© Innsbruck Tourismus / Christian Vorhofer

Hochgebirge trifft Großstadt – ein Innsbrucker Lebensgefühl

Wander-Collection von Innsbruck

Fünf Gebirgszüge, das breite Flusstal des Inn und mittendrin eine Großstadt – das kann nur Tirol, das kann nur Innsbruck. Und so vereint die Tiroler Landeshauptstadt ein europaweit einzigartiges Lebensgefühl: Morgens früh raus aus der Stadt, allein oder mit Gleichgesinnten auf die felsigen Gipfel der umliegenden Berge, zur Jause auf eine urige Hütte und am Abend hinein ins lebhafte Treiben der Großstadt.

Von gemütlicher Familienwanderung über sportliche Tagestouren bis hin zu ausgedehnten Mehrtagestouren – die fünf umliegenden Gebirgszüge bieten dir die volle Auswahl an Outdoorerlebnissen. Allgegenwärtig ist die Nordkette des Karwendels, die steil über Innsbruck in den Himmel ragt. Vom Tal aus scheinbar unbezwingbar, doch dank Seilbahn in nur 30 Minuten zu erreichen. Der Patscherkofel, Innsbrucks „sanfter Riese”, liegt im Süden der Stadt und verzaubert mit seinen urwüchsigen Zirbenwäldern. Weiter im Westen lockt die Mieminger Kette mit steilen, grauen Felswänden, herrlichen Aussichtspunkten und verwunschenen Lärchenwäldern. Im Süden, direkt am Eingang zum Stubaital ragen die markanten Kalkkögel hinauf in den Himmel. Auch wenn die schroffen Felsgipfel nur erfahrenen Bergsteigern vorbehalten sind, so kannst du auch als Genusswanderer in den umliegenden Almtälern auf Tour gehen und die Aussicht auf die Bergkette genießen. Naturbelassen und wildromantisch präsentieren sich schließlich an fünfter Stelle die Berge rund um das Sellraintal. Über 500 benannte Gipfel und ausgewiesene Bergsteigerdörfer machen aus dem Gebirge ein Paradies für Bergwanderer.

Falls du Lust auf ein mehrtägiges Wanderabenteuer hast, dann ist die Sellrainer Hüttenrunde das Richtige für dich. In sieben Tagen führt dich der knapp 90 Kilometer lange Rundweg zu den schönsten Aussichtspunkten und urigsten Hütten. Freu dich auf beschauliche Täler, hochalpine Pässe und einzigartige Gipfelbesteigungen in den Sellrainer Alpen. Interesse geweckt? Dann findest du hier die detaillierte Tourbeschreibung: komoot.de/collection/897704/7-tage-unterwegs-in-den-sellrainer-alpen-sellrainer-huettenrunde.

Für welchen Gebirgsstock du dich auch entscheidest, alle fünf Wanderregionen lassen sich von Innsbruck aus gut mit Bus und Bahn oder dem eigenen Auto erreichen. Auf nach Tirol und genieße in Innsbruck die einzigartige Kombination aus „Mountains and the City”.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    02:32
    7,20 km
    2,8 km/h
    180 m
    120 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Patscherkofel ist der Hausberg von Innsbruck – und dank Seilbahn ist er auch ohne längere Aufstiege bequem zu erreichen. Zudem besteht auf dem breiten Gipfelgrat und den weiten Hängen einer der größten Zirbenwälder der Alpen. Auf dem beschilderten Zirbenweg kannst du den Wald auf eigene Faust erkunden und wirst unterwegs immer wieder mit herrlichen Ausblicken auf die Tiroler Landeshauptstadt verwöhnt. Der Wanderweg wurde mit dem Tiroler-Bergwege-Gütesiegel ausgezeichnet und eignet sich auch gut für Familien.Zu Beginn der Wanderung gleitest du von Igls aus mit den Gondeln der Patscherkofelbahn hinauf zur Bergstation. Hier beginnt dann auch gleich der Zirbenweg. Erst geht es noch über offene Bergwiesen und dann hinein in den lichten Bergkiefernwald. Der naturbelassene Wanderweg schlängelt sich im sanften Auf und Ab über den Bergrücken zwischen Patscherkofel und Neunerspitze. Unterwegs kannst du auch eine Rast in der gemütlichen Bochebenhütte einplanen. Alternativ wartest du mit deiner Einkehr bis zum Ende der Tour, wo dich – umgeben von weiten Almwiesen – die Tulfeinalm empfängt. Nur wenige Minuten von der Alm entfernt bringt dich die Glungezer Bahn hinab nach Tulfes. Von hier aus gibt es eine Busverbindung zurück zum Startpunkt in Igls oder gleich nach Innsbruck.

