Naturerlebnisse im „Tal der Almen” – wandern im Großarltal

Wander-Collection von Großarltal

Grüne Wiesen, bedeckt von einem Teppich aus rosa Almrosen und darüber das beeindruckende Panorama der Hohen Tauern: das ist der Frühsommer im Großarltal. Die blühende Alpenlandschaft bietet die perfekte Kulisse für deine Wanderungen und mit rund 40 bewirtschafteten Almen hast du außerdem genug Gründe für eine zünftige Rast – völlig zu Recht trägt das Großarltal auch den Namen „Tal der Almen”. Die Almrosenwochen finden übrigens von Mitte Juni bis Mitte Juli statt und sind ein einzigartiges Erlebnis. Außer auf Almen wie aus dem Bilderbuch kannst du dich im Großarltal selbstverständlich auch auf aussichtsreiche Gipfel und glasklare Bergseen freuen.

In dieser Collection findest du neun unterschiedliche Tagestouren, von der entspannten Almwanderung bis hin zur anspruchsvollen Hochgebirgstour ist alles dabei. Wanderungen für Körper und Geist, die dich den Alltagsstress vergessen lassen. Wir bringen dich zu herrlichen Bergseen wie dem Schuhflickersee oder dem Ötzlsee, die sich für eine Abkühlung anbieten. Einfach kurz die Bergschuhe ausziehen und mit den Füßen durch das erfrischende Wasser stapfen. Oder du wanderst auf die höchstgelegene Alm des Großarltals, die Saukaralm, und lässt dich dort mit köstlichen Speisen verwöhnen. Auf der fordernden Wanderung zur Kölnbreinsperre erreichst du beeindruckende Höhen und kannst dich auf ein herrliches Panorama von der Arlscharte freuen. Egal welcher Wandertyp du bist, in dieser Collection findest du bestimmt die richtige Tour für dich.

Jede der neun Touren ist direkt von Großarl beziehungsweise von dort mit dem Bus oder Wandertaxi erreichbar. Je nach Wanderung brauchst du Trittsicherheit und eine gute Kondition. Für genügend Verpflegung auf den Strecken ist in jedem Fall gesorgt, denn die vielen gemütlichen Hütten laden zu einer Einkehr ein. Hier schlemmst du in regionalen und hausgemachten Produkten – sahniger Almkäse, würziger Speck und sündhaft süßer Apfelstrudel, die perfekte Stärkung auf einer zünftigen Bergwanderung.

Alle Infos zum Wandertaxi im Großarltal findest du übrigens hier: grossarltal.info/de/sommer/almwandern/wandertaxi.html

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    03:30
    8,55 km
    2,4 km/h
    660 m
    660 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Rundwanderung startet im Zentrum von Großarl. Anfangs folgst du dem Sonnseitweg, bis du links in den stillen Wald abbiegst. Schnell machst du einige Höhenmeter gut und erreichst den Aussichtspunkt Hertas Rast, von dem du einen herrlichen Blick auf Großarl und das Tal genießt. Es geht immer weiter bergauf und dabei wird die Aussicht immer beeindruckender.

    Beim Weiler Vorderstadluck querst du die Straße und tauchst anschließend in die herrliche Almenlandschaft ein. Die urige Gerstreitalm markiert den höchsten Punkt dieser Wanderung und lädt dich zu einer Rast auf der Terrasse ein. Nachdem du dich mit den leckeren, hausgemachten Speisen wie Apfelstrudel gestärkt hast, wanderst du in einer Schleife auf aussichtsreichen Wegen zurück ins Tal. Wenn du die Wanderung verkürzen möchtest, dann kannst du mit dem Auto bis Vorderstadluck fahren.

    Schwer
    04:00
    8,89 km
    2,2 km/h
    600 m
    600 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Wanderung startet im größten Seitental des Großarltals, am Parkplatz Grund im idyllischen Ellmautal. Diesen erreichst du von Großarl aus mit der Buslinie 541. Auf einem urigen Almsteig wanderst du anfangs durch den Wald und erreichst die unbewirtschaftete Großellmaualm. Es geht weiter stetig bergauf zur Hütte auf der Ellmaualm, wo dich ein herrlicher Ausblick bis hin zum Hochkönig und eine herzliche Bewirtung erwartet.

    Anschließend wanderst du auf dem Salzburger Almenweg an der Hehnerbichlalm vorbei weiter zu den malerisch gelegenen Trögseen. Diese Lacken sind kleine Bergseen, die im Hochsommer stets für eine Abkühlung gut sind und ein traumhaftes Fotomotiv darstellen. Mit herrlichen Aussichten auf die umliegende Bergwelt bringt dich der Weg zurück zur Ellmaualm und von dort zum Ausgangspunkt der Tour.

