200 Jahre – 200 km: Auf dem langen Fontaneweg von Köpenick nach Potsdam

Wander-Collection von Frank Meyer

Der 200. Geburtstag des Dichters, der im Jahr 2019 gewürdigt wurde, war für mich die Inspiration, um auf Fontanes Spuren im näheren Umkreis von Berlin zu wandern. Setzt man einige der kürzeren offiziellen Einzelwege zusammen, ergibt sich ein zusammenhängender, langer Fontane-Wanderweg. Dieser erstreckt sich von Köpenick im Südosten Berlins in einem etwa 200 Kilometer langen Bogen bis nach Potsdam.

Die ursprünglichen Fontanewege in Brandenburg und im Osten Berlins sind überwiegend bereits zu DDR-Zeiten entstanden. Mithilfe von Hinweisen in seinen Schriften und etwas künstlerischer Freiheit wurden 1988 zum 90. Todestag des Dichters sechs Fontanewege eingeweiht. Sie werden immer noch gepflegt und markiert, sind aber leider etwas aus dem allgemeinen Wanderfokus verschwunden. Dies wird sich hoffentlich im Laufe der Zeit ändern, die Wege und speziell auch dieser lange zusammengesetzte Weg lohnen sich in jedem Fall und bieten vielfältige und abwechslungsreiche Landschaften.

In seinen ‚Wanderungen durch die Mark Brandenburg‘ hat Theodor Fontane viele der am Weg liegenden Orte tatsächlich besucht und sie in den Büchern beschrieben. Welche Wegabschnitte er tatsächlich gewandert ist, lässt sich aber nicht rekonstruieren. Insofern geht es bei den Wegen eher um den lebendigen Wandergeist und die Erkenntnis Fontanes nach seinen vielen Reisen: ‚Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen.‘

Das begleitende, von mir verfasste kleine Wanderbüchlein bekommt ihr bei Books on Demand: bod.de/buchshop/200-jahre-200-kilometer-frank-meyer-9783748183570

Auf der Karte

Touren & Highlights

    03:24
    13,2 km
    3,9 km/h
    40 m
    40 m

    Heute Nachmittag bin ich endlich mal den relativ kurzen Fontaneweg F1 im Berliner Stadtgebiet gewandert, nachdem ich eine verlässliche Quelle zum Streckenverlauf von der Touristinformation Treptow-Köpenick gefunden habe, und die müssen es ja wissen.Die Strecke war mir wohlbekannt, sie ist fast identisch sowohl mit einem der Berliner Grünen Hauptwege als auch mit dem Paul-Gerhardt-Weg. Leider war die Markierung nur sporadisch im ersten Teil der Strecke vorhanden, im zweiten Teil fehlte sie komplett.Der Tourverlauf ist ganz schön, vom Müggelsee sieht man kaum etwas, aber hier liegt der Fokus auch eher auf der Dahme, die Fontane mit dem Schiff befuhr. Somit wandelt man tatsächlich bei dieser Tour auch etwas auf Fontanes Wegen bei der Dahme-Fährüberfahrt von Wendenschloss nach Grünau.----------------Infos und Tourbeschreibung:Diese Tour beginnt am S-Bahnhof in Köpenick. Durch die Borgmannstraße, die Parrisiusstraße und die Weinbergstraße geht es zunächst zum Bellevuepark, der der Alten Erpe folgend nach Südwesten hin durchquert wird. Nach Überquerung der Friedrichshagener Straße führt der Weg hinab zur Alten Spree und folgt dieser bis zur Dammbrücke.Hier wird abgebogen auf den Promenadenweg am Dahme-Ufer der Altstadt, es wird das Rathaus passiert und der Weg führt auf der Straße ‚Alt-Köpenick‘ auf das Schloss zu. Im kleinen Schlosspark habe ich als Exkurs eine Runde gedreht, die nicht Bestandteil des Fontanewegs ist, sich aber anbietet. Nun wird der Müggelheimer Straße gefolgt, dann geht es am Amtswäldchen entlang zum Stichkanal und diesem durch einen kleinen Park gefolgt. Der Kanal wird an der Wendenschloßstraße überquert und der Weg führt an der dortigen Plattenbauzeile vorbei bis zu deren Ende, dann geht es an der Salvador-Allende-Brücke wieder ans Spreeufer.Nun wird dem sehr schönen Uferweg gefolgt, der zunächst von Kleingärten, Bootshäusern und Anlegestellen gesäumt ist, anschließend geht es weiter auf einem tollen Waldweg mit vielen Badestellen nah am Ufer bis zur Mündung der Spree in den Müggelsee.Ab hier wird eine Weile der asphaltierten Müggelseepromenade gefolgt, dann zum Chausseehaus abgebogen und der Müggelheimer Damm überquert. Danach führt der Weg durch den Wald an den Sümpfen des LSG Neue Wiesen vorbei zu einer kleinen Waldsiedlung, dann an weiteren Sümpfen vorbei zum Schwarzen Weg. Diesem wird anschließend gefolgt wieder in die südlichen Wohngebiete von Köpenick hinein, nach einem Abschnitt über die Müggelbergallee ist an deren Ende der Fähranleger an der Dahme erreicht.Nach der Überquerung der Dahme (BVG-Kurzstreckenticket reicht aus) wird abschließend der Wassersportallee immer geradeaus gefolgt bis zum S-Bahnhof Grünau, an dem diese Tour endet.

