© Maren Kowalke

Fränkische Vielfalt – 21 Etappen auf dem Fränkischen Gebirgsweg

Wander-Collection von Franken Tourismus
18-40 Tage
3-6 Std / Tag
437 km
8 040 m
8 090 m

Rund 430 Kilometer pures Wandervergnügen – der Fränkische Gebirgsweg führt dich auf seinen 21 Etappen durch das abwechslungsreiche Franken. Auf dem Weg von Untereichenstein nach Hersbruck erwarten dich stattliche Gipfel, malerische Täler und gemütliche Ortschaften mit fränkischem Charme. Frankenwald, Fichtelgebirge, Fränkische Schweiz und Nürnberger Land – traumhafte Wanderziele, die du alle entlang des Fernwanderwegs erlebst. Neben landschaftlichen Schätzen kannst du dich auf kulturelle Perlen wie die Festspielstadt Bayreuth oder Waldsassen, das Zentrum des Oberpfälzer Stiftlands, freuen.

Zum Start- und Endpunkt der Tour kommst du ganz entspannt mit dem Zug. An jedem Etappenziel – oder zumindest in unmittelbarer Nähe – findest du Unterkünfte. Die Auswahl in den kleineren Orten ist jedoch nicht sehr groß, vorab reservieren lohnt sich also. Auf den jeweiligen Etappen kommst du immer wieder durch Ortschaften, um dich mit Proviant zu versorgen oder irgendwo einzukehren. Falls dir die 21 Touren zu viel sind, dann kannst du dir den Fernwanderweg auch stückeln. Einige Etappenziele haben einen Bahnhof, eine Busverbindung findest du in allen Start- beziehungsweise Endpunkten.

Egal ob du den ganzen Weg oder einen Abschnitt davon auswählst, der Fränkische Gebirgsweg wird dich mit seiner Vielfalt überraschen. Von traumhaften Ausblicken bis zum mystischen Felsenlabyrinth, von einsamen Waldwegen bis zu prunkvollen Bauten, von herrschaftlichen Burgen zu urigen Gasthäusern – all das ist in Franken vereint.

Du bist auf den Geschmack gekommen und möchtest die bayerische Region noch besser kennenlernen? Dann wird dir auch der Frankenweg mit seinen 23 Etappen und über 500 Kilometern gefallen. Eine detaillierte Beschreibung findest du hier: komoot.de/collection/897918/vom-rennsteig-zur-schwaebischen-alb-der-frankenweg.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    04:21
    15,3 km
    3,5 km/h
    380 m
    310 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Start deines 21-tägigen Wanderabenteuers ist im bayrischen Untereichenstein, dem Drehkreuz für Wanderer. Dort wo der Rennsteig endet, beginnt der Fränkische Gebirgsweg. Wenn du mit dem Zug anreist, dann fährst du bis ins benachbarte Blankenstein, läufst noch ein kleines Stück an der Saale entlang bis Blankenberg, überquerst den Fluss – und damit die Landesgrenze – und triffst auf den eigentlichen Start des Fernwanderwegs. Du wanderst Richtung Süden, der Weg führt dich am Kemlasbach entlang sanft bergauf. Bald erreichst du Issigau. Der Weg verläuft weiter zwischen Reitzenstein und Griesbach hindurch bis nach Rothleiten, das sich mit seinem Ober- und Unterdorf auf der Kammlage des Frankenwaldes befindet. Du wanderst weiter in einem entspannten Auf und Ab bis du den Ort Rodesgrün erreichst. Hier thront das Schloss Neuhaus, ein spätmittelalterliches Bauwerk, das sich im Besitz der Vogtländischen Ritterschaft befand. Nicht mehr lang, dann hast du die Stadt Selbitz, dein heutiges Etappenziel, erreicht. Im Ort findest du eine kleine Auswahl an Einkehrmöglichkeiten sowie einige Gasthäuser zum Übernachten. Falls du nur eine Tagesetappe geplant hast, findest du in Selbitz auch einen Bahnhof.

