Great Walks in Tirol – erstklassige Weitwanderwege

Wander-Collection von
Tirol

Mehr als 24.000 Kilometer markierte Berg- und Wanderwege warten in Tirol auf dich. Darunter findest du die Great Walks – die sechs spektakulärsten Weitwanderwege in Tirol. Sie führen dich über schroffe Gipfel und an kristallklaren Bergseen vorbei, über atemberaubende Höhenwege und durch verwunschene Wälder. Auf gemütlichen Hütten, die von malerischen Almwiesen oder faszinierenden Felsformationen umgeben sind, kannst du gemütlich einkehren und dich mit regionalen Spezialitäten verwöhnen lassen.

In dieser Collection stellen wir dir die sechs Great Walks in Tirol vor. Sie sind zwischen sechs und stattlichen 33 Etappen lang. Vom Karnischen Höhenweg in Osttirol über den Lechtaler Höhenweg bis hin zum längsten seiner Gattung, dem Adlerweg – hier in Tirol warten die schönsten und herausforderndsten Weitwanderwege der Alpen auf dich. Die oft anspruchsvollen Touren verlaufen meist in großer Höhe und stellen mitunter auch erfahrene Bergwanderer vor Herausforderungen. Das ist die beste Garantie für unvergessliche Erlebnisse und echte Abenteuer, auf denen du in die besonders schönen, alpinen Berglandschaften eintauchst.

Zusätzlich zu den Mehrtagestouren zeigen wir dir noch vier der schönsten Tagestouren, die an den Great Walks liegen. So kannst du die umwerfende Landschaft, die diese Weitwanderwege auszeichnt, auch bei einem Tagesausflug erleben. Denn nicht nur die Wegbeschaffenheit, die Hütteninfrastruktur, die technischen Anforderungen und Highlights machen die Great Walks zu einem berauschenden Alpenabenteuer – die Jury hat sie vor allem wegen des einzigartigen Landschaftserlebnisses ausgewählt.

Egal, ob du dich also für eine mehrtägige Tour auf einem den ausgezeichneten Weitwanderwege entscheidest oder für eine der schönen Tagestouren entlang der Great Walks, du wirst auf jeden Fall unvergessliche Bergabenteuer erleben.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    13:42
    37,0 km
    2,7 km/h
    2 050 m
    1 480 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der rund 420 Kilometer lange Adlerweg ist der König aller Weitwanderwege in Tirol. Wenn du seine Route komplett läufst, zeichnest du mit deinen Schritten die Silhouette eines fliegenden Adlers in die Hochgebirgswelt zwischen St. Johann in den Kitzbüheler Alpen und St. Christoph am Arlberg sowie zwischen Ströden und der Stüdlhütte am Großglockner in Osttirol. Die Form des Königs der Lüfte also und des Wappentiers Tirols. Die zwei Routenverläufe in Nord- und Osttirol sind in sieben Abschnitte aufgeteilt und ergeben zusammen 33 Tagesetappen mit insgesamt 31.000 Höhenmetern im Aufstieg. Es ist eine Unternehmung, für die es Zeit braucht, die allerdings zu den spektakulärsten Bergregionen des Bundeslandes führt.Wenn du das Land mit weitläufigen Wanderungen entdecken willst, wirst du vom Adlerweg ebenso begeistert sein wie geübte Bergsteiger und Alpinisten, die nach Gipfelsiegen streben. Alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind die Voraussetzung bei vielen Etappen.Der erste Abschnitt des Adlerwegs führt dich auf rund 40 Kilometern von St. Johann in Tirol zum Brentenjoch, von dem du mit dem Kaiserlift nach Kufstein fahren kannst. Die schöne Strecke, die dich durch das Naturschutzgebiet des Kaisergebirges führt, kannst du in drei Etappen gehen. Als Etappenziele kommen dabei die Gaudeamushütte und der Hintersteiner See infrage.

