7 traumhafte Sonnenaufgangstouren im Salzburger Land

Wander-Collection von
komoot

Der Wecker klingelt, wenige Minuten später hast du den frisch gebrühten Kaffee in die Thermoskanne gefüllt und in den Rucksack verfrachtet und die Wanderschuhe geschnürt. Das Erzwingen eines Gipfels ist immer ein großartiges Gefühl, du weißt das am besten. Wirklich herzerwärmend wird das Erlebnis, wenn es mit einem spektakulären Sonnenaufgang verbunden ist. Ja, selbst dann, wenn du nicht zu den notorischen Frühaufstehern gehörst, wird es sich für dich lohnen - versprochen!

Diese sieben Touren führen dich auf die schönsten Sonnenaufgangsgipfel des Salzburger Landes. Einige davon - die zur Hirtenkapelle zum Beispiel - kannst du auch mit Kindern gut erreichen. Für andere braucht es mehr Erfahrung und absolute Schwindelfreiheit. Eines haben sie aber alle gemein: eine atemberaubende Aussicht. Und diese unvergleichbare Art und Weise, dich für den restlichen Tag mit einer ordentlichen Portion Glücksgefühle auszustatten.

Du erreichst die Ausgangspunkte der Wanderungen am besten mit dem Auto. Solltest du genügend Zeit mitgebracht haben, winkt unterwegs die ein oder andere Hütte mit einem herzhaften Frühstück – schau dir aber in jedem Fall vorher die Öffnungszeiten an, einige Hütten öffnen erst am späten Morgen.

Also los geht's! Pack dir ein paar warme Schichten ein - am Gipfel kann es so früh morgens schon mal frisch werden - und erlebe selbst einen Sonnenaufgang der Extraklasse.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    03:19
    9,77 km
    3,0 km/h
    510 m
    510 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Tour vom Böndlsee zur Hirtenkapelle verläuft über einen gut begehbaren, breiten Weg. Du wanderst hier zwar stetig leicht bergauf, brauchst aber keinerlei besondere Fähigkeiten. Die Wanderung bietet sich deshalb auch für Familien sehr gut an.

    Ausgangspunkt ist der Böndlsee – ein Naturbadesee in Goldegg-Weng, der im Sommer bis zu 24 Grad erreicht (und sich damit perfekt für eine Abkühlung nach deiner Wanderung eignet). Die Badegäste warten mit dem Aufstellen Ihrer Liegen lieber bis die Sonne da ist. Deshalb findest du hier in den frühen Morgenstunden ausreichend Parkmöglichkeiten.

    Und schon geht’s los – vom Böndlsee erst ein Stück durch den Wald und dann weiter auf einem breiten Forstweg. So wanderst du für einige Zeit dahin, Kurve für Kurve, bis du schließlich an der Hackeralm und zwei weiteren traditionellen aber nicht bewirtschafteten Almen vorbeikommst. Ab hier geht es durch einen lichten Lärchenwald auf dem Mittersteinrundweg weiter bergwärts.

    Am Ende der Forstraße wird der Weg plötzlich schmäler. Über eine große Wiese näherst du dich der Hirtenkapelle, die wunderschön auf einer leichten Erhebung thront. So langsam sollte auch die Sonne aufgehen. Und dann eröffnet sich dir hier oben ein sagenhafter Blick über das gesamte Salzachtal, die Hohen Tauern und das Hochkönigmassiv. Das perfekte Plätzchen, um den (hoffentlich noch heißen) Kaffee auszupacken.

    Talwärts geht’s – zumindest eine Stück weit – über eine andere Route. Und die führt dich an zwei bewirtschafteten Almen vorbei. Wenn du also genug Zeit mitgebracht hast, kehr unbedingt ein. Entweder in die Meislstein-, oder in die Hackeralm. Beide öffnen um 9 Uhr. Und von ihren Sonnenterrassen aus lässt sich das – mittlerweile belichtete – Panorama noch besser bestaunen.

    Tipp: Wenn du dir beim Aufstieg ein paar Minuten sparen möchtest, kannst du dein Auto auf dem Parkplatz beim Irrsteinbauer abstellen. Pack dir unbedingt €3,00 für die Parkgebühr ein (der Automat wechselt nicht). Insgesamt solltest du für diese Tour etwa eineinhalb bis zwei Stunden einplanen, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang an der Kapelle zu sein.

  • Mittelschwer
    04:48
    12,6 km
    2,6 km/h
    880 m
    880 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Speierckhütte thront am Gipfel des Großecks – auf 2.066 Metern. Wenn von hier aus den Sonnenaufgang erleben möchtest, solltest du genügend Zeit einplanen. Von Mauterndorf aus dauert der Anstieg circa zwei bis drei Stunden. Und er zahlt sich aus. Auch mit der ganzen Familie.