    04:18
    16,7 km
    3,9 km/h
    50 m
    50 m

    Heute bin ich nun den letzten verbliebenen Fontaneweg im Berliner Umland beziehungsweise Stadtgebiet, den F2, gewandert. Die Markierungen des Originalwegs waren so gut wie nicht mehr vorhanden, er verläuft ganz im Südosten und endet an der Stadtgrenze. Infos zum Verlauf unter: tkt-berlin.de/wandern-fontane-2.html.Die Angaben dort sind allerdings nicht ganz korrekt, ab der Berliner Stadtgrenze bis Königs Wusterhausen handelt es sich bereits um den längeren Fontaneweg des Landkreises Dahme-Spreewald.Leider verläuft der recht kurze Fontaneweg F2 sehr monoton auf der Grünauer Sportpromenade und durch die Wohngebiete von Karolinenhof mit nur wenigen Zugängen zur Dahme, weshalb ich aus dem Weg eine Rundstrecke gebaut habe, die in einer Richtung komplett durch das wesentlich schönere NSG Krumme Lake führt. ‚Wendepunkt‘ ist die Tramstation ‚Zum Seeblick‘ in Schmöckwitz, hier kann man den Fontaneweg in Richtung Königs Wusterhausen anschließen.Die Tour kann ich zumindest in dieser Konstellation empfehlen, schöner noch ist allerdings, die Strecke durch das NSG Krumme Lake mit dem nördlichen Uferweg entlang der Dahme inklusive zwei Fährfahrten zu kombinieren.------------------Infos und Tourbeschreibung:Dies ist eine Rundtour, sie beginnt und endet am S-Bahnhof in Grünau. Nach Überquerung des breiten ‚Adlergestells‘ führt der Weg direkt in den Wald hinein. Am Waldspielplatz Grünau vorbei geht es weiter quer durch den Wald, bis auf die Straße ‚Zur Uferbahn‘ neben der durch den Wald führenden Tramstrecke gestoßen wird. Dahinter führt der Weg wieder in den Wald, um die Siedlungsgebiete herum und am Waldfriedhof vorbei zur Waldgaststätte Hanff's Ruh.Hier beginnt der sehr schöne, gewundene Pfad entlang des Sumpfgebiets der Krummen Lake über einige Kilometer. Oft hat man dabei die Wahl, den schmalen Trampelpfad nah am Gewässer oder aber den breiteren, meist etwas vom Gewässer entfernten Weg durch den Wald zu nutzen. Der Weg führt anfangs entlang der nördlichen Seite des Sumpfgebiets, kurz vor dessen Ende wird dann auf die südliche Seite gewechselt.Nach Überquerung der Schappachstraße geht es durch den Wald um Karolinenhof herum, dann auf dem Radduscher Weg in die Wohngebiete hinein und zum Krimnitzer Weg, wo sich noch einmal ein schöner Waldabschnitt anschließt bis zum Ortsbeginn von Schmöckwitz mit der Tramhaltestelle ‚Zum Seeblick‘. Über die Windwallstraße und durch den Wald in Ufernähe führt der Weg danach zurück nach Karolinenhof. Dort geht es weiter durch ruhige Wohngebiete, der Rohrwallallee und der Rehfeldtstraße folgend, bis zum Dorfteich. Hier beginnt nun die Sportpromenade, eine ruhige Asphaltstraße, die sich parallel zur ‚schönsten Berliner Tramstrecke‘ hinzieht. Nach dem Bootshaus Richtershorn kann man aber ebenfalls Trampelpfade direkt am Ufer der Dahme nutzen, die wesentlich schöner sind. An diesen Abschnitt schließt sich der Exkurs zur ‚Bammelecke‘ an, einer beliebten Badestelle in dieser Gegend, die über Waldwege an die Sportpromenade angebunden ist.Anschließend geht es weiter entlang von Bootshäusern, dem Olympiastützpunkt Rudern und Kanu sowie den Regattatribünen der Olympiade von 1936, zunächst noch auf der Sportpromenade, dann auf der Regattastraße. Danach ist wieder Grünau erreicht, über die Büxensteinallee wird abgebogen und nach einem kurzen Waldabschnitt ist abschließend wieder der S-Bahnhof Grünau erreicht.

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  • 02:32
    15,5 km
    6,1 km/h
    60 m
    40 m