  • Schwer
    53:48
    131 km
    2,4 km/h
    8 850 m
    7 120 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf rund 130 Kilometern führt dich der zweite Abschnitt des Adlerwegs von Langkampfen bei Kufstein zur Hafelekarspitze, von der du mit verschiedenen Bergbahnen nach Innsbruck kommst. Diese Tour kannst du in acht bis neun Tagen gehen. Als Etappenziele bieten sich unterwegs der Gasthof Buchacker, Pinegg, Steinberg am Rofan, die Erfurter Hütte, die Lamsenjochhütte, das Karwendelhaus und das Hallerangerhaus oder die Hallerangeralm an.Für die Wanderung benötigst du Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung. So kannst du die herrliche Landschaft und die atemberaubenden Panoramaaussichten entlang der Route genießen, deren Highlight das Karwendel mit dem Goetheweg auf der Nordkette ist. Der Kontrast zwischen wilder Bergwelt und dem Blick aufs urbane Innsbruck ist einzigartig.

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  • Mittelschwer
    02:40
    7,61 km
    2,9 km/h
    200 m
    120 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diesen rund acht Kilometer langen Abschnitt des Adlerwegs kannst du gut als Tagesetappe von Innsbruck aus wandern. Selbst für weniger geübte Wanderer ist diese schöne Tour machbar, denn du brauchst zwar Trittsicherheit, aber keine alpine Erfahrung.Von Innsbruck gelangst du mit dem Bus oder der Straßenbahn nach Igls, von wo du die Gondelbahn zur Bergstation Patscherkofel nimmst. Oben angekommen, geht die Wanderung direkt auf dem Zirbenweg los. Der breite Pfad führt dich ohne steile Passagen Richtung Osten. Nur leicht ansteigend geht es hinüber zur Boschebenhütte. Von dort wanderst du weiter zur Tulfeinalm, von der du mit der Seilbahn ins Tal nach Tulfes fahren kannst. Über Igls gelangst du dann wieder zurück nach Innsbruck.

  • Schwer
    17:57
    53,7 km
    3,0 km/h
    2 270 m
    2 190 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Knapp 54 Kilometer ist der vierte Abschnitt des Adlerwegs lang. Er führt dich von Hochzirl bei Innsbruck nach Lermoos. Für die Strecke brauchst du gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung. Wenn du drei Etappen einplanst, kommen das Solsteinhaus und Leutasch/Ahrn als Etappenziele infrage.Los geht es in Hochzirl, wo du mit dem Zug oder der S-Bahn von Innsbruck aus hinkommst. Von hier wanderst du durch die herrliche Bergwelt und kannst unterwegs spektakuläre Gebirgsformen bewundern. Neben schroffen Gipfeln siehst du viele Folgen eiszeitlicher Vergletscherungen mit entsprechenden Rundformen, Moränen- und Gletscherschliffen. Auf einsamen Passagen des Weges kannst du die Nähe zur Natur und dem überwältigenden Gebirge in aller Ruhe genießen. Am Ende des Abschnitts wanderst du hinunter ins Tal und gelangst über Ehrwald nach Lermoos.

  • Schwer
    46:58
    98,7 km
    2,1 km/h
    6 490 m
    6 700 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der fünfte Abschnitt des Adlerwegs führt dich auf knapp 100 Kilometern von Lermoos nach St. Christoph am Arlberg. Für die acht Etappen brauchst du gutes Schuhwerk, Trittsicherheit und alpine Erfahrung. Als Etappenziele eignen sich unterwegs die Lorea Hütte, die Anhalter Hütte, die Hanauer Hütte, das Württemberger Haus, die Memminger Hütte, die Ansbacher Hütte und das Kaiserjochhaus.Auf dem Weg von Lermoos nach St. Christoph erwartet dich herrliche Natur, wie zum Beispiel das Naturschutzgebiet Ehrwalder Becken. Ländliche Dorfidyllen und Hochgebirge wechseln sich ab. Immer wieder hast du faszinierende Ausblicke auf zauberhafte Seen, wie die Parzinnseen, dich sich wie zwei glänzende Smaragde idyllisch in eine Karmulde schmiegen. Während du wanderst, siehst du die beeindruckende Dremelspitze und die Dremelscharte. Von der Großbergspitze eröffnet sich dir eine sagenhafte Panoramaaussicht auf die umliegende Bergwelt und die Rotspitze und die Rote Platte verblüffen mit ihrer rötlichen Farbe. Aber auch die kleinen Details am Wegesrand, wie die unzähligen hübschen Alpenblumen, sind sehenswert.

