Auf Adlers Schwingen – der Nordtiroler Adlerweg in 24 Etappen

Wander-Collection von
komoot

Malerisches Bergpanorama, türkis glänzende Gebirgsseen, rauschende Wasserfälle und unzählige Gipfel – das und nicht weniger erwartet dich auf Tirols bekanntestem Wanderweg, dem Adlerweg in Nordtirol. Seinem Namen macht er alle Ehre, denn der Wegverlauf der Etappen gleicht einem Adler, der durch die Lüfte gleitet. Auf seinen Schwingen bringt er dich durch von Osten nach Westen durch ganz Tirol und zeigt dir idyllische Almlandschaften und schwindelhohe Berge.

Der insgesamt 413 Kilometer umfassende Weitwanderweg ist in zwei Routen aufgeteilt: den Adlerweg in Nordtirol und seinen „kleiner Bruder“ in Osttirol. Die rund 320 Kilometer lange Route des Nordtiroler Fernwanderwegs haben wir dir in dieser Collection in 24 abwechslungsreichen und teils anspruchsvollen Etappen aufbereitet.

Dabei durchwanderst du sechs herrliche Gebirgszüge: das Kaisergebirge, die Brandenberger Alpen, das Karwendelgebirge, die Tuxer Alpen, das Wettersteingebirge und die Lechtaler Alpen. Einige der Etappen sind durchaus anspruchsvoll und erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Jede von ihnen wartet aber mit atemberaubenden Alpenpanoramen und wunderschönen Ausblicken auf. Nicht selten wirst du ein paar Murmeltiere pfeifen hören.

Nahezu jede Etappe startet und endet an einer gemütlichen, aussichtsreichen Berghütte oder Ortschaft mit mehreren Unterkunftsmöglichkeiten. Da manche Hütten nur ein begrenztes Platzangebot haben, empfehlen wir dir, rechtzeitig zu reservieren.

Wer gerne Stempel und Abzeichen sammelt, ist auf dem Adlerweg goldrichtig, denn der Weg ist gesäumt von zahlreichen Stempelstellen bei Hütten, Almen und Gasthöfen. Je nachdem, wie viele Etappen du durchwandert hast, kannst du dir den Adler-Pin in Bronze, Silber oder Gold und zusätzlich eine Adlerweg-Urkunde abholen.

Den Startort in St. Johann in Tirol erreichst du bequem mit dem Zug. Vom Endpunkt in St. Christoph am Arlberg bringt dich ein Bus zum nächstgelegenen Fernbahnhof in St. Anton.

Da in den höheren Lagen noch bis in den Frühsommer reichlich Schnee liegt, ist die beste Saison für deine Fernwanderung von Mitte Juni bis Ende September.

Hast du nur Zeit oder Lust auf die kürzere, aber ebenso aufregende Route des Adlerwegs durch Osttirol oder hast sogar schon die lange Route gemeistert, findest du alles, was du für dein Osttiroler Abenteuer brauchst, in dieser Collection: komoot.de/collection/897755/gletscherreiches-fernwandern-der-adlerweg-in-osttirol

Mehr Informationen findest du unter tirol.at/reisefuehrer/sport/wandern/adlerweg

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    05:08
    13,1 km
    2,6 km/h
    900 m
    300 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Schon die erste Etappe des Adlerwegs bringt dich in schwindelnde Höhen und zu majestätischen Aussichten. Dein Weg auf den Schwingen des Adlers startet am traditionsreichen Gasthof Rummlerhof in St. Johann in Tirol, das du bequem mit dem Zug erreichst. Bei deinem Aufstieg in die Bergwelt des Wilden Kaisers wanderst du gleich an zwei rauschenden Wasserfällen vorbei und erblickst schon bald das „Wilde Schloss“: ein mächtiges Felsmassiv mit zahlreichen Zinnen, Türmen und Balkonen. Vielleicht hast du Lust, noch einen Abstecher in die Höhlen der sogenannten Diebsöfen zu unternehmen, bevor du deine Tagesetappe in der gemütlichen Gaudeamushütte bei einem köstlichen Kaiserschmarrn beendest.

    Die Hütte ist von Mitte Mai bis Mitte Oktober geöffnet.

  • Schwer
    05:31
    14,5 km
    2,6 km/h
    530 m
    870 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die zweite Etappe führt dich über den schmalen Felssteig Klamml noch tiefer ins Kaisergebirge und zur höchstgelegenen Berghütte, der Gruttenhütte. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind auf diesem Abschnitt unbedingt erforderlich. Auf dem folgenden langgezogenen Abstieg, der dir schönste Ausblicke auf die Hohen Tauern und Kitzbüheler Alpen bietet, siehst du unter dir schon den türkisfarben Hintersteiner See glänzen.

