Von Krater zu Krater – 4 Etappen im Geopark Ries und über die Schwäbische Alb

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Von Krater zu Krater
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Zwei riesige Meteoritenkrater, weite Feld- und Wiesenlandschaft, wildromantisch bewaldete Hochplateaus der Schwäbischen Alb und gemütliche Flusstäler mit einladenden Badeseen erwarten dich auf deiner Radtour von Krater zu Krater. Neben der einzigartigen Landschaft und der herrlichen Natur sorgen charmante Dörfer, hübsche Fachwerkstädte, eindrucksvolle Klöster und Burgen für kulturelle Abwechslung. Der Radweg „Von Krater zu Krater“ führt mitten durch diese vielfältige Landschaft und wird dank seiner Schönheit und Einzigartigkeit vom ADFC in der Broschüre „Deutschland per Rad entdecken“ empfohlen.

Auf einem 185 Kilometer langen Rundkurs verläuft der Radweg „Von Krater zu Krater“ von Nördlingen aus durch das Nördlinger Ries, das Steinheimer Becken und über die östliche Schwäbische Alb. Sowohl das Nördlinger Ries mit einem Durchmesser von 25 Kilometern als auch das Steinheimer Becken mit einem Durchmesser von vier Kilometern sind vor über 14 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstanden. Diese beiden fast kreisrunden Krater, die als geologische Sensation gelten, sind die Hauptprotagonisten der viertägigen Radtour.

In Nördlingen, der einzigen deutschen Stadt mit einer noch komplett intakten, begehbaren Stadtmauer, beginnt der Rundkurs, der in die eintägige Ostrunde und die dreitägige Westrunde aufgeteilt ist. Die Runden können auch einzeln gefahren werden, denn sie führen beide durch Nördlingen. Die bayerische Stadt im Nördlinger Ries erreichst du bequem mit dem Zug. Von dort startest du deine Radtour auf der Ostrunde, die dich durch den Geopark Ries führt. Im Anschluss begibst du dich auf die Westrunde, die dich über die östliche Schwäbische Alb und das Steinheimer Becken zurück nach Nördlingen bringt.

Die gesamte Strecke kannst du angenehm in vier Etappen fahren. In allen Etappenzielen findest du eine gute Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten sowie Restaurants und Cafés zum Einkehren. Auch unterwegs an der Strecke kannst du immer wieder anhalten und gemütliche Pausen in urigen Gasthöfen einlegen. Du siehst, das sind die besten Voraussetzungen, um deine Radtour von Krater zu Krater durch den Geopark Ries und über die östliche Schwäbische Alb in vollen Zügen zu genießen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    03:40
    57,3 km
    15,6 km/h
    230 m
    230 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    In Nördlingen beginnt die Rundfahrt, die dich von Krater zu Krater bringt. In die wunderschöne bayerische Stadt, die als einzige deutsche Stadt noch von einer kompletten, begehbaren Stadtmauer umgeben ist, kommst du bequem mit dem Zug. Von dort geht es dann auf der Ostrunde durch das Nördlinger Ries, einen riesigen Krater, der vor über 14 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstanden ist.Vor den Stadttoren Nördlingens erwarten dich weite Felder, die sich wie ein bunter Flickenteppich vor dir erstrecken. Auf ruhigen Wegen radelst du auf der fast flachen Strecke durch die malerische Landschaft des riesigen Kraters. Für Abwechslung sorgen charmante Dörfer, durch die du auf dem Weg nach Wemding fährst. Wemding liegt am Kraterrand und eignet sich hervorragend für eine erste Pause. In der hübschen Altstadt warten gemütliche Restaurants und Cafés auf deine Einkehr.Frisch gestärkt radelst du wieder durch die herrlich offene Feld- und Wiesenlandschaft. Rechts kannst du derweil den Blick auf den bewaldeten Kraterrand genießen. Schließlich erreichst du Oettingen, wo du auf dem kleinen Marktplatz eine entspannte Kaffeepause einlegen kannst. Hinter Oettingen begibst du dich wieder in die Mitte des Nördlinger Rieses und radelst durch die flache, offene Landschaft über das leicht erhöhte Wallerstein zurück nach Nördlingen in den Stadtteil Baldingen. Von hier ist es nur ein Katzensprung zurück ins Stadtzentrum von Nördlingen, wo zu zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten findest. Zum Abschluss des Tages lohnt sich auch ein Besuch im Rieskrater-Museum, um mehr über die Geschichte und Entstehung des Nördlinger Rieses zu erfahren.

