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Entspanntes Wandern – Tagestouren im Fränkischen Weinland

Wander-Collection von
Fränkisches Weinland

Im Fränkischen Weinland spielt der Genuss eine herausragende Rolle – und das gilt natürlich auch beim Wandern. Auf Schritt und Tritt kannst du hier die ganze Vielfalt dieser einzigartigen Genussregion erleben. Wir haben dir in dieser Collection acht Wanderungen herausgesucht, die dich zu den schönsten Ecken bringen. Und das ganz entspannt.

Denn im Fränkischen Weinland geht es nicht darum, möglichst viel Strecke zu machen oder viele Höhenmeter zu bezwingen. Hier lässt du dich mit jedem Schritt ein bisschen mehr ein auf die Verbindung von Natur und Kultur. Nimm dir Zeit, um dich wie der Main und seine Nebenflüsse treiben zu lassen. Entdecke die Schätze am Wegesrand und genieße die Natur in den dichten Wäldern und romantischen Weinbergen.

Unsere Wanderungen sind in der Region verteilt, sodass du möglichst viele verschiedene Orte erkunden kannst – ob um Karlstadt, Schweinfurt oder Volkach. Falls du mehrere Tage im Weinland verbringen möchtest, findest du eine große Auswahl an Unterkünften für jeden Geschmack. Such dir deine passenden Touren heraus und kombiniere sie je nach Lust und Laune. Hauptsache du hast Spaß am Wandern und bleibst immer schön entspannt.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    04:07
    14,9 km
    3,6 km/h
    220 m
    220 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Rundwanderweg K1 präsentiert sich besonders abwechslungsreich: Du startest in der historischen Altstadt von Karlstadt, wanderst durch ein Naturschutzgebiet, über Weinbergterrassen und erfährst Interessantes auf einem geologischen Lehrpfad. Und das alles auf knapp 15 Kilometern.Nach einer Runde durch das historische Karlstadt führt dich der Weg sanft hinauf ins Naturschutzgebiet Grainberg-Kalbenstein-Saupurzel, das östlich von Karlstadt beginnt und bis nach Gambach reicht. Hier triffst du auf unterschiedliche Lebensräume und geologische Formationen wie Muschelkalkbastionen, Buntsandsteinterrassen und Weinbergmauern. Ein Paradies für Tiere und Pflanzen – und natürlich für Wanderer.Nach circa acht Kilometern lohnt sich ein Abstecher in das alte Winzerdorf Gambach. Es liegt am sogenannten „Grenzwinkel“ des Fränkischen Weinlandes. Über den geologischen Lehrpfad wanderst du das kurze Stück wieder zurück ans Mainufer und kannst dich dort von der Qualität des lokalen Weins selbst überzeugen. Bestell dir an der Winzerhütte ein Gläschen und lass es dir bei bester Aussicht schmecken. Am Flussufer entlang wanderst du wieder zurück nach Karlstadt, wo du mehrere Restaurants zum Einkehren findest. Dir ist die Tour nicht steil genug? Dann kommst du beim Klettersteig (Kat. A) des Deutschen Alpenvereins (Sektion Würzburg) am Kalbenstein auf deine Kosten. Die 135 Höhenmeter zum sogenannten „Edelweiß“ lassen sich auf einer sehr attraktiven und aussichtsreichen Kletterroute erklimmen. Eine geeignete Klettersteigausrüstung ist Pflicht.

