7 Tage unterwegs in den Sellrainer Alpen – Sellrainer Hüttenrunde

Wander-Collection von Innsbruck

Vor den Toren Innsbrucks liegen die herrlichen Sellrainer und Stubaier Alpen mit ihren mächtigen Gipfeln. In sieben Tagen führt dich die Sellrainer Hüttenrunde zu den schönsten Aussichtspunkten und urigsten Hütten. Entlang klarer Gebirgsbäche und über luftige Grate verläuft die teils anspruchsvolle Weitwanderung und bringt dich auf über 3.000 Meter Höhe. Dabei wirst du die traumhafte Landschaft oft für dich alleine haben.

Die aussichtsreiche Tour startet im beschaulichen Sellrain. Von Innsbruck erreichst du den Ort ganz einfach mit der Buslinie 4166. Auf den sieben Etappen wechseln sich beschauliche Täler, hochalpine Pässe und einzigartige Gipfelbesteigungen ab. So erwartet dich das Lüsenstal mit weiten Almen und Feuchtwiesen, auf denen entspannt Kuhherden grasen. Von der Schöntalspitze, dem höchsten Punkt der Sellrainer Hüttenrunde, kannst du ein beeindruckendes Panorama genießen. Wie viele Gipfel du bezwingen möchtest, liegt ganz bei dir: Problemlos lassen sich noch weitere Besteigungen entlang des Weges einplanen. Die Nächte verbringst du auf gemütlichen und modern ausgestatteten Hütten, die dich mit Tiroler Köstlichkeiten verwöhnen. Wir empfehlen dir, diese im Voraus zu buchen.

Für die Begehung der Sellrainer Hüttenrunde solltest du Trittsicherheit und eine wetterfeste Ausrüstung mitbringen. Hoch oben in den Sellrainer Alpen können sich selbst im Sommer die Bedingungen schnell ändern. Manche Etappen fallen etwas länger aus – für diese sind genügend Wasser und Proviant notwendig, beides kannst du auf den Hütten auffüllen . Außerdem kann der letzte Streckenabschnitt zwischen Kühtai und Sellrain mit dem Postbus abgekürzt werden. Wegen der teils langanhaltenden Schneefelder ist die beste Zeit für die Tour zwischen Ende Juni und Ende September. Die Sellrainer Hüttenrunde – sieben Tage unberührte Hochgebirgsnatur und traumhafte Ausblicke erwarten dich.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    03:29
    9,42 km
    2,7 km/h
    1 030 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Startpunkt der siebentägigen Rundwanderung liegt beim Gasthaus Neuwirt in Sellrain. Von der idyllischen Bergwelt der Sellrainer Alpen umgeben, folgst du dem Lauf des Fotscher Baches. Immer wieder überquerst du das glasklare Wasser auf kleinen Brücken und wanderst stetig bergauf. Auf halber Strecke zur Potsdamer Hütte kommst du beim Gasthaus Bergheim Fotsch vorbei. In der urigen Stube oder im gemütlichen Garten kannst du eine Rast einlegen und den Kühen auf den Almwiesen beim Grasen zusehen. Das Gasthaus ist auch per Auto erreichbar und ein beliebter Treffpunkt bei Wanderern. Auf gut begehbaren Pfaden geht es weiter durch die herrliche Natur. Auf der Ebene der weiten Hintra Alm teilt sich der Wanderweg am Fuße des beeindruckenden Schwarzhorns. Mit Blick auf die hohen, auch im Sommer noch verschneiten Gipfel, erreichst du die malerisch gelegene Potsdamer Hütte, dein heutiges Ziel. Hoch über dem Fotschertal kannst du dich zum Abschluss des ersten Tages mit hausgemachten Tiroler Köstlichkeiten verwöhnen lassen.

    Schwer
    08:28
    16,2 km
    1,9 km/h
    1 410 m
    1 170 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Hoch hinaus geht es zu Beginn der zweiten Etappe: Von der Potsdamer Hütte steigst du auf den 2.832 Meter hohen Roten Kogel, den ersten Gipfel auf deiner Tour. Beim Gipfelkreuz kannst du dich ins Buch eintragen und das traumhafte Panorama genießen. Über den Zirmsteig, für den Trittsicherheit erforderlich ist, gelangst du ins beschauliche Lüsenstal. Du folgst der Schotterstraße am Lauf der Melach entlang bis zum Alpengasthof Lüsens. Hier kannst du eine Rast machen und dich für den letzten Aufstieg dieses Tages stärken. Der Gletscherpfad bringt dich zum Fernerboden, wo sich mehrere Gebirgsbäche treffen und eine außergewöhnliche Flora entstanden ist. Am gurgelnden Längentaler Bach entlang, wanderst du zum Westfalenhaus des Deutschen Alpenvereins hinauf. Am Wegesrand stehen immer wieder Sitzbänke für eine kurze Pause bereit. Im modernen Westfalenhaus erwarten dich gemütliche Zimmer und eine herrliche Sonnenterrasse.

