Ruhr Ding: Territorien – Urbane Künste per Rad erfahren

Fahrrad-Collection von
Urbane Künste Ruhr

Mit dem „Ruhr Ding: Territorien“ zeigt Urbane Künste Ruhr vom 4. Mai bis 30. Juni in den vier Städten Bochum, Dortmund, Essen und Oberhausen 22 Kunstprojekte an ganz unterschiedlichen Orten, die jedoch alles eines gemeinsam haben: Besonders gut kannst du sie mit dem Fahrrad entdecken – ganz egal, ob du dich einer der geführten Irrlichter-Touren anschließt, oder auf eigene Faust eine Entdeckungsreise startest. In dieser Collection stellen wir dir alle Ruhr Ding-Projekte vor, die du so einfach zu deiner persönlichen Kunst-Tour kombinieren kannst.

„Ruhr Ding: Territorien“ beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Identität und Territorien – ausgehend vom Ruhrgebiet als einer von territorialen Fragestellungen geprägten Region im engeren Sinne und den Begleiterscheinungen einer zunehmenden Globalisierung wie Migration und Nationalismus im weiteren Sinne. Vor diesem Hintergrund kannst du tief in die Welt von Kunst und Kultur abtauchen, oder aber einfach spannende, unterhaltsame, mal ernste und mal witzige Kunstprojekte an meist außergewöhnlichen Standorten genießen. Ganz nebenbei radelst du auf deinem Fahrrad an Orte, die du bestimmt noch gar nicht kanntest, selbst wenn du in der Region wohnst.

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm begleitet. Unabhängig davon, ob du dich in der eigenen Stadt, in der Region oder von außerhalb auf die Reise machst, gibt es jede Menge zu erfahren und am unmittelbarsten gelingt dies mit dem Fahrrad: Die Irrlichter-Touren widmen sich den unterschiedlichen Erfahrungsweisen von Kunst im Stadtraum. Sich auf Unvorhergesehenes einzulassen und die eigene Umgebung neu zu betrachten, steht im Fokus der geführten Touren. Partner*innen vor Ort und geschulte Kunstvermittler*innen helfen dir dabei, das Ruhr Ding auf unkonventionelle Weise zu entdecken.

Alle Infos zum „Ruhr Ding: Territorien“, zu den Künstlern und den geführten Touren erhältst du unter urbanekuensteruhr.de/de#/detail/projekt/irrlichter-touren.

Auf der Karte

Die Kunstprojekte vom Ruhr Ding: Territorien

  • © OSM

    „Es gibt nur eine Sache, die mir mehr Freude macht, als Kunst: Beim Fußball einen richtig schönen Pass zu schießen“, so der schottische Künstler Roderick Buchanan. Und weil Fußball und das Ruhrgebiet einfach zusammengehören, dachte er sich für seinen Beitrag für das Ruhr Ding etwas Besonderes aus: Auf dem Ascheplatz des SC 1920 Oberhausen legt er ein Hexagon Fußballfeld an, auf dem drei Teams gleichzeitig gegeneinander spielen können. Du bist dazu eingeladen, das selbst auszuprobieren und das Spiel einmal ganz anders, abseits der üblichen Dualität, zu erleben. Darüber hinaus finden Tuniere statt, bei denen ganz unterschiedliche Gruppen gegeneinander antreten und sich verbünden können.

    In seinen beiden Ausstellungen „Unofficial Envoy of the Tartan Army“ und „Through the Looking Glass“ kannst du zudem interessante und humorvolle Videoarbeiten und Fotoserien rund um die Emotionen, aber auch Konventionen und Codes des Fußballs entdecken und Bilder aus der Frühzeit von Instagram betrachten.

    Donnerstag ist Spieltag! Offizielle Spiele auf dem dreiseitigen Fußballfeld finden jeden Donnerstag um 19 Uhr statt. Wenn du einen ersten Eindruck bekommen möchtest, findest du hier ein kleines Video von der Entstehung des Hexagon-Spielfelds:


    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Mittwoch, Sonntag 11 bis 18 Uhr
    Donnerstag, Freitag, Samstag 11 bis 20 Uhr
    Montag geschlossen

  • © OSM

    Nicoline van Harskamp inszeniert im Wartesaal des Einwohnermeldeamts des Oberhausener Rathauses, einem Ort für bürokratische Meldeangelegenheiten, eine Videoinstallation rund um das Thema „Namen“. Sie erzählt Geschichten, die sie in intensiven Gesprächen mit Menschen aus der Region, mit Migrant*innen, Spezialist*innen und Forscher*innen erfahren hat. Die Menschen berichteten über die Abenteuer ihrer eigenen und anderer Namen – mal ernst, mal witzig, mal überraschend.

