Wanderabenteuer im Hochschwarzwald

Wander-Collection von
Hochschwarzwald

Der Schwarzwald – den meisten kommt dann gleich Kirschtorte, Kuckucksuhren und Bommelhut in den Sinn. Doch das höchste deutsche Gebirge außerhalb der Alpen hat noch weit mehr für dich zu bieten: Neben traumhaften Gipfeltouren und urigen Berghütten erwarten dich steile Schluchten, sprudelnde Wildbäche, mystische Bannwälder und vergessene, alpine Wege.

Besonders der Hochschwarzwald im Süden Baden-Württembergs hat mit seinen hohen Bergen und ausgedehnten Gletschertälern beinahe alpine Züge. Neben den Trogtälern findest du hier aber auch Schluchten und Canyons, die von den Flüssen tief ins Gestein geschnitten wurden. Wir haben dir sieben Tagestouren zusammengestellt, die dich auf die höchsten Gipfel, in die urigsten Wälder und über die spannendsten Steige führen. Das ganze wird abgerundet mit drei großartigen Mehrtageswanderungen. Du kannst in zwei Tagen auf einer echten Hüttentour zu den beiden höchsten Bergen des Schwarzwalds aufsteigen, in vier fordernden Etappen den Fluss Alb vom Rhein bis zu seinen beiden Quellen hinauf wandern oder in sechs Tagen auf dem Schluchtensteig die rauesten Täler des Schwarzwalds erobern.

Schnür dir deine Wanderstiefel, schnapp dir deinen Rucksack und lerne die wilde Seite des Schwarzwalds kennen. Wenn du dann nach erfolgreichem Gipfelaufstieg auf der Terrasse einer Berghütte sitzt, dann gibt es nichts gegen ein Belohnungsstück Schwarzwälder Kirschtorte einzuwenden.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    02:45
    8,63 km
    3,1 km/h
    280 m
    280 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Kleiner, ruhiger und idyllischer als der bekannte Titisee liegt der Feldsee am Fuße des Feldbergs im Naturpark Südschwarzwald – ein echter Geheimtipp. Über einen malerisch gelegenen Felsenpfad mit großartigen Ausblicken stattest du dem glitzernden Karsee einen Besuch ab und genießt die Ruhe sowie die gemütliche Einkehr auf dem Raimartihof.Ausgangspunkt der Tour ist ein großer Parkplatz an der Feldbergstraße zwischen Feldberg-Ort und Feldberg-Bärental. Von hier aus startest du durch einen urwüchsigen Bannwald in deinen Wandertag und genießt immer wieder tolle Ausblicke zum Beispiel zum Titisee. An der Talstation der Sesselbahn Seebuck knickt die Route auf den Felsenpfad ab. Über Wurzeln und Felsen führt dich der Weg mitten durch die idyllische Natur des Schwarzwalds, ohne dich zu sehr zu fordern – stattdessen genießt du den Schatten der Bäume, wunderbare Aussichten und immer wieder fröhlich vor sich hinplätschernde Bächlein, die dasselbe Ziel haben wie du: den Feldsee.Bevor du zum See absteigst, kannst du dich stärken: Ein kleiner Abstecher zum Raimartihof lohnt sich. Hier gibt es leckeres Essen in gemütlichem Ambiente, umgeben von einer wunderbaren Landschaft. Frisch gestärkt geht es weiter durch das Hochmoor, das dich zum Feldsee führt. Er ist der größte Karsee im Schwarzwald, entstanden durch die Gletscher der letzten Eiszeit. Hier kannst du ganz in Ruhe am Ufer verweilen und die herrliche Natur genießen, bevor du wieder den Bannwald betrittst und dich auf den Rückweg begibst.Wenn du nicht mit dem Auto fahren möchtest, kannst du auch den Bus nehmen. Direkt am Parkplatz befindet sich die Haltestelle „Feldberg Caritasheim“, die von der Linie 7300 aus Richtung Todtnau oder Titisee angefahren wird.

