das Bergdorf Westerheim erreichst, das zur Einkehr lädt.

    Über richtig schöne Radwege fährst du weiter nach Laichingen. Hier lohnt sich ein Stopp in der 55 Meter tiefen Laichinger Tiefenhöhle, an die ein Museum und ein Restaurant angeschlossen sind. Wenn du mehr Lust auf schwindelerregende Höhen hast, ist der Kletterwald nebenan genau das Richtige für dich.

    Ein eher kulinarisches Highlight befindet sich in Nellingen. Hier wird im Gasthof Krone der Alb-Whisky hergestellt, der besonders selten und lecker sein soll. Wie wäre es mit einer kleinen Kostprobe? Von hier aus ist es gar nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt der Tour in Amstetten und es geht fast nur noch bergab, sodass du dir diesen kulinarischen Pausenstopp ruhig gönnen kannst. Wenn du damit lieber bis ganz zum Schluss warten möchtest, ist das auch kein Problem: Im alten Bahnhofsgebäude in Amstetten befindet sich ein Restaurant, das perfekt geeignet ist für eine deftige Mahlzeit nach fünf Tagen auf der schönen Albtäler Radtour.

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