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  • Schwer
    04:18
    7,35 km
    1,7 km/h
    750 m
    730 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Nach einer entspannten Nacht wanderst du am dritten Tag der Sellrainer Hüttenrunde Richtung Münsterhöhe hinauf. Wenn du möchtest, kannst du einen Abstecher zu dem 2.473 Meter hohen Gipfel machen. Ansonsten folgst du dem schmalen Pfad durch steiniges Gelände zur Zischgenscharte. Für die Überschreitung der Scharte ist Trittsicherheit notwendig.Die grauen Geröllfelder und felsigen Hänge stellen eine beeindruckende Szenerie dar und geben weite Ausblicke frei. Von der Zischgenscharte hast du die Möglichkeit, die Schöntalspitze zu besteigen. Der Weg ist teilweise durch Drahtseile gesichert. Mit über 3.000 Metern stellt sie den höchsten Punkt der Rundwanderung dar und belohnt dich mit einer atemberaubenden Aussicht. Anschließend windet sich der Wanderweg zum Gleirschbach hinunter, der von Feuchtwiesen und farbenfrohen Almrosen umgeben wird. Nach einem letzten, kurzen Aufstieg hast du dein Etappenziel, die abgelegene Pforzheimer Hütte, erreicht. Den Tag kannst du mit einem köstlichen Apfelstrudel auf der Terrasse oder einem Bier in der Hängematte ausklingen lassen.

    Mittelschwer
    03:00
    5,94 km
    2,0 km/h
    400 m
    680 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die vierte Etappe kannst du ganz entspannt angehen, sie ist mit knapp sechs Kilometern die kürzeste der Rundwanderung. Von der Pforzheimer Hütte wanderst du durch Tiroler Bergidylle in seiner reinsten Form: Plätschernde Bäche, mächtige Hänge und idyllische Almen liegen am Weg. Im Zickzack geht es zum Gleirschjöchl hinauf. Der Pass wird von über 3.000 Meter hohen Gipfeln wie dem Zwieselbacher Rosskogel umgeben und bietet Aussichten wie aus dem Bilderbuch. Dem klaren Samerschlagbach folgend, gelangst du zum gut ausgebauten Gubener Weg.Vorbei an der urigen Zwieselbacher Sennhütte, wo du dich mit hausgemachten Leckerbissen versorgen kannst, spazierst du zur Schweinfurter Hütte. In der renovierten Hütte mit Sonnenterrasse kannst du zwischen Doppelzimmer und Matratzenlager wählen.

    Schwer
    05:30
    13,1 km
    2,4 km/h
    1 030 m
    980 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einem stärkenden Frühstück startest du von der Schweinfurter Hütte Richtung Westen. Hoch über dem Ötztal wanderst du an beeindruckenden Gipfeln entlang. Der teils steile Aufstieg bringt dich in atemberaubende Höhen an der Flanke des Hochreichkopfes.Über den Gipfel des Lauser erreichst du die Ruine der Alten Bielefelder Hütte. Diese wurde 1951 von einer Lawine zerstört und bildet einen hervorragenden Aussichtspunkt: Das traumhafte Ötztal liegt dir zu Füßen. Anschließend folgst du dem sogenannten Besinnungsweg zur Acherberg Alm. Zwischen Kühen, Hühnern und Schweinen kannst du ein tolles Panorama genießen. Von der Acherberg Alm ist es nur mehr ein kurzes Stück bis zu deinem Etappenziel: Die aus massiven Steinen gemauerte Neue Bielefelder Hütte bietet köstliche Speisen und gemütliche Schlafplätze. An warmen Tagen kannst du vom Gastgarten aus sogar Paragleiter beobachten.

    Schwer
    04:37
    9,62 km
    2,1 km/h
    580 m
    730 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die vorletzte Etappe beginnt mit einer beeindruckenden Aussicht von der Bielefelder Hütte. Anfangs wanderst du über grüne Almen und durch lichten Wald, dann wird der Pfad steiler und führt dich zur Mittertalscharte hinauf. Auf dem Höhenweg genießt du immer wieder fantastische Ausblicke auf kleine Seen und türkise Bäche in den Stubaier Alpen.Der Abstieg entlang des Mittertalbaches zeichnet sich durch die Aussicht auf den schimmernden Speichersee im Längental aus. Wie ein graues Band schlängelt sich die Kühtaistraße den Berg hinauf und verbindet den beliebten Wintersportort mit dem Tal. Der Weg läuft am Ufer des Speichersees entlang und bringt dich zur holzvertäfelten Dortmunder Hütte, deinem heutigen Ziel. Im Sommer wie im Winter herrscht hier eine gelassene Betriebsamkeit. Wanderer, Radfahrer und Urlaubsgäste genießen die traumhafte Bergwelt rund um Kühtai.

    Schwer
    09:38
    25,3 km
    2,6 km/h
    870 m
    1 880 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die siebte Etappe bringt dich von der Dortmunder Hütte zurück ins Tal nach Sellrain. Du spazierst entlang der Straße durch den Ort Kühtai mit seinen schicken Hotels, Restaurants und Liftstationen. Hinter der Zirmbachalm biegst du auf den Höhenweg ab und bist schon bald nur mehr von herrlicher Natur umgeben. Über Almwiesen und durch Wälder geht es sanft bergauf und bergab. Auf der Sonnbergalm kannst du eine Pause einlegen und dich mit Tiroler Hausmannskost stärken. Auf dem beliebten Sellraintaler Höhenweg kannst du nochmals die Erhabenheit der Stubaier Alpen spüren. Am Weg stehen an mehreren Stationen Sitzbänke für eine Rast bereit, von denen du beeindruckende Ausblicke hast. Beim Abstieg ins Tal überquerst du plätschernde Bäche, die an manchen Stellen kleine Wasserfälle bilden.

    In Sellrain kannst du noch einen Abstecher zur bunt bemalten Kirche St. Anna unternehmen. Bevor du dich auf den Heimweg machst, kannst du an diesem friedlichen Ort deine abwechslungsreiche Tour Revue passieren lassen. Das traditionelle Gasthaus Neuwirt an der Bushaltestelle im Zentrum bietet sich für ein abschließendes Essen an.

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Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    86,8 km
  • Zeit
    38:59 Std
  • Höhenmeter
    6 070 m

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