    Mittelschwer
    02:01
    5,26 km
    2,6 km/h
    90 m
    380 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Nordkette des Karwendels ist in Innsbruck allgegenwärtig. Und auch wenn die gewaltige Felswand vom Inntal aus unbezwingbar erscheint, kommst du hier dank Seilbahn zur Hafelekarspitze in Windeseile hinauf in luftige Höhen. Der Goetheweg – auch bekannt als Hermann-Buhl-Weg – führt von der Bergstation der Seilbahn bei atemberaubender Aussicht auf Innsbruck und die Karwendelgipfel zur einsamen Pfeishütte.Von der Pfeishütte gibt es mehrere Möglichkeiten für deinen Abstieg:
    1. Variante: Wandere auf gleichem Weg zurück und fahre mit der Hafelekarbahn hinab ins Tal.
    2. Variante: Steige von der Pfeishütte aus über das Kreuzjöchl ab. Im Anschluss passierst du die Vintlalm und Rumer Alm und fährst dann vom Feriendorf Rum mit dem Bus zurück nach Innsbruck.3. Variante: Die dritte Möglichkeit führt dich über die Arzler Scharte hinab zur Arzler Alm. Ab der Alm wanderst du rund 40 Minuten weiter bis zur Hungerburg. Von hier aus kannst du mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück nach Innsbruck fahren.Startpunkt des Goethewegs ist die Bergstation der Hafelekarbahn. Nachdem du hier aus der Gondel gestiegen bist, folgst du dem beschilderten Wanderweg bei grandioser Aussicht unter den schroffen Gipfeln von Hafelekarspitze und Gleirschspitze bis zur Mühlkarscharte. Hier führt dich der Bergwanderweg an der Nordflanke der Mandlspitze vorbei. Nachdem du die Mandlscharte überschritten hast, ändert sich die Landschaft. Über alpine Wiesen und entlang von Latschen geht es sanft bergab zur Pfeishütte. Nach deiner wohlverdienten Rast auf der Hütte kannst du deinen Rückweg antreten.

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  • Schwer
    03:15
    5,50 km
    1,7 km/h
    990 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Mieminger Kette westlich von Innsbruck ist ein kompakter Gebirgsstock von ausgesuchter Schönheit. Der Gebirgszug verläuft parallel zum Wettersteingebirge und steht seit jeher ein wenig im Schatten des berühmten Nachbarn – zum Glück, sollte man sagen, denn so ist die Landschaft der Mieminger Kette besonders unberührt und natürlich. Für einen ersten Eindruck des Gebirges eignet sich perfekt der Aufstieg zur Wankspitze. Der Gipfel ist relativ leicht zu erreichen und unterwegs erwarten dich eine gemütliche Berghütte sowie malerische Lärchenwälder.Startpunkt der Wanderung ist der Wanderparkplatz Arzkasten. Von hier aus führt dich ein beschilderter Wanderweg entlang des Sturlbachs hinauf zum Lehnberghaus. Zunächst wanderst du hier auf einem breiten Schotterweg und bald darauf auf einem naturbelassenen Wanderpfad. Wenn du magst, nutzt du das Lehnberghaus schon beim Aufstieg für eine erste Pause. Alternativ geht es gleich weiter.Rund einen Kilometer vom Lehnberghaus entfernt empfängt dich die Aussichtsplattform Lacken mit einem atemberaubenden Panoramablick aufs Mieminger Plateau. Nun wird der Weg zusehends schmaler und kurz vor dem Gipfel auch steiler. Über den Südgrat geht es schließlich zum Gipfelkreuz, wo du mit einer herrlichen Aussicht belohnt wirst. Vom Gipfel aus geht es auf dem gleichen Weg zurück ins Tal.