    Heute nur eine kleine Fontanewegetappe am Berliner Stadtrand, nachdem meine ursprünglich geplante Tour wegen kurzzeitigem S-Bahnchaos geplatzt war.Die Etappe war ganz nett, den größten Teil kannte ich bereits von anderen Touren. Vom Zeuthener See bekommt man leider kaum etwas zu sehen, außer an einigen sehr versteckt liegenden öffentlichen Zugängen sowie an drei kleinen Parks in Zeuthen und am Strandbad Eichwalde.Im Bereich zwischen Wildau und dem Funkerberg Königs Wusterhausen hatte mir der Verlauf des Paul-Gerhardt-Wegs deutlich besser gefallen als der Fontaneweg.Die Markierung des Weges auf dieser Etappe war erstklassig, sehr positiv überrascht haben mich die QR-Codes auf den Wegweisern (Link öffnet die Strecke bei GPSies), das ist endlich Wandern im 21. Jahrhundert!Meine Aufzeichnung ist heute wieder uneditiert, weil es in Wildau einen kurzen Waldabschnitt gibt, dessen Weg nicht im Kartenmaterial von Komoot existiert. Alle Bilder sind leicht nachbearbeitet.---------------------Infos und Tourbeschreibung:Diese Etappe beginnt am Bahnhof in Königs Wusterhausen. Über die Storkower Straße und die Gerichtsstraße geht es direkt hinein in den Schlosspark, in dem eine kleine Runde gedreht wird. Nach Umrundung des Schlosses wird der Kreuzkirche gegenüber ein kurzer Besuch abgestattet, dann geht es über die Berliner Straße moderat hinauf auf den Funkerberg mit dem von weitem sichtbaren Sendemast.Über den ‚Goethebahn‘-Radweg führt der Weg im Wald zur Autobahn und nach deren Überquerung als Baumallee über die Felder nach Hoherlehme. Der kleine Ort wird entlang der Dorfaue durchquert, dann geht es durch ein kleines Waldstück zum Neubaugebiet Röthegrund in Wildau, das durchquert wird. Anschließend führt der Weg an zwei kleinen Teichen vorbei in das schöne Naturschutzgebiet Höllengrund und im Tal durch dieses hindurch nach Miersdorf.Nach Durchquerung des Dorfes wird dem Hankelweg sehr schön durch den Wald gefolgt nach Zeuthen hinein, in einem Bogen geht es dort zum Fontaneplatz an der Dahme, an dem Theodor Fontane tatsächlich einen Teil seines Werkes ‚Irrungen, Wirrungen‘ verfasste. Nun wird im Prinzip bis zum Ende der Etappe immer dem Ufer des Zeuthener Sees gefolgt, da dieser aber am westlichen Ufer fast komplett zugebaut ist, gibt es nur wenige öffentliche Zugänge, die man daher unbedingt nutzen sollte, um einen Blick auf den See zu erhaschen.Zwei weitere Grünanlagen mit Seezugang werden in Zeuthen passiert, in Eichwalde folgt ein großer Sandstrand, bevor am nördlichen Siedlungsende von Eichwalde mit der Berliner Stadtgrenze ebenfalls das nördliche Ende des Fontanewegs des Landkreises Dahme-Spreewald erreicht ist.

    05:29
    21,5 km
    3,9 km/h
    40 m
    50 m

    Nach mehreren Anläufen heute meine letzte Etappe auf dem Fontaneweg des Landkreises Dahme-Spreewald, von Kolberg nach Königs Wusterhausen.War insgesamt eine ganz schöne Etappe, vor allem im ersten Drittel. Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir das kleine Waldgebiet mit den Tonteichen in Neue Mühle. Leider ist bei dieser Tour der dominante Krüpelsee fast komplett zugebaut, sodass sich kaum öffentliche Zugänge ergeben. Der Siedlungsanteil dieser Etappe war für meinen Geschmack ebenfalls etwas zu hoch.Mein kleines Fazit zum Fontaneweg des Landkreises Dahme-Spreewald: alles in allem ein sehr schöner längerer, zusammenhängender Wanderweg mit einigen kleinen ‚Durststrecken‘. Für mich hat der Wegverlauf viele Lücken geschlossen in Gebieten, die ich bisher noch nicht ganz so gut kannte. Wie schon bei den Fontanewegen in Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming sage ich aber auch abschließend hier: Am Ende zählt der historische Bezug zu Theodor Fontane, und dieser wird sehr gut in eine abwechslungsreiche Wanderstrecke umgesetzt.---------------Infos und Tourbeschreibung:Diese Etappe startet an der Bushaltestelle ‚Dorf‘ in Kolberg. Nach einem kurzen Stück auf der Dorfstraße in nördlicher Richtung ist gleich die schöne Badestelle am Wolziger See erreicht. Auf einem leicht zugewachsenen Wiesenweg wird dem Ufer des Sees in geringem Abstand gefolgt, dann dem Blossiner Fließ bis zur Kreisstraße. Nach Überquerung des Fließes geht es weiter auf der Kreisstraße nach Blossin hinein und durch den Ort hindurch auf der Hauptstraße.Nun folgt ein sehr schöner und langer Abschnitt auf dem Blossiner Stieg über gut vier Kilometer geradeaus durch den Wald nach Bindow. Die kleine Siedlung wird durchquert, dann geht es weiter auf einer Nebenstraße, dem Kablower Weg, über gut drei Kilometer bis nach Kablow hinein. Nach Umrundung des Dorfangers führt der Weg über die Fontanestraße durch den Ort hindurch mit Besuch einer schönen Badestelle am Krüpelsee, danach wird auf dem Damm die Verbindung zwischen Krüpelsee und Zernsdorfer Lankensee überquert und Zernsdorf ist erreicht.Hier wird zunächst der Hauptstraße gefolgt, dann kann für eine Weile auf eine Sandpiste direkt neben der Bahnstrecke ausgewichen werden. Ein ehemaliges Industriegebiet, von dem nur noch der Wasserturm übriggeblieben ist, und auf dem eine große Neubausiedlung angelegt wurde, wird in der Folge durchquert mit kurzer Visite am Krüpelsee, danach wird wieder dem Ufer ‚indirekt‘ gefolgt an den Seegrundstücken vorbei, ohne den See zu Gesicht zu bekommen. Am Erlenweg im Ortsteil Neue Mühle wird abgebogen vom See weg zu einem schönen kleinen Waldgebiet mit zwei Tonteichen, die beide umrundet werden.Der Weg führt anschließend am Wassergraben entlang zur Dahme und folgt dem Gewässer zur Schleuse Neue Mühle, die überquert wird. Über den langgezogenen Kirchsteig geht es abschließend durch Wohngebiete zum Bahnhof in Königs Wusterhausen, an dem diese Etappe endet.

