10 Routen für ein Gravel-Abenteuer in Salzburg

Rennrad-Collection von
komoot

Unzählige Schotterstraßen und Gravel-Highlights gibt es um Salzburg zu entdecken. Vor allem die Nähe zu den Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen machen die Mozartstadt zu einem idealen Ausgangspunkt für dein nächstes Gravel-Abenteuer.

Egal ob schnelle Feierabendrunde rund um die Stadt oder ausgedehnte Tour in den Bergen, bei diesen zehn Runden ist für jeden etwas dabei. Die Touren “Schafbachalm” und “Osterhornrunde” führen dich ins Innere des Salzburger Landes, welches mit abgelegenen Schotterstraßen und herrlichen Panoramen besticht. Wie sehr man in Salzburg die Nähe zu Bayern schätzt, zeigen vor allem die Touren “Wildental” oder der Klassiker “Stoißeralm”.

Obwohl all diese Touren als Mountainbike-Touren gekennzeichnet sind, bedarf es weder einer Federgabel noch massiver Stollenreifen. Lediglich etwas Abenteuerlust und Zeit, um dieses Gravel-Paradies in vollen Zügen genießen zu können.

Übrigens haben wir auch die zehn schönsten Salzburger Hausrunden zusammengestellt, hier findest du die Collection:
komoot.de/collection/420/die-zehn-schoensten-salzburger-hausrunden

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    03:34
    48,1 km
    13,5 km/h
    530 m
    530 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Raus aus der Stadt, rein ins Gravel-Vergnügen! Nur wenige Kilometer außerhalb von Salzburg liegt der dicht bewaldete Högl, ein im angrenzenden Bayern liegender kleiner Höhenzug. Dieser bietet einen guten Mix aus Schotter- und Asphaltstraßen sowie kurzen Trail-Passagen und ist daher ideal für Gravel-Ausfahrt in Stadtnähe.

    Die Tour startet gemütlich und verläuft flussabwärts bis zum Saalachspitz, wo die Saalach in die Salzach mündet. Von dort aus folgst du der Saalach flussaufwärts – abwechselnd auf Asphalt und Schotter. Eine schmale Brücke führt dich in das benachbarte Bayern und nach wenigen Kilometern an den Waldrand vom Högl.

    Sobald du die ersten 170 Höhenmeter auf Asphalt zurückgelegt hast, startet das pure Gravel-Vergnügungen: schöne Forstwege im Wald, knackige Anstiege, kurze Abfahrten, (leichte) Trail-Passagen und eindrucksvolle Bergpanoramen. Dabei kommst du an drei Almen beziehungsweise Gaststätten vorbei: Johannishögl, Neubichler Alm und Stroblalm. Letztere ist ein idealer Spot für eine kurze Einkehr und markiert zudem den Scheitelpunkt – von nun an geht’s bergab!

    Nach dieser Abfahrt geht es zurück über die Saalach und über kurze Schotter-Passagen und einem kleinen Querfeldein-Pfad weiter nach Marzoll. Dort folgst du dem Radweg nach Salzburg, welcher nach wenigen Kilometern abzweigt und dich über einen welligen und wunderschönen Gravel-Abschnitt nach Fürstenbrunn führt.

    Von dort geht es abwechselnd auf Schotter und Asphalt zurück nach Salzburg. Eine ideal Feierabendrunde.

  • Schwer
    06:06
    69,4 km
    11,4 km/h
    1 310 m
    1 310 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Ein bei Radfahrern sehr beliebtes Ziel ist die Stoißer Alm im grenznahen Bayern. Die Vielzahl an Forststraßen und gut beschilderten Routen machen den Teisenberg, auf dem die Alm liegt, zu einem wahren Gravel-Paradies. Zudem lässt sich diese auf dem Hin- und Rückweg mit schönen Schotterstraßen verbinden.

    Die Route führt zunächst über Radwege an den Stadtrand und anschließend über den Radweg am Ufer der Saalach in das angrenzende Bayern. Auf idyllischen Forststraßen und kurzen Trail-Passagen geht es wellig um den Högl rundum. Gravel-Spaß und Bergpanoramen sind garantiert!

