Der Alemannenweg – Wandern im Odenwald

Wander-Collection von Odenwald
7-14 Tage
3-6 Std / Tag
153 km
3 810 m
3 780 m

Es gibt viele Wege, um im Odenwald und an der Bergstraße zu wandern – aber erst auf einem Fernwanderweg lernst du sowohl die Natur und Landschaft als auch die Kultur und Geschichte der Region richtig kennen. Der Alemannenweg ist ein solcher Fernwanderweg: Auf sieben Etappen führt er dich durch eine abwechslungsreiche Region und entlang einer Vielzahl an kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten. Auf 144 Kilometern lernst du die schönsten Orte des Odenwaldes und an der Bergstraße kennen.

Benannt nach dem westgermanischen Volk, das einst hier gegen die Römer in die Schlacht zog, windet sich der Alemannenweg durch die grünen Bergketten. Den Startpunkt bildet das Schloss Erbach, das dir einen Vorgeschmack auf die historischen Schätze entlang des Weges gibt. In einer weiten Schleife wanderst du zum Schloss Fürstenau in Michelstadt. Am Weg liegen stille Wälder, sanfte Hügel und geheimnisvolle Burgruinen.

Bergauf und bergab führt dich der Alemannenweg durch idyllische Täler und über bewaldete Hügel. Dazwischen triffst du auf romantische Dörfer und Städte mit typischen Fachwerkhäusern. Um genügend Proviant musst du dir keine Gedanken machen: Entlang des Qualitätswanderweges liegen urige Gaststätten und Wirtshäuser. Jede einzelne Etappe endet in einem Ort mit einer guten Auswahl an Hotels und Pensionen oder direkt an einer Übernachtungsmöglichkeit. Den Ausgangs- beziehungsweise Endpunkt des Alemannenweges in Erbach und Michelstadt kannst du von Frankfurt ganz einfach mit der Odenwaldbahn erreichen. Mehr Infos zu den Fahrplänen findet du unter odenwaldmobil.de und rmv.de/c/de/start.

Neben dem Alemannenweg bietet die Region Odenwald noch weitere spannende Tagestouren und Fernwanderwege. So wanderst du auf dem Nibelungenweg auf den Spuren von Rittern und Grafen von Zwingenberg nach Freudenberg am Main. Der Burgensteig bringt dich entlang der Bergstraße zu 30 Burgen und Schlössern zwischen Darmstadt und Heidelberg. Hier kannst du dir Inspiration für dein nächstes Wanderabenteuer holen:
komoot.de/collection/893328/auf-ritterlichen-spuren-9-etappen-auf-dem-burgensteig-bergstrasse, komoot.de/collection/893330/einfach-sagenhaft-7-etappen-auf-dem-nibelungensteig, komoot.de/collection/893269/wein-weitsicht-welterbe-wandern-im-odenwald-und-an-der-bergstrasse.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    06:44
    23,7 km
    3,5 km/h
    540 m
    540 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Das herrschaftliche Erbacher Schloss mit seinem Schlossgarten stellt den Startpunkt deiner siebentägigen Wanderung dar und gibt dir schon einen Vorgeschmack auf die zahlreichen historischen Bauten entlang des Alemannenweges. Du verlässt die Kreisstadt in Richtung Westen und folgst dem Lauf des Roßbächleins. Im idyllischen Brudergrund kommst du bei einem Wildpark vorbei und kannst die zutraulichen Hirsche beobachten. Durch die hügelige Landschaft des Odenwaldes geht es hinauf zur Mossauer Höhe, von der du bereits die Silos der bekannten Brauerei Schmucker sehen kannst. In der Brauereigaststätte wird nicht nur selbstgebrautes Bier angeboten, sondern auch köstliche Hausmannskost. Gestärkt wanderst du auf den Gipfel des 501 Meter hohen Lärmfeuers hinauf. Der Alemanneweg führt dich auf ruhigen Waldpfaden den Bergrücken oberhalb des Gersprenztales entlang.Bevor du nach Beerfurth hinabsteigst, kannst du auf einer Waldkuppe die Überreste des Beerfurther Schlösschens besichtigen. Nur noch wenige überwachsene Steine erinnern daran, dass sich an dieser Stelle einst eine Burg befand.Im Ort Beerfurth überquerst du die Gersprenz und gelangst anschließend über den Hasenbuckel zum imposanten Schloss Reichenberg. Nirgends kannst du einen schöneren Ausblick auf Reichelsheim und das Gersprenztal genießen. In der gut erhaltenen Schlossanlage befindet sich auch eine Gaststätte, in der du deinen ersten Wandertag ausklingen lassen kannst.

