Flüsse, Moore, Meer und mehr – die schönsten Radtouren in Vorpommern

Fahrrad-Collection von
Tourismusverband Vorpommern

Im äußersten Nordosten Deutschlands liegt Vorpommern – ländlich geprägt und überraschend abwechslungsreich. Ob landeinwärts oder küstennah – das Vorpommersche Festland ist reich an Geschichte und erwartet dich mit Naturparks in unberührter Landschaft, wilden Fluss- und romantischen Küstenlandschaften. Auch an kleinen Städten mit besonderem Flair und unterschiedlichsten Gewässern mangelt es nicht. Der Greifswalder Bodden, die Recknitz und die Peene sowie das Stettiner Haff sind ausgezeichnete Erholungsgebiete – und zwar abseits des Massentourismus. Hier kannst du gemütlich an einer Hafenpromenade ein Fischbrötchen essen und den Segelbooten beim Schaukeln zusehen oder du nimmst ein erfrischendes Bad im Haff, im Bodden oder in der Ostsee. Vergiss also nicht deine Badesachen mitzunehmen oder trau dich wie die Einheimischen auch mal ganz ohne Bekleidung ins kühle Nass.

In dieser Collection stellen wir dir die schönsten Radtouren in Vorpommern vor. Sie sind alle unterschiedlich lang: Manche kannst du zu einer längeren Tagestour kombinieren oder du nimmst dir für eine andere Tour zwei Tage Zeit. Auf der Route der Norddeutschen Romantik zwischen Greifswald und Wolgast radelst du zu den Wirkungsorten deutscher Romantiker wie Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge. Rund um das Seebad Ueckermünde laden dich vier kurze Touren dazu ein, die Naturschutzgebiete am Stettiner Haff zu entdecken. Eine Tour führt dich sogar über die Grenze nach Polen. Lerne das faszinierende Peenetal und die einzigartigen Torflandschaften der Peenemündung auf drei leichten Touren rund um die Hansestadt Anklam kennen. Entdecke die Schätze im Lassaner Winkel zwischen Klein Bünzow und Anklam auf zwei kleinen Radtouren. Schließlich führt dich der Recknitztal-Rundweg von Tessin aus mal in Vorpommern, mal in Mecklenburg an der Recknitz entlang bis zu ihrer Mündung in den Saaler Bodden.

So unterschiedlich die Touren sind, so schön sind sie auch. Du erreichst alle Start- und Zielorte bequem mit der Bahn und findest hier und da kleine Cafés und Restaurants. Weite Abschnitte wurden bereits als Radwege ausgebaut. Trotzdem gibt es immer wieder Etappen auf Pflaster, Betonplatten oder sandigem Boden. Das gehört aber zum Feeling Nordostdeutschlands und hilft dir beim Entschleunigen auf deinen Touren durch die herrliche Landschaft Vorpommerns.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    03:27
    53,8 km
    15,6 km/h
    200 m
    200 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Die knapp 50 Kilometer lange Route der Norddeutschen Romantik verbindet zwischen Greifswald und Wolgast die Kunst und Literatur der Romantik mit einem einzigartigen Naturerlebnis entlang der Küste des Greifswalder Boddens. Du radelst unter anderem auf den Spuren von Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge zu den Wirkungsorten deutscher Romantiker.Start der Tour ist am östlichen Ortsrand von Greifswald. Vom Bahnhof der sehenswerten Hanse- und Universitätsstadt sind es vier Kilometer bis zum Ausgangspunkt, der Klosterruine Eldena. Von dort fährst du über Kemnitz nach Ludwigsburg mit immer wieder fantastischen Ausblicken auf den Greifswalder Bodden. In Ludwigsburg erwartet dich das gleichnamige Schloss, eines der letzten noch vorhandenen Renaissancebauten der pommerschen Herzöge und das letzte, das weitgehend im Original erhalten blieb.Von Ludwigsburg kannst du einen kleinen Abstecher in das ruhige Naturschutzgebiet Lanken machen, das direkt am Wasser liegt und wo du einen herrlichen Naturstrand findest. Die Route führt dich nun nach Lubmin, wo sich eine Bade- und Fischbrötchenpause an der Seebrücke anbietet. Von dort fährst du einen kurzen Schlenker nach Wusterhusen, dem Heimatort des Dichters Karl Lappe. Die dortige Kirche diente der Malerei und der Literatur als Vorlage. So war es, einer Legende nach, der Teufel, der einen Stein nach der Kirche warf, weshalb der Turm noch heute einen Knick hat. Der Felsen liegt nun als Teufelstein am Strand nahe Lubmin. Vorbei am stillgelegten Kernkraftwerk fährst du straßenbegleitend weiter in das urige Fischerdorf Freest, dem größten Fischereihafen in Mecklenburg-Vorpommern.Die letzten Kilometer fährst du auf ruhigen, immer wieder leicht welligen Straßen an der Mündung des Peenestroms entlang bis nach Wolgast, der Heimatstadt des Romantikers Philipp Otto Runge. Ein Besuch des Rungehauses Wolgast nahe des Hafens lohnt sich. Von dort kannst du mit dem Zug zurück nach Greifswald fahren oder über die Wolgaster Klappbrücke auf die Insel Usedom.Diese Tour ist als Audiotour verfügbar. Infos dazu findest du unter: izi.travel/de/0969-route-der-norddeutschen-romantik/de

