Ein wiedervereinigtes Gebirge – der Harzer Grenzweg

Wander-Collection von Reiseland Sachsen-Anhalt
4-8 Tage
3-6 Std / Tag
96,0 km
1 790 m
1 650 m

Einst zerteilte hier der antifaschistische Schutzwall den Harz in zwei Teile, heute wanderst du durch die wiedererwachte Natur. In sechs Etappen führt dich der Harzer Grenzweg entlang der einstigen innerdeutschen Grenze quer durch den Harz. Wo früher Stacheldraht, Wachtürme und Suchscheinwerfer ein Durchkommen unmöglich gemacht haben, zeugen heute nur noch die Betonplatten des Patrouillenwegs von dieser Vergangenheit. Auf dem 91 Kilometer langen Harzer Grenzweg – einem Teil des Naturschutzprojekts Grünes Band – findest du neben der ruhigen Natur und den weiten Aussichten noch viele Relikte aus der Deutschen Teilung. Mit dieser Wanderung begibst du dich auf eine Reise in die jüngste deutsche Vergangenheit.

In sechs eindrucksvollen Etappen führt dich der Harzer Grenzweg von einem Grenzturm nahe Hornburg durch das herrliche Mittelgebirge bis in den Süden nach Tettenborn, einem Ortsteil von Bad Sachsa. Idyllische Naturschutzgebiete wie das Eckertal mit seiner Talsperre, aussichtsreiche Klippen und duftende Waldwege prägen den Weg ebenso wie der Drei-Länder-Stein, die Ruine der Ahlburg und das Künstlerprojekt „Ring der Erinnerung” als historischer Ort. Das absolute Highlight: du erklimmst den höchsten Berg des Harzes, den 1.141 Meter hohen Brocken. Vielleicht hast du auch Lust auf eine Fahrt mit der dampfenden Brockenbahn nach Schierke.

Jede Etappe beginnt beziehungsweise endet nahe einer größeren Ortschaft, sodass du am Rande des Harzer Grenzwegs immer eine Unterkunft findest. Da die Harzregion sehr beliebt ist, empfehlen wir dir, deine Unterkünfte rechtzeitig zu reservieren..

Übrigens kommen eifrige Sammler auf dem Grenzweg voll auf ihre Kosten. Entlang der Route triffst du immer wieder auf hölzerne Stempelkästen. Fast alle Stempel zählen zum Erlangen der „Harzer Wandernadel” in Bronze, Silber oder Gold. Einige von ihnen brauchst du, wenn du dir die Themenwandernadel „Harzer Grenzweg” verdienen willst. Am besten besorgst du dir vor deinem Start die passenden Stempelhefte in einem der zahlreichen Touristenbüros im Harz. Die Hefte enthalten dazu noch spannende Informationen über die Standorte der einzelnen Stempelstellen.

Die Harzregion erreichst du ganz bequem mit dem Zug. Ein zentraler Anfahrtspunkt für deinen Start am nördlichen Ende des Grenzwegs ist Goslar. Von hier fährt stündlich ein Regionalzug nach Schladen, dem nächstgelegenen Bahnhof zum Startort. Bad Sachsa, das südliche Ende des Weitwanderwegs, ist ebenfalls gut an das Bahnnetz angeschlossen.