  • Mittelschwer
    03:26
    12,3 km
    3,6 km/h
    230 m
    210 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Winzerort zur Wallfahrtskirche: Der Wanderweg K3 verbindet Gambach mit der Kirche in Mariabuchen. Zu Beginn der gut zwölf Kilometer langen Tour lohnt sich eine Runde durch das charmante Winzerdorf. Die ersten drei Kilometer führt dich der Weg dann entspannt hinunter zum Mainufer. Den Fluss überquerst du über die Harrbacher Schleuse. Hier bekommst du einen guten Einblick in die Technik einer solchen Anlage – im Idealfall natürlich wenn gerade ein Schiff die Schleuse passiert. Damit auch die Fische ohne Probleme die Hürde überwinden können, wurde eine Fischtreppe eingerichtet.Am anderen Flussufer steigt der Weg kurz an. Dann setzt du deine Wanderung im Naturschutzgebiet Mäusberg-Rammersberg-Ständelberg mit seinen rund 270 Hektar Fläche fort. Das Klima ist hier sehr warm und die Niederschläge gering. Dadurch fühlen sich hier viele seltene Pflanzen heimisch, wie zum Beispiel Diptam, Adonisröschen und Orchideen. Ein Paradies für Schmetterlinge.Über Feld- und Wiesenwege wanderst du auf relativ flacher Strecke weiter durch den Karlstädter Stadtteil Wiesenfeld. Hier kannst du im Gasthaus Stern (Montag und Dienstag ist Ruhetag) die fränkische Küche probieren. Weiter geht die Wanderung durch die schöne Landschaft, bis du einen der bekanntesten Wallfahrtsziele im Spessart erreichst: die Wallfahrtskirche Mariabuchen. Direkt bei der Kirche befindet sich die „Waldrast“, die hungrige Wanderer mit herzhaften Speisen begrüßt (offen mittwochs bis sonntags von 11 bis 22 Uhr).

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  • Schwer
    05:52
    20,8 km
    3,5 km/h
    440 m
    440 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf dieser gut 20 Kilometer langen Wanderung lernst du den Hausberg von Karlstadt kennen. Seine charakteristische Form gibt ihm den Namen „Saupurzel", wie die Franken das Hinterteil eines Schweins bezeichnen. Start der Rundwanderung ist im historischen Stadtkern von Karlstadt. Die ersten drei Kilometer haben es gleich in sich: Du wanderst bergauf zum Aussichtstempel und wirst dort – wie dir der Name schon verrät – mit einer fantastischen Aussicht über die Region belohnt. Der Aussichtstempel ist Teil des Stationsweges, der die Leidensgeschichte Jesus Christus an zwölf Orten thematisiert. Nicht weit entfernt verläuft der drei Kilometer lange Vogellehrpfad, der dir Wissenswertes über die heimischen Vögel erklärt.Nach knapp sechs Kilometern erreichst du mitten in den Weinbergen das sogenannte „terroir f“. Hier soll die ganze Magie des Frankenweins besonders deutlich zu spüren sein. Von der Aussichtsplattform hast du einen herrlichen Ausblick ins Maintal. Jetzt ist es nicht mehr weit bis nach Stetten, ein Ort mit einer langen Weintradition. Hier findest du mehrere traditionelle Gasthäuser für eine Stärkung. Mit neuer Energie geht es weiter zum Stadtteil Heßlar, der auf den wasserarmen Kalkhöhen östlich des Werntals angesiedelt ist. Kannst du den Saupurzel schon erkennen? Zum Abschluss der Tour wanderst du über den Hausberg und wieder hinab nach Karlstadt. Dort findest du mehrere Gasthäuser für einen gelungenen Abschluss deines Wandertages.

  • Mittelschwer
    02:09
    7,65 km
    3,5 km/h
    160 m
    160 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der abwechslungsreiche Rundweg „Höllental und Mainblick” führt dich auf die Anhöhe zwischen Schweinfurt und Mainberg. Unterwegs kommst du an zwölf Infostationen vorbei, die sich mit den Themen Natur und Landschaft, Wein und Main, Geschichte und Kultur sowie Arbeit und Lebensraum beschäftigen.Startpunkt der knapp acht Kilometer langen Runde ist am Parkplatz im Deutschhöfer Grund in der Nähe von Schweinfurt. Du wanderst durch den Wald einen sanften Anstieg auf den Bramberg hinauf, bis du nach anderthalb Kilometern den Schindturm erreichst. Von dem 2017 sanierten Aussichtsturm hast du eine tolle Sicht. Nur wenige Meter weiter wartet schon der nächste Aussichtspunkt auf dich: Vom Beerhüterturm siehst du fantastisch auf den Main und Schweinfurt. Aussichtsreich geht der Weg weiter. Du wanderst durch die Weinberge über den schmalen Jägerpfad bis du zur Aussichtsplattform Bismarckhöhe gelangst. Hier kannst du kurz rasten und die Aussicht ausgiebig genießen.Weiter geht es oberhalb des Mainufers, bis du vor dir das Schloss Mainberg sehen kannst. Du biegst links ab und tauchst ein in einen schönes Wäldchen bis du das Ausflugslokal Almrösl erreichst. Der Biergarten ist perfekt für eine ausgiebige Rast. Bis zum Parkplatz ist es von hier nämlich nicht mehr weit.

