Zehn einmalige Radtouren im Seenland Oder-Spree

Fahrrad-Collection von
Seenland Oder-Spree

Raus aus dem Alltag und rein in die Natur. Das Paradies für Radfahrer liegt nur einen Katzensprung von Berlin entfernt. Im Seenland Oder-Spree erwarten dich idyllische Landschaften im Oderbruch, kleine Städte mit großer Geschichte und natürlich hunderte Seen. Auch die Infrastruktur lässt bei Radfahrern nichts zu wünschen übrig. Aus diesem Grund erhielt das Seenland Oder-Spree eine ganz besondere Ehre und darf sich von nun an ADFC-RadReiseRegion nennen.

Erkunde die herrliche, vom Gletscher geformte Landschaft zwischen Berlin und der Oder auf zehn unterschiedlichen Touren. Diese sind zwischen 30 und 70 Kilometer lang und unterschiedlich schwer, wobei dich im sanft hügeligenen Brandenburg nie größere Steigungen erwartem. Alle Touren kannst du bequem von Berlin aus mit dem Zug erreichen, weshalb sie sich alle für einen Tagesausflug anbieten. Die Touren sind unterschiedlichen Themen gewidmet, somit kommt jeder auf seine Kosten, egal ob Naturliebhaber, Badenixe oder Kulturfreund.

Egal, ob du eine Schwäche für geräucherten Fisch hast oder dich für die Vogelkunde interessierst: Auf der „Adler trifft Zander”-Tour begegnest du deinen Lieblingen von Aal bis Zander und von Adler bis Zeisig. „Auf den Spuren der Eiszeit” bist du zwischen Erkner und Fürstenwalde unterwegs. Dort hat die letzte Eiszeit eine wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft hinterlassen. Den größten natürlichen See in Brandenburg umrundest du auf der Schwielochsee-Tour. Auf der Streicheltour entdeckst du Hirsche, Ponys, Rehe und Gänse. Ganz besonders ist auch die Tour „Ins Land der Kehlen und Schluchten” durch die Märkische Schweiz. Auf der Schiffshebewerk-Tour fährst du von Niederfinow zum gigantischen Schiffshebewerk und weiter an die Oder. Eine Route widmet sich dem Oderbruch, dem Binnendelta an der Grenze zwischen Deutschland und Polen. Auf der Mönchstour begibst du dich auf die Spur der alten Mönche vom Kloster Neuzelle. Prächtige Schlösser, alte Landgüter und zauberhafte Parks entdeckst du hingegen auf der „Schloss- und Parkerlebnis”-Tour. Und dort, wo früher die Oderbruchbahn Rüben und Schnaps transportierte, ist ein weiterer toller Fahrradweg entstanden.

Du siehst, in der ADFC-RadReiseRegion Seenland Oder-Spree wird es dir garantiert nicht langweilig. Nimm dein Fahrrad – oder leih dir einfach eines vor Ort aus –, pack deine Badesachen und deine gute Laune ein und erkunde die wasserreichste Region in Brandenburg.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    03:03
    46,8 km
    15,3 km/h
    180 m
    180 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Die gut 45 Kilometer lange Tour für Fisch- und Vogelliebhaber beginnt in Bad Saarow, das du in wenigen Minuten von Fürstenwalde/Spree aus mit dem Zug erreichst. In Bad Saarow besteht auch die Möglichkeit ein Fahrrad oder E-Bike zu leihen. Los geht es entlang des Scharmützelsees in Richtung Süden. Viele Badestellen laden zum Verweilen am See ein, vergiss also nicht deine Badesachen einzupacken. Auch ein Fernglas kann nützlich sein, denn an den fischreichen Seen der heutigen Tour fühlen sich nicht nur Badegäste, sondern auch der Fischadler und der Seeadler wohl.An der Südspitze des Sees, in Windisch Rietz, gibt es einen kleinen Eisenbahnpark, in dem vor allem Kinder viel Spaß haben (eisenbahn-park.de). Nun fährst du durch einen Wald parallel zum Storkower See. Bevor du Storkow erreichst, lohnt sich ein kleiner Abstecher auf die Binnendüne Waltersberge. In den Kiefernwäldern um die Sanddüne leben seltene Vogelarten, wie zum Beispiel der Schwarzmilan oder die Heidelerche.In Storkow angekommen, fährst du an der gleichnamigen Burg vorbei. Nachdem sie 1978 abgebrannt ist, wurde sie vor wenigen Jahren wieder aufgebaut. Weiter geht es auf einem straßenbegleitenden Radweg zum Groß Schauener See zum kulinarischen Highlight des Tages, der Fischerei Köllnitz. Direkt am Ufer des Sees gelegen kannst du dir frisch geräucherte Fische vom Aal bis zum Zander schmecken lassen. Außerdem gibt es auf dem Gelände einen Schauteich und zwei Museen.Zurück nach Bad Saarow fährst du wieder über Storkow und dann geradeaus zum Westufer des Scharmützelsees. Dabei durchquerst du den Fontanepark mit seinen alten Baumbeständen und dem Kurpark direkt am Seeufer.