Schnapp dir also deine Wanderschuhe und mach dich auf den Weg, auf den verwunschenen Pfaden des Harzes mehr über die deutsche Geschichte zu erfahren.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    03:36
    13,8 km
    3,8 km/h
    80 m
    120 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die erste Etappe entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze führt dich von einem alten Grenzturm über weite Felder und verschlafene Orte mit hübschen Fachwerkhäusern. Je nachdem, für welchen Startort du dich entscheidest, hast du einen kürzeren oder längeren Wandertag vor dir.Auf dem alten Galgenberg südlich von Hornburg beginnt der Harzer Grenzweg gefühlt irgendwo im Nirgendwo. Um hierher zu gelangen, kannst du entweder im beschaulichen Hornburg übernachten, wo ein Hostel und Pensionen als Unterkunft bereitstehen. Bis zum Grenzweg läufst du von hier ungefähr 3,5 Kilometer. Oder beginnst deine Wanderung am Bahnhof Schladen, der stündlich von Goslar aus angefahren wird. Der Grenzturm auf dem Galgenberg als markanter Startpunkt ist etwa zehn Kilometer vom Bahnhof entfernt.Am alten Grenzturm sammelst du bereits deinen ersten Stempel der Harzer Wandernadel ein. Ein breiter Feldweg mit herrlichem Weitblick zum Brocken bringt dich auf den Kleinen Fallstein. Hier steht eine der typischen Spitzdach-Schutzhütten für dich bereit, wenn du den Ausblick länger genießen möchtest. Dein Weg führt dich weiter durch die kleinen Ortschaften Bühne, Rimbeck und Göddeckenrode mit seiner rustikalen Dorfkirche mit Fachwerkelementen.In Wülperode lockt die Pension „Zur Alten Tischlerei“ mit ihrem angrenzenden Cafégarten und Antikhandel zu einer Pause. Frisch gestärkt spazierst du entlang goldener Getreidefelder und findest – mitten in der Feldlandschaft – einen bedeutungsvollen Betonblock am Wegesrand. Je näher du heranrückst, erkennst du die zahlreichen Details des Kunstobjekts, das einen Ausschnitt der Grenzlinie symbolisiert.Die erste Etappe endet im beschaulichen Wiedelah. Von dort fährt regelmäßig der HarzBus 210, 821 und 822 ins nahegelegene Vienenburg, wo du einige Unterkünfte findest. Alternativ hängst du die rund zwei Kilometer dorthin einfach noch zu Fuß dran.

  • Schwer
    05:34
    20,5 km
    3,7 km/h
    440 m
    50 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Freue dich auf idyllische Auenwälder, eine Burgruine und den sich sanft schlängelnden Flusslauf der Ecker auf der zweiten Etappe des Grenzwegs. Außerdem kannst du dein Stempelheft heute gleich dreimal zücken und am Platz des 11.11.1989 symbolhaft die deutsche Geschichte auf dich einwirken lassen. Mit der zweiten Etappe setzt du dort wieder ein, wo du den Grenzweg am Vortag verlassen hast. Dieser führt dich auf den ersten Kilometern wieder über ausgedehnte Felder. Südlich von Abbenrode tauchst du ins Waldgebiet und damit in das malerische Naturschutzgebiet Oker- und Eckertal ein. Auf Höhe von Stapelburg kannst du ein Stück der innerdeutschen Grenzmauer betrachten und dein Stempelheft mit dem dazugehörigen Sonderstempel schmücken.Du folgst nun dem sanft geschwungenen Flusslauf der Ecker und triffst auf „Jungborn”. Auf dem Gelände befand sich einst eine Kuranstalt, die 1896 vom Buchhändler und Naturheiler Adolf Just erbaut wurde. Einige Infotafeln erzählen dir mehr von der Geschichte. Hier sammelst du einen weiteren Sonderstempel für die Themenwandernadel ein. Rund zweieinhalb Kilometer weiter hast du die Möglichkeit, je einen Abstecher zur Taubenklippe nach links und zur Rabenklippe nach rechts zu machen. An beiden Punkten unweit des Grenzwegs kannst du je einen weiteren Themenstempel ergattern. Die Rabenklippe zählt zudem zu einem der schönsten Aussichtspunkte der Region und du kannst in die gleichnamige Ausflugsgaststätte einkehren. Direkt am Grenzweg gelegen weist ein Holzschild auf die Ruine der Ahlsburg hin, die du über einen kurzen Aufstieg erreichst.Nach etwa 19 Kilometern verlässt du den Grenzweg und wanderst zum Molkenhaus. Die Gaststätte ist leider aktuell geschlossen, aber die Bus-Linie 875 des Wanderbusses verkehrt von April bis November fünfmal am Tag zwischen dem Molkenhaus und Bad Harzburg. So kommst du bequem zu zahlreichen Unterkünften. Bevor du in den Bus steigst, hol dir noch schnell den Stempel mit der Nummer 169, der am Molkenhaus hängt. Alternativ kannst du von hier auch nach Bad Harzburg wandern. Vom Molkenhaus sind es vier Kilometer bis zur Stadtmitte.