    Schwer
    05:37
    15,7 km
    2,8 km/h
    950 m
    940 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese traumhafte Rundtour führt dich durch das malerische Sendertal. Fantastische Aussichten und wunderschöne Wanderwege erwarten dich auf der knapp 16 Kilometer langen Tour. Startpunkt ist beim Parkplatz Kaserl im Senderstal. Für diese Wanderung ist gute Kondition sowie Trittsicherheit erforderlich. Du startest mit einem knackigen Aufstieg an der unbewirtschafteten Salfeins Alm vorbei bis zum idyllisch gelegenen Salfeinssee. An schönen Sommertagen spiegelten sich in dem Wasser des Biotops das mächtige Massiv der Kalkkögel. Wie wäre es hier mit einer kurzen Pause?Weiter geht es bergauf, die Steigung wird jedoch etwas flacher. Bald stehst du auf dem 2.170 Meter hohen Grieskogel und genießt ein herrliches Panorama! Aussichtsreich geht es weiter, vor dir liegt der schönste Wegabschnitt dieser Tour: der Gratweg vom Grieskogel bis zum Schaflegerkogel. Du wanderst auf einem schmalen Pfad über den Bergkamm und hast links wie rechts einen tollen Blick auf die umliegenden Gipfel.

    Am Kreuzjoch führt dich der Weg dann hinunter ins hintere Senderstal bis zur Kemater Alm. Zeit für eine Pause in der gemütlichen Gaststube beziehungsweise auf der sonnigen Terrasse. Das letzte Stück geht es weiter sanft bergab über den Sendersweg bis zurück zu deinem Ausgangspunkt Kaserl.

    Mittelschwer
    02:59
    7,42 km
    2,5 km/h
    370 m
    380 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Das Sellraintal kannst du auf vielen verschiedenen Wanderwegen erkunden. Besonders schön ist die Drei-Seen-Runde, die sich aufgrund ihrer überschaubaren Länge und der guten Wege auch perfekt für sportliche Familien eignet. Auf rund acht Kilometern wanderst du vom Wintersportort Kühtai aus bei dramatischer Aussicht über Bergwiesen und besuchst unterwegs drei glitzernde Bergseen.Startpunkt der Wanderung ist Kühtai, das von Innsbruck aus von den Buslinien 4166 und 4196 angefahren wird. Alternativ findest du aber natürlich auch ausreichend Parkplätze für dein Auto. Gleich zu Beginn geht es sanft bergauf bis zum Ufer des Hirschebensees. Nachdem du hier dein erstes Seepanorama genossen hast, wanderst du auf einem schmalen Weg weiter bergan zum Mittleren Plendlersee. Von hier aus führt der beschilderte Weg ohne größere Höhenunterschiede bis zur gemütlichen Drei-Seen-Hütte, wo du eine Pause auf der Terrasse einlegen kannst.Mit frischer Energie wanderst du weiter zum Speicher Finstertal. Der große Stausee ist zwar künstlichen Ursprungs, aber dennoch sehr eindrucksvoll. Die Bergkulisse, die sich hier im Wasser spiegelt, ist ebenfalls eine Pause wert. Der letzte Wegabschnitt schlängelt sich von der Staumauer hinab nach Kühtai.

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Collection Statistik

  • Touren
    5
  • Distanz
    41,0 km
  • Zeit
    16:24 Std
  • Höhenmeter
    2 570 m

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