Auf dem Jakobsweg quer durch die Schweiz – Via Jacobi

Wander-Collection von
komoot

Ein abwechslungsreiches Wandererlebnis auf historischen Wegen durch eine bunte Kulturlandschaft: Das ist die Via Jacobi. Dieser Teil des bekannten Jakobsweges führt dich vom Bodensee quer durch die Schweiz nach Genf. Gesäumt wird der Pilgerweg von alpinen Gipfeln, schimmernden Seen und beeindruckenden Bauten.

Wie Perlen auf einer Kette reihen sich kleine Kapellen, imposante Kirchen und beschauliche Dörfer aneinander. Dazwischen liegen mit Sehenswürdigkeiten gespickte Metropolen wie Lausanne. In den ruhigen Wäldern und an den unzähligen Seen kommen auch Naturliebhaber nicht zu kurz. Die 19 Etappen sind von unterschiedlicher Länge, starten und enden jeweils in Orten oder Städten mit einem guten Angebot an Unterkünften.

Der Startpunkt der Via Jacobi liegt in Rorschach am bekannten Bodensee. Über das traumhafte Seengebiet südlich von Zürich gelangst du nach Einsiedeln. Das dortige Kloster ist ein berühmter Wallfahrtsort. Durch idyllische Täler und umgeben von fantastischen Gipfeln wanderst du durch die Schweizer Alpen. Auf über 1.000 Meter überschreitest du den Brünigpass und kannst traumhafte Panoramen genießen. Ab Freiburg führt die Via Jacobi durch die Romandie, den französischsprachigen Teil der Schweiz. Auf dem Abschnitt bis nach Lausanne kannst du die mediterrane Hügellandschaft mit ihren Weinreben erkunden. Die letzten drei Etappen verläuft die Via Jacobi am Genfersee entlang und endet schließlich in der lebendigen Stadt Genf.

Kaum ein anderer Teil des europäischen Jakobsweges verbindet Natur und Kultur in einer solch einzigartigen Weise wie die Via Jacobi. Auf diesem Weitwanderweg lernst du die unterschiedlichen Gesichter der Schweiz kennen. Vom Bodensee, nahe der österreichischen Grenze, bis nach Genf, an der französischen Grenze, tauchst du tief in die abwechslungsreiche Landschaft und Geschichte dieses schönen Landes ein. Egal aus welchen Gründen du diese Pilgerreise antrittst, sie wird dich begeistern.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    08:07
    28,5 km
    3,5 km/h
    770 m
    390 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Deine erste Etappe auf der Via Jacobi beginnt in Rorschach. Am Bodensee, unweit der Grenze zu Österreich, kannst du die schöne Seepromenade besichtigen. Von hier aus wanderst du Richtung Süden und bald hast du die Stadt hinter dir gelassen. Die Via Jacobi schlängelt sich bis Sankt Gallen durch weite Felder und kleine Ortschaften.

    Bevor du ins Zentrum von Sankt Gallen gelangst, wo der beeindruckende Dom steht, kannst du dich an den Drei Weieren abkühlen. Die kleinen Seen zeichnen sich durch hölzerne Stege, nostalgische Bootshäuser und schattenspendende Bäume aus. Die Drei Weieren liegen auf einer Anhöhe, von der du eine tolle Aussicht auf die Umgebung genießen kannst.

    Südlich von Sankt Gallen überquerst du die Sitter und wanderst dann durch das Naherholungsgebiet Gübsensee. Von hier sind es nur noch drei Kilometer bis zu deinem heutigen Ziel, Herisau. Der Ort empfängt dich mit einem historischen Marktplatz, mittelalterlichen Gassen und einer guten Auswahl an Hotels und Gasthäusern.

  • Schwer
    07:23
    24,0 km
    3,3 km/h
    810 m
    980 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am zweiten Tag wanderst von Herisau nach Wattwil. Die Strecke zeichnet sich durch die vielschichtige Hügellandschaft des Appenzell aus. Durch kleine Ortschaften geht es auf ruhigen Wegen stetig bergauf. Beim kleinen Ort Risi knackst du zum ersten Mal die 1.000-Höhenmeter-Marke. Dich erwartet ein tolles Panorama.