  • Schwer
    24:13
    53,1 km
    2,2 km/h
    3 340 m
    3 230 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Für den sechsten, rund 52 Kilometer langen Abschnitt des Adlerwegs sind ebenfalls Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig. Die Strecke kannst du in fünf Etappen aufteilen. Als Etappenziele eignen sich die Johannishütte, die Eisseehütte, die Bonn-Matreier-Hütte und die Badener Hütte.Los geht es am Plarkplatz in Ströden. Von hier wanderst du bergauf am Rande des Nationalparks Hohe Tauern entlang. Im Gebiet der stolzen Dreitausender eröffnet sich dir ein gewaltiges Panorama mit majestätischen Gipfeln. Ein hübscher Anblick ist auch der Eissee, zu dem ein lohnenswerter Rundweg von einer Stunde von der Eisseehütte aus führt. Von der Bonn-Matreier-Hütte hast du einen atemberaubenden Blick auf die Lasörlinggruppe, die Dolomiten und die Schobergruppe. Bei guter Fernsicht siehst du sogar den höchsten Berg Sloweniens, den Triglav (2.864 Meter). Am Ende der Tour wanderst du ins Tauernbachtal, wo der Abschnitt in Tauer endet.

  • Schwer
    17:39
    39,6 km
    2,2 km/h
    2 930 m
    2 530 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der letzte Abschnitt des Adlerwegs führt dich auf rund 40 Kilometern von Matrei in Osttirol zum Lucknerhaus. Die Strecke kannst du gut in vier Etappen wandern, wobei sich die Sudetendeutsche Hütte, das Kalser Tauernhaus und die Stüdlhütte als Etappenziele eignen. Für die Wanderung durch das Hochgebirge benötigst du festes Schuhwerk, gute Trittsicherheit und alpine Erfahrung.Auf diesem finalen Teil des Adlerwegs kannst du noch einmal die faszinierende Bergwelt genießen und den Blick über die angezuckerten Gipfel schweifen lassen. Auf der Edelweißwiese entdeckst du vielleicht sogar ein Exemplar der seltenen Alpenblume. Der höchste Punkt der Granatspitzgruppe ist der Große Muntanitz (3.232 Meter), den du vom Weg aus gut im Blick hast. Auch faszinierende Berge und Felsen wie die Bretterspitze und Bretterwand kannst du von den Höhenwegen betrachten. Die steil aufgestellten Glimmerschiefer erinnern an glatte Bretter, daher ihr Name. Am Lucknerhaus hast du das Ziel erreicht und kannst stolz und zufrieden auf 33 Etappen durch die Bergwelt Tirols zurückblicken. Falls du noch nicht genug haben solltest, hast du die Möglichkeit vom Lucknerhaus aus zwei Lehrpfade zu erkunden – ein schöner Abschluss des Bergabenteuers auf dem Adlerweg.

  • Schwer
    63:14
    168 km
    2,7 km/h
    8 510 m
    8 940 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der Karnische Höhenweg folgt dem in westöstlicher Richtung im österreichisch-italienischen Grenzgebiet verlaufenden Karnischen Hauptkamm mit einer Gesamtlänge von 168 Kilometern. Die bis zu elf Tage dauernde Gratwanderung ist aufgrund ihrer außergewöhnlichen Ausblicke vor allem in die Dolomiten bei Alpinisten sehr beliebt. Die mitunter anspruchsvolle Strecke beginnt in Sillian im Hochpustertal. Sie ist in elf teilweise sehr lange Tagesetappen eingeteilt und endet in Unterhörl in Kärnten. Als Etappenziele kommen die Sillianer Hütte oder Obstanserseehütte, die Filmoor-Standschützenhütte, die Porzehütte, das Hochweißsteinhaus, die Wolayerseehütte, der Gasthof Untere Valentinalm, die Zollnersee-Hütte, die Rudnig-Alm, die Garnitzenalm und die Feistritzer Alm infrage.Das Highlight der Strecke erwartet dich gleich zu Beginn: Auf dem ersten Drittel ab Hollbrucker Spitze ist die Route weitgehend identisch mit dem ersten Abschnitt des „Friedenswegs“, der durch die Dolomiten bis zur Schweizer Grenze führt. Er wurde entlang der österreichisch-italienischen Frontlinie aus dem Ersten Weltkrieg angelegt, zum Teil auf ehemaligen militärischen Steigen. Auf jeder Etappe gibt es Almen, Hütten oder Gasthäuser zur Einkehr. Es locken beachtliche 30 Wandergipfel, wie zum Beispiel der Große Kinigat (2.689 Meter) und die Pfannspitze (2.678 Meter), der höchste Punkt der Tour. Die geologische Vielfalt der Karnischen Alpen zeigen die Schautafeln des Geo-Trails zwischen Sillian und dem Nassfeld. Der Weg lässt sich gut an der Plöckenpass-Straße – Etappe sieben – oder am Nassfeld – Etappe neun – abkürzen.