  • Schwer
    06:01
    21,9 km
    3,6 km/h
    370 m
    340 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Frisch ausgeruht und gestärkt beginnst du die zweite Etappe auf dem Fränkischen Gebirgsweg. Die knapp 22 Kilometer lange Tour führt dich in einem schönen Auf und Ab von Selbitz nach Münchberg.Vorbei an Weidesgrün und Uschertsgrün wanderst du weiter bis nach Schauenstein. In dem Ort lohnt sich eine längere Pause, denn hier befinden sich gleich drei Museen, die dir mehr über die Region erzählen. Weiter geht es über Feld- und Wiesenwege nach Laubersreuth und weiter nach Münchberg. Du verlässt somit die Region Frankenwald, vor dir liegt das nördliche Fichtelgebirge.In Münchberg findest du einige Cafés und Restaurants für einen gemütlichen Wanderabschluss, bevor du dich in einem der Gasthäuser einquartierst. Einen Bahnhof gibt es ebenfalls, falls du hier zu- beziehungsweise wieder aussteigen willst.

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  • Mittelschwer
    03:25
    12,6 km
    3,7 km/h
    210 m
    130 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Tag drei auf dem Fränkischen Gebirgsweg erwartet dich mit einer entspannten Wanderung durch das nördliche Fichtelgebirge. Die gut 13 Kilometer lange Tour verläuft auf relativ ebener Fläche, nur zum Schluss geht es noch einige Meter bergauf. Du verlässt Münchberg und wanderst Richtung Süden. Der Weg führt dich durch den Kreuzberg Hohlweg und vorbei am Kriegsdenkmal. Du wanderst weiter durch Mechlenreuth bis nach Kleinlosnitz.Wie wäre es hier mit einem kurzen Abstecher in das Oberfränkische Bauernhofmuseum? Die großzügige Freilichtanlage vermittelt dir jede Menge Wissenswertes über die Geschichte der Landwirtschaft in der Region. Weiter geht es am Haidbach entlang Richtung Oberhaid. Du wanderst über den knapp 670 Meter hohen Bergrücken des Haidbergs und siehst bereits Zell im Fichtelgebirge vor dir. Auf deinem Weg bergab in dein heutiges Etappenziel kommst du noch an einem schönen See vorbei. Früher wurde hier im Steinbruch gearbeitet, mittlerweile hat sich die Grube mit Wasser gefüllt. Von hier ist es nicht mehr weit bis nach Zell, wo du dir ein ausgiebiges Abendessen in einem der Gasthäuser verdient hast.

  • Mittelschwer
    04:51
    17,0 km
    3,5 km/h
    380 m
    380 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Weiter geht es mit der vierten Etappe auf dem Fränkischen Gebirgsweg. Vom beschaulichen Erholungsort Zell führt dich die 17 Kilometer lange Wanderung tiefer in den Naturpark Fichtelgebirge.Nach zwei Kilometern bergauf erreichst du die Quelle der Saale. Hier beginnt der über 400 Kilometer lange Fluss seine Reise Richtung Elbe und dann weiter bis in die Nordsee. Du wanderst durch den Wald bergauf bis zum Gipfel des Großen Waldsteins, dem höchsten Punkt deiner heutigen Etappe. Auf dem 877 Meter hohen Berg kannst du viele außergewöhnliche Felsformationen entdecken, die wie von Riesen geschaffen scheinen. Vom Aussichtsturm „Schüssel“ genießt du ein fantastisches Panorama auf das Fichtelgebirge, Weißenstadt mit dem See, die Hohe Mätze und den markanten Doppelgipfel der „Kösseine“. Auf einem Waldweg wanderst du wieder bergab bis Frohnlohe. Einige Höhenmeter hinauf zum Luisentisch warten noch auf dich, bevor du dann entspannt bis zu deinem heutigen Etappenziel Kirchenlamitz hinunterwanderst.

  • Mittelschwer
    04:54
    17,4 km
    3,6 km/h
    320 m
    430 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auch die fünfte Etappe auf dem Fränkischen Gebirgsweg wird wieder aussichtsreich. Auf deiner Tour von Kirchenlamitz nach Schwarzenhammer legst du gute 17 Kilometer zurück und wanderst abwechselnd durch dichte Mischwälder und über Felder und Wiesen. Die ersten Kilometer geht es auf ebener Strecke voran. Nach gut fünf Kilometern beginnt dann der Aufstieg auf den Kronberg. Unterwegs kommst du an der Ruine Hirschstein vorbei, von der einstigen Burg ist jedoch nur noch wenig zu sehen.Hast du den Anstieg auf den Kronberg gemeistert, stehst du auf dem nördlichsten Gipfel des Fichtelgebirges. Wenn du die 114 Stufen der Schönburgwarte erklimmst, bietet sich dir ein fantastischer Ausblick.Weiter geht es in südlicher Richtung durch die Ortschaften Spielberg und Heidelheim. Bald erreichst du den Ort Schwarzenhammer, an dem Eger, Selb und Steinselb zusammentreffen. Bekannt ist Schwarzenhammer durch die Porzellanmanufaktur Schumann & Schreider, die in den Jahren 1905 bis 1986 ihre Blütezeit hatte.Direkt in Schwarzenhammer findest du keine Unterkunft. Mit dem Bus 1 kommst du jedoch in wenigen Minuten entweder nach Thierstein oder Selb, wo du ein Nachtlager findest.

