Vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb – der Frankenweg

Wander-Collection von Franken Tourismus
22-50 Tage
3-6 Std / Tag
531 km
10 750 m
10 770 m

In 520 Kilometern vom Rennsteig bis in die Schwäbische Alb wandern – in 24 Etappen zeigt dir der Frankenweg die ganze Vielfalt des Frankenlandes. Von der grünen Wildnis des Frankenwaldes mit seinem wildromantischen Höllental zum Flößerland der Wilden Rodach entwickelt sich der Weg immer mehr in ein mittelalterliches Abenteuerland. Alte Burgruinen, hölzerne Aussichtstürme, prachtvolle Bauten wie die Basilika Vierzehnheiligen oder die fünfeckige Wülzburg sind einige Highlights, auf die du dich bei deiner Wanderung freuen kannst. Dazu machen bizarre Felsformationen, geheimnisvolle Höhlen, alte Bierbraukunst und beschauliche Orte mit ihren typisch fränkischen Fachwerkhäusern den Weg von Untereichenstein bis zur mächtigen Harburg zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Zu deinem Startort in Untereichenstein gelangst du bequem mit der Erfurter Bahn, die mehrmals am Tag den Bahnhof Blankenstein (Saale) anfährt. Genauso unkompliziert trittst du auch wieder den Rückweg vom Ziel deiner Reise, Harburg (Schwaben) an, denn die Regionalbahn verkehrt täglich mehrfach in alle Richtungen. Möchtest du nur ein Teilstück des Frankenweges erleben, so gibt es einige Städtchen, die über gute Bahnverbindungen verfügen. Kronach, Kulmbach, Neumarkt und Weißenburg eignen sich hervorragend als Start- oder Endpunkte, wenn du den Frankenweg nicht an einem Stück gehen möchtest.

An fast jedem Tagesende kommst du ohne große Umwege in einem der hübschen Orte entlang des Weges unter. Manchmal wird die Auswahl an Unterkünften allerdings begrenzt sein, daher lohnt es sich, rechtzeitig zu reservieren. Da der Frankenweg keine alpinen Strecken beinhaltet und Verpflegungsmöglichkeiten stets an der Strecke liegen, ist der Fernwanderweg auch und vor allem für das Genusswandern geeignet.

Möchtest du doch ein wenig mehr Herausforderung und Höhenluft genießen, dann ist bestimmt der Fränkische Gebirgsweg genau das Richtige für dich. Eine detaillierte Beschreibung gibt es hier:
komoot.de/collection/897919/fraenkische-vielfalt-21-etappen-auf-dem-fraenkischer-gebirgsweg

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    08:16
    29,2 km
    3,5 km/h
    710 m
    460 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Deine Reise auf dem Frankenweg beginnt buchstäblich „in der Hölle“. Aber keine Sorge – es ist einer der schönsten Abschnitte des Fernwanderweges. Du startest genau dort, wo der Rennsteig beginnt: am „Drehkreuz des Wanderns“. An diesem Punkt treffen fünf ganz unterschiedliche Fernwanderwege aufeinander. Du folgst dem Frankenweg zu den Aussichtspunkten Wiedeturm und Aussichtpunkt König David. Beide ermöglichen einen herrlichen Ausblick auf das Höllental. Es zählt mit seinen schroffen Felsen und steilen Waldhängen zu den schönsten Tälern Deutschlands.Hast du ein wenig Zeit übrig und bist am Wochenende hier unterwegs, dann schau einmal im Friedrich-Wilhelm-Stollen auf eine Stollenbefahrung vorbei.Entlang des Flusslaufes der Selbitz durchquerst du nun das wildromantische Höllental, ein spektakuläres Naturensemble aus Felsen und Wald. Schmale Pfade bringen dich schließlich zu deinem Etappenziel in Schwarzenbach, das bequem mit der Regionalbahn erreichbar ist.