  • Schwer
    35:50
    77,5 km
    2,2 km/h
    4 070 m
    5 200 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Über 5.000 Höhenmeter, knapp 80 Kilometer Strecke, acht Hütten – und das alles rund um ein einziges Tal: Der Stubaier Höhenweg ist einer der schönsten, aber auch anspruchsvollsten Höhenwanderwege der Ostalpen, der auf sieben Etappen durch die Stubaier Alpen führt. Als Etappenziele kommen dabei die Franz-Senn-Hütte, die Neue Regensburger Hütte, die Dresdner Hütte, die Sulzenauhütte, die Nürnberger Hütte und die Bremer Hütte infrage. Startpunkt der Tour ist die Starkenburger Hütte, die du über die Gondelbahn Kreuzjoch erreichst. Das Ziel der Wanderung ist die Innsbrucker Hütte, von der du über einen knapp elf Kilometer langen Abstieg Neder erreichst. Als unbestrittene Hauptattraktion des Stubaier Höhenwegs gelten die vielen Gletscherblicke auf den Etappen zwischen Dresdner und Bremer Hütte. Die Route ist als schwarzer Bergweg klassifiziert und schlängelt sich ausschließlich durch alpines Gelände. Trittsicherheit, eine entsprechende Grundkondition, Schwindelfreiheit und die richtige Ausrüstung sind daher Grundvoraussetzungen, um die machtvolle Bergwelt am Stubaier Höhenweg kennenzulernen. Den Höhenweg kannst du problemlos in beide Richtungen begehen. Eine Besonderheit ist außerdem, dass es von jeder Hütte Abstiegsmöglichkeiten ins Tal und umgekehrt Aufstiegsmöglichkeiten vom Tal gibt. Somit kannst du den Weitwanderweg auch etappenweise begehen.

  • Schwer
    40:22
    86,9 km
    2,2 km/h
    5 940 m
    6 150 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der schwierige Berliner Höhenweg führt ausgehend von Finkenberg und der Gamshütte durch das Herz des Hochgebirgs-Naturparks Zillertaler Alpen: Herrliche Ausblicke in die vergletscherte Hochgebirgswelt erwarten dich ebenso wie wunderbare Einblicke in die Naturschönheiten dieser hochalpinen Landschaft. Ganz besonders freuen sich viele auf den buchstäblichen Glanzpunkt dieser Tour: die Berliner Hütte. Sie ist die größte Alpenvereinshütte in Tirol und die erste, die unter Denkmalschutz gestellt wurde. Das hat sie vor allem ihrer außergewöhnlich prachtvollen Inneneinrichtung zu verdanken, den holzgetäfelten Wänden, dem fünf Meter hohen Speisesaal, den Kronleuchtern. Eine echte Perle also mitten im Hochgebirge.Der Höhenweg ist eine anspruchsvolle Tour für erfahrene Bergwanderer: Wenn du dir die gesamte Strecke vornimmst, legst du in etwa einer Woche gut 85 Kilometer auf sechs Etappen verteilt zurück. Dabei kommen als Etappenziele das Friesenberghaus, das Furtschaglhaus, die Berliner Hütte, die Greizer Hütte und die Kasseler Hütte infrage. Der Start der Wandertour ist die Gamshütte, die du von Finkenberg aus über einen knapp sieben Kilometer langen Aufstieg erreichst. Das Ziel der Wanderung ist die Karl-von-Edel-Hütte. Von hier geht es auf einem knapp neun Kilometer langen Abstieg nach Mayrhofen. Die Länge der Tour kann allerdings jeder selbst bestimmen: Von allen Hütten gibt es Abstiege ins Tal.