  • Mittelschwer
    02:34
    37,9 km
    14,8 km/h
    140 m
    140 m
    Fähre
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Die erste Tour am Stettiner Haff startet am Haffhus in Bellin, etwa fünf Kilometer östlich von Ueckermünde. Den Bahnhof von Ueckermünde erreichst du bequem mit dem Zug – vom Knotenbahnhof Pasewalk bringt dich der Regionalexpress in 35 Minuten ans Haff.Vor dir liegen 38 Kilometer um den Neuwarper See. Dabei überquerst du die Grenze zu Polen einmal mit dem Schiff, einmal mit dem Rad. Von Bellin aus fährst du auf dem straßenbegleitenden Radweg nach Vogelsang und weiter durch einen schattigen und duftenden Nadelwald nach Altwarp. Am Hafen des alten Fischerdorfes liegt der Kutter „Lütt Matten”, der dich samt Fahrrad nach Polen bringt.Auf der Fähre gibt es neben frischer Seeluft auch frischen Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. In Neuwarp (Nowe Warpno) angekommen – dem kleinsten Ort Polens – lohnt sich ein Fotostopp auf dem Marktplatz und ein Abstecher zur Strandpromenade.Auf einem asphaltierten Radweg durch den Wald fährst du über die Grenze nach Rieth. Dort laden mehrere Cafés zur Rast ein. Ein kleiner Umweg zum Naturhafen von Rieth ist übrigens auch ein tolles Erlebnis. In Rieth befindet sich die „Heimatstube”, ein winziges Heimatmuseum.Der weitere Weg führt durch den Naturpark am Stettiner Haff. Am Weg liegt ein Aussichtsturm, von dem du einen herrlichen Blick über den Neuwarper See und den Riether Werder genießen kannst. Auf einem Waldweg fährst du weiter nach Warsin und auf der bekannten Strecke zurück zum Haffhus.Beachte bitte unbedingt die Fahrzeiten der Fähre: Die Fähre fährt täglich außer Montag und Dienstag jeweils um 10.45, 12.15, 12.45 und 15.15 Uhr in Altwarp los und kommt 15 Minuten später in Neuwarp an. Inklusive Fahrrad bezahlst du sechs Euro, mit dem E-Bike acht Euro für die Überfahrt. Weitere Infos findest du unter: luett-matten-altwarp.de.

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  • Leicht
    01:26
    17,8 km
    12,4 km/h
    70 m
    70 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zweite Tour am Stettiner Haff startet am Tierpark in Ueckermünde, wenige Radminuten vom Bahnhof entfernt. Den Bahnhof von Uckermünde erreichst du bequem mit dem Zug – vom Knotenbahnhof Pasewalk bringt dich der Regionalexpress in 35 Minuten ans Haff.Diese Tour verläuft 18 Kilometer entlang des August-Bartelt-Lehrpfades. Der Weg wurde nach dem Ehrenbürger von Ueckermünde, August Bartelt, benannt. Er war nicht nur Lehrer und Organist, er beschäftigte sich auch intensiv mit Heimatgeschichte und erforschte die Pflanzenwelt. Mit dem Fahrrad kannst du den spannenden Naturlehrpfad mit den vielen informativen Tafeln und hübschen Kunstwerken in rund zwei Stunden erkunden.Start ist am Tierpark von Ueckermünde. Die gepflegte Anlage ist mit seinen 400 Tieren für Groß und Klein ein besonderes Erlebnis. Anschließend folgst du der Beschilderung „August-Bartels-Weg”. Noch bevor du den Wald erreichst, kannst du einen kleinen Abstecher nach rechts machen. Dort steht der Aussichtsturm von Liepgarten, von dem aus du einen grandiosen Ausblick genießt.Der Weg führt dich auf herrlichen Radwegen durch den duftenden Wald. Du schlängelst dich durch die schöne Naturlandschaft, bis du wieder an deinem Ausgangspunkt, dem Tierpark angekommen bist.

