8 Etappen durch das nördliche Alpenvorland – Alpenpanorama-Route

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komoot

Über atemberaubende Pässe und durch einzigartige Schluchten führt dich die Alpenpanorama-Route durch das nördliche Alpenvorland. Beginnend in der Nähe des Bodensees radelst du am Rande der Alpen entlang bis kurz vor den Genfersee. Unterwegs warten kurvenreiche Aufstiege und rasante Abfahrten mit grandiosen Panoramen auf dich. Schneebedeckte Gipfel in der Ferne und romantische Wälder am Wegesrand wechseln sich mit saftigem Weideland ab. Die Moorlandschaft der UNESCO Biosphäre Entlebuch und der atemberaubende Vierwaldstättersee sind nur einige der Highlights, die dich unterwegs verzaubern werden.

Die Alpenpanorama-Route ist rund 480 Kilometer lang und kann in acht Etappen gefahren werden, die zwischen 46 und 80 Kilometer lang sind. Die Route durch die Schweiz ist aufgrund der vielen Höhenmeter anspruchsvoll. Falls du es gemütlicher angehen lassen möchtest, kannst du die Etappen aber problemlos halbieren oder mit dem Zug oder dem Schiff auf dem Vierwaldstättersee abkürzen.

Los geht die Tour in St. Margrethen. Die Gemeinde liegt nur wenige Kilometer vom Bodensee entfernt und du kannst sie mit dem Rad über den Bodensee-Radweg oder den Rheinradweg erreichen. Auch einen Bahnhof gibt es in dem Ort, der von Schweizer Interregio-Zügen sowie verschiedenen S-Bahn-Linien und Eurocity-Zügen angefahren wird. So ist St. Margrethen auch aus Bregenz in Österreich und München in Deutschland direkt erreichbar.

Aigle, das Ziel der Alpenpanorama-Route, liegt im Rhonetal unweit des Genfersees. Der Ort verfügt auch über einen Bahnhof, von dem du Verbindungen nach Genf und Lausanne hast. Entlang der Strecke und in fast allen Etappenzielen findest du ebenfalls Bahnhöfe. Auch eine große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten steht dir entlang der Strecke zur Verfügung, sowohl in den Etappenzielen als auch unterwegs. Die urigen Alpwirtschaften, gemütlichen Gaststuben und charmanten Cafés, die immer wieder zu genussvollen Pausen einladen, runden das einzigartige Erlebnis auf der Alpenpanorama-Route ab.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    03:33
    46,1 km
    13,0 km/h
    1 130 m
    750 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Start der ersten Etappe der Alpenpanorama-Route ist in St. Margrethen, das nur wenige Kilometer vom Bodensee entfernt liegt. Du erreichst die Gemeinde über den Bodensee-Radweg, den Rheinradweg oder mit dem Zug.

    Vom Bahnhof aus fährst du zum Auftakt ein kurzes, flaches Stück durch das Rheintal, dann beginnst du mit dem Aufstieg in das schöne Appenzellerland. Durch gemütliches Bauernland radelst du vorbei an saftigen Weiden und malerischen Waldstücken. Dabei genießt du immer wieder herrliche Ausblicke auf die hügelige Landschaft und die spitzen Alpengipfel in der Ferne. Unterwegs passierst du in regelmäßigen Abständen kleine Orte, in denen du Einkehrmöglichkeiten für erholsame Pausen findest.

    Nach rund 30 Kilometern hast du die größten Anstiege hinter dir. Jetzt rollst du meist gemütlich bergab und trittst lediglich bei kleinen Gegenanstiegen nochmal ordentlich in die Pedale. In Appenzell, dem Hauptort des Kantons Appenzell Innerrhoden, erreichst du das heutige Etappenziel. Bei einem Bummel durch die hübsche Altstadt kannst du den ersten Tag der Radtour ausklingen lassen.

  • Schwer
    04:43
    73,3 km
    15,6 km/h
    910 m
    1 220 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Appenzell radelst du durch eine hügelige Landschaft, die von Weideland und Waldstücken geprägt wird. Unzählige urige Bauernhöfe liegen am Wegesrand, von denen einer schöner ist als der andere. In stetem Auf und Ab schlängelt sich die Route so durch das Toggenburg Richtung Westen. Unterwegs durchfährst du einige kleine Orte, in denen du Gasthäuser und Lebensmittelgeschäfte findest, falls du dich stärken möchtest.

    Auf halber Strecke erreichst du nach einer erfrischenden Abfahrt Wattwil. Die Gemeinde liegt an der Thur und bietet eine große Auswahl an Cafés und Restaurants zum Einkehren. Auch Übernachtungsmöglichkeiten und einen Bahnhof findest du hier, falls du die Etappe halbieren möchtest.