    Auf deinem Weg hinab kannst du dich mit einer frischen Buttermilch zum Harfenklang auf der gemütlichen Steiner Hochalm belohnen. Das bewaldete Ufer des Hintersteiner Sees lädt zum Verweilen und Träumen ein, in warmen Sommermonaten sogar auf ein erfrischendes Bad.

    Pension Maier im Ortsteil Scheffau bietet sich als dein Ziel des Tages an. Gehst du ein paar hundert Meter weiter, gibt es bei der Pension Hagenhof eine weitere Unterkunft.

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  • Schwer
    05:25
    14,9 km
    2,8 km/h
    680 m
    1 110 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe drei des Adlerwegs beginnt zunächst sanft bis du die bewirtschaftete Walleralm erreichst. Gleich nebenan befindet sich die Stöfflhütte mit selbstgebrautem Bier und einem köstlichen Kaiserschmarrn. Ein herausfordernder Steig bringt dich über blühende Almwiesen hoch zum hölzernen Gipfelkreuz auf dem Hochegg mit einem wundervollen Blick auf das Inntal.

    Über markierte Wege und waldige Forststraßen gelangst du zum Sessellift „Wilder Kaiser“. Hier kannst du entscheiden, ob du mit der Bahn sanft hinabschwebst oder deinen Weg in „die Perle Tirols“ nach Kufstein zu Fuß fortsetzt. Im Weinbergerhaus kannst du zu einem kühlen Getränk noch einmal das herrliche Panorama über den Zahmen Kaiser in dich aufsaugen.

  • Schwer
    07:19
    17,3 km
    2,4 km/h
    1 330 m
    480 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Etappe belohnt deinen erneuten Aufstieg in die herrliche Bergwelt gleich mehrmals mit einzigartigen Ausblicken. Du lässt das beschauliche Kufstein hinter dir und folgst eine Weile den unter dir liegenden Bahnschienen, bevor sich der Weg den Berghang empor schlängelt. Beim hochgelegenen Almgasthof Höhlenstein kannst du auf der sonnigen Terrasse verschnaufen, denn dann geht es über einen aufregend schmalen Pfad zu den Aussichtsbergen Köglhörndl und Hundsalmjoch. Hier kannst du dich auch im Gipfelbuch verewigen.

    Im Adlerhorst, einem hölzernen Aussichtsturm, blickst du zurück auf das schöne Inntal und den Wilden Kaiser. Du beendest deinen Tag in der gemütlichen Buchackeralm hoch oben am Berghang.

  • Schwer
    06:56
    17,0 km
    2,5 km/h
    790 m
    1 440 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute ist wieder deine Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Nach einem kurzen Aufstieg erreichst du schon den ersten Gipfel des Tages, das Ascherjöchl. Ab jetzt wird es herausfordernd, denn du biegst auf einen schwarz markierten, seilversicherten Pfad ein, der dich hoch zum aussichtsreichen Plessenberg mit seinem goldglänzenden Gipfelkreuz bringt. Von hier kannst du das Kaisergebirge, die Kitzbüheler Alpen und bei guter Sicht sogar den Großglockner sehen. Über duftende Latschenfelder gelangst du zum Kienberg. Ab hier durchstreifst du auf deinem Weg hinab nach Pinegg schöne Almgebiete. Von dieser langen, fordernden Etappe kannst du dich im Gasthof Gwercherwirt im beschaulichen Hochtal Brandenberg erholen.

  • Schwer
    05:17
    15,4 km
    2,9 km/h
    910 m
    560 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Glasklare, rauschende Bäche sind auf dieser Etappe dein ständiger Begleiter. Nachdem du dein Quartier in Pinegg verlassen hast, überquerst du die kühle Brandenberger und Steinberger Ache. Ein gemächlicher Aufstieg bringt dich auf halber Strecke zum höchsten Punkt deiner Etappe, dem Wimmerjoch. Hier kannst du bei einer Pause auf den grünen Almwiesen die wunderschöne Aussicht auf die umgebende Bergwelt genießen. Nun folgst du kleinen Dorf- und Forststraßen bis ins idyllisch gelegene Steinberg.

    Gleich mehrere Jausenstationen und Gasthöfe locken zur Einkehr und zu einer geruhsamen Nacht am sogenannten „schönsten Ende der Welt“.

