Thomas

Zagoria-Trail

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Zagoria-Trail

Collection von Thomas

Der Zagoria-Trail verbindet einige der charmanten Bergdörfer der griechischen Region Zagoria, direkt an der Grenze nach Albanien gelegen. Sie gehört zu den am dünnsten besiedelten Regionen Europas. Die Vikos-Schlucht, um die und durch die der Weg führt, gilt als tiefste Schlucht der Welt, wenn man (nur) die Relation Breite zu Tiefe nimmt.Im wenige Wochen vor unserer Tour erschienenen und sehr empfehlenswerten Wanderführer von Diana und Lars Steinhagen »Griechenland: Zagoria-Trek« (Conrad Stein Verlag) wird der Weg im Uhrzeigersinn beschritten. Wir sind genau entgegengesetzt gelaufen und haben als erstes den Weg durch die Schlucht gewählt. Auch haben wir die dort beschriebene erste Etappe ausgelassen und das Auto am Hotel in Megalo Papigo stehen lassen, wohin wir nach der Wanderung gerne zurückgekehrt sind.Die Tour ist anspruchsvoll, aber setzt keine besonderen Fertigkeiten voraus. Immer wieder weisen Schilder auf den 80km-Zagoria-Trailrace »TeRa« hin (zagorirace.gr/en/tera-80km), bei dem die Tour innerhalb von 20 Stunden an einem Tag absolviert wird. Wir haben es etwas gemächlicher angehen lassen. Die Strecke ist - bis auf einen kleinen Einstig an der Kokkoris-Noutsos-Steinbogenbrücke in Richtung Kipi - gut markiert. Dort war auch die einzige Stelle, die etwas kniffelig zum Laufen war. Wer eine Wanderung voller Ruhe und mit hervorragender Küche bei beeindruckenden Aussichten sucht, ist hier richtig. Lediglich in der Schlucht selbst und an den beiden Aussichtspunkten Oxya und Beloi) sind uns nennenswert andere Wanderer begegnet.Hinweis: Aufgrund der Transkription und Übersetzung findet man unterschiedliche deutsche Begriffe für dieselben Orte. »Papigo« wird gelegentlich auch »Papingo« geschrieben, für den größeren Teil der Ortschaft finden sich Beschreibungen wie »Megalo« oder »Makro« und Kipi ist gelegentlich auch Kipoi. Der Voidomatis fließt durch die Vikos-Schlucht. Hier sollte man sich weder verwirren lassen noch eine der Begriffe als zwingend richtig ansehen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    01:31
    5,60 km
    3,7 km/h
    180 m
    210 m

    Die Tagestour zwischen Megalo Papigo und Mikro Papigo diente uns zum Einstimmen nach der etwas anstrengenden Anreise. Der Hinweg führte über den Einstieg in Richtung Vikos-Schlucht, der Rückweg über die Badelandschaft der Papigo Rock Pools - eine unbedingt sehenswerte Badelandschaft.Gesamte Tour: komoot.de/collection/890506/-zagoria-trail

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    04:33
    16,2 km
    3,6 km/h
    720 m
    590 m

    Schon beim Abstieg aus Papigo hat man beeindruckende Blicke in die Landschaft. Das wirkt zunächst leicht, aber gut 700 Höhenmeter wollen ganz am Ende der Strecke erklommen werden. In der Schlucht gibt es keine Versorgung außer zwei Quellen.Gesamte Tour: komoot.de/collection/890506/-zagoria-trail

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  • 00:33
    2,29 km
    4,1 km/h
    40 m
    60 m
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    00:58
    3,96 km
    4,1 km/h
    260 m
    30 m
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    02:23
    8,95 km
    3,8 km/h
    180 m
    470 m

