© Steiermark Tourismus | Martina Traisch

Die Steiermark zu Fuß – „Vom Gletscher zum Wein” Nordroute

Wander-Collection von Vakantie in Oostenrijk
27-61 Tage
3-6 Std / Tag
572 km
19 100 m
21 590 m

„Vom blauschimmernden Eis zu den erloschenen Feuern uralter Vulkane” – so kann man den nagelneuen Weitwanderweg „Vom Gletscher zum Wein”, der einmal durch die herrlich abwechslungsreiche Steiermark führt, beschreiben. Über rund 570 Kilometer Strecke kannst du auf der Nordroute die landschaftliche, kulturelle und vor allem auch kulinarische Vielfalt der Alpenregion Schritt für Schritt erleben und wahrhaftig mit allen Sinnen genießen.

Mit dem Dachstein hast du einen der imposantesten Gletscher Österreichs auf den ersten der insgesamt 35 Etappen immer wieder im Blick. Sanfte Almen, schroffe Gipfel und urgemütliche Berghütten lassen die Alpinwelt des österreichischen Bundeslandes zu einem sowohl spannenden als auch entspannten Erlebnis werden, das dich voll und ganz abschalten lässt. Du passierst die eindrucksvollen Kalksteinmassive Gesäuse, Hochschwab und Rax. Herrliche Naturparks mit einer einzigartigen Flora und Fauna lassen dich die Zivilisation komplett vergessen. Ein gutes Maß an Schwindelfreiheit und Trittsicherheit solltest du für die alpinen Etappen mitbringen.

Ganz allmählich ändert sich die Landschaft, sobald du in das fruchtbare Thermen- und Vulkanland der Steiermark eintauchst. Grüne Hügel und tiefgrüner Wald sind hier deine stetigen Begleiter auf dem Weg zu fruchtigen Weinbergen und eindrucksvollen Burgen und Schlössern. Immer wieder kannst du an einer der zahlreichen Buschenschänken anhalten und kosten, welche Köstlichkeiten die Region hervorbringt.

Wenn du nicht alle 35 Etappen in einem Stück wandern möchtest, kannst du dir auch Teiletappen vornehmen. Viele Start- und Zielorte eignen sich durch die gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz mit Wander- und Tälerbussen sowie Wandertaxis als Ein- oder Ausstiegspunkte – vor allem im südlichen Teil des Weitwanderweges. Um dir einen besseren Überblick zu verschaffen, haben wir dir hier schon einige Vorschläge für kürzere Abenteuer auf dem Weg „Vom Gletscher zum Wein” zusammengestellt:

Tipp 1: Hochschwabüberschreitung (3-Tages-Tour)
Auf den Etappen 13 bis 15 übersteigst du das Steirische Gamsgebirge. Im Startort Eisenerz kannst du in einer beeindruckende Erlebniswelt Welt des Bergbaus näher kennenlernen.

Tipp 2: Durch Wälder und über Almen – Über die Fischbacher Alpen (5-Tages-Tour):
Auf den Etappen 21 bis 25 erklimmst du den höchsten Punkt der Fischbacher Alpen, das 1.782 Meter hoch gelegene Stuhleck – einen der schönsten Aussichtspunkte am Ostrand der Alpen und wanderst dann über sanfte Almmatten in herrliches Waldgebiet.

Tipp 3: Durch die Gartenlandschaften – Durch die Oststeiermark (3-Tages-Tour):
Die Etappen 26 bis 28 bringen dich in das größte Apfelbaugebiet Österreichs, wo die Oststeiermark mit einer unglaublichen kulinarischen wie auch landschaftlichen Vielfalt auf dich wartet.

Tipp 4: Vom Dachstein ins Ausseerland-Salzkammergut (3-Tages-Tour):
Auf den Etappen 1 bis 3 wanderst du in luftigen Höhen und mit herrlichen Ausblicken vom Dachstein über alte Schmugglerwege, Wallfahrtspfade und alpine Steige.