    03:56
    23,3 km
    5,9 km/h
    40 m
    30 m

    Und heute wieder ein Stück des Fontanewegs im Landkreis Dahme-Spreewald, das mir ganz gut gefallen hat.Leider war aber auf dieser Etappe der Asphaltanteil relativ hoch und wie so oft in Brandenburg waren viele Uferzugänge der Seen durch Privatgrundstücke, Bootshäuser und Camping- und Ferienanlagen versperrt.Da es wieder einige kurze Abschnitte auf Wegen gab, die im Komoot-Kartenmaterial nicht existieren, ist die GPX-Aufzeichnung uneditiert. Nur die Fotos habe ich leicht nachbearbeitet.--------------------Infos und Tourbeschreibung:Diese Etappe startet an der Bushaltestelle am Dorfanger in Kolberg. Zunächst wird knapp zwei Kilometer der einsamen Nebenstraße ‚Am Langen See‘ Richtung Prieros gefolgt, dann nach Passieren eines großen Gestüts in ein heideartiges Waldstück abgebogen. Im späteren Verlauf führt ein Waldweg sehr schön geradeaus auf Prieros zu.Nach einer kurzen Runde um den Dorfanger mit der sehenswerten Kirche in Prieros wird die Dahme überquert, gleich danach führt ein Weg an verstreuten Siedlungen vorbei zum KJF-Erholungszentrum, das zum Ufer des Huschtesees hin umrundet wird. Nun folgt ein sehr schöner Abschnitt, bei dem meist auf einem schmalen Pfad dem Ufer des Huschtesees und später dem Ufer des Schmöldesees gefolgt wird. Dabei wird im Verlauf auch der große Naturcampingplatz ‚D66‘ komplett am Ufer passiert, kurz nach einer sehr großen und schönen Badestelle am Schmöldesee wird dann das Gewässer verlassen. Nun wird das Naturschutzgebiet Dubrow im großen Bogen umrundet. Der Weg verläuft auf gut zwei Kilometern geradeaus auf das Forsthaus zu, um danach im 90-Grad-Winkel abzuknicken und in Richtung des Hölzernen Sees weiterzuführen. Hier wird ebenfalls ein großer Campingplatz außen passiert, vom See selbst bekommt man leider kaum etwas zu sehen. Dem schmalen Waldweg neben der Lübbener Chaussee wird gefolgt bis nach Neubrück hinein, dann geht es weiter auf einer Sandpiste am Klein Köriser See entlang bis zum gleichnamigen Ort.Nach der Durchquerung von Klein Köris entlang der Chausseestraße schließt sich noch einmal ein sehr schöner Uferabschnitt direkt am Wasser an, dann führt der Weg entlang von Auen zum Großen Moddersse, dessen Ufer in einem weiten Abstand gefolgt wird. Anschließend wird wieder auf die Chausseestraße getroffen, dort wird dem Radweg gefolgt bis nach Groß Köris hinein. Nach Durchquerung des Ortes auf der Berliner Straße ist abschließend mit dem Bahnhof Groß Köris das Ziel dieser Etappe erreicht.