  • Schwer
    07:21
    17,2 km
    2,3 km/h
    1 350 m
    560 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute tauchst du tief in das Rofangebirge ein. Du wanderst auf den ersten Kilometern über sanfte Wiesenhänge auf dem Fernwanderweg E4. Mächtige Felsformationen und Steilwände strecken sich im Norden empor. Der lichte Waldweg durch das Schauertal verwandelt sich nun in einen fordernden Steig, der dich zum Zireiner See bringt – einem eiskalten, 200 Meter tiefen malerischen Bergsee. Der Weg bleibt steil und führt über Wurzeln und durch Latschen bis in einen Kessel mit türkisfarbenem Karsee. Unter dir siehst du nun immer wieder den tiefblauen Achensee aufblitzen.

    Deinen Abend verbringst du auf der urigen Erfurter Hütte oder schwebst schon mit der Rofanbahn ins Tal hinab, wo sich mehrere gute Übernachtungsmöglichkeiten befinden.

  • Schwer
    07:51
    21,5 km
    2,7 km/h
    1 040 m
    910 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Spektakuläre Aussichten und gleich mehrere zünftige Gasthöfe und Jausenstationen warten auf diesem Abschnitt auf dich. Bist du in der Erfurter Hütte untergekommen, startest du mit einer Talfahrt mit der Gondelbahn direkt zum Achensee. Ansonsten beginnst du deine Tagesetappe bereits im Tal und wanderst am Ufer des kristallklaren Sees bis ins traumhafte Falzthurntal. Möchtest du dich noch vor dem steilen Aufstieg zur Lamsenjochhütte erfrischen, liegt die Falzthurnalm schon direkt vor dir. Du kannst aber auch noch ein paar Kilometer weiter gehen, wo die einladende Gramaialm mit großer Sonnenterrasse winkt. Birkenbäume säumen den Lunstgraben, einen Schotterweg, der sich bald in zahlreiche Serpentinen wandelt.

    Du schlängelst dich langsam zur Lamsenjochhütte, deinem Tagesziel, nach oben und kannst einen grandiosen Ausblick über das Lamsenjoch mit dem herausstechenden Sonnenjoch genießen.

  • Schwer
    04:33
    12,2 km
    2,7 km/h
    720 m
    830 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf deiner neunten Etappe auf dem Adlerweg begleiten dich schroffe, eindrucksvolle Felswände zu beiden Seiten. Heute wird es nicht so steil wie auf den vorherigen Abschnitten. Sanft steigst du über Wiesen und durch Mischwald zum Hohljoch und passierst die Binsalm und Engalm. Immer wieder fängt dich das Panorama der Alpinwelt ein. Die wunderschöne Landschaft rund um den Großen Ahornboden mit gemütlichem Gasthaus lädt zur Einkehr ein, bevor du unter den über 1.000 Meter hohen Laliderer Felswänden nach Kletterern Ausschau hältst. Ein traumhaftes Alpenglühen kannst du von der frisch renovierten Falkenhütte aus bestaunen, die das Ende deines Tages einläutet.

  • Mittelschwer
    03:13
    8,80 km
    2,7 km/h
    420 m
    470 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auch auf der zehnten Etappe bleibst du im traumhaften Naturpark Karwendel und folgst einem alten Karrenweg durch das Tal. Blühende Almwiesen lassen das Alpenpanorama noch einzigartiger werden. Die Ladiz Alpe, ein Hochleger der Engalm, die du auf der Voretappe passiert hast, erscheint wie aus einem Bilderbuch und auch der Kleine Ahornboden ist landschaftlich mindestens genauso beeindruckend wie sein großer Bruder. Um auf den Hochsattel und zum aussichtsreichen Karwendelhaus zu gelangen, überbrückst du über einen steinigen Bergpfad noch einmal 400 Höhenmeter, bevor du die Füße hochlegen kannst.

  • Schwer
    08:22
    15,8 km
    1,9 km/h
    1 440 m
    1 480 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute erwarten dich viele Höhenmeter – sowohl hinauf als auch hinab. Auf dem Weg hinauf zur höchsten Erhebung im Karwendelgebirge, der Birkkarspitze mit 2.749 Metern, brauchst du eine gute Kondition und Schwindelfreiheit. Noch bevor du dich auf den höchsten Gipfel begibst, durchquerst du das geröllfelderreiche Schlauchkar und ein Schneefeld. Sollte das Wetter umschlagen, findest du unterhalb der Birkkarspitze eine kleine Nothütte.