  • Schwer
    05:42
    21,1 km
    3,7 km/h
    270 m
    290 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die heutige Etappe auf den Fränkischen Gebirgsweg führt dich durch das romantische Egertal. Gute 21 Kilometer legst du zurück auf deinem Weg von Schwarzenhammer nach Arzberg.Du verlässt den Ort und stehst schon bald am Ufer des Egerstausees. Die Landschaft um den Ort Neuhaus gehört zum Naturschutzgebiet Egertal. Schön angelegte Wanderwege führen dich durch das malerische Tal mit seinen dichten Wäldern und den wilden Felsformationen aus Granit. In Neuhaus befindet sich die gleichnamige Burgruine aus dem 14. Jahrhundert. Wie wäre es mit einer Besichtigung der mittelalterlichen Stätte? Der Wanderweg verläuft über Kothigenbibersbach, Bergnersreuth und Röthenbach an der Pegnitz nach Arzberg, deinem heutigen Etappenziel. Im Ort findest du eine kleine Auswahl an Restaurants und Unterkünften.

  • Mittelschwer
    04:41
    17,0 km
    3,6 km/h
    300 m
    290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe sieben des Fränkischen Gebirgswegs bringt dich von Arzberg nach Waldsassen. Die ersten knapp vier Kilometer geht es stramm bergauf auf den Kohlberg. Vom 32 Meter hohen Aussichtsturm auf dem Gipfel hast du einen fantastischen Blick über das Fichtelgebirge.Der Weg führt dich wieder ein Stück bergab und dann wanderst du auf relativ ebener Strecke weiter durch den Wald. Halt die Augen offen nach dem Stein, der einst die Grenze zwischen Bayern und Preußen markierte.Der Weg führt dich vorbei an der Dreifaltigkeitskirche Kappl, die als „Wallfahrtskirche der Heiligsten Dreifaltigkeit“ bekannt ist. Ein Teil der Barockkirche entstand bereits im 12. Jahrhundert. Heute präsentiert sie sich als atemberaubender Sakralbau. Die Dreifaltigkeit zieht sich als Thema durch den gesamten Bau: drei Türme, drei Kuppelbilder, drei Glocken. In Waldsassen kannst du dich im Stadtpark entspannen, deine Vorräte wieder auffüllen und es dir in deiner Unterkunft gut gehen lassen. Nicht verpassen solltest du einen Besuch in der beeindruckenden Stiftsbasilika.

  • Schwer
    07:03
    26,0 km
    3,7 km/h
    420 m
    280 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die heutige Etappe bringt dich wieder einmal hoch hinaus, eindrucksvolle Aussichten sind garantiert. Mit gut 26 Kilometern ist die Tour recht lang, doch mittlerweile bist du ja schon gut im Training.Du verlässt das beschauliche Waldsassen und wanderst die ersten zehn Kilometer in einem entspannten Auf und Ab durch die schöne Landschaft. Die Wondreb, ein Zufluss zur Eger, fließt stets in deiner Nähe.Dann beginnt der Aufstieg zum Aussichtspunkt auf den Großbüchelberg. Oben angekommen, siehst du hinüber bis zum knapp 700 Meter hohen Teichelberg. Der Basaltberg ist Teil des Naturparks Steinwald, jenem Mittelgebirgszug, der zum Hohen Fichtelgebirge gehört. In dem Naturschutzgebiet, durch das dich der Gebirgsweg auch noch führt, kannst du Bäume entdecken, die bis zu 230 Jahre alt sind. Auf schattigen Waldwegen wanderst du weiter bis du nach einem letzten kurzen Aufstieg dein Etappenziel Fuchsmühl erreichst. Im Ort findest du eine kleine Auswahl an Unterkünften und ein Infozentrum für Wanderer.

