Die schönsten Bahntrassenradwege im Ruhrgebiet (Nord/Nordost)

Fahrrad-Collection von
Martin

Was gibt es Schöneres, als in völliger Ruhe, fernab vom Autoverkehr und umgeben vom Grün der Natur eine Radtour zu fahren? Für viele Städter mag das nach einem frommen Wunsch klingen. Doch es lohnt, genau hinzusehen: Mitten im Ruhrgebiet erstreckt sich ein beeindruckendes Netz herrlicher Radwege, die noch dazu völlig flach verlaufen – und das inmitten der Metropole. Die Rede ist von Bahntrassenradwegen – in dieser Collection haben wir die wichtigsten dieser Wege des Nordostens vom Ruhrgebiet zusammengefasst.

Einst waren die lauten, qualmenden Eisenbahnen, die kreuz und quer durch den Pott rasselten, mit ein Grund für das schmutzige Industrie-Image, das der Region heute noch anhaftet. Diese Bahnstrecken verbanden einst lange Zeit die Zechen und Industriestätten des Ruhrgebiets miteinander und bildeten ein dichtes Schienennetz. Als die Zechen schlossen, verloren die Bahnstrecken ihren Sinn. Bis man damit begann, ihnen neues Leben einzuhauchen. So sind in den letzten Jahren unzählige Radwege auf alten Bahntrassen entstanden. Sie ermöglichen es dir, ohne große Steigungen und ohne motorisierten Verkehr durch die Metropole zu radeln.

Einige der Bahntrassenwege durch den Pott sind echte Perlen. Sie sind landschaftlich toll gelegen, führen vorbei an Relikten aus der Zeit des Kohleabbaus und hin zu UNESCO-Werlterbestätten wie der Zeche Zollverein. Andere wiederum sind nicht so bekannt, aber nicht weniger schön: Die Kray-Wanner-Bahntrasse in Essen oder der „Bananen-Radweg“ in Dortmund zum Beispiel führen mitten durch die Großstadt – doch es fühlt sich an, als wenn du eine vergessene Landstraße irgendwo im Nichts befährst.

In dieser Collection möchten wir dir eine kleine Übersicht über die schönsten Bahntrassenradwege im nördlichen und im nordöstlichen Ruhrgebiet geben. Du kannst sie selbst nach Lust und Laune kombinieren und dir so herrlich ruhige Radtouren bauen, auf denen du sicher und entspannt radeln kannst und die dennoch garantiert nicht langweilig werden. Viel Spaß dabei!

Auf der Karte

Touren & Highlights

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    König-Ludwig-Trasse – Bahntrassenradeln

    Fahrrad-Highlight (Abschnitt)

    Ein typischer Ruhrpott-Trassenradweg in seiner schönsten Form. Er beginnt am Jachthafen am Rhein-Herne-Kanal und führt über rund acht Kilometer ehemalige Bahntrasse bis nach Recklinghausen-Suderwich.

    Die Trasse ist benannt nach der Zeche König Ludwig, die 1885 im Süden von Recklinghausen mit der Kohleförderung begann. Diese wiederum hatte ihrem Namen vom bayerischen Märchenkönig Ludwig II., der das berühmte Schloss Neuschwanstein bei Füssen errichten ließ. Unterwegs kommst du an Relikten aus der Kohlezeit vorbei: Alte Gebäude, verschiedene Bahnbrücken und sogar eine Denkmallok erinnern an den ursprünglichen Zweck des Radwegs.

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    Martin
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    Die Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete Bahnstrecke verband den Rhein-Herne-Kanal mit den Hochöfen des Bochumer Vereins und diente zur Versorgung mit Eisenerz. Heute ist die Trasse durchgängig als asphaltierter Radweg ausgebaut und verbindet den Bochumer Westpark mit dem Zoo „Zoom“ in Gelsenkirchen am Rhein-Herne-Kanal.

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    Markus
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    Die Erzbahntrasse ist ein echtes Schmuckstück unter den Bahntrassenradwegen des Ruhrgebiets. Sie führt von der Bochumer Jahrhunderthalle aus bis zum Rhein-Herne-Kanal nach Gelsenkirchen. Da sie bis auf ganz wenige Ausnahmen asphaltiert ist, eignet sie sich auch bestens für Rennräder.

