Auf den Spuren des Alpen-Mysteriums: der Edelweißsteig

Wander-Collection von Valerie

Das Edelweiß ist ein Naturschatz, den man leider nur mehr selten zu Gesicht bekommt. Doch an einem ganz bestimmten Platz – im Tiroler Nauders am Reschenpass – stoßen Wanderer regelmäßig auf die sternförmige Alpenblume. Der Edelweißsteig startet im Herzen des verträumten Orts und führt dich, wie der Name schon verrät, genau dorthin, wo der Alpenstern schlummert. Über zwei verschiedene Routen wanderst du in Richtung der 2.328 Meter hohen Fluchtwand.

In dieser Collection stellen wir beide Alternativen vor. Ob du dich dabei für Variante 1, den anspruchsvollen und gut gesicherten Klettersteig, oder den klassischen – aber nicht weniger aussichtsreichen – Wanderweg der Variante 2 entscheidest, bleibt dir überlassen. Das Wesentliche ist, dass sich dir in beiden Fällen ein einzigartiges und unvergessliches Naturschauspiel bietet.

Damit deine Suche nach der seltenen Pflanze erfolgreich wird, solltest du aber ein paar Dinge beachten: Plane deine Wanderung unbedingt zwischen Juli und September. Denn da blüht das Edelweiß am prächtigsten und die Wiesen entlang der Wanderroute sprießen nur so vor weißen Sternen. 
Und da wäre noch etwas – das Edelweiß steht unter strengem Naturschutz. Heißt für dich (und alle anderen Wanderer): bestaunen ja, pflücken bitte nicht.

Zu guter Letzt solltest du wie immer auf gutes Schuhwerk achten und – sofern du dich für die Klettersteig-Variante entscheidest – die entsprechende Ausrüstung einpacken. Dann kann deine Reise in die aussichtsreiche Welt des sagenumwobenen Mysteriums auch schon losgehen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    05:51
    14,1 km
    2,4 km/h
    900 m
    900 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Deine Tour zur weißen Alpenblume startet direkt vor dem Wahrzeichen von Nauders – der Pfarrkirche St. Valentin. Ein Blick in die gotischen Hallen zahlt sich aus, dann nimmt dich der Weg auch schon mit auf die ersten Höhenmeter.

    Weg Nummer 14 ist fürs Erste dein bester Freund. Er leitet dich vorbei an schönen Aussichtspunkten bis zum Parditschhof. Falls schon hier der Hunger grüßen lässt, wird sich dein Gaumen über die typisch Tirolerischen Speisen, die hier serviert werden, freuen. Wenn die Kraft noch reicht, geht’s von hier aus weiter in Richtung Bazahler Kopf.

    Und dann siehst du ihn auch schon vor dir – den Einstieg zum Edelweißsteig. Achtung, ab hier wird’s kniffliger. Über zwölf Trittbügel geht’s über die Bergkante hinauf zur Fluchtwand. Halt gibt dir ein Stahlseil, aber die entsprechende Ausrüstung darf auf dem 0,5 Kilometer langen und 130 Höhenmeter überwindenden Steig natürlich trotzdem nicht fehlen.

    Oben auf der Fluchtwand angekommen, heißt es erst einmal: Tief durchatmen und die Aussicht genießen. Das ein oder andere Edelweiß sollte dir bis hier definitiv schon untergekommen sein. Doch die Natur und das umliegende Panorama sind auch so atemberaubend schön.

    Zurück geht’s über die urig gemütliche Labaunalm in Richtung Tal. Falls du ihn vorhin verpasst hast, hast du auch am Rückweg noch einmal die Chance, dich im Parditschhof zu stärken.

    Hoffentlich bist du unterwegs auf ein (oder mehrere) Edelweiß gestoßen und falls nicht: Komm doch mal wieder, versuch dich vielleicht sogar an der anderen Variante. Und wer weiß, was dich dort oben in den Höhen Tirols erwartet.

    Schwer
    05:38
    15,6 km
    2,8 km/h
    890 m
    890 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Start der blumigen Tour ist, wie auch bei Variante 1, die Pfarrkirche St. Valentin in Nauders. Ein eindrucksvolles Anwesen – und das nicht nur von außen. Doch allzu lange hältst du dich hier nicht auf, denn du hast noch knapp 16 Kilometer und fast 900 Höhenmeter vor dir. Und der Weg Nummer 14 lässt dich auch direkt in deine Tour einsteigen.

    Nach einer Weile (und mehreren atemberaubenden Aussichtspunkten) erreichst du den Parditschhof. Schon hungrig? Dann werden die typischen Tiroler Köstlichkeiten hier gelegen kommen. Ansonsten wanderst du direkt weiter in Richtung Bazahler Kopf.

    Variante 1 dieser beiden Touren würde dich in den hier beginnenden Edelweißsteig einsteigen lassen. Du aber hältst dich an den rot markierten Bergweg, der dich auf mittelschwere Art und Weise weiter in Richtung Fluchtwand führt.

    Auf der Spitze ihrer 2.328 Meter eröffnet dir die Fluchtwand eine grandiose Aussicht auf die umliegenden Täler und Spitzen. Und das ein oder andere Edelweiß solltest du während des Anstieges schon entdeckt haben. Wenn man sich die Natur und das Panorama hier oben so ansieht, sind die kleinen Alpenblumen aber sicher nicht der einzige Punkt, der für diese Tour spricht.

    Zurück geht’s über die urig gemütliche Labaunalm in Richtung Tal. Falls du es bereust, den Parditschhof vorhin links liegen gelassen zu haben, hast du am Rückweg noch einmal die Chance, einzukehren. Bevor du dich – unvergessliche Erinnerungen an das seltene Naturphänomen inklusive – wieder auf den Weg in Richtung Tal machst.

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Collection Statistik

  • Touren
    2
  • Distanz
    29,6 km
  • Zeit
    11:28 Std
  • Höhenmeter
    1 790 m

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