Auf dem Ennsradweg in 7 Etappen durch das Herz Österreichs

Fahrrad-Collection von
komoot

Der eindrucksvolle Ennsradweg führt dich vom Fuße der Niederen Tauern im Bundesland Salzburg durch die Steiermark bis nach Oberösterreich. Unterwegs kommst du an zahlreichen Badeseen vorbei, rollst am majestätisch in den Himmel ragenden Gebirgsstock Grimming vorbei und tauchst schließlich in den atemberaubenden Nationalpark Gesäuse ein, durch den sich die Enns tosend ihren Weg bahnt. Historische Städte und Bauten wie das Schloss Trautenfels, die alte Handelsstadt Steyr oder Enns, die älteste Stadt Oberösterreichs, sorgen für die kulturellen Highlights unterwegs.

Knapp über 260 Kilometer ist der Ennsradweg lang. Er beginnt in Flachauwinkl. Hier in der Nähe entspringt die Enns am Fuße der Ennskraxn. In sieben Etappen, die zwischen 31 und 47 Kilometer lang sind, kannst du von hier bis nach Enns fahren, dem Ziel des Radwegs. Unterwegs radelst du sowohl über asphaltierte Straßen als auch über Schotterwege, die aber gut befahrbar sind. Besonders im Gesäuse warten zahlreiche Steigungen auf dich. Da die Tagesetappen aber alle recht kurz sind, kannst du es gemütlich angehen lassen und immer wieder Pausen zum Kräftetanken einlegen. Auch an Bahnhöfen kommst du entlang der Strecke gelegentlich vorbei. So hast du die Möglichkeit, auf den Zug umzusteigen, falls das Wetter nicht mehr mitspielt oder du einzelne Etappen abkürzen möchtest.

Den Startpunkt Flachauwinkl erreichst du entweder über die A10 Tauernautobahn oder mit dem Sportweltbus vom Bahnhof Radstadt aus. Der Sportweltbus fährt von Mitte Juni bis Mitte September täglich und nimmt selbstverständlich auch dein Rad mit. In allen Etappenzielen des Ennsradwegs gibt es Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten. Auch entlang der Strecke findest du immer wieder gemütliche Gasthäuser, Jausenstationen und Rastplätze für Pausen. Am Ende der Tour kannst du von Enns bequem mit dem Zug abreisen oder du nimmst die Fahrradfähre über die Donau und setzt dein Radabenteuer auf dem Donauradweg fort: komoot.de/collection/359/auf-dem-donau-radweg-von-donaueschingen-nach-budapest.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    02:28
    38,6 km
    15,6 km/h
    150 m
    420 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Start des Ennsradwegs ist in Flachauwinkl. Oberhalb des Ortes entspringt am Fuße der Ennskraxn der namensgebende Fluss des Radwegs, die Enns.

    Nach Flachauwinkl kommst du am bequemsten mit dem Auto über die A10 Tauernautobahn. Möchtest du mit dem Zug anreisen, fährst du bis Radstadt. Von dort bringt der Sportweltbus dich und dein Rad nach Flachauwinkl.

    Zum Auftakt rollst du entspannt durch das schmale Ennstal bergab. Dabei geht es meistens direkt am Ufer des wilden Flusses entlang und du passierst abwechselnd erfrischende Waldstücke und saftige Wiesen. Hinter Flachau wird das Tal breiter und du genießt herrliche Aussichten über Felder und Wiesen bis hin zu den Bergen.

    Über Altenmarkt im Pongau und Radstadt führt dich die Enns wieder in ein schmales Tal, das von malerischen, bewaldeten Bergen gesäumt wird. Hier wird der Radweg etwas hügeliger, führt dich tendenziell aber weiterhin bergab.

    Über Mandling fährst du dicht an der Enns entlang nach Schladming, dem ersten Etappenziel. Hier hast du eine große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten sowie Anschluss an die Bahn.

  • Mittelschwer
    02:31
    40,9 km
    16,2 km/h
    210 m
    290 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Von Schladming aus fährst du auf der zweiten Etappe weiter durch das zauberhafte Ennstal. Auf asphaltierten Straßen und gut befahrbaren Schotterwegen radelst du wie am Vortag immer in Flussnähe. Dabei kannst du beobachten, wie die Enns langsam immer breiter wird.

