Via Alpina – Die 15 Etappen des Grünen Weges

Wander-Collection von komoot
17-38 Tage
3-6 Std / Tag
300 km
16 760 m
17 200 m

Aussichtsreiche Gipfel, hochalpine Pässe und sanfte Almen zeichnen den Grünen Weg der Via Alpina aus. Von Liechtenstein geht es über die schönsten Gebirgszüge der Schweiz bis nach Lenk. Auf der facettenreichen Route begegnest du einer einzigartigen Kultur, Topographie und Flora. Breite Forststraßen wechseln sich mit schmalen, teils herausfordernden Graten ab und bringen dich zu malerischen Almen.

Seit 2002 durchzieht ein Netz aus Wanderwegen die Alpenländer zwischen Triest und Monaco. Fünf Farben kennzeichnen fünf unterschiedliche Routen der Via Alpina. Der Grüne Weg führt in 15 Etappen von Vaduz nach Lenk. Vom weiten Rheintal wanderst du zu Beginn durch die malerischen Voralpen mit ihren klaren Bächen und tosenden Wasserfällen. Schon bald knackst du die 2.000-Meter-Marke und kannst dich an herrlichen Almen wie dem Urnerboden erfreuen. Urige Orte wie Altdorf säumen den Weg und im Berner Oberland triffst du auf die weltberühmte Kulisse der Eigernordwand. Für die Passüberquerungen in der Zentralschweiz, wie dem Berner Oberland, solltest du Trittsicherheit und alpine Erfahrung mitbringen. Diese Route der Via Alpina ermöglicht dir wie kein anderer Weitwanderweg die Schweizer Alpenkultur in all ihrer Schönheit kennen zu lernen.

Die jeweiligen Etappen enden entweder in größeren Orten mit einer guten Auswahl an Unterkünften oder bei Almhütten, die Zimmer anbieten. Außerdem besteht die Möglichkeit, einige Abschnitte mit Seilbahnen und Zugfahrten abzukürzen. Auf der gesamten Route liegen kleine Beizlis und moderne Bergrestaurants, die dich mit regionalen Köstlichkeiten verwöhnen. Den Startpunkt am Aussichtsturm Gaflei erreichst du mit dem Auto oder dem Bus von Vaduz aus. Der Zielort Lenk verfügt über einen Bahnhof – über die An- und Abreise musst du dir somit keine Gedanken machen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    07:34
    25,8 km
    3,4 km/h
    330 m
    1 340 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Grüne Weg der Via Alpina startet auf der Alp Gaflei, 400 Höhenmeter oberhalb von Vaduz. Gaflei erreichst du mit dem Bus von Vaduz aus oder mit dem Auto. Von der idyllischen Bergwelt Liechtensteins umgeben, spazierst du über blühende Almwiesen und durch tiefe Wälder.

    Von Gaflei und dem dortigen Aussichtsturm führt die Via Alpina in Serpentinen den Hang hinunter. Mitten im Wald stößt du auf die Burgruine Schalun. Dort befinden sich auch ein Trinkbrunnen und eine Picknickstelle.

    Du folgst den Pfaden talwärts und kommst zum herrschaftlichen Schloss Vaduz, das über dem Hauptort von Liechtenstein thront. Die massive Burg wurde im 12. Jahrhundert erbaut und ist noch heute der Wohnsitz der fürstlichen Familie. Deshalb kann es nur von außen besichtigt werden. Bei Vaduz überquerst du den Rhein und wanderst anschließend zu den zwei Burgruinen Brochne und Wartau.

    Bevor du dein Etappenziel in Sargans erreichst, erwartet dich noch ein weiteres Highlight: Die Burg Sargans bietet eine herrliche Aussicht über die Stadt und das Tal. Im Restaurant kannst du dich stärken und dann dein Nachtquartier beziehen.

  • Mittelschwer
    04:07
    12,7 km
    3,1 km/h
    680 m
    150 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der heutigen Etappe kannst du dich auf Schweizer Bergidylle in seiner reinsten Form freuen: Das abgelegene Weisstannental zeichnet sich durch viel Ruhe und ein einzigartiges Panorama aus. Du verlässt Sargans in Richtung Westen und überquerst die Seez. Beim Aufstieg nach Vermol kannst du einen Abstecher zum schimmernden Chapfensee unternehmen.

    Entlang des Höhenweges, der parallel zur Seez verläuft, dringst du immer tiefer in das bezaubernde Tal ein. Du wanderst durch Fichtenwälder und entlang bunter Alpwiesen.