Tipp 5: Durch den Naturpark Mürzer Oberland (5-Tages-Tour):
Die Etappen 16 bis 20 bringen dich von Seewiesen in den Naturpark Mürzer Oberland mit dem markanten Münster in Neuberg an der Mürz und einer überraschenden Museenlandschaft am Ende der Tour.

Tipp 6: Durch das Thermen- und Vulkanland Steiermark (7-Tages-Tour):
Auf den Etappen 29 bis 35 erwartet dich eine Region voller Natur- und Kulturschätze mit sanften Anstiege und Panoramablicken über die liebliche Hügellandschaft der Südoststeiermark.

Du möchtest noch mehr von der Steiermark sehen? Hier findest du großartige Fernwanderwege und abwechslungsreiche Tagestouren:
komoot.de/user/steiermark/collections

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    03:22
    7,72 km
    2,3 km/h
    160 m
    640 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Du beginnst deine Reise auf der Nordroute „Vom Gletscher zum Wein” ganz entspannt – mit der Dachstein-Gletscherbahn schwebst du von Ramsau direkt in die Bergwelt hinein. Die Aussicht, die du dabei genießt, wird nur noch übertroffen vom Gipfel des Hohen Gjadsteins. Bei sonnigem Wetter kannst du sogar bis nach Tschechien schauen.

    Von hier oben führt dich der Weg zum gemütlichen Guttenberghaus nun stets bergab. Die Gipfel des Toten Gebirges hast du dabei immer im Blick. Bei leckeren steirischen Gerichten kannst du vom Guttenberghaus aus das Alpenglühen in den Schladminger Tauern bewundern.

    Schwer
    05:40
    14,5 km
    2,6 km/h
    420 m
    740 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Schon auf der zweiten Etappe trennen sich die Nord- und Südroute des Weitwanderwegs „Vom Gletscher zum Wein” voneinander. Nachdem du das Guttenberghaus verlassen hast, kannst du hoch oben von der Feisterscharte noch einmal einen Blick auf die Hütte zurückwerfen.

    Dann aber wird dein Auge gefangen genommen vom türkisblau-schimmernden Hölltalsee, der tief unter dir einen herrlichen Kontrast zu den kargen Felsen bildet. In einem Almkessel aus grünen Wiesen kannst du an der meist unbewirtschafteten Grafenbergalm eine Pause einlegen. Du tauchst nun in lichte Lärchenwälder ein und gelangst nach einigen schönen Aussichtspunkten zum Steinerhaus, deinem Tagesziel.

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  • Schwer
    07:31
    23,5 km
    3,1 km/h
    450 m
    1 460 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Dein Tag beginnt wie der vorherige endete – mit einigen Kilometern durch lichte Lärchenwälder. Der Weg wird nun immer dunkler und enger, denn die Notgasse, in die du bald einbiegst, ist ein uralter Schmugglerpfad. Er bringt dich auf die Viehbergalm, ein hübsches Almdorf mit mehreren bewirtschafteten Hütten zur Einkehr.

    Herrliche Ausblicke genießt du vom Hochmühleck auf 1.725 Meter Höhe, bevor sich der Weg waldreich bergab nach Bad Mitterndorf windet. Wenn du möchtest, kannst du dich in der Grimming Therme von dem langen Wandertag erholen.

    Mittelschwer
    04:49
    15,3 km
    3,2 km/h
    850 m
    40 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute geht es für dich hoch hinaus auf das größte Seehochplateau Europas – die Tauplitzalm. Sechs kristallklare Seen von bester Wasserqualität lassen die Hochebene in schönsten Blau- und Grüntönen erstrahlen. Sogar Fische tummeln sich darin.

    Diese Etappe ist eine der wenigen, wo du wirklich nahezu durchwegs bergauf gehst. Dabei startest du von Bad Mitterndorf aus zunächst recht gemütlich. Erst am Ende, wenn du vom wunderschönen Öderntal auf die Tauplitzalm aufsteigst, wird der Anstieg etwas anstrengender. Der Blick vom Lawinenstein zurück zum Dachstein mit seinem Gletscher lässt dich die Mühe aber schnell vergessen. In deinem Etappenziel auf der Tauplitzalm findest du Übernachtungsmöglichkeiten von der romantischen Almhütte bis zum noblen Hotel.