    03:17
    19,4 km
    5,9 km/h
    50 m
    60 m

    Und schon wieder ein Stück Fontaneweg heute, ich bin bereits mitten drin im Abwandern des Fontanewegs des Landkreises Dahme-Spreewald. Im Titel steht ‚Variante‘ in Klammern, da ich zwischen Hohe Mühle am Tornower See und Teupitz abweichend einen weiten Bogen eingebaut habe, der im Prinzip dem 66-Seen-Weg entspricht und außerdem noch den tollen Briesensee umrundet.Witzigerweise fand ich heute die Stellen am schönsten, die ich selbst an die offizielle Etappe ‚drangebaut‘ hatte. ;-)
    Speziell der – teils inoffizielle – Pfad um den abgelegenen, grünlich schimmernden Briesensee ist einfach sensationell. Für mich übrigens vollkommen unverständlich, warum der 66-Seen-Weg den Briesensee nicht beinhaltet.
    Ansonsten war die Markierung wieder einwandfrei und die Qualität der Original-Etappe ganz ok, allerdings weniger attraktiv als die Etappe Waldeck – Zossen.Da gleich am Anfang ein längeres Wegstück nicht im Kartenmaterial von Komoot planbar ist, habe ich heute die uneditierte Originalaufzeichnung so belassen wie sie war. ----------------Infos und Tourbeschreibung:Diese Etappe des Fontanewegs des Landkreises Dahme-Spreewald startet an der Bushaltestelle Töpchin/Waldeck, gleich am Ortsausgang führt der Weg durch eine schmale Schneise bergauf durch den Nadelwald. Oben angekommen wird einer sehr breiten Schneise auf dem Feldweg am Rand gefolgt und nach einer weiteren Abbiegung wird eine markante Kreuzung auf dem Egsdorfer Berg erreicht. Durch die Kleingartenkolonie Tornow's Idyll geht es bergab zur Chausseestraße, auf der der Ort Egsdorf komplett durchquert wird.Auf Höhe der Dorfaue ergibt sich der einzige öffentliche westliche Zugang direkt zum Teupitzer See an der Badestelle, am südlichen Ortsausgang wird weiter der Chausseestraße gefolgt an der Kleinen Mühle vorbei, dann abgebogen zur Siedlung an der Mittelmühle. Danach führt der Weg am Waldrand entlang und an Viehweiden vorbei bis zur Hohen Mühle am Tornower See. Der offizielle Fontaneweg biegt hier sofort ab und führt sehr direkt auf die Stadt Teupitz zu, ich habe einen großen Zusatzbogen eingebaut wie folgt:Zunächst wird dem schmalen Pfad am Ufer des Tornower Sees gefolgt, dann abgebogen auf den Naturlehrpfad, der in einem etwa zwei Kilometer langen Abstecher den toll gelegenen Briesensee umrundet. Hier sollte man auf jeden Fall den Pfad wählen, der immer nah am Ufer bleibt. Danach wird wieder auf den Tornower See getroffen und diesem ufernah gefolgt bis nach Tornow hinein. Nach Durchquerung des Dorfes wird nun dem Ufer des ebenfalls sehr schönen Tütschensees gefolgt, danach geht es bergab über die Felder nach Teupitz, wo wieder auf den Originalverlauf des Fontanewegs getroffen wird.Über die Baruther Straße gelangt man zum Markt, etwas versteckt liegt dahinter die Heilig-Geist-Kirche und daneben der kleine Fontane-Park mit der Neuen Seebrücke in den Teupitzer See hinein. Das Städtchen wird anschließend über die Bahnhofstraße verlassen, es schließt sich der Löptener Weg an und nach einem längeren Waldabschnitt wird auf dem Halber Weg eine Waldrandsiedlung bei Schwerin passiert. Über die Berliner Straße wird die Autobahn unterquert, danach ist direkt am Rand von Groß Köris mit dem dortigen Bahnhof das Ziel dieser Etappe erreicht.

    06:44
    26,3 km
    3,9 km/h
    80 m
    90 m

    Heute meine letzte Etappe auf dem Fontaneweg F4 oder zumindest die letzte Etappe von der Strecke, die ich für den F4 halte. Fakt ist, dass der F4 irgendwo zwischen Zossen und Waldeck in den Fontaneweg des Landkreises Dahme-Spreewald (‚Mit der Sphinx auf der Dahme‘) übergeht, der dann weiter im großen Bogen nach Königs Wusterhausen und am Ende zur Berliner Stadtgrenze führt.Die Strecke hat mir sehr gut gefallen, wenn auch der Abschnitt entlang des Nottekanals mit knapp sechs Kilometern Länge am Ende etwas monoton war. Die Markierungsqualität des Weges, auf die ich heute besonders geachtet habe, war sehr gut. Man hätte den Weg auch alleine anhand der Markierungen wandern können.Mein kleines Fazit zum F4 beziehungsweise zu dem, was ich für den F4 von Potsdam bis nach Waldeck halte: Es sind einige sehr schöne Ecken dabei, die ich von meinen bisherigen Touren in den Landkreisen PM, TF und LDS noch nicht kannte. Speziell in Teltow-Fläming gab es aber einige unliebsame Straßenpassagen und die mit Abstand schlechteste und lückenhafteste Markierung des Fontanewegs. In Potsdam sollte man den Weg von Osten in die Stadt bei Bergholz-Rehbrücke enden lassen oder ihn parallel zum E10 weiterführen, das hätte Theodor Fontane sicher auch so gewollt. ;-)---------------------------Infos und Tourbeschreibung:Diese Etappe beginnt an der Bushaltestelle in Töpchin/Waldeck. Von der Hauptstraße wird gleich abgebogen auf eine schmale Teerstraße über die Felder in Richtung der Fontaneklinik. Am Waldrand geht der Weg über in eine breite Forst-Schlaglochpiste, auf Höhe des südlichen Töpchiner Sees rate ich unbedingt dazu, kurz den Fontaneweg zu verlassen und am Ufer des herrlichen stillen Sees weiterzugehen. Belohnt wird man mit einem schönen ‚geheimen Rastplatz‘ direkt am See. Kurz vor dem Forsthaus wird wieder auf den breiten Forstweg eingeschwenkt, auf dem es ein ganzes Stück weitergeht.Später wird der Forstweg von einer Pflasterstraße abgelöst, die auf den nördlichen Töpchiner See trifft. Dieser lässt sich sehr schön direkt am Ufer auf einem schmalen Pfad passieren, danach geht es auf einem Waldweg zum Ortseingang von Motzen. Das Dorf wird komplett in nördlicher Richtung durchquert, man sollte dabei aufpassen, um die wenigen öffentlich zugänglichen Stellen am Ufer der Motzener Sees nicht zu verpassen. Kurz nach der großen offiziellen Badestelle wird abgebogen in den Galluner Forst und dieser komplett durchquert.Nach dem folgenden Abschnitt über die Felder führt der Weg kurz nach Gallun hinein, um am Ortsausgang wieder über die Felder abzuzweigen zur alten Bahnstrecke hin. Der Bahnstrecke wird auf einem Feldweg gefolgt bis zum Ostbahnhof Mittenwalde, dann geht es weiter entlang der Rathausstraße am Paul-Gerhardt-Haus vorbei zum südwestlichen Ortseingang von Mittenwalde. Für diejenigen, die den historischen Stadtkern von Mittenwalde noch nicht kennen, empfehle ich unbedingt eine kleine zusätzliche Runde.Ab der Schleuse Mittenwalde wird nun über etwa sechs Kilometer dem Nottekanal gefolgt, teilweise ist der Weg sehr schön, teilweise aber auch manchmal leicht zugewachsen oder sumpfig. An der nicht mehr vorhandenen Luchbrücke wird schließlich abgezweigt über die Felder nach Zossen. Hier führt der Weg zunächst an Wohnsiedlungen vorbei, dann wird der Friedhof umrundet. Über die Mittenwalder Straße und die Baruther Straße geht es weiter zum Marktplatz und der Kirche, dann abschließend durch den kleinen Stadtpark zum Bahnhof, an dem diese Etappe endet.

