Berge satt und Natur pur – Trans-Eifel in 6 Etappen

Mountainbike-Collection von komoot
4-8 Tage
3-6 Std / Tag
303 km
5 440 m
5 400 m

Einen Gebirgszug zu durchqueren ist eine einmalige Erfahrung, eine kleine Challenge und ein unvergessliches Abenteuer in der Natur. Die Eifel macht dieses Abenteuer greifbar: Im Westen Deutschlands wartet zwischen Aachen und Trier das wunderschöne Mittelgebirge auf dich, das alles zu bieten hat, was eine tolle Zeit auf dem Mountainbike ausmacht. Hier findest du herrlich unberührte Wälder, idyllische Seen, unvergessliche Ausblicke in die weite Landschaft und natürlich actionreiche Trails. In dieser Collection zeigen wir dir, wie du die Eifel in sechs Etappen durchqueren kannst.

Wenn du Zweifel hast, ob eine Gebirgsdurchquerung das Richtige für dich ist, oder es dir einfach an Erfahrung mangelt, dann ist die Eifel perfekt für eine Probe aufs Exempel. Die Eifel ist bestens erreichbar und bedarf keiner so detaillierten Planung, wie zum Beispiel eine Alpenüberquerung. Die Topografie ist gemäßigt und die Trails bieten eine tolle, nicht zu extreme Mischung, die Trans-Neulingen, aber auch erfahrenen Bikern Spaß macht. Trotzdem ist es eine Herausforderung, sich die Eifel vorzuknöpfen: Fast 300 Kilometer und rund 5.500 Höhenmeter sind nicht ohne. Du kannst es aber selbst hervorragend steuern, wie viel Genuss und wie viel Herausforderung in deiner Trans-Eifel steckt: Für den Durchschnittsbiker sind unsere sechs Etappen genau richtig. Wenn du eine echte Challenge suchst, plan doch einfach weniger Etappen und wenn es dir zu anstrengend klingt, nimm dir mehr Zeit.

Die Eifel ist perfekt geeignet für erlebnisreiche Etappenfahrten, auf denen der Komfort nicht zu kurz kommt. Die Gegend ist, trotz aller Abgeschiedenheit, touristisch gut erschlossen, sodass du viele bodenständige Gastgeber findest. Alle Touren dieser Collection enden jeweils in Orten mit einer schönen Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten: Ob Campingplatz, Jugendherberge oder Pension/Hotel – du entscheidest selbst, wie viel Komfort du abseits vom Bike genießt. Da es sich um eine „One-Way-Tour“ handelt, bietet sich die Anreise per Bahn an. Zwischen Start (Düren) und Ziel (Trier) gibt es eine gute Bahnverbindung, sodass du auch die Möglichkeit hast, nach der Tour per Bahn zurück zu deinem Auto zu kommen. Einmal unterwegs erwarten dich wunderbar abgeschiedene Trails und Wege. Das ist natürlich toll, bedarf aber auch einer gewissen Vorbereitung: Nimm genug Proviant mit, etwas Werkzeug und Ersatzteile und rechne damit, dass es unterwegs keine Bahn gibt, die dich nach Hause bringt – und dass du oftmals noch nicht einmal Handyempfang hast. Das klingt nach der perfekten Naturidylle? Ist es auch, versprochen!

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    04:28
    52,3 km
    11,7 km/h
    800 m
    480 m
    Mittelschwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Die Erste Etappe deines Trans-Eifel Abenteuers beginnt in Düren, dem Tor zur Eifel. Wenn du dir ein paar eher urban geprägte Kilometer sparen möchtest, kannst du mit der Rurtalbahn zum Beispiel bis nach Kreuzau fahren und dort direkt in die herrlich ruhige Natur eintauchen.

    Davon bekommst du im Verlauf dieser Etappe jede Menge: Du kommst gleich an mehreren schönen Stauseen vorbei, saust durch idyllische Täler und kletterst auf aussichtsreiche Höhenlagen, von denen aus du weit ins Land blicken kannst. Bei gutem Wetter kannst du vom Eifelblick Hemgenberg bis zum Kölner Dom sehen! Aufmerksam zu sein lohnt sich auf dieser Etappe auf jeden Fall. Dann siehst du vielleicht auch den ein oder anderen tierischen Bewohner der Gegend. Im Thönbachtal ist es zum Beispiel gar nicht so unwahrscheinlich, dass du einen Biber beim Bau eines Damms beobachten kannst.