  • Schwer
    06:24
    20,4 km
    3,2 km/h
    790 m
    790 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit 1.493 Meter Höhe ist der Feldberg nicht nur der höchste Berg im Schwarzwald und in Baden-Württemberg, er ist auch die höchste Erhebung in Deutschland außerhalb der Alpen. Das ermöglicht natürlich eine spektakuläre Aussicht. Außerdem ist es ein großartiges Gefühl, wenn du feststellst, dass es in diesem Moment über dir nur noch den Himmel gibt.

    Den Gipfel des Feldbergs erreichst du über mehrere Routen oder sogar mit der Seilbahn. Wenn es dir aber nicht nur um den Gipfel, sondern um eine fordernde Wanderung durch großartige Landschaft geht, dann ist diese Tour genau das Richtige.

    Die Tour startet und endet in Brandenberg. Du kannst den Startort sowohl mit dem Auto als auch mit dem Bus 7300 vom Bahnhof Titisee erreichen. Der Wanderweg schlängelt sich durch ausgedehnten Fichtenwald stetig nach oben. Nach rund zwei Stunden wird der Wald lichter und wenn du schließlich aus dem Wald heraus auf die Bergwiesen des Feldbergs trittst, erwartet dich bereits die St. Wilhelmer Hütte für eine gemütliche Rast.

    Kurz darauf erreichst du den Gipfel und wanderst von dort weiter zum Seebuck. Wenn du dich am phänomenalen Panorama satt gesehen hast, beginnst du den Abstieg. Dabei passierst du den Feldberghof und den Hebelhof, bevor du auf dem wildromantischen Wasserfallsteig entlang des Bachs Wiese zurück zum Startort wanderst.

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  • Mittelschwer
    03:34
    11,5 km
    3,2 km/h
    430 m
    430 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Das Herzogenhorn ist mit einer Höhe von 1.415 Meter der zweithöchste Berg im Schwarzwald. Auf dem ausgedehnten Gipfelplateau stehen keine Bäume und so ist eine phänomenale Weitsicht garantiert. Die Bergketten des Schwarzwaldes reihen sich aneinander und der benachbarte Feldberg ist zum Greifen nah. Am Horizont ragen die Gipfel der Alpen in den Himmel und dein Blick wandert von der Zugspitze im Südosten bis zum Mont Blanc im Südwesten.

    Verschiedene Wanderwege führen hinauf zum Gipfel und diese abwechslungsreiche Rundtour startet in Hebelhof. Den Startpunkt erreichst du problemlos mit dem Auto oder mit dem Bus 7300 von den Bahnhöfen Titisee oder Feldberg Bärental.

    Der Aufstieg erfolgt über das Skigebiet Grafenmatt. Der Wanderweg steigt stetig an und führt durch lichte Waldgebiete und über Bergwiesen. Oben auf dem Gipfel erwartet dich das phantastische Panorama, bevor du dich wieder an den Abstieg machst. Der Weg führt durch dichten Fichtenwald und über idyllische Wiesen um den Finsterbühl herum bis zum Aussichtspunkt Rabenfelsen. Nachdem du die Aussicht auf Menzenschwand genossen hast, wanderst du auf Waldpfaden zurück zum Ausgangspunkt.

  • Mittelschwer
    04:02
    13,4 km
    3,3 km/h
    410 m
    410 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Schluchsee ist der größte See im Schwarzwald und du kannst ihn auf einem Wanderweg einmal ganz umrunden. Diese Tour führt dich aber von seinem Ufer auf den darüber aufragenden Bildstein. Von hier oben hast du den ganzen See im Blick, der hier malerisch zwischen den bewaldeten Bergen liegt.

    Die Tour startet am Bahnhof Aha, den du bequem mit der Dreiseenbahn 728 erreichen kannst. Wenn du mit dem Auto anreisen möchtest, stehen am Bahnhof kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.

