Dein Bauernherbst im Großarltal – 9 goldene Wanderungen

Wander-Collection von Großarltal

Der Herbst steht vor der Tür. Jener Jahresabschnitt, zu dem überall im Salzburger Land Erntezeit gefeiert wird. Auch im Großarltal, zwischen mächtigen Gipfeln wie Draugstein und Schuhflicker, macht man sich bereit für das Fest, das Tradition, Brauchtum und altes Handwerk zu neuem Leben erweckt. Der Bauernherbst beginnt heuer am 22. August.

Überall im Tal und auch auf den rund 40 Großarler Almen dreht sich nun alles um die drei Säulen: Köstlichkeiten aus der Salzburger Naturküche, Spezialitäten aus der heimischen Landwirtschaft sowie regionales Brauchtum und die gelebte Volkskultur. Und du wirst dazu eingeladen, dich den Feierlichkeiten anzuschließen.

Erlebe mit ein bisschen Glück einen Almabtrieb wie er im Buche steht. Jeder Bauer treibt seine „aufgekranzten“ Kühe ganz individuell ins Tal. Trifft er dabei auf Wanderer, wird traditionelles Schnuraus-Gebäck und selbstgebrannter Schnaps verteilt. Hat das Jahr keinen „Unreim“ (Unglück) gebracht, scheuen die Großarler keine Mühe, das auch ordentlich zu feiern.

Und wenn das alles zu viel Trubel für dich ist und du einfach nur die goldene Jahreszeit in der herrlich verfärbten Natur genießen willst, dann bist du in Großarl und Hüttschlag ebenso richtig. Die neun Touren, die wir hier für dich zusammengestellt haben, führen dich an die schönsten Naturplätze und auf die magischsten Gipfel des ganzen Tales. Jene, die im Herbst besonders goldig glänzen. Während du dir in einer der vielen schönen Hütten die Herbstsonne ins Gesicht scheinen lässt, kannst du dich durch die oben erwähnten Salzburger Köstlichkeiten wie Kaspressknödel, „Pofesen” oder Bauernkrapfen probieren.

Der Herbst ist für viele Wanderer die schönste Zeit zum Erkunden der Alpenlandschaft. Im Großartall, dem Tal der Almen, wird dem Ganzen noch ein kulinarisches Krönchen aufgesetzt. Freu dich drauf!

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    04:55
    16,7 km
    3,4 km/h
    500 m
    380 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Eine Kapelle ist dir nicht genug? Dann wandere doch einmal von Großarl nach Hüttschlag und nimm gleich elf davon mit. Zusätzlich zwei schöne Pfarrkirchen. Da wird jedem Fan von kirchlichen Bauten und herrlichen Landschaften warm ums Herz. Los geht’s im charmanten Zentrum von Großarl und vor den Toren der dortigen Pfarrkirche. Ein Blick nach innen erweist sich als ideale Einstimmung auf die Tour. Dann spazierst du geradewegs in Richtung Hüttschlag. Dabei passierst du nicht nur die Laireiting-, sondern auch die Bichl-, die Figler-, die Griesbichl- und die Neuhofkapelle. Nachdem du auch der Schappachkapelle deine ungestörte Aufmerksamkeit gewidmet hast, gelangst du schon bald nach Hüttschlag. Natürlich ragt auch hier ein schöner Kirchturm in die Höhe – das Innere des steinigen Bauwerkes darfst du ruhig genauer erkunden, bevor du dem Kapellenwegsymbol weiter in Richtung Talschluss folgst. Weil das noch nicht genug war, führen dich nun Wiesen, Wälder und teils parallel zur Straße verlaufende Wege im Auf und Ab zur Wolfau-, Karteis-, Maurach- und Hubertuskapelle. Den krönenden Abschluss und das Ziel deiner Tour bildet die Pertillkapelle beim Talschluss in Hüttschlag. Nicht weit von ihr entfernt findest du noch ein Museum und ein Gasthaus, in dem du dich stärken kannst. Dann bringt dich ein Bus zurück nach Großarl.

