In 7 Etappen an den Bodensee – Schwäbische Alb-Radweg

Fahrrad-Collection von
komoot

Vom Nördlinger Ries schlängelt sich der Schwäbische Alb-Radweg bis an den Bodensee. Auf seinem Weg aus dem Vulkankrater bis ans schwäbische Meer passiert er romantische Flusstäler, verwunschene Wälder und geheimnisvolle Schluchten. Er führt vorbei an märchenhaften Schlössern, durch hübsche Fachwerkstädte und urige Dörfer. Er windet sich über die Hochebene der Schwäbischen Alb und gibt dir dort die schönsten Aussichten auf die weite Landschaft und den Bodensee frei.

Der Schwäbische Alb-Radweg ist rund 314 Kilometer lang und du kannst ihn in sieben Etappen fahren, die zwischen 37 und 50 Kilometer lang sind. Sowohl der Startpunkt Nördlingen als auch das Ziel der Tour Ludwigshafen am Bodensee verfügen über einen Bahnhof, sodass du bequem mit dem Zug anreisen kannst. Auch unterwegs hast du immer wieder Anschluss an den Zugverkehr, falls du die Tour abkürzen möchtest oder das Wetter nicht mehr mitspielt. In allen Etappenzielen stehen dir Unterkünfte und Einkehrmöglichkeiten zur Verfügung. In einigen kleineren Orten lohnt sich jedoch eine vorherige Reservierung der Unterkunft, da die Auswahl nicht so groß ist.

Die Tour über die Schwäbische Alb ist besonders auf den ersten Etappen anspruchsvoll, da du viele Höhenmeter erklimmst. Die Tagesabschnitte sind aber nicht allzu lang und so kannst du es ruhig angehen und dir Zeit lassen. Falls dir das trotzdem zu ambitioniert ist, kannst du die Etappen halbieren oder teilweise unterwegs auf den Zug umsteigen. Egal wie du den Schwäbische Alb-Radweg meisterst, am Ende wirst du überglücklich am Bodensee stehen und auf das große Abenteuer zurückblicken. Und wenn du dann noch mehr willst, kannst du zum Beispiel auf dem Bodensee-Radweg weiterfahren: komoot.de/collection/41/der-bodensee-radweg-3-laender-in-5-tagen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    03:14
    43,8 km
    13,6 km/h
    490 m
    490 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Startpunkt des Schwäbischen Alb-Radwegs ist in Nördlingen. Hier kommst du bequem mit der Regionalbahn aus Donauwörth oder Aalen hin.

    Bevor du losradelst, lohnt sich ein Besuch in der Nördlinger Altstadt, die von einer gut erhaltenen Stadtmauer umgeben ist. Dann schwingst du dich auf dein Rad und fährst los.

    Du verlässt Nördlingen durch eines der historischen Tore in der Stadtmauer und rollst auf flacher Strecke an der Eger entlang durch das Nördlinger Ries. Dieses entstand vor rund 14,6 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag. In Bopfingen erreichst du den Kraterrand. In der hübschen Stadt kannst du eine erste Pause einlegen und dich für die Weiterfahrt stärken, denn hinter Bopfingen erklimmst du in einem kurzen aber knackigen Anstieg den Kraterrand der Nördlinger Rieses.

    Oben angekommen radelst du in leichtem Auf und Ab über weite Felder und durch erfrischende Wälder. Unterwegs kommst du in der ländlichen Gegend immer wieder durch charmante Dörfer, in denen du Pausen einlegen und dich teilweise in Gasthäusern oder Bäckereien verpflegen kannst.

    Auf den letzten Kilometern der ersten Etappe genießt du dann eine herrliche Abfahrt hinunter nach Aalen, dem Etappenziel. Hier hast du eine große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten und auch Anschluss an die Bahn.

  • Schwer
    03:19
    50,9 km
    15,4 km/h
    630 m
    700 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der zweiten Etappe fährst du zu Beginn von Aalen nach Essingen und genießt unterwegs herrliche Weitsichten vom Radweg, der dich vorbei an bunten Feldern führt. Nach Essingen wartet eine kurze, knackige Steigung auf dich, auf die eine lange Abfahrt mit einigen Gegenanstiegen folgt. So radelst du über Heubach nach Schwäbisch Gmünd.