    Auf den Bildstein führen viele Wanderwege und du nimmst den steilen Serpentinenaufstieg. Auf knapp eineinhalb Kilometer Strecke geht es 200 Meter nach oben. Der letzte Abschnitt auf den felsigen Gipfel führt über einige Betonstufen, bevor du mit dem Ausblick belohnt wirst.

    Vom Bildstein geht es in einer großen Runde über Waldpfade und Bergwiesen bis zum Urseetal. Dort führt dich die Tour bei großartiger Aussicht ins Tal auf dem Hirtenpfad weiter in Richtung Windgfällweiher. Beim gemütlichen Gasthaus Seehof kannst du eine Rast einlegen und den Ausblick genießen, bevor du zum Startort zurück wanderst.

  • Schwer
    04:48
    14,6 km
    3,0 km/h
    570 m
    400 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    In den letzten 200 Jahren wurde der ursprüngliche Mischwald des Schwarzwaldes nahezu vollständig abgeholzt und nach und nach mit den heute typischen Fichtenwälder aufgeforstet. Doch in speziell ausgewählten Gebieten wurden Bannwälder eingerichtet. Hier wird der Wald nicht mehr genutzt und die Natur nimmt wieder ihren natürlichen Lauf. Tote und umgestürzte Bäume werden nicht entfernt, die Wege nur sporadisch gepflegt. Hier entwickeln sich dann wieder urwaldähnliche Landschaften, die einen ganz besonderen Reiz haben.

    Die Tour startet am Kloster in St. Peter. Den Startort erreichst du mit dem Auto oder mit dem Bus 7216 vom Bahnhof Kirchzarten aus. Der Weg führt dich hinauf auf die Platte mit ihren ausgedehnten, weiten Bergweiden. Nach einem kurzen Waldstück erreichst du den Plattenhof. Hier kannst du eine Rast einlegen, bevor du dich in den abenteuerlichen Bannwald begibst.

    Auf urigen, naturbelassenen Pfaden wanderst du hier entlang traumhafter Wasserfälle, steigst über bemooste Baumstämme und genießt die einmalige Atmosphäre. Im Bannwald sind feste Schuhe in jedem Fall Pflicht, den der Weg ist steinig und teilweise rutschig.

    Wenn du den Bannwald verlässt, führt dich der Wanderweg wieder einen Teil im Wald weiter und danach entlang von Wiesen und Feldern zum Ziel in St. Märgen. Von dort geht es mit dem Bus 7216 zurück zum Startort in St. Peter.

  • Schwer
    05:17
    18,1 km
    3,4 km/h
    480 m
    480 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Bannwald Schwarzahalde ist der größte Bannwald in Baden-Württemberg. Rund um den Rappenfelsen gedeiht der dichte Wald ohne menschlichen Einfluss und hat in der Zeit eine einmalige Urwald-Landschaft geformt. Die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren ist hier noch größer als im restlichen Hochschwarzwald.

    Deine Rundtour beginnt in dem kleinen Dorf Brenden. Den Startort erreichst du am besten mit dem Auto, der Busverkehr mit Bus 7342 ab Waldshut Busbahnhof ist sowohl Wochentags als auch am Wochenende recht eingeschränkt.

    Du verlässt Brenden und steigst dann direkt steil ab ins Schwarzatal. Über urige und naturbelassene Wege wanderst du durch den beeindruckenden Bannwald bis zum Rappenfelsensteig. Dort geht es hinauf und von oben hast du einen tollen Panoramablick ins Tal.

    Durch den Bannwald geht es weiter bis zum Schwarzasee. Nachdem du eine Rund um den Stausee gedreht hast, geht es auf nun bequemen Wald- und Forstwegen zurück zum Startpunkt.