    Der riesige rote Ziegelbau des Rathauses ist schon seit 1930 Sitz der Verwaltung von Oberhausen. Das Rathaus liegt zwar mitten in der Stadt, ist aber schön umringt von diversen Grünanlagen, die das Stadtbild auflockern. Auf den Wiesen vom Berliner-, Königshütter- und Grillo-Park kannst du super eine Pause einlegen, wenn du mit dem Rad herkommst.

    Öffnungszeiten:
    Dienstag bis Donnerstag 8 bis 16 Uhr

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  • © OSM

    Seit 2006 arbeitet kitev in Oberhausen. Beheimatet im Wasserturm des Hauptbahnhofs, realisiert die Gruppe um Christoph Stark, Agnieszka Wnuczak und Stefan Schroer vielfältige künstlerische Projekte in der Region und darüber hinaus. Die Gründung der alternativen Bildungseinrichtung Freie Universität und der kollaborative Bau der mobilen Refugees’ Kitchen, die nun von Geflüchteten betrieben wird, sind nur zwei Beispiele für die Arbeit des Kollektivs.

    Mit der Ausstellung „OMG! Was haben wir getan?!“ informiert der Verein über sein bisheriges Schaffen und aktuelle Projekte. Die Geschichten dazu kannst du dir außerdem vor Ort live erzählen lassen.

    Der Wasserturm befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Oberhausener Hauptbahnhof. Von hier aus kommst du mit dem Fahrrad schnell zum Rhein-Herne-Kanal, wo du den Einstieg auf den Emscher Park Radweg findest. Der Rundkurs führt dich einmal durchs Ruhrgebiet und zu weiteren kulturellen Hotspots.

    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Mittwoch, Sonntag 11 bis 18 Uhr
    Donnerstag, Freitag, Samstag 11 bis 20 Uhr
    Montag geschlossen

  • © OSM

    Während in der Jugend die Welt offen und eine Neuordnung der Dinge nicht nur notwendig, sondern tatsächlich auch möglich erscheint, übernimmt im Alter häufig die Resignation den Platz der hehren Ideale. Mit einer Mischung aus Wehmut und Belustigung blickt man auf die Sturm- und Drang-Zeit zurück und schüttelt den Kopf ob der Naivität, mit der man einst glaubte, die Welt verändern zu können.

    Genau darum geht es in den Kurzfilmen von Ariane Loze, die eine echte One-Woman-Show ist: In ihren Filmen ist sie nicht nur vor der Kamera tätig, sondern auch hinter der Kamera. Sie ist Kamerafrau, Darstellerin, Beleuchterin, Cutterin und Produzentin in einer Person. Für das Ruhr Ding nahm sie typische sprachliche Codes, die jede Generation für sich neu erfindet, als Ausgangspunkt ihrer Videoinstallation. Dabei lässt sie unterschiedliche Stimmen gegeneinander antreten: Von denen, die in Erinnerung an bessere Zeiten schwelgen, denen, die bereits im Konformismus kapituliert haben sowie denjenigen, die sich voller Idealismus Veränderung herbeisehnen.

    Das Café Transatlantik ist eine sehr passende Location für dieses Kunstprojekt. Früher befand sich hier nämlich das Kino Europapalast. Wenn du mit dem Rad anreist, kannst du dich erstmal im Flair eines Kreuzfahrtschiffes mit einem leckeren Frühstück stärken.

    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Mittwoch, Sonntag 11 bis 18 Uhr
    Donnerstag, Freitag, Samstag 11 bis 20 Uhr
    Montag geschlossen

  • © OSM

    Nicht weit vom Hauptbahnhof Bochum liegt die Ateliergemeinschaft Automatique. Hier werden nicht nur viele Kunstausstellungen mit dem Fokus auf queer-feministischen Themen veranstaltet, sondern vor allem Kultur geschaffen, gelebt und diskutiert.

    Passend dazu stellen hier ab dem 4. Mai die Künstlerinnen Eva Busch und Julia Nitsche aus. Unter dem Titel „Emanzenexpress_gemeinsam sind wir gemeiner“ wird hier die feministische Bewegung der 80er und 90er Jahre in Bochum beleuchtet.

    Was heute für viele selbstverständlich ist, musste zu dieser Zeit erstritten und erkämpft werden. Genau diese Verhandlungen, Diskurse und Kämpfe möchten die Künstlerinnen wieder sichtbar machen. Über reproduzierte Fundstücke aus verschiedenen Frauenarchiven und mit einer wandfüllenden Landkarte kannst du in die Geschichte des Bochumer Feminismus eintauchen.

    Wenn du im Anschluss bei einem kühlen Bier und einem kleinen Snack weiter über das Thema diskutieren willst, ist direkt ums Eck das Bermudadreieck. Hier findest du schnell einen Platz an der Theke.