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  • Mittelschwer
    03:21
    10,4 km
    3,1 km/h
    680 m
    70 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute liegt buchstäblich ein Brocken vor dir. Die dritte Etappe führt dich auf den höchsten Punkt des Harzes und ganz Norddeutschland. Am besten packst du dir noch eine Extraschicht ein, denn auf dem Brocken ist es meist kalt und windig. Mit rund zehn Kilometern Wegstrecke liegt ein kurzer Tag vor dir.Ab kurz vor 11 Uhr bringt dich der erste Bus wieder von Bad Harzburg zum Molkenhaus oder du wanderst ganz einfach die wenigen Kilometer zum Grenzweg zurück. Die Ecker begleitet dich auch heute noch ein Stück bis sie an der Eckertalsperre in den herrlichen Stausee hineinfließt. An der Staumauer gibt es den ersten Themenstempel des Tages. Du schlenderst am Nordufer des Stausees entlang und wanderst dann auf weichem Waldboden zum Scharfenstein. An der zugehörigen Rangerstation kannst du erneut dein Stempelheft herausholen und einen kleinen Imbiss zu dir nehmen. Kommst du zur rechten Zeit, gibt ein Ranger Auskunft über Wald, Wildnis und Wege des Harzes.Von nun an geht es stetig bergauf zum Brocken. Rund 500 Höhenmeter gilt es über die nächsten vier Kilometer zu meistern. Dabei ist der Anstieg noch nicht einmal die größte Herausforderung. Die breiten Lochbetonplatten, auf denen einst Militärfahrzeuge patroullierten, erfordern erhöhte Aufmerksamkeit, damit du nicht aus Versehen umknickst. Der fantastische Ausblick auf die Eckertalsperre versüßt jedoch den anstrengenden Aufstieg. Am Rastplatz „Eiserner Tisch“ kannst du dich in der Schutzhütte ausruhen, bevor du die letzten Höhenmeter in Angriff nimmst. Wenn du den rotweiß-gestreiften Sendemast erblickst, hast du es fast geschafft.Auf dem 1.141 Meter hohen Brockengipfel kannst du dich zum Rundum-Panorama mit Getränken und Speisen belohnen und dir den Stempel mit der Nummer 9 holen, der Platz im Themenheft findet. Im Brockenhotel stehen Doppel- und Mehrbettzimmer bereit, damit du hier oben einen großartigen Sonnenuntergang erleben kannst. Möchtest du noch ein paar Wanderkilometer dranhängen, findest du südlich vom Brocken in Schierke günstige Unterkünfte und Gaststätten. Dafür solltest du rund anderthalb Stunden einrechnen. Ansonsten kannst du alternativ auch die berühmte Brockenbahn bis hinunter nach Schierke nehmen.