    Sobald du den Högl und kleinere Ortschaften passiert hast, beginnt der Anstieg hoch zur Stoißer Alm. Die hier beschriebene Tour nimmt nicht den direktesten Weg, sondern macht zuerst einen kleinen Bogen um die Alm und nähert sich dieser dann von einem höher gelegenen Plateau aus. Von dort hast du einen sehr schönen Blick auf die Chiemgauer Alpen und bei guter Witterung kannst du sogar den Chiemsee erspähen. Auf dem Abschnitt zwischen dem Plateau und der Alm musst du dein Rad gegebenenfalls kurz schieben – je nach Können.

    Der Ausblick von der Stoißer Alm zählt zu den schönsten in dieser Region und lädt zum Verweilen ein. Nach diesem Bilderbuch-Spot geht das Gravel-Abenteuer rasant weiter. Und zwar bergab bis zur Gaststätte Adlgaß, dessen Biergarten an warmen Tagen ein besonderes (kulinarisches) Highlight ist.

    Gut gestärkt geht es 150 Höhenmeter bergauf zum letzten Highlight dieser Tour: zum Frillensee. Dieser liegt die meiste Zeit im Schatten des Hochstaufen und ist laut Wikipedia der kälteste See Mitteleuropas. In der Nähe des Sees kannst du bei Bedarf noch deine Wasserflaschen auffüllen, bevor es über kurvenreiche Forststraßen wieder bergab geht. Unten angekommen folgst du, mit vielen Eindrücken im Gepäck, den Radwegen wieder zurück nach Salzburg.

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  • Schwer
    05:48
    70,4 km
    12,1 km/h
    1 190 m
    1 190 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Wie auch schon bei der Tour auf die Stoißer Alm, verbringst du auch dieses Mal viel Zeit auf Gravel und im angrenzenden Bayern. Neben dem schönen Bergpanorama sind es aber drei Seen, welche die wahren Highlights dieser Tour sind. Gravel-Spaß und Trail-Action sind garantiert – die Route ist stellenweise jedoch sehr steil und verlangt den Beinen einiges ab.

    Die Route führt zunächst über Radwege an den Stadtrand und anschließend über den Radweg am Ufer der Saalach in das angrenzende Bayern. Direkt beim Campingplatz “Staufeneck” beginnt nach der Schrankenanlage ein welliger Gravel-Abschnitt in schöner Waldkulisse. Hinweis: Bei den Abfahrten ist Vorsicht geboten, denn dort “verstecken” sich zwei Querrinnen, welche meistens von Laub verdeckt sind. Ein Verkehrsschild weist dich aber frühzeitig darauf hin.

    Nach diesem Abschnitt fährst du über steile Asphalt- und Schotterstraßen zum ersten See hinauf: zum Listsee. Danach sammelst du weiter reichlich Höhenmeter und passierst wenige Kilometer später eine Hütte mit Brunnen, wo du deine Wasserflaschen auffüllen kannst – oder besser gesagt: solltest. Denn der nächste Abschnitt ist lang und steil.

    Am Scheitelpunkt diesen langen Anstiegs geht es hinab zur ersten Pipeline der Welt. Die historische Soleleitung und die sich daneben befindliche “Himmelsleiter” ist nicht zu übersehen und definitiv ein (historisches) Highlight. Wenn du dein Rad nicht hochschleppen willst, kannst du den auf der Route eingezeichneten, jedoch sehr knackigen Anstieg nehmen.

    Sobald du genauso viele Höhenmeter wie die Pipeline zurückgelegt hast, geht es erstmals flach und leicht abfallend zum zweiten Highlight: zum wunderschönen Falkensee, welcher in einer sehr idyllischen Wald- und Bergkulisse eingebettet ist. Kamera bereithalten!

    Auf dem Weg zum dritten und letzten Highlight, dem Frillensee, kannst du noch einen Abstecher zur Gaststätte Adlgaß (Biergarten Highlight) machen. Der Frillensee liegt die meiste Zeit im Schatten des Hochstaufen und ist laut Wikipedia der kälteste See Mitteleuropas. Falls du abenteuerlustig bist, kannst du nach dem See die hier beschriebene Route fortsetzen und noch ein weiteres Highlight erkunden. Andernfalls kannst du nach dem Frillensee jene Abfahrt nehmen, die in der Stoißer Alm Tour beschrieben ist.