    Mittelschwer
    03:36
    12,7 km
    3,5 km/h
    240 m
    340 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute wanderst du auf deinem Weg nach Elbersreuth hauptsächlich durch die hübschen Täler des Frankenwaldes. Doch zu Beginn der Etappe geht es erst einmal hinauf zum Döbraberg. Lass dir beim Aufstieg Zeit, denn die heutige Etappe ist erfrischend kurz.Auf dem Gipfel des Döbrabergs ist die Besteigung des stählernen Prinz-Luitpold-Turms schon fast ein Muss, denn der Ausblick auf die bewaldete Landschaft ist malerisch. Im Gasthof Bischofsmühle kannst du dich vom Aufstieg erholen oder dir am nahegelegenen Floßteich vorstellen, wie hier einst emsig der Flößerei nachgegangen wurde – einem der ehemals wichtigsten Wirtschaftszweige des Frankenwaldes.Stillgelegte Mühlen und fränkische Dörfer mit ihren typisch schieferverkleideten Häusern sind deine Begleiter bis zum Etappenziel in Elbersreuth. Möchtest du zwischendurch noch einmal verschnaufen, lädt ein Picknickplatz mit Holzbank und -tisch zum Verweilen ein.

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  • Schwer
    07:54
    27,9 km
    3,5 km/h
    510 m
    780 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der dritten Etappe verlässt du nun das Tal der Rodach und gehst mit großen Schritten dem Mittelalter mit seinen majestätischen Burgen und Festungen entgegen. Durch Wald und über ausgedehnte Wiesen und Felder führt dich der Frankenweg auf die Radspitze mit ihrem Gipfel aus Kieselschiefer. Auf ihr befindet sich ein 20 Meter hoher Aussichtsturm, von dem du einen großartigen Blick auf den Frankenwald genießt. Ganz in der Nähe kannst du in die Radspitz-Stubn einkehren. Dort wird eines der besten Biere Frankens serviert.Das Flößermuseum in Marktrodach bringt dir die Geschichte des Flößerwerkes im Frankenwald näher, bevor du kurz vor Kronach – deinem heutigen Ziel – die gewaltige Festung Rosenberg passierst.Da Kronach über gute Zugverbindungen verfügt, bietet sich der Ort bestens dafür an, wenn du nur einen Teil-Abschnitt des Frankenwegs gehen möchtest.

    Schwer
    07:33
    26,7 km
    3,5 km/h
    540 m
    560 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Türme mit atemberaubender Aussicht, weite Wälder und die Brautradition fränkischer Biere machen die vierte Etappe zu einem wahren Vergnügen.Nachdem du die Lucas-Cranach-Stadt Kronach hinter dir gelassen hast, erreichst du den gleichnamigen, nach dem berühmten Maler benannten, Aussichtsturm. Über eine Wendeltreppe gelangst du auf die 360 Grad-Aussichtsplattform des imposanten Steinturms. Von dort geht es hinunter nach Weißenbrunn, das auf eine lange Brautradition im Frankenwald zurückblicken kann. Dein Weg führt dich weiter auf die Kirchleuser Platte, ein ausgedehntes Kalkplateau.Bevor du nach Kulmbach mit seinem Regionalbahnhof absteigst, kann du noch einen weiteren Aussichtsturm, den Patersbergturm, erklimmen. Er trägt den absolut einladenden Beinamen „Schaudichum".

    Schwer
    06:46
    24,9 km
    3,7 km/h
    360 m
    350 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der fünften Etappe wanderst du durch herrliche Natur und entdeckst geschichtsträchtige Orte aus der Barockzeit und dem Mittelalter.Du lässt die „heimliche Hauptstadt des Bieres“ Kulmbach hinter dir und folgst dem Tal des Weißen Mains. Am Zusammenfluss von Weißem und Rotem Main liegt das prachtvolle Schloss Steinenhausen, in dem heute das Bayerische Landesamt untergebracht ist. Hier beginnt der Aufstieg zur Hochfläche der Fränkischen Alb und die Region des Obermain-Jura.Auf dem aussichtsreichen Görauer Anger wanderst du am Nordrand der Fränkischen Alb entlang zu den Mauerresten der Burgruine Niesten. Dein Etappenziel ist Weismain, das von einer historischen, gut erhaltenen, Stadtmauer umgeben ist.

