Historische Gemäuer & magische Wälder – kleine Fluchten in die Belgischen Ardennen

Wander-Collection von Belgien Wallonie

Sich beim Wandern durch wildromantische Flusstäler, magische Wälder und vorbei an mystischen Felsformationen ganz der eigenen Fantasie hingeben. Geschichte schnuppern, beim Erklimmen eines bedeutungsvollen Aussichtspunktes oder einer einst stolzen Burganlage, die in ihrer heutigen Ruinenform nicht weniger Eindruck hinterlässt. Die Kultur Belgiens erfahren, beim Spaziergang durch ein historisches Städtchen, dessen in Stein gekleidete Häuser einen unverwechselbaren Charme versprühen. Die Natur spüren, in ihrer ganzen Pracht, wie es sie nur in den belgischen Ardennen gibt.

Lass dich ein auf 15 wunderbare Rundtouren: durch die endlos erscheinenden Prärielandschaften und Moorgebiete des Hohen Venns und durch historische Landzüge, die eine längst vergangene Zeit wieder aufleben lassen. Entlang der Ufer von rauschenden Wildbächen wie den herrlich klingenden Ninglinspo und Monolithen, um die sich zahlreiche Sagen ranken. Sanften Windungen, dem blau-grün schimmernden Wasser und den wildromantischen Tälern der Semois folgend. Und in Begleitung märchenhafter Wälder, ratternder Dampflokomotiven und Kalksteinlabyrinthe, die dich im Westen der belgischen Ardennen erwarten.

Freu dich auf vielfältige Touren, die nicht nur deinen Durst nach Kultur, sondern auch deine Neugier auf die Geschichte des Landes stillen. Abwechslungsreiche Wege führen dich zu teilweise perfekt erhaltenen Burgen und majestätischen Schlössern. Im weltberühmten Bücherdorf Redu kannst du in über 20 Antiquariaten nach Herzenslust stöbern. Und natürlich kommen auch die Natur und die landschaftlichen Eigenheiten, für die die Region im Süden Belgiens so bekannt ist, nicht zu kurz.

Vielleicht dienen die Touren als kleine Häppchen, die Lust auf die Transardennaise, den GR 56 und den Jakobsweg – die abwechslungsreichen Weitwanderwege der Region – machen. Oder wie wäre es mit dem Fernwanderweg zu den drei wallonischen Trappisten-Abteien Chimay, Rochefort und Orval? Kontemplatives Wandern von Bier zu Bier sozusagen. So oder so freuen wir uns darauf, dich in die einzigartige Welt der belgischen Ardennen entführen zu dürfen. Aus Erfahrung wissen wir, dass sie niemand unbeeindruckt verlässt.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:12
    9,60 km
    3,0 km/h
    180 m
    180 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Villers-la-Ville, das ist eine hübsche kleine Stadt in Wallonien in Belgien, die vor allem für ihre eindrucksvollen Abteiruinen bekannt ist. Rundherum erstrecken sich magische Wälder, saftige Wiesen und idyllische Feuchtgebiete – eine Wanderung, die der Seele guttut, erwartet dich. Du beginnst direkt vor den Toren der Abtei – sie zählte einst zu den größten der christlichen Welt. Lass dir hier ruhig Zeit und atme die Geschichte der Region. Durch das alte Abteigebiet schlendernd, erreichst du kurz darauf auch schon einen magischen Wald. Mächtige Buchen säumen den Weg und ergeben zusammen mit der Sonne ein schönes Lichtspiel. Die Landschaft ist hier so vielfältig, wie kaum anderswo: von Osterglocken über Kornblumen, die an Teichen und am Wegesrand wachsen. Schließlich führt dich der Weg in die beiden idyllischen Dörfer La Roche und Tangissart, dann über einen etwas steileren Abstieg hinunter ins Tal. Entlang eines Bachs, den Biber eingenommen haben, und schließlich über saftige Wiesen gelangst du wieder zurück zu deinem Ausgangspunkt.

    Mittelschwer
    03:25
    12,6 km
    3,7 km/h
    170 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Über malerische Holzstege erkundest du auf dieser Wanderung das Pflanzenmeer des Hohen Vens und überblickst vom höchsten Punkt Belgiens die einzigartige Prärielandschaft.Deine Tour startet am „Signal de Botrange“, einem 24 Meter hohen Turm mit fantastischem Ausblick über das Venn. Von dort folgst du breiten Holzstegen in die Weiten des endlos erscheinenden Hohen Venns – einem Moorgebiet mit vielfältiger Vegetation. Über einen Teil des ostbelgischen Fernwanderweges GR 56 gelangst du ins wallonische Venn, das an schottische Torflandschaften erinnert. Schmale Pfade bringen dich entlang lichter Kiefernwälder zurück zum Ausgangspunkt dieser schönen Wanderung.

