Töddenland-Radweg – auf den Spuren der wandernden Kaufleute

Fahrrad-Collection von
Töddenland-Radweg

Auf dem Töddenland-Radweg kannst du die Geschichte der wandernden Kaufleute der ehemaligen Grafschaft Lingen „erfahren“, die sich heute aus dem Tecklenburger Land und dem Südlichen Emsland zusammensetzt. Auf dem Rundkurs radelst du durch eine malerische Feld- und Wiesenlandschaft, vorbei an Buchen- und Mischwäldern, idyllischen Naturschutzgebieten und durch verwunschene Moore. Von kleinen Hügeln genießt du herrliche Aussichten und in den Dörfern und Orten entlang der Strecke tauchst du in die Geschichte der Tödden ein. Der vom ADFC mit drei Sternen ausgezeichnete Töddenland-Radweg führt dich auf einem 122 Kilometer langen Rundkurs durch das historische „Töddenland“ in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Auf dem Radweg durch das Tecklenburger Land und das Südliche Emsland, welche gemeinsam das Töddenland bilden, begibst du dich auf die Spuren der Tödden. Sie waren wandernde Kaufleute, die seit dem 17. Jahrhundert vor allem mit Textilien handelten und somit großen Wohlstand erlangten.In Orten wie Hopsten, Recke und Mettingen findest du zahlreiche Hinweise auf die Tödden, wie alte Häuser, Museen oder Denkmäler. Auch auf Infotafeln am Wegesrand erfährst du einiges über die Geschichte der Kaufmänner und ihre Handelsrouten. In dieser Collection zeigen wir dir, wie du den Töddenland-Radweg in drei Etappen fährst. Damit du einfach mit dem Zug anreisen kannst, lassen wir die Rundtour in Ibbenbüren beginnen. Der Bahnhof wird zum Beispiel von Zügen aus Rheine, Bielefeld und Braunschweig angefahren. Von dort radelst du im Uhrzeigersinn durch das Töddenland. In allen Etappenzielen gibt es verschiedene Unterkünfte zum Übernachten. Für das leibliche Wohl sorgen gemütliche Cafés und Restaurants in den Orten oder unterwegs an der Strecke. Auch als Selbstversorger gibt es in regelmäßigen Abständen tolle Pausenplätze für dich. Entlang des Töddenland-Radwegs sind nämlich sehr viele Schutzhütten verteilt, die gemütlich mit Bänken und teilweise auch mit Tischen eingerichtet sind. Somit hat jeder Radler, der sich auf die Spuren der wandernden Kaufleute begeben möchte, seinen Spaß – egal ob Genussradler oder Abenteuerradler.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    03:09
    51,6 km
    16,4 km/h
    170 m
    200 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Deine Tour auf dem Töddenland-Radweg beginnt in Ibbenbüren, wo du gut mit dem Zug hinkommst. Los geht es direkt am Bahnhof, von dem du in Richtung Süden durch die Stadt radelst. Am Ortsrand triffst du dann auf den Töddenland-Radweg, dem du im Uhrzeigersinn folgst. Durch kleine Wäldchen, an grünen Wiesen und einigen Äckern vorbei begibst du dich auf die Spuren der Tödden. Nachdem du auf der Höhe von Dickenberg die letzten Ausläufer Ibbenbürens hinter dir gelassen hast, wird die Strecke fast komplett flach. Auf ruhigen Wegen radelst du gemütlich durch herrlich weite Felder. Hin und wieder kommst du an kleinen Waldstücken vorbei. Zahlreiche Schutzhütten mit Sitzgelegenheiten zum Ausruhen oder charmante Kapellen laden am Wegesrand zu einer kurzen Pause ein.Auf etwa halber Strecke erreichst du Hopsten. In dem früheren Töddendorf findest du viele alte Kaufmannshäuser. Beim Anblick der prächtigen Töddenhäuser, kannst du dir gut vorstellen, wie vornehm die einflussreichen Händlerfamilien einst in ihren Stammsitzen gelebt haben. Nach einer kleinen Rundfahrt durch die Stadt hast du dir zum Abschluss noch eine gemütliche Pause in einem der Restaurants oder Cafés verdient. Frisch gestärkt geht deine Radtour auf dem flachen Radweg dann weiter. Vorbei an bunten Feldern und hübschen Dörfern gelangst du ins Etappenziel Thuine. In dem kleinen Ort gibt es einige Gästehäuser zum Übernachten. Alternativ kannst du in das wenige Kilometer entfernte Lingen radeln, wo es mehr Auswahl und auch einen Bahnhof gibt, falls du nur diese eine Etappe fahren möchtest.