  • Schwer
    30:17
    77,9 km
    2,6 km/h
    4 460 m
    4 830 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diesen beeindruckenden, rund 70 Kilometer langen Höhenweg zwischen Innsbruck-Igls und Schwaz kannst du in sechs Etappen erwandern. Als Etappenziele kommen dabei die Glungezerhütte, die Lizumer Hütte, die Weidener Hütte, die Rastkogelhütte und die Kellerjochhütte infrage. Dabei musst du dich nicht einmal um eigene Verpflegung kümmern, denn der „Inntaler“, der sich entlang der 2.000er-Marke aussichtsreich über dem Inntal durch die Tuxer Alpen schlängelt, gilt mit Recht bei wanderbegeisterten Feinschmeckern als lohnende Genusstour. Alle Hütten offerieren ausgezeichnete regionaltypische Kost. Diese gibt Kraft und Ausdauer für die sechs meist mittelschwierigen Tagesetappen zwischen Patscherkofel und Kellerjoch.Das Highlight dieser einzigartigen Gebirgslandschaft: der Zirbenweg auf der ersten Etappe. Er führt dich durch das Landschaftsschutzgebiet zwischen Patscherkofel, Zirmberg, Viggartal und Glungezer oberhalb der Blauen Seen. Der große Zirbenbestand dort zählt zu den ältesten Europas. Auf dem weiteren Verlauf des Inntaler Höhenwegs streift die Route außerdem viele romantische Täler: Voldertal, Navistal, Wattental, Nafing- und Nurpenstal, Sidantal und Finsinggrund. Die einzige als schwierig ausgewiesene Stelle auf der zweiten Etappe kannst du umgehen. Zu- und Abstiege sind auf jeder Etappe möglich.

  • Schwer
    43:00
    84,0 km
    2,0 km/h
    5 980 m
    5 810 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Ein Bergweg der Superlative, was landschaftliche Schönheit und bergsteigerische Anforderungen betrifft: Auf einer Länge von rund 85 Kilometern und einer Seehöhe zwischen 2.000 und 2.500 Metern folgt der Lechtaler Höhenweg dem Hauptkamm der Lechtaler Alpen. Unterteilt ist er inklusive Varianten in zehn Etappen, die meist auf schwierigen Steigen verlaufen.13 Alpenvereinshütten bieten dabei Schutz, Unterkunft, beste Verpflegung, Ruhe und Geselligkeit. Die größte landschaftliche Attraktion stellt für viele Wanderer der Steinsee dar. Er bettet sich östlich der Steinseehütte wie eine grün-blaue Perle in die dramatische Bergkulisse mit der markanten Dremlscharte. Der Lechtaler Höhenweg ist ein Teilstück des nordalpinen Weitwanderwegs 01 und des europäischen Weitwanderwegs E4. Als hochalpiner Steig fordert er ein Höchstmaß an Kondition, fundierte Hochgebirgs-Erfahrung, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Kletterkönnen. Je nach Schneeverhältnissen benötigst du auf einigen Etappen Seil, Pickel und Steigeisen. Zu den Schlüsselstellen gehören die seilversicherte Roßkarscharte zwischen Steinseehütte und Württemberger Haus sowie die Südostwand-Querung der Vorderseespitze zwischen Ansbacher Hütte und Kaiserjochhaus.

