Auf dem schönsten Weg durch das Herz der Schweiz – die Herzroute

Fahrrad-Collection von komoot

Du bist nicht auf der Suche nach der kürzesten, sondern nach der schönsten Strecke zwischen dem Genfersee und dem Bodensee? Du willst die Schweiz so kennen lernen, wie sie wirklich ist? Du hast keine Angst vor Höhenmetern? Dann schwing dich auf den Sattel und folge der Herzroute.

Los geht’s in der Metropole Lausanne am Ufer des Genfersees. Du durchquerst mehrere Kantone, lernst viele Seen kennen, entdeckst schmucke Städtchen, Kirchen und Burgen, bis du schließlich in Rorschach am Bodensee angekommen bist. Deine ständigen Begleiter sind eine fabelhafte Natur und atemberaubende Bergpanoramen – und das jeden Tag!

Dieses einzigartige Fahrraderlebnis gibt es aber nicht „umsonst”. Um die Ausblicke zu genießen und in die schönsten Winkel der Schweiz zu gelangen, solltest du ausreichend Kondition mitbringen. Nicht selten absolvierst du pro Etappe über 1.000 Höhenmeter und mehr als 50 Kilometer. Vielleicht hast du ja Lust die Tour mit einem Rennrad zu absolvieren. Wenn du Sorge hast, dass deine Waden nicht genug Ausdauer haben, du aber nicht auf den Genuss verzichten möchtest, kannst du die Herzroute natürlich auch mit einem E-Bike absolvieren.

Insgesamt besteht die Herzroute aus 13 Etappen. Allesamt sind schwer und hügelig, aber bieten dir einen Einblick in versteckte Ecken der Eidgenossenschaft und einen Ausblick über schneebedeckte Gipfel jenseits der 3.000 Meter. Zusätzlich gibt es noch drei Herzschlaufen, die die Route ergänzen. Eine davon ist wiederum in zwei Etappen unterteilt, eine in drei. Verwirrend? Gar nicht! Denn alle Wege sind hervorragend ausgeschildert. Für die Herzroute folgst du ganz einfach dem Radweg 99. Die Herzschlaufen sind mit 299, 399 und 599 ausgeschildert.

Die Infrastruktur an der Herzroute ist hervorragend. Deshalb ist es kein Muss, alle Etappen hintereinander zu fahren, du kannst sie portionsweise aufteilen oder auch nur ein einzelne Etappen fahren – ganz wie du möchtest. Du kannst jeden Start- und Zielort bequem mit dem Zug erreichen.

Hast du Lust bekommen auf eine unvergessliche Tour durch eine Bilderbuchlandschaft? Dann auf in die Schweiz!

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    03:45
    50,6 km
    13,5 km/h
    950 m
    560 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Dein unvergessliches Abenteuer durch das Herz der Schweiz beginnt in Lausanne am Genfersee. Bevor du deine Tour startest, lohnt es sich auf jeden Fall noch etwas Zeit in der Stadt zu verbringen. Mehrere Parks, die schmucke Altstadt, das Olympische Museum und die schön angelegte Uferpromenade sind nur einige Beispiele, die einen Besuch wert sind.

    Die Radtour beginnt direkt am Hafen von Lausanne und führt dich in Seenähe aus der Stadt hinaus. Danach folgen die ersten kleinen Anstiege in das Lavaux, das hervorragende Weingebiet im Kanton Waadt. Vor allem im Herbst bieten die Weinterrassen mit dem glänzenden See im Hintergrund ein bezauberndes Farbspiel.

    Du schlängelst dich weiter hinauf. Nach insgesamt 18 Kilometern erreichst du den ersten Gipfel, gute 400 Höhenmeter über dem Genfersee. Hier oben eröffnet sich dir ein beeindruckendes, klischeehaftes Schweiz-Panorama: Berge, See und Kühe.