    Schwer
    05:09
    14,7 km
    2,9 km/h
    550 m
    490 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf dieser Etappe wanderst du ein Stück auf dem Weitwanderweg Salzsteig, der dich durch den südlichen Teil des Toten Gebirges bis ins Ennstal bringt.

    Hast du Tauplitzalm verlassen, tauchst du schon ins vegetationsarme Tote Gebirge ein. Einen Abstecher zu einem der schönsten Plätze in der Steiermark – das Steirerbankerl oberhalb des Steirersees – solltest du dir nicht entgehen lassen. Weiter geht es zum Schwarzensee, der bei wolkigem Wetter extrem dunkel, fast schwarz wirkt. Auf der Hochmölbinghütte kannst du dich mit leckeren Speisen wie einer Brettljause stärken, bevor du ins gemütliche Bett verschwindest.

    Mittelschwer
    03:44
    11,8 km
    3,2 km/h
    110 m
    1 130 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Herrliche Ausblicke auf die Niederen Tauern und den Dachstein begleiten dich auf dem Weg von der Hochmölbinghütte ins hübsche Wörschach.

    Ein besonderer Höhepunkt ist die Durchschreitung der Wörschachklamm. Jahrmillionen lang hat sich der Wörschachbach seinen Weg ins Tal durch das Felsgestein gegraben. Während du über die knorrigen Holzstege wanderst, kannst du alte, vom Wasser ausgeschwemmte Felshöhlen erkennen. Kaum zu glauben, dass durch diese enge Schlucht einmal Pferdegespanne fuhren.

    Im idyllischen Wörschach findest du mehrere Unterkünfte und du kannst dir die Ruine der Burg Wolkenstein anschauen, die hoch über dem Dorf thront.

    Mittelschwer
    03:20
    12,2 km
    3,6 km/h
    230 m
    110 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die siebte Etappe auf dem Weg „Vom Gletscher zum Wein” führt dich anfangs durch das mittlere Ennstal. Du spazierst am Schutzgebiet Wörschacher Moos vorbei, das eine große Vielfalt an Pflanzen und Tieren beheimatet. Die Ufer der leise plätschernden Enns begleiten dich ein Weilchen, bevor du am Ende in den Etappenort Lassing aufsteigst. Das idyllische Hochtal liegt eingebettet zwischen dem Ennstal und dem Paltental westlich der imposanten Burg Strechau.

    In Lassing gibt es nur wenige Unterkünfte. Da diese in der Hochsaison zwischen Mitte Juni und Mitte September oftmals ausgebucht sind, empfehlen wir dir, rechtzeitig zu reservieren.

    Schwer
    06:11
    23,1 km
    3,7 km/h
    210 m
    360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Ganz viel Kultur und Geschichte erwartet dich mit der Burg Strechau und Stift Admont auf dieser längeren Etappe „Vom Gletscher zum Wein”.

    Wenn du früh genug aufbrichst, kannst du eine Führung auf der teils romanischen, teils gotischen Burg Strechau einplanen. Du wanderst ein kurzes Stück über eine Landstraße, dann folgst du den Bahnschienen ins bewaldete Gebiet am Ufer der Enns. Das Pürgschachen Moor auf der anderen Uferseite und die ennsnahen Feuchtgebiete bilden eine herrliche Einheit aus Hochmooren und verlandenden Seengebieten.

    Hast du am Ende des Tages noch Zeit und Muße, schau mal im Stift Admont vorbei. Das Kloster ist nicht nur das älteste bestehende der Steiermark, sondern beherbergt auch die weltgrößte Stiftsbibliothek.

