Stille Wälder & einsame Pfade – der Frankenalb Panoramaweg

Wander-Collection von Nürnberger Land

Du bist im Herzen ein Genusswanderer? Du wanderst gern über idyllische Feldwege, unter mächtigen Buchen und durch farbenfrohe Mischwälder voller spannender Felsformationen? Von Aussichtspunkten überblickst du am liebsten sanfte Hügellandschaften aus Feldern und Wäldern? Dann laden wir dich ein, auf schnellstem Wege ins Nürnberger Land zu kommen – hier erwartet dich der Frankenalb Panoramaweg, der dir auf seinen drei Etappen all deine Wanderwünsche erfüllen wird.

Im Nürnberger Land sind wir besonders stolz auf unsere wunderbar wanderbare Landschaft. Über 2.000 Kilometer Wanderwege leiten Naturliebhaber durch ihre Abenteuer. Gleich vier davon wurden vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswanderwege ausgezeichnet. Sie schlängeln sich durch die unverwechselbare Landschaft der zentralen Frankenalb mit ihren einzigartig geformten Felsen, magischen Wäldern und romantischen Flusstälern.

Einer davon ist der Frankenalb Panoramaweg, den wir dir in dieser Collection vorstellen möchten. Die traumhafte Rundwanderung lässt dich die herrliche Landschaft des Albach- und Hammerbachtals rund um Engelthal, Offenhausen und Happurg erwandern. Dabei erweist sie sich als ein echtes Schmuckstück: naturbelassene Pfade und außergewöhnliche Naturerlebnisse sind ihre besondere Stärke. Neben weiten Aussichten warten dunkle Quellgebiete, markante Auf- und Abstiege genauso wie bequeme Passagen, stille Hochflächen und die eindrucksvollen Burgen Reicheneck und Lichtenegg.

Der Rundwanderweg teilt sich auf in drei Etappen mit einer Gesamtlänge 43 Kilometer und startet in Happurg. Übernachtet wird unterwegs in verträumten, kleinen Ortschaften. Außerdem gibt es noch eine vierte Tour, die dir auf dem Weg von Hartmannshof nach Happurg „Das Beste an einem Tag” präsentiert und dich zu den spannendsten Orten der Frankenalb entführt. Alternativ läufst du diese Tagestour in umgekehrter Richtung und hängst sie nach den drei Etappen der Rundwanderung als vierten Wandertag dran – so verpasst du auch nicht die romantische Burgruine Lichtenegg.

Deine An- und Abreise nach und aus Happurg oder Hartmannshof kannst du bequem per Zug bestreiten. Und außer einem Paar guter Schuhe, deinem Rucksack gefüllt mit genügend Wasser und leckerem Proviant, brauchst du nur dich selbst.

Die Vorfreude darauf machen dir sicherlich schon folgende Tourenvorschauen. Falls du dann noch Lust auf mehr hast, kannst du dich von unserer gut gefüllten Collection-Seite (komoot.de/user/nuernbergerland/collections) inspirieren lassen. Wir sehen uns im Nürnberger Land!

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    07:07
    20,0 km
    2,8 km/h
    570 m
    500 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Du startest deine Rundwanderung in Happurg und direkt mit einem ordentlichen Anstieg. Es geht hinauf zum Oberbecken auf dem Deckersberg, dem Hausberg der Gemeinde Happurg. Hast du seinen höchsten Punkt erreicht, wird der Weg wieder etwas gnädiger. Am Jungfernsprung vorbei wanderst du nach Deckersberg. Entlang einer einsamen Hochfläche und durch einen idyllischen Wald genießt du über einige Kilometer hinweg die unberührte Natur. Hier soll auch Kaiser Karl IV nach Engelthal marschiert sein. Mit dem kaiserlichen Gefühl in der Brust bahnst also auch du dir deinen Weg in das ehemalige Klosterdorf.Dort angekommen, kannst du dir – je nachdem ob es die Zeit zulässt – die Ruinen des Dominikanerinnen-Klosters mit seinen stolzen Toren und die St. Willibald Kapelle aus dem elften Jahrhundert ansehen. Dann wanderst du durch einen schönen Mischwald hinter Peuerling hoch zur Ruine des Oedenschlosses und zur Teufelskeller-Schlucht. Beiden Sehenswürdigkeiten kannst du durch einen kurzen Umweg einen lohnenswerten Besuch abstatten. Über den Buchenberg und die Steinerne Rinne – ein kleines Rinnsal mit hölzernen Plattformen – steigst du hinab nach Schrotsdorf und Egensbach, deinem heutigen Etappenziel. Im Landgasthof „Zum Stillen Bächlein“ ist der Name Programm. Hier findest du die Nacht über Ruhe, damit du morgen fröhlich munter weiter marschieren kannst.