  • Schwer
    02:41
    7,88 km
    2,9 km/h
    230 m
    230 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der Alpine Pfad gehört mit Abstand zu den abenteuerlichsten Touren im Hochschwarzwald. Der alte Wanderweg schlängelt sich an den steilen Westhängen des Feldbergs durch einen urigen Bannwald. Der Abschnitt ist nicht besonders lang, aber selbst für erfahrene Bergwanderer ist er ein echter Genuss. Du kraxelst über Steine, duckst dich unter umgestürzten Bäumen hindurch und wanderst über einen schmalen, überwucherten Pfad.

    Gestartet wird an der Todtnauer Hütte, die du zu Fuß ab dem Wanderparkplatz Todtnauer Hütte (ca. 2,6 Kilometer ein Weg) erreichst. Der Bus 7300 hält auch am Wanderparkplatz, Haltestelle Fahl Todtnauerhütte. Von der Todtnauer Hütte geht es über weite Almwiesen hinauf zur St. Wilhelmer Hütte. Bei großartiger Aussicht auf den Gipfel des Feldbergs wanderst du weiter und gelangst schließlich in einen dichten Fichtenwald.

    Dort zweigt bald ein unscheinbarer Pfad nach links ab. Schon die beiden Schilder 'Bannwald' und 'Gefährlicher Wegabschnitt - Betreten auf eigene Gefahr' machen deutlich, hier wir es spannend. Auf dem Alpinen Pfad schlängelst du dich durch den magischen Bannwald. Die Zeit vergeht wie im Flug und an einer Weggabelung hältst du dich links. Der Weg wird bequemer und kurz darauf erreichst du wieder die Todtnauer Hütte, wo du nach bestandenem Abenteuer eine gemütliche Rast einlegen kannst.

  • Schwer
    11:28
    37,1 km
    3,2 km/h
    1 270 m
    1 220 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ein ganzes Wochenende oben in den Bergen, hoch hinauf auf die beiden höchsten Gipfel im Schwarzwald. Dazwischen eine Übernachtung auf der urigen Krunkelbachhütte und immer wieder traumhafte Aussichten bis zu den Alpen. Diese zweitägige Tour wird dir all diese Wünsche erfüllen. Die Tour verläuft vor allem über gut ausgebaute Wanderwege und die zu bewältigenden Höhenmeter verteilen sich gut auf beide Tage. Damit ist die Tour nicht nur für Profis geeignet. Unterteile dir die Strecken mit mehreren Pausen, dann kannst du die Tour in vollen Zügen genießen.

    Tag 1: 6 Stunden Gehzeit – 19 Kilometer Strecke
    730 Meter Aufstieg – 300 Meter Abstieg

    Die erste Etappe startet am Bahnhof Schluchsee. Von dort geht es bequem und aussichtsreich am Nordufer des Sees entlang. Danach wird es langsam steiler. In Menzenschwand kannst du eine Rast einlegen, bevor du die beeindruckenden Wasserfälle besichtigst. Anschließend geht es über Bergwiesen und durch Fichtenwälder hinauf zur Krunkelbachhütte, in der du deine Nacht verbringst.

    Tag 2: 6 Stunden – 18,3 Kilometer
    750 Meter Aufstieg – 1065 Meter Abstieg

    Nach einer geruhsamen Nacht auf der Krunkelbachhütte geht es direkt hinauf zum Herzogenhorn, dem zweithöchsten Berg im Schwarzwald. Von dort wanderst du über Almwiesen und durch lichte Wälder durch das Skigebiet Grafenmatt weiter in Richtung Feldberg. Vom Hebelhof beginnt der Aufstieg und bald stehst du auf dem Seebuck, dem Nebengipfel des Feldbergs. Von dort geht es über einen felsigen Pfad hinab zum malerischen Feldsee. Hier lohnt sich ein Abstecher zum Raimartihof, wo du eine gemütliche Rast einlegen kannst. Anschließend wanderst du durch malerische Waldgebiete hinab zum Etappenziel Bahnhof Bärental.