    Der restliche Weg führt dich auf gut asphaltierten Straßen durch eine schöne Naturlandschaft, in der sich Wiesen, Felder und Wälder abwechseln. Hier und da radelst du durch ein mittelalterliches Örtchen. Immer wieder meisterst du einige Anstiege, bis du schlussendlich in Romont angekommen bist. Die von Hügeln umgebene Altstadt ist ein beliebtes Fotomotiv.

  • Schwer
    04:19
    63,7 km
    14,8 km/h
    640 m
    910 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Im Gegensatz zur letzten Etappe fährst du heute mehr hinab als hinauf. Nachdem du die Gemäuer der mittelalterlichen Stadt Romont hinter dir gelassen hast, folgt ein langgezogener Anstieg und eine sehr lange Abfahrt mit ein paar kleinen Gegenanstiegen.

    Erstes kulturelles Highlight dieser Etappe ist Avenches. Das kleine Städtchen war einst die Hauptstadt der römischen Provinz Helvetia. Noch heute sind riesige Bauten zu sehen, wie etwa das sehr gut erhaltene Amphitheater.

    Rund zehn relativ flache Kilometer später erreichst du den Murtensee. Direkt am Ufer liegt das zweisprachige Städtchen Murten/Morat. Der Ort war einer von fünf Schauplätzen der Schweizer Landesausstellung Expo.02 und ist ein einzigartiges Schmuckstück. Die Altstadt ist von einer begehbaren Mauer umfasst und von dort oben siehst du den See hinter den roten Dächern und vielen Türmen schimmern. Hier lohnt sich eine ausgiebige Pause.

    Nach Murten geht es immer wieder mal bergauf bis zum Schiffenensee, an dessen Ufer zwei Schlösschen – Petit Vivy und Grand Vivy – stehen und der aus dem Fluss Saane aufgestaut wird. Kurz vor deinem Etappenziel Laupen überquerst du in einem schönen Naturschutzgebiet den Fluss und somit den Röstigraben, die Grenze zwischen der französischsprachigen und deutschsprachigen Schweiz.

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  • Schwer
    05:31
    72,9 km
    13,2 km/h
    1 200 m
    1 200 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Du kannst von dieser herrlichen Landschaft und von Höhenmetern nicht genug bekommen? Dann passt die erste Herzschlaufe hervorragend in deine Tour. Die Runde beginnt und endet in Laupen und ist eine schöne Ergänzung zur Herzroute. Aber auch als Tagestour ist die Route interessant, zumal du ganz einfach mit dem Zug nach Laupen fahren kannst.

    Mit 73 Kilometern und 1.200 Höhenmetern hat es die Tour in sich, aber die überwältigende Landschaft lässt dich die Anstrengungen vergessen. Oder wolltest du schon einmal ein E-Bike ausprobieren?

    Von Laupen geht es in Richtung Süden durch eine von Landwirtschaft geprägte Region. Kleine Dörfer und Kapellen liegen entlang deines Weges, der dich mal über Felder und Wiesen, mal durch kleine Waldabschnitte führt.

    Im Ort Rechthalten erwartet dich nicht nur ein schönes Panorama, sondern auch einige gut erhaltene, schöne Bauernhäuser mit Holzschindeln. Kurz vor Plaffeien hast du den höchsten Punkt deiner Route erreicht und auch die 1.000-Höhenmeter-Marke geknackt. Von dort oben hast du einen schönen Blick auf die Voralpen.

    Die Route führt dich nun Richtung Norden, parallel zur Sense. Du fährst oberhalb des Sensegrabens, einer beeindruckenden Schlucht. Nach einer langen Abfahrt erreichst du in Thörishaus die Sense, die hier nicht mehr durch eine enge Schlucht fließt, sondern schon fast gemächlich plätschert. Zehn Kilometer folgst du dem schönen Radweg am Senseufer, bis du wieder in Laupen angekommen bist.