    Nachdem du den höchsten Punkt erreicht hast, steigst du hinab in das herrliche Hinterautal mit seinen urigen Almhäusern. Auf der Hallerangeralm kehrst du in das gleichnamige Alpenvereinshaus ein und kannst dich von dieser anspruchsvollen Etappe erholen.

  • Schwer
    07:53
    19,6 km
    2,5 km/h
    920 m
    2 140 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Stadt ruft, denn heute erreichst du die Landeshauptstadt Tirols – Innsbruck. Nach deinem Aufbruch vom Hallerangerhaus führt dich der Adlerweg am Fuße des Großen Lafatscher entlang des Lafatscher Kars. Ab hier beginnt ein steiler Aufstieg über zahlreiche Serpentinen. Auf der Pfeishütte im Hochtal Pfeis kannst du kurz verschnaufen, denn der Weg hinauf zur Mandlscharte verlangt noch einmal einiges von dir ab. Hast du die Mandlspitze passiert, öffnet sich auch schon der Blick ins Inntal und du kannst bereits Innsbruck durchblitzen sehen.

    Die Nordkettenbahn bringt dich von der Hafelekar Bergstation langsam schwebend und mit bestem Ausblick hinunter ins Stadtleben von Innsbruck.

  • Schwer
    11:35
    39,4 km
    3,4 km/h
    1 980 m
    1 980 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Mit der 13. Etappe erläufst du dir den „Schwanz“ des Adlers. Für eine entspannte Tagestour steigst du in den Bus oder die Straßenbahn nach Igls und lässt dich mit der Gondelbahn zur Bergstation Patscherkofel tragen. Bist du noch fit, kannst du natürlich auch zur Talstation wandern. Auf dem Patscherkofel angekommen folgst du dem breiten Zirbenweg nach Osten. Von der einladenden Bank am kleinen Bergsee aus hast du den besten Ausblick auf Innsbruck. Bevor du mit dem Halsmarterlift wieder ins Tal hinabschwebst, kannst du auf der heimeligen Jausenstation Tulfeinalm einkehren.

    Im Tal angekommen nimmst du den Bus zurück nach Igls und fährst dann weiter mit dem Bus oder der Straßenbahn zurück nach Innsbruck. Alternativ kannst du auch gemütlich am Innufer nach Innsbruck zurückspazieren. Die Streckenführung haben wir hier für dich ausgearbeitet.

  • Mittelschwer
    02:46
    6,94 km
    2,5 km/h
    850 m
    0 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute kannst du ausschlafen, denn deine Tagesetappe ist erfrischend kurz. Mit der Karwendelbahn oder Mittenwaldbahn lässt du den Großstadttrubel Innsbrucks hinter dir und startest am Bahnhof Hochzirl deine Rückkehr in die Berge. Nur der erste Abschnitt ist etwas steiler, dafür eröffnet sich im Zirler Wald ein eindrucksvoller Canyon, den der Ehrbach in den Berg gewaschen hat. Und noch eine Überraschung wartet nach deinem Anstieg auf dich. Halte nach einer Fichte mit Bilderrahmen und Holzbank Ausschau und etwas Kleingeld bereit. Es lohnt sich.

    Auf 1.805 Metern angekommen, erwartet dich das idyllisch gelegene Solsteinhaus mit einem zünftigen Abendessen und Unterkunft in kleinen Zimmerlagern oder Lagern.

  • Schwer
    07:42
    20,6 km
    2,7 km/h
    840 m
    1 480 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Nach dem entspannten Vortag bekommst du heute etwas mehr Nervenkitzel geboten. Dein Tag beginnt mit einem Anstieg zur Eppzirler Scharte. Trittsicherheit ist hier absolute Voraussetzung. Von hier aus hast du einen besonders schönen Ausblick auf den Großen und Kleinen Solstein. Die Eppzirler Alm mit ihrer kleinen Kapelle erreichst du über saftige Almwiesen. Von der Alm aus geht es nun gemütlich hinab ins Eppzirler Tal und die bewaldete Gießenbachklamm. Es wird noch einmal richtig felsig. Mit dem Hohen Sattel bist du auf einem großartigen Aussichtspunkt angekommen.

    Eine breite Forststraße bringt dich über eine Brücke über die rauschende Leutascher Ache zu deinem Etappenziel in Leutasch/Ahrn. Hier findest du mehrere gute Unterkünfte.