    Das letzte Gravel-Highlight ist ein kleines Special und liegt etwa 200 Höhenmeter über dem Frillensee. Der Weg dort hoch ist zwar steil, jedoch wirst du mit einem fantastischen Ausblick auf den Hochstaufen belohnt. Danach führt die Route einen technischen Trail hinunter, welcher mit einem Gravel Bike nur schwer zu meistern ist. Nach einer kurzen Tragepassage kannst du aber wieder auf dein Rad aufsteigen und eine kurvenreiche Schotterstraße hinunterfahren. Geschafft – Chapeau! Jetzt noch gemütlich nach Salzburg zurückrollen und eine Gravel-Tour voller Highlights Revue passieren lassen.

  • Schwer
    04:50
    64,3 km
    13,3 km/h
    580 m
    580 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Die Tour ist ein Paradebeispiel dafür, dass einem auf einem Gravel Bike kaum Grenzen gesetzt sind. Die Route wechselt mehrmals zwischen Gravel und Asphalt und beinhaltet außerdem eine kurze, flowige Trail-Passage. Das Höhenprofil der Route ist wellig und verspricht nicht nur landschaftlich viel Abwechslung.

    Die Route führt zunächst über Radwege an den Stadtrand und anschließend über den Radweg am Ufer der Saalach in das angrenzende Bayern. Auf schönen Forstwegen fährst du im Wald dem Högl, einem kleinen Höhenzug in Grenznähe, entlang und sammelst dabei erste Höhenmeter. Nach einer flotten Gravel-Abfahrt geht es wellig an mehreren kleinen Orten vorbei, bis du schließlich den Höglwörther See erreichst. Die Gravel-Passage nach dem See erinnert ein wenig an Strade Bianche und lässt Gravel-Herzen höher schlagen.

    Kurz vor der Gemeinde Teisendorf biegst du in einen Wald ab und folgst einem flowigen Trail. Nach diesem kurzen Trail-Vergnügen machst du einen Bogen um Teisendorf und folgst der Route abwechselnd auf Gravel und Asphalt bis nach Schönram. Dort kannst du im Gastgarten der Brauerei Schönram wieder etwas Energie tanken – die Hälfte ist geschafft.

    Auch der zweite Teil der Tour ist sehr abwechslungsreich. Nach einem kurzen Abstecher in den Wald bei Schönram, führt dich die Route über Nebenstraßen und schmale Wege zu einem bewaldeten Hügel. Dort warten Idyllischen Forstraßen auf dich, wobei es aber nochmals einige Höhenmeter zu sammeln gilt. Mit viel Matsch an den Reifen geht es wieder zurück an die Landesgrenze und anschließend auf dem Radwege zurück nach Salzburg.

  • Schwer
    06:22
    79,4 km
    12,4 km/h
    1 640 m
    1 640 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Nach einem intensiven Winter kannst du auf den Bergen rundum Salzburg auch im Mai noch reichlich Schnee vorfinden. Deshalb solltest du die hier beschriebene Tour auch erst dann fahren, wenn die Skitourengeher ihr Interesse daran verloren haben.

    Du folgst zuerst der Salzach flussaufwärts bis an die südliche Stadtgrenze. Dort sammelst du in einem idyllisches Waldstück die ersten Höhenmeter – die schönen Kehren sind übrigens einer der beliebtesten Fotospots in Salzburg. Nach einem welligen Abschnitt folgt eine Abfahrt in das dicht bewaldete Wiestal – in dem auch der Wiestalstausee liegt. Diesen lässt du jedoch rechts liegen und fährst stattdessen die Strubklamm hinauf. Nach dieser folgt ein kurzer Gravel-Anstieg – eine Abkürzung – hinauf nach Faistenau und anschließend geht es auf Asphalt weiter in Richtung Tiefbrunnau.

    Im Ort Tiefbrunnau angelangt folgst du der Beschilderung zur Schafbachalm. Der Anstieg ist zunächst noch asphaltiert und sehr steil. Sobald die Straße abflacht, geht es auf schönen Forststraßen weiter bergauf. Ab hier beginnt das reinste Gravel-Paradies, welches ein wenig an Kanada erinnert. Nach der Schafbachalm geht es nochmals kurz bergauf, jedoch wirst du nur kurze Zeit später mit einer sehr langen Schotter-Abfahrt durch malerische Landschaft belohnt.