    Schwer
    07:08
    25,1 km
    3,5 km/h
    540 m
    550 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Beeindruckende Gotteshäuser, ehemalige Schlossanlagen und fantastische Fernblicke prägen die sechste Etappe auf dem Frankenweg.Schon kurz vor dem ersten Aufstieg zu den beiden Sätteln des Großen und Kleinen Kordigast passierst du Schloss Giechkröttendorf, das heute in Privatbesitz ist. Durch dichte Wälder und grüne Wiesen gelangst du nach Klosterlangheim. Die ehemals mächtige Klosteranlage des Zisterzienser-Klosters Langheim ist Herzstück des Ortes. Im Heimatmuseum kannst du dich über die Geschichte des Klosters informieren.Nun geht es über die Hochfläche des Hohen Rangen. Ganz in der Nähe liegt eine der bedeutensten Barockbauten im süddeutschen Raum – die Basilika Vierzehnheiligen. Ein Besuch der eindrucksvollen Kirche ist mit einem kurzen Umweg von rund 500 Metern möglich.Kurz vor deinem Etappenziel Loffeld – einem Ortsteil von Bad Staffelstein – erreichst du den exponiert gelegenen und beliebten Staffelberg mit herrlichem Weitblick in alle Himmelsrichtungen.

    Mittelschwer
    04:44
    16,8 km
    3,6 km/h
    330 m
    320 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach den historischen Highlights der sechsten Etappe erwartet dich heute ein entspannter Tag voll idyllischer Natur. Von Loffeld bringt dich ein steiler Aufstieg durch den Wald hinauf zum Morgenbühl – ein Hochplateau mit unterschiedlichsten Straucharten. Von hier hast du noch einmal einen tollen Blick auf den Staffelberg. Die Küpser Linde bietet sich für eine erste Verschnaufpause an, denn das Panorama über die Fränkische Alb ist malerisch. Vielleicht möchtest du dich auch im Gipfelbuch verewigen, während du auf den gemütlichen Bänken Platz nimmst.Eine weitere herrliche Aussicht erwartet dich im Landschaftsschutzgebiet Hohe Metze. Auf 577 Meter Höhe steht eine Holzbank bereit, um dich in aller Ruhe die bewaldete Landschaft genießen zu lassen.Zu deinem Tagesziel geht es nun bergab und schließlich folgst du ebenen Feldwegen bis ins Örtchen Scheßlitz mit seinen schönen Fachwerkhäusern.

    Schwer
    06:31
    23,4 km
    3,6 km/h
    460 m
    410 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit Verlassen des hübschen Örtchens Scheßlitz durchschreitest du nun das Tor zur Fränkischen Schweiz. Kirchen, Burgen und Mühlen säumen deinen Weg auf der achten Etappe.Dein Tag beginnt mit einem Anstieg hinauf auf zwei Anhöhen, von denen du in Richtung Bamberg blicken kannst. Hier oben befinden sich die eindrucksvolle Gügelkapelle und die Giechburg mit ihrer einladenden Burggaststätte. Die Gügelkapelle selbst wurde am Standort einer alten Burg errichtet.Der Frankenweg führt dich durchs Tal der Leinleiter zu einer alten Wassermühle, der Heroldsmühle, in der früher Getreide gemahlen wurde. Gegenüber der Mühle wird leckerer, selbstgemachter Kuchen angeboten.Am Abend erwartet dich der beschauliche Etappenort Heiligenstadt an den Ufern der Leinleiter.