    Nach gut neun Kilometern kommst du nach Schwendi, in dem das Gasthaus Mühle zu einer Rast einlädt. Dein Ziel ist das kleine Weisstannen, das sich seine Ursprünglichkeit bewahren konnte. Übernachten kannst du dort im Hotel Gemse oder im Hotel Alpenhof.

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  • Schwer
    08:38
    22,3 km
    2,6 km/h
    1 240 m
    1 270 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auch heute begleitet dich das Plätschern der Seez auf deiner Wanderung. Vorbei an der hochmodernen Alp Siez, die über eine Schaukäserei verfügt, führt die Via Alpina Richtung Foopass. Der perfekte Ort für eine Einkehr ist die urige Alp Walabütz: Auf der Terrasse kannst du dich mit hausgemachten Speisen verwöhnen lassen und den Blick auf die umliegenden Wasserfälle genießen.

    Im Anschluss geht es im Zickzack hoch hinauf zum Foopass. Vom ersten Passübergang der grünen Route öffnet sich ein beeindruckender Blick auf die umliegenden Gipfel. Ab hier wanderst du durch die Tektonikarena Sardona, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Auf einzigartige Weise wird im Glarnerland die Entstehung der hiesigen Berge sichtbar. So kannst du am Piz Sardona, Piz Segnas und an den Tschingelhörnern die Glarner Hauptüberschiebung erkennen, bei der sich ältere Gesteinsschichten auf jüngere geschoben haben.

    Auf der Route nach Elm kannst du das einzigartige Phänomen der Überschiebung mehrmals bestaunen. Über den Raminermat und den Mittelstafel steigst du ins Sernftal hinunter und erreichst das idyllische Elm. In dem kleinen Bergdorf findest du eine gute Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten.

  • Schwer
    10:02
    22,3 km
    2,2 km/h
    1 450 m
    1 780 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zu Beginn der vierten Etappe steigt der Pfad bis zum Hengstboden steil bergauf. Alternativ kannst du das erste Stück bis zum Ämpächli mit der Seilbahn überbrücken. Auf dem Weg zur Erbsalp kannst du nochmals die beeindruckende Gesteinsüberschiebung an den Tschingelhörnern bestaunen. Außerdem ergibt sich immer wieder der Blick auf das Martinsloch. Mehrmals pro Jahr fällt durch diesen Durchbruch das Sonnenlicht direkt auf die Kirche in Elm.

    Der auf 2.261 Meter gelegene Richetlipass ist der höchste Punkt dieses Tages und bietet eine atemberaubende Aussicht. Über eine Reihe von sanft geschwungenen Almen geht es durch das einsame Durnachtal bergab. Der teils schmale und ausgesetzte Pfad sollte nur bei trockenen Verhältnissen begangen werden. Der herrlich gelegene Ort Linthal verfügt über einige Hotels, Einkehrmöglichkeiten und einen Bahnhof.

  • Schwer
    05:44
    16,1 km
    2,8 km/h
    1 050 m
    290 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die fünfte Etappe beginnt mit dem Aufstieg nach Braunwald, der auch mit der Braunwaldbahn zurückgelegt werden kann. Der Ausblick ins tief eingeschnittene Tal ist beeindruckend. Von Braunwald wanderst du auf gleicher Höhe bleibend zum Nussbüel. Die dortige Wirtschaft ist weithin für ihren hausgemachten Guglhupf bekannt, den du dir nicht entgehen lassen solltest.

    An der Flanke des Rietstöcklis folgst du dem Weg durch die traumhafte Bergwelt bis zur Klause am Fätschbach. Hier liegt die Kantonsgrenze zwischen Glarus und Uri. Du wanderst an sumpfigen Wiesen und verzweigten Bächen vorbei und kannst die klare Bergluft genießen.

    Über Argseeli gelangst du zum heutigen Etappenziel, dem Örtchen Urner Boden. Im dortigen Gasthof Urner Boden kannst du übernachten und den Tag ausklingen lassen. Alternativ kannst du mit der Seilbahn auf den Fisetengrat fahren und den Blick über die traumhafte Landschaft schweifen lassen.

  • Schwer
    09:15
    26,9 km
    2,9 km/h
    760 m
    1 680 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Den idyllischen Urner Boden verlässt du bergwärts Richtung Klausenpass, der schon bald in Sichtweite ist. Dem alten Passweg folgend machst du einige Höhenmeter gut und querst dabei die Passstraße mehrere Male. Die traumhaften, ständig wechselnden Ausblicke machen diesen Teil der Via Alpina zu etwas ganz Besonderem.