    Schwer
    05:31
    14,9 km
    2,7 km/h
    1 220 m
    350 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit der heutigen Tour tauchst du in den jüngsten Nationalpark Österreichs ein – den Nationalpark Gesäuse. Auf dieser geschichtsträchtigen Wanderung bewegst du dich auf den Spuren der Kühe und Ochsen, denn früher waren es Jäger, Hirten und Bauern, die die Gipfel bestiegen und die Almwege pflegten. Am Schloss Kaiserau vorbei steigst du immer weiter in die malerische Alpinwelt auf. Genieße ruhig den Ausblick auf der Klinke Hütte zu einem kühlen Getränk.

    Du beendest deinen Tag mitten im Nationalpark auf der gemütlichen Mödlinger Hütte mit wunderbarem Ausblick auf die schroffen Kalksteinberge.

    Schwer
    05:05
    13,6 km
    2,7 km/h
    940 m
    760 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute wird es spritzig, denn dein Weg führt dich an einem tosenden Wasserfall vorbei und hoch ins Bergsteigerdorf Johnsbach mit seiner einzigartigen Landschaft. Die Gegend ist ein Mekka für Kletterer. Mit etwas Glück kannst du einigen von ihnen zuschauen, wie sie die langen und schwierigen Kletterrouten meistern. Mit Blick auf die Hochtorgruppe und die Südwände des Großen Ödsteins geht es weiter am Wolfbauer Wasserfall vorbei. Ein kleiner Seitenweg bringt dich direkt zu seinen kühlen Wassern.

    Über die Untere und Obere Koderalm gelangst du zu deinem Etappenziel auf dem Ennseck, der noch recht jungen Heßhütte.

    Schwer
    06:26
    16,7 km
    2,6 km/h
    510 m
    1 480 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Über die malerisch gelegene Sulzkaralm – einer der schönsten Almen im Gesäuse – wanderst du heute bis nach Radmer. Gleich am Anfang wartet eine Besonderheit auf dich: der Sulzkarsee. Er ist der einzige See im Nationalpark Gesäuse und wird von unterirdischen Quellen gespeist. Danach geht es zum Teil etwas steil bergab nach Radmer an der Hasel mit dem schön gelegenen Schloss Greifenberg.

    In Radmer findest du dich in einem kleinen Seitental wieder, das sich zwischen dem Gesäuse und den Eisenerzer Alpen eingenistet hat. Etwas abseits vom Weg kannst du ein Kupferschaubergwerk besuchen, das die kleinste Stollenbahn Österreichs beherbergt.

    Schwer
    06:52
    22,2 km
    3,2 km/h
    750 m
    930 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zwölfte Etappe „Vom Gletscher zum Wein” gehört zu den längeren des Weitwanderwegs und bringt dich vom Radmertal in die historische Bergstadt Eisenerz. Absolut idyllische Panoramen lassen dich talauswärts immer wieder ins Träumen geraten. Halte auf dem Radmerhals ab und zu für ein Päuschen an, um den großartigen Ausblick auf den Kaiserschild und Hochkogel auf dich wirken zu lassen, bevor du nach Eisenerz absteigst.

    Für dein Etappenziel mit dem Wahrzeichen Erzberg empfehlen wir dir, etwas Zeit einzuplanen. Am Erzberg wird der zurzeit modernste Tagabbaubetrieb Europas betrieben, den du mit einer spannenden Erlebnistour untertags oder einer Fahrt mit dem größten 860 PS-starken Taxi der Welt hautnah erleben kannst.

    Schwer
    06:52
    21,5 km
    3,1 km/h
    1 160 m
    360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Lass dich heute von einer der bezauberndsten Berglandschaften im Alpenraum in den Bann ziehen – dem Hochschwab. Nachdem du die Bergbaustadt Eisenerz und den Erzberg hinter dir gelassen hast, geht es über das Naturjuwel Leopoldsteinersee mitten hinein in das gämsenreichste Gebirge Europas. Schau also genau hin, vielleicht siehst du einige von ihnen glücklich über die Felsen springen. Im Hochschwab breitet sich vor dir eine unglaubliche Blumenvielfalt mit Orchideen, Enzian und Edelweiß aus.