    Schwer
    06:17
    21,5 km
    3,4 km/h
    580 m
    520 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Fränkische Schweiz bezaubert dich heute mit einer hügeligen Etappe und großartigen Ausblicken über idyllische Täler.Nachdem du Heiligenstadt hinter dir gelassen hast, schlenderst du zunächst weiter durch das Leinleitertal hinein in das Mathelbachtal. Der folgende Aufstieg wird durch faszinierendes Panorama über bizarre, felsige Anhöhen und die darunterliegenden Täler belohnt.Auf deinem Weg hinunter nach Streitberg kommst du an der Binghöhle vorbei. Ein Besuch der Höhle mit ihren phantastischen Tropfsteingebilden lohnt sich. Plane dafür etwa 45 Minuten ein. Den Abschluss deines Tages bildet der kleine Ort Muggendorf, durch den sich der Fluss Wiesent schlängelt und der über eine Bahnanbindung verfügt.

    Schwer
    05:39
    19,8 km
    3,5 km/h
    410 m
    460 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Es folgt ein weiterer Tag durch hügeliges Gelände und einzigartige Felsformationen im Herzen der Fränkischen Schweiz.Kurz nachdem du Muggendorf verlassen hast, erwartet dich schon die erste spektakuläre Durchquerung – die der tunnelartigen Oswaldshöhle, einer Karsthöhle. Aus der Höhle wieder herausgetreten, kannst du vom nahegelegenen Aussichtsturm die Fränkische Schweiz in ihrer ganzen Schönheit überblicken. Nach einem Abstieg folgst du dem Flusslauf der Wiesent. Mächtige Dolomitfelsen säumen den Weg hinauf nach Gößweinstein mit seiner imposanten Wallfahrtsbasilika. Der Frankenweg führt dich nun oberhalb des Püttlachtals in ein felsengeprägtes Etappenziel Pottenstein.

    Mittelschwer
    04:33
    16,3 km
    3,6 km/h
    330 m
    270 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die elfte Etappe ist kurz gehalten, daher bleibt dir heute umso mehr Zeit für einige Erkundungen abseits des Frankenweges.Noch innerhalb deines Startortes Pottenstein befindet sich die Teufelshöhle. Der Stollen ist bunt beleuchtet und erinnert an eine glänzende Schatzkammer. Die Besichtigung ist im Rahmen einer Führung möglich. Schon der wildromantische Weg zur Höhle ist ein Erlebnis. Das sogenannte „Weihersbacher Männchen“ einige hundert Meter weiter beweist einmal mehr, welch bizarre Felsformationen aus Dolomitgestein durch die Kräfte der Natur erschaffen werden. An der Burgruine Leienfels kannst du dich gedanklich direkt ins Mittelalter versetzen lassen. Auch hier kannst du beobachten, wie sich die Natur langsam der alten Ruine bemächtigt.Das kleine Örtchen Obertrubach ist dein Etappenziel für heute.

    Mittelschwer
    04:53
    17,3 km
    3,5 km/h
    370 m
    340 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auch heute erwartet dich ein vergleichsweise entspannter Tag auf dem Frankenweg, der dich die Natur in vollen Zügen genießen lässt.Du durchstreifst mit Felsen durchzogenen Wald und hörst auf einmal neben dir Wasser plätschern. Du bist an den Egloffsteiner Wasserfällen angekommen, die über kleine Steintreppen durch den Wald rauschen. Das herrliche Thuisbach-Tal führt die natürliche Idylle weiter und bringt dich durch Wälder und Wiesen zur Burg Thuisbrunn. Gleich neben der mächtigen Ruine kannst du in den gemütlichen Gasthof Zeitz mit selbstgebrautem Elch Bräu einkehren.Hast du dich gestärkt, folgst du offenen Wiesen bis ins schöne Gräfenberg, deinem heutigen Tagesziel.