    Schwer
    02:05
    4,65 km
    2,2 km/h
    250 m
    260 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Eine aussichtsreiche Runde mit einem Stopp auf dem spektakulären 2.027 Meter hohen Kreuzkogel-Gipfel erwartet dich auf dieser Tour. Das Beste? Für den heiß ersehnten Gipfelgenuss musst du nicht einmal lange wandern oder große Anstiege meistern. Die gut zweistündige Tour ist wie gemacht für Genusswanderer und Familien. Los geht’s mit einer Gondelfahrt. Die Panoramabahn Großarltal befördert dich auf schnellstem Wege zu ihrer Bergstation auf 1.840 Metern. Oben angekommen hast du somit die meisten der heutigen Höhenmeter bereits hinter dir. Über einen Güterweg geht’s leicht ansteigend zum Kreuzkogel. Das Schöne an dem Gipfel ist zum einen der relativ leicht zu begehende Weg, der es fast jedem möglich macht, das Gipfelflair zu genießen. Zum anderen erwartet dich dort oben natürlich eine spektakuläre Aussicht. Und dann geht’s auch schon wieder bergab. Ganz gemütlich spazierst du zur Harbachhütte und zur Gehwolfalm. Beide nehmen Wanderer gern in Empfang und verwöhnen sie mit Köstlichkeiten aus der Region. Hast du dich gestärkt, wird dir die Wahl gelassen: Entweder du nimmst noch einmal einen kurzen Anstieg hinauf zur Bergstation der Panoramabahn in Kauf, oder du wanderst bergab zu ihrer Mittelstation und lässt dich erst von dort aus wieder ins Tal schweben.

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  • Schwer
    06:40
    9,57 km
    1,4 km/h
    780 m
    780 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Wenn du zu Besuch in Großarl bist, darf ein Ausflug aufs Gründegg nicht fehlen. Die Tour auf den aussichtsreichen Gipfel vereint alle Vorzüge der Region: urige Hütten, fabelhafte Natur und regionale Köstlichkeiten. Lediglich die (ausreichende) Kondition musst du selbst mitbringen. Auf geht’s im Talschluss des Ellmautals. Zum Parkplatz Grund gelangst du entweder mit deinem Auto oder per Wandertaxi (grossarltal.info/de/sommer/almwandern/wandertaxi.html). Weil er Ausgangspunkt für viele schöne Wanderungen ist, wirst du hier auf einige emsige Wanderer treffen. Du biegst aber nach kurzer Zeit auf einen Almsteig ein, der dich fürs erste weg von der Zivilisation und hinein in einen verträumten Wald führt. So steigst du stetig bergauf – bald öffnet sich der Wald, du wanderst über weite Wiesen, querst die eine oder andere liebliche Brücke und stehst nach einer Weile schon vor der Ellmaualm. Eine Einkehr lohnt sich hier: Es werden sämtliche Köstlichkeiten serviert, die du dir für so eine Hüttenpause wünscht. Und die Kraftreserven solltest du ruhig nochmal auffüllen. Denn direkt hinter der Hütte beginnt auch schon der Aufstieg in Richtung Gipfel. Über herrliche Almwiesen gelangst du erst zum Kamm, dann weiter zur Spitze des mächtigen Grasbergs. Er ist übrigens bekannt für seine uneingeschränkte 360-Grad-Aussicht – auf der einen Seite zu den Hohen Tauern und auf der anderen zum Hochkönig, sowie zum Tennen- und Hagengebirge. Und die darfst du nun erst einmal genießen. Denn ab hier geht’s nur noch bergab: Entlang des Bergkammes saugst du die Wahnsinnsnatur nochmal auf, dann erfolgt auch schon der Abstieg zur Loosbühelalm. Besonders, wenn du Ziegenmilch und Ziegenkäse magst, solltest du eine Rast hier keinesfalls auslassen. Über den Forstweg oder abkürzende Steige bahnst du dir dann den Weg zurück an den Ausgangspunkt.