    Nachdem du auf den ersten Kilometern zwei Steigungen bei Haus im Ennstal und Weißenbach gemeistert hast, rollst du anschließend gemütlich auf fast flacher Strecke durchs Tal. Unterwegs erwarten dich schöne Abschnitte direkt am Ufer entlang und fantastische Aussichten auf die eindrucksvollen Berge, die sich majestätisch in der Ferne erheben.

    Auf den letzten Kilometern wird es leicht hügelig, die Aussichten aber umso fantastischer: Zu deiner Linken wird das Ennstal vom Grimming gesäumt. Der mächtige Gebirgsstock des Dachsteingebirges ragt eindrucksvoll in den Himmel und du kannst ihn selbst aus Irdning, dem Ziel der Etappe, noch bewundern.

    Im Etappenziel findest du zahlreiche Unterkünfte. Auch ein Besuch im benachbarten Trautenfels lohnt sich, wo du das märchenhafte Schloss Trautenfels besuchen kannst. Den nächsten Bahnhof findest du in Steinach, er ist etwa zwei Kilometer von Irdning entfernt.

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  • Mittelschwer
    02:30
    40,2 km
    16,1 km/h
    150 m
    170 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die dritte Etappe des Ennsradwegs beginnt angenehm flach. Du fährst über weite Felder und durch die saftigen Auen der Enns. Dabei kannst du immer mal wieder einen Blick zurückwerfen und noch einmal den majestätischen Anblick des Grimmings genießen.

    Der erste kleine Anstieg des Tages erwartet dich in Wörschach. Wenn dir danach ist, kannst du hier eine erste Pause einlegen und auch einen Abstecher zur Burgruine Wolkenstein oder zur Wörschachklamm machen.

    Anschließend radelst du wieder auf flachen Wegen durch das recht breite Ennstal, das von romantisch bewaldeten Bergen gesäumt wird. Hier und da blitzen immer wieder ein paar graue Spitzen hoher Gipfel hinter den Bergen hervor.

    Auf den letzten zehn Kilometern geht es zum Abschluss leicht auf und ab, schließlich kommst du dem Gesäuse immer näher. Vor dir siehst du schon die mächtigen Berge der Gebirgsgruppe und kannst dich darauf freuen, diese im Verlauf des Ennsradwegs zu durchradeln.

    Erst machst du aber im Etappenziel Admont Halt und sammelst in einer der gemütlichen Unterkünfte neue Kräfte. Auch einen Bahnhof findest du in dem Ort.

  • Schwer
    02:23
    36,6 km
    15,4 km/h
    520 m
    650 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    In moderatem Auf und Ab radelst du zu Beginn der vierten Etappe dicht an der Enns entlang. Die Berge um dich herum werden dabei immer höher und das Tal schmaler. Schließlich erreichst du nach zehn Kilometern den Eingang in das Durchbruchstal der Enns. Ab jetzt werden die Anstiege strammer und häufiger, die Kulisse dafür umso atemberaubender.

    Vorbei an schroffen Felswänden auf der einen Seite und der tosenden Enns auf der anderen Seite und umgeben von geheimnisvollen Wäldern fährst du mitten durch den Nationalpark Gesäuse. Von Brücken und höher gelegenen Punkten genießt du unterwegs immer wieder atemberaubende Aussichten in das enge Tal.

    Im Nationalpark kannst du immer wieder Pausen an gemütlichen Rastplätzen einlegen. Spätestens in Hieflau am Rande des Nationalparks Gesäuse findest du auch Einkehrmöglichkeiten zur Stärkung.

    Mit neuen Kräften radelst du weiter durch das Ennstal bis ins Etappenziel Großreifling. Wenn du Lust hast, kannst du auf dem Weg dorthin auch das ein oder andere verwunschene Seitental des Ennstals erkunden. In Großreifling selber und dem benachbarten Landl findest du verschiedene Gasthäuser und Hostels. Auf der anderen Uferseite der Enns gibt es außerdem einen Campingplatz.

  • Schwer
    02:14
    32,6 km
    14,6 km/h
    540 m
    630 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der fünften Etappe startest du zur Abwechslung nicht an der Enns entlang, sondern folgst auf einer ruhigen Straße dem Mühlbach durch sein wildromantisches Tal. Links und rechts von dir ziehen sich märchenhafte Wälder die Hänge der Berge hinauf. Durch diese traumhafte Landschaft arbeitest du dich einen langgezogenen Anstieg hinauf. Am höchsten Punkt genießt du eine unvergessliche Aussicht in die Bergwelt und auf das Schloss Kassegg.