    Weiter verläuft die Via Jacobi auf geschwungenen Wegen durch eine grüne Kulturlandschaft. Das Gasthaus Chäseren, einsam auf einer Kuppe gelegen, lädt zu einer Einkehr ein. In Sankt Peterzell überquerst du den Fluss Neckar und wanderst weiter Richtung Südwesten.

    Beim Restaurant Churfirsten kannst du eine Pause einlegen und die Aussicht von der großen Terrasse genießen. Auf den letzten Kilometern nach Wattwil geht es stetig bergab. In dem Ort am Fluss Thur kannst du das imposante Kloster Sankt Maria der Engel besuchen.

    Da Wattwil nur ein kleines Angebot an Hotels und Pensionen bietet, empfehlen wir dir eine Buchung im Voraus.

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  • Schwer
    07:46
    27,3 km
    3,5 km/h
    530 m
    730 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die dritte Etappe kannst du mit einem Besuch der mittelalterlichen Iburg in Wattwil beginnen. Der Ausblick von der im 13. Jahrhundert erbauten Burg über das Thurtal ist grandios.

    Zwischen Wattwil und Rapperswil tut sich eine von Bauernhöfen besiedelte Landschaft auf, die durch sanft geschwungene Hügel und Wälder gekennzeichnet ist. Verschiedene Hohlwege machen diese Etappe der Via Jacobi zu einem besonderen Erlebnis.

    Bevor du nach Jona und das angeschlossene Rapperswil gelangst, wanderst du durch das idyllische Naturschutzgebiet Joner Wald. Danach folgst du dem Weg durch die Straßen und Gassen bis zum Zürichsee.

    Im schönen Rapperswil erwarten dich an der Landspitze der bunt bepflanzte Schlosspark, das Kapuzinerkloster und ein toller Blick auf den See. Auch ein Schwimmbad befindet sich dort. Am Fischmarktplatz, mit Blick auf den Hafen, kannst du den Tag in einem der vielen Restaurants ausklingen lassen.

  • Schwer
    04:59
    16,4 km
    3,3 km/h
    650 m
    160 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die vierte Etappe auf der Via Jacobi beginnt mit einem außergewöhnlichen Highlight: Du spazierst über den 800 Meter langen Holzsteg, der Rapperswil mit Hurden verbindet. Im seichten Wasser kannst du verschiedene Fisch- und Vogelarten bewundern. Rechts von dir liegt der traumhafte Zürichsee, links der nicht weniger schöne Obersee.

    Auf der anderen Uferseite führt dich der Weg durch den Ort Pfäffikon. Danach wanderst du auf ruhigen Pfaden hinauf auf den 950 Meter hohen Etzelpass. Vor dir tut sich ein tolles Panorama auf. Circa einen Kilometer nach dem Pass kannst du die Geburtsstätte von Paracelsus besuchen. Der im 16. Jahrhundert wirkende Arzt und Philosoph gilt heute als einer der Pioniere der modernen Heilkunde.

    Das letzte Stück dieser Etappe führt dich am blauen Sihlsee entlang. In Einsiedeln kannst du dich im klaren Wasser des Sees abkühlen. Auch das Viadukt, das Einsiedeln über den See mit Willerzell verbindet, ist sehenswert.

    Das Dorf und die umliegenden Gemeinden sind auch Wintersportorte und empfangen dich deshalb mit einer guten Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten.

  • Schwer
    05:57
    18,9 km
    3,2 km/h
    530 m
    920 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese 18 Kilometer lange Etappe kannst du mit einem Besuch des Klosters Einsiedeln beginnen. Die großzügige Anlage gilt als der bedeutendste Barockbau der Schweiz und ist wegen der Figur der Schwarzen Madonna über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Das pompöse und detailreiche Innere der Marienkirche ist atemberaubend.

    Dem Bach Alp folgend, wanderst du parallel zur Dorfstraße. Die Berge, die dich umgeben, werden höher und höher. Über die Haggenegg führt dieser Abschnitt durch das schöne Hochtal der Alp. Die zwei Gipfel des Kleinen und Großen Mythen, 1.811 Meter beziehungsweise 1.899 Meter hoch, hast du immer im Blick.