  • Schwer
    04:56
    64,2 km
    13,0 km/h
    1 100 m
    1 030 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die heutige Etappe bietet dir vor allem eines: fantastische Panoramen! Damit du dir diese verdienst, hast du einige Höhenmeter zu bewältigen. Aber du hast inzwischen ja schon etwas Training.

    Los geht es in Laupen, wo du den ersten steilen Anstieg meisterst. Bereits kurz darauf bietet sich dir ein schöner Blick auf die Bergwelt. In Thörishaus fährst du noch einmal zur Sense hinab und radelst durch den Scherligraben mit seinen markanten Felswänden wieder hinauf. Anschließend folgen mehrere Anstiege, die es teilweise in sich haben.

    Als Belohnung eröffnet sich dir bei klarem Wetter eine grandiose Fernsicht auf die ganze Palette der Berner Alpen inklusive Eiger, Mönch und Jungfrau. Die schneebedeckten Berge reihen sich in der Ferne auf, während dein Blick im Vordergrund über die sanften, mit saftigen Wiesen bedeckten Hügel schweift.

    Kurz vor Thun fährst du noch über ein schönes Hochplateau, auf dem sich mehrere Seen aneinanderreihen. Nach einer kurzen Abfahrt erreichst du schließlich dein Etappenziel Thun, wo die Aare in den Thunersee mündet.

  • Schwer
    05:31
    72,7 km
    13,2 km/h
    1 590 m
    1 480 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auch auf dieser Etappe mangelt es nicht an aussichtsreichen Strecken und fordernden Steigungen. Aber zuerst machst du einen kleinen Schlenker durch die hübsche Altstadt von Thun, die teilweise auf einer Insel in der Aare liegt. Über der Altstadt thront das Schloss Thun und wacht seit über 800 Jahren über den Ort.

    Kurz hinter der Stadt beginnt ein schier endloser Anstieg, der dich auf deutlich über 1.000 Höhenmeter bringt. Während du dich auf hervorragenden Straßen durch die einzigartige Naturlandschaft schlängelst, wirst du immer wieder durch ein schönes Panorama belohnt. Der Weg führt dich im weiteren Verlauf mal hinauf, mal hinunter, durch kleine Wälder, über Felder und durch ursprüngliche Dörfer.

    Nach diesem einmaligen Radgenuss durch die pure Natur erwartet dich nach einer langen Abfahrt das Städtchen Langnau im Emmental. Der idyllische Ort hat trotz seiner geringen Größe ein interessantes Museum: Im 500 Jahre alten „Chüechlihus” ist ein Heimatmuseum über das Emmental untergebracht.

  • Schwer
    03:30
    46,7 km
    13,4 km/h
    910 m
    1 050 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Etappe ist ein wenig entspannter, dennoch sind die 900 Höhenmeter, die du heute absolvierst, nicht zu unterschätzen. Von Langnau aus fährst du zuerst zum Fluss Emme und überquerst ihn. Du bist nun im Emmental, von dem der berühmte Käse seinen Namen hat.

    Du verlässt das Emmental auf einem kurzen, aber knackigen Anstieg und erreichst eine Hochebene, die mit seinen Hügeln so typisch für die Gegend ist. Immer wieder entdeckst du alte, schmucke Bauernhäuser, die ganz aus Holz gebaut wurden. Du radelst auf kleinen Straßen rauf und runter, im späteren Verlauf mehr runter als rauf. Schöne Ausblicke begleiten dich auch heute den ganzen Tag.

    Zum Ende deiner Etappe erreichst du wieder die Emme und die hübsche Stadt Burgdorf. Über der sehr gut erhaltenen Altstadt thront das riesige Schloss. Es lohnt sich also, nach der Tour noch ein bisschen durch Burgdorf zu schlendern und die schönsten Ecken der Stadt zu erkunden.

