Destination Davos Klosters / Stefan Schlumpf

Viertägige Hüttentour auf dem Kesch-Trek – Davos Klosters

Wander-Collection von Davos Klosters
4-7 Tage
3-5 Std / Tag
58,2 km
2 370 m
3 170 m

Vier Tage Abwechslung pur heißt es auf dem Kesch-Trek: Vom Flüelapass geht es durch tief eingeschnittene Täler und über aussichtsreiche Gipfel nach Bergün. Die Bergwelt rund um Davos Klosters lässt Wanderherzen höher schlagen. Entlang plätschernder Gebirgsbäche und auf einzigartigen Höhenwegen verläuft die teils anspruchsvolle Weitwanderung und bringt dich zu urigen Hütten. Dabei kannst du dich auf leckeres Essen und traumhafte Panoramen freuen.

Deine Wanderung startet an der Bushaltestelle Chantsura am Flüelapass, die du von den Bahnhöfen Davos Dorf oder Davos Platz erreichst. Mehr Infos zu den Fahrplänen findest du unter postauto.ch/de/ausflugstipps/flueelapass-linie. Auf dem Kesch-Trek wechseln sich entspannte Abschnitte über sanfte Almen mit spannenden Gipfelbesteigungen ab. Die erste Etappe hinauf zur Grialetschhütte stellt mit rund fünf Kilometern einen gemütlichen Einstieg dar. Der zweite und dritte Tag halten alpine Ausblicke und einzigartige Felslandschaften für dich bereit: Von der Grialetschhütte folgst du der Route über den Scalettapass und die Seen Lai da Ravais zur Keschhütte. Von dort geht es mit Blick auf den Porchabella-Gletscher weiter zur Es-cha-Hütte. Die letzte Etappe bringt dich schließlich nach Bergün. Auf dem Weg dorthin liegt der traumhafte Laj da Palpuogna, der zum schönsten Bergsee der Schweiz gewählt wurde.

Für die Begehung des Kesch-Treks solltest du Trittsicherheit und genug Sonnenschutz mitbringen. Die meiste Zeit bist du auf offenen Flächen ohne Schatten unterwegs und das auf einer Höhe von über 2.000 Meter. Außerdem empfehlen wir dir deine Übernachtungen auf den drei Hütten vorher zu reservieren. Der Kesch-Trek in Davos Klosters – vier Tage unberührte Natur und beeindruckende Ausblicke erwarten dich.

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Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    02:23
    5,17 km
    2,2 km/h
    490 m
    120 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die erste Etappe des Kesch-Treks ist ein herrlicher und entspannter Einstieg in die viertägige Tour. Deine Wanderung beginnt an der Busstation Chantsura am Flüelapass. Schon auf den ersten Metern tauchst du in die traumhafte Schweizer Bergwelt ein: Durch ein Meer aus Alpenrosen blickst du ins weite Tal, durch das sich der Bach Aua da Grialetsch schlängelt.Die Alp Grialetsch ist ein bezaubernder Ort für eine kurze Pause auf halber Strecke. An den Berghängen stürzen Wasserfälle herunter und auf den Felsbrocken neben dem Weg lässt es sich herrlich in der Sonne sitzen. Der letzte, etwas steilere Abschnitt bringt dich zur Grialetschhütte hinauf. Mit ihrer steinernen Fassade passt sich deine heutige Unterkunft perfekt an die Umgebung an. Am angrenzenden Bergsee kannst du deine Füße abkühlen, bevor du ein leckeres Essen auf der Terrasse genießt. Den Startpunkt Flüelapass-Chantsura, circa 1,5 Kilometer nach der Passhöhe, erreichst du mit dem Bus von den Bahnhöfen Davos Platz oder Davos Dorf.