    Schwer
    06:23
    22,0 km
    3,4 km/h
    450 m
    560 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ein Naturschauspiel der besonderen Art liegt auf der 13. Etappe des Frankenweges: die Sinterterrassen. Und auch um das leibliche Wohl musst du dir keine Sorgen machen.Mit Gräfenberg lässt du einen weiteren Ort mittelalterlicher Anmut hinter dir. Vom Michelsberg mit seinem sehenswerten Kriegsgefallenen-Denkmal hast du noch einmal einen tollen Ausblick auf die Umgebung und Gräfenberg selbst. Schon bald erreichst du den Kloster-Ort Weißenohe mit seiner barocken Klosteranlage. Hier kannst du ein nach alter Handwerkskunst gebrautes Klosterbier im gemütlichen Biergarten genießen.Mitten im Naturpark Fränkische Schweiz gelegen, erreichst du die plätschernden Sinterterrassen – ein durch Kalkablagerung entstandenes Naturschauspiel entlang der Lillach. Über einen Ausläufer der Frankenalb geht es waldreich weiter bis hinauf zum Alten Rothenberg, ehe du schon bald die Altstadt von Schnaittach erreichst.

    Mittelschwer
    04:09
    13,1 km
    3,2 km/h
    470 m
    480 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit nur rund 13 Kilometern Wegstrecke kannst du heute etwas später aufbrechen oder dir Zeit nehmen für die ein oder andere Besichtigung am Wegesrand.Über eine bezaubernde Obstallee bringt dich der Frankenweg schon zu Tagesbeginn hinauf auf den Rothenberg mit der gleichnamigen mittelalterlichen Festung. Sie kann in den Sommermonaten im Rahmen einer der stündlich stattfindenden Führungen besichtigt werden. Auf dich warten nun zwei weitere Anstiege – hoch zum Glatzenstein und zum Großen Hansgörgl mit seinem Gipfelkreuz.Im Ziel Hersbruck kannst du zum Tagesabschluss die hübsche historische Stadtkirche besichtigen.

    Schwer
    05:44
    20,5 km
    3,6 km/h
    430 m
    350 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mittelalterliches Flair und fränkische Fachwerkkunst prägen die 15. Etappe des Frankenweges.Du wanderst heute am westlichen Rand der Frankenalb entlang und triffst nach rund 6 Kilometern auf eine alte Klostermauer – Relikte einer einst großen Klosteranlage. Immer wieder begegnest du jetzt historischen Hutangern am Wegesrand, die Zeugen der alten Hirtenkultur sind. Seit einigen Jahren kannst du hier auch wieder Rinder zwischen uralten Eichen grasen sehen. Auf ungefähr halber Tagesstrecke findest du die Steinerne Rinne am bewaldeten Buchenberg. Durch kalkreiches Wasser entstand im Laufe von Jahrhunderten ein in einer erhöhten Rinne fließender Wasserlauf.Auf breiten Forstwegen wanderst du weiter ins Etappenziel Altdorf.

    Schwer
    05:30
    19,2 km
    3,5 km/h
    390 m
    380 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Es geht weiter am Rande der Fränkischen Alb entlang. Dich erwartet heute recht hügeliges Gelände, das für eine längere Strecke von einem Hochplateau unterbrochen wird.Hast du das hübsche Altdorf verlassen, wanderst du zunächst über sanfte Hügel durch die Fränkische Alb. Auf deinem Weg liegt die ansehnliche Ruine des Klosters Gnadenberg.Dein Tag endet heute im kleinen Ort Pilsach. Wenn du noch Lust hast, kannst du hier die Wehrkirche St. Paul und Peter besuchen.

    Schwer
    06:21
    22,9 km
    3,6 km/h
    390 m
    330 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Freue dich heute auf eine eindrucksvolle Burganlage und interessante Felsformationen auf deinem Weg entlang der Fränkischen Alb.Du wanderst zunächst aus dem beschaulichen Pilsach gemächlich in die Höhe und durchstreifst dichtes Waldgebiet. Es geht kurz abwärts, bevor der Frankenweg nun recht steil nach oben zieht. Auf dem Wolfstein angekommen, findest du die bizarre Felsformation des Krähentisches vor. Ihr gegenüber hast du von der sehenswerten Burgruine Wolfstein eine traumhafte Aussicht über Neumarkt in der Oberpfalz.Neumarkt verfügt über eine gute Bahnanbindung, sodass sich eine Wanderung eines Teil-Abschnitts bis oder von hier anbietet.