    In der Stadt an der Rems hast du den tiefsten Punkt der Etappe erreicht und kannst eine ausgiebige Pause einlegen. Bei einem Bummel durch die historische Altstadt kannst du die Beine lockern und dir ein gemütliches Restaurant oder Café zum Einkehren aussuchen.

    Frisch gestärkt fährst du auf gut ausgebauten Radwegen allmählich bergauf. Dabei passierst du weite Felder, saftige Wiesen und kleine Waldstücke. Hinter Waldstetten beginnt dann der größte Anstieg des Tages, der dich am Naturschutzgebiet Kaltes Feld vorbeiführt.

    Nachdem du am höchsten Punkt, auf über 650 Metern, die herrliche Aussicht genossen hast, rollst du auf einer entspannenden Abfahrt durch das malerische Christental und weiter durch das Lautertal bis ins Etappenziel Süßen. Hier findest du zahlreiche Unterkünfte sowie Restaurants, Cafés und einen Bahnhof.

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  • Schwer
    03:26
    43,8 km
    12,8 km/h
    840 m
    400 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Hinter Süßen fährst du zu Beginn der dritten Etappe durch den schönen Schlater Wald. Mit dem Rascheln der Blätter in den Ohren genießt du hier die Nähe zur Natur. In moderatem Auf und Ab radelst du anschließend über eine offene Feld- und Wiesenlandschaft, die hier und da von kleinen Waldstücken und Ortschaften durchbrochen wird.

    In Bad Boll kannst du eine erste ausgedehnte Pause einlegen, aber auch Weilheim an der Teck eignet sich für eine ausgiebige Rast. Anschließend fährst du am Naturschutzgebiet Limburg vorbei, das sich auf dem gleichnamigen Berg erstreckt. Hier befindet sich übrigens auch Württembergs höchster Weinberg.

    Weiter geht es an der Lindach entlang bis nach Neidlingen. Hier kannst du noch einmal Kräfte sammeln, bevor du die Neidlinger Steige auf die Schwäbische Alb erklimmst. Oben angekommen kannst du am Wanderparkplatz Bahnhöfle verschnaufen und die atemberaubende Aussicht auf das gegenüberliegende Felsmassiv Reußenstein genießen.

    Durch märchenhafte Landschaft aus Wiesen, Wäldern und einfach nur Natur pur radelst du die letzten Kilometer bis ins Etappenziel Donnstetten. In dem Ort kannst du in Ferienwohnungen übernachten. Es gibt auch eine Gaststube und ein Café. Im rund fünf Kilometer entfernten Westerheim findest du weitere Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten sowie einen Campingplatz.

  • Schwer
    02:54
    37,0 km
    12,7 km/h
    530 m
    620 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Donnstetten radelst du zum Auftakt der vierten Etappe ohne größere Steigungen auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb an weiten Feldern und malerischen Wiesen vorbei. Für Abwechslung und Erfrischung sorgen vereinzelte, schattige Waldstücke. Stärken kannst du dich unterwegs in Böhringen oder Grabenstetten.

    Kurz hinter dem Ort beginnt eine lange Abfahrt, die dich umgeben von schönem Wald und vorbei an malerischen Weihern durch das Kaltental nach Bad Urach bringt. Hier hast du den tiefsten Punkt der Etappe erreicht und kannst eine gemütliche Pause einlegen. Besonders schön ist der Marktplatz des Luftkurorts, auf dem du verschiedene Einkehrmöglichkeiten in den hübschen Fachwerkhäusern findest.

    Mit neuen Kräften fährst du anschließend durch das schmale Emstal immer in Flussnähe bergauf. Hinter Seeburg biegst du in die enge Trailfinger Schlucht ein, durch die sich die junge Ems schlängelt. Am Emsursprung vorbei radelst du weiter durch die tiefe, von Felswänden und Bäumen gesäumte Schlucht.

    Am Ende der Schlucht lichtet sich der Wald und du fährst weiter über offene Felder bis nach Münsingen, dem heutigen Etappenziel. In dem Ort findest du verschiedene Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie einen Bahnhof.

  • Mittelschwer
    02:46
    41,3 km
    14,9 km/h
    430 m
    440 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Gleich zu Beginn der fünften Etappe erwartet dich hinter Münsingen ein strammer Aufstieg, dem eine lange und rasante Abfahrt folgt. Am tiefsten Punkt der Etappe erreichst du Buttenhausen, wo du eine erste Pause einlegen kannst.