    Dieser Abschnitt beginnt bei Holgers Erzbahnbude (die allein ein Highlight ist: komoot.de/highlight/106459) und endet knapp fünf Kilometer weiter nördlich am „Grimberger Sichel“, einer markanten Brücke über den Rhein-Herne-Kanal. Hier befindet sich auch die „Zoom Erlebniswelt“, der sehenswerte Gelsenkirchener Zoo. Sowohl am Start- als auch am Endpunkt des Abschnitts hast du Anschluss an weitere schöne (Bahntrassen-) Radwege durchs Ruhrgebiet.

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    Martin
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    Zollvereinweg – Bahntrassenradeln

    Fahrrad-Highlight (Abschnitt)

    Ein richtig schöner Radweg auf einer ehemaligen Bahntrasse, dessen Highlight natürlich das Weltkulturerbe Zeche Zollverein ist. Von hier aus führt der astrein asphaltierte, breite Radweg autofrei in Richtung Westen, wo Anschluss an weitere Trassenradwege besteht. Schöner lässt es sich nicht durch den Ruhrpott radeln!

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    Martin
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    Springorum Radweg – Bahntrassenradeln

    Fahrrad-Highlight (Abschnitt)

    Der Springorum Radweg verläuft über Teile einer ehemaligen Bergbau-Bahnstrecke, die von Essen bis nach Bochum-Langendreer führte. Auf rund zehn Kilometern radelst du hier also auf den Spuren der Ruhrpott-Geschichte und kannst dich größtenteils über einen ruhigen, schönen und asphaltierten Streckenverlauf zwischen Bochum Dahlhausen und Bochum Weitmar freuen. Nur im ersten Abschnitt von Dahlhausen aus bist du noch auf losem Boden unterwegs.

    Die Strecke steigt in Richtung Bochum stetig leicht an, sodass du insgesamt etwa 90 Höhenmeter machst. Vom Bahnhof in Dahlhausen gibt es einen Anschluss-Radweg, der direkt zum Ruhrtal Radweg führt, sodass du tolle, verkehrsarme Touren direkt ins Zentrum von Bochum (oder heraus) fahren kannst. Das Ende der Strecke in Bochum liegt nahe am Hauptbahnhof – von hier aus bist du ganz schnell zum Beispiel an der Erzbahntrasse.

    Übrigens war die Bahnstrecke einst im Volksmund als „Springorum Bahn“ bekannt, weil am Streckenrand das gleichnamige Steinkohlekraftwerk lag. Heute befindet sich auf dem ehemaligen Kraftwerksareal ein Gewerbegebiet. Der Radweg erinnert an die Geschichte der Region.

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    Martin
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    Die Bahnstrecke von Dortmund-Löttringhausen nach Bochum-Langendreer ist eine ehemalige, gut 13 Kilometer lange Eisenbahnstrecke vom Bahnhof Bochum-Langendreer zum Bahnhof Dortmund-Löttringhausen im Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Sie verbindet heute als Rad- und Fußweg die Städte Dortmund, Witten und Bochum.

    Ihre volkstümliche Bezeichnung ist Rheinischer Esel. Die ehemalige Bahntrasse ist durchweg gut ausgebaut (teils asphaltiert, teils wassergebundene Decke) und bietet auch untrainierten Freizeitradlern durch eine maximale Steigung von zehn Promille einen angenehmen Ausflug. Der Weg ermöglicht nahezu steigungsfrei, das Ardeygebirge bis zum Ruhrtal erlebbar zu machen.

    Die ehemalige Bahntrasse ist auch bis auf wenige Drängelgitter familienfreundlich und kann mit dem Kinderanhänger sehr gut befahren werden, kann jedoch wegen der Schikanen nicht als vollständig barrierefrei gelten. Das Verpflegungsangebot entlang der Strecke ist dürftig, die Mitnahme eigener Verpflegung ist empfehlenswert.

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    Michael
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    Dieser schöne Bahntrassenradweg führt von der Halde Hoheward vorbei an Herten bis nach Westerholt. Dabei verbindet er gleich mehrere alte Zechenstandorte und ist ganz nebenbei ein wunderbar ruhiger Radweg. Der Weg ist schön breit, durchweg asphaltiert und wunderbar zu befahren.

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    Martin
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    Nur ein ganz kurzes Stück, aber trotzdem eine schöne Alternative zu den großen Straßen drumherum: Dieser kurze Radweg verläuft auf dem früheren Gleisanschluss der Zeche Julius-Philipp. Er ist bloß rund einen Kilometer lang und verläuft diagonal zwischen Universitätsstraße und dem Nordhausen-Ring. Der Untergrund ist ein Mix aus Pflaster und wassergebundener Decke.

