Die schönsten Bahntrassenradwege im Ruhrgebiet (Westen und Süden)

Fahrrad-Collection von
komoot

Das Ruhrgebiet war lange Zeit für so Manches bekannt, was rein gar nichts mit Ruhe, Erholung und lautloser Fortbewegung zu tun hatte und noch heute denken viele Menschen an qualmende Schlote und verstopfte Autobahnen, wenn vom Pott die Rede ist. Dabei arbeitet man hier schon seit vielen Jahren daran, einen herrlich ruhigen Kontrast zum Trubel der Metropole zu schaffen: Kreuz und quer durchs Ruhrgebiet erstreckt sich ein beeindruckendes Netz von Radwegen, die es dir ermöglichen, das Ruhrgebiet von einer ganz anderen, ruhigen, ja nahezu idyllischen Seite kennenzulernen. Viele dieser Radwege nutzen ehemalige Bahntrassen. Die schönsten im Westen und Süden des Ruhrgebiets stellen wir dir in dieser Collection vor.

Mit vielen Bahnstrecken im Ruhrgebiet verhält es sich wie mit der Kohle- und Stahlindustrie des Potts: Sie spielen keine Rolle mehr. Was bleibt, sind hunderte Kilometer brachliegende Trassen, die man sehr viel besser nutzen könnte. Und es auch macht: Mittlerweile befindet sich im Ruhrgebiet ein beeindruckendes Netz von Bahntrassenradwegen, was dir fantastische Möglichkeiten eröffnet. Schon ein Blick auf die Übersichtskarte zeigt: Die einzelnen Trassenabschnitte lassen sich wunderbar zu tollen Touren kombinieren, auf denen du ohne nennenswerte Steigungen und vor allem meist fernab vom Autoverkehr einen tollen Blick hinter die Kulissen der Metropole erhältst. Du radelst sozusagen durch die Hinterhöfe der Industrie: durch Brachflächen, die heute von der Natur zurückerobert wurden und durch Stadtteile, die von den neuen, lautlosen Verkehrsadern neues Leben eingehaucht bekamen. Hinter jeder Ecke wartet eine neue Überraschung auf dich. Sehenswerte Museen oder einfach nur alte Industriehallen, Reste von Bahngleisen, Fördertürme oder eine Halde, von deren Gipfel du eine tolle Aussicht genießen kannst – eine Radtour durch den Ruhrpott wird garantiert ein Erlebnis!

Übrigens gibt es im Ruhrgebiet immer noch genügend Bahnstrecken, die noch in Betrieb sind. Schön für dich, denn so kann auch die An- und Abreise ganz ohne Auto stattfinden. Die großen und auch kleineren Städte sind wunderbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und falls du dich unterwegs dazu entschließen solltest, deine Radtour eher zu beenden, findest du in der Regel schnell einen Bahnhof, von dem du schnell nach Hause kommst.

Wenn du von all den schönen Trassen gar nicht genug bekommen kannst, haben wir noch eine gute Nachricht für dich: Es gibt noch viel mehr davon. Die schönsten Bahntrassenradwege im Norden und Nordosten des Ruhrgebiets haben wir dir in einer weiteren Collection zusammengestellt: komoot.de/collection/887677/die-schoensten-bahntrassenradwege-im-ruhrgebiet-nord-nordost.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • © OSM

    HOAG-Trasse – Bahntrassenradeln

    Fahrrad-Highlight (Abschnitt)

    Die HOAG-Trasse ist die ehemalige Bahnlinie der „Hüttenwerke Oberhausen Aktien Gesellschaft“, daher auch der Name. Wie viele andere alte Bahntrassen wurde die rund zwölf Kilometer lange Strecke, die Oberhausen und Duisburg verbindet, zu einem ansehnlichen Radweg umfunktioniert. Seit 2007 kannst du hier vom Rheinhafen in Duisburg Walsum bis nach Oberhausen Buschhausen radeln.

    Eine schöne Möglichkeit die Radtour etwas auszuweiten ist der Grüne Pfad, der direkt im Anschluss startet. Über die alte Trasse kommst du zurück nach Duisburg. Ein schönes Ziel ist zum Beispiel der Landschaftspark Duisburg Nord, der direkt am Grünen Pfad liegt. Der Landschaftspark ist einer von vielen Stahlindustrie-Spots im Ruhrgebiet, der erfolgreich den Wandel zum Kultur-Hotspot geschafft hat.