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  • Mittelschwer
    03:51
    11,4 km
    3,0 km/h
    230 m
    240 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf dieser Wanderung folgst du dem sich immer wieder windenden Flusslauf der Hoëgne, der sich von einem kleinen Rinnsal zu einem wildromantisch rauschenden Fluss entwickelt.Du startest an der schönen Promenade de la Hoëgne und bist schon mitten in der Natur angekommen. Die Hoëgne schlängelt sich hier durch felsengesäumte Ufer und fließt immer wieder wasserfallartig durch das Gestein. An den kleinen Wasserfällen „Cascade Marie-Henriette“ sammelt sich der Fluss in Felsbecken mit glasklarem Wasser an. Von Wanderern errichtete Steinmännchen machen diesen Platz zu einem besonderes schönen Foto-Spot. Danach spazierst du über zahlreiche Holzstege auf dem „Chemin sur les ponts de Hoëgne“ durch einen der schönsten Abschnitte des Tals. Um dich herum plätschern Wasserfälle und sammeln sich immer wieder kleine Teiche an. Am Ponte Centenaire überquerst du die märchenhafte Jahrhundertbrücke und verlässt die Hoëgne. Der Weg führt dich nun tief in Waldgebiete hinein, die dich bis zum Ende deiner Rundtour begleiten. Zum Abschluss kannst du in das gemütliche Restaurant Le Chalet du Pont de Belleheid einkehren.

    Mittelschwer
    04:51
    15,5 km
    3,2 km/h
    110 m
    110 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Schlacht bei Waterloo, die die letzte sein sollte, die Napoleon anführte, kennen wir alle aus unseren Geschichtsbüchern. Auf dieser Wanderung von Braine-l’Alleud bis Genappe und von Plancenoit bis Mont-Saint-Jean wird sie wieder zum Leben erweckt. Während du zu Beginn der Tour den berühmten Löwenhügel schon erspähen kannst, kehrst du ihm zunächst noch den Rücken zu. Auf den Spuren Napoleons marschierst du über weite Felder, durch artenreiches Unterholz und vorbei an so manch geschichtsträchtigen Gebäuden und Statuen. Kurz vor dem Ende der Tour tut sich dann ein besonders interessantes Objekt vor dir auf: Der Gutshof Goumont (oder auch Hougoumont) war der Mittelpunkt der grausamen Schlacht, die hier bei Waterloo im Jahre 1815 stattgefunden hat. Und auf den ummauerten Bauernhof folgen noch weitere Sehenswürdigkeiten, die damit in Verbindung stehen: Steig die 226 Stufen auf den Löwenhügel hoch und genieße die Rundum-Aussicht auf die sonst recht flache aber nichtsdestotrotz wunderschöne Landschaft. Wenn du magst, kannst du außerdem noch im Waterloo-Museum vorbeischauen und mehr zur Geschichte des Ortes erfahren. Nur wenige Meter weiter stehst du auch schon wieder am Ausgangspunkt der Tour.

    Schwer
    04:32
    15,6 km
    3,4 km/h
    400 m
    410 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    In der Nähe des altertümlich anmutenden Dorfes Nonceveux hat sich der Fluss Amel tief in das Gestein gewaschen und ein enges Tal gezeichnet. Rauschende Wildbäche wie der Ninglinspo und Chefna warten darauf, von dir entdeckt zu werden.Schon auf deinen ersten Schritten wirst du vom Zauber des wilden Ninglinspo eingefangen. Immer wieder windet sich der Weg, um dem rauschenden Wildbach zu folgen. Kleine Wasserfälle und zahlreiche Holzbrücken machen die märchenhafte Atmosphäre perfekt. Der schmale Weg steigt nun langsam an und bringt dich zu mystischen Wasserbecken.Nachdem du das entlegene Dörfchen Villeau-Bois passiert hast, geht es nun über einen langgezogenen Abstieg entlang des Wildbaches Chefna durch dichte Wälder. Eine gemütliche Picknickhütte mit Kamin, Bänken und Tischen lädt zu einer ausgiebigen Pause ein. Auf deinem Weg durch das Örtchen Quarreux kannst du über das Atelierhaus des Künstlers Guy de Philippart de Foy staunen. Hier könnten auch die Hobbits aus „Herr der Ringe“ heimisch sein.Kurz vor deinem Ausgangpunkt folgst du einem urigen Waldpfad und dem Ufer der Amel mit ihren großartigen Quartzfelsen, die das Ufer säumen.