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    Martin
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    Zeche Friederika – Bahntrassenradeln

    Fahrrad-Highlight (Abschnitt)

    Ein kurzer Radweg vom Bochumer Hauptbahnhof Richtung Geologischer Garten. Er folgt teilweise der alten Bahntrasse der früheren Zeche Friederika und ist größtenteils gepflastert. Ein schöner kleiner Baustein und „Geheimweg“, wenn man sich verkehrsarm durch die Stadt schlängeln möchte.

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    Martin
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    Lothringentrasse

    Fahrrad-Highlight (Abschnitt)

    Dieser Radweg führt zum großen Teil über die ehemalige Bahntrasse zur Zeche Lothringen, die schon in den 1960ern geschlossen wurde. Der Streckenverlauf ist über weite Teile richtig schön und ermöglicht die verkehrsarme Fahrt von Bochum Gerthe nach Altenbochum, wo du dann Anschluss an den Springorumradweg hast. Einziger Schönheitsfehler: Die Trasse ist nicht durchgängig befahrbar, sodass du die Teilstücke über Straßen verbinden musst.

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    Martin
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    Der Revierpark Geysenberg war der erste Park dieser Art im Ruhrgebiet. Hier gibt es ein Freizeitbad, eine Sporthalle, eine Eislaufhalle und ein großes Außengelände mit Kletterwand, Streichelzoo und vielem mehr. Mitten hindruch führt diese ehemalige Bahntrasse. Sie stellte einst die Verbindung der Zechen Mont Cenis und Constantin 4/5/11. Heute lässt sich hier prima spazieren und auch mit dem Rad ist die Strecke eine prima Abwechslung zur Straße. Mit rund 1,5 Kilometer Länge zwar nur ein ganz kurzer Trassenradweg, immerhin aber eine schöne Abwechslung und ein weiterer Baustein im großen Bahntrassen-Puzzle. Die Strecke ist teils asphaltiert, teils rollst du über wassergebundene Decke.

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    Martin
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    Ehemalige Trasse der Wanner-Herner Eisenbahn. Der wassergebundene Weg führt vorbei am Gewerbepark Hibernia und ist gesäumt von interessanten Industrie-Relikten. Kurz, aber schöner als jede Straße.

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    Martin
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    Schöne Abzweigung vom Bahntrassenradweg „Allee des Wandels“. Der kurze Weg führt über die ehemalige Bahntrasse zur Zeche Blumenthal 1/2/6 und ist eine schöne Straßen-Alternative am Südrand von Recklinghausen. Am Ostende kommst du am ehemaligen Zechengelände, insbesondere dem alten Lokomotivschuppen vorbei – spannendes Ruhrgebietsradeln! Der Weg ist teils asphaltiert, teils fährst du auf wassergebundener Decke.

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    Martin
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    Zwischendurch immer wieder solche Idylle! Wer denkt, im Pott gibt’s nur grau in grau, wird hier mal wieder eindrucksvoll eines Besseren belehrt.

    Ganz nebenbei hast du vom wassergebundenen Radweg aus, der teilweise über die alte Trasse der Ewaldbahn verläuft, eine tolle Aussicht auf ehemalige Flächen des Bergbaus – hier kannst du die Folgen der Bergsenkung betrachten.

    Der Weg führt dich vom Emscher Radweg aus zur Halde Hoheward und hat dort direkten Anschluss an den Bahntrassen Radweg „Allee des Wandels“.

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    Martin
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    Dieser Radweg führt von der ehemaligen Zeche Consolidation zur Erzbahntrasse.

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    Julia
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    Hugotrasse

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    Dieser rund sieben Kilometer lange Radweg verläuft größtenteils über die alte Trasse der Hugo Bahn, die Teil des einst dichten Netzes der Zechenbahnen im Ruhrpott war. Die Zeche Hugo ist seit dem Jahr 2000 geschlossen, seither wurde fleißig am Radweg gebaut, der dann letztendlich 2017 in der jetzigen Form fertig wurde.

    Der Weg ist größtenteils mit wassergebundener Decke ausgestattet, die neueren Teile sind asphaltiert. Du radelst bis auf wenige Kreuzungen autofrei. Die Strecke ist wirklich schön – wenn du Lust auf ein Stück echte Pott-Kultur hast, lohnt ein kleiner Abstecher zu Jockels Büdchen, das sich nur wenige Meter entfernt von der Trassen in einer Parallelstraße befindet: komoot.de/highlight/539058.

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    Martin
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    Nordsternweg – Bahntrassenradeln

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    Gut asphaltierte Fahrradtrasse ohne viele Kreuzungen. Unbedingt am Rhein-Herne-Kanal die Schurenbachhalde hoch fahren und die Aussicht genießen.