  • Schwer
    25:18
    84,0 km
    3,3 km/h
    2 580 m
    2 130 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Alb entspringt als Bernauer Alb und Menzenschwander Alb unterhalb der beiden höchsten Berge des Schwarzwaldes, bevor sie vor St. Blasien zur Alb zusammenfließen. Von dort rauscht der Fluss durch Täler und Schluchten bis hinab zum Rhein. Auf dem Albsteig geht es über 87 Kilometer von der Einmündung in den Rhein hinauf zu den beiden Quellen. Die Tour lässt sich wunderbar auf sieben gemütliche Tage aufteilen, doch wir stellen euch hier die sportliche 4-Tages-Variante vor. In dieser Variante ist die Tour vor allem für erfahrene Wanderer mit sehr guter Kondition geeignet.

    Tag 1: Von Albbruck bis nach Görwihl
    11,9 Kilometer Strecke – 3,5 Stunden

    Die erste Etappe startet am Bahnhof in Albbruck. Von dort geht es über flache Wiesen bis nach Schachen und von dort steiler werdend durch die wildromantische Albschlucht. Immer wieder erwarten dich großartige Ausblicke, bis du ins Höllbachtal abbiegst. Am Ende des Tals verlässt du den Albsteig, um zum Etappenziel Görwihl zu gelangen.

    Tag 2: Von Görwihl nach Häusern bei St. Blasien
    27 Kilometer Strecke – 9 Stunden

    Die zweite Etappe ist mit einer Strecke von 27 Kilometern und einem Aufstieg von insgesamt rund 1.000 Höhenmeter die härteste Tour auf dem Albsteig. Unterwegs wirst du dafür mit unvergleichlichen Eindrücken und atemberaubenden Ausblicken auf das Albtal, den Hochschwarzwald und sogar die Alpen belohnt. Die Tour führt dich von Görwihl durch das Albtal bis Immeneich. Von dort geht es über den Dachsberg zum Bildsteinfelsen und wieder zurück zur Albschlucht. Nach einem Besuch am Albstausee erreichst du das Etappenziel Häusern.

    Tag 3: Von Häusern zur Feldberg-Passhöhe
    23,7 Kilometer Strecke – 7 Stunden

    Die dritte Etappe lässt es wieder etwas ruhiger angehen. Du startest in Häusern und wanderst an der Alb flussaufwärts bis zur Windbergschlucht. Nach dem Abstecher geht es weiter am Fluss entlang, bis zum Zusammenfluss der Menzenschwander und der Bernauer Alb. Du folgst dem Weg nach Menzenschwand und wanderst an den Wasserfällen entlang ins malerische Menzenschwander Hochtal mit seinen Gletscherspuren. Von dort ist es nur noch ein kurzer, aber steiler Aufstieg bis zur Feldberg-Passhöhe. Wenn du noch Lust und Energie hast, dann lohnt sich noch ein Abstecher zum Feldberg-Gipfel. Dank Seilbahn geht das auch ganz ohne Aufstieg.

    Tag 4: Von der Feldberg-Passhöhe nach St. Blasien
    24,8 Kilometer Strecke – 8 Stunden

    Auf der letzten Etappe geht es hinauf zum höchsten Punkt der Tour. Von der Feldberg-Passhöhe startend, wanderst du über das Skigebiet Grafenmatt hinauf zum Herzogenhorn, dem zweithöchsten Berg im Schwarzwald. Von dort aus geht es über die Krunkelbachhütte hinab zum malerischen Bergdorf Bernau. Über weite Bergwiesen und durch kleine Dörfer führt dich der Albsteig hinab zum Etappenziel St. Blasien mit seinem beeindruckenden Dom.

    In regelmäßigen Abständen fährt vom Busbahnhof in St. Blasien ein Bus nach Albbruck (Umstieg in Waldshut in den Zug oder Bus).