    Nach dieser Abfahrt geht es, der Beschilderung “Sonnberg” folgend, nochmals bergauf. Die wunderschöne Forststraße gibt ab und zu den Blick auf den weiter unten liegenden Hintersee frei, an dessen Nordufer diese Gravel-Passage führt. Dort angelangt geht es erneut in Richtung Faistenau hinauf, wobei du dieses Mal geradeaus fährst (die Route ist eine Acht) und anschließend über abgelegenen Nebenstraßen den Ort Ebenau erreichst.

    Der Gravel-Spaß nimmt noch kein Ende. Am Ortsrand von Ebenau wartet noch ein sehr idyllischer und steiler Schotterweg auf dich, welcher später in Asphalt übergeht und dich nach Koppl führt. Dort meisterst du die letzten Höhenmeter auf Asphalt, bevor dich eine ruppige Schotter-Abfahrt zur nahegelegenen Hauptstraße hinunter führt. Von hier weg geht es nur noch bergab und gemütlich zurück nach Salzburg.

  • Mittelschwer
    03:46
    48,8 km
    13,0 km/h
    790 m
    790 m
    Mittelschwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Die Tour verläuft zunächst stadtauswärts auf dem Radweg entlang der Salzach. Sobald du den Radweg verlässt, geht es über kleine Nebenstraßen weiter in Richtung Oberalm. Hier endet das kleine Warm-up und es wartet der erste Anstieg auf dich.

    Kurz, steil und kurvenreich schlängelt sich die Straße den Oberalmberg hoch. Abwechselnd auf Asphalt- und Schotterabschnitten geht es immer weiter hinauf, bis du einen schönen Foto-Spot erreichst. Noch kurz den beeindruckenden Ausblick auf Salzburg und den gegenüberliegenden Untersberg genießen, bevor es erstmals bergab geht. Eine perfekte Gelegenheit um die Beine nochmals zu lockern.

    Es folgt der zweite und längste Anstieg der Tour: hinauf auf den Mühlstein. Bevor du in den Genuss schöner Forststraßen kommst, musst du die ersten 200 Höhenmetern auf Asphalt zurücklegen. Am Waldrand angekommen, passierst du den Schranken und nimmst die Forststraße, welche sich über mehrere Kurven den Mühlstein hinauf schlängelt. Eine kurze Trail-Passage führt dich anschließend auf die andere Seite des Berges, wo es nur noch wenige Meter bis zur Erentrudisalm sind.

    Tipp: die Erentrudisalm ist derzeit nicht bewirtschaftet, jedoch befindet sich die Fageralm in unmittelbarer Nähe. Dort warten nicht nur kulinarische Highlights auf dich, sondern auch ein schöner Blick auf Salzburg und die umliegende Berglandschaft.

    Nach einer kurvenreichen Abfahrt auf Asphalt erreichst du über Umwege und ein paar zusätzliche Höhenmetern das finale Gravel-Highlight dieser Tour: die Glasenbachklamm. Hinweis: Vorsicht bei der Abfahrt – die Holzbrücken sind auch an trockenen Tagen sehr rutschig.

  • Schwer
    06:53
    93,5 km
    13,6 km/h
    900 m
    900 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Diese Tour ist eine etwas entschärfte Variante der Wildental Route, bietet aber mindestens genauso viele Gravel-Highlights. Denn während die Wildental Route reichlich Höhenmeter sammelt, kommst du bei dieser Variante in den Genuss von schönen Schotterstraßen am Ufer der Saalach, welche dem Saalachtal übrigens seinen Namen gibt.

    Wie auch schon bei der Wildental Tour, führt dich die Route zuerst an die Stadtgrenze und anschließend, abwechselnd auf Schotter und Asphalt, entlang der Saalach nach Bad Reichenhall und weiter bis an das Ufer des Saalachsees. Sobald du den See umrundet und das Militärgebiet passiert hast, beginnt der einzig lange Anstieg dieser Tour. Die Schotterstraße ist stellenweise sehr steil, doch bei der schönen Landschaft ist die Anstrengung schnell vergessen. Vor allem die Tunnel sind sehr beeindruckend!

    Es folgt eine erste Abfahrt, wobei der Abfahrts-Spaß nur von kurzer Dauer ist und du nach nur einem Kilometer erneut bergauf fährst. Oben angekommen kannst du als Belohnung einen herrlichen Ausblick auf die Loferer Steinberge genießen, bevor du dich über eine vier Kilometer lange Abfahrt, welche Stellenweise sehr steil ist, wieder in die Nähe der Saalach begibst. Und während die Wildental Route nach dieser Abfahrt in Richtung Berge abzweigt, geht es für dich weiter gerade aus.