  • Schwer
    06:36
    22,8 km
    3,5 km/h
    530 m
    680 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mehr Strecke, dafür weniger Höhenmeter. Entlang der kristallklaren Leutascher Ache gelangst du ins malerische Gaisbachtal. Auf dem Ganghofer Weg kannst du die einzigartige Bergidylle genießen. Die Auswahl an Einkehrmöglichkeiten ist heute groß, denn im herrlichen Almengebiet warten die Gaistalalm, Tillfußalm und die großzügige Ehrwaldalm mit Tiroler Spezialitäten auf dich.

    Ein hübscher Wiesenweg führt dich hinunter in die Gemeinde Ehrwald. Hier, am Fuße der imposanten Zugspitze, findest du eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten.

  • Schwer
    09:29
    22,1 km
    2,3 km/h
    1 970 m
    970 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute kannst du dich wieder entscheiden – gemächlich mit der Grubigsteinbahn zum Gipfelhaus auf 2.050 Meter hinaufschweben oder alles geben und die Strecke zu Fuß nach oben bewältigen. Es liegt ganz bei dir. Wir haben dir die zweite Variante aufbereitet, um dir den passenden Überblick zu geben. Wie du dich auch entscheidest, warten ganz oben dichter Latschenbewuchs und Waldpassagen darauf, von dir durchquert zu werden. Du begibst dich auf der „Via Augusta“ auf die Spuren der alten Römer und steuerst das Schloss Fernstein an, in dem heute ein Hotel untergebracht ist.

    Über einen steilen, serpentinenreichen Pfad gelangst du zum urigen Selbstversorgerhaus Lorea-Hütte. Die Hütte steht Alpenvereinsmitgliedern und ihren Begleitern offen. Vergiss nicht, dir vorab den Schlüssel in deiner zuständigen Sektion abzuholen.

  • Schwer
    07:29
    16,2 km
    2,2 km/h
    1 120 m
    1 100 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Etappe wird wieder eine Herausforderung an deine Muskeln und Trittfestigkeit. Nachdem du die schöne Lorea-Hütte verlassen hast, zieht der Pfad schon steil nach oben. Du überquerst die auf 2.315 Metern gelegene Loreascharte und kannst über einen Seitenweg bis hoch zum Loreakopf steigen. Danach geht es aber ebenso steil hinab ins Heimbachtal. Geröll und Altschneefelder können den Abstieg mühsam machen. Im Heimbachtal kannst du dich auf der Hinteren Tarrentonalm verköstigen und stärken, denn es geht noch einmal aufwärts. Über einen steilen Grashang und ein Kar gelangst du zur urigen Anhalter Hütte.

    Die Hütte ist bis 2021 wegen Umbauarbeiten geschlossen. Übergangsweise musst du daher bis nach Boden weiterwandern, wo du im Gasthof Bergheimat übernachten und die 19. Etappe fortsetzen kannst.

  • Schwer
    05:02
    12,4 km
    2,5 km/h
    700 m
    810 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Wenige Kilometer und vergleichsweise wenige Höhenmeter zeichnen die 19. Etappe aus. Startest du bereits von Boden aus, fällt dein Tagesmarsch zur Hanauer Hütte sogar noch kürzer aus. Von der Anhalter Hütte aus steigst du gemächlich an Stahlseilen empor zum Steinjöchl mit seinem hölzernen Gipfelkreuz. Von hier folgen sanfte Almwiesen und Latschenfelder, die zu einer Karrenstraße führen. In der Ferne kannst du schon die Hanauer Hütte sehen. Ein Blick in die Felswände lohnt sich, denn kurz vor der Hütte hat ein Wasserfall eine senkrecht fallende Schlucht in den Felsen gewaschen. Den Abend verbringst du unterhalb der schroffen Kogelseespitze, an deren Fuß die Hanauer Hütte liegt.

  • Schwer
    06:36
    11,3 km
    1,7 km/h
    1 080 m
    800 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Felsen, Steine, Schotterkare und Geröll prägen diese Etappe. Auf der wenig begangenen Strecke steigst du hinauf zur Östlichen Dremelscharte. Um dir den Aufstieg zu erleichtern, stehen Stahlseile in der engen Felsschlucht bereit. Immer wieder entdeckst du im Grau der Steinmassen herrlich türkisblaue Bergseen, die in der Sonne glitzern und zu einem kühlen Bad einladen. Die Steinseehütte bietet sich für eine Verschnaufpause auf der aussichtsreichen Sonnenterrasse an.