    Am Klausenpass hast du die höchste Stelle des Tages erreicht und kannst in einem der Restaurants eine Verschnaufpause einlegen. Die kurvige Passstraße ist übrigens für das jährliche Oldtimer-Rennen bekannt. Ab der Passhöhe verläuft der Weg einige Kilometer fast eben durch die traumhafte Landschaft. Nach zehn Kilometern gelangst du zum Alpbeizli Heidmanegg, das zu einer Einkehr einlädt.

    Gestärkt beginnst du anschließend mit dem teilweise steilen Abstieg nach Spiringen. Im Tal wanderst du am Fluss Schächen und der Klausenstraße entlang nach Bürglen. In dem kleinen Bergdorf kannst du die Kirche St. Peter und Paul oder das Wilhelm-Tell-Museum besuchen. Von Bürglen ist es nur mehr ein kurzes Stück bis zu deinem Etappenziel in Altdorf. Wenn du die Etappe abkürzen möchtest, dann besteht die Möglichkeit von Spiringen nach Altdorf mit dem Bus zu fahren.

  • Schwer
    11:13
    28,7 km
    2,6 km/h
    1 860 m
    1 310 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am siebten Tag verlässt du Altdorf in Richtung Süden und querst die Reuss, die in den Vierwaldstättersee mündet. Bei Attinghausen beginnt der lange Aufstieg zum Surenenpass, den du durch eine Fahrt mit der Gondelbahn bis zum Brüsti verkürzen kannst. Vom Brüsti aus führt ein aussichtsreicher Gratweg durch die hochalpine Landschaft bis zum Surenenpass. Auf dem 2.291 Meter hohen Pass erwartet dich ein spektakuläres 360-Grad-Panorama.

    Danach wanderst du talwärts, überschreitest dabei glasklare Gebirgsbäche und kommst nach kurzer Zeit zur Blackenalp. Im urigen Beizli, das von weiten Almwiesen umgeben wird, kannst du dich mit hausgemachten Köstlichkeiten stärken.

    Im Anschluss kommst du beim rauschenden Stäuberfall vorbei. Den Wassermassen folgend, wanderst du entlang der Engelberger Aa bis zu deinem Etappenziel, dem Ort Engelberg. Im Zentrum erwartet dich das bekannte Kloster, das einen Besuch wert ist.

  • Schwer
    05:46
    12,5 km
    2,2 km/h
    1 230 m
    400 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Etappe führt dich durch ein beliebtes Erholungsgebiet, das im Winter wie im Sommer Naturliebhaber anzieht. Ein Vorteil sind die vielen Seilbahnen, mit denen du auch diese Strecke vereinfachen kannst. Im Süden von Engelberg windet sich der Pfad hinter dem Hotel Bänklialp in engen Kurven den Hang hinauf.

    Das erste Highlight erwartet dich nach gut fünf Kilometern: Im Wasser des herrlichen Trübsees spiegelt sich die umliegende Bergwelt. Im Berghotel kannst du eine Rast einlegen oder ein Ruderboot ausleihen, um den See aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen.

    Vom Trübsee geht es im Zickzack zum 2.207 Meter hohen Jochpass hinauf, wo sich ein kleiner Teich und ein Gasthaus befinden. Auf dem Jochpass überschreitest du die Grenze zum Kanton Bern. Vom Pass steigst du zur traumhaften Engstlenalp ab.

    Auf dem Weg hinunter hast du eine tolle Aussicht auf den tiefblauen Engstlensee, der zu den größten Berner Bergseen zählt. An seinem Ufer steht das herrschaftliche Hotel Engstlenalp, in dem du die heutige Nacht verbringen kannst. Während der Sommerferien empfehlen wir dir eine Reservierung.

  • Schwer
    07:07
    21,7 km
    3,1 km/h
    520 m
    1 750 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Ausgeruht begibst du dich am neunten Tag auf den Weg von der Engstlenalp nach Meiringen. Auf einem gut gesicherten Weg wanderst du zuerst zur Tannalp hinauf. Dort findest du eine Alpkäserei, ein Gasthaus und eine kleine Kapelle vor. Dahinter liegt der herrliche Tannensee, der auf der einen Seite von einer Staumauer begrenzt wird.

    Einen besonders reizvollen Abschnitt stellt der Gratweg über die Balmeregg bis zum Planplatten dar: In luftigen Höhen hast du das Wetterhorn und Rosenhorn immer im Blick. Mit etwas Glück kannst du Gämse und Murmeltiere beobachten.

