Die schönsten Wälder in und um Berlin zur goldenen Herbstzeit

Wander-Collection von
komoot

Die ersten Blätter segeln langsam von den Bäumen, die Baumkronen wechseln ihr Kleid von sattem Grün zu warmen Gelb-, Orange- und Rottönen. Die Morgenluft fühlt sich angenehm kühl an und du greifst seit langem wieder zu deiner kuscheligen Übergangsjacke. Wie ein kleines Kind schlürfst du mit den Stiefeln durch raschelnde Laubhaufen und erfreust dich an den wärmenden Sonnenstrahlen, die durch die Baumwipfel den Wald in ein Meer von Goldtönen verwandeln.

Wir haben für dich eine Collection zusammengestellt, die dir die bunte Farbenpracht in den schönsten Wäldern in und um Berlin in sieben genüsslichen Tagesausflügen zeigt. Wenn du magst, schnapp dir dein Pilzkörbchen und halte im Norden Berlins nach schokoladenbraunen Pilzkappen Ausschau. Genieße den Anblick eines verlassenen Barock-Schlosses, das in der bernsteinfarbenen Abendsonne märchenhaft vor dir im Wald erstrahlt. Vergiss nicht, ein paar saftige Möhren einzupacken, wenn du eins der naturbelassenen Wildgehege mit Wildschweinen, Rehen und Hirschen besuchst.

Fast alle Touren sind entweder bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, vielfach stehen sogar Wanderparkplätze zur Verfügung. Von kurzen Spaziergängen bis zu ausgedehnten Wanderungen durch die brandenburgische Heidelandschaft – es ist für jede Laune und Witterung ein passender Ausflug dabei.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    02:37
    10,2 km
    3,9 km/h
    50 m
    50 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ganz im Norden Berlins startest du deine Tour in die Berliner Wälder aus dem dörflich anmutenden Ortsteil Frohnau, den du bequem mit der S-Bahn erreichst. Nach ein paar Schritten durch das heimelige Wohngebiet stehst du schon mitten im Tegeler Forst. Deine Wanderung wird dich auf kleine Anhöhen mit historischem Flair führen und dich die Natur genießen lassen.

    Sobald du die Geräusche der Stadt hinter dir gelassen hast, führt dich die Tour über belaubte Waldwege zum Ehrenpfortenberg, dem ersten von zwei Bergen auf Berliner Höhenniveau. Hast du das Gipfelkreuz ausgiebig begutachtet, geht es weiter auf den Apolloberg, auf dem vor rund 200 Jahren ein Teerofen errichtet wurde.

    Für eine Verschnaufpause oder einen herbstlichen Regenguss findest du ganz in der Nähe einen der typischen Pausenplätze, die dich immer an riesige Pilze erinnern. Auf dem Rückweg hörst du schon das fröhliche Grunzen der Wildschweine auf Eichelsuche und folgst dem kurzen Abstecher zum Wildgehege. Bevor es wieder in die Zivilisation zurück geht, kannst du noch den Ausblick über Frohnau und Hermsdorf genießen.

    Deine Herbstwanderung endet wieder am S-Bhf Frohnau und du planst während der Heimreise bereits deine nächste Tour durch den goldenen Berliner Herbst.

  • Leicht
    01:40
    6,57 km
    3,9 km/h
    20 m
    20 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Ein Ausflug für Groß und Klein, Jung und Alt wartet auf dieser schönen Tour durch den Spandauer Forst auf dich. Auf gemäßigten Waldwegen gibt es rechts und links jede Menge zu entdecken. Freu dich auf Wildschweine, Rehe und Hirsche, die bis an den Zaun der Wildgehege herankommen.

    Vom Parkplatz Schönwalder Allee kannst du schon das erste bunte Treiben sehen. Nur wenige Meter entfernt befindet sich eines der schönsten Wildgehege Berlins. Wildschweine, Rehe und sogar Mufflons warten hinten Zäunen auf deinen Besuch. Ganze vier Gehege gibt es hier zu entdecken.

    Über eine hübsche Holzbrücke, die über das Flüsschen Kuhlake führt, gelangst du tiefer in den Wald. Der Kuhlake folgend findest du dich im Feuchtgebiet des Spandauer Forsts wieder und stehst am Hoheheideteich. Mit etwas Glück kannst du hier die Amphibienvielfalt des kleinen Biotops beobachten. Nur einige Schritte weiter laden mehrere Holzbänke zu einer Rast am Mittelheidesee ein.