    Alternativ bietet es sich auch an, mit dem Rad in Richtung Norden zu rollen: Dort startet die Erzbahntrasse, die dich direkt zu Holgers Erzbahnbude führt – die perfekte Kulisse, um einen Tag voller Kunst und Kultur bei frischer Luft und kaltem Getränk ausklingen zu lassen.

  • © OSM

    Kaum ein Industriegelände verkörpert neben den Zechen und Stahlwerken den Strukturwandel so markant, wie das der ehemaligen Opelwerke in Bochum. Wo früher unzählige Autos vom Band liefen, entsteht nun das Mark 51,7°, das als neuer Wirtschafts- und Wissensstandort die Opelwerke beerben soll.

    Dazu passt das Projekt von Louis Henderson und João Polido. Sie recherchierten in der Region nach dem musikalischen Echo, das mit den Veränderungen einhergeht. Entstanden ist ein musikalisches Essay, welches Musik als Form des konkreten Widerstandes zum industriellen Kapitalismus in Raum und Zeit beschreibt.

    In einer spannenden Umgebung spazierst du hier durch eine Soundinstallation im Mix mit fünf Radioessays, welche die Recherche nach dem Zusammenhang von industrieller Arbeit und Musik erzählerisch aufgreifen.

    Im Anschluss lohnt es sich, bis ins Bermudadreieck von Bochum zu fahren. Dort findest du viele Bars und Kneipen in denen du den Abend bei ganz leicht verdaulicher Soundkullisse ausklingen lassen kannst.

    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Mittwoch, Sonntag 11 bis 18 Uhr
    Donnerstag, Freitag, Samstag 11 bis 20 Uhr
    Montag geschlossen

  • © OSM

    Stefan Marx ist ein Künstler irgendwo zwischen DIY und Fine Art. Der Wahlhamburger passt nicht so recht in eine einfache Schublade. Marx ist ursprünglich in der Skateboardszene zu Hause und begleitet Labels wie Cleptomanicx mit seinen Werken. Seine Schriftbilder zieren jedoch auch Galerien, Bücher und Plattencover.

    Für das Ruhr Ding entwarf Stefan Marx drei riesige Wandbilder in Essen, Bochum und Dortmund. Die drei typografischen Schwarzweiß-Arbeiten sind ab dem 4. Mai auf Wohnhausfassaden zu bestaunen. Die Motive verbinden die Geschichte des Ruhrgebiets mit dem Schicksal der Bergleute in den USA und greifen damit die ersten Zeilen des Lieds „The Dying Miner“ der amerikanischen Folklegende Woody Guthrie auf: „Es passierte vor einer Stunde, tief unten im Kohletunnel, Gas fing Feuer an einer Lampe, und nun ersticken die Bergleute im Rauch.“

    Von hier ausgehend kannst du mit dem Rad leicht weitere (ent-) spannende Bochumer Orte miteinander verknüpfen. Direkt neben der riesigen Ruhruni mit ihrer interessanten Architektur liegt der Botanische Garten von Bochum. Bei gutem Wetter lohnt es sich, runter zum Kemnader See zu rollen, wo du dir einen gemütlichen Platz am Wasser suchen kannst.

  • © OSM

    Nachhaltigkeit ist wichtiger denn je. Sie spielt in alle Lebenslangen eine große Rolle – so natürlich auch in der Kunst. „Materialverwaltung on Tour“ greift dieses Thema auf und setzt es künstlerisch um. Das Projekt dient der Weiter- und Wiederverwertung von Stoffen, Dingen und nicht zuletzt Ideen aus Theater, Museum, Filmdreh oder Messe. Es ist ein nachhaltiger, vielfältiger Fundus, der hier aktiv, mit dem Wunsch, das Projekt langfristig in der Region zu verankern, umgesetzt wird.

    Nachhaltig ist auch die Weiterverwertung der Ausstellungsstücke. Alles, was vor der sinnlosen Verschrottung bewahrt wurde, wird nach der Maxime „je gemeinnütziger, desto günstiger“ gehandelt. Zugute kommt dies zum Beispiel freischaffenden Künstler*innen, Kunstprojekten von Jugendgruppen, Bildungseinrichtungen oder Studierenden ohne großes Budget, die durch den Fundus gefördert werden. So bezahlt zum Beispiel das Jugendtheater deutlich weniger als eine kommerzielle Filmproduktion. Ausgeschlossen wird jedoch niemand.

    Die Materialverwaltung on Tour macht für das Ruhr Ding am Colosseum im Westpark Bochum halt. Hier findet unter anderem auch die Eröffnungsfeier des gesamten „Ruhr Ding: Territorien“ statt.