  • Schwer
    05:17
    18,4 km
    3,5 km/h
    410 m
    450 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der neunten Etappe des Fränkischen Gebirgswegs erwarten dich jede Menge bizarre Felsformationen. Du wanderst durch den mystischen „Steinwald“ mit seinen wilden Formationen und der Ruine Weißenstein – der wohl spektakulärste Felsenburg der Oberpfalz. Start der 19 Kilometer langen Tour ist in Fuchsmühl.Der Weg führt dich durch den Wald peu à peu bergauf, bis du den Gipfel der 946 Meter hohen Platte erreichst. Sie ist der höchste Berg im Steinwald. Vom Aussichtsturm hast du einen fantastischen Rundumblick. Der Weg führt dich vorbei am Informationszentrum Glasschleif am Steinbach. Hier erfährst du allerlei Wissenswertes über die interessante Glasgeschichte der Oberpfalz.Von jetzt an wanderst du nur noch bergab bis zu deinem Etappenziel Neusorg. Wie wäre es unterwegs noch mit einer kleinen Pause im Biergarten der Kellermühle?

  • Schwer
    06:40
    23,3 km
    3,5 km/h
    540 m
    520 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Felsen, Fernsicht, Fichtelgebirge – auf der zehnten Etappe des Fränkischen Gebirgswegs warten gute 23 Kilometer und mehr als 500 Höhenmeter auf dich. Startpunkt der Wanderung ist in Neusorg im südlichen Fichtelgebirge. Der Weg schlängelt sich durch Langentheilen und vorbei an Schwarzenreuth. Bald siehst du schon die Gipfel der Kösseine vor dir. Das weitläufige Granit-Blockmeer, welches den Gipfelbereich bildet, hat eine Fläche von knapp 16 Hektar. Das Gelände ist einzigartig und steht deshalb auch unter Naturschutz. Durch den Tröstauer Forst wanderst du weiter zum Burgsteinfelsen, einem weiteren imposanten Naturdenkmal im Kösseine-Stock. Kurz nach dem Kaiser-Wilhelm-Felsen lohnt sich ein Abstecher zum Felsenlabyrinth Luisenburg. In dem wildromantischen Areal wanderst du zwischen gigantischen Granitblöcken hindurch – im wahrsten Sinne des Wortes grandios!Das letzte Stück der Etappe geht es bergab bis zu deinem Etappenziel Nagel am gleichnamigen See. Am Ufer des Gewässers kannst du den Tag entspannt ausklingen lassen.

  • Schwer
    05:48
    20,1 km
    3,5 km/h
    540 m
    360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die elfte Etappe auf dem Fränkischen Gebirgsweg bringt dich auf die höchste Erhebung des Fichtelgebirges, den knapp 1.100 Meter hohen Schneeberg. Start der Wanderung ist im beschaulichen Ort Nagel.Nach zwei Kilometern kommst du an der Girgelhöhle vorbei. Wie wäre es hier mit einer kleinen Erkundung? Der Weg führt dich immer weiter bergauf und gibt dir unterwegs bereits einen Vorgeschmack auf das beeindruckende Panorama, das dich vom Gipfel erwartet.Du wanderst über ein mächtiges Granitgeröllfeld, kommst vorbei am Gasthaus Seehaus und stehst wenig später auf dem Schneeberg. Vom Aussichtsturm Backöfele bietet sich dir ein wunderschöner Panoramablick auf die atemberaubende Umgebung.Weiter geht es bergab durch das Naturwaldreservat Fichtelseemoor, welches bis zu 10.000 Jahre alt ist. Es zählt zu den seltenen Sattelhochmooren Nordbayerns und umfasst rund 140 Hektar. In Neubau bei Fichtelberg, deinem heutigen Ziel, findest du eine gute Auswahl an Unterkünften. Die Hälfte des Fränkischen Gebirgswegs liegt bereits hinter dir, Zeit für das Bergfest.