  • Mittelschwer
    04:16
    70,8 km
    16,6 km/h
    290 m
    290 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Wer an einem warmen Sommertag losradelt, der denkt wahrscheinlich nicht mehr an die letzte Eiszeit. Aber genau diese hat vor 18.000 Jahren diese wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft zwischen Erkner und Fürstenwalde geformt.Die 70 Kilometer lange Tour beginnt in Erkner, eine halbe Stunde mit dem Regionalexpress vom Berliner Hauptbahnhof entfernt. Wenn dir 70 Kilometer am Stück zu lange sind, kannst du die Tour auch hervorragend in zwei Etappen unterteilen, am besten mit einem Zwischenstopp in Fürstenwalde.Die ersten Kilometer fährst du an der Seenkette der Grünheider Wälder entlang. Wie Perlen an einer Kette reihen sich die Seen aneinander. Dass dich unzählige Bademöglichkeiten erwarten, versteht sich fast von selbst. Die von der Eiszeit geformte Landschaft ist immer leicht hügelig. Langen Steigungen wirst du auf deiner Route aber nicht begegnen.Die hervorragend ausgebauten Radwege führen dich durch unberührte Natur und durch kleine Dörfer, wo dich häufig eine kleine, interessante Kirche im Ortskern erwartet.In Fürstenwalde angekommen, hast du die Hälfte der Kilometer gemeistert. Die Stadt an der Spree eignet sich mit ihren vielen Parks und der schmucken Innenstadt sehr gut für eine ausgedehnte Pause. Durch einen schön angelegten Park am Ufer der Fürstenwalder Spree verlässt du die Stadt und tauchst in eine außergewöhnliche Naturlandschaft ein. Du fährst durch die Spreeauen, eine Gegend, geprägt von den Mäandern der Müggelspree, den Feuchtwiesen und den Altarmen des Flusses.Durch einen Forst geht es fast schnurgerade zurück nach Erkner. Dort angekommen lohnt sich ein Besuch im Gerhart-Hauptmann-Museum, das in seiner ehemaligen, eleganten Villa eingerichtet wurde.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