    Mit neuen Kräften radelst du anschließend ein kurzes, flaches Stück am Fluss Thur entlang, bevor dich ein Aufstieg wieder in die herrliche Hügellandschaft mit weiten Wiesen und romantischen Wäldern bringt. Ab Gommiswald folgt eine rasante Abfahrt hinunter an die Linth. Auf flacher Strecke folgst du dem Fluss bis ins Etappenziel Glarus und genießt dabei herrliche Aussichten auf die Glarner Berge.

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  • Schwer
    05:05
    67,5 km
    13,3 km/h
    1 570 m
    1 610 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf einer ganz leicht ansteigenden Strecke fährst du zum Auftakt der dritten Etappe an der malerischen Linth entlang. Während du in Ufernähe dahinradelst, genießt du die herrliche Natur am Fluss. Du durchrollst romantische Wälder, querst weitläufige Wiesen und kannst immer wieder deinen Blick über das glitzernde Wasser zu den mächtigen Bergen schweifen lassen.

    Nach 20 Kilometern beginnt der Anstieg hinauf zum Klausenpass. Die Klausenstraße, auf der du fährst, windet sich nun in engen Serpentinen den Berg hinauf. Die Aussichten, die du auf dem Weg nach oben genießt, sind phänomenal und lassen dich die ganze Anstrengung vergessen. Falls du auf halbem Weg nach oben eine Pause brauchst, kannst du in Urnerboden Halt machen. Das Hochtal ist die größte Alp der Schweiz und in der kleinen Siedlung findest du eine Trinkwasserstelle, einen Dorfladen und ein Gasthaus.

    Mit neuer Energie arbeitest du dich anschließend weiter hinauf, bis du die Passhöhe des Klausens erreichst. Auch hier findest du Einkehrmöglichkeiten für eine wohlverdiente Pause. Ab jetzt geht es fast nur noch bergab. Auf einer fast 30 Kilometer langen Abfahrt rollst du die kurvige Straße hinunter nach Unterschächen und weiter über Bürglen nach Flüelen am Vierwaldstättersee. Hier hast du das Etappenziel erreicht und kannst den Tag mit dem Blick aufs Wasser ausklingen lassen.

  • Schwer
    06:01
    80,7 km
    13,4 km/h
    1 630 m
    920 m
    Fähre
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Von Flüelen radelst du auf fast flacher Strecke auf der spektakulären Axenstraße am Ufer des Vierwaldstätter Sees entlang. Die Straße windet sich dabei an Steilfelsen geschmiegt Richtung Norden. An einigen Stellen ist sie sogar in den Felsen gehauen. Die Aussichten unterwegs sind atemberaubend, denn du siehst sowohl die Felsenküste und die weite Wasserfläche des Sees als auch die schneebedeckten Berge in der Ferne.

    Über die Ortschaft Brunnen radelst du weiter am Ufer entlang nach Gersau. Hier kannst du im Strandbad eine erfrischende Pause einlegen. Anschließend überquerst du mit der Fähre den See und fährst auf der anderen Uferseite nach Stansstad.

    Am Alpnachersee entlang, einem Seitenarm des Vierwaldstättersees, radelst du bis zu seinem Westzipfel. Über Alpnach und Sarnen erreichst du den Sarnersee. Hier genießt du einzigartige Aussichten auf das Wasser, lieblich bewaldete Berge und schroffe, schneebedeckte Gipfel. Durch diese malerische Obwaldner Landschaft radelst du gemütlich dahin, bis kurz vor Ende der Etappe der Anstieg auf den Glaubenbüelen beginnt. Während der anspruchsvollen Fahrt auf den Pass hast du atemberaubende Ausblicke hinunter ins Tal und auf den See. Nachdem du die Passhöhe erreicht hast, lässt du dich bis ins Etappenziel Sörenberg rollen.

  • Schwer
    03:20
    50,6 km
    15,2 km/h
    710 m
    1 300 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Zum Auftakt der fünften Etappe radelst du durch die zauberhafte UNESCO Biosphäre Entlebuch südlich der Schrattenfluh. Hier erwarten dich lichte Wälder und alpine Sumpflandschaften. Durch das Tal der Emme rollst du anschließend gemütlich bergab. Dabei umgeben dich stets fantastische Landschaften, über die du deinen Blick in die Ferne schweifen lassen kannst.

    Kurz hinter Schangnau geht es wieder bergauf, und zwar auf den Schallenbergpass. Auf 1.167 Meter Höhe angekommen, hast du dir eine Pause verdient, die du im Gasthaus auf der Passhöhe genießen kannst. Frisch gestärkt machst du dich dann an die Abfahrt.