    Eine Verschnaufpause bietet sich beim Lesestein an. Auf der Sitzbank hast du einen fabelhaften Ausblick auf das darunterliegende Sengenthal.
    Du beendest deine Tagesetappe am Bahnhof Deining. Von hier gelangst du mit dem Zug in nahegelegene Ortschaften wie Neumarkt und Parsberg mit einigen Unterkünften.

    Schwer
    05:16
    19,5 km
    3,7 km/h
    230 m
    340 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Eine gemütliche Etappe mit hübschen Dörfern und einem mittelalterlichen Highlight liegt heute vor dir.Deine Tour startet am etwas außerhalb des Ortes gelegenen Bahnhof Deiching. Du passierst das romantische Dörfchen Döllwang, dessen weiße Dorfkirche vom offenen Feldweg schon von Weitem gut sichtbar ist. Danach warten die abgelegenen Orte Roßthal, Hennenberg und Emsdorf darauf, von dir entdeckt zu werden.Nun befindest du dich schon auf der Zielgeraden ins mittelalterliche Berching mit seinen zahlreichen Türmen und der stattlichen Wehrmauer.

    Schwer
    07:00
    24,7 km
    3,5 km/h
    550 m
    520 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die 18. Etappe bringt dich wieder in hügeliges Terrain und dicht belaubte Wälder. Entlang der steinernen Wehrmauer verlässt du deinen Startort Berching und überquerst dabei den Main-Donau-Kanal. Von der anderen Uferseite lohnt es sich, von einer Anhöhe noch einmal in das Örtchen zurückzublicken. Von nun an verläuft der Weg für eine Weile am Waldrand entlang, ehe es durch den Wald und durch Obstgärten hinunter nach Obermässing geht.Kurz vor deinem Etappenziel gelangst du zu einer eindrucksvollen Baumgruppe. Eine Bank lädt dazu ein, den Ausblick zu genießen. Danach steigst du über einen schönen Pfad nach Thalmässing ab. Hast du noch Zeit und Lust, informiert dich das Museum für Vor- und Frühgeschichte über die regionale Entwicklungsgeschichte bis zurück in die Steinzeit.

    Schwer
    07:44
    27,5 km
    3,6 km/h
    630 m
    420 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Eine mächtige, pentagonförmige Burg erwartet dich heute als absolutes Highlight auf diesem Tagesabschnitt. Dabei wanderst du immer am Albrand entlang auf einer landschaftlich ebenso reizvollen Strecke.Von Thalmässing steigst du recht steil hinauf auf eine Terrasse am Hang der Frankenalb. Ein mächtiger – vermutlich aus keltischer Zeit stammender – Erdwall erhebt sich vor dir, dann erstreckt sich wieder das offene Albplateau.Du passierst die beschaulichen Orte Bergen mit seinen Ortsteilen Geyern und Kaltenbuch bis zum Rohrberg hinauf. Direkt vor deinem Etappenziel Weißenburg thront auf 630 Meter Höhe die beeindruckende Wülzburg mit ihrer fünfeckigen Wehrmauer. Innenhof und Außenrundgang sind jederzeit zugänglich und im Burgwirt kannst du wie zu Ritterzeiten zünftig speisen.In Weißenburg befinden sich etliche Unterkunftsmöglichkeiten. Da die Stadt mit der Bahn gut zu erreichen ist, eignet sie sich für Teil-Abschnittswanderungen des Frankenwegs.