    Vom Colosseum aus kannst du anschließend perfekt eine kleine Ruhrgebietstour starten. Oben am nördlichen Rand des Westparks startet zum Beispiel die Erzbahntrasse, die über Herne bis zum Rhein-Herne-Kanal nach Gelsenkirchen führt.

    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Mittwoch, Sonntag 12 bis 18 Uhr
    Donnerstag, Freitag, Samstag 12 bis 20 Uhr
    Montag geschlossen

  • © OSM

    Hier wird Kunst besonders anschaulich. Denn das Werk von Suse Weber kannst du nicht nur anschauen, sondern ihm bei der Entstehung zusehen. Die Künstlerin wird während der gesamten Laufzeit der Ausstellung vor Ort arbeiten und du kannst sogar die Entwicklung mitbestimmen.

    Thema der Installation in einem alten Stellwerkhaus im Bochumer Westpark ist das „Rennpferd des kleinen Mannes“ – die Taube. Und zwar in allen Faccetten: Von der Friedens- zur Brieftaube, vom militärischen Nutz- zum religiösen Symboltier, vom Faszinosum ihrer sensorischen Fähigkeiten zur „malerischen“ Zerstörungskraft ihrer Hinterlassenschaften – mit nahezu universalem Anspruch und Humor. Dadurch erzeugt sie neue Perspektiven auf bislang wenig bekannte oder betrachtete Aspekte des Taubenmotivs.

    Vom angrenzenden Westpark aus kannst du eine schöne Radtour durch die Industriegeschichte des Ruhrgebiets starten. Hier beginnt die Erzbahn Trasse Richtung Gelsenkirchen. Entlang der Fahrradtrasse findest du bis hoch zum Rhein-Herne-Kanal viele weitere Kultur-Hotspots. Ganz bodenständig und typisch Ruhrpott ist zum Beispiel Holgers Erzbahnbude, wo du den Tag entspannt ausklingen lassen kannst.

    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Mittwoch, Sonntag 11 bis 18 Uhr
    Donnerstag, Freitag, Samstag 11 bis 20 Uhr
    Montag geschlossen

  • © OSM

    Die Präsentation der eigenen Arbeit im jeweiligen Länderpavillon bei der Biennale in Venedig hat einen besonderen Stellenwert und bedeutet für die beteiligten Künstler*innen in der Regel einen internationalen Karriereschub. Doch nur wenigen Künstler*innen wird diese Chance zuteil – gerade Bulgarische Kunst ist nur selten auf der Biennale vertreten.

    Ivan Moudov widmet viele seiner Arbeiten der fehlenden Repräsentation der bulgarischen Kunstszene und genau in diesem Zeichen steht auch seine Installation im Rahmen der Urbanen Künste Ruhr. Die Trauerhalle Havkenscheid mit ihrer markanten Betonarchitektur wird sozusagen zum Bulgarischen Pavillon, in dem 23 sehr unterschiedliche künstlerische Ideen vorgestellt werden – allesamt Werke, die nicht für die zeitgleich stattfindenden Biennale in Venedig ausgewählt wurden. Sie werden hier allerdings in Erzählform vorgestellt – jeder Besucher macht sich also mit seiner Vorstellungskraft ein eigenes Bild und somit das Abwesende präsent.

    Bei einem anschließenden Spaziergang quer über den Zentralfriedhof kannst du deinen Gedanken freien Lauf lassen. Wenn du dir danach die Seele wieder freistrampeln möchtest, bietet sich der wunderschön gelegene Springorum Radweg an. Dieser startet ganz in der Nähe des westlichen Haupteingangs.

    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Mittwoch, Sonntag 11 bis 18 Uhr
    Donnerstag, Freitag, Samstag 11 bis 20 Uhr
    Montag geschlossen

  • © OSM

    Die Ausstellung „Der Alt-Right-Komplex“ setzt sich mit Rechtspopulisten auseinander, die heute insbesondere das Internet und die Sozialen Medien nutzen. Hier tauchst du ein in eine (Sub-)Kultur, die sich über Onlineforen und -Plattformen oder einprägsame Memes, Flaggenverehrung und Symbolik verbreitet und setzt sich kritisch mit zum Beispiel der Prepper-Szene, White Supremacists und Dark Enlightenment auseinander. Wer von all dem noch nichts (oder nicht viel) gehört hat, kann sich in einem ausführlichen Glossar über die Bedeutung der wichtigsten Begriffe informieren. Darüber hinaus präsentiert der Alt-Right-Komplex zwölf Projekte zur Thematik von 16 Künstler*innen aus zwölf Ländern.

    Schauplatz der Ausstellung ist das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Dortmunder U. Aus allen Himmelsrichtungen ist der Großbuchstabe in der Dortmunder Innenstadt zu sehen. Das alte Brauereigebäude ist seit einigen Jahren eines der größten Kulturhäuser in Dortmund. Der Medienkunstverein HMKV, der die Ausstellung präsentiert, ist im dritten Stock ansässig.