    Zunächst rollst du auf den ersten Kilometern flott die kurvenreiche Straße durch eine schöne Wald- und Wiesenlandschaft hinab. Anschließend folgt ein flaches Stück, das dich vorbei an saftigen Weiden, Bauernhöfen und durch kleine Dörfer führt. Ab Schwarzenegg wird es wieder abschüssiger und du kannst dich über Steffisburg bis ins Etappenziel Thun rollen lassen.

  • Schwer
    03:47
    55,5 km
    14,6 km/h
    870 m
    810 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die ersten paar Kilometer der sechsten Etappe sind flach, bis du in den Naturpark Gantrisch eintauchst. Zunächst überwindest du eine moderate Steigung, die dich nach Wattenwil bringt. Hier kannst du eine erste Pause einlegen und Kräfte für den anspruchsvollsten Aufstieg des Tages sammeln.

    Über eine kurvige Straße arbeitest du dich nach oben. Unterwegs und vor allem vom höchsten Punkt auf 872 Metern genießt du eine atemberaubende Aussicht auf Wattenwil, den Thunersee und die schneebedeckten Alpen. Auf einer langgezogenen, abschüssigen Fahrt durch eine liebliche Landschaft kannst du wieder Kräfte sammeln, bevor es in moderatem Auf und Ab nach Schwarzenburg geht. Hier kannst du eine ausgiebige Pause einlegen und gemütlich einkehren.

    Frisch gestärkt saust du im Anschluss auf einer rasanten Abfahrt in den Sensegraben hinunter. Nachdem du die Sense im Tal überquert hast, geht es auf der anderen Seite genauso steil wieder hinauf. Über Sankt Antoni und Tafers geht es schließlich ins Tal der Sarine und anschließend noch einige Meter hinauf in die Altstadt von Freiburg, dem heutigen Etappenziel. Zum Abschluss des Tages kannst du hier rund 200 gotische Häuserfassaden bewundern.

  • Schwer
    03:46
    55,0 km
    14,6 km/h
    850 m
    670 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Freiburg rollst du zu Beginn der siebten Etappe wieder hinab ins Tal der Sarine. Nach einem anschließenden knackigen Anstieg geht es in gleichmäßigem Auf und Ab noch einmal durch das Flusstal und danach durch eine liebliche Landschaft weiter zum Lac de la Gruyère. Oberhalb des Stausees radelst du entlang seiner gesamten Länge Richtung Süden. Dabei genießt du einzigartige Ausblicke auf den blauen See und auf die Freiburger Alpen.

    Hinter dem See erwartet dich schon der Anblick des Schlosses Gruyères und des gleichnamigen Städtchens, die beide auf einem Hügel liegen. Oben angekommen, kannst du dir eine Pause gönnen, durch die schmalen Gassen schlendern und gemütlich einkehren.

    Frisch gestärkt tauchst du dann in den Regionalen Naturpark Gruyère Pays-d'Enhaut ein und radelst durch eine malerische Landschaft. Auf saftigen Weiden kannst du hier immer wieder glücklich grasende Kühe beobachten. Über Grandvillard fährst du parallel zur Sarine Richtung Süden, bis du das Etappenziel Montbovon erreichst.

  • Schwer
    03:45
    51,8 km
    13,8 km/h
    1 100 m
    1 480 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der letzten Etappe der Alpenpanorama-Route fährst du weiter durch die bezaubernde Landschaft des Regionalen Naturparks Gruyère Pays-d'Enhaut. Dabei geht es vom Startpunkt in Montbovon gleichmäßig bergauf. Vorbei an Alpenweiden radelst du durch tief eingeschnittene Täler immer weiter hinauf.

    Schließlich erreichst du den Lac de l'Hongrin, der sich in leuchtendem Blau vor dir ausbreitet. Du fährst im Osten um die Spitze des Stausees und radelst südlich des Sees an seiner gesamten Länge entlang. Dabei fährst du immer weiter hinauf und genießt tolle Aussichten. Durch Wald und Wiesen arbeitest du dich bis zum höchsten Punkt der Etappe vor, den du auf dem Pass Les Agites auf 1.528 Metern erreichst. Bei einer Pause kannst du hier einzigartige Aussichten bis hin zum Genfersee genießen.

    In einer langen Abfahrt rollst du schließlich über 1.000 Höhenmeter hinab ins Rhonetal, wo du Aigle, das Ziel der Tour, erreichst. Dank des milden Klimas wird hier Wein angebaut, von dem du dir zum Abschluss der panoramareichen Fahrradtour ein Gläschen gönnen kannst, bevor du von Aigle mit dem Zug die Heimreise antrittst.

Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    481 km
  • Zeit
    33:59 Std
  • Höhenmeter
    8 770 m8 770 m

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