    Die Route führt dich anschließend in einen Wald hinein, wo es nochmals steil bergauf geht. Danach folgst du der Straße bis an das Ufer der Saalach, an deren Ufer du flussabwärts dem Radweg bis nach Unken und anschließend zurück nach Bad Reichenhall folgst. Die vielen schönen Gravel-Passagen des Radwegs machen ihn zu einem wahren Highlight und diese Tour in Summe zu einer würdigen Alternative der Wildental Tour.

  • Schwer
    09:24
    111 km
    11,8 km/h
    2 050 m
    2 050 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Diese Tour hat es in sich! Einerseits wird sie deinen Beinen aufgrund der Distanz und Höhenmeter einiges abverlangen, andererseits wirst du mit wunderschönen Schotterstraßen und abwechslungsreicher Landschaft im Grenzgebiet zwischen dem Salzburger und Berchtesgadener Land belohnt. Eine Gravel-Tour wie aus dem Bilderbuch.

    Über die Radwege begibst du dich an die Stadtgrenze von Salzburg. Vorbei am Schloss Kleßheim folgst du dem Radweg, am Ufer der Saalach, flussaufwärts bis nach Bad Reichenhall – abwechselnd auf Schotter und Asphalt. Hinweis: Solltest du eine Abkürzung suchen, kannst du beispielsweise die S-Bahn nach Bad Reichenhall nehmen oder diese von dort aus zurück nach Salzburg als Abkürzung verwenden. Die Route führt direkt am Hauptbahnhof Bad Reichenhall vorbei.

    Nach dem Saalachsee werden erstmal richtig Höhenmeter gesammelt. Zuerst führt dich die Route zu einer etwas versteckten Nebenstraße, welche dir zwar den Anstieg über die Hauptstraße erspart, deine Beine aber auf eine erste Probe stellen wird. Warm-up erledigt!

    Wenige Kilometer später erreichst du ein Militärgebiet, wo sich neben dessen Toren eine steile Auffahrt zu einer Schotterstraße befindet. Zum Glück sind deine Beine bereits warm, denn nun folgen ungefähr 28 Kilomter und 1500 Höhenmeter auf Schotter. In Summe gilt es fünf Anstiege in abwechslungsreicher und stets wunderschöner Kulisse zu bewältigen, wobei der dritte sehr steil ist und kaum Kehren beinhaltet. Du solltest deine Kräfte also gut einteilen und ausreichend Verpflegung mitnehmen.

    Für eine (kulinarische) Pause ist die Hütte auf dem Hirschbichl Pass bestens geeignet – sie liegt hinter dem fünften und letzten großen Anstieg dieser Tour. Nach dieser Verschnaufpause geht es über eine sehr (!) steile und idyllische Straße hinunter zum Hintersee. Auf halber Strecke solltest du jedoch kurz stehen bleiben, denn die Hängebrücke ist eines der großen Highlights dieser Tour.

    Nach dem Hintersee müssen deine Beine noch eine kurze Rampe bewältigen, bevor es dann erneut über schöne Forststraßen und entlang des Schwarzbachs wieder hinunter zum Saalachsee geht. Bis Salzburg ist es zwar noch ein gutes Stück, aber zum Glück ist der Rückweg flach und, im Vergleich zu den fünf Anstiegen, sehr entspannt. Zeit genug also, um die viele Eindrücke und Highlights noch einmal Revue passieren zu lassen und in Salzburg anschließend die Beine hochzulegen.

  • Mittelschwer
    04:15
    57,9 km
    13,6 km/h
    580 m
    570 m
    Mittelschwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Schon unmittelbar nach der Stadtgrenze wartet der erste Schotter-Abschnitt auf dich, welcher entlang der Saalach zunächst in das benachbarte Bayern führt. Von dort geht es abwechselnd auf Asphalt und Schotter und immer in Flussnähe bis nach Piding und an den Fuße des Berges Hochstaufen.

    Direkt beim Campingplatz “Staufeneck” beginnt nach der Schrankenanlage ein welliger Gravel-Abschnitt in schöner Waldkulisse. Hinweis: Bei den Abfahrten ist Vorsicht geboten, denn dort “verstecken” sich zwei Querrinnen, welche meistens von Laub verdeckt sind. Ein Verkehrsschild weist dich aber frühzeitig darauf hin.