    Dein heutiges Ziel ist die Sonnschienalm mit der großzügigen Sonnenschienhütte, die eines der beliebtesten Hüttenziele in der Steiermark ist.

    Schwer
    04:50
    11,4 km
    2,4 km/h
    850 m
    220 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Du wanderst weiter im Herzen des Hochschwabmassivs. Die Etappe ist erfrischend kurz, jedoch mit einigen Höhenmetern gespickt.

    Von der idyllischen Sonnschienalm streifst du über die Sackwiesenalm mit dem namensgleichen See und steuerst die Häuslalm und den 2.277 Meter hohen Hochschwabgipfel an. Dabei passiert du eine quietschgelbe Notunterkunft – das Fleischer Biwak. Auch heute kannst du mit etwas Glück wieder Gämsen durch das Gebiet hüpfen sehen.

    Mit dem Schiestlhaus erreichst du eine der nachhaltigsten Unterkünfte Österreichs. Durch die hervorragende Wärmedämmung muss die Hütte selbst im Winter nicht beheizt werden, denn der Wärmebedarf wird mit passiven Quellen wie Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und Geräten gedeckt.

    Schwer
    04:33
    12,0 km
    2,6 km/h
    50 m
    1 260 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die 15. Etappe „Vom Gletscher zum Wein” zählt zu den schönsten des gesamten Weitwanderwegs. Vom Schiestlhaus unterhalb des Hochschwabgipfels steigst du ganz allmählich in den kleinen, romantischen Ort Seewiesen am Fuße des Seebergsattels hinab.

    Bleibe ruhig ab und zu stehen oder nimm auf einem Felsen Platz, um die umgebende Bergwelt voll und ganz zu genießen. Beim Wandern in diesem hochalpinen Gelände benötigst du nämlich gute Konzentration und Trittsicherheit – vor allem, wenn du den Graf Meran Steig angehst, der serpentinenreich hinabführt und mit Stahlsicherungen versehen ist. Auf zwei gemütlichen Schutzhütten kannst du dich unterwegs stärken und im Tagesziel Seewiesen die müden Füße hochlegen.

    Schwer
    05:59
    17,0 km
    2,8 km/h
    1 220 m
    360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Wenn du denkst, dass du die schönsten Aussichten der Steiermark schon hinter dir hast, dann kannst du dich heute auf die Veitsch freuen – sie ist nicht nur ein wahres Blumenparadies, sondern bezaubert auch durch ein einzigartiges Panorama.

    Von Seewiesen aus kletterst du wieder einige Höhenmeter in die Berglandschaft hinein. Im Schutzhaus auf der Turnaueralm kannst du dich mit deftigen Speisen stärken, denn der Aufstieg ist noch nicht zu Ende. Du wanderst von einer Alm zur nächsten und kannst dich so immer mal wieder mit einer Kleinigkeit für die anstrengenden Aufstiege belohnen. Der Endspurt führt dich nun geradewegs zum Graf Meran Haus in schönster Lage. Sollte es ausgebucht sein, kannst du ein wenig weiter bergab auch im Alpengasthof Scheikl unterkommen.

    Schwer
    06:02
    19,0 km
    3,2 km/h
    350 m
    1 450 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ging die letzte Etappe noch fast ausschließlich bergauf, kannst du dich heute ein wenig entspannen. Bis auf einen kleinen Anstieg wanderst du stets bergab in den Naturpark Mürzer Oberland. Nimm dir für den langen Abstieg ruhig ausreichend Zeit.

    Du startest den Tag auf dem aussichtsreichen Gipfel der Veitsch, wo sich dir ein atemberaubender Ausblick auf die Bergwelt mit Gesäuse, Hochschwab, Rax und Fischbacher Alpen bietet. Auf deinem Weg hinunter ins Tal schlenderst du durch Schatten spendende Wälder, die sich immer wieder mit Ausblicken auf den herrlichen Naturpark Mürzer Oberland öffnen. Dein Etappenziel ist heute Neuberg an der Mürz, das romantisch mitten in der Bergwelt von Veitsch, Schneealm und Rax eingebettet ist. Wenn du magst, kannst du den Tag mit einer Besichtigung des Neuberger Münsters oder des Naturmuseums abschließen.