  • Mittelschwer
    02:51
    46,8 km
    16,5 km/h
    140 m
    140 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Thuine fährst du zu Beginn der zweiten Etappe des Töddenland-Radwegs einen großen Bogen um den Wald Thuiner Holz. Dabei kommst du am Saller See vorbei, wo du eine erste Pause einlegen kannst. Während du ein Stück Kuchen genießt, schaust du vom Café aus über den idyllischen See. Wenn du Lust hast, kannst du deine Beine in der Kneippanlage erfrischen und falls du länger bleiben möchtest, findest du am See auch einen Campingplatz. Danach radelst du weiter durch die leicht hügelige Feldlandschaft nach Freren, wo einst der Töddengroßhändler Eberhard Pott, der wohlhabendste Kaufmann der Grafschaft Lingen, ansässig war. Sein Haus am Markt kannst du von außen ansehen, seinen ursprünglichen Charakter hat es allerdings aufgrund eines Umbaus der Fassade verloren. Deinen Abstecher zu dem Töddenhaus kannst du außerdem nutzen, um in der Nähe in einem der Restaurants oder Cafés gemütlich einzukehren.Mit wohlig gefülltem Magen und neuen Kräften geht es dann weiter auf dem Töddenland-Radweg. Auf völlig flacher Strecke radelst du genüsslich durch eine malerische Feld- und Wiesenlandschaft. Immer wieder fährst du an kleinen Naturschutzgebieten vorbei und durchquerst kurz vor Ende der Etappe das Naturschutzgebiet Recker Moor. Hier kannst du die unberührte Natur in vollen Zügen genießen und den ein oder anderen Vogel beobachten. Von hier ist es nicht mehr weit bis ins Etappenziel Recke, wo du eine kleine aber feine Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten hast. Zum Abschluss des Tages kannst du dich hier dann noch auf einen Streifzug durch den Ort begeben, um die alten Töddenhäuser zu bestaunen.

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  • Mittelschwer
    01:52
    29,0 km
    15,5 km/h
    210 m
    180 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute steht die letzte Etappe auf dem Töddenland-Radweg an, die dich zurück zum Ausgangspunkt nach Ibbenbüren bringt. Zu Beginn fährst du hinter Recke ein Stück am Mittellandkanal entlang, bis du ihn schließlich überquerst. Auf der anderen Seite des Kanals wird es etwas hügeliger, während du am Waldrand des Buchholzes entlangradelst. In leichtem Auf und Ab geht es dann über idyllische Felder und durch kleine Dörfer nach Mettingen. Hier kannst du eine wohlverdiente Pause einlegen und dich in einem der Restaurants oder Cafés stärken. Auch ein Besuch im Tüötten-Museum lohnt sich, wo du alles über die Geschichte der Mettinger Tüötten erfährst. Tüötten ist übrigens die Mettinger Mundart für Tödden.Mit frischen Kräften kannst du dann gleich im Anschluss den größten Anstieg des Tages angehen. Mit 90 Höhenmetern ist das allerdings eine leichte Übung und so kannst du unterwegs zunächst die idyllische Waldpassage und anschließend die herrliche Aussicht von der Höhe genießen. Neben der wunderschönen Landschaft, die sich aus Feldern, Wiesen und Waldstücken zusammensetzt, siehst du von hier oben auch das Bergwerk Anthrazit, welches das nördlichste Steinkohlenbergwerk Deutschlands ist – ein Ausblick voller Kontraste. In einer rasanten Abfahrt fährst du nach Laggenbeck, einem Stadtteil von Ibbenbüren. Von hier aus rollst du gemütlich zurück ins Stadtzentrum. Bevor du am Bahnhof deine Rückfahrt nach Hause antrittst, kannst du am Aasee eine gemütliche Pause in der Strandbar einlegen oder dich im Stadtmuseum Ibbenbüren noch ein letztes Mal auf die Spuren der Tödden begeben.

Collection Statistik

  • Touren
    3
  • Distanz
    127 km
  • Zeit
    07:51 Std
  • Höhenmeter
    520 m

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