  • Mittelschwer
    03:11
    51,1 km
    16,0 km/h
    240 m
    240 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Das Fahrrad ist das perfekte Verkehrsmittel, um den größten natürlichen See im Land Brandenburg zu erkunden. Als Startpunkt eignet sich Beeskow am besten. Mit dem Regionalzug bist du von Königs Wusterhausen in rund einer Stunde in Beeskow, das dich mit seiner sehenswerten Altstadt erwartet.Gleich zu Beginn deiner gut 50 Kilometer langen Runde um den Schwielochsee überquerst du die Spree. Auf einer Flussinsel liegt die Burg Beeskow. Von ihrem 30 Meter hohen Aussichtsturm „Berglind” hast du einen schönen Blick auf die Spree und die Stadt.Du radelst gemütlich durch das Naturschutzgebiet Spreewiesen immer in der Nähe des Flusses. Über Friedland gelangst du schließlich zum Schwielochsee. Der langgezogene See ist in der letzten Eiszeit entstanden und an seinem Ufer findest du viele Bademöglichkeiten. Der Legende nach hat ein König seine Schweine in dieses Gebiet angesiedelt. Eines davon hat eine versteckte Quelle entdeckt und aufgewühlt. Das Wasser hat das gesamte Gebiet überflutet, weshalb der See nun Schwielochsee („Schweinelochsee”) genannt wird.Mal auf kleinen Sträßchen, mal auf schmalen Wegen fährst am Ostufer des Sees entlang. Im Süden des Sees schließt sich der Kleine Schwielochsee an. An seiner Südspitze liegt Goyatz. Mit seinem Strandbad und mehreren Restaurants und Cafés ist es der ideale Ort für eine Pause.Zurück nach Beeskow geht es nun entlang des Westufers. Du radelst meist nicht direkt am See, aber über kleine Stichstraßen erreichst du tolle Badestellen und erblickst die „Liebesinsel”. In der Nähe von Ranzig gibt es noch ein besonderes Highlight zu entdecken: die letzte Handseilzugfähre Deutschlands. Mit dieser kannst du übersetzen und auf derselben Strecke zurückfahren oder du bleibst auf dieser Seite.Die letzten Kilometer fährst du wieder durch das Naturschutzgebiet Spreewisen. Nach gut 50 Kilometern hast du den einzigartigen Schwielochsee umrundet und bist wieder in Beeskow angekommen.

  • Mittelschwer
    03:04
    47,9 km
    15,6 km/h
    190 m
    190 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Hirsche, Ponys, Rehe, ... all diesen Tieren begegnest du auf der Streicheltour von Müllrose nach Wendisch Rietz. Auf diesem Radausflug kommen kleine und große Tierfreunde auf ihre Kosten.Start der 48 Kilometer langen Tour ist in Müllrose, das du von Frankfurt an der Oder aus in nur 15 Minuten mit dem Zug erreichst. Der Ort ist mit seinen vielen Flüssen, Kanälen und Seen ein hübsches Ausflugsziel. Durch den Wald geht es in das Naturschutzgebiet Unteres Schlaubetal. Direkt an der Schlaube liegt die Ragower Mühle, ein Gasthaus, das zur Rast einlädt. Hier tummeln sich neben anderen Radlern auch jede Menge Federvieh auf dem Gelände.Querfeldein, vorbei an weiten Feldern und schmucken Orten, fährst du nach Beeskow. Wenn du die Tour abkürzen willst, kannst du auch hier in den Zug steigen oder die Tour beginnen. Neben den imposanten, historischen Gebäuden erwartet dich in Beeskow auch die Schäfereierlebniswelt, wo du alles über Schafe und Hirten erfährst, was du schon immer wissen wolltest (awo-erlebnishof-beeskow.de/erlebnishof/schaefereierlebniswelt.html).Kurz nach Beeskow, gleich hinter dem Straßendorf Birkholz liegt das Gut Hirschaue. Dort sind Hirsche und Damwild zum Greifen nah. Auf einem abwechslungsreichen Radweg geht es dann zum Scharmützelsee. Denk an deine Badesachen, denn einsame Buchten und tolle Strände laden zum Baden ein.Die Streicheltour endet in Wendisch Rietz. Dort findest du einen Eisenbahnpark und den Freizeitpark Wendisch Rietz (freizeitpark-wendisch-rietz.de), wo neben anderen Tieren vor allem Ponys im Mittelpunkt stehen. Von Wendisch Rietz bist du mit dem Zug in einer guten Stunde wieder in Frankfurt an der Oder.