    Auf dieser Etappe kommst du immer wieder durch gemütliche Ortschaften, die sich für eine Pause und zum Auffüllen der Energiereserven anbieten. Im Etappenziel Roetgen warten allerlei rustikale Einkehrmöglichkeiten und Übrnachtungsmöglichkeiten auf dich. Der Ort liegt direkt am Vennbahnradweg, sodass man hier auf Radfahrer eingestellt ist.

  • Mittelschwer
    03:33
    41,2 km
    11,6 km/h
    720 m
    720 m
    Mittelschwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Diese Tour beginnt mit einer flowigen Fahrt durch den urwüchsigen Laubwald des Hasselbachgrabens. Wenn es geregnet hat, ist es hier besonders schön, aber auch ein bisschen rutschig. Lass es also lieber etwas ruhiger angehen. Nach einem ersten längeren Anstieg öffnet sich dir ein weiter Blick, an klaren Tagen kannst du von hier aus bis ins Rheinische Braunkohlerevier schauen. Eine Infotafel verrät dir, was du siehst. Verschaff dir doch bei einer kurzen Pause ein wenig Orientierung.

    Eine schöne Abfahrt führt dich runter zur Kalltalsperre und ins schöne Kalltal, wo du mit etwas Glück wieder die Chance hast, Biber zu sehen. Kurz darauf heißt dich die Gemeinde Simmerath willkommen – die perfekte Gelegenheit für eine ausgiebige Pause samt Stärkung.

    Gegen Ende wird die Route nochmal besonders abwechslungsreich. Immer wieder geht es – teils steil – bergauf und bergab und immer wieder hast du gute Sicht ins idyllische Rurtal. Wenn du am Ende nach Monschau kommst und zum ersten Mal hier bist, wirst du wahrscheinlich staunen und dir vorkommen wie im Mittelalter. Im kompletten Stadtkern erwarten dich enge, verwinkelte Gassen mit Kopfsteinpflaster und uralten Fachwerkhäusern. Hier findest du garantiert die passende Location, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

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  • Mittelschwer
    04:19
    51,7 km
    12,0 km/h
    830 m
    780 m
    Mittelschwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Falls es dir bisher noch nicht aufgefallen sein sollte, auf der dritten Etappe unserer Trans-Eifel-Tour wirst du es spätestens merken: In der Eifel ist es quasi niemals flach! Es geht entweder bergauf oder es geht bergab. Das ist manchmal ein bisschen fordernd, aber immer spannend und abwechslungsreich.

    Bevor du dich auf den Weg machst, bietet es sich an, nochmal das schöne Ambiente von Monschau zu genießen. Ein leckeres Frühstück bekommst du hier garantiert und falls du gern Kaffee trinkst, ist die Caffee-Rösterei Monschau ein echter Geheimtipp! Nach den kulinarischen folgen nun aber endlich die Genüsse auf den Eifeltrails.

    Davon erwarten dich auf dieser Tour eine ganze Menge. Vorbei an der Perlenbachtalsperre folgst du dem gleichnamigen Bach immer weiter hinauf, bis du schließlich die Grenze zu Belgien erreichst. Hier kannst du einen kurzen Blick „rüber“ werfen, nochmal durchatmen und dich auf die rasante Abfahrt runter zur Oleftalsperre freuen.

    Am Ufer der Talsperre angekommen, kannst du erstmal durchatmen. Entlang der Talsperre rollst du tatsächlich eine ganze Weile flach am Wasser entlang – Ausnahmen bestätigen eben die Regel. Erst hinter der Staumauer ist das echte Eifelfeeling zurück: Über schöne Trails geht es wieder auf und ab durchs Prether Bachtal und später entlang der Kyll, die bei Kronenburg zum Kronenburger See aufgestaut ist. Hier kannst du ganz naturnah auf dem Campingplatz übernachten oder dir ein Zimmer in den umliegenden Ortschaften suchen. Die nächsten Übernachtungsmöglichkeiten findest du in Kronenburg und Dahlem.

  • Schwer
    04:27
    52,0 km
    11,7 km/h
    920 m
    1 070 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Auf der vierten Etappe unserer Trans-Eifel-Tour wirst du dir sicher zwischendurch öfter mal denken: „Friedlicher geht es wirklich nicht!“. Zum Glück ist das heute so – mittlerweile haben Land und Leute hier ihren Frieden gefunden. Doch das war längst nicht immer so. Diese Region, die auf den Namen Schneifel hört, wurde immer wieder von Kriegen heimgesucht und wenn du genau hinschaust, kannst du hier und da stumme Zeugen einer bewegten Vergangenheit entdecken.