  • Schwer
    05:12
    18,1 km
    3,5 km/h
    360 m
    600 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mehr als die Hälfte des Fränkischen Gebirgswegs liegt bereits hinter dir, weitere spannende Touren erwarten dich noch. So wie die zwölfte Etappe mit ihren 18 Kilometern Strecke von Fichtelberg bis Goldkronach. Du verlässt den Ort Fichtelberg und wanderst bergauf bis zum Gipfel des Ochsenkopfs, dem zweithöchsten Berg des Fichtelgebirges. Auf dem 1.024 Meter hohen Gipfel steht ein Aussichtsturm, von dem du eine fantastische Rundumsicht hast. Nachdem du die Aussicht ausgiebig genossen hast, wanderst du wieder bergab bis nach Bischofsgrün. Wie wäre es hier mit einer Stärkung in einem der Gasthäuser? Der Ort liegt im Hochtal des Weißen Mains, einem der beiden Quellflüsse des Mains. Von Bischofsgrün geht es am Warmensteinacher Forst vorbei und durch den Goldkronacher Forst in die gleichnamige Stadt. Die Etappe endet im Stadtteil Sickenreuth. Eine größere Auswahl an Unterkünften findest du im anderthalb Kilometer entfernten Goldkronach.

  • Mittelschwer
    03:39
    12,8 km
    3,5 km/h
    240 m
    390 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der 13. Etappe des Fränkischen Gebirgswegs kannst du es entspannt angehen lassen, knapp 13 Kilometer liegen zwischen Goldkronach und Bayreuth. So lohnt sich zu Beginn der Etappe noch ein kleiner Spaziergang durch den Erholungsort Goldkronach, welcher durch das Goldvorkommen und die goldverarbeitende Industrie bekannt wurde. Prachtvolle Bauwerke wie das Schloss Leisau erinnern an diese Zeit. Sobald du wieder auf dem eigentlichen Fernwanderweg unterwegs bist, geht es noch ein Stück sanft bergauf. Du überquerst den Kornbach und wanderst ein Stück am Seelohbach und später am Saulochbach entlang. Unterwegs kommst du immer wieder an Holzbänken vorbei, die zu einer aussichtsreichen Pause einladen. Etwa zur Halbzeit führt dich der Weg durch Untersteinach. Hier kannst du dich in einem der Gasthäuser stärken. Weiter geht es entlang des Naturschutzgebietes „Steinachtal mit Deichselhölzchen“ bis zur berühmten Festspielstadt Bayreuth. In deinem Etappenziel findest du eine große Auswahl an Unterkünften sowie einen Bahnhof, falls Bayreuth dein generelles Wanderziel sein soll.

  • Mittelschwer
    03:48
    14,2 km
    3,7 km/h
    170 m
    130 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ab geht es in die Fränkische Schweiz! Die 14. Etappe auf dem Fränkischen Gebirgsweg führt dich auf relativ ebener Strecke von Bayreuth, welches die östliche Grenze der Fränkischen Schweiz markiert, nach Creußen. Nach einem morgendlichen Spaziergang durch das wunderschöne Bayreuth verlässt du die Stadt und tauchst in den Wald ein. Bald erreichst du die Schlehenmühle am Roten Main, dem zweiten Quellfluss des Mains. Die historische Mühle, die sich schon lange im Familienbesitz befindet, wurde im Jahr 1959 als Gasthof umgebaut. Von hier bietet sich dir ein wunderbarer Blick ins Tal. Über Schmelsberg, Ottmannsreuth und Hagenohe wanderst du am Ufer des Roten Mains entlang weiter bis zum Etappenziel Creußen. Hier findest du Unterkünfte, mehrere Restaurants, Supermärkte zum Proviant auffüllen und einen Bahnhof.

  • Schwer
    05:47
    21,1 km
    3,7 km/h
    370 m
    270 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die 15. Etappe auf dem Fränkischen Gebirgsweg startet mit einer kleinen Runde durch deinen Startort Creußen. Von einer wechselvollen Vergangenheit zeugen Bauten wie die mittelalterliche Stadtmauer, das Rathaus und die Eremitage.Du verlässt den Ort, wanderst noch ein Stück über Wiesen und Felder bis du dann in den Lindenhardter Forst eintrittst. Nicht mehr lange, dann erreichst du die Quelle des Roten Mains. Bereits 1907 wurde sie in Stein gefasst und fließt von hier aus über ein Holzrohr ab. Du wanderst in einem stetigen Auf und Ab weiter durch den Wald, begleitet von grandiosen Panoramen über die Fränkische Schweiz. Nach 21 Kilometern erreichst du dann dein Etappenziel Glashütten, eingebettet in die bewaldeten Hügel und sanft umgeben von Feldern und Weiden.