    04:14
    25,8 km
    6,1 km/h
    50 m
    70 m

    Heute wieder eine Etappe auf dem Fontaneweg F4, von der ich einige Abschnitte bereits vorab kannte.Die Etappe ist insgesamt ziemlich abwechslungsreich und richtig schön, speziell für Teltow-Fläming ist ein toller Seeabschnitt wie hier (Großer Gadsdorfer See) eher eine Seltenheit und die Mischung von Kanälen, Wäldern und Freiflächen hat prima gepasst. Für Gelegenheitswanderer könnten die langen einförmigen Abschnitte am Anfang und am Ende aber problematisch sein.Im Gegensatz zum Originalverlauf des F4 (und auch des 66-Seen-Wegs) rate ich dazu, wie bei dieser Tour gemacht, dem östlichen Seeufer des Großen Gadsdorfer Sees etwas länger zu folgen und dann den schmalen Weg über den Höllenberg zu nehmen.Die GPX-Touraufzeichnung ist heute wieder uneditiert, alle Bilder sind aber nachbearbeitet.---------------------Infos und Tourbeschreibung:Diese Etappe beginnt am Bahnhof in Trebbin, nach Unterquerung der Gleisanlagen geht es zunächst an großen Gewerbebetrieben vorbei durch die Industriestraße zum Klärwerk, dort wird noch einmal der Bahnlinie nah gefolgt bis zum Amtgraben, wo der schöne Teil der Wanderung beginnt.Am Anfang wird dem breiten, von Bäumen gesäumten Amtgraben sehr schön auf einem Plattenweg gefolgt, dann am Wehr des Christinendorfer Grenzgrabens abgezweigt. Anschließend führt der Plattenweg an einem weiteren, namenlosen Wassergraben entlang in einem großen Bogen um Trebbin herum über die Felder. Am Ende dieses Abschnitts wird abgebogen nach Christinendorf hinein, an der Kirche vorbei wird der Ort wieder verlassen und es geht recht lange geradeaus durch einen Windpark.Danach wird die Kreisstraße überquert, das Gelände eines Modellflugplatzes durchquert und durch den Wald führt der Weg hinunter zum sehr schönen Großen Gadsdorfer See. Der See wird fast komplett umrundet, im Gegensatz zum Originalverlauf des F4 rate ich dazu, wie bei dieser Tour gemacht, dem östlichen Seeufer des Großen Gadsdorfer Sees etwas länger zu folgen und dann den schmalen Weg über den Höllenberg zu nehmen. Weiter geht es dann am Waldrand entlang und durch große Agrarflächen, bevor wieder in ein großes, zusammenhängendes Waldgebiet um den Saalower Höllenberg abgebogen wird.Nach Durchquerung des Waldes wird Saalow erreicht, in dem Ort sind vor allem die Scheunenwindmühle und die Paltrockwindmühle besonders sehenswert. Kurz vor dem Ortsausgang geht es in einem Schlenker um die Siedlung herum, dann wird auf einen Dammweg abgebogen, der erhöht durch das dortige Sumpfgebiet führt. Entlang der stillgelegten Bahntrasse wird anschließend der Erlebnisbahnhof Mellensee erreicht, danach führt der Weg über die Bahnhofsallee zum Nottekanal.Über gut vier Kilometer wird nun dem herrlichen Promenadenweg am Nottekanal gefolgt bis zum Ortseingang von Zossen, dort wird abgezweigt über die Straße ‚An den Wulzen‘ und dieser gefolgt bis auf Höhe des Bahnhofs, der abschließend durch die Fußgängerunterführung erreicht wird.