    Im Anschluss an die Ausstellung kannst du dir im nahegelegenen Kiosk der Bergmann Brauerei ein echtes Dortmunder Bier gönnen und so der etwas schweren Kost im Dortmunder U ein leicht verdauliches und doch sehr passendes Ende bescheren.

    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Mittwoch, Sonntag 11 bis 18 Uhr
    Donnerstag, Freitag, Samstag 11 bis 20 Uhr
    Montag geschlossen

  • © OSM

    Sam Hopkins setzt sich in seiner Arbeit immer wieder damit auseinander, was es bedeutet, Teil einer Gesellschaft zu sein. In „Die Dauercamperin“ beobachtet er einen Trend zur Abkapselung in Kleinstgruppen, die sich selbst versorgen. Dabei erforscht und hinterfragt er das Potential und das Dilemma, das sich aus dem politischem Handeln des Einzelnen ergibt.

    Auf dem Parkplatz neben dem strengen, neo-klassizistischen Bau des leer stehenden Hoesch-Verwaltungsgebäudes inszeniert Hopkins eine Hommage an Lena Bauer, eine fiktionale Person, die ihr Leben auf genau diesem Stück Land, in einer Dauercamper-Gemeinschaft verbracht hat. Ein einsamer Campingwagen zeugt von dieser Vergangenheit.

    Von der Veranda des Wohnwagens aus kannst du eine Installation erleben, welche die politische Diskussion und die emotionalen Argumente von Lena und ihrem Partner Holger erzählt. Audio-Fragmente rufen die Imagination einer nahen Zukunft hervor, in der Europa seine wirtschaftliche Vormachtstellung verloren hat, der Staat die Macht in die Hände der Privatwirtschaft gelegt hat und ungezügelter Populismus längst die Norm ist. Viele Menschen entziehen sich dem Zugriff des Staates, ganze Stadtgebiete sind von unabhängigen Selbstversorger-Gemeinschaften besiedelt. Doch selbst innerhalb ihrer Gemeinschaft haben Lena und Holger radikal andere Ansichten, was ihre politische Zukunft und das Potenzial ihrer Gemeinschaft angeht.

    Hier im Unionviertel gibt es auch noch jede Menge weitere Kultur zu erleben. Sehr zu empfehlen ist die Videomap vom Viertel. Hier findest du einige spannende Projekte und auch gute Tipps für Cafés und vieles mehr: unionviertel.de/videomap

    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Mittwoch, Sonntag 11 bis 18 Uhr
    Donnerstag, Freitag, Samstag 11 bis 20 Uhr
    Montag geschlossen

  • © OSM

    Vom 24. bis 30. August 1973 streikten auf dem Ford-Werksgelände in Köln-Niehl türkische, italienische und auch links organisierte deutsche Arbeiter*innen. Anlass für die Arbeitsniederlegung war die Entlassung von 300 türkischen Arbeitskräften, die verspätet aus dem vierwöchigen Sommerurlaub zurückgekehrt waren. Der Ford-Streik ist nur eines von vielen Beispielen radikaler linker und solidarischer Politik und im Bewusstsein der deutschen Mehrheitsgesellschaft heute kaum noch präsent. Achim Lengerer greift sie im Rahmen des Ruhr Ding mit seiner Arbeit „Tonspur zur Linken“ wieder auf.

    Die Location „Rekorder 2“ fungiert für die Laufzeit der Installation als Tonstudio, in dem du dir zum einen mehrsprachig geführte Gespräche mit Zeitzeug*innen anhören kannst, aber auch daran teilhaben kannst, wie gemeinsam mit Gästen und Aktivist*innen beständig weitere Interviews aufgezeichnet werden, sodass das Werk beständig wächst.

    Der Projektraum „Rekorder II“ befindet sich im Dortmunder Hafen, wo heute Einiges an kreativen Arbeiten entsteht. Hier kannst du immer wieder kleine Ausstellung oder Konzerte von diversen Künstler*innen in gemütlicher Atmosphäre genießen. Im Anschluss lohnt es sich weiter durch die Straßen des Hafenviertes zu ziehen. Direkt ums Eck liegt zum Beispiel die Subrosa Hafenschenke, eine gute Adresse für ein kühles Blondes.

    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Mittwoch, Sonntag 11 bis 18 Uhr
    Donnerstag, Freitag, Samstag 11 bis 20 Uhr
    Montag geschlossen

  • © OSM

    In seinen Arbeiten hält Stefan Marx häufig alltägliche Beobachtungen bildlich und typografisch fest. Nicht selten greift er dabei auf Aussagen aus Gesprächen oder Songzitate zurück. In Verbindung mit den Orten, in denen sich seine Zeichnungen beim Ruhr Ding wiederfinden, ergeben sich aus den Zitaten neue Sinnzusammenhänge.