    Der Rückweg zum Parkplatz führt dich nun auf der anderen Uferseite der Kuhlake entlang und endet wieder am Wildgehege, um den neugierigen Wildschweinen noch einmal „Tschüss“ zu sagen.

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  • Leicht
    01:39
    6,34 km
    3,8 km/h
    50 m
    50 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Ein verlassenes Märchenschloss, verwunschene Wälder und säuselnde Winde über idyllischen Waldseen, so schnell bist du selten aus der Großstadthektik herausgerissen worden.

    Auf dem Waldparkplatz Schloss Dammsmühle angekommen, bist du auch schon mitten ins friedvolle Waldgebiet des Barnimer Lands eingetaucht. Dein Weg führt dich zunächst nach Süden ins schöne Tegeler Fließtal. Kaum, dass du es merkst, geht das leise plätschernde Tegeler Fließ in den Mühlenbecker See über. Golden beblätterte Bäume säumen das Ufer, während du einem kleinen ufernahen Pfad folgst.

    Nur ein schmales Stück Land trennt den Mühlenbecker See vom deutlich kleineren, aber nicht weniger eindrucksvollen Mühlenbecker Teich. Mitten im verwunschenen Wald erblickst du das märchenhaft anmutende Schloss Dammsmühle, das ursprünglich als Wassermühle errichtet wurde und heute im Dornröschenschlaf über den Mühlenbecker Teich wacht.

    Bei deiner Teichumrundung hast du genug Gelegenheit, das Schloss aus seinen schönsten Perspektiven zu betrachten, bevor du wieder den Waldweg gen Süden einschlägst, der dich wieder zu deinem Ausgangspunkt der romantischen Tour bringt.

  • Mittelschwer
    02:02
    7,46 km
    3,7 km/h
    110 m
    110 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Jenseits der Großstadt und doch so nah erklimmst du gleich zwei Berge mit Blick auf den Westteil der Hauptstadt und entdeckst sogar eine unheimliche Ruine. Doch im Grunewald gibt es noch mehr zu entdecken.

    Vom Parkplatz am Fuße des Drachenberges erklimmst du die zahlreichen Stufen hoch zur fantastischen Aussicht über Berlin und einem seiner Wahrzeichen, den Funkturm. Aber das ist noch nicht einmal die spannendste Entdeckung. Vom Gipfel des Drachenberges siehst du die nahegelegene ehemalige Abhörstation Teufelsberg. Die weißen Türme mit ihren gespenstisch flatternden Stoffbahnen lassen ein wenig Halloween-Stimmung aufkommen. Kaum bist du den Drachenberg hinabgestiegen, geht es auch schon gleich wieder steil bergauf, bis du den Gipfel des Teufelsberges erreichst.

    Was ist faszinierender? Die einzigartige Form der geschichtsträchtigen Gebäude oder den Weitblick über die Stadt. Geschwungene Pfade bringen dich vom Berg hinunter zum baumumschlossenen Teufelssee mit seiner Badestelle. Und als wäre die Tour nicht schon facettenreich genug, stehst du auf einmal auf einer großen Sanddüne mitten im Grunewald.

    Nach dieser unerwarteten Fülle an Entdeckungen führt dich dein Weg am Fuße der Berge wieder zurück zum Parkplatz.

  • Mittelschwer
    03:05
    12,1 km
    3,9 km/h
    50 m
    40 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Natur pur umgibt das Örtchen Hennigsdorf im Norden Berlins. Ein idealer Startort für eine gemütliche Wanderung. Diese Tour entführt dich entlang blühender Wiesen und durch schattige Nadelwälder ganz unvermindert in das idyllische Briesethal kurz vor Birkenwerder.

    Kaum aus der S-Bahn gestiegen, überquerst du auch schon die sanft vor sich hinströmende Havel. Nicht unweit der Brücke erstreckt sich ein weit gedehntes Feuchtgebiet, die Havelwiesen. Der Herbst ist die goldrichtige Jahreszeit, denn genau jetzt kannst du zahlreiche Zugvögel beobachten, die sich vor ihrer Reise in den Süden hier ein ordentlich stärken.

    Deine Füße wirbeln die gelbgoldenen Blätterhaufen auf und zu deiner Linken blitzt immer wieder die Havel durch die Baumwipfel hindurch. Zeit für eine Stärkung in der Havelbaude, bevor du die wilde Steglandschaft des Briesethals erkundest. Ein geschwungener Holzsteg bringt dich trockenen Fußes durch das moorige Hinterland. Falls du das kühle Nass nicht scheust, wartet nun etwas Besonderes auf dich: die Wassertretstelle vor den Toren Birkenwerders.