  • Schwer
    01:46
    27,9 km
    15,8 km/h
    100 m
    100 m
    Schwere Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Die dritte Tour am Stettiner Haff startet wie die erste Tour am Haffhus, ganz in der Nähe vom hübschen Belliner Strand, etwa fünf Kilometer östlich von Ueckermünde, das du bequem mit dem Zug erreichst.Die 28 Kilometer lange Tour, die sich im Ort Vogelsang-Warsin einmal kreuzt, führt dich durch den Naturpark Stettiner Haff. Kurz nach dem Start am Belliner Haffhus machst du einen kleinen Abstecher zum Waldstrand Bellin, einem Naturbadestrand. Danach fährst du auf einem Radweg neben der Straße weiter. Linker Hand liegt ein altes Militärgelände, das du mit dem Rad durchqueren kannst. Dem Schilfgürtel und Deichverlauf Richtung Osten folgend, gelangst du in den Ortskern von Warsin.Die nächsten Kilometer fährst du immer nahe am Wasser, meistens straßenbegleitend entlang eines herrlichen Nadelwalds. Nachdem du die Hälfte der Etappe hinter dir gelassen hast, kommst du in Altwarp an. In diesem hübschen, kleinen Fischerort kannst du ein leckeres Fischbrötchen essen, bevor du entlang des Naturschutzgebietes „Altwarper Binnendünen, Neuwarper See und Riether Werder” zurück fährst. Du radelst vorbei an Sandhügeln, durch Kiefernwälder und Wacholdertäler und später wieder auf dem guten Radweg zurück nach Bellin.

  • Mittelschwer
    01:33
    22,5 km
    14,6 km/h
    70 m
    80 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die vierte Tour am Stettiner Haff beginnt am Bahnhof von Ducherow, den du von Greifswald aus in einer guten halben Stunde mit dem Zug erreichst. Ein kleiner Abstecher in den Ort mit seiner interessanten Feldsteinkirche ist lohnenswert, bevor du in Richtung Ueckermünde aufbrichst.Zuerst fährst du ein Stückchen durch den Wald nach Leopoldshagen. Dort befindet sich die Heimatstube, ein winziges Heimatmuseum. Auf tollen Wegen durch den Wald fährst du dann weiter nach Mönkebude, das ebenfalls eine Heimatstube besitzt. Der Erholungsort Mönkebude liegt bereits am Stettiner Haff und hat neben einem schnuckeligen Hafen auch einen kleinen, aber feinen Badestrand mit Strandkörben.Weiter geht es nach Grambin. Auch hier findest du einen hübschen Badestrand. Hinter Grambin überquerst du die Zarow. Der Fluss gilt als alte Kulturgrenze zwischen Vor- und Hinterpommern. So isst man westlich davon „Heißwecken”, östlich davon „Fastenbrezeln”. Außerdem gibt es im Mündungsgebiet der Zarow mehrere Torfstiche.Nach insgesamt gut 22 Kilometern erreichst du dein Ziel Ueckermünde. Das hübsche Seebad erwartet dich mit seinem Markplatz, der Ueckerpromenade und dem tollen Tierpark. Am Bahnhof endet die Tour und mit dem Zug erreichst du den Knotenbahnhof Pasewalk in 35 Minuten.

  • Leicht
    00:48
    11,6 km
    14,4 km/h
    30 m
    30 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Rund um Anklam erstreckt sich das Naturschutzgebiet Unteres Peenetal. Das Peenetal entstand am Ende der letzten Eiszeit und ist ein einmaliges Moorgebiet, in dem bis 1925 Torf abgebaut wurde.Die erste von drei Touren im Peenetal beginnt in der Hansestadt Anklam. Du erreichst die Stadt bequem mit dem Zug, zum Beispiel in 50 Minuten von Stralsund. Dass Anklam einst eine wohlhabende Handels- und Hansestadt war, erkennt man noch an den großen gotischen Backsteinbauten, wie der Nikolaikirche mit ihrem weithin sichtbaren Turm.In Anklam überquerst du die Peene über eine Brücke mit Blick auf den Binnenhafen. Danach fährst du auf einem toll ausgebauten Radweg bis Ziethen. Auf teilweise holprigen Sträßchen fährst du über Jargelin wieder an die Peene. Mitten im Naturpark Flusslandschaft Peenetal, umgeben von ehemaligen Torfstichen endet deine kurze Tour. Du kannst entweder gleich denselben Weg mit dem Fahrrad zurückfahren, bleibst noch auf eine circa sechs
    Kilometer lange Rundwanderung entlang der Menzliner Deichpfade oder leihst dir ein Kanu für eine Paddeltour auf dem „Amazonas des Nordens“ aus: kanuverleih-menzlin.de.