  • Mittelschwer
    03:04
    51,0 km
    16,6 km/h
    260 m
    260 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der Tour ins Land der Kehlen und Schluchten geht es hin und wieder hügelig zu. Du befindest dich ja auch in der „Schweiz”, zumindest in der Märkischen Schweiz. Die Gegend rund um Buckow wird dich mit ihren fantastischen Landschaftsbildern überraschen. Die Route verläuft an Mooren vorbei und durch dichten Wald. Kehlen und Schluchten liegen an deinem Weg. Ein perfektes Naherholungsgebiet, wie schon der Leibarzt des Preußenkönigs feststellte: „Majestät, in Buckow geht die Lunge auf Samt.”Die Tour startet im Annatal, unweit des Bahnhofs Strausberg bei Berlin. Den Bahnhof erreichst du mit der Regionalbahn oder der S-Bahn. Du schlängelst dich durch die wunderschöne Landschaft und passierst mehrere schöne Seen, wie den Langen See oder den Herrensee. Hier erwarten dich herrliche Natur und der eine oder andere Badeplatz.Am Ortsrand von Waldsieversdorf lädt das Gasthaus Altes Forsthaus zu einer Rast ein. Nächster Halt ist Buckow. Der Kurort, eingebettet zwischen mehreren Seen, wurde und wird gerne von der Prominenz besucht. Zu seinen bekanntesten Gästen zählen Helene Weigel und Bertolt Brecht. Ab hier wird die Strecke hügeliger und du durchquerst einen dunklen Wald. Der Weg wirkt schon fast etwas verwunschen.Zurück nach Strausberg fährst du durch kleine, idyllische Dörfer wie etwa Ihlow, wo du dich in einem Bio-Hof oder einem Bio-Café stärken kannst. In Strausberg liegt der Flugplatz auf deinem Weg. Dort siehst du einige alte Propellermaschinen. Außerdem ist die Strausseefähre, eine Seilzugfähre, interessant. In Strausberg kannst du dann wieder in die S-Bahn steigen oder du fährst ein Stückchen zu deinem Ausgangspunkt zurück und nimmst den Regionalzug.

  • Mittelschwer
    02:45
    44,1 km
    16,0 km/h
    150 m
    150 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Das Schiffshebewerk in Niederfinow ist ein gigantisches Monument und eine extravagante Ingenieursleistung. Auf dieser 44 Kilometer langen Radtour fährst du direkt am Schiffshebewerk vorbei und entdeckst, was der hübsche Oderbruch zwischen Niederfinow und der polnischen Grenze zu bieten hat.Start der Tour ist in Niederfinow, eine Stunde mit dem Zug von Berlin entfernt. Nach wenigen Minuten mit dem Rad erwartet dich der Stahl-Gigant am Oder-Havel-Kanal. Das Schiffshebewerk wurde 1934 in Betrieb genommen und ist der älteste noch funktionierende Boots-Fahrstuhl Deutschlands. Die Schiffe überwinden in einer Wanne einen Höhenunterschied von 36 Metern. Als ob eines noch nicht genug wäre, wird gleich daneben ein zweites Hebewerk errichtet, damit noch längere Schiffe rauf und runter fahren können.Doch die Tour hat noch mehr zu bieten, vor allem landschaftlich. Durch das Naturschutzgebiet Niederoderbruch gelangst du nach Oderberg. Auf einem schönen Deichweg fährst du an der Wriezener Alten Oder entlang bis du die Oder erreichst. Am anderen Ufer liegt Polen, gegenüber von Neuglietzen sogar der westlichste Punkt des Nachbarlandes.Entlang verschiedener Flüsse, die das Binnendelta der Oder bilden, fährst du nach Neutornow. Dort liegt Louis Henri Fontane begraben, der Vater des Dichters Theodor Fontane. Der Kurort Bad Freienwalde eignet sich mit seiner hübschen Altstadt und den klassizistischen Schloss für eine kurze Rast. Auf kleinen, von der letzten Eiszeit geformten Hügeln, fährst du zurück nach Niederfinow, wo die Schiffshebewerk-Tour endet.