    Teilweise fährst du heute über den Weg des Friedens. Am Wegesrand erinnern Grenzsteine an die bewegte Vergangenheit der Region und in der näheren Umgebung finden sich allerlei Bunker und Krater. Früher Schauplatz von roher Gewalt bieten die Überreste des Krieges heute vielen seltenen Tieren und Pflanzen eine Heimat.

    Über einen schönen Trail fährst du rasant in Richtung Etappenziel, dem verschlafenen Erholungsörtchen Waxweiler, in dem es aber alles gibt, um den Tag gemütlich und ruhige ausklingen zu lassen. Vom Hotel bis zum Campingplatz gibt es hier allerlei Unterkünfte und bei gutem Wetter lädt das Freibad zu einer Abkühlung ein.

  • Schwer
    04:39
    56,4 km
    12,1 km/h
    980 m
    1 090 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Vom Start in Waxweiler begleitet dich eine ganze Weile die Prüm, die sich in vielen Schleifen durch die Landschaft windet, während du über kleine Straßen, Wege und Trails die teils bewaldeten Uferhänge beackerst und dabei immer wieder herrliche Blicke ins Tal genießen kannst.

    Der Bitburger See, eine Staustufe der Prüm, bietet sich für eine erste ausgiebige Pause an. Vom gemütlichen Bootshaus aus hast du perfekte Aussicht aufs Wasser und falls die Pause etwas länger dauern darf, kannst du dir hier ein Kajak oder Tretboot ausleihen. Übrigens erinnert der Name des Sees an die nahegelegene Stadt Bitburg samt gleichnamiger Brauerei – du weißt also, was du abends im Sinne der kulturellen Bildung unbedingt zu dir nehmen solltest.

    Doch vorher wartet noch eine weitere Portion Biken vom Feinsten auf dich und es gilt noch einige knackige Anstiege und flowige Abfahrten zu meistern. Richtig rasant wird es nochmal am Ende auf der Abfahrt nach Bollendorf, die zwar nicht schwer ist, aber mächtig Spaß macht. Im Ziel angekommen kannst du den Tag mit einem Spaziergang zum Grenzfluss Sauer ausklingen lassen oder dir die Sehenswürdigkeiten des Luftkurorts anschauen. Dazu gehören zum Beispiel die Burg Bollendorf oder die römische Villa. Als günstige Unterkunft bietet sich die Jugendherberge Bollendorf an.

  • Schwer
    04:55
    49,4 km
    10,1 km/h
    1 200 m
    1 260 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Die sechste und letzte Etappe deines Eifel-Cross-Abenteuers ist in vielerlei Hinsicht beeindruckend. So warten auf knapp 50 Kilometern sage und schreibe 1.200 Höhenmeter darauf, von dir erklommen zu werden. Dafür geht es im stetigen Wechsel bergauf und bergab. Das ist durchaus fordernd, aber total abwechslungsreich und die schöne Natur sowie zahlreiche Highlights entlang der Strecke sorgen zusätzlich für eine absolut kurzweilige finale Etappe durch die Eifel.

    Die Trails dieser Tour machen nicht nur besonders viel Spaß, sie haben auch landschaftlich richtig was zu bieten. Riesige Felsen türmen sich mancherorts direkt neben dem Weg viele Meter hoch auf und es lohnt sich, einfach mal anzuhalten und die teils skurrilen Formen des Gesteins auf sich wirken zu lassen. Flowige Passagen wechseln sich hier mit sehr technischen Stücken ab und es kann durchaus vorkommen, dass du dein Rad mal ein paar Meter schieben musst – aber das gehört hier einfach dazu.

    Nach etwa einem Drittel der Tour fährst du runter zum Ufer der Sauer. Der Fluss bildet die Grenze zwischen Deutschland und Luxemburg und falls du Lust auf einen kurzen Abstecher ins Ausland hast, kannst du einfach die Brücke nach Echternach nehmen und dir hier die schöne historische Altstadt ansehen, bevor du dich wieder auf die Trails begibst.

    Kurz vorm Ende der Etappe und somit beinahe am Ziel deiner Trans-Eifel-Fahrt erreichst du den Markusberg, von dem aus du eine schöne Aussicht auf die Mosel und auf Trier hast. Über eine letzte Abfahrt erreichst du die alte Römerstadt. Plan ruhig etwas Zeit an, um die Altstadt und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Ruhe zu erkunden.

    Von Trier aus hast du sehr guten Anschluss ans Netz der Bahn, sodass du gut nach Hause oder zurück zum Ausgangspunkt deines Eifel-Abenteuers nach Düren kommst.

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Collection Statistik

  • Touren
    6
  • Distanz
    303 km
  • Zeit
    26:20 Std
  • Höhenmeter
    5 440 m5 400 m

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