    Mittelschwer
    04:27
    16,6 km
    3,7 km/h
    190 m
    190 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nicht nur, wenn du geschichtsinteressiert bist, wird dir diese Tour durch die wunderbare Landschaft von Bastogne gefallen. Rund um Neffe, Bizory und die anderen Dörfer der Region wurde um den Winter 1944 schreckliche Geschichte geschrieben, die du auf diesen Wegen erkunden kannst. Ganz nebenbei genießt du den einzigartigen Charme der Stadt der universellen Brüderlichkeit und ihrer Umgebung. Direkt vor dem Mardasson-Denkmal, das an die gefallenen amerikanischen Soldaten erinnert, beginnst du mit deiner Wanderung und tauchst in die schöne Landschaft ein. Im so genannten Friedenswald schnupperst du herrliche Luft, während du die Kräfte der insgesamt 4.000 mächtigen Bäume auf dich wirken lässt. Sie alle wurden anlässlich des 50. Jahrestages der Schlacht der Ardennen gepflanzt. Ein Wegstück, das dich durch Birken, Ebereschen, Eichen und Buchen führt und durchaus emotionale Wirkung hat. Über schöne Wege durch die Bocage-Landschaft und entlang des Waldrandes von Bois Jacques, wo einst amerikanische Soldaten bei eisigen -28 Grad in Position verharrten, gelangst du schließlich wieder zurück zu deinem Ausgangspunkt am Denkmal in Bastogne.

    Mittelschwer
    04:50
    14,1 km
    2,9 km/h
    320 m
    320 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf dieser wunderschönen Wanderung, die dich tief ins Tal der Warche führt, genießt du einzigartige Ausblicke auf Wildbäche, steile Felsen und – als besonderen Höhepunkt – eine mittelalterliche Burg.Deine Tour startet im beschaulichen Xhoffraix. Große, perfekt geschnittene Hecken schützen den kleinen Ort vor den rauen Wetterbedingungen, während sich Wildbäche von der Hochebene dramatisch in die Tiefe stürzen. Sobald du Xhoffraix hinter dir gelassen hast, eröffnet sich vor dir die ganze Schönheit des Warche-Tals. Schwungvoll geht es einen steilen Weg hinauf, der dich in eine enge Schlucht und zum Fuße der Burg Reinhardstein bringt. Für einen perfekten Panoramablick auf die mittelalterliche Burg aus dem 14. Jahrhundert und das enge Tal wanderst du noch einige Höhenmeter mehr hinauf auf einen schmalen Kamm. Am Campingplatz du Moulin kannst du in das gemütliche Café „Au Moulin“ einkehren, das mit nicht weniger als 44 belgischen Biersorten lockt. Eine letzte verwurzelte Steigung bringt dich entlang des Bachs Coreu wieder dorthin zurück, wo deine Tageswanderung begann.

    Mittelschwer
    04:28
    15,3 km
    3,4 km/h
    420 m
    420 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Des Teufels Bett und ein Tor ins Erdreich liegen mitten in den Belgischen Ardennen. Die legendenreiche Wanderung entführt dich in mystische Wälder und beschauliche Dörfer.Deine Tour beginnt in Wéris – einem der schönsten Dörfer der Wallonie. Breite Feldwege bringen dich zum sagenumwobenen Stein „Lit du Diable“, das Bett des Teufels. Der uralte Monolith erinnert in seiner Form an eine Liege und es ranken sich nicht wenige Sagen um ihn. Hier soll der Teufel höchstpersönlich geruht haben, bevor er über den höhergelegenen Monolithen „Pierre Haina“ ins Erdinnere verschwand. Während deiner Wanderung durch die naturbelassenen Ardennen ist es schwer vorstellbar, dass der Teufel in solch herrlicher Landschaft sein Unwesen trieb. Ein anspruchsvoller Weg führt dich ins entlegene Örtchen Mormont mit seiner herausragenden Steinkirche. Den buchstäblichen Höhepunkt der Tour erreichst du auf deinem Rückweg, wenn einige Serpentinen dich durch zahlreichen Wälder und Kämme zurück zum Startpunkt in Wéris bringen.