  • Mittelschwer
    03:40
    61,4 km
    16,8 km/h
    80 m
    80 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Ländliche Idylle und Natur pur. Als der preußische König Friedrich II. das Oderbruch – das Binnendelta der Oder – trockenlegte, hat er nicht nur etwas gegen die häufigen Hochwasser unternommen und fruchtbares Ackerland geschaffen. Es ist auch ein Paradies für Radfahrer entstanden. In der Abgeschiedenheit dieser Landschaft liegen kleine Dörfer, verträumte Gehöfte und ein paar Schafe an deinem Weg.Los geht die gut 60 Kilometer lange Tour im Kurort Bad Freienwalde, rund eine Zugstunde von Frankfurt an der Oder entfernt. Bevor du dich auf den Weg zur Oder machst, lohnt sich ein kleiner Abstecher in das Zentrum von Bad Freienwalde mit seinem schönen Schloss.Nach wenigen Minuten erreichst du die Wriezener Alte Oder und die Stille Oder. Beides Überbleibsel des Oder-Binnendeltas. Du fährst an den Oderhängen vorbei, die von der letzten Eiszeit geformt wurden. Diese kleinen Hügel verschaffen der ansonsten flachen Landschaft eine interessante Abwechslung.In der Dorfkirche Neutornow liegt Louis Henri Fontane begraben, der Vater von dem Schriftsteller Theodor Fontane. Du folgst den Oderhängen bis du in Neuglietzen die Oder erreichst. Auf der anderen Flussseite liegt Polen und zwar der westlichste Punkt des Nachbarlandes.Gute 25 Kilometer fährst du an der mächtigen Oder entlang bis du in Groß Neuendorf ankommst. Der dortige Radlergarten eignet sich hervorragend für eine Pause. Durch kleine Orte und über weite Felder fährst du nach Wriezen. Von dort sind es rund 50 Minuten mit dem Zug nach Frankfurt an der Oder.

  • Mittelschwer
    02:42
    43,1 km
    16,0 km/h
    300 m
    310 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Begib dich auf die Spur der alten Mönche vom Kloster Neuzelle und erkunde mit dem Fahrrad das wunderschöne Schlaubetal. Los geht die 43 Kilometer lange Tour in Müllrose, nur 15 Minuten mit dem Zug von Frankfurt an der Oder entfernt. Durch Müllrose fließt sowohl die Schlaube als auch der Oder-Spree-Kanal und der Katharinengraben. Darüber hinaus gibt es in Müllrose noch mehrere Seen.Durch dieses Labyrinth aus idyllischen Gewässern verlässt du deinen Startort und fährst in den Wald. Die Radwege sind hier besonders gut ausgebaut. Bald erreichst du das Naturschutzgebiet Unteres Schlaubetal. Romantisch schlängelt sich die Schlaube durch den Wald und du folgst dem Fluss. Auf deinem Weg entdeckst du mal hier eine Mühle, mal dort eine Badestelle.Am Ende deiner Tour erreichst du Neuzelle. Wahrzeichen des Ortes ist seine bemerkenswerte Klosteranlage mit ihrer barocken Stiftskirche. Bis 1817 lebten hier Mönche des Zisterzienserordens und 2018 wurde der Konvent neu errichtet. Neben der Stiftskirche sind auch der schön angelegte Klostergarten und der Klosterteich herrliche Orte zum Entspannen.Von Neuzelle erreichst du Frankfurt an der Oder in einer knappen halben Stunde mit dem Zug.