  • Schwer
    04:44
    64,4 km
    13,6 km/h
    1 050 m
    1 040 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Zu Beginn dieser Etappe fährst du am Ufer der Emme entlang. Die Strecke am Wasser ist ausgesprochen schön. Du überquerst die Emme auf der längsten Holzbogenbrücke Europas und in Lützelflüh beginnt ein kurzer, aber sehr steiler Anstieg, der dich hoch über die Emme bringt.

    Nun beginnt der wunderschöne Weg auf der Hochebene des Emmentals. Unterwegs gibt es saftige Wiesen, auf denen Kühe grasen und du siehst einige uralte Bauernhäuser. Dass hier köstlicher Käse entsteht, liegt auf der Hand. In Affoltern hast du die Möglichkeit, in der Schaukäserei den Emmentaler zu probieren.

    Die Route verläuft weiter hügelig mit mehreren längeren Anstiegen und Abfahrten. Im Hintergrund siehst du bei klarem Wetter teilweise schneebedeckte Berge. Schlussendlich erreichst du in Willisau das Ziel dieser Etappe. Dort erwartet dich die hübsche, mittelalterliche Altstadt. Besonders markant steht das Stadttor mit seiner riesigen Uhr am Eingang zur Altstadt.

  • Schwer
    04:38
    57,9 km
    12,5 km/h
    1 370 m
    1 250 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zweite Herzschlaufe der Herzroute verläuft rund um den Berg Napf, den höchsten Gipfel des Napfberglandes in den Emmentaler Alpen. Die Herzschlaufe ist in drei Etappen unterteilt und die erste führt von Willisau nach Langnau. Durch beide Orte führt auch die Herzroute.

    Auf der Route gibt es einige Steigungen zu meistern, insgesamt überwindest du satte 1.370 Höhenmeter. Wie immer wirst du durch eine beeindruckende Landschaft verwöhnt. Auf der Route durch die herrliche Natur gibt es immer wieder tolle Gasthäuser, in denen du dich stärken kannst.

    Höhepunkt der Tour ist die Fahrt auf die Lüderenalp. Vom über 1.100 Meter hohen Pass genießt du grandiose Blicke über das Emmental. Anschließend folgt eine lange Abfahrt bis Langnau hinunter, wo die Etappe zu Ende ist.

  • Schwer
    03:16
    43,7 km
    13,4 km/h
    1 000 m
    980 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Los geht die zweite Etappe der zweiten Herzschlaufe in Langnau. Du überquerst die Ilfis und fährst auf einer kaum befahrenen Straße nach Trubschachen. In dem kleinen Ort werden die Kekse und Biskuits von Kambly hergestellt. Im Fabrikverkauf kannst du nicht nur einen Kaffee trinken, sondern dich auch mit den berühmten Bretzeli eindecken, die seit über 100 Jahren produziert werden.

    Die Kraft der Kekse wirst du auch für den bevorstehenden Anstieg brauchen. Zuerst recht steil, später etwas flacher, dann wieder steiler und anschließend flach erreichst du den Höch. Der über 1.200 Meter hohe Berg ist der Höhepunkt deiner heutigen Tour und oben erwartet dich eine hervorragende Aussicht.

    Anschließend folgt eine wunderschöne, langgezogene Abfahrt. Auf der restlichen Strecke wechseln sich Wälder und Wiesen ab. Kleine Dörfer und große Bauernhäuser säumen deinen Weg, von dem du alle naselang schöne Panoramen genießt. Die Etappe endet in Entlebuch am Zusammenfluss von Kleiner Emme und Großer Entlen.

  • Schwer
    04:22
    53,6 km
    12,3 km/h
    1 420 m
    1 560 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die dritte und letzte Etappe der Herzschlaufe um den Napf ist wieder einmal voller herrlicher Ausblicke. Auf kleinen Straßen schlängelst du dich durch die einmalige Landschaft und kommst dem Napf ganz nah. Die vielen Besenwirtschaften entlang deines Weges stärken dich vor und nach den anstrengenden Anstiegen.

