Wandern im Berner Oberland – Wo Goethe seine Spuren hinterließ

Wander-Collection von
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In dieser Collection nehmen wir dich mit auf eine Wanderung durch das Berner Oberland, die einst schon Goethe faszinierte. Er reiste 1779 mit seiner Wandergruppe durch die Alpen rund um den Thuner- und Brienzersee sowie die bekannten Berge Eiger, Mönch und Jungfrau. Rauschende Wasserfälle, die hunderte von Metern in die Tiefe fallen. Eindrucksvolle Gletscher und tief eingeschnittene Schluchten, durch die sich schmale Wege schlängeln. Imposante Gipfel, die vor saftig grünen Bergwiesen in den Himmel ragen: Das ist das Berner Oberland – heute und damals.

Goethe wanderte damals durch das Reichenbachtal, überquerte die Große Scheidegg und durchquerte das Lauterbrunnental. Unterwegs besuchte er imposante Gletscher und Schluchten mit tosenden Flüssen. Der Autor Jürgen Pachtenfels schildert in seinem Buch „Ferne Berge im Sonnenschein“ die Reise Goethes durch die Schweiz und rekonstruiert die Wanderung durchs Berner Oberland, die wir dir hier zeigen. So kannst du diese Reise hautnah erleben und dich auf die Spuren des großen Dichters begeben.

Neben Goethes Wanderung haben wir dir noch sechs Erlebnisse im Berner Oberland zusammengestellt, damit du die ganze Vielfalt und Schönheit der Region entdecken kannst. Auf abwechslungsreichen Tageswanderungen erkundest du unter anderem das Morgenberghorn, den Oeschinensee oder den Heilpflanzengarten Simmental. Alle Wanderungen und Erlebnisse erreichst du mit öffentlichen Verkehrsmitteln, so kannst du ganz flexibel das Berner Oberland für dich entdecken und auf Goethes Spuren wandeln.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    21:20
    64,8 km
    3,0 km/h
    2 750 m
    2 070 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf dieser knapp 65 Kilometer langen Wanderung kannst du dich im Berner Oberland auf die Spuren Goethes begeben. Von Guttannen wanderst bis zum Berghotel Obersteinberg bei Stechelberg – je nach persönlicher Kondition kannst du die Wanderung auf fünf bis sechs Tage aufteilen. Als Etappenziele kommen dabei zum Beispiel Meiringen, die Schwarzwaldalp, Grindelwald und Lauterbrunnen infrage.Los geht es in Gutannen, wo du mit dem Bus hinkommst. Von hier wanderst du an der Aare entlang Richtung Mehringen. Unterwegs passierst du die beeindruckende Aareschlucht. Dann verlässt du den Fluss und steigst am imposanten Reichenbachfall vorbei hinauf in das schmale Reichenbachtal. Oberhalb des Wasserfalls kannst du im Restaurant Zwirgi eine wohlverdiente Pause einlegen. An dieser Stelle verweilte schon einst Goethe mit seiner Wandergruppe und genoss die herrliche Aussicht ins Tal.Durch das Reichenbachtal geht es weiter bergan. In Rosenlaui kannst du die eindrucksvolle Gletscherschlucht erkunden. Anschließend wanderst du weiter Richtung Schwarzwaldalp, wo du eine Pause oder Übernachtung einlegen kannst. Auch Goethe rastete auf der Schwarzwaldalp. Bei heimischen Bauern zu Gast aß er seinen mitgebrachten Proviant und bewunderte den Käsespeicher auf der Alp. Das Gebäude aus dem Jahr 1637 steht heute noch und war zu Goethes Zeit schon 142 Jahre alt.Von der Schwarzwaldalp geht es weiter bergan auf die Große Scheidegg. Ein anstrengender Weg, der auch Goethe den Schweiß auf die Stirn trieb. Hinzu kam damals der herannahende Winter, der die Überquerung des Passes schwierig machte. Von der Passhöhe wanderst du hinab Richtung Grindelwald und kannst die Aussicht auf die umliegenden Berge wie Wetterhorn, Schreckhorn und Eiger genießen.Von Grindelwald, wo es schon zu Goethes Zeiten gute Unterkünfte gab, wanderst du an der Schwarzen Lütschine entlang, bis sie auf die Weiße Lütschine trifft. Ihr folgst du dann nach Lauterbrunnen. Durch das malerische Lauterbrunnental und an den Trümmelbachfällen vorbei wanderst du hinauf zum Berghotel Obersteinberg, dem Ziel der Tour. Das Hotel liegt rund zwei Stunden Fußweg von Stechelberg entfernt, wo es eine Bushaltestelle gibt.