    Schwer
    05:07
    15,6 km
    3,0 km/h
    240 m
    260 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Geheimnisvolle Natur und Einsamkeit in einem der wildesten Gebiete Belgiens erwartet dich auf dieser Wanderung entlang des idyllischen Stausees von Nisramont.Du startest deine abenteuerliche Wanderung an der Barrage de Nisramont – einer Staumauer, die den Fluss Ourthe seit über 60 Jahren aufstaut. Ein felsiger Pfad bringt dich ganz nach oben und verschafft dir schönste Aussichten über den sich schlängelnden Fluss mit seinen dicht bewaldeten Ufern. Hier, im Herzen der Ardennen, fließen die östliche und westliche Ourthe zum See „Le Lac de Nisramont“ zusammen. Nun geht es weiter steil nach oben und du kletterst von Fels zu Fels von den Ufern der östlichen zur westlichen Ourthe. Enge Serpentinen bringen dich zum Point Kwai auf 275 Meter Höhe. Über eine rustikale Holzbrücke überquerst du einen Zufluss der Ourthe. Der Uferweg entlang des Stausees bringt dich noch einmal ganz nah an den malerischen Fluss heran, bevor du deine Wanderung an der Staumauer beendest.

    Mittelschwer
    04:26
    13,6 km
    3,1 km/h
    200 m
    200 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Leise plätschert die Lesse durch märchenhafte Wälder, während du ihrem Lauf auf einem Großteil dieser Tour durch die naturbelassenen Ardennen folgst. Im weltberühmten Bücherdorf Redu beginnst du deine Wanderung. Würde man alle Regale der über 20 Antiquariate des Dorfes aneinanderreihen, käme eine Wegstrecke von sechs Kilometern heraus. Deine heutige Wanderung ist ein wenig länger. Hast du Redu hinter dir gelassen, streifst du zunächst über Feldwege dem hübschen Ort Lesse entgegen. Hier beginnt oder endet der 78 Kilometer lange Fernwanderweg „Entre Lesse et Lomme“, dem du auf den nächsten Kilometern entlang der romantisch dahinfließenden Lesse folgst. Der Sage nach sollen Zwerge – wallonische Nutons – hier ein Zuhause gefunden haben und für das Wohl der Einwohner der Wallonie schuften. Zum Dank für die schwere Arbeit stellen die Einwohner der Region Lebensmittel vor die zahlreichen Felsen. Spazierst du durch die herrlichen Wälder an der Lesse entlang, solltest du also Ausschau nach den kleinen Wesen halten. Mit etwas Glück und Fantasie erspähst du eins von ihnen.

    Schwer
    05:33
    19,6 km
    3,5 km/h
    430 m
    430 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Endlos erscheinende Märchenwälder und üppiges Grün prägen diese Tour durch das Tal der Masblette – eine Ode an die Wildnis.Im Norden von Saint-Hubert beginnt deine Tour in die abenteuerliche Landschaft der Ardennen. Nach nur wenigen Kilometern triffst du auf den Fernwanderweg La Transardennaise – ein abwechslungsreicher Weg, der dich über 160 Kilometer von La-Roche-en-Ardenne nach Bouillon bringt und dir dabei die schönsten Seite der Ardennen zeigt. Beim langen Abstieg zum Tal der Masblette begleitet dich stets das zauberhafte Geräusch eines kleinen Baches, der von den Felsen hinunterstürzt. Am Naturschutzgebiet Boulaie du Rouge Poncé steht eine Aussichtsplattform für dich bereit, um das Treiben der Waldtiere an einem kleinen Biotop zu beobachten. Bis zur Rückkehr an deinen Ausgangspunkt nimmt dich der Wald mit seinem mystischen Zauber in den Bann und lässt dich erst ganz am Ende in die Zivilisation zurückkehren.

    Mittelschwer
    03:16
    13,7 km
    4,2 km/h
    410 m
    390 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Ardennen sind von ihren zauberhaften, sich durch die Landschaft windenden Flüsse geprägt. Mit der Semois lernst du einen weiteren dieser Flüsse kennen, der eine malerische Kulisse rund um Bouillon erschaffen hat.Deine Tour startet an der Bellevue de Botassart schon mit einem waschechten Highlight. Der Panoramablick ist eine großartige Vorschau auf die wahrlich fabelhafte Landschaft, die du auf den nächsten Kilometern erleben wirst. Unter dir liegt das von der Semois gemächlich umflossene „Grab des Riesen“ – Le Tombeau du Géant. Der Weg führt dich nun an den Fuß dieser natürlichen Erhebung und ganz nah an das Ufer der Semois heran. Bei sonnigem Wetter kannst du lange Algenfäden, die die Semois durchziehen, in allen erdenklichen Blau- und Grüntönen leuchten sehen. Wie in einer Spindel windest du dich hinauf zu einem Kamm, der über die Stadt Bouillon ragt. Um die Aussicht auf die Semois-Schleife um Bouillon noch besser genießen zu können, kannst du auf den Aussichtsturm hier oben klettern. Ein fast alpiner Pfad bringt dich wieder hinunter zur Semois. Kurz vor Rückkehr zu deinem Ausgangspunkt biegst du noch einmal in den Wald ab und folgst dem Bachlauf des Grand Ruisseau und passierst das kleine Örtchen Botassart.