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    Martin Donat
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    Grüner Pfad – Bahntrassenradeln

    Fahrrad-Highlight (Abschnitt)

    Vom Duisburger Hafen in Meiderich führt der Grüne Pfad bis hoch nach Oberhausen Sterkrade. Eine schöne alte Bahntrasse, die am Landschaftspark Duisburg vorbeiführt. Das ehemalige Hüttenwerk ist eine beeindruckende Anlage, die einer der bekanntesten Kultur-Hotspots im Ruhrgebiet ist. Hier finden jede Menge Veranstaltungen statt und auch so ist der Landschaftspark eine schöne Adresse, um eine Pause zu machen. Die knapp zehn Kilometer lange Trasse lässt sich super mit der HOAG-Trasse im Anschluss verbinden. Die-HOAG Trasse führt in einem großen Bogen wieder zurück nach Duisburg, Start- und Zielpunkt liegen knappe sechs Kilometer auseinander. Beide Trassen lassen sich also gut zu einer schönen Runde durch den Pott verknüpfen.

    Wenn du direkt mit Ruhrpott-Geschichte in die Tour starten möchtest, solltest du am blauen Büdchen am Hafen haltmachen. Das Büdchen, ganz in Blau, ist eine der ältesten Buden im Ruhrgebiet und steht sogar unter Denkmalschutz. (komoot.de/highlight/229043)

    Tipp von
    Martin Donat
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  • © OSM

    Die frühere Anschlussbahn zu der Zeche verläuft zunächst mitten durch Marxloh als Skulpturenpfad. Unter Anleitung von Künstlern erstellten Anwohner diese Kunstwerke. In der warmen Jahreszeit liegt der Duft von gegrilltem Hammel in der Luft. Nördlich von der großen DITIB-Moschee führt die Strecke unter den mächtigen Brücken der A59 hindurch und verläuft dann parallel zur Autobahn und einer Gasleitung. Zwischendurch wird die HOAG-Trasse (hohe Brücke) unterquert. Das nördliche Ende befindet sich auf der Zechenbrache Wehofen.

    Tipp von
    DiDo Schropa
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    Insgesamt 24,7 Kilometer Fahrradweg verbinden Kettwig, Wülfrath und Wuppertal. Die Strecke lässt sich bestens in viele verschiedene Rundwege um und durch das Ruhrgebiet kombinieren. Die Trasse führt dich von der Wuppertaler Nordbahntrasse bis hoch nach Kettwig und endet an der Ruhr, wo du auf den Ruhrtal-Radweg kommst. Der Panoramaradweg Niederbergbahn wurde bereits 2011 eröffnet und ist einer der am schönsten und am besten ausgebauten Bahntrassenradwege der Region. Neben der Nordbahntrasse und dem Ruhrtal-Radweg kommst du über den Panoramaradweg auch auf das 600 Kilometer lange Euroga-Radwegenetz. Das verbindet alle Europa Projekte der Euroga in Holland und NRW. Am südlichen Ende kannst du außerdem neben der Nordbahntrasse in Wuppertal auch die Korkenziehertrasse nach Solingen erreichen.

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    Martin Donat
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    Dieser kurze Abzweig von 2,6 Kilometern vom eigentlichen Panoramaradweg Niederbergbahn ist ein Anschlussstück zum Euroga-Radwegenetz. Dieses verbindet alle Euroga-Projekte in Holland und NRW und weist satte 600 Kilometer Streckennetz auf. Die Strecke verläuft über die alte Angertalbahn und ist komplett asphaltiert.

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    Martin Donat
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    Die Grugatrasse startet in Essen-Steele und führt von dort aus auf asphaltiertem Fußgänger-/Radweg, der größtenteils über eine alte Bahntrasse führt, in Richtung Essener Zentrum. Der Radweg bringt dich direkt zur Gruga, Essens bekanntem Park mit Messehalle. Von dort aus bist du super schnell direkt im Zentrum. Wenn du dem Weg weiter folgst, bringt er dich zum neuen RS1 Radschnellweg.

    Der insgesamt fast zwölf Kilometer lange Weg ist schön zu fahren, ist nur aufgrund seines Verlaufs meistens ganz schön voll. Vor allem auf dem zentrumsnahen Abschnitt ist er oft stark frequentiert, außerdem gibt es hier das ein oder andere Nadelöhr. Dennoch, ein sehr schöner, innerstädtischer Radweg, der dich größtenteils vergessen lässt, dass du gerade mitten durch eine große Stadt radelst.