    Ist der letzte Wassertropfen an den erfrischten Füßen getrocknet, bist du auch fast schon in Birkenwerder angekommen. Von hier kommst du mit der S-Bahn entspannt wieder nach Hause und hast auch schon den nächsten Startpunkt für die Fortsetzung deiner Wanderung entlang der Briese.

  • Schwer
    05:08
    19,2 km
    3,7 km/h
    170 m
    170 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Lass die Laubwälder Berlins hinter dir und begib dich nach Süden ins abwechslungsreiche Teltow-Fläming. Jenseits des malerischen Dorfes Blankensee mit dem gleichnamigen See und eindrucksvollen Schloss wartet die brandenburgische Heide darauf, dass du ihre sandige Bergwelt entdeckst.

    Um dir einen bestmöglichen Startpunkt in die Natur zu geben, hat das Dorf Blankensee eigens einen Wanderparkplatz am südlichen Ortseingang Ruhemannweg eingerichtet. Von hier aus begibst du dich gen Westen und spazierst erst am Waldesrand entlang, bevor dich dichter Kiefernwald umfängt. Vollkommen unerwartet stehst du plötzlich vor einem hölzernen Aussichtsturm. Eilig steigst du hinauf, um die großartige Aussicht auf die Landschaft zu genießen. Etwas weiter entfernt kannst du schon die Glauer Berge sehen, dein nächstes Ziel.

    Mit jedem Schritt sammelt sich ein wenig mehr Sand in deinen Schuhen, denn du bist in der brandenburgischen Heidelandschaft unterwegs. Sandige Waldwege sind dein Begleiter entlang des Höhenzuges Glauer Berge und hinauf auf den Fuchsberg, wo sogar ein Gipfelkreuz auf dich wartet.

    Der Fontaneweg bringt dich zurück nach Blankensee. Du passierst das Herrenhaus „Schloss Blankensee“ und kannst schon den duftenden frischen Blechkuchen der Landbäckerei Röhrig erschnuppern. Als Belohnung für die lange Wanderung kannst du dich im danebengelegene Hofcafé stärken. Dann geht es zurück Richtung Wanderparkplatz, ein kurzer Umweg zum Blankensee ist jedoch lohnenswert. Auf dem Bohlensteg kannst du noch einmal die schöne Tour Revue passieren lassen oder einfach die Natur genießen, bevor du dich wieder auf den Heimweg begibst.

    Der kleine Ort Blankensee ist leider nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Für Wanderer wurde aber ein Wanderparkplatz am südlichen Ortseingang Ruhemannweg eingerichtet. Hier startet und endet dein Ausflug.

  • Mittelschwer
    02:11
    7,92 km
    3,6 km/h
    130 m
    130 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Parkplatz „Müggelturm“ entführt dich diese Tour über Treppen, Wurzelsteige und malerische Waldwege in Berlins höchstes Gebirge, die Müggelberge, in gespenstische Moore und das Ufer des großen Müggelsees.

    Kaum aus dem Auto ausgestiegen, geht es auch schon gleich bergauf. Ein kleiner Pfad führt dich schon zu Beginn der Tour auf den Kleinen Müggelberg mit seinem einzigartigen Aussichtsturm. Von hier aus kannst du bei gutem Wetter fast die ganze Stadt überblicken. Der Abstieg bringt dich auf kurzer Strecke in das Teufelsmoor, wo der Legende nach einmal ein keltischer Teufelsaltar gestanden haben soll.

    Von hier aus windet sich der Weg auf die höchste natürliche Erhebung Berlins, den Großen Müggelberg. Du kannst bereits erahnen, wohin deine Tour dich weiter entführt, denn der Müggelsee ist ganz nah. Vergiss nicht, dir den am Wegesrand liegenden Wurzelpavillon auch von innen anzusehen. Es wartet ein Geheimnis aus der Tiefe auf dich. Nachdem du das durch Herbstwinde aufgewühlte Ufer entlang geschlendert bist, hast du dir nach den anstrengenden Aufstiegen erst einmal ein erfrischendes Getränk im kultigen Ausflugslokal „Rübezahl“ verdient.

    Die Kanonenberge sind der letzte gelungene Anstieg des Tages, bevor du von deinem Mini-Abenteuer wieder ins Auto steigst.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    69,7 km
  • Zeit
    18:23 Std
  • Höhenmeter
    570 m

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