    Schwer
    07:14
    24,9 km
    3,4 km/h
    700 m
    460 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ausgeruht startest du die zweite Etappe in Reichelsheim. Über bewaldete Höhen und weite Wiesen gelangst du zur Ruine Rodenstein. Eine Legende besagt, dass rund um die Burgruine ein Geisterheer sein Unwesen treibt. Wenn du genau hinhörst, kannst du zwischen den Bäumen ein mystisches Rauschen vernehmen.

    Nach dem Erkunden der Ruine Rodenstein wanderst du stetig bergauf durch den Rodensteiner Burgwald. Bei der Germannshöhe biegst du auf den Weinweg ab und folgst diesem bis zur Gersprenzquelle.
    Von hier ist es nur mehr ein Katzensprung zum beeindruckenden Kaiserturm auf der Neunkircher Höhe. Der Aufstieg zur Aussichtsplattform lohnt unbedingt, denn das 360-Grad-Panorama über den Odenwald bis hin zum Taunus und Hunsrück ist einmalig. Am 34 Meter hohen Kaiserturm befindet sich eine Gaststätte, in der du dich stärken kannst.

    Der Abstieg von der Neunkircher Höhe erfolgt durch tiefen Wald auf dem Hexenweg. An der Modauquelle steht ein Picknicktisch für eine Pause bereit. Von hier windet sich der Alemannenweg abwechselnd durch Wiesen, Wälder und kleine Orte. Im Modautal begleiten dich tolle Aussichten auf die sanften Hügel der lieblichen Landschaft.
    Dein heutiges Etappenziel ist das idyllisch gelegene Hotel Kuralpe. Im Restaurant oder auf der Sonnenterrasse kannst du dich entspannen und mit köstlichen Spezialitäten verwöhnen lassen.

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  • Schwer
    06:07
    20,1 km
    3,3 km/h
    520 m
    830 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die dritte Etappe des Alemannenweges führt dich zunächst von der Kuralpe auf den Felsberg hinauf. Seit dem Jahre 1901 steht dort der beachtliche Ohly-Turm, von dem dein Blick über den traumhaften Mischwald bis nach Frankfurt schweift. Beim Abstieg vom 515 Meter hohen Felsberg passierst du das eindrückliche Felsenmeer: Riesige, massive Granitblöcke liegen hier am Wegesrand und bilden eine einzigartige Szenerie.

    Der Alemannenweg verläuft mitten durch das Naturschutzgebiet zum Naturdenkmal Teufelsstein. Unter deinen Füßen kannst du den weichen Waldboden spüren und in den Kronen der Bäume sitzen kleine Vögel. Nach gut sieben Kilometern kommst du an der Eremitage vorbei: ein uriges, mit Baumrinde verkleidetes Häuschen. Es diente einst dem Adel als Rastplatz auf Spaziergängen und stellt den Eingang zum Staatspark Fürstenlager dar.

    Durch den lieblichen Park geht es weiter bergab nach Auerbach. Dort erwartet dich das markante Schloss Auerbach mit seinen Rundtürmen. Die Ruine hat viele verträumte Ecken und eine herrliche Aussicht zu bieten. Du schaust weit über den Odenwald und die Rheinebene.
    Vom Schloss windet sich der Weg weiter die bewaldeten Hügel hinauf und bringt dich im Zick-Zack auf den Melibokus. Eine Vielzahl an Wanderwegen und Mountainbike-Trails trifft hier aufeinander. Der Melibokus ist der höchste Berg der hessischen Bergstraße und stellt einen weiteren erstklassigen Aussichtspunkt dar.Auf Serpentinen spazierst du die letzten Kilometer durch den Wald nach Zwingenberg hinab. In dem historischen Ort mit seinen hübschen Fachwerkhäusern findest du eine gute Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten.