    „Another Weekend“ prangt es in großen Lettern an der Hausfassade in Dortmund – eine Referenz an den gleichnamigen Song des amerikanischen Singer-Songwriters Ariel Pink.

    Du kannst dein Wochenende nutzen, um rund um die Uhr dieses schöne Stück Kunst anzuschauen und mit deiner eigenen Interpretation mit Leben zu füllen. Es ist eines von drei Werken des Hamburger Küntlers für das Ruhr Ding. Die anderen beiden befinden sich in Essen und Bochum. Vielleicht hast du ja Lust, sie mit einer Radtour zu verbinden? Es lohnt sich allerdings auch, wenn du dich vor Ort noch etwas umsiehst. Das Brückviertel ist eines der beliebtesten und belebtesten Quartiere der Dortmunder Innenstadt. Hier findest du viele Bars und Kneipen. Auch das Konzerthaus ist hier zu Hause. Ein unterhaltsames Wochenende ist hier auf jeden Fall sichergestellt!

  • © OSM

    Die sogenannte Prepper-Szene (vom englischen to prepare – vorbreiten) legt Lebensmittelvorräte an und sammelt potentielle Tauschware, die im Ernstfall das Überleben ab „Tag X“ sichern könnten. Insbesondere in rechtsextremistischen Kreisen werden Anhänger oft dazu aufgerufen, zum „Prepper“ zu werden und sich mit der Anschaffung von Waffen und mit Kampftrainings über Jahre hinweg auf eine Machtübernahme nach dem Tag X vorzubereiten.

    Die Künstlerin Henrike Naumann (*1984) richtet am Dortmunder Friedensplatz einen Prepper-Laden aus gebrauchter Einzelhandelseinrichtung und Wohnaccessoires ein. Statt Waffen und Tauschware werden hier Haushaltsgeräte, insbesondere Designklassiker der 1980er- und 90er-Jahre angeboten. So wird zum Beispiel die Design-Zitronenpressen zur Waffe zur Selbstverteidigung.

    Der Friedensplatz in Dortmund ist eine sehr passende Location für Henrike Naumanns Installation. Immer wieder finden hier politische Demonstrationen statt. Aber auch sonst ist hier immer was los. Zur Weihnachtszeit funkelt hier der weltgrößte Weihnachtsbaum und im Sommer bietet der Platz vielen Veranstaltungen eine gute Location. Fußballfans hingegen ist er wohl bekannt als Ort der Meisterfeiern vom BVB, zu denen jeweils über 100.000 Menschen auf den Friedensplatz strömten.

    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Mittwoch, Sonntag 11 bis 18 Uhr
    Donnerstag, Freitag, Samstag 11 bis 20 Uhr
    Montag geschlossen

  • © OSM

    Wo sich früher der Ruß von der Haut geschruppt wurde, wird heute Kunst präsentiert. Die alte Waschkaue der Kokerei dient als Veranstaltungsraum für Ausstellungen. Im Rahmen des Ruhr Ding ist hier Alexandra Pirici zu Gast. Sie zeigt eine Mischung aus Tanzperformance und Hologramm-Installation, in welcher die Rolle des menschlichen Körpers thematisiert wird. Die Künstlerin zeichnet den Körper als beherrschbares und regulierbares Territorium, als vermessenes und in jeder Hinsicht erfasstes Objekt, und seine sich wandelnde Rolle – in der industriellen Produktion bis hin zur gegenwärtigen Zeit der Datenwertschöpfung.

    Die alte Kokerei Hansa ist eine tolle Kulisse, die zum Erbe des Ruhrgebiets zählt. Sie ist Teil der Radroute Industriekultur und kann als Denkmal und Museum besichtigt werden. Zwischen 1927 und 1992 wurden hier unzählige Tonnen Kohle verarbeitet. Wenn du die Waschkaue, den Wasch- und Umkleideraum der seit 1992 stillgelegten Kokerei, betrittst, kannst du die Abwesenheit hunderter Bergmänner förmlich spüren.

    Am besten lässt sich die Kokerei Hansa entlang der Themenroute „Kohle, Stahl und Bier“ erradeln. Mehr Infos dazu findest du hier: route-industriekultur.ruhr/themenrouten/06-dortmund-dreiklang-kohle-stahl-bier.html.

    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Mittwoch, Sonntag 11 bis 18 Uhr
    Donnerstag, Freitag, Samstag 11 bis 20 Uhr
    Montag geschlossen

  • © OSM

    Das Museum Folkwang widmet der Chicagoer Künstlerin Margot Bergman im Rahmen vom Ruhr Ding eine Einzelausstellung. Sie übermalt bestehende Gemälde, die sie auf dem Flohmarkt erstanden hat, mit ihren eigenen Bildideen und versteht sich so als Kollaborateurin mit den unbekannten Autor*innen. Auf den neu entstandenen Werken verweben sich Landschaftsansichten, Jagdszenen und Stillleben mit meist weiblichen Portraits.

