Abseits der Touristenpfade – die Wanderschätze Liechtensteins

Wander-Collection von Liechtenstein

Das Fürstentum Liechtenstein steckt voller Schätze. Die meisten davon sind völlig naturbelassen und gelten (noch) als Geheimtipp. Sie liegen auf einsamen Gipfeln oder geschichtsträchtigen Pfaden, am Fuße von mächtigen Bergmassiven und in wildromantischen Tälern. Mit dieser Collection geben wir dir eine Schatzkarte in die Hand, die dich zu den schönsten Plätzen – den Wanderschätzen – Liechtensteins führt.

Für jeden Geschmack, jedes Alter, jeden Level an Können und Kondition ist etwas dabei. Ob du hoch hinaus auf einen der aussichtsreichen Liechtensteiner Gipfel möchtest oder lieber die wilde Natur in einem der engen Täler entdeckst. Ob du mehr zur Geschichte des Fürstentums erfahren willst oder gekommen bist, um an einem kleinen Bergsee die frische Luft einzuatmen.

Sieben Touren – allesamt noch echte Geheimtipps und fernab von den Touristenpfaden – laden dich ein, zusammen mit deiner Familie, Freunden oder auch ganz allein die vielen Facetten Liechtensteins zu entdecken.

Wichtig ist nur, dass du dir für jene Touren, die das verlangen, die richtigen Schuhe anziehst und gegebenenfalls Stöcke einpackst. Andere Routen wiederum lassen sich auch ganz einfach, ohne Vorkenntnisse und bei Bedarf sogar mit Kinderwagen bestreiten. Unterwegs triffst du zwar immer wieder auf tolle Hütten und Restaurants – Proviant einzupacken kann aber nie schaden und Wasser ist jedenfalls ein Muss.

Damit bleibt eigentlich nur noch zu sagen: Lasset die Schatzsuche beginnen!

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    04:44
    12,9 km
    2,7 km/h
    470 m
    470 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von Geistern, Hexen und netten Riesen wirst du auf dem WalserSagenWeg zwar nicht direkt begleitet, dafür aber von den zahlreichen Sagen und Legenden, die es über die faszinierende Kulturlandschaft und ihre Bewohner zu erzählen gibt. Und natürlich – wie könnte es anders sein – von traumhaften Ausblicken über das Rheintal und die umliegenden Berge. Auf dem Themenweg schlenderst du durch das Walserdorf Triesenberg und erfährst dank gut platzierter Stations- und Informationstafeln Interessantes zu seiner Geschichte. Und kommst unterwegs auch an dem ein oder anderen Restaurant, Spielplatz oder einer Grillstelle vorbei – zum Pausemachen, denn dafür muss vor allem, wenn du mit Kindern unterwegs bist, Zeit sein. Was sich in diesem Fall außerdem anbietet, ist die Rundwanderung vom Triesenberger Dorfplatz über Masescha, Rizlina und Studa in drei Etappen zu teilen. Erst vom Walsermuseum Triesenberg über einen abwechslungsreichen Weg, der immer wieder an tollen Sagenfiguren vorbeiführt, nach Masescha. Dann über gut zwei Kilometer – und gerne auch mit Kinderwagen – durch herrliche Natur bis nach Rizlina. Und schließlich vorbei am Spielplatz Studa und dem herrlichen Rastplatz Rossboda zurück ins Triesenberger Dorfzentrum. Sämtliche Etappen-Ausgangspunkte sind per Bus erreichbar. Aber natürlich kannst du den abwechslungsreichen WalserSagenWeg auch in einem Stück bewältigen – dann bist du knapp fünf Stunden und 13 Kilometer unterwegs.

    Schwer
    05:27
    12,1 km
    2,2 km/h
    860 m
    860 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Einen gar fürstlichen Wandergenuss hält diese Wanderung für dich bereit. Zieh dir festes Schuhwerk an und halte deine Kamera bereit – es geht hinauf auf aussichtsreiche Höhen.Ausgehend vom Malbuner Zentrum wird auch nicht lange um den heißen Brei geredet: Es geht direkt los mit dem Aufstieg in Richtung des 2.359 Meter hohen Augstenberges. Die anfänglichen Mühen aber lohnen sich. Denn oben angekommen bietet sich dir ein fantastischer Rundblick zur Falkniskette und dem Schesaplanastock sowie hinunter nach Malbun, Gamperdona und Valüna. Und von da an geht’s – zumindest die meiste Zeit – bergab. Über den bunt bewachsenen Grat und einen gesicherten Bergweg erst einmal zur Pfälzerhütte an der Grenze zu Österreich. Eine Pause lohnt sich allein schon wegen des Ausblicks, der dich hier erwartet: auf der einen Seite über das Fürstentum, auf der anderen Seite nach Österreich. Falls deine Energiereserven noch nicht ganz ausgeschöpft sind oder du vorhast, auf der Hütte zu übernachten, sei dir an dieser Stelle noch der Aufstieg zum Naafkopf empfohlen. Ansonsten wanderst du über die weiten Weideborde der Alp Gritsch zur Tälehöhe und gelangst schließlich über das Vaduzer-Täli wieder nach Malbun.