  • Mittelschwer
    03:30
    12,9 km
    3,7 km/h
    210 m
    200 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Aussichtsreich führt dich der Panormamaweg rund um Wipfeld und Schwanfeld durch satte Wiesen, romantische Weinberge und schöne Flusslandschaften. Los geht die 13 Kilometer lange Tour am Marktplatz im historischen Weinort Wipfeld. Freu dich auf Streuobstwiesen und den Main sowie auf Aussichten auf den Steigerwald, die Haßberge und die Rhön. Gleich zu Beginn wanderst du auf den höchsten Punkt der Wanderung, die Luisenhöhe. Vom Kreuz hast du eine tolle Aussicht auf die umliegende Region und kannst entspannt Verschnaufen. Weiter geht es sanft hinab in den Ort Schwanfeld. Er gilt als ältestes Dorf Deutschlands, bereits vor 7.500 Jahren haben die Menschen der Bandkeramik dort Ackerbau betrieben. Im örtlichen Bandkeramikmuseum kannst du mehr über das Leben in der Steinzeit erfahren. Du wanderst aus dem Ort heraus und erreichst weniger später den jüdischen Friedhof. Ein schmaler, naturbelassener Weg führt dich zwischen den Bäumen hindurch in Richtung Obereisenheim. Am Waldrand überquerst du die Kreisstraße und läufst durch Weinberge und Obstgärten hinab Richtung Main und zum Schloss Klingenberg, welches sich heute in Privatbesitz befindet.An der Hangkante wanderst du mit Blick auf den Main wieder zurück nach Wipfeld. Dort kannst du es dir zum Abschluss des Tages in einem Restaurant gemütlich machen und die fränkisches Küche und den Wein genießen.

  • Schwer
    05:00
    19,6 km
    3,9 km/h
    70 m
    70 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Schatz des Schweinfurter Mainbogens – so wird dieser knapp 20 Kilometer lange Rundwanderweg auch genannt. Er verbindet die schönsten und ursprünglichsten Auwälder, Seen und Bachläufe des wasserreichen Mainbogens miteinander und entführt dich in eine unberührte und geheimnisvolle Naturlandschaft – und das ohne große Höhenunterschiede.Start der Rundwanderung ist der Marktplatz in Grafenrheinfeld. Die ersten Kilometer wanderst du über Wiesen, bis du den Hirtenbach erreichst und seinem Ufer bis zum Sauerstücksee folgst. Hier kannst du Kormorane, Blässhühner und Haubentaucher beobachten. Weiter geht es durch einen hohen Kieferwald an mehreren Weihern und Seen vorbei. Halte die Augen nach den Heidelbeersträuchern offen, vielleicht kannst du einige reife Beeren ernten. Bald hast du die Düne im Wald erreicht – ein ganz besonderes Fleckchen Natur. Du wanderst wieder aus dem Wald heraus und kommst durch das Örtchen Röthlein und das Naturschutzgebiet Elmuß. Der Unkenbach fließt hier in großen Schwüngen durch das flache Gelände. Der Wilde See ist Auftakt der Seenplatte zwischen Heidenfeld und dem Main. Im Vogelschutzgebiet Garstadt liegen unzählige große und kleine Seen mit einem Beobachtungsturm, von dem aus du mit Glück viele seltene Vogelarten beobachten kannst. Am Damm des Main entlang spazierst du zurück zum Ausgangspunkt. Dort solltest du noch einen Blick in die Pfarrkirche werfen, die wegen ihrer doppelten Türme etwas besonderes ist.