  • Schwer
    05:58
    16,7 km
    2,8 km/h
    740 m
    660 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die zweite Etappe startet mit dem Abstieg hinunter zum Dischmabach. Unzählige verzweigte Bäche und kleine Seen säumen den Weg und versorgen die saftig-grünen Wiesen mit Wasser. Vom Tal windet sich der Kesch-Trek über teilweise steile Geröllfelder zum Scalettapass hinauf. Hier ist Trittsicherheit und Aufmerksamkeit gefragt. Oben angekommen erwartet dich ein beeindruckendes Panorama und eine Schutzhütte. Im steten Wechsel von Auf und Ab folgst du dem Wanderweg über Almen und felsige Mondlandschaften. Nach circa zehn Kilometern kommst du zu einer Kreuzung, an der du rechts zu den herrlichen Ravais-ch Seen abbiegen kannst. Der Abstecher zu den zwei Gewässern vor der Kulisse des mächtigen Piz Ducan ist absolut lohnenswert. Der letzte Abschnitt hält nochmal eine kurze Steigung bereit, bevor du dein Etappenziel erreichst: Die 2001 erbaute Keschhütte gilt wegen ihres Energiekonzeptes als Vorzeigeprojekt im Alpenraum und wurde bereits mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Zum Sonnenuntergang kannst du eine einzigartige und farbenfrohe Aussicht auf den Piz Kesch und Piz Ela genießen.

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  • Schwer
    06:47
    14,2 km
    2,1 km/h
    920 m
    960 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die dritte Etappe ist der abenteuerlichste und aussichtsreichste Abschnitt des Kesch-Treks. Ausgeschlafen beginnst du den Wandertag mit einer herrlichen Aussicht auf den Porchabella-Gletscher. Im Zickzack wanderst du zunächst zur Alp digl Chant hinunter. Hier kannst du selbst produzierte Produkte wie Joghurt, Bergkäse und Milch verkosten.

    Nach einer kleinen Stärkung folgst du dem Lauf des Baches Avada Plazbi. Nach circa sieben Kilometer folgt der fordernde Aufstieg zum Fuorcola Pischa. Für den felsigen Bergpfad solltest du Trittsicherheit mitbringen. Je weiter du nach oben wanderst, desto karger wird die Landschaft. Der Pass Fuorcola Pischa liegt auf über 2.800 Meter und stellt den höchsten Punkt des Kesch Treks dar.

    Nach einer verdienten Pause am Pass folgst du dem Wanderweg hinüber zur Es-cha-Hütte, deinem heutigen Ziel. Die urige Hütte erwartet dich mit Schweizer Köstlichkeiten und einer gemütlichen Sonnenterrasse. Den Tag kannst du mit einem traumhaften Ausblick auf die Gipfel der Bernina-Gruppe ausklingen lassen.

  • Schwer
    07:06
    22,1 km
    3,1 km/h
    220 m
    1 420 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am letzten Tag des Kesch-Treks wanderst du von der Es-cha-Hütte zurück ins Tal. Dabei begleiten dich wechselnde Ausblicke auf grüne Almwiesen und schroffe Gipfel. Nach einem stärkenden Frühstück folgst du dem Pfad zum Fuorcla Gualdauna, einem aussichtsreichen Bergsattel. Hier treffen sich mehrere Wanderwege und dein Blick schweift hinunter in das idyllische Tal des Wildbaches Ova d'Es-cha.

    Anschließend geht es parallel zur Passstraße zum Albulapass, der auch bei Radfahrern beliebt ist. Ein absolutes Highlight dieser Etappe ist der See Lai da Palpuogna, der im Schweizer Fernsehen zum „Schönsten Flecken der Schweiz“ gewählt wurde. Am Lärchen gesäumten Ufer kannst du an den Picknick-Plätzen eine Pause einlegen.

    Vom Lai da Palpuogna führt der Kesch-Trek abwechselnd durch ruhige Wälder und über weite Wiesen. Mehrmals querst du dabei die Albula-Bahnlinie, die zum UNESCO Welterbe zählt. Dem Lauf des Flusses Albula folgend, gelangst du nach Bergün, dem Ziel deiner viertägigen Wanderung.
    Von Bergün kannst du weiter nach Filisur laufen oder fahren. Um von dort zurück nach Davos Platz zu gelangen, kannst du entweder eine unvergessliche Fahrt mit dem Nostalgiezug antreten (täglich um 11.06 und 16.06 Uhr) oder die normalen Züge der Rhätischen Bahn nehmen (jeweils stündlich). Die Fahrt ist mit der neuen Gästekarte Premium Card kostenlos: rhb.ch/de/home

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Collection Statistik

  • Touren
    4
  • Distanz
    58,2 km
  • Zeit
    22:15 Std
  • Höhenmeter
    2 370 m3 170 m

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