    Schwer
    05:34
    18,2 km
    3,3 km/h
    740 m
    470 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zwei Schlösser und zwei Burgen erwarten dich auf der vierten Etappe und machen diesen Abschnitt zu einem der schönsten des Alemannenweges. Den Anfang macht das Alsbacher Schloss, das hoch über dem gleichnamigen Ort thront. Besondere Aufmerksamkeit hat der restaurierte Burgfried verdient, von dem du eine traumhafte Aussicht hast. An der „Balkonkante“ des Odenwaldes schlängelt sich der Pfad am Waldrand entlang. Unterwegs kannst du wechselnde Ausblicke über die Bergstraße genießen. Ein kurzes Stück spazierst du durch Jugenheim, bevor du über die Kreuzwiese zum Schloss Heiligenberg hinaufsteigst. Das romantische Gebäude war jahrelang der Sommersitz der russischen Zaren.

    Bereits auf der nächsten Anhöhe liegt die Burgruine Tannenberg. Im Herbst verfärbt sich der Wald rings um die Mauerreste gelb, orange und rot und wirkt dann wie ein prachtvolles Gemälde. Im 14. Jahrhundert wurde die Burg Tannenberg beschossen und noch heute kannst du die Spuren des Feuergefechtes an den Mauern erkennen.
    Anschließend wanderst du auf dem Kaiserweg ins Tal des Elsbaches hinunter, bevor ein weiterer Anstieg bevorsteht. Zwischen Malchen und Nieder-Beerbach führt der Alemannenweg durch einen besonders beschaulichen Teil des Odenwaldes. Falls du einen Kompass dabei hast, kannst du das Magnetfeld der hiesigen Magnetsteine testen. Die Felsbrocken erhielten ihre Wirkung durch einen gewaltigen Blitzeinschlag und sind ein Naturdenkmal.Von den Magnetsteinen sind es nur mehr circa 600 Meter bis zur märchenhaften Burg Frankenstein, deinem heutigen Etappenziel. Die mittelalterliche Anlage wurde im 19. Jahrhundert wieder instandgesetzt und ist für ihr jährliches Halloween-Festival bekannt. Die Burg Frankenstein stellt einen ehrwürdigen Abschluss für die vierte Etappe dar. Nach der Besichtigung kannst du dich entscheiden ob du die Nacht lieber in Malchen oder Nieder-Beerbach verbringen möchtest.

    Schwer
    05:43
    20,2 km
    3,5 km/h
    390 m
    580 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von der Burg Frankenstein geht es am fünften Tag gemütlich bergauf und bergab bis ins Fischbachtal. Die Strecke wird von der sanft geschwungenen Landschaft des Odenwaldes geprägt. Am Fuße des Langenbergs überquerst du den plätschernden Beerbach und folgst dem Pfad weiter Richtung Osten. Im Wechsel spazierst du über aussichtsreiche Kuppen und durch bewaldete Täler. Dazwischen liegt ein Teppich aus bunten Feldern und kleinen Dörfern.Nach etwa der Hälfte der heutigen Strecke kannst du im Ort Ernsthofen einen Abstecher zum gleichnamigen Schloss machen. Kurz darauf kommst du beim Heldenhain und der Julius-Scriba-Hütte vorbei, die ein schöner Ort für eine Pause ist. Anschließend verläuft der Alemannenweg abwechselnd am Waldrand und über offenes Feld.

    Nördlich von Klein-Bieberau schreitest du über den Johannisbach und gelangst dann zum idyllischen Hottenbacher Hof. In der dortigen Vesperstube kannst du dich mit am Hof produzierten Köstlichkeiten wie geräucherter Forelle oder leckerem Käse stärken.

    Nach einer kurzen Pause wanderst du auf einem ruhigen Waldpfad weiter bis zum Schloss Lichtenberg: Die unterschiedlichen Bereiche der Anlage lohnen eine Erkundungstour. Die ältesten Teile des Schlosses entstanden bereits um 1200 und von der Schlossmauer genießt du eine traumhafte Aussicht. Der Ort Niedernhausen, am Fuße des Schlossberges, ist dein heutiges Ziel. Dort kannst du die schöne Kirche „St. Johannes der Täufer“ besichtigen.