    Schwer
    06:53
    16,2 km
    2,4 km/h
    830 m
    1 270 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Nichts für eine schwache Kondition ist diese Tour – gleichzeitig werden Wanderer auf ihren gut 16 Kilometern mit gleich mehreren Anhöhen, tollen Aussichten und natürlich einer urigen Einkehrmöglichkeit belohnt. Los geht’s im idyllischen Talschluss des Ellmautals am Parkplatz Grund. Am besten reist du per Bus oder Wandertaxi (grossarltal.info/de/sommer/almwandern/wandertaxi.html) an, denn die Route führt dich nicht mehr hierher zurück. Du steigst direkt in einen schönen Almsteig ein, der dich auf direktem Wege zur Filzmoosalm führt. Wenn dir jetzt schon der Magen knurrt, bietet sich hier natürlich ein Päuschen an. Die Alm verzaubert nicht nur durch ihre selbstgemachten Schmankerl, sondern auch die umliegende, unberührte Landschaft, die aussieht als wäre sie aus einem Heimatfilm entsprungen. Ringsum fällt dein Blick auf eindrucksvolle Gipfel wie den Draugstein oder den Großen Scheibenstein. Hast du dich gestärkt, geht es munter weiter. Und bergauf durch die für das Tal so typischen und wohlduftenden Zirbenbäume. Nach einer Weile stehst du am Filzmoossattel. Damit hast du die meisten Höhenmeter der Tour bereits gemeistert. Der Weg nimmt dich weiter mit bis zur Filzmooshöhe, dann noch einmal leicht bergauf aufs Filzmooshörndl. Spätestens hier gilt dann: innehalten und die umliegende Bergwelt begutachten! Bei klarem Wetter hast du hier oben das Gefühl, die ganze Welt läge dir zu Füßen. Und genau diese bringen dich jetzt auch hinunter zum Stangersattel. Vorbei an vielen kleinen Tümpeln, Schwarz- und Preiselbeerstauden bahnst du dir deinen Weg zum letzten Gipfel der Tour, dem Remsteinkopf. Von da ist die Pause nicht mehr weit – die Bichlalm verwöhnt Wanderer mit hausgemachten Leckereien. Zum Abstieg bieten sich dir zwei Möglichkeiten: Nach einem kurzen Stück auf dem Güterweg steigst du entweder in die sogenannte Himmelsleiter ein, die dich zum größten Teil durch den Wald hinunter ins Tal führt. Oder aber, du bleibst am Güterweg und wanderst bis zum Lammwirt, von wo aus dich ein Bus nach Großarl bringt.

    Mittelschwer
    02:01
    6,45 km
    3,2 km/h
    310 m
    310 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Eine Tour, die Familien und Genusswanderer gleichermaßen begeistert, startet bei der Sendeanlage Holzlehen am sogenannten Himmelsknoten. Hier hoch kommst du ganz bequem mit deinem Auto oder per Wandertaxi (grossarltal.info/de/sommer/almwandern/wandertaxi.html). Die gesamte Route lässt sich auf Forstwegen meistern, weshalb gerne auch der Kinderwagen mitdarf.Ein Forstweg erwartet dich und führt dich durch herrliche Natur erst einmal hinauf zur Igltalalm (auch Niggeltalalm). Das viele Wasser, das die urige Hütte umgibt, kommt nicht nur bei Kindern gut an. Ein schönes Wasserrad, das einst Butter rührte, ist das absolute Highlight. Und du kannst auf der Terrasse deine Beine lang machen und dich mit heimischen Spezialitäten verwöhnen lassen. Mit etwas Glück erspähst du vielleicht sogar ein Murmeltier oder ein paar Gemsen – für sein großes Wildvorkommen ist das Igltal nämlich bekannt. Schlag dir den Bauch noch nicht zu voll, denn zwei Hütten warten noch. Auf die Igltalalm folgt einen leichten Aufstieg später die Viehhausalm. Auch hier dreht sich natürlich wieder alles ums Kulinarische – hinter ihr ein Panorama, das sich gewaschen hat. Mach's dir gemütlich, die Kids können sich auf der Gamsbock-Schaukel und dem Kletterbaum austoben. Letzter Stopp: Mooslehenalm. Sie tut sich nach einem kurzen Abstieg von der Viehhausalm aus auf. Kannst du schon die frischen Schwarzbeernocken riechen? Ein Gedicht, das du dir nicht entgehen lassen solltest. Die Mooslehenalm ist die letzte Hütte, die du auf dieser Tour besuchen wirst. Gönn dir hier also ruhig nochmal alles, was du auf der Speisekarte bisher noch nicht probiert hast. Der restliche Weg führt nur noch bergab. Dann stehst du auch schon wieder an deinem Ausgangspunkt am Himmelsknoten.