    08:03
    30,5 km
    3,8 km/h
    200 m
    200 m

    Mein neues Projekt ist der Fontaneweg F4, deshalb habe ich heute gleich auf diesem eine Etappe – die wahrscheinlich schönste – absolviert, von Saarmund nach Trebbin. Auf dieser Tour gilt es für brandenburgische Verhältnisse recht viele Höhenmeter zu bewältigen, die ‚Bergabschnitte‘ am Ziebchenberg, am Eichberg und in den Glauer Bergen sind allesamt sehr schön und äußerst empfehlenswert. Außerdem gibt es einige schöne Abschnitte an Fließgewässern und Gräben entlang, dafür keine Seen.Dicker Minuspunkt ist allerdings ein etwa zwei Kilometer langer Abschnitt auf der viel befahrenen Landstraße nach Blankensee, hier wird einfach die durchgehende Wanderweg-Markierung ‚ausgesetzt‘, was ich so leider schon oft erlebt habe.In den Waldgebieten dieser Tour zwischen Saarmund und Tremsdorf wurden übrigens Teile der preisgekrönten Serie ‚Dark‘ gedreht. Mir hatte speziell dieses Waldgebiet bereits letztes Jahr auf dem E10 besonders gut gefallen und ich muss den Location-Scouts der Serie ein dickes Kompliment machen.Leider sind witterungsbedingt heute viele Fotos über- oder unterbelichtet und entsprechen trotz umfangreicher Nachbearbeitung nicht ganz meinem Standard.Zwei Anmerkungen noch zum Tourverlauf:
    1. In den Saarmunder Bergen ist mein F4-Anschluss nicht ganz korrekt (er entspricht eher dem E10). Den korrekten Anschluss hole ich bei der Etappe Richtung Potsdam nach.
    2. Im Ostbereich der Glauer Berge führt der F4 über einen schmalen Pfad bergauf, der im Kartenmaterial von Komoot fehlt. Den nächstgelegenen parallel verlaufenden Weg habe ich in der Aufzeichnung integriert.
    -----------------Infos und Tourbeschreibung:Eine kurze Anmerkung vorab: Da mir der aktuellste F4-Streckenverlauf nicht als verlässliche GPX-Datei vorlag, wird erst am Flugplatz Saarmund in den F4 eingestiegen. Der fehlende Teil wird an die kommende Etappe in Richtung Potsdam angehangen.Diese Etappe beginnt am Bahnhof in Saarmund. An den Gleisen entlang geht es zunächst zur Mühlenstraße und auf dieser nach Überquerung der Nuthe in den Ort hinein. In der Folge wird der Ort erst südlich bis zum Friedhof, dann über die Bergstraße in westlicher Richtung durchquert. Um den Sportplatz herum wird eine Schleife über den ‚Natur-Aktiv-Pfad‘ gedreht, bevor es bergauf auf den Gipfel des Eichbergs geht. Nach einer Umrundung des sandigen Gipfelplateaus führt der Weg sehr schön hinab durch den Wald und trifft auf die Zufahrtsstraße zum Flugplatz Saarmund.Um auf die andere Seite des Berliner Autobahnrings zu gelangen, wird diesem ein Stück weit gefolgt und er wird an der Weinbergstraße unterquert. Nach einem weiteren Stück entlang der Autobahn in entgegengesetzter Richtung biegt der Waldweg in südwestlicher Richtung ab und führt geradeaus auf eine ruhige Umgehungsstraße zu, der danach ein kurzes Stück weit gefolgt wird. Hier beginnt nun ein sehr schöner Abschnitt, ein schmaler Wanderpfad schlängelt sich entlang der Hügel durch den Wald mit für brandenburgische Verhältnisse erstaunlichem Höhenprofil rund um den Ziebchenberg, bevor am Waldrand auf die Kreisstraße getroffen wird.Nun führt der Weg in das Naturschutzgebiet der Nuthe-Nieplitz-Niederung, auf sehr langen und geraden Wegabschnitten geht es meist von Wassergräben begleitet durch die scheinbar endlosen Ebenen der Sumpfwiesen und Weideflächen. Östlich von Tremsdorf wird der begleitende Königsgraben verlassen und der Weg führt zwischen dem Grössinsee und dem Schiasser See hindurch zur Landstraße. Der recht viel befahrenen Landstraße muss dann leider mangels Alternativen etwa zwei Kilometer weit gefolgt werden bis in den Ort Blankensee hinein.Durch den beliebten Ausflugsort wird eine Runde gedreht, wobei auch der kleine Schlosspark durchquert wird, dann wird Blankensee wieder in Richtung der Glauer Berge verlassen. Auf meist schmalen und teils sehr sandigen Pfaden werden zunächst die westlichen, dann die östlichen Berge durchwandert, durch die interessanten Krüppelkiefer-Formationen im heideartigen Gelände wirkt die Landschaft hier sehr einzigartig. Vorsicht ist bezüglich der Wegmarkierungen geboten: Der F4 verläuft hier teilweise auf sehr schwer erkennbaren Pfaden. Es lohnt sich daher, einen Blick mehr als üblich auf die Markierungen an den Bäumen im Umkreis der Wege zu werfen.Zwischen Mietgendorf und Kleinbeuthen werden die Glauer Berge verlassen, danach geht es über einen sehr breiten Forstweg in südöstlicher Richtung weiter, dann wird abgebogen zur Nuthe hin. Bis zum Großbeuthener Wehr muss ein schmaler Trampelpfad am Ackerrand genutzt werden, danach begleitet ein herrlicher Wiesenweg den Flussverlauf über gut drei Kilometer bis nach Trebbin hinein und zum dortigen Wehr. Am Schwimmbad vorbei geht es über die Beelitzer Straße zum Markt mit dem Rathaus und der Kirche, dann über die Berliner Straße, die Goethestraße und den Nöhringswinkel zur Bahnhofstraße. Abschließend wird über die Parkstraße mit dem Bahnhof der Endpunkt der Etappe erreicht.