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    Martin Donat
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    Dieser Radweg zwischen Essen-Überruhr und Burgaltendorf ist die Hochwasserumfahrung vom Ruhrtal-Radweg. Er führt 3,8 Kilometer über einen kombinierten Fuß- und Radweg. Der Ruhrtal-Radweg verläuft auf der Strecke der alten Ruhrtalbahn, die in der Blütezeit der Kohle- und Stahlindustrie eine der bedeutendsten Strecken war. Über diese Schiene wurden zwischen Düsseldorf und Hagen zahlreiche Hütten und Werke mit Kohle versorgt. Heute sind große Teilstücke mit dem Fahrrad befahrbar und der entstandene Ruhrtal-Radweg zählt zu den beliebtesten Radstrecken im Ruhrgebiet.

    Der Weg durchs Grüne von Überruhr nach Burgaltendorf zählt zu dem Projekt „ESSEN. Neue Wege zum Wasser“. Das Stadtentwicklungsprojekt soll Park- und Grünanlagen sowie Wasserflächen miteinander vernetzten und ist bereits 2015 an den Start gegangen. Da es die Hochwasserumfahrung ist, verläuft der Radweg nur knapp einen Kilometer über die alte Bahntrasse. Dennoch ist der verkehrsarme Weg gut mit dem Fahrrad zu fahren.

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    Martin Donat
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    Nur wenige Gebäude am Gelände der stillgelegten Zeche Altendorf Tiefbau weisen auf die Vergangenheit hin. Hier wurde bis 1968 malocht. Heute ist sie das Ziel der Verlängerung der Hochwasserumfahrung vom Ruhrtal-Radweg. Die Bahnstrecke wurde von Steele bis nach Burgaltendorf gebaut und sollte ursprünglich bis nach Wuppertal führen. Nach Schließung der Zeche wurde auch die Bahnstrecke stillgelegt und 1991 wurden hier die Gleise abgebaut. Der Fahrradweg ist ein kombinierter Fuß- und Radweg und teilweise asphaltiert. Die 3,3 Kilometer lange Strecke verläuft über die Hälfte auf der alten Bahntrasse.

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    Martin Donat
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    Die Trasse durch Altenessen verbindet zwei kulturelle Hotspots in Essen. Auf der einen Seite die Zeche Carl, die direkt an der Trasse liegt. Hier fährst du über eine wunderschöne Stahlfachwerkbrücke. Auf dem Zechengelände selber ist heute eine Kulturinitiative zu Hause. Viele Konzerte und andere Veranstaltung kannst du hier das ganze Jahr besuchen (komoot.de/highlight/205114). Auch wenn gerade keine Veranstaltung ist, kannst du super im Café Pause machen und ein wenig das Industrieflair genießen.

    Am anderen Ende des Radweges ist der Nordsternweg. Der Radweg beginnt unmittelbar an der Kokerei Zollverein. Die Zeche Zollverein (komoot.de/highlight/115650) ist eines der beliebtesten Ausflugsziele im Ruhrgebiet und zählt als bedeutendes Industriedenkmal zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier kannst du in die Geschichte des Bergbaus eintauchen. Auf dem Gelände sind mehrere Museen ansässig, deren Besuch sich lohnt. Wenn du dich für die Geschichte des Ruhrgebiets und die damit verbundene Industrie interessierst, bist du auf diesen Radweg goldrichtig.

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    Martin Donat
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    Die Trasse von Essen-Borbeck nach Altendorf dient als Anbindung zum Radschnellweg Ruhr RS1. Der 2,5 Kilometer lange Seitenarm der „Rheinischen Bahn“ soll in Zukunft voll asphaltiert werden, zurzeit rollt es sich hier noch auf einer wassergebundenen Decke. Leider fehlt auf einem weiten Teilstück auch noch eine ausreichende Beleuchtung. Hier hilft nur notgedrungen die Signalbeleuchtung der angrenzenden Bahnlinie aus.

    Auf dem Weg kommst du an der Brauerei Dampfe in Borbeck vorbei. Der Biergarten ist vor allem im Sommer ein schöner Ort für eine Pause (komoot.de/highlight/132607). Ein Borbecker Dampfbier ist hier unbedingt eine Empfehlung.