    Auf dem Planplatten befindet sich das Panorama-Restaurant Alpen Tower, das zu einer Rast mit atemberaubender Aussicht einlädt. Wenn du dich schonen möchtest, dann kannst du von hier die Bergbahnen hinunter nach Meiringen nehmen.

    Ansonsten wanderst du auf geschwungenen Wanderwegen über Reuti zu deinem heutigen Ziel hinunter. Anfangs noch durch offene Landschaften, dann durch herrlichen Wald und über ruhige Almwiesen. In Meiringen kannst du noch einen Abstecher zum tosenden Alpbachfall machen.

  • Schwer
    08:34
    22,7 km
    2,6 km/h
    1 390 m
    970 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Rauschende Wasserfälle und atemberaubende Gipfel prägen die zehnte Etappe der Via Alpina: Von Meiringen steigst du hinauf nach Zwirgi und dem Reichenbachfall. Über sieben Stufen stürzt hier das Wasser in die Tiefe. Als Alternative zum Aufstieg kannst du die Zahnradbahn nehmen.

    Auf der Hochebene Gschwantenmad beeindruckt die einzigartige Aussicht auf das Wellhorn und Wetterhorn. Kein Wunder also, dass sich bereits im 18. Jahrhundert zahlreiche Künstler und Dichter wie Goethe hier aufhielten. Du wanderst durch sattgrüne Wiesen und kommst beim prunkvollen Hotel Rosenlaui vorbei. Es steht am Eingang zur eindrucksvollen Gletscherschlucht, deren Felswände 80 Meter hoch sind.

    Der perfekte Ort für eine Einkehr ist die idyllische Schwarzwaldalp. Nach einer Stärkung mit traditioneller Hausmannskost führt dich der Weg zur Großen Scheidegg hinauf. Schroffe Felswände und plätschernde Gebirgsbäche begleiten dich.

    Mit Blick auf die Eiger-Nordwand und die bis zu 4.000 Meter hohen Gipfel des Berner Oberlandes steigst du nach Grindelwald hinab. In dem bekannten Ort findest du eine große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten.

  • Schwer
    06:59
    19,6 km
    2,8 km/h
    1 130 m
    1 340 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Durch die Ausläufer von Grindelwald begibst du dich Richtung Süden und nimmst Kurs auf die weltbekannten Berge Eiger, Wetterhorn und Jungfrau. Auf dieser Etappe wirst du nicht alleine sein. Der Weg führt stetig bergauf und die gewaltigen Fels- und Eislandschaften der Eigernordwand scheinen zum Greifen nah. Dem Romantikweg folgend, wanderst du stetig bergauf. Auf den sanften Almen grasen Kühe und immer wieder querst du kleine Bergbäche.

    Parallel zur Zahnradbahn, die im Sommer täglich eine Vielzahl an Menschen befördert, steigst du zur Kleinen Scheidegg hinauf. So kannst auch du diese Etappe vereinfachen und einen Teil mit der Bahn zurücklegen. Der türkisfarbene See und die nostalgischen Alpenhotels auf der Kleinen Scheidegg bieten eine malerische Kulisse.

    Der Mendelssohnweg bringt dich nach Allmend, wo du im Bergrestaurant eine Pause einlegen kannst. Das autofreie Bergdorf Wengen beeindruckt durch seine traditionellen Hotels und Chalets. Es folgt ein kurzer aber steiler Abstieg zum Etappenziel Lauterbrunnen, das in einem herrlichen Tal liegt.

  • Schwer
    09:38
    21,8 km
    2,3 km/h
    1 800 m
    1 230 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einer erholsamen Nacht in Lauterbrunnen startest du Richtung Süden. Schon zu Beginn führt dich die Via Alpina wieder hoch hinaus: Der Weg schlängelt sich an der Zahnradbahn entlang nach Mürren hinauf. Prächtige Almwiesen und weite Ausblicke begleiten dich. Wenn du deine Füße schonen möchtest, kannst du den Abschnitt nach Mürren mit Bahn und Lift zurücklegen.

    Der urige Ort Mürren liegt auf einer Bergterrasse und belohnt dich mit einer herrlichen Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Von dem autofreien Dorf geht es weiter zur Rotstockhütte, deren rote Fensterläden du schon von weitem sehen kannst. Die Hütte ist wegen der leckeren Gerichte ein beliebtes Wanderziel und bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten.