  • Schwer
    06:39
    15,2 km
    2,3 km/h
    1 010 m
    1 010 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Wanderung besticht durch ihre spektakulären Ausblicke vom Kellerjoch. Deinen Blick kannst du vom Großglockner zum Großvenediger schweifen lassen, bis er im Nordwesten auf die Zugspitze trifft. Das Ziel der Wanderung, die in Tirol als einfache Tour gilt, ist die Kellerjochhütte. Sie ist bekannt für ihre gute Küche. Für alle trittsicheren Wanderer ist es von der Hütte aus bloß ein Katzensprung zur Kapelle am Gipfel des Kellerjochs. Wenn du von Schwaz kommst, kannst du mit dem Citybus auf den Hochpillberg bis zum Hotel Frieden fahren. Von der Busstation geht es am Hotel Grafenast vorbei zum Lift. Du gehst unterhalb der Liftstation vorbei und beginnst dann mit dem Aufstieg, der dich abwechselnd über einen Fußweg, Steig, Fahrweg und stellenweise über die Piste führt. Dabei geht es meist gemütlich im (lichten) Wald empor. In rund 1.600 Meter Höhe wechselst du vom Alten Kellerjochweg auf den Jägersteig. Der führt dich im lichten Wald praktisch ohne nennenswerte Höhenänderung hinüber zur Naunzalm (Niederleger). Im freien Almgelände wanderst du zum kleinen, alten Almgebäude mit dem Wegkreuz. Anschließend geht es in Serpentinen sanft aufwärts zum Naunzalm-Hochleger. Ab dem Hochleger wanderst du auf einem Steig recht zügig zu der von Weitem sichtbaren Kellerjochhütte hinauf.Wenn du willst, kannst du nach einer kulinarischen Pause auf der Kellerjochhütte in einer halben Stunde Gehzeit zum Kellerjoch-Gipfel aufsteigen. Am Gipfel auf 2.344 Meter Höhe wartet nicht nur die spektakulär gelegene Gipfelkapelle, sondern ein Panorama, das die Aussicht von der Hütte noch einmal übertrifft. Für den Aufstieg sind Trittsicherheit und ein grundsätzliches Maß an Schwindelfreiheit nötig. Anschließend gelangst du auf dem gleichen Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.

  • Schwer
    07:49
    18,3 km
    2,3 km/h
    1 360 m
    1 360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Wanderung hat es mit etwas mehr als 1.300 Höhenmetern im Aufstieg zwar in sich, du wirst entlang der Rundtour jedoch mit herrlichen Panoramablicken auf die umliegende Bergwelt belohnt. Höhepunkt der Runde ist der Zireiner See: Er zählt zu den schönsten Bergseen Tirols und liegt idyllisch in einem Talkessel. Von dort hast du einen fantastischen Ausblick auf den Rofanstock mit dem mächtigen Rofanturm als Blickfang. Das Berghaus Sonnwendjoch mit traumhaftem Blick über das Inntal lädt gegen Ende der Tour zur Einkehr ein, bevor es schließlich zurück ins Tal nach Kramsach geht.Vom Parkplatz der Sonnwendjochbahn (nicht mehr in Betrieb) folgst du dem Weg bis zur Abzweigung Kaltwasserbründl und weiter bis zur Mittelstation des Lifts. Von dort führt dich die Strecke unterhalb der Lifttrasse bis zur Bergstation. Vom Berghaus Sonnwendjoch wanderst du geradeaus hinauf zum Rosskogelsattel und in nördlicher Richtung am Rosskogel vorbei. Über die Rosswies gehst du abwärts und gelangst zum Zireiner See. Nach dem Aufstieg am westlichen Seeende kommt eine Weggabelung, hier biegst du links ab und wanderst weiter Richtung Zireiner Alm. Jetzt geht es ein kurzes Stück abwärts und im Anschluss über einen Steig zur Bayreuther Hütte und Bergalm. Hier kannst du eine ausgiebige Pause einlegen und den Blick auf die umliegenden Berge und ins Tal genießen, während du dich mit köstlichem Essen stärkst. Mit neuen Kräften geht es von hier wieder talwärts bis zum Liftparkplatz in Kramsach, dem Ausgangspunkt der Wanderung.