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    Martin Donat
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    Nordbahntrasse – Bahntrassenradeln

    Fahrrad-Highlight (Abschnitt)

    Wuppertal zählte jahrelang als eine der fahrradunfreundlichsten Städte Deutschlands, doch mittlerweile tut sich was. Mobilitätsinitiativen, Fahrradvereine und vor allem die Nordbahntrasse verhelfen der Stadt im Bergischen zu einem besseren Ruf. Seit der Eröffnung 2014 hat die Nordbahntrasse einen regelrechten Fahrrad-Hype in der Stadt ausgelöst. Über die alte Bahnlinie zwischen Vohwinkel und Wichlinghausen lässt sich, fast alles, mit dem Fahrrad über die gesamte Talachse erreichen. Dank der geringen Steigung, in Richtung Wichlinghausen, können auf der 12,8 Kilometer langen Strecke Radfahrer mit jedem Fitnesslevel mit dem Zweirad pendeln. Die Nordbahntrasse dient als Arbeitsweg und Freizeitstrecke. Sie wird sowohl von Fußgängern als auch von Radfahrern genutzt, Autos sind hier nicht zu finden. Lediglich auf einem kurzen Verbindungsstück bei Wichlinghausen führt der Weg über einen Bürgersteig entlang einer Straße (ca. 550 Meter).

    Entlang der Trasse finden sich immer mehr schöne Einkehrmöglichkeiten. Ein Highlight ist der Mirker Bahnhof (komoot.de/highlight/171910), welcher in etwa auf halber Strecke zu finden ist. Hier bekommst du leckeren Kaffee und Kuchen aus dem Café Hutmacher oder gute Currywurst vom Imbiss Schmackes. Das auch Utopiastadt genannte Areal biete jede Menge Kultur. Konzerte, Lesungen, Flohmärkte und Festivals finden hier rund um den alten Bahnhof Mirke statt.

    Die Trasse führt durch zahlreiche Tunnel die im Sommer für immer wiederkehrende kurze Abkühlungen sorgen. An jedem Start-/Endpunkt kannst du die Nordbahntrasse in viele Richtungen erweitern und kombinieren. In Vohwinkel findest du Anschluss an den Panoramaradweg und die Korkenziehertrasse. In Wichlinghausen kommst du auf die Kohlenbahn, die Richtung Ruhr führt.

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    Martin Donat
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    Diese Bahntrasse ist wirklich idyllisch gelegen. Der Radweg verbindet die Wuppertaler Nordbahntrasse und Hattingen, wo du sehr schnell den RuhrtalRadweg erreichst.

    Die Trasse verläuft mitten durchs Grüne und ist wirklich schön. Sie ist nicht asphaltiert, aber der gepflegte Schotterbelag ist auch mit dem Rennrad gut befahrbar, zumindest wenn es trocken ist. Unterwegs lohnt sich ein Stopp im alten Sprockhöveler Bahnhof, der unmittelbar neben der Trasse liegt. Hier gibt es leckeren, selbstgemachten Kuchen, frische Waffeln und nebenan befindet sich noch ein Bioladen.

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    Martin Donat
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    Nur knapp drei Kilometer lang ist dieser Weg über einen Teil der Trasse der ehemaligen Bahnstrecke von Hagen zur Zeche Schlebusch in Gevelsberg-Silschede. Der Belag ist relativ lose, eher Schotterweg, als glatter Radweg – im Sommer kein Problem, im Winter oder wenn es feucht ist, saust du dich ganz schön ein. Dafür ist die Trasse aber echt schön gelegen und eine tolle Umfahrung der Bundesstraße von Wetter-Grundschöttel nach Gevelsberg-Silschede. Vom westlichen Endpunkt aus sind es nur wenige hundert Meter bis zur Trasse „Alte Kohlenbahn“ nach Schee und somit zur Nordbahntrasse durch Wuppertal.

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    Martin Donat
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    Die nächsten vier Kilometer des Bahntrassenweges wurden im August 2017 freigegeben. Sehr schön: Von Anfang an asphaltiert mit Gestaltungsmerkmalen wie Gabionen mit einer Cyan-Glasschicht drin. Der nördliche wassergebundene Abschnitt neben der bestehenden Ruhrtal-Bahnstrecke ist schon etwas älter und dient als Hochwasserumfahrung des Ruhr-Radweges. Der südliche Abschnitt nach Gevelsberg mit dem Silscheder Tunnel lässt leider noch auf sich warten.

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    DiDo Schropa
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    Das einzige Stück wahr gewordene RS1-Vision, das man schon befahren kann. Ein Traum mit Ruhezonen, getrennten Streifen und häufig separatem Fußgängerweg. Vor allem die beiden Endpunkte sind einen Besuch wert, also das Café „Radmosphäre“ am Teich und das voll ausgebaute Ende der Strecke in Mühlheim. Macht definitiv Appetit auf mehr und ich kann's kaum erwarten, dass die gesamte Route von Duisburg bis Hamm endlich (2030?) mal fertig wird...