  • Schwer
    07:03
    25,7 km
    3,6 km/h
    420 m
    430 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die heutige Etappe zählt mit ihren mehr als 25 Kilometern zu den längeren Strecken auf dem Fränkischen Gebirgsweg. Du verlässt Glashütten zeitig und wanderst erst am Waldrand entlang, dann durch den Wald hindurch bis nach Obersees.In dem Ort erwarten dich historische Bauten sowie eine moderne Therme, falls du noch genug Zeit für eine kleine Auszeit hast. Etwa einen Kilometer nordwestlich von Obernsees befindet sich das Naturschutzgebiet Knock mit dem gleichnamigen Gipfel. Auf dem Berg findest du eine urige Blockhütte, die an Sonn- und Feiertagen bewirtet wird, sowie mehrere Holztische und Bänke. Nach einer entspannten Pause wanderst du weiter nach Schönfeld, dann am Erbach entlang und von Kleinhül Richtung Wonsees. Der Weg führt dich ein Stück nordöstlich von Wonsees zum Felsengarten Sanspareil, einem eindrucksvollen englischen Landschaftsgarten, der zwischen 1744 und 1748 angelegt wurde.Von Sanspareil sind es nur noch 20 Minuten bis nach Wonsees, deinem heutigen Etappenziel.

  • Schwer
    07:33
    28,5 km
    3,8 km/h
    260 m
    330 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auch heute hast du mit mehr als 28 Kilometern wieder eine stramme Tageswanderung auf dem Fränkischen Gebirgsweg vor dir. Jedoch erwarten dich auf dem Weg von Wonsees nach Aufseß keine großen Steigungen. Von Wonsees beziehungsweise Sanspareil führt dich der Weg durch den Ort Zedersitz bis ins Obere Kaiserbachtal.Weiter geht es im Kaiserbachtal mit seinen links und rechts stehenden, imposanten Felsen. Du wanderst durch die idyllische Landschaft und erreichst bald schon den Erholungsort Hollfeld, die „Stadt der Künste und Kultur“. Zahlreiche Ausstellungen, der „Theatersommer“ und viele weitere Veranstaltungen rücken Hollfeld in den Kultur-Fokus. Außerdem findest du hier eine Auswahl an Einkehrmöglichkeiten.Der Wanderweg bringt dich weiter nach Sachsendorf, wo du auf den Fluss Aufseß triffst. Du folgst dem Fluss bis zum gleichnamigen Örtchen Aufseß. Wie wäre es hier noch mit einem Spaziergang zum Schloss Unteraufseß, bevor du dein Nachtlager beziehst?Im Jahr 2001 verewigte sich Aufseß übrigens im Guinness-Buch der Weltrekorde als Gemeinde mit der höchsten Brauereidichte.

  • Mittelschwer
    04:21
    16,1 km
    3,7 km/h
    190 m
    240 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der 18. Etappe des Fränkischen Gebirgswegs geht es mit 16 Kilometern wieder etwas entspannter zu. Auf deinem Weg von Aufseß nach Waischenfeld wanderst du anfangs noch auf dem Brauereienwanderweg und kommst an mehreren urigen Stuben vorbei. So zum Beispiel nach knapp zwei Kilometern bei Kathi-Bräu. Zeit für ein zweites Frühstück!Der Weg führt dich weiter nach Plankenfels. Das gleichnamige Schloss ragt auf einem Dolomitfelsen empor und zählt zu den sehenswerten Besonderheiten der malerischen Ortschaft. In dem hübschen Örtchen kannst du eine Mittagspause einlegen. Entlang der Wiesent geht es weiter in südlicher Richtung über Nankendorf nach Waischenfeld, das heutige Etappenziel. Am Ufer der Wiesent kannst den Abend entspannt ausklingen lassen.

