Dachstein Hüttenrunde: Von Alm zu Alm am Dachsteinmassiv

Wander-Collection von
komoot

Die Dachstein Hüttenrunde nimmt dich mit auf vier spektakuläre Touren und lässt dich schließlich in vier idyllischen Hütten einkehren: der Austriahütte, dem Guttenberghaus, der Adamek- und der Simonyhütte. Es warten grandiose Aussichten, geniale Natur und auch einige Höhenmeter auf dich.

Das Beste an dieser ausgedehnten Wanderung durch die traumhafte Bergwelt des Dachsteins? Am Ende eines jeden Tages brauchst du nicht wieder zurück ins Tal absteigen, sondern kannst dich dem ungestörten Genuss der Berge noch ein Weilchen länger hingeben.

Auf teils steilen Schotterwegen mit Seilsicherung und teils gemütlicheren Hochplateau-Abschnitten geht es von einer Hütte zur nächsten, von einer Brettljause zur nächsten, von einem Sonnenuntergang zum nächsten. Und immer so weiter. Was du brauchst, sind wetterfeste Kleidung, gutes Schuhwerk und ordentlich Trittsicherheit. Stöcke können die Auf- und Abstiege erheblich erleichtern. Weil es so hoch oben besonders im Sommer ganz schön heiß werden kann, solltest du stets genügend Wasser dabei haben. Und dann gilt es natürlich auch noch, rechtzeitig ein Bett in den unterschiedlichen Hütten zur reservieren.

Somit steht deinem nächsten Hüttenabenteuer nichts mehr im Weg. Unsere Checkliste hast du, fehlt nur noch ein Eintrag in deinem Kalender.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    03:57
    7,17 km
    1,8 km/h
    890 m
    400 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Du beginnst deine Hüttentour bei der Austriahütte, einer großzügigen Alpenvereinshütte am Fuße des Dachsteins. Regelmäßig fahren Busse vom Bahnhof in Schladming zur Talstation der Dachstein-Gletscherbahn. Von hier aus sind es nur etwa 30 Minuten bis zur Hütte.

    Tipp: Wenn du am Vortag deines geplanten Wanderstarts anreist, bleibt dir Zeit, das höchstgelegene Museum der Steiermark, das direkt in der Hütte beheimatet ist, zu erkunden. Auch die Aussicht von der Hütte auf die Dachsteinsüdwand und Bischofsmütze ist grandios.

    Aber lass dich nicht zu lange in ihren Bann ziehen. Es liegt ein ordentlicher Anstieg vor dir. Außerdem ist der erste Abschnitt deiner Tour – der Weg ins Edelgries – südseitig. Du solltest also früh genug aufbrechen. Dafür bleibt dir dann umso mehr Zeit auf der sonnigen Terrasse des Guttenberghauses.

    Von der Austriahütte folgst du dem markierten Weg in Richtung Edelgrieshöhe, auf die du über ein steiles, teilweise seilgesichertes Geröllfeld gelangst. Hinter ein paar eindrucksvollen Gipfeln und begleitet von einer großartigen Kulisse wanderst du immer weiter, bis du schließlich zur 2.361 Meter hohen Gruberscharte zwischen Eselstein und hoher Rams gelangst.

    Von hier aus kannst du es schon sehen, nach einem leichten Abstieg hast du es auch erreicht: das Guttenberghaus. Und damit das Ziel deiner ersten erfolgreich absolvierten Etappe.

  • Schwer
    06:10
    15,2 km
    2,5 km/h
    560 m
    500 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Am zweiten Tag deiner Dachsteinhüttentour gehst du es – zumindest zu einem großen Teil – eher gemütlich durch die Latschen am Dachsteinplateau an. Die etwas über sechs Stunden lange Bergtour beschert dir nicht nur großartige Aussichten, sondern führt dich zum Schluss in eine Hütte, die für ihre einzigartige Atmosphäre und einen unschlagbaren Weitblick bekannt ist. Aber alles der Reihe nach.