    Vom Parkplatz des Skizentrums geht es auf einem Waldweg bergwärts. Einen Teil des Weges legst du auf dem NaturPur Pfad zurück. Nach einer Weile erreichst du eine Schlucht, durch die der Trogbach fließt. Und entlang dieses kleinen Bachs wanderst du immer weiter in Richtung Trogalm. Zu dieser Zeit des Tages tut sich dort noch nicht viel. Zum Glück führt dich der Rückweg der Tour noch einmal daran vorbei. Dann bleibt dir auch mehr Zeit (und Licht), um die schönen Trogalmseen, die ganz in der Nähe liegen, zu bewundern.

    Ein Stückchen geht es noch so weiter, dann hast du sie erreicht: Die Speiereckhütte und damit auch das Gipfelkreuz des Großecks. Der Blick, der sich dir hier auftut, ist unbezahlbar.

    Tipp: Wenn du einen Sonnenaufgang erleben, aber nicht ganz so früh aufstehen möchtest, hast du die Möglichkeit, auf der Speiereckhütte zu übernachten. Auf Wunsch transportiert dich sogar eine Gondel auf den Berg. Die Bergstation der Großeck-Bahn liegt nur einen Katzensprung von der urigen Hütte entfernt. Perfekt, falls du mit kleinen Kindern unterwegs bist. Die Bergwelt lässt sich dann ohne langen Aufstieg erkunden. Und den Sonnenaufgang kannst du am nächsten Tag trotzdem ausgiebig genießen.

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  • Mittelschwer
    02:10
    5,86 km
    2,7 km/h
    360 m
    360 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Nockstein ist ein beliebter Berg unter den Salzburgern. Warum? Weil er nur einen Katzensprung von der Stadt entfernt liegt und den vergleichsweise kurzen Anstieg mit echtem Berg-Feeling belohnt. Und – je nach Tageszeit – eben mit einem traumhaften Sonnenaufgang. Um den auch sicher nicht zu verpassen, solltest du dich eine gute Stunde davor auf den Weg machen.

    Die Tour startet im Guggenthal und nimmt ihren Verlauf über einen Forstweg, auf den einige Waldpassagen und hin und wieder ein paar Stufen folgen. Nach einer Weile erreichst du den „Glücksplatz“. Und damit einen ersten traumhaften Aussichtspunkt auf die Stadt Salzburg.

    Du siehst noch nicht viel? Kein Problem - der Abstieg führt dich wieder daran vorbei. Jetzt heißt es: Noch 100 Höhenmeter bis zum Sonnenaufgang. Über einen felsigen Anstieg erreichst du die Spitze. Von hier aus genießt du nicht nur einen wunderschönen Sonnenaufgang, sondern auch den atemberaubenden Blick über die Stadt Salzburg und bis ins Salzkammergut.

    Dein Frühstück solltest du allerdings selbst mitbringen, denn Verpflegung gibt es unterwegs keine. Gleich unterhalb des Gipfels kannst du es dir – nach ausgiebigem Wirkenlassen der Aussicht und ersten Sonnenstrahlen – für die erste Mahlzeit des Tages bequem machen.

  • Schwer
    01:53
    3,16 km
    1,7 km/h
    340 m
    340 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Tour auf den Schober beginnt am Parkplatz des Forsthauses Wartenfels, führt vorbei an einer spektakulären Ruine und hält ab Mittag auch eine Einkehrmöglichkeit bereit. Zuerst aber geht es hinauf auf den Gipfel und – sofern du schwindelfrei bist und die Motivation ausreicht – weiter zum Frauenkopf. Die Wege der Tour sind abwechslungsreich, setzen aber festes Schuhwerk, gute Kondition und absolute Trittsicherheit voraus. Belohnt wirst du mit einer atemberaubenden Aussicht.

    Der Anstieg auf den Schober nimmt zwar nicht viel Zeit in Anspruch, du solltest ihn deshalb aber keinesfalls unterschätzen. Und was dort oben wartet, ist schon fast kitschig: Du hast freie Sicht, nicht nur auf einen, nicht auf zwei, sondern gleich auf sieben Seen. Die des Salzkammerguts nämlich. Und rundherum die im morgendlichen Sonnenlicht schimmernden Berggipfel.

    Ein Abstecher in Richtung Frauenkopf zahlt sich aus, ist aber definitiv nichts für schwache Nerven. Von hier aus eröffnet sich noch einmal eine völlig neue Perspektive auf das langsam erwachende Tal. Nachdem du den Kaffee geleert und das Panorama aufgesogen hast, geht’s wieder zurück hinunter.

    Um rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Gipfel zu sein, solltest du hier etwa eine Stunde Gehzeit einplanen. Abhängig von deiner Kondition schaffst du den steilen Anstieg womöglich auch in kürzerer Zeit.

  • Schwer
    05:39
    11,9 km
    2,1 km/h
    920 m
    920 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der Draugstein ist mit seinen 2.356 Metern einer der wenigen Kalkstöcke im Großarltal und der perfekte Gipfel, um einen spektakulären Sonnenaufgang zu erleben. Für die Tour solltest du viel Erfahrung und Schwindelfreiheit mitbringen, weil vor allem am Gipfel einige ausgesetzte Stellen warten.