    Von Entlebuch an der Kleinen Emme geht es zunächst stetig bergauf nach Doppleschwand und dann gleich wieder hinab in das Tal der Großen Fontanne. Danach folgt ein langer Anstieg von 400 Höhenmetern. In Holzwegen angekommen, kannst du dich im Holzwägbeizli stärken und auf der nachfolgenden Abfahrt ständig wechselnde Panoramen auf steile Felswände genießen, die sich hinter der wiesenbedeckten Hügellandschaft aneinanderreihen.

    Weiter geht der Weg durch das Tal der Kleinen Fontanne. Das idyllische Tal wird nicht umsonst „Paradisli” genannt. Anschließend folgt ein ordentlicher Anstieg auf über 1.000 Meter Höhe. Von Ober Waldig zweigt ein Weg ab und wenn du noch viel Kraft übrig hast, kannst du von hier auf den Napf hochradeln.

    Nach einer herrlichen Abfahrt und einem langgezogenen Anstieg geht es fast nur noch bergab. Du fährst wieder durch eine für die Gegend typische, von Kleinbauern bewirtschaftete Landschaft. Nach rund 54 Kilometern und insgesamt rund 1.420 stolzen Höhenmetern hast du Willisau erreicht und somit wieder die Herzroute.

  • Schwer
    05:08
    72,7 km
    14,1 km/h
    740 m
    870 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Es ist lange her, dass du auf der Herzroute einen richtig großen See gesehen hast. Aber heute ist es wieder so weit. Diese Etappe ist zwar etwas länger als die vorherigen, aber dafür sind es deutlich weniger Höhenmeter.

    Von Willisau aus fährst du in Richtung Buttisholz. Auf dem Weg liegen viele Kapellen, wie zum Beispiel die Kapelle Sankt Ottilien. Anschließend überwindest du den größten Hügel dieser Etappe, der Weg hinauf ist aber nicht allzu steil.

    Während der herrlichen Abfahrt genießt du einen schönen Ausblick auf hohe Berge und den Sempachersee, deinem nächsten Ziel. Direkt am Seeufer liegt Sempach, das sich für eine kleine Verschnaufpause eignet. In leichtem Auf und Ab durchradelst du eine schöne Landschaft mit sattgrünen Wiesen und kleinen Dörfern.

    In Cham erreichst du den wunderschönen Zugersee. An seinen Ufern erheben sich gewaltige Bergmassive. Du radelst am See entlang bis nach Zug, der Hauptstadt des gleichnamigen Kantons. An der Promenade kannst du deinen Blick in die Ferne schweifen lassen oder wie wäre es mit einem Stückchen der berühmten Zuger Kirschtorte?

  • Schwer
    03:49
    48,1 km
    12,6 km/h
    740 m
    800 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die dritte Herzschlaufe führt dich einmal rund um das Seetal. Die Route zweigt von der Etappe sieben der Herzroute ab und ist selber in zwei Etappen unterteilt. Die erste Etappe beginnt in Eschenbach und führt dich stetig bergauf bis zum Schloss Horben. Dort und auch an anderen Orten entlang der Strecke kannst du in einer Besenwirtschaft einkehren und die lokalen Köstlichkeiten genießen.

    Auf kleinen Sträßchen geht es nun gemächlich dahin, meist bergab. Aufgrund der hügeligen Landschaft eröffnet sich dir häufig ein bezauberndes Panorama, zum Beispiel über den Hallwilersee. Kurz vor Seengen gilt es noch einen Hügel zu überwinden. Von oben hast du erneut einen schönen Blick auf den See. Unten angekommen erwartet dich das erste kulturelle Highlight der Etappe: das Wasserschloss Hallwil.