    Aufgewacht im Guttenberghaus und gestärkt von einem Frühstück brichst du auf in Richtung Feisterscharte. Mit ihren stolzen 2.198 Metern offenbart sich dir hier oben noch einmal ein uneingeschränkter Blick auf dein gestriges Nachtquartier und die umliegende Bergwelt.

    Über die saftig grüne Landschaft des Plateaus wanderst du weiter bis zur Gjaidalm. Und an dieser Stelle kann es sich wirklich lohnen, eine kurze Rast einzulegen. Die erst vor Kurzem renovierte Schutzhütte ist bekannt für die Gaumenfreuden, die sie ihren Gästen bereitet.

    Entschließt du dich irgendwann dazu, weiterzuwandern, führt dich der Weg durch die sogenannte Bärengrube und noch einmal vorbei an einem Rastplatz mit freiem Blick auf den Dachstein. Dann erreichst du auch schon dein heutiges Etappenziel: die Simonyhütte.

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  • Schwer
    04:17
    7,16 km
    1,7 km/h
    380 m
    390 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Tag drei deiner Dachsteinhüttentour und so viel sei gesagt: Es wird wieder anspruchsvoller, aber die Aussichten sind es allemal wert. Pack dir jedenfalls genügend Wasser ein. Gerade im Sommer wird es hier oben ziemlich heiß.

    Aber das wird dir nichts ausmachen. Denn die Natur und Aussichten, die dich auf dieser Tour erwarten, sind einzigartig. Und so viel sei verraten: langweilig wird dieser Abschnitt – auch was deine Technik angeht – garantiert nicht.

    Von den bequemen Betten der Simonyhütte steigst du – ausgeruht und gestärkt – über Gletscherschliffe in Richtung Hoher Trog auf 2.359 Meter Höhe. Auf diesem Abschnitt sind Konzentration und Trittsicherheit gefragt. Dafür wirst du mit einem grandiosen Blick auf den Dachsteingletscher belohnt.

    Über die Hosswandscharte wanderst du weiter auf einem teilweise ausgesetzten und mit Seilen und Stahltritten versehenen Steig. Nach einer Weile erreichst du eine Kreuzung und damit Weg 614, auf dem du zur Adamekhütte – deinem heutigen Quartier – aufsteigst.

  • Schwer
    06:05
    11,4 km
    1,9 km/h
    520 m
    1 080 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die letzte Etappe der Dachsteinhüttenrunde ist die längste. Es wird dank einigen ausgesetzten und seilversicherten Abschnitten auch wieder etwas anspruchsvoller. Aber nach den Touren der letzten Tage packst du das mit links!

    Von deinem gemütlichen Nachtquartier machst du dich auf über den Linzersteig 614 in Richtung Windlegerscharte. Und schon liegen die eben erwähnten ausgesetzten Stellen vor dir. Lass dir hier einfach Zeit und konzentrier dich. Ehe du dich versiehst, bist du schon auf der Scharte.

    Von dort aus wird’s auch wieder etwas gemächlicher. Es geht bergab zum Talboden und anschließend über den Pernerweg 617. Zwischendrin durchschreitest du das sogenannte Tor und dann siehst du auch schon die eindrucksvollen Gemäuer der Südwandhütte vor dir. Oder auch nicht – sie passt sich nämlich perfekt an ihre felsige Umgebung an.

    Wenn dein Magen knurrt, bietet sich hier eine kurze Pause an. Ansonsten bahnst du dir deinen Weg über die Türlwandhütte und vorbei an der Talstation der Dachstein-Gletscherbahn zurück in Richtung Austriahütte.

    Gratuliere! Du hast den Ausgangs- und Endpunkt deiner Tour erreicht. Und was seine beliebten Hütten und anspruchsvollen Steige angeht, kennst du den Dachstein jetzt wirklich in- und auswendig.

Collection Statistik

  • Touren
    4
  • Distanz
    40,9 km
  • Zeit
    20:29 Std
  • Höhenmeter
    2 350 m

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