    Anschließend radelst du durch das Tal der Großen Lauter. Immer in Flussnähe schlängelt sich der Radweg an Wiesen, Feldern und Wäldern vorbei und passiert Ortschaften wie Marbach, welches für das Haupt- und Landgestüt Marbach bekannt ist, sowie Gomadingen.

    In Offenhausen verabschiedest du dich an der Lauterquelle von dem Fluss und fährst an der Bahnlinie entlang nach Großengstingen. Hier lohnt sich eine ausgedehnte Pause mit Stärkung, denn hinter dem Ort erwartet dich dünnbesiedelte Landidylle. Über offene Felder und durch romantische Wälder radelst du in aller Ruhe durch die Natur. Immer wieder genießt du vom Radweg aus herrliche Aussichten über die weitläufige Landschaft.

    Nach insgesamt 41 Kilometern erreichst du das Etappenziel Trochtelfingen. Hier hast du Anschluss an die Bahn und einige Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten.

  • Mittelschwer
    03:18
    49,9 km
    15,1 km/h
    370 m
    500 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute, auf der sechsten Etappe des Schwäbische Alb-Radwegs, geht es überwiegend bergab, dennoch sorgen genug Gegenanstiege dafür, dass keine Langeweile aufkommt.

    Von Trochtelfingen rollst du durch das Seckachtal nach Mägerkingen. Hinter dem Ort erreichst du den Lauchertsee, an dem du eine schöne Pause einlegen kannst. Ein Grillplatz und ein Kiosk bieten dir verschiedene Möglichkeiten, dich zu stärken.

    An der Lauchert entlang radelst du am Kloster Mariaberg vorbei und weiter nach Gammertingen. Unterwegs passierst du immer wieder schöne Rastplätze und einen Wasserspielplatz am Fluss, wo du auch deine Wasserflasche auffüllen kannst.

    Du folgst dem Lauf der Lauchert weiter, vorbei an romantischen Wäldern, schönen Wiesen und bunten Feldern. Dabei passierst du immer wieder charmante Ortschaften, die sich zum Rasten eignen. Kurz vor dem Ziel, in Sigmaringendorf, mündet die Lauchert in die Donau.

    Ab hier folgst du der Donau ins Etappenziel Sigmaringen, wo du zum Abschluss des Tages dem gleichnamigen Schloss einen Besuch abstatten kannst. In Sigmaringen findest du außerdem zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten und hast Anschluss an den Zugverkehr.

  • Mittelschwer
    03:01
    47,7 km
    15,8 km/h
    420 m
    600 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute steht die letzte Etappe auf dem Schwäbische Alb-Radweg an, auf der du zum Abschluss der Tour einige hervorragende Abfahrten genießen wirst.

    Auf den ersten Kilometern der Etappe folgst du dem Ufer der Donau und erhältst dabei faszinierende Einblicke in das Donautal. Schließlich verlässt du das Ufer und radelst nach Süden. Einige Pedaltritte sind nötig, um aus dem Donautal hinauf auf knapp 700 Meter zu gelangen. Dann radelst du auf relativ flachen Strecken durch zauberhafte Wälder, an weiten Feldern und grünen Wiesen vorbei. Du passierst romantische Dörfer und kleine Orte, in denen du auch Einkehrmöglichkeiten findest, falls du Energie tanken möchtest.

    Im Naturschutzgebiet Sauldorfer Seen tauchst du in herrliche Natur ein, genießt die Ruhe der Wälder und die Vogelvielfalt an den gleichnamigen Seen. Einige Kilometer weiter kommst du dann in den Genuss der ersten Abfahrten, die dich von der Schwäbischen Alb hinunter zum Bodensee bringen. Die letzte Abfahrt der Tour ist rasant. Zunächst schlängelt sich die Strecke durch den Wald und anschließend durch malerische Weinberge, von denen du einen atemberaubenden Blick auf den Bodensee und das Etappenziel Ludwigshafen hast.

    Unten angekommen, kannst du am Ufer des Bodensees den Blick über das Wasser schweifen und die abwechslungsreiche Tour über die Schwäbische Alb noch einmal Revue passieren lassen, bevor du vom Bahnhof in Ludwigshafen die Heimreise antrittst.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    314 km
  • Zeit
    21:59 Std
  • Höhenmeter
    3 710 m3 760 m

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