  • Schwer
    03:13
    42,2 km
    13,1 km/h
    560 m
    500 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Baldingen aus begibst du dich heute auf die Westrunde, die dich gleich am Anfang aus dem Nördlinger Ries herausführt.Hinter Baldingen tauchst du sofort wieder in die schöne, offene Feldlandschaft des Rieses ein. Nach wenigen Kilometern weicht die flache Landschaft einigen Hügeln, die den Kraterrand bilden. Vorbei am Kloster Kirchheim am Ries und dem Ipf mit dem keltischen Freilichtmuseum erradelst du dir Höhenmeter für Höhenmeter. Auf dem Weg nach oben auf das Härtsfeld lohnt es sich noch einmal zurückzublicken und die herrliche Aussicht auf den über 600 Meter hohen Ipf und den Alptrauf zu genießen.Auf der Hochfläche der östlichen Schwäbischen Alb angekommen, kannst du erst einmal ein bisschen entspannen und gemütlich auf einer relativ flachen Strecke abwechselnd durch friedlichen Wald und herrlich weite Felder radeln. Der einzige Ort, den du auf der Hochfläche durchquerst, ist Elchingen auf dem Härtsfeld. Hier findest du einige Restaurants, falls du einkehren möchtest. Zum krönenden Abschluss der Etappe genießt du eine rasante Abfahrt ins Etappenziel Oberkochen.

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  • Mittelschwer
    02:32
    36,6 km
    14,5 km/h
    390 m
    420 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die dritte Etappe der Krater-Radtour bringt dich heute in das Steinheimer Becken, einen weiteren Meteoritenkrater, der vermutlich zur gleichen Zeit wie das Nördlinger Ries entstanden ist.Hinter Oberkochen radelst du durch ein flaches Tal erst am Schwarzen Kocher und dann am Ziegelbach entlang. Sobald du die ersten Ausläufer von Königsbronn erreicht hast, biegst du Richtung Westen ab und kletterst auf ruhigen Wegen durch schattigen Wald wieder auf die Schwäbische Alb. Auch auf der Hochebene erwartet dich wildromantischer Wald. Auf einer großen Lichtung kannst du deinen Blick über malerische Felder schweifen lassen und in dem Ort Zang eine Pause einlegen, bevor du erneut in den stillen Wald eintauchst. Sobald du die bewaldete Hochfläche hinter dir gelassen hast, stehst du wieder an einem Kraterrand. Vor dir breitet sich das Steinheimer Becken aus. In einer rasanten Abfahrt geht es nach Steinheim am Albuch, wo du eine wohlverdiente Rast einlegen und gemütlich einkehren kannst.Nach einer kleinen Schleife durch das flache Becken erklimmst du wieder den Kraterrand und tauchst in einen schönen Wald ein, der dich bis an den Rand des Brenztals führt. In einer schwungvollen Abfahrt fährst du hinunter an die Brenz und radelst schließlich gemütlich an ihrem Ufer bis ins Etappenziel Schnaitheim.

  • Schwer
    03:40
    50,9 km
    13,9 km/h
    580 m
    630 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute steht die vierte Etappe des Radwegs „Von Krater zu Krater“ an, die dich in regelmäßigem Auf und Ab wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Nördlingen bringt.Hinter Schnaitheim kletterst du über weite Felder und durch herrlichen Wald auf den ersten Hügel. Eine gemütliche Abfahrt bringt dich auf eine kleine, offene Hochfläche, wo du einen Abstecher in das hübsche Nattheim machen kannst. Ein weiterer Anstieg durch den Wald trennt dich von einer langen Abfahrt nach Dischingen. In dem Ort findest du Restaurants und Cafés, falls dir nach Einkehren zumute ist. Kurz hinter Dischingen erreichst du den Härtsfeldsee, der dich an heißen Tagen zu einem kühlen Bad einlädt. Unweit des Sees befindet sich außerdem die Burg Katzenstein, zu der sich ein Abstecher lohnt.Anschließend führt dich der Radweg am Ufer der Egau sanft bergauf bis nach Neresheim. Hier kannst du bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen noch einmal Kräfte sammeln, um den letzten großen Anstieg der Etappe zu meistern. Über weite Felder geht es bergan. Auf dem höchsten Punkt, auf 633 Metern, durchradelst du einen erfrischend kühlen Wald. Im Anschluss geht es durch eine Waldschneise auf einer ausgedehnten Abfahrt zurück ins Nördlinger Ries. In der weiten Ebene des Kraters fährst du am Ufer der Eger bis ins Ziel der Tour nach Nördlingen. Hier kannst du noch einmal die historische Altstadt mit der eindrucksvollen Stadtmauer bewundern, bevor du vom Bahnhof deine Heimreise antrittst.

Collection Statistik

  • Touren
    4
  • Distanz
    187 km
  • Zeit
    13:04 Std
  • Höhenmeter
    1 760 m

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