  • Schwer
    39:45
    134 km
    3,4 km/h
    3 510 m
    3 610 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Wahrscheinlich gibt es keine bessere und abenteuerlichere Wanderung, um die wilde Seite des Hochschwarzwaldes kennen zu lernen. Der Schluchtensteig schlängelt sich auf 6 Tagesetappen über 118 Kilometer durch die dramatischsten Täler des Schwarzwalds. Der Weg ist dabei oft schmal, felsig und durch Feuchtigkeit rutschig – ein Paradies für erfahrene Wanderer mit einem Hang zum Abenteuer. Festes Schuhwerk, Ausdauer, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind auf dieser herausfordernden Tour in jedem Fall Pflicht.

    Tag 1: Von Stühlingen nach Blumberg
    5,5 Stunden Gehzeit – 19 Kilometer

    Die Tour startet am Bahnhof Stühlingen. Du folgst dem ausgeschilderten Schluchtensteig und wanderst an der Wutach entlang flussaufwärts nach Grimmelshofen. Von dort geht es steiler werdend hinein in die berühmte Wutachschlucht. Nach dem du den Aussichtspunkt Wutachflühen erreicht hast, verlässt du die Schlucht und steigst über den Buchberg hinab zum ersten Etappenziel Blumberg.

    Tag 2: Von Blumberg zur Schattenmühle
    6 Stunden Gehzeit – 20 Kilometer

    Du verlässt Blumberg und folgst dem Schleifenbach zurück zur Wutach. Dort geht es wieder direkt hinein in die Schlucht. Malerisch windet sich der Fluss durch das Tal und der Schluchtensteig führt dich durch die wildromantische Landschaft. Am Ende der Etappe erwartet dich das Gasthaus Schattenmühle.

    Tag 3: Von der Schattenmühle zum Schluchsee
    6 Stunden Gehzeit – 18 Kilometer

    Du startest an der Schattenmühle und wanderst stetig aufsteigend durch die Wutachschlucht bis zum Hölllochfelsen. Dort verlässt du die Schlucht und folgst dem Schluchtensteig über Wiesen und durch Wälder nach Lenzkirch und weiter durch das stille Schwendetal zum Bergdorf Fischbach.

    Tag 4: Vom Schluchsee nach St. Blasien
    5,5 Stunden Gehzeit – 20 Kilometer

    Von Fischbach geht es hinauf auf den aussichtsreichen Bildstein und von dort über Serpentinen hinab zum Ufer des Schluchsees. Du wanderst halb um den See herum und steigst am anderen Ufer durch Fichtenwälder auf bis zum Weiler Altenhütte. Von dort geht es wieder merklich bergab und nach Durchquerung der Windbergschlucht erreichst du wohlverdient das heutige Etappenziel St. Blasien.

    Tag 5: Von St. Blasien nach Todtmoos
    6 Stunden Gehzeit – 20 Kilometer

    Du startest in St- Blasien und steigst zum Lehenkopf mit seinem Aussichtsturm auf. Danach führt dich der Schluchtensteig durch dichte Fichtenwälder, doch bald werden die Bäume lichter und du wanderst über weite Bergwiesen. Von Oberibach geht es schließlich in Serpentinen durch die Hohwehraschlucht hinab zu deinem Ziel Todtmoos.

    Tag 6: Von Todtmoos nach Wehr
    7,5 Stunden Gehzeit – 22 Kilometer

    In Todtmoos startend, geht es erst über idyllische Bergwiesen, doch bald steigst du hinab in die schmale und atemberaubende Wehraschlucht. Der Schluchtensteig schlängelt sich an den steilen Hängen des Tals entlang und bietet dir immer wieder spektakuläre Ausblicke. Kurz vor Schluss erreichst du den Wehra-Stausee und wanderst dann das letzte Stück entlang der Straße nach Wehr.

Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    350 km
  • Zeit
    106:03 Std
  • Höhenmeter
    10 560 m

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