  • Leicht
    00:47
    12,7 km
    16,3 km/h
    10 m
    20 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Rund um Anklam erstreckt sich das Naturschutzgebiet Unteres Peenetal. Das Peenetal entstand am Ende der letzten Eiszeit und ist ein einmaliges Moorgebiet, in dem bis 1925 Torf abgebaut wurde.Die zweite von drei Touren im Peenetal beginnt in Anklam. Du erreichst die Stadt bequem mit dem Zug, zum Beispiel in 50 Minuten von Stralsund. Du verlässt Anklam auf einer etwas holprigen, aber herrlich schattigen Allee in Richtung Gnevezin, wo du eine kleine Kapelle findest. Gleich danach erreichst du Bargischow. Mitten im Ort steht die mächtige Kirche und daneben die Franzosenlinde. Im hohlen Stamm des über 500 Jahre alten Baumes schenkten einer Legende nach Napoleons Soldaten Bier aus.Auf einem kleinen Weg durch die herrliche Landschaft des Anklamer Torfmoores fährst du nach Kamp, das direkt am Stettiner Haff liegt. Auf der gegenüberliegenden Seite des kleinen Hafenörtchens liegt bereits die Insel Usedom. Aktuell (2019) fährt keine Fähre mehr nach Karnin, aber es wird angestrebt, dass du ab 2020 wieder von Kamp auf Usedom mit der Fähre fahren kannst.Vom Hafen in Kamp siehst du ein beeindruckendes Monument, die Hubbrücke von Karnin. Sie ist Teil einer ehemaligen Karniner Eisenbahnbrücke. Diese war ein wichtiges Teilstück der Strecke von Berlin nach Usedom. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges sprengte die Deutsche Wehrmacht die Brücke, nur noch der Hubteil blieb erhalten.Die dritte Tour durch das Peenetal bringt dich von Kamp zurück nach Anklam. komoot.de/tour/79529597

  • Leicht
    00:53
    14,6 km
    16,6 km/h
    20 m
    10 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf dem Rückweg von Kamp nach Anklam fährst du zuerst einen kleinen Abstecher zur ehemaligen Eisenbahnlinie, von wo aus du einen tollen Blick auf die bemerkenswerte Karniner Brücke hast. Heute ist nur noch der Hubteil der ehemaligen Verbindung vom Festland auf die Insel Usedom erhalten.Du fährst vom Kamp durch das Anklamer Torfmoor zu einem hübschen, kleinen See und machst einen kurzen Umweg nach Anklamer Fähre. Der winzige Ort liegt auf einer Halbinsel zwischen dem Stettiner Haff und dem Peenestrom.Anschließend radelst du durch die ruhige Wiesenlandschaft nach Anklam. Kurz vor dem Bahnhof befindet sich das Otto-Lilienthal-Museum. Der Luftfahrtpionier wurde 1848 in Anklam geboren und seine Geburtsstadt widmet ihm ein stolzes Museum mit vielen Exponaten seiner Flugzeugkonstruktionen.Am Bahnhof von Anklam endet deine Tour. Von hier erreichst du zum Beispiel Stralsund in 50 Minuten per Bahn. Ein Abstecher in das hübsche Zentrum von Anklam lohnt sich auch auf jeden Fall. Neben Cafés und Restaurants erwarten dich im Ortskern große Backsteinbauten als Zeugen der wohlhabenden Vergangenheit als Hansestadt.

  • Leicht
    01:28
    21,6 km
    14,6 km/h
    50 m
    80 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Zwischen Peenestrom und Peenetal erwartet dich der Lassaner Winkel mit seinen Schätzen. Auf zwei kurzen Etappen erkundest du die schöne Gegend um Lassan. Los geht's in Klein Bünzow. Der Bahnhof des Ortes wird von Greifswald im Zweistundentakt in 20 Minuten angefahren, du kannst also bequem per Bahn anreisen.Mal auf gut asphaltierten Straßen, mal auf gutem alten Honecker-Parkett (Betonplatten) fährst du nach Rubkow. Dort steht mitten im Ort eine hübsche, kleine Backsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert. Der nächste Ort heißt Krenzow. Wenige Meter abseits des Weges liegt das Mühlenmuseum, das einen Abstecher lohnt.Weiter geht es ein Stückchen durch den schattigen Wald nach Pulow. Um den idyllischen Ort gibt es mehrere kleine Seen und im Ort findest du die Weberwerkstatt von Iris Schöne. Diese kannst du Mittwoch und Samstag von 10 bis 19 Uhr besichtigen (schoene-handweberei.de). Kurz darauf erreichst du bereits das nächste Highlight, den Duft- und Tastgarten in Papendorf. Der Garten mit unzähligen Kräutern und Pflanzen liegt herrlich an einem kleinen See.Nach holprigen fünf Kilometern erreichst du Lassan, das direkt am Peenestrom liegt. Kulinarisches Highlight des Ortes sind die „Lassaner Sturmsäcke”, die du am besten im Peenestrom Café probieren kannst. Hier endet die erste Etappe durch den Lassaner Winkel. Die zweite Etappe bringt dich nach Anklam, wo du wieder in den Zug steigen kannst.