    Das Museum Folkwang gehört zu den wichtigsten Kulturhäusern in Deutschland. Es liegt im Herzen der Stadt Essen. Du erreichst es mit dem Rad schnell vom Gruga Radweg aus, der dich auch an vielen weiteren Kultur-Hotspots vorbeiführt.

    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Mittwoch, Sonntag 10 bis 18 Uhr
    Donnerstag, Freitag, Samstag 10 bis 20 Uhr
    Montag geschlossen

  • © OSM

    Der niederländische Künstler Hans Eijkelboom setzt sich seit Anfang der 1970er-Jahre mit der Frage auseinander, inwieweit das Individuum ein Produkt der Kultur ist, in der es lebt, und wie sich diese Kultur durch neue Technologien, Arbeitsformen und Kommunikationswege weiterentwickelt. Für das Ruhr Ding hat er zwei seiner Fotoserien, „Urban Culture“ und „The Street & Modern Life“, im zweiten Obergeschoss eines ehemaligen Möbelgeschäfts in der Essener Innenstadt installiert – nicht nur, wenn du dich für Peoplefotografie interessierst, unbedingt sehenswert!

    Zur Ausstellung kannst du ganz entspannt über den RS1 radeln, das Vorzeigeradwegprojekt des Ruhrgebiets, das von Mülheim bis Essen bereits fertiggestellt ist und selber ein echtes Highlight ist. Der Radschnellweg soll einmal quer durchs Ruhrgebiet führen und die Städte Hamm, Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen, Essen, Mülheim und Duisburg verbinden.

    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Mittwoch, Sonntag 11 bis 18 Uhr
    Donnerstag, Freitag, Samstag 11 bis 20 Uhr
    Montag geschlossen

  • © OSM

    Schönheitswettbewerbe haben als Großevents auf den Philippinen einen so hohen Stellenwert, wie in Europa der Eurovision Song Contest oder die Fußball-WM. Philippinische Arbeitsmigrant*innen, die oft als Pflegekräfte, Haushälter*innen oder Krankenpfleger*innen arbeiten, haben dieses Ereignis, das ihnen als willkommene Abwechslung zu ihrem arbeitsreichen Alltag dient, in die ganze Welt getragen. Seitdem der türkische Künstler und Filmemacher Köken Ergun einen dieser Schönheitswettbewerbe 2010 in einem Club im Busbahnhof von Tel Aviv filmisch begleitete, verfolgt er das Leben philippinischer Gemeinschaften auf der ganzen Welt als Langzeitprojekt.

    In fünf Einzelinterviews seines Filmprojekts Binibining Promised Land bekommst auch du einen Einblick in diesen Akt. Eines davon ist noch ganz neu und direkt in Essen entstanden. Präsentiert wird seine Arbeit in der privaten und gemütlichen Atmosphäre eines kleinen Cafés in einem Wohnhaus in der Essener Baumstraße.

  • © OSM

    Multimedia Künstler Lawrence Lek kreierte für das Ruhr Ding ein fiktives Hotelzimmer für eine zukünftige Gesellschaft, in welcher eine luxuriöse Variante der AirBnB Sharing Economy den klassischen Wohnungsmarkt abgelöst hat. Die fiktive Nøtel Corporation bietet für ein Leben in ständiger Mobilität passende Architektur und Dienstleistung: Anhand der Auslesung von persönlichen Daten bietet das Unternehmen zu jeder Tag- und Nachtzeit einen individuell-luxuriösen Aufenthalt an. Künstliche Intelligenzen ersetzen menschliches Personal, um den Gästen alle vorstellbaren Bedürfnisse zu erfüllen. Eine Überwachung via Drohnen, Gesichtserkennung und dazugehörige umfassende Sensorsysteme sorgt für größtmögliche Sicherheits- und Privatsphäre.

    Für den Ruhrturm, der neben einem Hotel und Restaurant auch zahlreiche Firmen beherbergt, entwickelt Lek aus dem Nøtel-Konzept eine ortsspezifische und begehbare Videoinstallation. Lek nutzt digitale architektonische Simulationen, um kritische Fragen zur technologischen Entwicklung im urbanen Kontext zu stellen. Indem er ein Szenario entwirft, in dem intelligente Roboter menschliche Angestellte verdrängen, spielt Nøtel mit der Spannung zwischen dem Wunsch nach Luxus und dem Phantasma künstlicher Intelligenz.