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  • Schwer
    04:53
    12,9 km
    2,6 km/h
    700 m
    1 410 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Los geht’s bei Gaflei, von wo aus du nach nur kurzer Zeit direkt zum Fürstensteig gelangst. Der 1898 eröffnete Felssteig sollte nur von trittsicheren Wanderern in Angriff genommen werden. Begleitet von tollen Ausblicken, steigst du hoch und findest dich früher oder später auf dem Kuhgrat wieder. Er ist mit seinen 2.123 Metern der höchste Punkt dieser abwechslungsreichen Bergwanderung und eröffnet dir ein traumhaftes Panorama, das bis zu den Schweizer und Vorarlberger Bergen, bei klarer Sicht sogar bis zum Bodensee reicht. Dann folgt auch schon der Teil, den manche Wanderer als die Krönung der Tour bezeichnen: Du erreichst den Drei-Schwestern-Steig, kannst damit eines der wohl bekanntesten To-Do’s Liechtensteins abhaken und dich anschließend auf in Richtung wohlverdienter Pause machen. In der Gafadurahütte empfängt man dich mit kühlen Getränken und leckerem Essen. Auf Wunsch kannst du hier, umgeben von traumhaften Wäldern und Weiden, sogar übernachten. Dann folgt auch schon der Abstieg nach Planken, von wo aus du per Bus zurück an deinen Ausgangspunkt in Gaflei reisen kannst.Tipp: Die anspruchsvollen Felssteige können alternativ über leichtere Bergwege umgangen werden. Der Fürstensteig per Bärgällasattel und die Felsenwege der Drei Schwestern über die Garsella Alpe/das Garsella Eck.

    Mittelschwer
    04:09
    13,6 km
    3,3 km/h
    100 m
    660 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Wildromantische Natur, traumhafte Farbspiele und sprudelndes Wasser erwarten dich bei deiner Reise durchs Saminatal. Der Weg durch das längste Rätikon-Tal zu Füßen der Drei Schwestern ist Sommer wie Herbst ein unvergessliches Erlebnis. Die Liechtensteiner bezeichnen die Samina liebevoll als die Seele der heimischen Alpengewässer. Am Weiler Steg, wo die älteste Brücke über den Fluss ragt, wird sie aufgestaut. Hier beginnt auch deine Wanderung: Von der Bushaltestelle „Steg Tunnel“ hältst du dich längs der Straße, schreitest über die Brücke vor das Tunnelportal und läufst dann den Almweg Bödastraße entlang. Bei Bödastall endet der Almweg und die eigentliche Bergwanderung beginnt. Immer westlich der Samina wanderst du bis zur Grenze nach Österreich. Und zwar erst über den Sulzboden hinunter zum Kaufbödele und dann entlang der linken Bachseite zur Mündung des Valorschbachs. Direkt am Falleck zu Füßen des Drei-Schwestern-Massivs erfolgt der eindrucksvolle Grenzübergang nach Vorarlberg. Der Weg wird mit einem Schlag zu einem gemütlich verlaufenden Forstweg in einer wildromantischen Schlucht. Immer der gelb-weißen Markierung nach verlässt er irgendwann die Samina und bringt dich hinauf ins Höhendorf Amerlügen in Österreich, dein heutiges Wanderziel. Von Amerlügen gelangst du per Bus zurück zum Ausgangspunkt Steg. An Wochenenden fährt die Buslinie 73a (Amerlügen – Frastanz) jedoch nur auf Vorbestellung vom Vortag. Mehr Infos dazu findest du hier: tourismus.li/lie/tour/Durchs%20wilde%20Saminatal