    Der beschauliche Ort Schwyz könnte einem Wanderführer entsprungen sein: Am kopfsteingepflasterten Hauptplatz stehen herrschaftliche Häuser und dahinter erhebt sich ein beeindruckendes Alpenpanorama. Während der Hauptreisezeit empfiehlt es sich, deine Unterkunft bereits im Voraus zu buchen, da Schwyz ein kleiner Ort ist.

  • Schwer
    08:51
    30,2 km
    3,4 km/h
    720 m
    770 m
    Fähre
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Diese Etappe ist eine der längsten auf der Via Jacobi, doch dafür belohnt sie dich mit unglaublichen Aussichten auf den Vierwaldstättersee. Auf der kurzen Bootsfahrt von Brunnen nach Treib kannst du dich entspannen und zurücklehnen. Zu Beginn wanderst du durch eine hügelige Landschaft von Schwyz an das Ufer des Vierwaldstättersees. Mit dem Schiff setzt du nach Treib über. Infos zu den Fahrplänen findest du hier: lakelucerne.ch/fahrplan-preise/fahrplan.

    Auf der anderen Seite angelangt, führen wir dich hoch hinauf in die Schweizer Bergwelt. Die Aussicht wird mit jedem Höhenmeter besser und kurz vor dem Wintersportort Emmeten überquerst du die beeindruckende Risletenschlucht. Die Fußgängerbrücke überspannt den tiefen Graben, den der Choltalbach über tausende Jahre geschaffen hat.

    Von Emmetten geht es wieder hinunter ans Ufer des Vierwaldstättersees. Begleitet von den nostalgischen Schiffen, gelangst du nach Beckenried und anschließend nach Buochs. Auf den letzten Kilometern nach Stans erwarten dich nochmals eine leichte Steigung und die Überquerung des plätschernden Baches Aawasser. Stans liegt am Fuße des beeindruckenden Stanser Horns und ist dein heutiges Etappenziel.

  • Mittelschwer
    04:51
    16,4 km
    3,4 km/h
    560 m
    320 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die siebte Etappe führt dich auf gut 16 Kilometern von Stans nach Flüeli-Ranft. An der Flanke des Stanserhorns geht es hinauf zu traumhaften Aussichtspunkten, von den du hinunter auf den Vierwaldstättersee und den Stanser Boden blickst. Oberhalb des Flusses Sarneraa und dem Wichelsee wanderst du durch den Kernwald.

    Nach gut zehn Kilometern hast du die Möglichkeit im kleinen Pilgerstibli eine Pause einzulegen. In der einfachen Hütte mit hölzernen Sitzgruppen gibt es Kaffee, Tee und Snacks. Vom Pilgerstibli führt der Weg stetig bergauf, vorbei an Höfen und Wiesen.

    Höhepunkt am Ende der Etappe sind die Ranftkapellen, die sich in einem ruhigen Tal an den Hang schmiegen. Auf einer Holzbrücke querst du die Große Melchaa und kannst anschließend die zwei Kapellen und die Einsiedelei des Bruders Klaus besuchen. Stilvoll kannst du in Flüeli-Ranft im Jugendstil-Hotel Paxmontana absteigen oder dir alternativ eine Unterkunft im Ort suchen.

  • Schwer
    06:42
    22,7 km
    3,4 km/h
    710 m
    430 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zwischen Flüeli-Ranft und Brünigpass erwarten dich zwei wunderbare Seen und ein Wasserfall. Du folgst der abwechslungsreichen Route hinunter nach Sachseln am Sarnersee. Beim Abstieg kannst du ein herrliches See- und Bergpanorama genießen. In Sachseln lohnt ein Besuch der Wallfahrtskirche, deren Innenraum prunkvoll ausgeschmückt ist.

    Bei der Ortschaft Giswil kannst du die Burgruine Rudenz besichtigen. Dort lädt eine Sitzbank mit toller Aussicht zu einer Rast ein. Anschließend folgt der Aufstieg zum glasklaren Lungerersee. Am Westufer des Sees wanderst du direkt am Wasser entlang.