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    JensH78
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    Die Trasse ist zwar eher unspektakulär. Dennoch ist sie das Rückgrat des Radwegenetzes im mittleren Ruhrgebiet.

    Von hier aus hast du viele Anschlussmöglichkeiten:
    - Erzbahntrasse am nordöstlichen Ende
    - Bahntrassenweg Richtung Zeche Holland
    - Richtung GE-Rotthausen am Südwest-Ende
    - zur Velten-Bahntrasse Richtung E-Steele
    - durch das Hangetal und den Hallo-Park nach E-Zentrum
    - auf der Alma-Trasse nach Gelsenkirchen

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    DiDo Schropa
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    Berg-Route Essen – Bahntrassenradeln

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    Als fünfter Weg im Rahmen des Projektes „Wege zum Wasser“ ist in Essen die „Berg-Route“ zwischen der Ruhr-Promenade in Steele, Freisenburch, Kray, Leithe und dem Mechtenberg (Anschluss Kray-Wanner Bahntrasse und künftig RS1) entstanden. Sie ist durchgängig asphaltiert, bindet den Velten-Bahntrassenweg mit ein, weist pfiffige und gut sichtbare Gestaltungsmerkmale auf und ist, wie der Name schon sagt, hügelig.

    Mehr Infos: neuewegezumwasser.de/index.php?center=projekte/n_s_r/bergroute.php&navi=navigation/projekte.php&re=projekte/n_s_r/navi.php

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    DiDo Schropa
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    Bananen-Radweg – Bahntrassenradeln

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    Die verkehrsarme Route auf der Verbindungskurve vom ehemaligen Dortmunder Ost- zum Südbahnhof und weiter auf dem äußersten Abschnitt der Rheinischen Bahn wird an beiden Enden verlängert und über einen neuen „Emschersteg“ an das entstehende Wegesystem zum Phoenixsee angeschlossen.

    Quelle: achim-bartoschek.de/bahn_nw.htm#nw3_23

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    DiDo Schropa
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    Gneisenau-Trasse – Bahntrassenradeln

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    Ganz tolle Trasse: schön breit, schattig und mit viel Bergbau-Industriekultur – top!

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    Material wurde im Pott nicht nur per Bahn transportiert, sondern auch per Seilbahn – was ja irgendwie auch eine Bahn ist. Und auch eine Seilbahn benötigt eine Trasse, auf der sich errichtet wird. Wird die Seilbahn nicht mehr benötigt, bietet sich auch hier eine sehr schöne Art der Rekultivierung an: der (Bahn-) Trassenradweg.

    2,6 Kilometer folgen der alten Trasse, dabei radelst du überwiegend über eine wassergebundene Decke. Die ehemalige Seilbahn gehörte übrigens zur Zeche Minister Achenbach, die in den 1990er Jahren stillgelegt wurde. Unterwegs kommst du noch an Relikten des Bergbaus vorbei. Am markantesten ist wohl das sogenannte „Colani-Ei“: früher Förderturm, heute Business-Lounge. Der Weg ist eine schöne Verbindung zwischen Datteln-Hamm- und Dortmund-Ems-Kanal.

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    Martin
  • © OSM

    Zwar ist dieser Radweg kein Bahntrassenradweg in dem Sinne, dass er auf einer ehemaligen Trasse verläuft. Stattdessen begleitet er sozusagen eine aktuell genutzte Bahntrasse, was im Endergebnis aber auf Dasselbe hinaus läuft: Es ist ein größtenteils schnurgerader, nahezu ebener Radweg, der dich fernab vom Verkehr durch Dortmund befördert.

    Der Weg ist vom Verlauf her Teil des geplanten RS1 durchs Ruhrgebiet. Er ist durchweg asphaltiert, allerdings gibt es noch wenige Unterbrechungen im Verlauf, an denen du kurze Stücke zum Beispiel durch ein Wohngebiet fahren musst. Das tut der Sache aber keinen Abbruch: Der Weg ist top! Ein echtes Highlight ist die Graffiti-Gallerie am Westende der Route. :)

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    Martin
  • © OSM

    Schönes Verbindungsstück zwischen Phoenixsee und Asseln. So kannst du vom künftigen RS1 abbiegen und in Richtung Dortmunder Süden radeln. Die Route folgt teilweise dem Verlauf der alten Werksbahn zwischen den Zechen Schleswig und Holstein.

    Tipp von
    Martin

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