  • Mittelschwer
    03:17
    14,4 km
    4,4 km/h
    300 m
    330 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ausgeschlafen und aufgewacht im gestrigen Etappenziel Egensbach beginnst du deine heutige Tour. Gut 14 Kilometer gilt es zu erwandern. Unterwegs auch heute: magische Wälder, wunderschön durch die Landschaft fädelnde Wege und ein Stückchen Geschichte in der stolzen Form einer Kirche. Und der erste Höhepunkt der Tour lässt nicht lange auf sich warten: Von Egensberg aus bahnst du dir den Weg auf den Keilberg. Und triffst oben angekommen auf seine schöne Kapellenruine mit Rastplatz an einer Lichtung im Wald. Über einen entspannten Abstieg geht's hinunter nach Kucha und anschließend hinter Oberndorf auf eine Hochfläche hinauf. Erst wanderst du unter eindrucksvollen Buchen dahin, dann für eine Weile durch einen dichten Wald. Schließlich erreichst du die Hinterhaslacher Heide. Und mit ihr den lebendigen Kainsbach, der dich über den Weiler Mosenhof bis zu deinem heutigen Etappenziel Kainsbach leitet.In Kainsbach wartet ein Hotel auf dich, das dir sicherlich gefallen wird. Außerdem kannst du mit dem Bus in eines der benachbarten Dörfer fahren, wo du ebenfalls eine Unterkunft findest, in der du deine Beine für die Nacht hochlegen kannst.

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  • Mittelschwer
    03:40
    7,93 km
    2,2 km/h
    360 m
    400 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 3 des Frankenalb Panoramaweges ist mit ihren knapp acht Kilometern zwar die kürzeste – unterschätzen solltest du sie aber keinesfalls. Denn sie hält einige knackige Anstiege für dich bereit. Los geht's im gestrigen Etappenziel Kainsbach. Und die eben besagten Anstiege lassen nicht lange auf sich warten. Die Aussichten, die dich dabei erwarten, entschädigen dafür aber allemal. Es geht hinauf nach Reicheneck, dem ehemaligen Stammsitz von Ulrich von Königstein. Von der Burg selbst sind nur noch wenige Überreste vorhanden und das ehemalige äußere Torhaus ist heute ein Wohnhaus. Trotzdem fühlst du dich hier schlagartig in eine frühere Zeit zurückversetzt. Durch einen schönen Hohlweg, vorbei an eindrucksvollen Felsformationen geht es nach Förrenbach am Happurger Bach. Nur wenig später erreichst du den Lassopunkt des Panoramaweges, an dem du dich nach links in Richtung Happurg wendest. So beginnst du bald bergauf zum Kupferberg zu steigen, passierst den Hohlen Felsen, eine eindrucksvolle Karsthöhle, und genießt atemberaubende Aussichten auf dem Berg Houbirg. Nach einer kurzen Rast an einem Brunnen aus dem 19. Jahrhundert spazierst du noch wenige hundert Meter bis zu deinem finalen Etappenziel Happurg. Vom örtlichen Bahnhof kannst du deine wohlverdiente Heimreise antreten.

  • Schwer
    05:11
    17,7 km
    3,4 km/h
    490 m
    510 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Dieses Teilstück des Frankenalb Panoramaweges zeigt dir auf knapp 18 Kilometern ein paar echte Schmuckstücke der Region. Nicht umsonst wird sie auch liebevoll als „Königsetappe“ bezeichnet. Du startest die Tour am S-Bahnhof in Hartmannshof, wo du nach der Überquerung der Hauptstraße dem Haunritzer Weg folgst. Die Teerstraße geht bald in einen Schotterweg über und durch einen märchenhaften Wald gelangst du über Haunritz zur Burgruine Lichtenegg. Sie lächelt dir schon von Weitem entgegen und lädt dich zu einem unfassbar schönen Ausblick über die Hersbrucker Schweiz – bei Schönwetter sogar bis in den Oberpfälzer Wald und ins Fichtelgebierge – ein. Genug gesehen? Dann ist es an der Zeit, den Ort zu verlassen und über weiche Wege und Pfade, mal steiler, mal gemütlicher durch Waizenfeld und Mittelburg zu wandern. Am Ortsende von Mittelburg geht es über einen schmalen Pfad hinauf auf den Sattel des Hochbergs. Eine Weile wanderst du durch einen Wald bis du am Lassopunkt des Panoramaweges ankommst. Du hältst dich rechts, in Richtung Happurg und hinauf auf den Kupferberg. Über das Bergmassiv der Houbirg erreichst du auch den Hohlen Fels, von dem aus du eine traumhafte Aussicht über das Pegnitztal genießt. Die stolze Anzahl der Spektakel dieser Tour wird abgerundet, indem du den Stufen hinab zu den Hallenhöhlen folgst. Dann geht's steil bergab bis du die ersten Häuser von Happurg erreichst. Im Herzen der charmanten Ortschaft angekommen, folgst du dem Pfalzgrafenweg nach rechts bis zum S-Bahnhof. Und freust dich über eine entspannte Heimreise per Bahn, auf der du noch einmal alle Highlights dieser Tagestour Revue passieren lassen kannst.

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Collection Statistik

  • Touren
    4
  • Distanz
    60,1 km
  • Zeit
    19:15 Std
  • Höhenmeter
    1 720 m

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