    Bei Kilometer 17 kommst du zum imposanten Dundelbach Wasserfall. In zwei Stufen rauscht das Wasser über bewaldete Felshänge hinunter. Südlich des Ortes Lungern startet der Aufstieg hinauf zum Brünigpass. Der Weg windet sich parallel zur Passstraße durch den tiefen Wald.

    Auf 1.005 Metern liegt dein heutiges Ziel, der kleine Ort Brünnigpass. Hier findest du zwei Pensionen zum Übernachten und etwas außerhalb des Ortes das Naturfreundehaus Brünig.

  • Schwer
    08:20
    28,2 km
    3,4 km/h
    520 m
    960 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Etappe startet mit einem grandiosen Blick auf die mit ewigem Schnee bedeckten hohen Gipfel des Berner Oberlandes. Von Brünigpass steigst du zum Brienzersee hinunter und erlebst am Weg die Schönheit der hiesigen Landschaft. Wenn du eine Abkühlung brauchst, kannst du im Strandbad Brienz ins Wasser hüpfen.

    Die Via Jacobi führt dich direkt am Brienzersee entlang. Der Uferweg ist teilweise verwachsen und schattig, doch immer wieder gibt er einen herrlichen Blick auf den See frei. Das absolute Highlight dieser Etappe sind die Giessbachfälle: 400 Meter stürzt das Wasser in die Tiefe. Auf halber Höhe kannst du über eine Brücke hinter den Wasserfall gehen und die Kraft des Elementes spüren.

    Entlang des Uferweges kommst du immer wieder zu Rastplätzen und Trinkbrunnen. Der beschauliche Ort Iseltwald bietet sich für eine Rast an. Am Hafen kannst du die Schiffe beobachten und von der Seezunge hast du einen tollen Blick auf das bewaldete Schnäggeninseli.

    Knapp oberhalb der Wasseroberfläche führen wir dich am Ufer des Brienzersees nach Interlaken, deinem Etappenziel. In Interlaken hast du die Möglichkeit den Kurpark und das schöne Schloss zu besuchen. Oder du fährst mit der Bahn auf dem Harder Kulm und lässt den Tag im dortigen Panorama-Restaurant ausklingen.

  • Schwer
    06:45
    25,5 km
    3,8 km/h
    260 m
    210 m
    Fähre
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Von Interlaken führt dich diese Etappe am Aareufer entlang zum Thunersee. Bei Weissenau lohnt ein Abstecher zur Burgruine. Über viele Jahrzehnte verfiel die Anlage und wurde erst 1980 unter Denkmalschutz gestellt. Vom Turm hast du einen schönen Blick auf die Bucht der Alten Aare.

    Über Holzbohlenwege und Strandabschnitte geht es durch das Naturschutzgebiet Weissenau mit seinen Feuchtwiesen und Schilfgürteln. Dem Pfad am Ufer des Thunersees folgend, kommst du zu den einzigartigen Beatushöhlen. Die weitverzweigten Grotten und Gänge sind einen Besuch wert und seit Jahrhunderten eine Pilgerstätte zu Ehren des Heiligen Beatus. Im angeschlossenen Restaurant mit grandioser Aussicht kannst du einkehren.

    Ab den Beatushöhlen schlängelt sich der Weg durch dichten Wald. Den letzten Abschnitt kannst du ganz entspannt angehen: Von Merligen nimmst du die Fähre nach Spiez und kannst während der Überfahrt den Blick auf den traumhaften Thunersee und die Berner Alpen auf dich wirken lassen.

    Bevor du in Spiez dein Nachtquartier beziehst, hast du die Möglichkeit das Schloss und die dazugehörige Kirche sowie den Erlebnispfad Spiezer Rebberg zu erkunden.

  • Schwer
    05:55
    21,8 km
    3,7 km/h
    300 m
    320 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Den ersten Abschnitt dieser Etappe führen wir dich am schönen Thunersee entlang. Von Spiez geht es über weite Wiesen, auf denen Schafe grasen, Richtung Wattenwil. Du wanderst durch die beschauliche Landschaft, mit der Stockhornkette im Hintergrund.