    Schwer
    06:34
    16,7 km
    2,5 km/h
    910 m
    900 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Beeindruckende Landschaftskulissen und ein Gipfel, dessen mächtiges Kreuz und grandiose Aussichten jedes Wanderherz höherschlagen lassen. Damit erwartet dich unser nächster Wanderschatz – die Rappenstein-Tour.Sie beginnt in Steg, nur einen Katzensprung vom glasklaren Gänglesee und Stausee Steg entfernt. Einen Sprung ins kühle Nass kannst du am Ende deiner Wanderung wagen – jetzt heißt es erst einmal: aufsteigen. Über mehrere Kilometer im stetigen Auf und Ab bewältigst du um die 900 Höhenmeter. Nicht nur die Ausblicke, die sich dabei unterwegs immer wieder auftun, sondern auch die traumhaften Wälder, die du durchwanderst, vor allem aber der Gipfel, der am Ende des Anstiegs wartet, sind die Anstrengungen aber allemal wert. Der Rappenstein gilt mit seinen 2.222 Metern als einer der schönsten Aussichtsgipfel des Fürstentums. Denn wenn du neben seinem mächtigen Kreuz stehst, siehst du sämtliche Berge der Liechtensteiner Alpen, den Alpstein und an guten Tagen auch den schimmernden Bodensee.Und das so lange auf dich wirken zu lassen, wie du willst, hast du dir nun wirklich verdient. Sobald du dann soweit bist, wanderst du über den Rappenstein Sattel und dann rechts hinunter zur Alp Gapfahl. Durchs Valünatal, entlang des Bachs und vorbei an der Alp Valüna, in die du für eine abschließende Stärkung einkehren kannst, gelangst du zurück nach Steg.

    Mittelschwer
    03:44
    9,93 km
    2,7 km/h
    460 m
    750 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Vor allem wenn du zur Blütezeit im Juni und Anfang Juli ins Fürstentum kommst, darf eine Tour auf den Schönberg nicht fehlen. Die Traumlage inmitten der Liechtensteiner Alpenwelt, die wunderbare Aussicht auf die umliegenden Bergspitzen sowie der nicht allzu schwierige Aufstieg sprechen für sich. Aber alles der Reihe nach. Los geht’s im Herzen von Malbun, von wo aus du unter der Friedenskapelle den Sassweg entlang wanderst und dabei bereits zum ersten Mal ins Staunen über die hiesige Blumenpracht gerätst. Dabei kommst du auch beim idyllischen Sass Seelein vorbei, das sich vor allem bei Familien als Picknick-Plätzchen beliebt gemacht hat.Beim Sass-Fürkle lässt du den Fahrweg hinter dir, schreitest zunächst über ein Weidebord und dann am Osthang des Stachlerkopfs über einen teils gesicherten Bergweg zum Südwestrücken des Schönbergs. Auch dieser Teil der Wanderung ist für seine blumigen Eigenschaften bekannt. Und der Aussicht, die sich dir beim Gipfelkreuz eröffnet, muss nicht viel hinzugefügt werden. Genieße sie, solange dir danach ist. Und atme die blumige Bergluft ein. Danach steigst du über den markierten Wanderweg über Bärg nach Malbun (Variante) oder nach Steg (wie hier angegeben) ab.

    Schwer
    06:55
    20,0 km
    2,9 km/h
    690 m
    1 000 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ein Gipfel und ein wildromantisches Tal. Dazwischen viel Abwechslung und unberührte Natur. Dieser Wanderschatz ist zwar anspruchsvoll aber auch Meister darin, deine kühnsten Vorstellungen einer schönen Wanderung zu erfüllen, ja sogar noch zu übertreffen. Dazu läufst du in Malbun los. Unter der Friedenskapelle folgst du den Schildern in Richtung Sass-Fürkle, Matta-Fürkle und Guschgfieljoch. Vorbei am idyllischen Sass-Seelein, das zu einer Rast einlädt, gelangst du früher oder später zum Sass-Fürkle. Dann beginnst du dich auch schon per steil ansteigendem Weidebord dem Gipfelkreuz zu nähern. Der Anstieg auf den 2.198 Meter hohen Galinakopf verlangt dir einiges ab. Der Gipfel und sein Panorama machen das aber schlagartig wieder gut. Hier oben siehst du unzählige Bergspitzen im weiten Umkreis. Und kannst das auch ordentlich genießen, wissend, dass es ab jetzt nur noch bergab geht. Von den Alphütten von Guschgfiel folgst du dem markierten Weg durch einen Bergwald hinunter ins Valorschtal. Die wildromantische Natur am schattigen Nordhang des Schönbergs ist ein würdiger Abschluss deines heutigen Wanderabenteuers. Vom Ziel deiner Tour, Steg, kannst du dann per Bus zurück nach Malbun fahren.

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Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    98,0 km
  • Zeit
    36:26 Std
  • Höhenmeter
    4 180 m

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