    Kurz vor dem Württemberger Haus macht ein nicht versicherter Steig den Weg noch einmal besonders aufregend, bevor du über einige Serpentinen zu deinem Nachtlager auf 2.220 Meter Höhe hinabsteigst.

  • Schwer
    03:57
    6,97 km
    1,8 km/h
    520 m
    480 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auch heute wird wieder deine gesamte Konzentration gefordert. Herrliche Wiesenhänge lassen dich den Tag sanft beginnen. Bald schon führt dich eine seilversicherte Stelle zu deiner Gratwanderung mit fantastischen Ausblicken auf die Lechtaler Alpen. Du besteigst die Großbergspitze und wenig später den Großbergkopf. Falls du von Gipfeln nicht genug bekommen kannst, kannst du auch noch einen Abstecher zu den beiden Spießrutenspitzen machen. Achte aber beim Abstieg besonders darauf, wohin du trittst, denn es geht sehr steil und ausgesetzt bergab. Bleibe lieber ab und zu stehen, um die drei glitzernden Bergseen kurz vor Ankunft auf der Memminger Hütte zu bestaunen.

  • Schwer
    06:08
    10,0 km
    1,6 km/h
    880 m
    770 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Du bleibst auch auf dieser Etappe der felsigen, kargen Bergwelt treu. Hinzu kommen sogenannte Tobel – tiefe, schluchtartige Einschnitte in Steilhängen beziehungsweise deutlich eingetiefte Täler, die ein Wildbach hineingewaschen hat. Du wirst heute einige dieser Tobel passieren. Dein Weg führt dich zunächst über das gut gangbare Langkar. Dann beginnt der Aufstieg zur Grießlscharte auf 2.632 Meter Höhe durch eine Art seilversicherten Kamin. Vor allem bei Nässe kann der Untergrund hier sehr rutschig sein, daher ist absolute Vorsicht geboten.

    Hast du die Scharte überwunden, geht es steil nach unten zum Winterjoch und vorbei am Stierkopf. Die herrlich gelegene Ansbacher Hütte erreichst du kurz nachdem du die Kopfscharte durchschritten hast.

  • Schwer
    04:00
    8,36 km
    2,1 km/h
    390 m
    430 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die vorletzte Etappe auf dem Nordtiroler Adlerweg ist kurz, aber knackig. Die Lechtaler Alpen halten weiterhin schwindelnde Höhen und anspruchsvolle Passagen für dich bereit. Die Route ist geprägt von steilem, abschüssigen Gelände. Schutt und Wiesen wechseln sich auf deinem Weg vom Flarschjoch ab. Erreichst du das Alpschonerjoch, kannst du dich entscheiden, ob du der Herausforderung auf dem teils seilversicherten, abschüssigen und mit Felsflanken versehenen Haas-Weg folgst oder lieber zum Vordersee absteigst.

    Auch der Aufstieg zum Tagesziel, dem Kaiserjochhaus, ist durch schwieriges Gelände geprägt, bis sich endlich grüne Bergwiesen auftun. Jetzt bist du am Kaiserjochhaus angekommen.

  • Schwer
    07:06
    17,4 km
    2,4 km/h
    700 m
    1 220 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Deine letzte Etappe auf der Nordroute des Adlerwegs ist angebrochen. Du lässt nun allmählich die Höhen der Lechtaler Alpen hinter dir und tauchst über einen letzten herausfordernden Abschnitt mit möglichem Altschnee in ein Meer von Alpenblumen ein. Mit der Leutkircher und Ulmer Hütte liegen gleich zwei Versuchungen zur Einkehr am Wegesrand. Auf dem Panoramaweg kannst du die fantastische Weitsicht genießen, denn anschließend führt dich eine Almstraße schon hinab nach St. Christoph am Arlberg. Hier kannst du dich mit deiner persönlichen Adlerweg-Geschichte im Adlerweg-Tourenbuch an der Rezeption des Arlberg Hospiz Hotels verewigen.

    Deine Heimfahrt kannst du von St. Anton am Arlberg mit dem Zug antreten. Die Züge fahren von hier Innsbruck, Bregenz, Wien, München und Zürich an. Nach St. Anton kommst du entweder mit der Buslinie 92 oder du wanderst noch einmal zum Abschluss die 6,5 Kilometer von St. Christoph zum Bahnhof.

Collection Statistik

  • Touren
    24
  • Distanz
    382 km
  • Zeit
    153:14 Std
  • Höhenmeter
    22 570 m21 860 m

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