  • Mittelschwer
    02:02
    33,4 km
    16,4 km/h
    120 m
    140 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Alte Landgüter, prächtige Schlösser und zauberhafte Parks. Und dazwischen: tolle Radwege. Mehr brauchst du nicht für eine gelungene Fahrradtour. Das „Schloss- und Parkerlebnis” auf zwei Rädern ist 33 Kilometer lang und beginnt in Biresen, eine Zugstunde von Berlin entfernt.Auf einem schönen Weg fährst du durch den Wald zum Gut Klostermühle, das direkt am Madlitzer See liegt. Hier kannst du bei Kaffee und Kuchen einen Zwischenstopp einlegen. Der nächste Ort ist Alt Madlitz. Dort erwartet dich das Schloss Alt Madlitz aus dem 18. Jahrhundert mit seinem weitläufigen Park.Auf kleinen Sträßchen fährst du nach Falkenhagen, das von mehreren Seen und Teichen umgeben ist. Am Schwarzen See gibt es sogar einen kleinen Strand. Anschließend folgt ein besonders schöner Abschnitt. Der Oderbruchbahn-Radweg führt entlang der Strecke der ehemaligen Oderbruchbahn. Früher wurden mit dem Zug Schnaps und Rüben nach Berlin befördert, heute ist die Trasse zu einem 112 Kilometer langen Radweg ausgebaut. Von diesem Abschnitt aus am Mühlensee kannst du besonders gut Vögel beobachten.An der Strecke liegen zwei besonders sehenswerte Gebäude: Die Radfahrerkirche in Neuentempel und das Schloss in Diedersdorf. Kurz hinter Diedersdorf ist deine Tour der Schlösser und Parks auch schon vorbei. Sie endet am Bahnhof in Seelow. Von Seelow aus erreichst du mit der Regionalbahn in 20 Minuten Frankfurt an der Oder.

  • Mittelschwer
    01:53
    32,1 km
    17,1 km/h
    100 m
    90 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die Oderbruchbahn: Das waren mehrere Bahnstrecken im Oderbruch, die vor rund 100 Jahren errichtet wurden, um Gemüse, Zucker und Schnaps aus dem Oderbruch nach Berlin zu liefern. Das letzte Teilstück wurde vor 25 Jahren stillgelegt und in Anlehnung an die alte Oderbruchbahn wurden 112 Kilometer Radweg errichtet, die aber nur teilweise direkt auf der alten Trasse entlang führen.Hier stellen wir dir die 32 Kilometer lange Etappe von Fürstenwalde an der Spree bis Müncheberg vor. Vom Berliner Hauptbahnhof benötigst du mit dem Regionalexpress nur eine Dreiviertelstunde nach Fürstenwalde. Bevor du dich auf die Spuren der ehemaligen Oderbruchbahn begibst, lohnt sich ein kleiner Ausflug in die mittelalterliche Altstadt von Fürstenwalde mit ihrem Dom und dem Spreeuferpark.Nach zehn Kilometern bist du in Steinhöfel angekommen. Wenn du bei der Kirche rechts abbiegst, bist du in wenigen Minuten am Schloss Steinhöfel. Das spätklassizistische Bauwerk mit seiner Parkanlage im englischen Stil ist eines der schönsten Adelssitze in der Mark. Heute beherbergt es ein Hotel.Von Weitem ist der markante Turm der Heinersdorfer Kirche zu sehen. Im Ort empfängt dich die „Alte Schmiede”, ein familiengeführtes Gasthaus, das sich hervorragend für eine Pause eignet. Durch Heinersdorf führt ein fantastischer Radweg direkt am Großen Heinersdorfer See entlang. Hier kannst du zur Erfrischung auch kurz ins Wasser springen.Die Tour endet in Müncheberg. Die Stadt ist mit ihren alten Befestigungsanlagen aus Backstein und der interessanten Kirche sehr charmant. Der Bahnhof liegt ein wenig außerhalb. Mit der Regionalbahn bist du von hier in einer Dreiviertelstunde am Berliner Ostkreuz. Oder wie wäre es mit einer Fahrt mit der Buckower Kleinbahn? Sie bringt dich in zwölf Minuten nach Buckow. Dort warten der Schlosspark, der Eiszeitgarten und der Schermützelsee auf dich (buckower-kleinbahn.de).

Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    482 km
  • Zeit
    29:39 Std
  • Höhenmeter
    1 920 m

Dir gefällt vielleicht auch

66 Seen rund um Berlin
Fahrrad-Collection von
komoot
Berlin - Usedom: in 4 Tagen ans Meer
Fahrrad-Collection von
komoot