  • Schwer
    05:38
    9,89 km
    1,8 km/h
    1 090 m
    1 100 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der knapp zehn Kilometer langen Wanderung sind Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig. Die schöne Route führt dich am eindrucksvollen Pochtenfall vorbei und bringt dich zum Rengglipass und dem Morgenberghorn.Los geht die Rundwanderung in Suld, wo du von Juli bis Oktober an den Wochenenden mit dem Bus hinkommst. Kurz nach dem Start erreichst du den imposanten Pochtenfall. Von hier wanderst du weiter auf die Alpen Schlieri und Mittelberg und schließlich zum Rengglipass. Bei einer Verschnaufpause kannst du hier die herrliche Aussicht Richtung Brienzersee genießen. Weiter geht es über einen anspruchsvollen Bergwanderweg, der mit Ketten versichert ist, hinauf zum Morgenberghorn. Oben angekommen genießt du eine atemberaubende Rundumsicht, die dich für den anstrengenden Aufstieg belohnt.Vom Morgenberghorn steigst du über die bewirtschaftete Brunnialp ab, wo du auch eine Pause einlegen kannst. Zurück in Suld lädt das Restaurant Pochtenfall zu einer deftigen Stärkung ein, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

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  • Mittelschwer
    01:59
    6,46 km
    3,2 km/h
    100 m
    320 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese rund sechseinhalb Kilometer lange Wanderung macht ihrem Namen alle Ehre. Vom Weg aus genießt du faszinierende Ausblicke auf die markante Gstaader Bergwelt mit dem Rüebli oder der Gummfluh sowie auf das Massiv der Alpennordkette.Zum Startpunkt der Panoramaroute gelangst du von Zweisimmen aus. Von hier nimmst du die Gondelbahn auf den Rinderberg. Oben an der Bergstation geht die Wanderung los. Schon zu Beginn beeindruckt das tolle Panorama des Simmentals und des Saanenlands. Über den Gandlouenengrat bewältigst du einen kurzen Aufstieg und wanderst dann wieder bergab zur Alp Parwenge. Hier kannst du eine gemütliche Pause einlegen und selbst hergestellte Produkte, wie Alpkäse oder „Nideltäfeli“ im Hofladen kaufen.Weiter geht es Richtung Hornberg. Unterwegs genießt du eine herrliche Aussicht auf das unberührte Turbachtal. Du wanderst am Hornberg vorbei und nimmst den beschilderten Blumenweg, der dich links an der Hornfluh vorbeiführt. Auf dem Weg zur Station der Sesselbahn Horneggli kannst du hier viele Blumen bewundern und ihre Namen auf den Schildern nachlesen. Mit der Sesselbahn fährst du dann gemütlich nach Schönried ab, von wo aus du bequem mit dem Zug zurück nach Zweisimmen fahren kannst.