  • Mittelschwer
    04:17
    10,6 km
    2,5 km/h
    470 m
    470 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die rund zehn Kilometer lange, als mittelschwierig eingestufte Tagestour über den Goetheweg gilt als eine der schönsten Wanderungen rund um Innsbruck. Hier kannst du das raue Karwendelgebirge ebenso erleben, wie seine mit Wiesen und Latschen bewachsene sanfte Seite. Das Ziel der Tour ist die Pfeishütte auf 1.922 Meter Höhe mit ihren ursprünglichen Gaststuben und der großen Sonnenterrasse. Empfehlenswert ist eine Übernachtung auf der Hütte, also den Beginn des Rückwegs auf den nächsten Morgen zu verschieben. Die Tour ist für ausdauernde Wanderer aber auch an einem Tag zu schaffen. Los geht es auf der Bergstation Hafelekar der Innsbrucker Nordkettenbahn (2.269 Meter).Mit der Nordkettenbahn fährst du von der Talstation Innsbruck-Hungerburg (868 Meter) zur Bergstation Hafelekar. Von hier wanderst du zu Beginn ohne große Höhenunterschiede in östlicher Richtung zur Mühlkarscharte (2.243 Meter). Der Weg verläuft an der Rückseite der Nordkette unterhalb der Mandlspitze (2.366 Meter) vorbei und in Serpentinen zum höchsten Punkt der Tour, zur Mandlscharte (2.314 Meter), hinauf. Jenseits der Scharte führt der Weg in die „Pfeis“ hinunter und sanft durch Latschenfelder zur Pfeishütte weiter. Nachdem du gemütlich eingekehrt bist und dich mit leckeren Speisen gestärkt hast, wanderst du auf dem gleichen Weg wieder zurück zur Bergstation Hafelekar. Unterwegs hast du vom Goetheweg aus einen herrlichen Blick auf die Stadt Innsbruck, die dir zu Füßen liegt. Von der Bergstation kannst du dann mit der Seilbahn ins Zentrum von Innsbruck fahren.

  • Mittelschwer
    03:52
    11,8 km
    3,1 km/h
    220 m
    1 070 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf Schritt und Tritt begleitet dich auf dieser Tour der Blick auf Österreichs höchsten Berg. Obendrauf gibt es wunderbare Ein- und Ausblicke über das Virgental bis zu den Gletschern der Venedigergruppe, was die Tour besonders reizvoll macht. Schon an der Bergstation der Goldriedbahn wirkt der Großglockner, mit 3.798 Metern der höchste Berg Österreichs, zum Greifen nahe. Entlang des Panoramawegs zwischen Kals-Matreier-Törl und Bergstation Blauspitz erklären Tafeln die Fauna und Flora im Hochgebirge. Beim Gasthaus Glocknerblick informiert der Kräuter- und Blumenweg über die Besonderheit der Alpenvegetation. In Matrei nimmst du die Goldried-Bergbahn und fährst hinauf zur Bergstation Goldried. Hier beginnt die Wanderung. Zu Beginn folgst du dem Weg Richtung Kals-Matreier-Törl und wanderst kaum spürbar leicht bergauf. Auf 2.204 Meter Höhe erreichst du das Kals-Matreier-Törl, wo sich die Jausenstation für eine Rast anbietet. Frisch gestärkt geht es von hier weiter am Steig Richtung „Panoramarestaurant Blauspitz“. In praktisch gleichbleibender Höhe wanderst du gemütlich über duftende Wiesen auf den Glockner zu. Später zieht die Route dann sanft empor, bis du die Bergstation Blauspitz mit dem Panoramarestaurant Blauspitz erreichst. Hier kannst du eine weitere, wohlverdiente Pause einlegen. Dann geht es nur noch bergab. Auf einem Steig wanderst du in Serpentinen durch das Skigebiet hinab. Vorbei am „Bergrestaurant Glocknerblick“ geht es weiter nach unten, an der Mittelstation des Sessellifts vorbei und bis nach Kals zur Nationalpark-Infostelle im Glocknerhaus bei der Pfarrkirche, wo die Wanderung endet.Zum Ausgangspunkt zurück nach Matrei gelangst du mit dem Postbus. Die Fahrzeit beträgt etwa 35 Minuten.

Collection Statistik

  • Touren
    16
  • Distanz
    971 km
  • Zeit
    412:19 Std
  • Höhenmeter
    58 150 m
Great Walks in Tirol – erstklassige Weitwanderwege
Wander-Collection von
Tirol