    Schwer
    02:49
    4,55 km
    1,6 km/h
    400 m
    400 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Nicht nur bei Sonnenaufgang ein spektakuläres Erlebnis: Die Rundtour auf den Schuhflicker und zum magischen Schuhflickersee lässt keinen Wanderer unbeeindruckt. Als einer der wenigen Kalkstöcke im Großarltal weiß der 2.214 Meter hohe Riese seine Besteiger in seinen Bann zu ziehen. Der Aufstieg erfordert eine gewisse alpine Sicherheit – der Ausblick entschädigt aber doppelt und dreifach für jegliche Mühen. Los geht die Tour direkt bei der Aualm, die über einen Schotterweg mit dem Auto oder per Wandertaxi (grossarltal.info/de/sommer/almwandern/wandertaxi.html) erreicht werden kann. Auch wenn die hausgemachten Spezialitäten schon jetzt eine Sünde wert wären, darf die Einkehr noch warten – du kommst nach deiner Tour wieder hierher und kannst dir dann eine wohlverdiente Stärkung gönnen. Nun führt dich erst einmal ein Steig hoch zum Liechtensteinkopf und dann weiter zum Wetterkreuz am Aukopf. Beide bieten dir eine wunderbare Aussicht über Großarl. Stetig bergauf – und je nach Jahreszeit durch bunt gefärbte Schwarzbeerstauden – wanderst du hoch bis zum Gipfel des Schuhflickers. Besonders das letzte Stück erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Der Gipfel selbst ist eine eher steinige Angelegenheit, deshalb ist auch hier oben Vorsicht geboten. Es lohnt zwar allein schon wegen der spektakulären Aussicht, den Gipfel zu besteigen – ist dir nicht danach, kannst du aber auch direkt zum Austuhl wandern. Vom Schuhflicker aus erspähst du ihn schon: den Schuhflickersee. Ein See, der keinen Zu- oder Abfluss hat und somit auf fast magische Art und Weise in der Senke unterhalb des Berges in der Sonne glitzert. Ob du den Gipfel nun bezwungen hast oder nicht, erreichst du bald das Seeufer und kannst die herrliche Idylle für eine Weile auf dich wirken lassen. Dann führt dich der Weg wieder hinunter zur Aualm, wo du dir jetzt aber wirklich eine Jause verdient hast.

    Mittelschwer
    03:21
    10,2 km
    3,0 km/h
    490 m
    480 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Was wäre Großarl ohne seine urigen Hütten. Gleich drei davon darfst du heute erkunden. Auf der Wanderkarte stehen herrliche Landschaften, verträumte Fischteiche und magische Wälder. Die Speisekarte hält selbstgebackenes Brot, köstliche Mehlspeisen und einzigartigen Knetkäse bereit. Als echten Genusswanderer fragen wir dich also: Worauf wartest du noch? Los geht die Genusstour bei der Sonneggbrücke, die du entweder mit dem Auto oder per Wandertaxi (grossarltal.info/de/sommer/almwandern/wandertaxi.html) erreichst. Über einen gut ausgebauten Güterweg beginnst du, stetig leicht bergauf zur Unterwandalm zu marschieren. Damit bringst du den längsten Abschnitt ohne Einkehrmöglichkeit gleich zu Beginn hinter dich. An der urigen Hütte angekommen, wirst du mit einer köstlichen Jause empfangen. Für kleine Wanderer gibt es einen Spielplatz und einen Streichelzoo. Man könnte hier durchaus länger bleiben – wären da nicht noch zwei weitere sehenswerte Hütten. Die nächste ist die Karseggalm. Um sie zu erreichen, musst du von der Unterwandalm aus nur knapp einen Kilometer leicht bergauf wandern. Und was dich hier erwartet, passt in keinen Film: Mit ihrem stolzen Alter von etwa 400 Jahren zählt die Alm zu den ältesten im ganzen Alpenraum. Außerdem ist sie wohl einer der besondersten, denn hier wird noch echter Knetkäse hergestellt. Eine Großarler Spezialität, die über offenem Feuer geräuchert und nirgendwo sonst mehr produziert wird. So urig wie die Hütte ist, kann man schon einmal die Zeit vergessen. Doch es geht ja noch weiter! Die letzte Station der Tour wartet nur eineinhalb Kilometer später auf dich und trägt den klingenden Namen Breitenebenalm. Hier können sich die Kinder nochmals am Spielplatz austoben, während du deiner Wanderung einen süßen Abschluss verpasst – diese Alm ist besonders für ihre köstlichen Mehlspeisen bekannt. Über einen Forstweg oder Abkürzungen durch den Wald gelangst du glücklich und gut genährt schließlich wieder an den Ausgangspunkt.