    Der fordernde Aufstieg zum Gebirgspass Sefinenfurgge belohnt dich mit einer unvergleichlichen Aussicht. Der Pfad ist durch Seile gesichert und den Abstieg bewältigst du über eine Holztreppe. Die letzten Kilometer wanderst du über die Alp Bürgli hinunter zur schönen Griesalp, deinem Etappenziel. Infos zu den dortigen Hotels findest du unter: griesalp-hotels.ch/de/home/?oid=1683&lang=de

  • Schwer
    08:14
    16,3 km
    2,0 km/h
    1 390 m
    1 640 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    In südlicher Richtung verlässt du die idyllische Griesalp mit ihren Wasserfällen und steigst zur Oberen Bundalp hinauf. Anfangs wanderst du durch schattigen Wald, der Großteil der 13. Etappe verläuft jedoch auf ausgesetzten Hängen. Deshalb empfehlen wir dir genug Wasser mitzubringen. Im Alpbeizli auf der Oberen Bundalp kannst du dich für den restlichen Aufstieg stärken.

    Das Hohtürli markiert mit 2.278 Metern den höchsten Punkt der Via Alpina. Die Rundumsicht auf die umliegenden Gipfel und den Blüemlisalpgletscher ist wirklich großartig. In der nahegelegenen Blüemlisalphütte kannst du eine wohlverdiente Pause einlegen, bevor du mit dem Abstieg ins Tal beginnst.

    Über Moränen wanderst du anschließend zum tiefblauen Oeschinensee hinunter, einem der schönsten Bergseen der Schweiz. Von steilen Felswänden umgeben, lädt das erfrischende Wasser zu einem Bad ein. Du verlässt diesen magischen Ort und folgst dem Oeschibach zum Etappenziel Kandersteg, einem traditionellen Bergdorf mit viel Charme.

  • Schwer
    07:32
    16,5 km
    2,2 km/h
    1 280 m
    1 120 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Von den traditionellen Holzhäusern Kanderstegs geht es zu Beginn am Lauf der Kander entlang. Dann führt der Weg steil durch den Wald hinauf zu den Felswänden des Lohner. Auf den Pfaden ist Trittsicherheit gefragt. Mit etwas Glück kannst du in den Berghängen waghalsige Steinböcke und Gemse sehen beziehungsweise hören, denn sie treten massenhaft Steine los.

    Anschließend gelangst du zur Bunderchrinde, dem Höhepunkt der heutigen Etappe. Die faszinierende Felsformation erinnert an einen Kessel. Daher auch der Name: Chrinde ist das berndeutsche Wort für Kerbe oder Rinne. Der Übergang am Bergkamm ins Engstligental erfordert Schwindelfreiheit, belohnt dafür mit einer herrlichen Aussicht zurück auf den Oeschinensee und die Blüemlisalp.

    Eine tolle Einkehrmöglichkeit auf halbem Weg nach Adelboden ist das Berghaus Bonderalp. Vom kleinen Gastgarten kannst du den Blick ins Tal schweifen lassen. Gestärkt gelangst du über sanft geschwungene Almen an dein Etappenziel, Adelboden.

  • Mittelschwer
    04:42
    13,8 km
    2,9 km/h
    650 m
    920 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die letzte Etappe des grünen Weges der Via Alpina startet mit einem gemütlichen Abschnitt am Allebach und anschließend am Gilsbach entlang. Wo im Winter zahlreiche Skifahrer über die Piste wedeln, geht es im Sommer ruhig und entspannt zu. Neben dem Weg kannst du die vielfältige Flora kleiner Moorgebiet und Feuchtwiesen genießen.

    Bei günstigen Windverhältnissen kannst du während des Aufstiegs zum Geilsbüel Segelflieger beobachten. Das Gebiet gilt wegen der guten Thermik als Segelflug-Mekka. Am Geilsbüel treffen drei Lifte aufeinander und du kannst im dortigen Restaurant eine Rast einlegen. Anschließend steht der Aufstieg über die gewundene Passstraße zum Hahnenmoospass bevor, der auch bei Radfahrern sehr beliebt ist.

    Den letzten Teil dieser Etappe wanderst du auf gut begehbaren Wanderwegen und schmalen Straßen nach Lenk hinunter. Dein Ziel liegt schön im Kessel des Hinteren Simmentals und wird von spektakulären Gipfeln wie dem Wistätthorn umgeben. Das urige Lenk, das über einen Anschluss ans Bahnnetz verfügt, ist ein würdiger Abschluss deiner Tour entlang der abwechslungsreichen Via Alpina.

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Collection Statistik

  • Touren
    15
  • Distanz
    300 km
  • Zeit
    115:04 Std
  • Höhenmeter
    16 760 m17 200 m

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