    05:37
    21,8 km
    3,9 km/h
    100 m
    100 m

    Heute nun wieder eine Etappe auf dem Fontaneweg F4, nach anfänglichen Schauern war das Wetter eigentlich ganz okay zum Wandern.Einige Abschnitte der Tour kannte ich bereits, ein langes Stück an der Nuthe entlang zwischen Saarmund und Schlaatz war aber neu für mich. Von einigen Eindrücken war ich sehr positiv überrascht, habe jetzt andererseits aber auch einmal einige ‚Schattenseiten‘ von Potsdam gesehen, die nicht so recht zum Parks-und-Schlösser-Disneyland-Image der Stadt passen.Speziell den Nutheverlauf auf Höhe von Bergholz-Rehbrücke und den Blick vom Saarmunder Berg kann ich sehr empfehlen.Einige Anmerkungen zum Streckenverlauf:
    - am Anfang habe ich eine große Runde durch die schönen Saarmunder Berge angefügt, da sie – im Gegensatz zum E10 – überhaupt nicht in den F4 integriert sind, was mich sehr erstaunt hat
    - meine Variante beinhaltet den Gipfel des Saarmunder Bergs selbst, der eine relativ gute und imposante Aussicht bietet
    - wie ebenfalls beim E10 kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, warum der ungepflegte und sehr sumpfige Weg an der Autobahn entlang westlich von Saarmund Bestandteil des F4 ist und der eigentlich ganz schöne Ort komplett umgangen wird
    - die Schäfersee-Runde am Stern in Potsdam habe ich angefügt, da es wie ich finde absolut Sinn macht und keinen Umweg bedeutet
    - den Aradosee habe ich umrundet und nicht nur passiert wie im Originalverlauf des F4 vorgeschrieben
    - in Höhe von Schlaatz bin ich nicht an den tristen Plattenbauten vorbeigewandert, sondern habe die andere Uferseite der Nuthe genutzt, der schmale Pfad dort ist teilweise ganz schön, aber auch etwas schwer begehbar
    ---------------------Infos und Tourbeschreibung:Diese Etappe beginnt am Bahnhof in Saarmund. An den Gleisen entlang geht es zunächst zur Mühlenstraße und auf dieser nach Überquerung der Nuthe in den Ort hinein. In der Folge wird der Ort erst südlich über die Potsdamer Straße und die Kreuzstraße, dann über die Bergstraße in westlicher Richtung durchquert. Um den Sportplatz herum wird eine Schleife über den ‚Natur-Aktiv-Pfad‘ gedreht, bevor es bergauf auf den Gipfel des Eichbergs geht. Nach einer Umrundung des sandigen Gipfelplateaus führt der Weg sehr schön hinab durch den Wald und trifft auf die Zufahrtsstraße zum Flugplatz Saarmund.Hier beginnt der eigentliche Einstieg in den Fontaneweg F4. Am Flugplatz vorbei führt der Weg im sandigen, heideartigen Gelände in Richtung des Saarmunder Bergs und dann – in dieser Variante – der Markierung des E10-Fernwanderwegs folgend auf diesen hinauf. Nach Genuss der tollen Aussicht von oben geht es wieder hinab zum Originalverlauf des F4 und der Heide am Waldrand folgend bis hinunter zur Landstraße. Nach Überquerung der Straße führt der Weg parallel zur Autobahn etwas abenteuerlich am Rand der dortigen sehr feuchten Sumpfwiesen entlang bis zum Auftreffen auf die Bahntrasse.Auf einem Feldweg wird den Gleisen ein Stück weit gefolgt, dann die Bahnlinie unterquert und nach einem sehr kurzen Abschnitt durch den Wald eine weitere Bahnstrecke unterquert. Durch den Wald geht es wieder zur Landstraße und nach deren Überquerung durch ein wildes Brachgelände und an Viehweiden vorbei zur Nuthe. Hier beginnt der schönste Abschnitt, der Nuthe wird auf einem tollen schmalen Pfad entlang von Weiden und Koppeln gefolgt über etwa eineinhalb Kilometer bis zum Wehr in Bergholz-Rehbrücke.Dort wird die Nuthe kurz verlassen und eine kleine Siedlung durchquert, anschließend wird wieder der Nuthe gefolgt, entlang der Drewitzer Nuthewiesen mit Blick auf das neue Heizkraftwerk und die gigantische Ruine des ehemaligen Heizwerks direkt daneben. Danach biegt der Weg ab an alten Industriegleisen und an einem Wirrwarr von Wärmeleitungen vorbei zur Nuthestraße, nach deren Unterquerung direkt auf den Schäfersee getroffen wird. Der kleine See wird komplett umrundet, dann geht es zurück zur Nuthe und dort am Rand des Stadtteils Schlaatz vorbei.Ich habe in diesem Bereich den Pfad am gegenüberliegenden Ufer entlang der Babelsberger Nuthewiesen gewählt, er ist sehr naturbelassen, aber teilweise auch schwer begehbar. Im späteren Verlauf wird auf den Aradosee getroffen, der ebenfalls umrundet wird. Nach Passieren des MAZ-Areals wird der Nutheverlauf endgültig verlassen, über die Friedrich-Engels-Straße wird abschließend mit dem Hauptbahnhof Potsdam das Ende der Etappe erreicht.

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Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    214 km
  • Zeit
    47:34 Std
  • Höhenmeter
    720 m

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