    Es folgt eine lange Abfahrt mit kurzen Gegenanstiegen. Vorbei an Wiesen und Wäldern rollst du über die Ortschaften Sankt Gallen und Weißenbach an der Enns zurück ins Ennstal Hier kannst du auf etwa halber Strecke in Altenmarkt bei Sankt Gallen eine Pause einlegen und gemütlich einkehren.

    Frisch gestärkt bist du dann bereit für die zweite Hälfte der Etappe, die dich in stetigem Auf und Ab durch das schmale Ennstal führt. Unterwegs genießt du immer wieder malerische Aussichten auf die Schleifen des Flusses, die wild bewachsenen Ufer und die schöne Bergwelt drumherum.

    Über Kleinreifling erreichst du schließlich das Etappenziel Anger. Hier findest du den Bahnhof Kastenreith und im etwa zwei Kilometer entfernten Nachbarort Weyer verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten sowie ebenfalls einen Bahnhof.

  • Schwer
    03:04
    47,8 km
    15,5 km/h
    590 m
    700 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute warten noch einmal ein paar knackige Anstiege auf dich, bevor es gegen Ende der sechsten Etappe des Ennsradwegs wieder flacher und sogar etwas abschüssig wird.

    Auf den ersten Kilometern radelst du umgeben von schönster Natur an den baumbestandenen Ufern der Enns entlang und kannst immer wieder deinen Blick über das blaue Wasser und die herrliche Landschaft des Tals schweifen lassen.

    Kurz vor Heinzl erklimmst du den höchsten Punkt der Etappe. Oben angekommen kannst du ruhig kurz innehalten und dich ausruhen. Dank weiter Wiesen hast du von hier einen tollen Blick hinab ins Tal. Nach einer rasanten Abfahrt ans Flussufer folgst du den fröhlichen Schleifen der Enns. Dabei geht es stetig auf und ab.

    Für Stärkungspausen kannst du unterwegs in einer der zahlreichen Ortschaften Halt machen, durch die du kommst. Hier findest du gemütliche Einkehrmöglichkeiten mit leckeren steierischen Spezialitäten. Ab Ternberg wird es dann flacher und du hast das Gesäuse endgültig hinter dir gelassen.

    Vorbei an weiten Wiesen und bunten Feldern rollst du die letzten Kilometer bis ins Etappenziel Steyr. Hier kannst du den Tag gemütlich in der sehenswerten Altstadt ausklingen lassen und dich schließlich in einer der zahlreichen Unterkünfte für die finale Etappe des Ennsradwegs ausruhen. Anschluss an den Zugverkehr hast du in Steyr natürlich auch.

  • Leicht
    01:59
    31,6 km
    15,9 km/h
    140 m
    190 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die siebte und letzte Etappe des Ennsradwegs ist gleichzeitig auch die kürzeste und einfachste. Ein schöner Abschluss für die einzigartige Radtour entlang der Enns.

    Du folgst der Enns aus dem Etappenort Steyr. Durch den Zufluss des Flusses Steyr ist die Enns mittlerweile recht breit geworden. Auf flachen Radwegen fährst du hinter der Stadt über weite Felder und Wiesen. Dabei genießt du herrliche Fernsichten bis hin zu hohen Berggipfeln am Horizont.

    Kleine Ortschaften am Lauf der Enns und schattige Waldstücke durchbrechen die Feld- und Wiesenlandschaft, durch die du radelst. Nach 25 Kilometern erreichst du schließlich die Stadt Enns. Hier endet der Ennsradweg. Wenn du Lust hast, lohnt es sich aber noch ein Stück weiterzufahren: Nachdem du die Stadt durchquert hast, erreichst du die Donau. An ihrem Ufer fährst du bis zur Ennsmündung, wo du dich von dem Fluss verabschieden kannst, den du auf über 260 Kilometern begleitet hast.

    Wenn jetzt plötzlich Sehnsucht oder noch mehr Abenteuerlust in dir aufkommt, kannst du mit der Radfähre auf die andere Uferseite der Donau übersetzen und auf dem Donauradweg weiterfahren. Ansonsten radelst du zurück nach Enns, wo du vom Bahnhof die Heimreise antreten kannst.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    268 km
  • Zeit
    17:09 Std
  • Höhenmeter
    2 280 m3 050 m

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