  • Leicht
    01:33
    25,6 km
    16,5 km/h
    90 m
    90 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zweite Etappe durch den Lassaner Winkel schließt direkt an die erste Etappe an. So kannst du von Klein Bünzow über Lassan nach Anklam radeln und entdeckst so eine einzigartige Landschaft.Die ersten Kilometer fährst du durch eine ruhige Gegend in herrlicher Natur. Immer wieder gibt es kleine Badeseen etwas abseits der Strecke. Es ist gut möglich, dass du an diesen Seen der einzige Badegast bist. Du passierst den Ort Jamitzow und fährst anschließend auf einem Weg, der dir eine weite Sicht über den Peenestrom erlaubt.Richtig idyllisch wird es in Klotzow, bekannt für seine alte, dicke Dorfulme. Wunderschöne, reetgedeckte Häuser liegen entlang der Straße. Vor und nach Libnow ist der Radweg ausgesprochen schön. In Libnow fährst du am interessanten Herrenhaus Libnow vorbei und wenn dich der Hunger packt, ist der Höfeladen Esslust neben dem Herrenhaus deine Adresse. Dort gibt es leckeren Kuchen und Imbisse.Auf gut ausgebauten Radwegen erreichst du Anklam. Im Zentrum sind die mächtigen Backsteingebäude Zeugen der wohlhabenden Zeit als Hansestadt. Die Tour durch den Lassaner Winkel endet am Bahnhof von Anklam, wo du regelmäßige Zugverbindungen nach Greifswald hast.

  • Schwer
    07:31
    113 km
    15,0 km/h
    370 m
    370 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die gut 100 Kilometer lange Runde durch das nördliche Recknitztal ist ein wunderbares Naturerlebnis entlang des Urstromtals an der Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern. Genieße die Moorlandschaft, erkunde kleine Dörfer und entdecke Monumente der Backsteingotik. Die Runde lässt sich auch gut in zwei Etappen fahren. Der Hafenort Ribnitz-Damgarten eignet sich bestens als Zwischenstation mit mehreren Übernachtungsmöglichkeiten. Außerdem ist der Ort an die Eisenbahn angebunden.Der Rundweg beginnt in Tessin, das du von Rostock aus in einer halben Stunde mit dem Zug erreichst. Um Tessin herum findest du viele Naturschutzgebiete und Niedermoore. Ein großes Moor befindet sich in der Nähe von Tribsees. Der kleine Ort eignet sich für eine kleine Pause. Im beschaulichen Zentrum findest du viele interessante Gebäude der Backsteingotik, wie zum Beispiel die Thomaskirche oder die beiden Stadttore.Weiter geht es auf kleinen Sträßchen durch das Urstromtal der Recknitz. Die Gegend wurde in der letzten Eiszeit geformt und befindet sich teilweise unter dem Meeresspiegel. Der Unterlauf der Recknitz blieb von Begradigungen verschont, weshalb du in eine einzigartige Natur- und Torflandschaft eintauchen kannst.Nach knapp 60 Kilometern überquerst du die Recknitz und damit auch die historische Grenze zwischen Pommern und Mecklenburg. Kurz danach, direkt am Bodden, liegt Ribnitz-Damgarten. Dort findest du neben der schönen Hafenpromenade eine kleine Therme und ein Bernsteinmuseum.Auf dem Rückweg nach Tessin fährst du auf der Mecklenburgischen Seite des Unteren Recknitztals. Neben einmaliger Natur gibt es unterwegs auch noch den spannenden Vogelpark in Marlow oder das traditionsreiche Salzmuseum in Bad Sülze zu entdecken.

Collection Statistik

  • Touren
    11
  • Distanz
    359 km
  • Zeit
    23:46 Std
  • Höhenmeter
    1 150 m

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