  • Mittelschwer
    04:03
    11,1 km
    2,7 km/h
    340 m
    840 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf dieser rund elf Kilometer langen Route wanderst du durch die schöne Berner Bergwelt und am malerischen Oeschinensee vorbei. Unterwegs hast du immer wieder atemberaubende Aussichten auf den blauen See und die Möglichkeit, an seinem Ufer ein gemütliches Picknick einzulegen.Los geht die herrliche Wanderung an der Bergstation Oeschinen. Eine Sesselbahn bringt dich von Kandersteg aus nach oben. Von hier wanderst du zunächst gemütlich über einen ebenen Panoramaweg. Im Anschluss geht es dann bergauf zur bewirtschafteten Oberbärgli, wo du gemütlich einkehren und natürlich den Blick auf den Oeschinensee genießen kannst. Der liegt unter dir auf 1.578 Meter Höhe zwischen steil abfallenden Felsen und bewaldetem Seeufer.Mit neuen Kräften machst du dich dann auf den Abstieg zum Seeufer. Hier holst du im Hotel Oeschinensee deinen Picknickkorb ab, den du morgens bis 10.30 Uhr vorbestellen kannst. Frische Bratwürste, leckerer Salat, knuspriges Brot und weitere Köstlichkeiten sowie ein Öko-Grillbag und eine kuschelige Decke liegen im Korb. An einer gekennzeichneten Grillstelle am Seeufer kannst du dann eine wohlverdiente Pause bei einem Picknick einlegen. Anschließend wanderst du auf direktem Wege wieder hinab nach Kandersteg.

  • Leicht
    01:15
    4,97 km
    4,0 km/h
    0 m
    10 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Los geht es am Bahnhof Interlaken West. Von hier wanderst du entlang der Aare Richtung Thunersee. Dabei geht es mal an grünen Wiesen, weiten Feldern und dem wild bewachsenen Flussufer vorbei, mal durch lichte Waldstücke. Am Horizont hast du dabei immer die imposante Bergkulisse des Berner Oberlands im Blick.An der Mündung der Aare in den Thunersee findest du eine mittelalterliche, unter Denkmalschutz stehende Burgruine mitten im Grünen. Anschließend läufst du über einen schönen Holzsteg am Ufer des Thunersees und dann durch das Naturschutzgebiet Neuhaus-Weissenau. Hier kannst du eine prachtvolle Vielfalt an Pflanzen bewundern und mit etwas Geduld Wasservögel beobachten.Im schön angelegten Seepark endet die Strecke. Ein Strandbad lädt zum Verweilen und Erfrischen im See ein. Auch das Bergpanorama kannst du hier noch einmal in Ruhe genießen. Von der Bushaltestelle Unterseen, Neuhaus bringt dich der Bus dann wieder zurück zum Ausgangspunkt.

  • Leicht
    01:36
    5,06 km
    3,1 km/h
    200 m
    200 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Bahnhof Boltigen wanderst du durch den gemütlichen Ort, bis du am Dorfrand den kleinen Dorfbach erreichst. Ihm folgst du am schattigen Waldrand entlang bis nach Tubetal. Hier biegst du nach rechts ab und folgst dem Weg, der dich an grünen Wiesen und Feldern vorbei nach Adlemsried führt. In dem kleinen Weiler findest du auf einem sonnigen Plateau auf über 1.050 Meter Höhe den Heilpflanzengarten Simmental.In dem Garten empfängt dich die ausgebildete Kräuterfachfrau Susanna Krebs und zeigt dir die über 100 heimischen und zugewanderten Heilpflanzen und erklärt dir die Wirkung und den Nutzen. Neben den Kräutern warten auch zahlreiche Obstbäume, Gemüsebeete, Beerensträucher, schöne Hecken, ein Weiher mit Enten und ein Brunnen auf dich. Wenn du möchtest, kannst du sogar unter Anleitung selber eine Salbe, ein Öl oder eine Tinktur mit den Heilpflanzen herstellen. Ansonsten lohnt sich auch ein Blick in den Laden von Susanne Krebs, wo du Produkte aus eigener Ernte und Herstellung kaufen kannst.Nachdem du den Garten ausgiebig genossen hast, wanderst du auf dem gleichen Weg zurück zum Ausgangspunkt, dem Bahnhof in Boltigen.

Collection Statistik

  • Touren
    6
  • Distanz
    102 km
  • Zeit
    35:51 Std
  • Höhenmeter
    4 490 m

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Wander-Collection von
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