    Ein Stückchen weiter flussabwärts, am Ufer des Aabachs erwartet dich ein kleines Freibad, in dem du dich abkühlen kannst. Die restliche Etappe führt dich flach entlang des Aabachs bis zu deinem Ziel Lenzburg. Neben der schmucken Altstadt zählt vor allem das riesige Schloss Lenzburg zu den Highlights der Stadt. Sie ist eine der ältesten und bedeutendsten Burgen der Schweiz und ist sehr gut erhalten, außerdem hast du von oben einen tollen Blick auf die Umgebung.

  • Schwer
    05:03
    65,8 km
    13,0 km/h
    1 070 m
    1 010 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zweite Etappe der Herzschlaufe um das Seetal bringt dich von Lenzburg zurück zur Herzroute nach Eschenbach. Entlang der Tour radelst du an vielen Schlössern und Burgen vorbei. Diese Tour ist relativ lang und knackig, aber in den vielen Gaststätten hast du unterwegs immer wieder die Möglichkeit dich mit lokalen Köstlichkeiten zu stärken.

    Mit dem gewaltigen Schloss Lenzburg im Rücken verlässt du die Stadt und fährst in Schafisheim gleich zum nächsten Schloss. Danach wechselst du vom Tal des Aabachs in das Tal der Wyna. Bei der Abfahrt fährst du gleich an zwei Schlössern vorbei, dem Schloss Liebegg und dem Schloss Trostburg.

    Die nächste Steigung lässt nicht lange auf sich warten, denn du erklimmst den Böölerpass. Das Schloss Rued liegt bereits im nächsten Tal, also heißt es wieder bergab und bergauf. Auf einer schönen Hochebene radelst du zwischen Sempachersee und Baldeggersee durch eine schöne Natur mit weiten Feldern und bunten Streuobstwiesen. Nach einer langen Abfahrt bist du in Eschenbach angekommen und kannst weiter der Herzroute folgen.

  • Schwer
    03:34
    40,3 km
    11,3 km/h
    1 070 m
    610 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Zwei Seen und ein Pilgerkloster stehen heute auf dem Programm. Start ist in Zug, wo du durch die bezaubernde Altstadt fährst. Etwa sieben Kilometer geht es nun über einige Serpentinen bergauf. Und natürlich wirst du oben wieder mit einem fantastischen Panorama belohnt.

    Auf einem Hochplateau radelst du auf einsamen Wegen und kleinen Straßen bis zum Ägerisee. Im Ort Unterägeri lohnt sich eine kleine Pause, um Kraft für den nächsten Anstieg zu tanken. Dieser ist nicht mehr so lange wie der erste, der Weitblick von oben ist aber dennoch einmalig.

    Weiter geht es leicht hügelig zum riesigen Rothenthurm-Hochmoor. Die seltene und wertvolle Naturlandschaft kannst du zum Beispiel vom Steinstoss-Stübli beobachten und gleichzeitig einen Kaffee trinken. Einen kleinen Hügel gilt es noch zu überwinden und dann rollst du den „Katzenstrick” bergab nach Einsiedeln, dem berühmten Pilgerort. Die überwältigende Klosteranlage zieht viele Menschen in ihren Bann, es lohnt sich also die Anlage zu erkunden und den Ort auf sich wirken zu lassen.

  • Schwer
    04:56
    62,7 km
    12,7 km/h
    750 m
    1 210 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Etappe ist ziemlich entspannt, du radelst an zwei Seen entlang, also viel im Flachen. Ein paar Steigungen mit herrlichen Ausblicken runden den Tag ab. Los geht's im wichtigsten Pilgerort der Schweiz, Einsiedeln. Du fährst direkt an der mächtigen, spätbarocken Klosterkirche vorbei zum Sihlsee und radelst auf einem schönen Uferweg auf die andere Seite.

    Danach beginnt der lange Anstieg durch ein herrliches Idyll. Die kleine Straße schlängelt sich durch Wälder und über Wiesen bis auf die Sattelegg. Oben kannst du dich in einem Bergrestaurant stärken. Anschließend geht es noch einmal kurz bergauf, bevor du die schier unendlich lange Abfahrt über 800 Höhenmeter genießt. Vergiss aber nicht zu bremsen, während du das atemberaubende Panorama siehst.