    Schwer
    05:10
    11,6 km
    2,3 km/h
    1 220 m
    200 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die 18. Etappe „Vom Gletscher zum Wein" fordert dich wieder mit etlichen positiven Höhenmetern. Auf deinem Weg vom idyllisch gelegenen Neuberg an der Mürz zum Hochplateau der Schneealm erlebst du die reizvollen unterschiedlichen Landschaften des Naturparks Mürzer Oberland in all seinen Facetten.

    Aus Neuberg heraus geht es stetig bergauf. Dein erstes aussichtsreiches Ziel ist der Windberg. Der trägt seinen Namen zurecht, denn hier herrschen oft recht starke Winde. Das großartige Panorama vom höchsten Berg der Schneealm entschädigt aber absolut. Auf der urigen Michlbauerhütte kannst du dich nicht nur stärken, sondern im kleinen Zoo auch Streicheleinheiten verteilen. Neben dieser Hütte stehen mit der Lurgbauerhütte und dem Schneealpenhaus zwei weitere Unterkünfte auf dem schönen Plateau der Schneealm für dich bereit.

    Schwer
    05:50
    13,2 km
    2,3 km/h
    840 m
    800 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die heutige Tour bringt dich von der Schneealm gleich zum nächsten wunderschön gelegenen Almplateau des Naturparks Mürzer Oberland. Die Kalkmassive der Hohen Veitsch, der Schneealm und der Rax bietet immer wieder atemberaubende Ausblicke. Die Etappe zählt angesichts ihrer landschaftlichen Reize und Panoramablicke zu den schönsten im Nordosten der Steiermark, durch ihren alpinen Charakter ist aber Trittsicherheit absolut notwendig.

    Ohne große Ab- oder Aufstiege startest du von der Schneealm. Über den sogenannten Naßkamm mit wunderschönem Blick ins Altenberger Tal gelangst du zum gut gesicherten Aufstieg auf das Plateau der Raxalpe. Kurze Leitern und Drahtseile helfen dir auf diesem anstrengenden Abschnitt. Mit der Heukuppe auf 2.007 Meter Höhe erklimmst du einen echten Zweitausender, bevor du zu deinem Etappenziel, dem Karl Ludwig Haus hinabsteigst.

    Schwer
    06:44
    19,8 km
    2,9 km/h
    580 m
    1 690 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der zwanzigsten Etappe „Vom Gletscher zum Wein” lässt du das alpine Kalkmassiv der Rax hinter dir und tauchst in die grünen Berge der Fischbacher Alpen mit ihren dichten Wäldern und sanften Almen ein.

    Vom Karl Ludwig Haus folgst du dem Schlangenweg nach unten, der dich zu einem Passübergang zwischen der Steiermark und Niederösterreich bringt – dem Preiner Gscheid. Nach einigen Kilometern entlang der Bundesländergrenze kannst du dich bei einer Wegkreuzung nahe der Großen Scheibe entscheiden, ob du noch den kurzen Anstieg zur hübschen Scheibenhütte mitnimmst oder gleich nach Mürzzuschlag, dem heutigen Ziel, absteigst. In der Kleinstadt am Fuße des Semmering findest du unterschiedlichste Museen vom WinterSportMuseum bis zum SÜDBAHN-Museum, fallst du noch Lust auf etwas Kultur hast.

    Schwer
    07:46
    22,3 km
    2,9 km/h
    1 260 m
    340 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auch auf dieser Tour „Vom Gletscher zum Wein” bist du wieder in wildromantischen Gebirgslandschaften unterwegs, dazu kommt aber noch ein ordentliches Stück Historie. Mit dem Stuhleck erklimmst du den ersten Alpengipfel, der je mit Skiern bestiegen wurde.