    Der Weg führt zunächst durch den Wald nach Süden und einige Höhenmeter nach unten, um dann kurz vor Vitsa wieder aufzusteigen. Die Quelle dort ist nicht zu nutzen, aber in Vitsa gibt es eine Taverne.Von Vitsa aus geht es über Steintreppen gut 200 Höhenmeter herunter. Auf der Strecke lohnt sich ein kurzer Abstecher zum Aussichtspunkt – hier hat man einen guten Blick in die Schlucht und nach unten auf die Misiou-Brücke, die man ca. 100 Höhenmeter tiefer dann überquert. Nun folgt der Weg dem Vikos-Fluss hin zur nächsten Steinbrücke. Dort mussten wir 10/2019 südlich des Flusses in Richtung Kipi wandern, da der direkte und an der Kokkoris-Noutsos-Brücke sichtbare Weg nicht zu passieren war.Gesamte Tour: komoot.de/collection/890506/-zagoria-trail

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    01:08
    4,24 km
    3,7 km/h
    380 m
    40 m

    Nach einer Stärkung in einer Taverne in Kipi (auch: Kipoi) wanderten wir weiter hoch nach Kapesovo. Auf diesem Abschnitt, der auf schmalen Pfaden meist durch Waldgebiete über gut 350 Höhenmeter führt, begegnete uns kein anderer Mensch mehr bis zum Aussichtspunkt an der Straße nach Kapesovo.Ab dem Aussichtspunkt führt der Weg durch recht offenes Gelände auf der Westseite des Bergrückens zunächst etwas talwärts. Der Blick führt schon hin nach Kapesovo. Die Ortschaft liegt am Hang, so dass es zuletzt noch einmal einige Meter bergauf geht. In Kapesovo gibt es kleinere Tavernen und Übernachtungsmöglichkeiten.Gesamte Tour: komoot.de/collection/890506/-zagoria-trail

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    04:08
    15,0 km
    3,6 km/h
    640 m
    680 m

    Der nächste Tag führte uns von Kapesovo aus nach Tsepelovo mit einem »Abstecher« zum Aussichtspunkt von Beloi hinter Vradeto.Pfiffig wäre es gewesen, das Gepäck zunächst in Kapesovo zu lassen und entsprechend leichter die beeindruckende Treppenanlage nach Vradeto zu erklimmen – es hätte uns 500 gepäckfreie Höhenmeter bei (nur) 1600m mehr Strecke gebracht. Nach einer Mittagspause in einer Taverne auf dem Kirchplatz von Vradeto bescherte uns der Nachmittag recht offenes Gelände und damit stehende Hitze. Erst der recht steile Abstieg nach Tsepelovo lag dann im Schatten. Die Strecke ist, sobald man Tsepelovo sieht, durch (2019 kaputte) Solarleuchten gut markiert. Sinnvoll wäre für uns gewesen, an der Weggabelung nach Vradeto einen Weg weiter südlich einzuschlagen, da wir am Folgetag denselben Weg wieder heraufgestiegen sind in Richtung Megas-Lakkos-Schlucht.Gesamte Tour: komoot.de/collection/890506/-zagoria-trail

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    06:20
    22,1 km
    3,5 km/h
    1 250 m
    1 390 m

    Der letzte Tag unserer Wanderung führte uns über gut 1200 Höhenmeter zurück nach Papigo. Nur notfalls wollten wir auf der Astraka-Hütte übernachten, da das Wetter für den Folgetag nicht gut angekündigt war.Wir entschieden uns, nicht den direkten Weg von Tsepelovo nach Norden zu nehmen, sondern zunächst zurück den Aufstieg gen Kapesovo, um länger am Rande der Megas-Lakkos-Schlucht zu wandern. Dadurch war der Aufstieg in zwei Teile getrennt mit einer etwas entspannteren Zwischenetappe am Rande der Schlucht.Kurz hinter dem Loutsa-Robozi-Seee kann man die Astraka-Hütte bereits sehen, muss dann aber noch einmal ca. 150 Höhenmeter nach unten, um wieder zur Astraka-Hütte hinauf zu kommen.Von dort ging der Weg dann in der Abendsonne abwärts nach Megalo Papigo zurück zum Ausgangspunkt.Gesamte Tour: komoot.de/collection/890506/-zagoria-trail

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Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    78,5 km
  • Zeit
    21:34 Std
  • Höhenmeter
    3 650 m

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