    In Lachen hast du dann den Obersee erreicht und fährst fast um den ganzen See herum. Als letzte Steigung des heutigen Tages besteigst du mit deinem Rad den Buchberg, einen langgezogenen Hügel direkt am See, von dem du tolle Ausblicke hast. Ab Schmerikon ist der Weg bis zu deinem Etappenziel völlig flach.

    Nach rund 60 Kilometern bist du in Rapperswil angekommen. Dort beginnt der Seedamm, der den Obersee vom Zürichsee trennt. Daneben verläuft eine sehr interessante Holzbrücke über den See. In Rapperswil kannst du dich nach der Tour so richtig entspannen, entweder bei einem Spaziergang durch die hübsche Altstadt oder in den Seeanlagen oder bei einem erfrischenden Bad im See.

  • Schwer
    04:08
    56,8 km
    13,7 km/h
    1 050 m
    850 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Kurz nach Rapperswil beginnt schon die erste Steigung der heutigen Etappe, der es an Anstiegen nicht fehlt. In Bubikon erwartet dich dann als kulturelles das Ritterhaus. In den gut erhaltenen, alten Gemäuern erlebst du das Mittelalter hautnah.

    Nach dem Ritterhaus werden wieder deine Waden beansprucht, denn es geht mehrere Kilometer bergauf, mal sanft, mal etwas fordernder. Immer wieder gibt es schöne Aussichtspunkte entlang deines Weges, der durch ein perfektes Landidyll führt. Oberhalb von Wald hast du den Höhepunkt der Etappe erreicht und auf einem Bänkli mit herrlichem Panorama kannst du dich kurz entspannen und innehalten, bevor es weiter geht.

    In stetigem Auf und Ab fährst du durch eine typisch Schweizer Traumkulisse mit Bauernhöfen und glücklichen Kühen, umrahmt von Bergen und Hügeln. Das letzte Stückchen führt dich an der Thur entlang, bis du an deinem Etappenziel in Wattwil angekommen bist. Der ruhige Ort bietet einige architektonische Besonderheiten aus allen Epochen, wie etwa alte Bauernhäuser mit Holzschindeln, eine spätklassizistische Kirche und ein hochbarockes Kloster.

  • Schwer
    04:16
    56,0 km
    13,1 km/h
    1 060 m
    890 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die heutige Etappe ist wieder ausgesprochen knackig, dich erwarten aber wie immer fabelhafte Strecken, eine Traumlandschaft und viel Natur. Nach einer kurzen Fahrt an der Thur entlang beginnt der Anstieg nach Krinau und auch der weitere Verlauf ist ziemlich hügelig.

    Kurz vor Libingen überquerst du eine schöne gedeckte Holzbrücke. Eine lange Abfahrt bringt dich wieder an die Thur, die du in Lütisburg auf einer weiteren, ausgesprochen schönen Holzbrücke überquerst. Das idyllische Örtchen eignet sich auch hervorragend für eine kleine Rast.

    Jetzt folgt ein erneuter, kräftezehrender Anstieg auf eine Hochebene, die dir wieder atemberaubende Panoramen präsentiert. Nach mehreren Steigungen und Abfahrten erreichst du Herisau, den Hauptort des Kantons Appenzell Ausserrhoden. Besonders gut lässt es sich dort im hübschen Rosengarten entspannen.

  • Schwer
    03:25
    47,9 km
    14,0 km/h
    820 m
    1 150 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der vorletzten Etappe der Herzroute durchquerst du das Appenzell. Du startest in Herisau, der Hauptstadt des Kantons Appenzell Ausserrhoden. Zu Beginn geht es einige Kilometer leicht bergab, vorbei am Gübsensee. Dass die Eisenbahn in der Schweiz praktisch überall hinfährt, hast du auf der Tour sicherlich schon bemerkt. Um überall hinzukommen wurden viele Tunnel und Brücken gebaut. Die höchste Eisenbahnbrücke der Schweiz, der Sitterviadukt, liegt direkt an deiner Strecke.