    Nach sechs Kilometern überquerst du den Fluss Kander und steigst anschließend zur Burgruine Strättligen hinauf. Von der Anhöhe hast du einen traumhaften Ausblick auf den See. Die dicken Mauern der Ruine bieten den idealen Platz für eine kurze Pause.

    Im beschaulichen Amsoldingen kannst du eine 1.000 Jahre alte Kirche besuchen: Die romanische Basilika besitzt einen massiv wirkenden Turm und eine eindrückliche Krypta. In dem ruhigen Ort am Amsoldingersee gibt es ein Café und ein Restaurant, die sich für eine Einkehr eignen.

    Vorbei am Übeschisee folgst du der Via Jacobi nach Blumenstein und weiter nach Norden. Der Lauf des Fallbaches bringt dich zum romantischen Gürbeweg, wo der Bach in die Gübre mündet. Hohe Bäume und Büsche spenden Schatten und das Plätschern des Wassers begleitet dich bis nach Wattwil, deinem Etappenziel.

  • Schwer
    06:12
    22,0 km
    3,5 km/h
    520 m
    320 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die zwölfte Etappe führt dich von Wattenwil nach Schwarzenburg und bietet nicht nur viel Natur sondern auch kulturelle Highlights. Über geschwungene Wege steigst du zum Schloss Burgistein hinauf. Schon von weitem kannst du die Türmchen und hohen Dächer der Anlage sehen. Eine schattige Allee bringt dich zum Schloss aus dem 15. Jahrhundert, von dem du eine tolle Aussicht hast.

    Durch die intakte voralpine Landschaft mit ihren beschaulichen Orten wanderst du nach Rüeggisberg. Dort steht die mystische Ruine des ehemaligen Klosters Rüeggisberg, das im Mittelalter zu den bedeutendsten seiner Art zählte. Schreite durch die meterhohen Bögen und lasse die Atmosphäre auf dich wirken.

    Nach gut 14 Kilometern querst du den Fluss Schwarzwasser und kannst dort im urigen Restaurant Lamm einkehren. Auf ruhigen Pfaden gelangst du zu deinem heutigen Ziel Schwarzenburg. Der Ort liegt eingebettet in den Hügel der Region Gantritsch und das gleichnamige Schloss lohnt einen Besuch.

  • Schwer
    05:40
    20,5 km
    3,6 km/h
    270 m
    450 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Zu Beginn dieser Etappe verlässt du Schwarzenburg und steigst in den Sensegraben hinab, der ein beliebtes Naherholungs- und Naturschutzgebiet ist.

    Bei der Sodbachbrücke überschreitest du die Grenze zum katholischen Kanton Freiburg und wirst ab hier von sakralen Bauten begleitet. Kleine Kapellen, die zum Verweilen einladen, säumen den Weg. In den Ortschaften, wie zum Beispiel Heitenried, kannst du Kirchen aus verschiedenen Jahrhunderten besuchen.

    An Waldrändern entlang und an bunten Feldern vorbei gelangst du nach Sant Antoni und folgst anschließend dem Lauf des Baches Taverna. Im Zentrum des beschaulichen Ortes Tavers kannst du die Kirche St. Martin, die benachbarten Kapellen und das interessante Sensler Museum besichtigen. Es dokumentiert das Leben und die Kultur der Region im Laufe der Jahrhunderte.

    Dein Weg führt weiter über den Maggenberg in Richtung Freiburg. Bei der Anhöhe beim Schloss Übewil kannst du ein tolles Panorama auf die Stadt genießen. In der mittelalterlichen Altstadt von Freiburg erwarten dich enge Gassen, gepflasterte Plätze und Highlights wie der der Rote Turm.

  • Schwer
    08:03
    29,1 km
    3,6 km/h
    550 m
    420 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Freiburg wanderst du weiter durch den französischsprachigen Teil der Schweiz. Du verlässt die historische Stadt Freiburg und gelangst in das abwechslungsreiche Flussdelta zwischen der Glâne und der Saarine. In den mäandernden Wasserläufen haben sich Schotterinseln gebildet und im klaren Wasser kannst du Fische erspähen.