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  • Schwer
    06:13
    14,6 km
    2,4 km/h
    990 m
    990 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Du startest am Parkplatz in Hüttschlag (erreichbar mit der Postbus-Linie 540) und wanderst durch den idyllischen Hochwald bergauf. Nach knapp zwei Kilometern gelangst du zu einer Brücke, die dich über einen plätschernden Gebirgsbach führt. Hier hältst du dich links und wanderst auf Waldwegen zur Kohlmaislacke, einem kleinen Teich mit Rastplatz. Wenige Gehminuten später kommst du zur ersten Stärkungsmöglichkeit: Auf der urigen Hirschgrubenalm wirst du mit Spezialitäten aus der eigenen Produktion verwöhnt, wie Käse, Speck und frischem Brot. Auf einem naturbelassenen Almweg geht es weiter durch die malerische Landschaft zur Aschlreitalm. Du merkst schon, verhungern wirst du auf dieser Wanderung nicht – auch auf der Aschlreitalm hast du die Möglichkeit, hochwertige und leckere Speisen zu genießen. Gestärkt steigst du zum höchsten Punkt dieser Tour, der Hühnerkarscharte, hinauf. Auf über 2.000 Meter Höhe erwartet dich ein Gipfelkreuz und eine einzigartige Aussicht auf den Gletscher des Keeskogels, dem höchsten Berg des Großarltals.Von der Hühnerkarscharte schlängelt sich der Weg zur Hühnerkaralm hinunter, der dritten gemütlichen Einkehrmöglichkeit auf dieser Tour. Etwas steiler und im Zickzack wanderst du talwärts zu den sanften Almwiesen der Hub-Grundalm, Hütte Nummer vier. Das Hubalm-Gebiet ist eine wildreiche Gegend und es kann passieren, dass du auf Hirsche oder Rehe triffst. Du folgst dem Bachlauf und dieser bringt dich zur Brücke zurück, die du bereits überquert hast. Von hier geht es auf demselben Abschnitt zurück nach Hüttschlag, dem Ausgangspunkt deiner Wanderung.

    Schwer
    05:43
    16,3 km
    2,9 km/h
    820 m
    830 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die herrliche Rundwanderung zur höchstgelegenen Alm im Großarltal startet am Parkplatz an der Sonneggbrücke, den du mit dem Auto oder dem Wandertaxi erreichst. Anfangs folgst du der Straße am Lambach entlang und biegst beim Parkplatz Breitenebenweg links in den Wald ab. Bereits nach gut zwei Kilometern kommst du zur beliebten Breitenebenalm. Die gemütliche Hütte mit großem Spielplatz ist für ihre köstlichen Süßspeisen wie Topfenstrudel bekannt. Stetig bergauf marschierst du durch die traumhafte Alm- und Waldlandschaft, querst kleine Bäche und kannst herrliche Aussichten genießen. Auf der Großwildalm erwartet dich eine leckere Jause in einer über 200 Jahre alten Hütte. Ganz entspannt geht es über die Kleinwildalm und die Spatalm (beide werden nicht bewirtschaftet) zur Saukaralm, die die höchstgelegene Alm im Großarltal ist. Die Aussicht auf die Hohen Tauern, den Hochkönig sowie das Tennen- und das Hagengebirge ist einfach fantastisch.Von der Saukaralm lohnt ein Abstecher zum Saukarkopf, dem aussichtsreichen Hausberg von Großarl. Ansonsten geht es auf verschlungenen Waldwegen zurück zum Parkplatz an der Sonneggbrücke.

    Schwer
    05:35
    11,9 km
    2,1 km/h
    840 m
    820 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Drei-Seen-Wanderung startet auf der Aualm, einer modernen und gleichzeitig traditionellen Hütte. Von Großarl erreichst du die Aualm entweder mit dem Auto oder du wanderst hinauf. Über offene Almflächen führt dich der Weg zum schimmernden Schuhflickersee hinauf, neben dem sich der mächtige Kalkgipfel des Schuhflickers erhebt. Bemerkenswert ist, dass der See keinen Zu- oder Abfluss hat, der Wasserspiegel jedoch trotzdem konstant bleibt.

    Vorbei am Gipfel des Hocheggs wanderst du einen herrlichen Kammweg entlang. Anschließend erreichst du zuerst den Kleinen und dann den Großen Paarsee, beide zählen zu den schönsten Plätzen im Großarltal. Hier lässt es sich ganz einfach abschalten und die Natur genießen. Vom Großen Paarsee kannst du noch zur nahegelegenen Haßeckalm weiterwandern oder den 2.030 Meter hohen Gipfel des Seidleckkopfs besteigen. Zurück zum Ausgangspunkt geht es auf demselben Weg, den du gekommen bist.