    Schwer
    03:20
    11,2 km
    3,4 km/h
    240 m
    300 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Natur pur erwartet dich auf dieser Tour entlang der Windungen der Semois und durch schroffe, moosbewachsene Felsen. Ein idealer Ort für Wildtierbegegnungen fernab der Zivilisation.Der romantische Ort Rochehaut ist der Ausgangspunkt deiner Tour. Kaum hast du die typischen steinverzierten Häuser hinter dir gelassen, geht es hinab zu den Ufern der Semois. Das herrlich klare Wasser plätschert idyllisch neben dir her, während du über weite Strecken ihrem Flusslauf folgst. Nach einem kurzen Anstieg findest du dich im beschaulichen Ort Poupehan wieder. Gegenüber der Steinkirche gibt es ein winziges Restaurant, das zur Einkehr einlädt. Frisch gestärkt tauchst du wieder in das Waldgebiet ein – diesmal einige Höhenmeter über der Semois. Mit ein wenig Glück entdeckst du Spuren von Hirschen, Wildkatzen oder Füchsen, die in der Gegend heimisch sind. Bevor du deine Tour beendest, gehst du noch ein paar Schritte weiter entlang der Straße von Rochehaut. Hier bietet sich dir zum Abschluss der wunderschönen Wanderung ein fantastischer Ausblick auf die Semois-Schleife rund um das ins Waldgebiet eingebettete Dörfchen Frahan.

    Mittelschwer
    04:15
    19,2 km
    4,5 km/h
    350 m
    360 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Wallonie ist berühmt für majestätische Schlösser und altertümliche Dörfer. Auf dieser Tour wanderst du durch das Tal der Lesse und einige der schönsten Orte, die nur von einem wahrhaftig märchenhaften Schloss übertroffen werden.Startpunkt deiner Wanderung ist eines der schönsten Dörfer der Wallonie: Celles. Über breite Feldwege wanderst du durch herrlich entlegene Dörfer, die teilweise nur aus wenigen Steinhäusern bestehen. Am Bahnhof Gendron-Celles tauchst du ins Waldgebiet ein und folgst dem Lauf der Lesse, die sich in weiten Bögen tief in die Schiefer- und Kalksteinplatten der Ardennen gewaschen hat. Schon bald kannst du eine einzigartige Felsformation bewundern: die „Aiguilles de Chaleux”. Nachdem du die rauschende Lesse überquert hast, geht es bergauf und bei schöner Aussicht ins Tal zum Märchenschloss Vêves. Das Schloss steht für Besucher offen und kann besichtigt werden. Von Vêves aus ist es jetzt nur noch eine kurze Strecke bis zum Ausgangspunkt der Wanderung.

    Schwer
    05:12
    15,6 km
    3,0 km/h
    270 m
    270 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Bei Nismes, im westlichen Teil der Ardennen, wartet eine landschaftliche Besonderheit darauf, von dir entdeckt zu werden – ein Kalksteinplateau, das mit mediterranem Flair und eindrucksvoll geformten Schluchten verzaubert. Mit etwas Glück kannst du sogar eine ratternde Dampf-Eisenbahn beoachten.Los geht's im mittelalterlich anmutenden Nismes im Süden Belgiens. Nachdem dich eine wenig befahrene Landstraße aus dem Ort hinaus geführt hat, bist du schon mitten im Nationalpark Dourbes angekommen. Die Landschaft erinnert hier an mediterranes Heideland. Die Route führt dich nun ins Tal des Viroin. Das Wasser des Flusses ist glasklar. Für einen herrlichen Blick auf die hoch über dem Tal thronende Schlossruines Dourdes wechselst du kurz die Uferseite. Vom Fluss aus geht es hoch zum Aussichtspunkt La Roche aux Faucons. Bist du zur richtigen Zeit hier, kannst du die Dampflokomotive malerisch durchs Tal fahren sehen. Kurz vor Nismes findest du dich im Felsenlabyrinth Fondry des Chiens wieder. Nachdem du hier die spannenden Formationen, Höhlen und schmalen Schluchten erkundet hast, geht es zurück zum Startpunkt.

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Collection Statistik

  • Touren
    15
  • Distanz
    219 km
  • Zeit
    64:46 Std
  • Höhenmeter
    4 160 m

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