    Mittelschwer
    01:55
    10,4 km
    5,4 km/h
    370 m
    370 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Eine gemütliche Wanderung mit köstlichem Ziel und Allwettertauglichkeit beginnt direkt im Herzen von Großarl. Von hier folgst du zunächst der Straße und biegst kurz hinter dem Hotel Waldhof auf einen Forstweg ab. Durch herrliche Natur und begleitet von schönen Aussichten führt dich der Weg stetig bergauf. Nach gut fünf Kilometern steht sie dann auch schon vor dir: die Heugathalm. Ein schönes Fleckchen Erde, das erst im Jahre 1997 ganz neu ausgebaut wurde. Hier oben kannst du es dir gut gehen lassen: Die Sennerinnen servieren hofeigene Produkte, die liebevoll zu bunten Jausen zusammengestellt werden. Hier und da geben sie sogar ein Ständchen zum besten. Auch für Kids ist mit einem kleinen Spielplatz und Streichelzoo gesorgt. Zurück geht es, sobald du soweit bist, über denselben Weg, der dich hochgebracht hat. Die Alm ist auch mit dem Kinderwagen gut erreichbar und kann als Variante vom Scheiblbrandbauer oder vom Bauernhof Oberheugath in noch kürzerer Zeit erreicht werden.

    Mittelschwer
    02:19
    7,34 km
    3,2 km/h
    280 m
    290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Es geht doch nichts über eine gemütliche Tour mit der ganzen Familie, an deren Ende eine urige Hütte mit regionalen Leckereien wartet. Die Tour zur Hub-Grundalm fällt genau in diese Kategorie. Im Ortszentrum von Hüttschlag beginnt die Wanderung. Zunächst folgst du der Straße bis zu einem Wanderweg, der dich direkt in einen Wald führt. Du wanderst eine Weile auf ihm dahin und erreichst schließlich eine Forststraße. Wie aus dem Nichts taucht plötzlich eine Kapelle am Wegesrand auf. Neben ihr plätschert fröhlich ein Bach, der dich von hier bis zur Hub-Grundalm führt. In der urig-gemütlichen Hütte angekommen wirst du sogleich mit selbstgemachten Köstlichkeiten verwöhnt. Brot, Butter, Käse und Speck stehen am Programm. Um die Verdauung anzuregen, gibt’s nicht selten noch ein Stamperl Schnaps zum „Abschied“. Dann führt dich eine Forststraße zurück ins Hüttschlager Zentrum. Tipp: Halte unterwegs unbedingt die Augen offen – das Hubalmgebiet ist eine der wildreichsten Gegenden im Großartal. Mit ein bisschen Glück siehst du vielleicht ein Reh oder hörst, sofern du im Herbst unterwegs bist, einen Hirsch röhren.

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Collection Statistik

  • Touren
    9
  • Distanz
    86,0 km
  • Zeit
    32:57 Std
  • Höhenmeter
    4 200 m

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