    Der Pilgerweg führt über die romantische Brücke Pont de Sainte-Apolline, die seit mehr als 500 Jahren die beiden Ufer verbindet. Neben der Bogenbrücke steht die gleichnamige, kleine Kapelle. Anschließend verläuft die Via Jacobi durch eine hügelige, von Wäldern gekennzeichnete Landschaft. Immer wieder triffst du auf Bach- und Flussläufe, in denen du deine Füße abkühlen kannst.

    Bevor du nach Posieux gelangst, kannst du die beeindruckende Klosteranlage Abbaye d’Hauterive besuchen. Besonders die bunten Rosettenfenster in der Klosterkirche sind sehenswert. Viele idyllische Orte mit engen Gassen liegen auf dem Weg und bieten dir eine Vielzahl an Einkehrmöglichkeiten.

    Am Ortseingang von Romont kommst du bei der 1268 gegründeten Zisterzienser-Abtei La Fille-Dieu vorbei. Im historischen Zentrum befindet sich das Château, welches das berühmte Glasmuseum beherbergt. Den Tag kannst du in einem der netten Restaurants ausklingen lassen.

  • Mittelschwer
    04:53
    18,0 km
    3,7 km/h
    170 m
    420 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Etappe, die Romont mit Moudon verbindet, ist mit schönen Aussichtspunkten gespickt. Außerdem ist sie mit 18 Kilometer Länge eine der kürzesten der Via Jacobi. Der Tag startet mit einem tollen Ausblick auf die weite Ebene, die du im Laufe des Tages durchwandern wirst.

    Kurz nach dem Ortsausgang von Romont überquerst du die Grenze zum Kanton Waadt auf einem spannenden Höhenweg. Nach dem Abstieg hinunter ins Tal der Broye kommst du bei dem Städtchen Lucens vorbei. Ein Abstecher hinauf zur märchenhaften Burg mit den vielen Türmchen lohnt unbedingt. Lucens liegt auf halber Strecke nach Moudon und in einem der Cafés kannst du eine Rast einlegen.

    Weiter folgst du dem ruhigen Weg entlang des Flusses Broye. Obstbäume und blühende Sträucher wachsen am Ufer. Dein Etappenziel ist das beschauliche Moudon. Auch hier gibt es einiges zu entdecken, zum Beispiel die Gemeindekirche oder die beiden Schlösser Carrouge und Rochefort.

  • Schwer
    07:41
    27,9 km
    3,6 km/h
    470 m
    480 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Du kommst deinem Ziel immer näher: Die sechzehnte Etappe bringt dich bereits ins traumhafte Lausanne. Du verlässt Moudon am malerischen Weg entlang der Broye. Nach einiger Zeit erreichst du in Bressonnaz eine Brücke und tauchst am anderen Ufer tief in die voralpine Landschaft ein.

    Es geht stetig leicht bergauf und in der Ferne kannst du die Gipfel der Freiburger Alpen erkennen. Das Waldgebiet des Jorat ist besonders idyllisch und dort erreichst du bei knapp 900 Höhenmetern den höchsten Punkt dieser Etappe.

    Im Anschluss wanderst du durch die Vororte von Lausanne, die sich durch schöne Villen und Gärten auszeichnen. Dem Bach Flon folgend, spazierst du durch das bewaldete Naherholungsgebiet. Dieses schließt an den Parc de Sauvabelin an, wo sich ein kleiner Teich und ein moderner Aussichtsturm befinden. Von der Plattform schweift dein Blick zum Genfersee und den Alpen. Im Zentrum von Lausanne kannst du die beeindruckende Kathedrale, unterschiedliche Museen und historische Plätze besuchen.

  • Schwer
    07:58
    30,6 km
    3,8 km/h
    150 m
    280 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    In Lausanne führt dich die Via Jacobi hinaus aus dem pulsierenden Zentrum Richtung Westen. Über die kunstvoll gestaltete Esplanade de Montbenon spazierst du durch die Gassen bis zum grünen Tal Vallée de la Jeunesse. In Vidy kommst du bei römischen Ruinen vorbei, die eine nähere Betrachtung wert sind. Anschließend erreichst du das traumhafte Ufer des Genfersees und folgst der Promenade de Vidy. Die restliche Strecke dieser Etappe wanderst du am Wasser entlang bis nach Rolle.