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    Manuel
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    Die Verbindung zwischen der Knappensiedlung und dem Gleispark Frintrop führt über ein Teilstück der alten HOAG-Bahntrasse. Der kurze Radweg bringt dich hoch in den Landschaftspark auf dem ehemaligen Güterbahnhof Essen-Frintrop und kommt auch am Haus Ripshorst vorbei. Hier kannst du den Emscher Landschaftspark erkunden, wozu auch der Gleispark gehört. In der alten Scheune des Bauernhofes findest du das Informations- und Ausstellungszentrum zum Emscher Landschaftspark. Eine Multimedia-Ausstellung informiert hier umfangreich über den Landschaftspark.

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    Martin Donat
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    Dieser Radweg führt von Sterkrade über Osterfeld bis zur Halde Haniel. Auf der ersten Hälfte der Strecke kommst du am OLGA-Park vorbei. Hier fand 1999 die Landesgartenschau statt. Ein Besuch im Park lohnt sich auch rund 20 Jahre später noch. Von hier aus findest du auch Anschluss zum Gasometer und zum Centro. Wenn du dem Trubel der Shoppingmall lieber entfliehen möchtest, solltest du den Weg weiter Richtung Norden fahren. Der Radweg bringt dich bis zur Halde Haniel. Der von den Oberhausenern genannte „Schlackeberg“ verfügt neben dem Gasometer über den schönsten Ausblick in Oberhausen. Die Abraumhalde der Zeche Prosper-Haniel ragt über 100 Meter in die Höhe und bietet ein 360-Grad-Ruhrpottpanorama. Übrigens: Die Zeche Prosper-Haniel war die letzte Steinkohlezeche in Deutschland. Hier war Ende 2018 Schicht im Schacht.

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    Martin Donat
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    Dieser Radweg führt von Essen-Kettwig bis nach Mülheim an der Ruhr und folgt grob dem Verlauf der alten Unteren Ruhrtalbahn. Grob, weil die alte Bahntrasse nur noch teilweise vorhanden ist und im Verlauf der Strecke nur auf etwa vier Kilometern tatsächlich genutzt wird. Nichtsdestotrotz ist es eine schöne Strecke, die teilweise dem Verlauf des RuhrtalRadwegs entspricht. Zwischen Broich und Saarn radelst du über das Gelände der Landesgartenschau 1992, wo der Bahndamm jedoch komplett verschwunden ist. Ein Highlight für Bahntrassen-Liebhaber ist hingegen die Ruhrbrücke südlich von Mülheim-Styrum.

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    Martin Donat
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    Alte Kohlenbahn – Bahntrassenradeln

    Fahrrad-Highlight (Abschnitt)

    Über eine alte Bahntrasse führt dieser herrlich ruhig gelegene Radweg von Gevelsberg Silschede bis nach Haßlinghausen, wo du Anschluss an die Wuppertaler Nordbahntrasse sowie die Kohlenbahn nach Hattingen hast. In Silschede ist mittelfristig die Anbindung an die Elbschebahntrasse geplant, zurzeit musst du aber noch ein kleines Verbindungsstück über Landstraßen fahren.

    Die Trasse ist nicht asphaltiert aber dank „wassergebundener Decke“, also verdichtetem Schotter, gut befahrbar – zumindest im Sommer. ;) Der Weg wird regelmäßig gepflegt. Bei Haßlinghausen gibt es sogar etwas Gastronomie am Trassenrand sowie ein paar schön anzuschauende Relikte vom Bergbau.

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    Martin Donat
  • © OSM

    Die alten Gleise rund um das Becken des Duisburger Innenhafens wurden zu einem schönen Weg am Wasser umgestaltet, teilweise sind die Gleise noch erhalten, sodass du immer wieder über ein Stück Industriegeschichte rollst. Der Fußweg ist auch für Fahrräder freigegeben und führt die meiste Zeit über Verbundpflaster. Am Rand von diesem Weg lagert ein großes Stück Geschichte von NRW: Hier ist das Landesarchiv NRW (komoot.de/highlight/318520) ansässig. Im alten Getreidespeicher ist auf 22 Etagen 1.200 Jahre Geschichte gesammelt. Der Weg ist natürlich nicht unbedingt fürs Alltagsradeln geeignet, aber ein schönes Ziel, wenn du mal in Duisburg bist.

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    Martin Donat
  • © OSM

    Unter dem sperrigen Namen „Grünzug Zangenstraße“ wurde am 03.11.2018 der erste Bauabschnitt eröffnet. Er umfasst wenige hundert Meter zwischen der Rheinischen Bahn/RS1 und dem Segeroth-Park. Der asphaltierte Weg soll einmal die Uni mit dem Bahnhof Altenessen über die noch erhaltene „Krupp-Bahn“ verbinden.

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    DiDo Schropa

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