    Schwer
    02:40
    5,78 km
    2,2 km/h
    420 m
    420 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der Startpunkt der Wanderung liegt bei der Halmoosalm, die du von Großarl mit dem Wandertaxi erreichst. Zu Beginn führt der Weg gemütlich durch einen herrlichen Wald, begleitet wirst du vom Plätschern klarer Gebirgsbäche. An der gegenüberliegenden Talseite kannst du große, kahle Flächen sehen, dort hat ein Sturm vor einigen Jahren den gesamten Wald umgelegt. Entlang des Weges erklären Tafeln der Österreichischen Bundesforste die Maßnahmen zur Wiederaufforstung.

    Je näher du deinem Ziel, den Draugsteinalmen, kommst, desto steiler wird der Weg. Oben warten sogar zwei bewirtschaftete Almhütten mit regionalen Köstlichkeiten auf dich: Sowohl die Steinmannhütte als auch die Schrambachhütte laden zu einer verdienten Rast ein. Zurück zur Halmoosalm gelangst du auf demselben Weg, den du gekommen bist.

    Mittelschwer
    01:20
    4,56 km
    3,4 km/h
    90 m
    90 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese kurze, aber abwechslungsreiche Wanderung führt dich ins idyllische Tal der Großarler Ache: Du startest am Parkplatz beim Gasthof Talwirt, in dem du dich bereits vor oder auch erst nach der Wanderung mit heimischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen kannst. Im angrenzenden Bauernladenstüberl kannst du dich mit hausgemachten Produkten wie Speck und Käse eindecken. Auch ein Besuch des kleinen Talmuseums Großarltal lohnt sich.

    Vom Talwirt wanderst du Richtung Süden und kannst nach wenigen Minuten einen Abstecher zum rauschenden Kreealmwasserfall machen. Vorbei an einem Rotwildgehege verläuft die Route schließlich über Wiesen und durch Auen bis zum Ötzlsee. Kurz bevor du den intensiv grünen See erreichst, kommst du bei einer Kneippanlage mit Grillstelle vorbei. Die Ötzlhütte am Ufer des Sees wird derzeit nicht bewirtschaftet. Nach einer kurzen Pause geht es dieselbe Strecke zum Talwirt zurück.

    Mittelschwer
    03:30
    11,2 km
    3,2 km/h
    420 m
    410 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Eines vorweg: Der Schödersee ist ein periodischer See, der sich nur während der Schneeschmelze oder nach starken Regengüssen füllt. Im Sommer trocknet er aufgrund seines unterirdischen Ablaufes oft zur Gänze aus, der Weg durch die herrliche Landschaft lohnt jedoch immer.

    Der erste Abschnitt der Wanderung zum Schödersee ist gleich wie der Genießerweg zum Ötzlsee und so startet auch diese Tour beim Gasthof Talwirt. Du folgst dem malerischen Lauf der Großarler Ache bis zum schimmernden Ötzlsee. Hier kannst du eine Verschnaufpause einlegen, bevor es über Stock und Stein weitergeht. Bei Nässe kann der Weg rutschig sein, gutes Schuhwerk ist deshalb unbedingt erforderlich.
    Stets neben dem Bach wanderst du durch das idyllische Schödertal. Die Baumreihen lichten sich und über offene Almflächen gelangst du zum Schödersee, der in einer malerischen Umgebung wie aus dem Bilderbuch liegt. Der Rückweg zum Ausgangspunkt verläuft gleich wie der Hinweg.

    Schwer
    10:21
    20,9 km
    2,0 km/h
    1 580 m
    1 580 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Tour stellt eine Verlängerung der Wanderung zum Schödersee dar und startet ebenfalls beim Gasthof Talwirt. Im angrenzenden Bauernladenstüberl kannst du regionale Produkte probieren und kaufen. Über malerische Wiesen und durch idyllische Auen wanderst du bis zum glasklaren Ötzlsee. Weiter führt der Weg, der bei Nässe rutschig sein kann und für den du gutes Schuhwerk brauchst, durch das schöne Schödertal. Über sonnige, mit Alpenrosen gespickte Flächen gelangst du zum Schödersee, der sich nur während der Schneeschmelze füllt.

    Vom Schödersee geht es entlang des Kolmbaches über mehrere Steilstufen durch das karge, steinige Almgebiet. Du kommst an mehreren kleinen Lacken, wie den beiden Kolmseen, vorbei und erreichst auf der Arlscharte den höchsten Punkt dieser Wanderung. Auf einer Höhe von 2.252 Metern hast du einen herrlichen Blick auf die umliegende Bergwelt mit den Gipfeln des Ankogels und der Hochalmspitze. Auf der Arlscharte überschreitest du auch die Grenze zu Kärnten.
    Beim Abstieg zum Kölnbreinspeichersee genießt du eine beeindruckende Aussicht auf die 200 Meter hohe Staumauer. In der nahen Jagasteighütte kannst du dich für den Rückweg stärken und die Bungee-Jumper, die sich von der Staumauer stürzen, beobachten.

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Collection Statistik

  • Touren
    9
  • Distanz
    103 km
  • Zeit
    42:52 Std
  • Höhenmeter
    6 410 m

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