    Schwer
    05:08
    19,2 km
    3,8 km/h
    140 m
    330 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit der 21. Etappe wanderst du nun in das Gebiet des Naturparks Altmühltal hinein. Waldreiche Abschnitte sind deine stetigen Begleiter bis nach Wettelsheim, einem Ortsteil von Treuchtlingen.Nach deinem Aufbruch aus Weißenburg führt dich der Frankenweg in den herrlichen Weißenburger Wald. In Graben, einem Stadtteil von Treuchtlingen, kommst du an der Main-Donau-Wasserscheide an. Ein Brunnen demonstriert dir anschaulich, dass das Wasser von hier sogar bis ins Schwarze Meer fließen kann. Nur unweit des Brunnens befinden sich die Überreste des Karlsgrabens. Über das nicht vollendete Kanalbauprojekt aus der Zeit Karls des Großen informiert eine Daueraustellung. Auf dem Bubenheimer Berg kannst du auf einer geschwungenen Holzliege relaxen und das Panorama des Altmühltals in dich aufsaugen. Danach geht es für dich zum Etappenziel Wettelsheim, wo nach alter Kunst das Wettelsheimer Bier gebraut wird.

    Schwer
    08:24
    29,7 km
    3,5 km/h
    650 m
    550 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute triffst du bei deiner Wanderung wieder auf ein Naturschauspiel, welches du bereits von einer vorangegangenen Etappe kennst: eine Steinerne Rinne. Du erklimmst dann den Höhenzug des Hahnenkamms, bevor dich der Frankenweg wieder in traumhafte Täler entführt.Bei Wolfsbronn triffst du auf ein dir schon bekanntes Naturphänomen: eine Steinerne Rinne. Diese Rinne ist eine der am stärksten ausgeprägten ihrer Art. Wanderst du weiter, kannst du bei Kurzenaltheim ein ähnliches Naturschauspiel bestaunen. Die Rinne hier befindet sich jedoch noch in einem vergleichsweise frühen Entwicklungsstadium. Vom 628 Meter hohen Gelben Berg solltest du dir die Aussicht über den Hahnenkamm nicht entgehen lassen. Der Frankenweg bleibt auf gleicher Höhe und bringt dich zum Schloss Spielberg, das sich heute in Familienbesitz befindet, sonntags aber besichtigt werden kann. Dein Tag endet heute im beschaulichen Heidenheim.

    Schwer
    09:09
    32,5 km
    3,6 km/h
    630 m
    690 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Historie am Wegesrand – so lässt sich diese Etappe auf dem Frankenweg mit ihren Ruinen und Kirchen wohl am besten bezeichnen.Von Heidenheim aus steigst du wieder hinauf zum Rechenberg und zurück auf den Frankenweg. Über weite Strecken folgt der Weg nun dem Rohrachtal. Bei Hechlingen am See kannst du dich entscheiden, ob du die Extrakilometer zur mittelalterlichen Ruine der St.-Katharinen-Kapelle auf dich nehmen willst. Die Wegstrecke dorthin haben wir dir in der Route aufbereitet. Ansonsten folgst du einfach weiter dem Frankenweg entlang des schönen Hahnenkammsees, zu dem der Lauf der Rohrach hier aufgestaut wurde. Die Basilika Maria Brünnlein ist als Wallfahrtskirche einen weiteren Abstecher wert. Der schöne Barockbau befindet sich schon fast an deinem Übernachtungsort Wemding auf einem Hügel.

    Schwer
    05:23
    18,8 km
    3,5 km/h
    420 m
    470 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf deiner letzten Frankenweg-Etappe zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer schönsten Seite. Als absoluten Höhepunkt deiner Reise kannst du die prunkvolle Harburg besichtigen.Du verlässt das romantische Wemding mit seinem Wassergraben und findest dich schon bald in der Natur wieder. Saftige Wiesen, grüne Wälder und weite Blicke über die Landschaft sind deine Begleiter zum Harburger Vorort Ronheim.Nachdem du die Wörnitz überquert hast, bist du deinem Ziel schon ganz nahe. Die mittelalterliche Harburg thront eindrucksvoll über dem Ort und lässt deine fantastische Reise vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb majestätisch ausklingen. Vielleicht feierst du deinen Abschluss auch ganz zünftig in der fürstlichen Burgschenke, bevor du mit dem Zug die Heimreise antrittst.

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Collection Statistik

  • Touren
    24
  • Distanz
    531 km
  • Zeit
    150:02 Std
  • Höhenmeter
    10 750 m10 770 m

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