    Schwer
    07:00
    24,7 km
    3,5 km/h
    610 m
    450 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe Sechs startet in Niedernhausen im Fischbachtal. Über die Teichäcker verlässt du den Ort und spazierst am Lauf des Nonroder Baches entlang. Im Wald geht es stetig bergauf und unsere Route bringt dich zum Wanderparkplatz Heilsruhe, wo auch eine Schutzhütte für eine Rast bereitsteht. Hier kannst du eine wunderschöne Weitsicht über Fränkisch-Crumbach genießen.

    Vom Wald trittst du hinaus auf eine offene Landschaft und folgst dem Alemannenweg bis nach Brensbach. In dem Ort gibt es einige Restaurants und Cafés, in denen du eine verdiente Rast einlegen kannst. Außerhalb von Brensbach kommst du zum Hinterwaldteich, in dem sich die umliegenden Bäume spiegeln. Ein wahrlich idyllischer Ort, um Kraft zu tanken.

    Vorbei am Eberhardtsbrunnen wanderst du weiter durch den Wald und kannst den beruhigenden Duft der Tannennadeln einatmen. Das gemütliche Restaurant Schmelzmühle am Waldrand verwöhnt dich mit regionalen Gerichten und liegt malerisch an einem kleinen See.
    Bevor du dein Etappenziel Hassenroth erreichst, kannst du einen Abstecher zum Schloss Nauses machen. Das ehemalige Wasserschloss ist heute in Privatbesitz, die bis zu 500 Jahre alten Gebäude und der Torturm sind aber absolut sehenswert. Nach zweieinhalb Kilometern erreichst du Hassenroth, wo du entweder im Hotel Odenwald oder der Pension Talblick übernachten kannst.

    Schwer
    05:52
    21,3 km
    3,6 km/h
    310 m
    460 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die letzte Etappe des Alemannenweges startet mit einem wunderbaren Panoramablick von der Hassenrother Höhe. Durch stille Wälder und über bunte Felder wanderst du Richtung Süden. Beim Backofenberg steigst du ins Tal hinab, um auf der anderen Seite wieder den Vogelherd hinaufzusteigen. Dieser Abschnitt lässt dich die hügelige Beschaffenheit des Odenwaldes nochmal richtig erleben.

    Südlich von Böllstein verläuft der Alemannenweg entlang einiger bewaldeter Gipfel wie dem Heidelberg. Zwischen den Bäumen kannst du immer wieder herrliche Ausblicke erhaschen. Die sogenannte Hohe Straße bringt dich zur 434 Meter hohen Fuchshütte hinauf, dem höchsten Punkt dieser Etappe. Serpentinenartig windet sich der Pfad durch den Wald und leitet dich zum idyllischen Gräfin Isabel See. Am Ufer stehen Sitzbänke für eine Verschnaufpause bereit.
    Kurz nach dem Gräfin Isabel See triffst du auf den Rehbach, dessen Lauf du bis zum Großen See folgst. Dort überschreitest du das Bächlein und kannst an der nahen Einhardsquelle eine kurze Rast einlegen. Über die Rippersthöhe gelangst du nach Steinbach, einem Stadtteil von Michelstadt.

    Zum Abschluss deiner Tour kannst du dich noch auf zwei außergewöhnliche Highlights freuen: Die einzigartige Einhardsbasilika und das prunkvolle Schloss Fürstenau. Das Schloss ist noch heute Wohnsitz der Grafenfamilie von Erbach-Fürstenau und zeichnet sich durch detailreiche Schmuckbögen, Türmchen und Erker aus. Gegenüber befindet sich das Gasthaus zur Gerste. Nach einer verdienten Einkehr kannst du am nahen Bahnhof Michelstadt in den Zug nach Hause steigen.

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Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    153 km
  • Zeit
    44:15 Std
  • Höhenmeter
    3 810 m3 780 m

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