  • Mittelschwer
    03:40
    13,7 km
    3,7 km/h
    170 m
    170 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Wunderschöne Ausblicke, steile Weinhänge und eine kurze Fahrt mit der Mainfähre – auf dieser 17 Kilometer langen Rundwanderung erwartet dich jede Menge Abwechslung. Los geht die Tour am Marktplatz in Volkach. Von dort führt dich der Weg in Richtung Freibad (bei schönem Wetter also die Badesachen einpacken). Dann kommst du auf den Kirchbergweg und folgst diesem bis zur Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“.Die Kirche liegt wunderschön eingebettet in den Weinbergen. Ein Blick in das Kircheninnere lohnt sich: Darin siehst du die aus Holz geschnitzte Madonna im Rosenkranz von Tilmann Riemenschneider, einem der bedeutendsten Künstlern am Übergang von der Spätgotik zur Renaissance. Der Garten rund um die Kirche lädt zum Entspannen ein. Eine Aussichtsplattform bietet einen perfekten Blick auf Volkach und das gegenüberliegende Astheim. Du wanderst immer weiter durch die Weinberge, bis du nach gut sechs Kilometern den Ort Fahr erreichst. Hier heißt es ab auf die Fähre und Übersetzen auf die andere Mainseite. Wieder mit festem Boden unter den Füßen wanderst du den Mainhang hinauf und weiter durch die romantischen Weinberge. Genieße die schönen Aussichten auf den Main, besonders toll von der Vogelsburg aus – einen sagenhaften Blick auf die Mainschleife gibt es inklusive. Nicht mehr lang, dann hast du dein Ziel Volkach wieder vor Augen. Dieses Mal überquerst du den Main per Brücke und stehst wenig später wieder am Marktplatz. Hier kannst du dich nach einer passenden Einkehrmöglichkeit umschauen und den Flair der Altstadt genießen.

  • Mittelschwer
    04:12
    15,8 km
    3,8 km/h
    170 m
    160 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Die Stadt Volkach ist nahe der Mainschleife besonders schön gelegen und ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Weinberge. So auch für diese knapp 16 Kilometer lange Rundwanderung, die am Mainufer des bedeutenden Weinorts beginnt. Die erste Etappe läufst du am Flussufer in Richtung Mainkanal entlang, bis du den Main überquerst. Dann führt dich der Weg durch eine wunderschöne Weinberglandschaft einen sanften Anstieg hinauf an der Hallburg vorbei. Du wanderst weiter durch die Weinberge bis nach Nordheim. Dort angekommen, bummelst du durch die flächenmäßig gesehen größte weinbaubetreibende Gemeinde Frankens. Zahlreiche Heckenwirtschaften und drei fränkische Traditionsgasthäuser laden zur Rast ein. Gut gestärkt geht es weiter bis zum Ufer des Altmains. Mit der Fähre kannst du auf die andere Seite nach Escherndorf bequem übersetzen. Nun tauchst du wieder voll und ganz in die Weinberge ein, wanderst auf der einen Hangseite hinauf und genießt beim Abstieg auf der anderen Seite die fantastische Aussicht auf die Mainschleife. Und schon wartet der zweite Fährspaß auf dich: die kurze Überfahrt von Kaltenhausen nach Fahr. Nun befindest du dich quasi auf der Zielgeraden nach Volkach. Sitzbänke entlang des Weges laden immer wieder zu aussichtsreichen Pausen ein. Nach vier Kilometern siehst du die Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“, ein kurzer Abstecher zu dem Gotteshaus lohnt sich. Alleine die Aussicht ist grandios. Von hier sind es nur noch zwei Kilometer bis zu deinem Zielort Volkach. Dort kannst du dich auf eine Auswahl an Cafés und Restaurants freuen.

Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    118 km
  • Zeit
    31:57 Std
  • Höhenmeter
    1 680 m

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