  • Schwer
    08:16
    29,3 km
    3,5 km/h
    650 m
    560 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 19 auf dem Fränkischen Gebirgsweg hat es mit ihren knapp 30 Kilometern und 650 Höhenmetern nochmal in sich. Früh aufstehen lohnt sich also und etwas Proviant für ein Picknick unterwegs solltest du ebenfalls einpacken. Dafür wirst du mit der abwechslungsreichen Landschaft der Fränkischen Schweiz belohnt. Du verlässt Waischenfeld mit seiner Höhenburg und erreichst schon bald den nächsten mittelalterlichen Prunkbau, die Burg Rabenstein südlich von Klausstein. Die ehemalige Adelsburg ragt über dem Tal des Ailsbaches empor und kann besichtigt werden. In unmittelbarer Nähe findest du die Sophienhöhle, eine eindrucksvolle Tropfsteinhöhle, die zu den schönsten Schauhöhlen Deutschlands gehört. Weiter geht es bergauf auf die Hohenmirsberger Platte, mit 614 Metern einer der höchsten Berge der Fränkischen Schweiz. Vom Aussichtsturm bietet sich dir ein grandioser Rundumblick. Du wanderst wieder ein Stück bergab und tauchst nach der Ortschaft Oberhauenstein in den Wald ein. Bald erreichst du die Burgruine Hollenberg und die knapp 100 Meter lange Zwergenhöhle. Hier lohnt sich eine längere Pause, in unmittelbarer Nähe findest du auch einen gemütlichen Imbiss mit Biergarten. Frisch gestärkt meisterst du auch noch die letzten Kilometer bis zu deinem Etappenziel Pegnitz. Hier findest du ein paar Unterkünfte, eine gute Auswahl an Restaurants sowie einen Bahnhof.

  • Schwer
    07:19
    26,6 km
    3,6 km/h
    440 m
    420 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Frisch ausgeruht startest du in die 20. Etappe auf dem Fränkischen Gebirgsweg. Bevor du Pegnitz verlässt, lohnt es sich noch, einen kleinen Spaziergang durch die Kernstadt mit ihren historischen Bauten zu machen. Danach startest du in südwestlicher Richtung die knapp 27 Kilometer lange Etappe bis nach Plech.Der Weg führt dich durch gemütliche Ortschaften und durch idyllische Landschaften bis nach Betzenstein. Kurz vor dem Ort wanderst du am Großen Wasserstein, dem Hexentor und der Klauskirche vorbei – drei imposante Felstore, die diesen Wanderabschnitt besonders schön machen. In Betzenstein findest du zudem ein paar Restaurants für eine Mittagspause.Mit neuer Energie erklimmst du den Aussichtsturm in Betzenstein, von dem du einen tollen Blick auf die Fachwerkhäuser, die beiden Burgen und die Stadttore hast. In einem entspannten Auf und Ab geht es weiter bis zu deinem Etappenziel Plech. Mach dir in dem beschaulichen Ort einen gemütlichen Abend und tanke Energie für die letzte Etappe auf dem Fränkischen Gebirgsweg.

  • Schwer
    10:05
    34,8 km
    3,4 km/h
    820 m
    940 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Endspurt! Heute steht die letzte Etappe auf dem Fränkischen Gebirgsweg auf dem Plan – und die ist mit 34,7 Kilometern die längste. Doch nach 20 gemeisterten Touren bist du bestens im Training und startest einfach früh in den Tag. Die letzte Tagesetappe verbindet Plech mit Hersbruck und bringt dich von der Fränkischen Schweiz auf die Hersbrucker Alb. Freu dich auf grandiose Ausblicke und eine wunderschöne Landschaft, die dich den Tag über begleiten. Der Weg führt dich Richtung Riegelstein und über die Weiler Schermshöhe. Anschließend geht es vorbei an der Ortschaft Illafeld nach Hormersdorf und Steinensittenbach, das vom Lammbühl, dem Schwarzenberg, dem Pfaffenberg und dem Hohensteiner Berg umgeben ist. Es lohnt sich einen Stopp, in der neu renovierten und begehbaren Burg Hohenstein einzulegen. Im benachbarten Hohensteiner Hof kannst du dich stärken.Im Gebiet der Hersbrucker Alb warten noch einige kurze und knackige Aufstiege auf dich. Du wanderst durch die kleine Ortschaft Kleedorf und erreichst dann dein Etappenziel Hersbruck. Du blickst auf rund 430 gewanderte Kilometer zurück und hast dir eine ausgiebige Einkehr mehr als verdient. In Hersbruck findest du eine Auswahl an Restaurants und Unterkünften, falls du noch eine Nacht an der Pegnitz übernachten willst. Mit dem Zug kommst du schnell nach Nürnberg. Falls dir die Tour mit ihren knapp 35 Kilometern zu lang ist, dann kannst du auch in Kleedorf in die Buslinie 338 einstiegen und die letzten Kilometer nach Hersbruck fahren.

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Collection Statistik

  • Touren
    21
  • Distanz
    437 km
  • Zeit
    121:46 Std
  • Höhenmeter
    8 040 m8 090 m

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