    Nach diesem Waldstück geht es auf Asphalt und gut beschilderten Radwegen weiter bis nach Bad Reichenhall. Dort fährst du kurz der Bundesstraße entlang und biegst anschließend in eine ruhigere Nebenstraße ein. Es geht nun wieder merklich bergauf und nach der Ortsgrenze setzt der Anstieg auf Schotter fort. Für die stellenweise hart erarbeiteten Höhenmeter wirst du aber erneut mit idyllischer Waldkulisse belohnt, wobei du diese an zwei Stellen kurz schiebend genießen musst.

    Das nächste Gravel-Highlight, benannt nach der Alm “Wolfschwang”, ist eine knapp 4 Kilometer langer Schotter-Abschnitt am Fuße des Untersbergs, welchen du dir aber noch mit einem letzten kurzen, knackigen Anstieg verdienen musst. Nach einer langen Schotter-Abfahrt erreichst du den Latschenwirt, wo die Abfahrt auf Asphalt fortsetzt. Über den Radweg geht es weiter in Richtung Salzburg. Auf dem Heimweg nimmst du noch eine letzte Gravel-Passage mit und rollst danach ganz gemütlich in die Stadt zurück.

  • Schwer
    08:20
    106 km
    12,7 km/h
    1 950 m
    1 950 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Die Osterhorngruppe in den Salzburger Kalkvoralpen sind bei Wanderern und Mountainbikern schon lange ein beliebtes Ausflugsziel. Die schönen Forststraßen, herrlichen Panoramen und abgelegenen Almen lassen sich aber auch problemlos auf einem Gravel Bike entdecken. Und so ist diese Variation der ausgeschilderten Osterhornrunde die ideale Tour, um in den Genuss unzähliger Gravel Highlights zu kommen.

    Die ersten 38 Kilometer und 780 Höhenmeter sind auf Asphalt zurückzulegen und beinhalten Salzburg-Klassiker wie die kurvenreiche Höhenwaldstraße, die beeindruckende Straße entlang der Strubklamm und den idyllischen Hintersee. Nach dem See geht es weiter in Richtung Talschluss, vorbei an den Orten Hintersee und Lämmerbach – wo du gewissermaßen vor den Toren des Gravel Paradieses stehst.

    Der erste Anstieg auf Schotter ist sehr steil und flacht nur stellenweise etwas ab. Die Straße schlängelt sich durch einen dichten Wald hindurch und gibt erst kurz vor der Genneralm den Blick auf das hinter dir liegende Lämmerbachtal frei. Nach diesem ersten harten Anstieg kannst du in der Posch'n Hütte eine wohlverdiente Pause einlegen, bevor du über Schotterpisten in das vor dir liegende Ackersbachtal abfährst. Je nach Können beinhaltet die Abfahrt eine sehr kurze Schiebepassage.

    Nach der Abfahrt geht es vorerst wellig durch das wunderschöne Ackersbachtal hindurch, bevor du weniger Kilometer später erneut bergab fährst. Der Schotter kann hier abschnittsweise etwas grob und lose sein, weshalb du hier besonders konzentriert abfahren solltest.

    Um zum nächsten Highlight, dem Seewaldsee, zu gelangen, musst du erneut einige Höhenmeter erkämpfen – zuerst auf kurvenreichen Asphaltstraßen und anschließend auf abgelegenen Forststraßen. Aber auch auf diesem Abschnitt wirst du mit abwechslungsreicher Landschaft und einem fantastischem Blick auf das Dachsteinmassiv und Tennengebirge belohnt.

    Nach einer kurzen Rast am Seewaldsee geht es auf Asphalt weiter in Richtung Trattberg. Diesen lässt du jedoch rechts liegen und fährst über langgezogene Kurven und bei herrlichem Panorama hinunter nach Bad Vigaun. Von dort aus sind es nur noch wenige Kilometer bis Hallein, wo du dem Radweg entlang des Salzachufers wieder zurück nach Salzburg folgst. Und nach diesem Besuch im Gravel Paradies hast du dir eine erneute Einkehr definitiv verdient – Chapeau!

Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    748 km
  • Zeit
    59:18 Std
  • Höhenmeter
    11 510 m

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