    Du kommst an Häfen und kleinen Parks vorbei und wirst von Schwänen und Enten begleitet. In Morges erwarten dich ein prachtvolles Schloss und der gepflegte Parc de l'Indépendance: Die kunstvoll angelegten Blumenbeete und herrlichen Alleen laden zum Verweilen ein. Jedes Jahr im Frühling verwandelt sich der Park in ein Tulpenmeer, dann strahlen die bunten Kelche um die Wette.

    Bei Allaman liegt ein besonders schöner Abschnitt am geschwungenen Ufer des Flusses L’Aubonne. Der Weg schlängelt sich durch stillen Wald und an Weinstöcken vorbei. Die Region um Rolle, deinem Etappenziel, wird vom Weinbau und romantischen Châteaus geprägt.

  • Schwer
    07:33
    28,6 km
    3,8 km/h
    260 m
    250 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die vorletzte Etappe folgt dem aussichtsreichen Ufer des Genfersees bis nach Coppet. In Rolle startest du an der Seepromenade und der dortigen Burg. Die massive Anlage aus dem 13. Jahrhundert kannst du besichtigen. Das schimmernde Wasser immer im Blick, wanderst du durch die reizvolle Landschaft. Kleine Dörfer, traditionsreiche Weingüter und bunte Wiesen liegen am Weg.

    Bei Gland querst du das grüne Tal der Serine und kannst am nahegelegenen Flugplatz Segelflieger beobachten. Auf halber Strecke nach Coppet führt die Via Jacobi durch Prangins. Das dortige Château ist das kulturelle Highlight dieser Etappe, denn die herrliche Befestigung beherbergt das Schweizer Nationalmuseum. Auch der traumhafte Schlossgarten ist sehenswert.

    Das benachbarte Nyon wurde von Cäsar gegründet und besticht durch eine bezaubernde Altstadt. Anschließend wechseln sich französisch geprägte Siedlungen mit gemütlichen Cafés und einer vielseitigen Kulturlandschaft ab.

    Die 18. Etappe endet in Coppet am Fluss La Doye. Auch in diesem schönen Ort kannst du ein Schlösschen besuchen und den Tag am Ufer des Genfersees ausklingen lassen.

  • Mittelschwer
    04:49
    18,2 km
    3,8 km/h
    190 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Coppet schlängelt sich die Via Jacobi bis ans südliche Ende des Genfersees. Die finale Etappe deiner Pilgerreise kannst du gemütlich angehen: Bis nach Genf sind es gut 18 Kilometer. Um deine Verpflegung musst du dir keine Gedanken machen, denn in den romantischen Dörfern am Weg gibt es eine große Auswahl an Restaurants und Cafés.

    Du durchwanderst die herrliche Kulturlandschaft im Kanton Genf und querst dabei glasklare Flüsse wie die Versoix. Der Bahnroute am Genfersee folgend, kannst du herrliche Aussichten auf das blaue Wasser genießen.

    Je näher du der Weltstadt Genf kommst, desto beeindruckender werden die Gebäude und vornehmen Gärten. Über den Aussichtspunkt Domaine de Penthes gelangst du zum Botanischen Garten. Geschwungene Wege führen durch schattige Alleen und an schönen Blumenbeeten vorbei. Das tropische Gartenhaus stellt ein besonderes Highlight des Parks dar.

    Über die Pont du Mont-Blanc kommst du ins Zentrum von Genf und somit zum Ziel der Via Jacobi. Am historischen Vorplatz der Cathédrale Saint-Pierre kannst du dich auf eine Bank setzen, tief durchatmen und die Eindrücke deiner Wanderung Revue passieren lassen.

Collection Statistik

  • Touren
    19
  • Distanz
    455 km
  • Zeit
    128:24 Std
  • Höhenmeter
    8 950 m8 960 m

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