    Der Essener Ruhrturm war Hauptsitz der Ruhrgas AG und dient heute als Tagungshotel und Veranstaltungsort. Vom Essener Hauptbahnhof aus ist er mit dem Rad schnell erreicht. Du kannst ihn aber auch leicht als Abstecher in eine Tour zum Beispiel über den Ruhrtalradweg integrieren.

    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Mittwoch, Sonntag 11 bis 18 Uhr
    Donnerstag, Freitag, Samstag 11 bis 20 Uhr
    Montag geschlossen

  • © OSM

    An dieser Stelle findest du eines von drei Werken von Stefan Marx, der sich mit drei monochromen Wandmalereien in Bochum, Dortmund und Essen am Ruhr Ding beteiligt. Die drei Wandmalereien bilden ein Triptychon, das symbolisch für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Ruhrgebiets steht. Während die Wand in Bochum ein letztes Adieu an die Bergbaugeschichte der Region darstellt, wird in Dortmund die Vergangenheit hinter sich gelassen und die neoliberale Arbeitsgesellschaft kommentiert, die das Leben in der Gegenwart nach wie vor prägt. Mit dem Soundtrack Woody Guthries ehrt die Wand in Essen den Alltag des kleinen Mannes und seine Suche nach einer besseren Zukunft.

    Der Besuch des Essener Wandbildes lässt sich super kombinieren mit einem Drink in der Temple Bar, die direkt ums Eck zu finden ist. Aus Richtung Mülheim kommend erreichst du die Essener Innenstadt komfortabel über das fertiggestellte Teilstück des RS1, der Radschnellweg Ruhr, Vorzeigeprojekt des Ruhrgebiets. Eine Fahrt über das zehn Kilometer lange Teilstück des RS1 lohnt sich – mit einer Pause am Radcafé „Radmosphäre“ am Niederfeldsee kannst du die Ausfahrt ganz entspannt krönen.

  • © OSM

    Die WerkStadt ist ein Raum, wie ihn eigentlich jeder Stadtteil bräuchte: eine Börse für den Austausch von Wissen, ein Begegnungsraum, in dem alte und neue Nachbar*innen mit Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aus aller Welt zusammenfinden, ein Ort für geflüchtete Männer genauso wie für libanesische Frauen oder junge Studierende. Hier wird gekocht, gefilmt, genäht oder fotografiert und die Ergebnisse werden öffentlich gezeigt. Die WerkStadt ist ein Forum für die Belange der Menschen, die in Essen Katernberg zu Hause sind.

    Früher, als die Zeche Zollverein noch in Betrieb war, wohnten in dieser Gegend Bergleute und ihre Familien, doch seit die Schächte stillgelegt und die Koksöfen kalt sind, ist hier alles anders geworden. Gemeinsam mit den Bewohner*innen des Viertels werden für die „Memory Station“ der Autor Pascal Bovée, die Performancekünstlerin Lenio Kaklea und die Audiokünstlerin Katharina Pelosi der Frage nachgehen, wie die Menschen im Essener Norden mit diesen Veränderungen umgehen und welche individuellen (Über-)lebensstrategien sie daraus entwickeln – das Ergebnis dieser Arbeiten kannst du dir hier anschauen.

    Die WerkStadt lässt sich im Rahmen einer Radtour hervorragend mit anderen spannenden Orten verbinden. Nur einen Steinwurf entfernt liegt zum Beispiel die Zeche Zollverein, die unmittelbar am Nordstern-Trassenradweg liegt. Die wiederum ist perfekt an weitere Trassenradwege angebunden, was dir eine wunderschöne und nahezu verkehrsfreie Radtour durchs Ruhrgebiet ermöglicht.

    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Mittwoch, Sonntag 11 bis 18 Uhr
    Donnerstag, Freitag, Samstag 11 bis 20 Uhr
    Montag geschlossen

  • In unmittelbarer Nähe zum Bochumer Hauptbahnhof gelegen. Von hier aus bist du schnellstens im Bermudadreieck, sowie auf dem Springorum Radweg. Auch der Westpark, in dem die Erzbahntrasse beginnt, ist nicht weit entfernt. Somit kannst du von hier aus die Ruhr Ding-Spielorte in Bochum hervorragend erreichen.

  • Rund 900 Meter vom Dortmunder Hauptbahnhof entfernt bist du von den Gleisen zu Fuß schnell hier, sodass sich die Benutzung der Bahn anbietet. Da sich hier direkt ein Parkplatz befindet, ist aber auch die Anreise per Auto kein Problem. Der perfekte Ort also, um aufs Fahrrad umzusteigen. Von hier aus kannst du mit dem Fahrrad in wenigen Minuten zum Emscherradweg fahren und eine herrliche Radtour zu den Ruhr Ding-Spielorten in Dortmund starten.

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