    Du startest am Fuße des Semmering Richtung Bahnhof Mürzzuschlag. Ab hier wanderst du auf einem Teilstück des steirischen Bahnwanderwegs. Auf dieser Strecke erfährst du immer wieder etwas über die Geschichte des weltweit bekannten Dichters und Schreibers Peter Rosegger. Auf dem Karl Lechner Haus kannst du es dir in einem Lehnstühle auf der Wiese gemütlich machen, dann geht es direkt hoch zum Stuhleck. Zum Abend hin begegnet dir der Dichter noch einmal, denn du übernachtest in der gleichnamigen Schutzhütte auf dem Bergzug der Pretul.

    Schwer
    06:19
    20,6 km
    3,3 km/h
    500 m
    1 060 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Wanderung steht voll und ganz im Zeichen des Dichters und Schreibers Peter Rosegger. Von der Waldschule bis zu seinem Geburtshaus – es bleibt poetisch.

    Traumhafte Panoramarundblicke auf die Bergwelt der östlichen Alpenausläufer und die hügelige Landschaft der Oststeiermark begleiten dich von Anfang an. Die Waldschule Peter Roseggers und das Geburtshaus, das heute noch Jahr für Jahr mehrere zehntausend Besucher zählt, erreichst du nach einem herrlichen Abschnitt durch tiefgrüne Wälder. Hast du dich in der Jausenstation verköstigt, steigst du nun nach Fischbach ab. Dein Etappenziel ist etwas besonderes, denn Fischbach hat dank seines wunderbaren Blumenschmucks bereits mehrfach den Titel „Schönstes Gebirgsdorf der Steiermark” erhalten. Überzeuge dich selbst von seiner Schönheit.

    Mittelschwer
    04:24
    14,3 km
    3,2 km/h
    560 m
    390 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die 23. Etappe „Vom Gletscher zum Wein” bringt dich vom höchstgelegenen Bergdorf der Oststeiermark – Fischbach – durch idyllische Wälder und saftige Almen zum Naturpark Almenland. Auf- und Abstiege halten sich heute in etwa die Waage.

    Aus Fischbach heraus tauchst du in den Wald der Fischbacher Alpen ein und wanderst immer ein wenig bergauf zur Herrnalm und zum Knappensattel mit seinen wunderschönen grünen Wiesen und Nadelwäldern. Auf einem aussichtsreichen Kamm bist du ab hier auf dem Pilgerweg Mariazell und dem Zentralalpenweg unterwegs. Du kannst deinen Tag höchst musikalisch beenden, denn beim Stroßeggwirt gibt es nicht nur erstklassige Speisen. Hier kann jeder Gast sich an der Teufels-Geige, der Waschbrett-Gitarre oder der Sack-Trommel versuchen.

    Mittelschwer
    03:42
    12,2 km
    3,3 km/h
    390 m
    420 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit dem Naturpark Almenland rund um Teichalm und Sommeralm empfängt dich auf dieser Etappe der jüngste Naturpark der Steiermark. Freu dich auf das größte zusammenhängende Almweidegebiet in Europa fernab des Hochgebirges.

    Gleich zu Anfang bekommen die Beine ordentlich was zu tun, denn es geht steil bergauf zum Pöllabauerkreuz – einem kleinen Gipfel inmitten herrlicher Waldlandschaft. Vorbei am Plankogel und über weitläufiges Almgebiet kommst du an der Stoakoglhütte an. Hier kannst du dich bei kaltem Wetter am gemütlichen Kachelofen aufwärmen und einen hausgemachten Topfenstrudel genießen. Im Sommer findest du einladende Holzbänke auf der Terrasse. Am östlichen Ende des Naturparks Almenland liegt dein heutiges Tagesziel Brandlucken mit dem gleichnamigen Bauernhaus.

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Collection Statistik

  • Touren
    35
  • Distanz
    572 km
  • Zeit
    185:11 Std
  • Höhenmeter
    19 100 m21 590 m

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