    Nachdem du die Sitter überquert hast, bist du schon fast in Sankt Gallen. Die Route führt dich aber weiter bergauf. Ein Abstecher nach Sankt Gallen lohnt sich dennoch, denn in der quirligen Altstadt gibt es viel zu entdecken, wie etwa die Abtei mit ihrer einzigartigen Stiftsbibliothek.

    Nachdem du die Sitter zum dritten Mal überquert hast, kommt der steilste Anstieg der Etappe. Bevor du mit atemberaubenden Ausblicken nach Appenzell hinuntersaust, dem Hauptort des Kantons Appenzell Innerrhoden, kratzt du noch einmal kurz an der 1.000-Meter-Marke. In Appenzell lohnt sich ein längerer Stopp, um die Altstadt zu erkunden, die wie aus dem Bilderbuch herausgeschnitten zu sein scheint. Du kannst deine Kraftreserven auch mit einem Stück vom köstlichen Appenzeller Bergkäse auffüllen.

    Nach einer weiteren langgezogenen Steigung genießt du eine mehrere Kilometer lange Abfahrt in das Sankt Galler Rheintal. Während im Herbst häufig dichter Nebel im Rheintal liegt, ist das Klima im Sommer schon fast mediterran. Das mögen auch die Trauben, die hier zu Wein verarbeitet werden. Vielleicht lässt du den Tag bei einem Gläschen ausklingen?

  • Schwer
    03:16
    41,4 km
    12,7 km/h
    990 m
    1 050 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die letzte Etappe der Herzroute liegt vor dir. Und sie fasst noch einmal alles zusammen, wofür es sich lohnt, früh aufzustehen und in die Pedale zu treten: herrliche Ausblicke, einzigartige Natur, hohe Berge, kleine Dörfer, idyllische Bauernhöfe und ein beeindruckendes See-Panorama.

    Gleich zu Beginn geht es zuerst einmal 600 Höhenmeter bergauf auf den 1.110 Meter hohen Sankt-Anton-Pass. Auf dem Weg hinauf hast du häufig schöne Blicke auf das Rheintal. Wenn im Herbst unten dichter Nebel hängt, strahlt oben die Sonne.

    Die folgende Abfahrt ist einfach nur herrlich. Kilometerlang fährst du durch das Appenzell hinab, vorbei an sattgrünen Wiesen und durch lichte Wälder. Nach einem langen, flachen Stück bist du in Walzenhausen angekommen. Vom Ortskern aus hast du einen Blick auf drei Länder: Österreich, Schweiz und Deutschland. Hier lohnt sich ein kurzer Halt und eine Kaffeepause.

    Nach einer rasanten Abfahrt erreichst du Rheineck. Der Ort liegt am Alten Rhein, dem Grenzfluss zu Österreich. Nur noch eine kleine Steigung trennt dich von deinem Ziel, Rorschach. Jetzt bist du am Bodensee angekommen. Du hast es geschafft. Du bist quer durch die Schweiz gefahren und hast keine Mühen gescheut, die schönsten Ecken der Eidgenossenschaft zu entdecken.

    Jetzt kannst du ein kühles Bad im See nehmen und deine Muskeln entspannen. Oder kannst du nicht genug bekommen vom Radfahren? Wie wäre es mit einer Runde um den Bodensee? Hier findest du die passende Collection: komoot.de/collection/41/der-bodensee-radweg-3-laender-in-5-tagen.

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Collection Statistik

  • Touren
    19
  • Distanz
    1 082 km
  • Zeit
    82:07 Std
  • Höhenmeter
    19 530 m

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