    Vom Parkplatz Grund wanderst du über kleine Wald- und Wiesenpfade vorbei an der Filzmoosalm in Richtung Filzmoossattel. Vom Filzmoossattel aus wird es steiler: Der Endspurt zum Gipfel steht an. Über einen Schotterpfad und mehrere mit Seilen gesicherte Passagen erreichst du schließlich den Gipfel.

    Und was dich hier erwartet, ist wie aus einem Film. Bergspitzen soweit das Auge reicht. 360° Panorama vom feinsten. Und nicht zuletzt die glühende Sonnenkugel am Horizont. Vielleicht kannst du die einzelnen Täler erkennen. Vielleicht sind sie aber noch von einer Wolkendecke überzogen. So oder so: Der Ausblick vom Draugstein lässt das Herz eines jeden Wanderers höher schlagen. Um dieses Erlebnis auch wirklich in vollen Zügen genießen zu können, solltest du dich etwa drei Stunden vor Sonnenaufgang auf den Weg machen.

    Beim Rückweg ist zunächst wiederum Vorsicht geboten. Am Filzmoossattel zweigst du ab und steigst auf einer anderen Route zur Filmoosalm ab. Wenn du Glück hast, ist diese mittlerweile zum Leben erwacht. Dann solltest du dir unbedingt eine ordentliche Jause gönnen. Von hier aus hast du noch einmal freien Blick auf den Gipfel, den du soeben erzwungen hast. Dann geht’s auf demselben Wege wieder zurück ins Tal.

    Brauchbare Links:
    filzmoosalm.at
    grossarltal.info

  • Schwer
    04:26
    8,07 km
    1,8 km/h
    770 m
    770 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Viele Wege führen aufs Gründegg. Diese Tour startet am Parkplatz Grund im Talschluss des Ellmautals und zeichnet sich durch abwechslungsreiche, teils steile Wege aus, die durchaus auch mit (ausdauerstarken) Kindern zu bewältigen sind. Vom Parkplatz solltest du zwischen zwei und drei Stunden bis zum Gipfel einplanen.

    Ein Almsteig führt durch Wälder und über Almwiesen in Richtung Ellmaualm. Dort angekommen, eröffnet sich dir ein erster Blick auf die umliegende Bergwelt. Doch so ganz hast du es noch nicht geschafft. Es geht weiter hinauf auf den Kamm, von wo aus du über den Grat zum Gipfel des Gründeggs wanderst.

    Der mit kleinen Lacken übersäte Grasberg bietet dir ein Panorama auf die Hohen Tauern, den Hochkönig und das Tennen- und Hagengebirge. Grund genug, kurz innezuhalten und das in das morgendliche Sonnenlicht getauchte Panorama auf dich wirken zu lassen. Vielleicht in Verbindung mit einem kleinen Frühstück? Hier oben gibt es jedenfalls genügend Platz zum Ausbreiten.

    Den Abstieg kannst du auf demselben Weg oder doch in Form einer Runde und über die Weißalm angehen. Hier eröffnet sich dir noch einmal ein traumhafter Blick über das Ellmautal bei der zünftigen Jause.

    Brauchbare Links:
    grossarltal.info
    ellmaualm-grossarl.at
    weissalm.at/hp

  • Schwer
    07:10
    12,2 km
    1,7 km/h
    1 370 m
    1 370 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der Gamskarkogel ist der höchste Grasberg Europas. Bestiegen werden kann er von mehreren Seiten aus. Die Wanderung von der Annenkapelle in Bad Hofgastein führt durch Serpentinen, vorbei an den Rastötzen auf den Gipfel. Du brauchst: festes Schuhwerk und eine gute Kondition. Und weil der Aufstieg Energie kostet, wirst du dich - oben angekommen - bestimmt auch über ein mitgebrachtes Frühstück freuen.

    Direkt auf dem Gipfel steht die Gamskarkogelhütte - eine der ältesten Schutzhütten der Ostalpen und sogar Europas. Wenn du möchtest, kannst du den Aufstieg deshalb auch gemütlicher angehen, in der urigen Hütte übernachten und den Sonnenaufgang am folgenden Tag erleben.

    So viel sei jedenfalls gesagt: Die Aussicht hat es hier zu jeder Zeit in sich. Der Berg liegt inmitten des Gasteinertals. Dementsprechend siehst du hier vom Tennengebirge bis zum Steinernen Meer. Die Sonne, die das ganze Panorama obendrauf in verschiedene Rot- und Orangetöne taucht, entschädigt für den doch anstrengenden Aufstieg. Um das Spektakel in seiner vollen Pracht zu erleben, solltest du dich etwa vier Stunden vor Sonnenaufgang auf den Weg machen.

    Der Abstieg leitet dich über den Rauchkogel zurück ins Tal.

    Brauchbare Links:
    gamskarkogelhuette.at/index.php
    gasteinertal.com

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    63,6 km
  • Zeit
    29:24 Std
  • Höhenmeter
    5 160 m

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