  • Mittelschwer
    03:34
    12,5 km
    3,5 km/h
    90 m
    660 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nach dem herausfordernden Anstieg des Vortags darfst du dich heute auf einen gemütlichen Wandertag bergab freuen. Auf deinem Weg entlang der ehemaligen Grenze vom Brocken nach Braunlage sammelst du dazu drei Themenstempel.Nach einem leckeren Frühstück bei herrlichem Sonnenaufgang genießt du noch einmal den Ausblick vom höchsten Berg im Harz. Hast du in Schierke übernachtet, kannst du entweder über den abenteuerlich felsigen Eckerlochstieg auf den Brocken zurückwandern und dabei einen weiteren Stempel kassieren oder die Brockenbahn bringt dich wieder hinauf.Nun geht es wieder hinab und auf dem ersten Stück immer entlang der Brockenbahn-Schienen. Immer wieder hörst du sie zuerst pfeifen, dann taucht der dunkle Rauch der Dampfeisenbahn zwischen den Nadelbäumen auf. Mit etwas Glück begegnest du auf dem Weg nach unten dem Brocken-Benno. Er läuft fast jeden Tag auf den Gipfel und verteilt als verdienter „Wanderkaiser“ und Sonderbotschafter der Harzer Wandernadel seinen ganz eigenen Sonderstempel.An den hölzernen Schutzhütten „Eckersprung“ und „Dreieickiger Pfahl“ holst du dir zwei Themenstempel. Dann geht es auf dem steilen, mit Betonplatten befestigten Grenzweg immer weiter nach unten. In den ersten Nachkriegsjahren wurde hier „Schierker Feuerstein“ geschmuggelt und der Weg daher auch Schnapsweg genannt. Am Rastplatz am Kaffeehorst, am Fuß des Wurmbergs, kannst du deinen Gelenken eine Pause gönnen und dein Stempelheft weiter befüllen. Hast du noch Energie, kannst du den zweithöchsten Berg des Harzes besteigen, dir in der Gaststätte eine Erfrischung gönnen und dein Heftchen stempeln.Am ehemaligen Grenzpunkt an der B27 endet die vierte Etappe. Von hier wanderst du auf einem Fußweg parallel zur Bundesstraße anderthalb Kilometer nach Braunlage hinein, wo du eine große Auswahl an Unterkünften findest.

  • Mittelschwer
    03:43
    13,5 km
    3,6 km/h
    240 m
    190 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der vorletzten Etappe des Harzer Grenzwegs begleitest du die Flüsse Bremke und Warme Bode und kannst dich im Freiluft-Grenzmuseum über die deutsche Zweiteilung informieren.Herrlich waldreich startet der fünfte Tag entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Du folgst zunächst den Windungen der Bremke, die nach rund zwei Kilometern in die Warme Bode mündet. Der Grenzweg bleibt nun immer dicht an dem sich sanft schlängelnden Flüsschen dran, so dass du zu deiner Rechten das romantische Plätschern hörst und links am Waldrand vorbeispazierst.Nachdem du die Warme Bode überquert hast, läufst du auf Höhe der Ortschaft Sorge eine Spitzkehre und findest dich auf einer Geraden wieder. In der Ferne siehst du schon die Relikte der einstigen Grenzanlage – ein alter Grenzturm, ein Stück Grenzzaun mit Stacheldraht und einige Infotafeln vermitteln dir einen Eindruck, wie dieser Streifen in den Zeiten der deutschen Teilung verteidigt wurde. Folgst du dem Geschichtspfad, kannst du dich weiter informieren und triffst auf eine Grenzsäule und einen Erdbunker. Am Grenzmuseum „Ring der Erinnerung“ gibt es den nächsten Themenstempel.Ohne markante Schlenker führt dich der Kolonnenweg bis zur Kreuzung mit dem Erich-Rüdiger-Weg kurz vor der Benneckensteiner Straße. Hier endet die fünfte Etappe. In Hohegeiß, rund einen Kilometer westlich, findest du verschiedene Unterkünfte.

  • Schwer
    06:53
    25,3 km
    3,7 km/h
    260 m
    570 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Dein Stempelheft kommt dir noch so leer vor? Keine Sorge, das ändert sich heute. Neben geschichtsträchtigen Orten und wunderschönen Ausblicken über die Harzlandschaft liegen auf deiner letzten Grenzweg-Etappe ganze sechs Stempelkästen auf deiner Tour.Der letzte Tag beginnt am Ortsrand von Hohegeiß, wo das Grüne Band seinem Namen alle Ehre macht. Der Grenzweg zieht sich über eine Forststraße durch dichten Mischwald und lässt die Zivilisation hinter sich zurück. An der geräumigen Schutzhütte zum „Drei-Länder-Stein“ kannst du dir den zweiten Sonderstempel für die Themen-Wandernadel holen. Nur einige Schritte weiter findest du den gleichnamigen Stein, der hier 1749 gesetzt wurde. Er markiert an dieser Stelle das Zusammentreffen der Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen. Hoch auf dem Kamm gelegen, auf dem du nun schon eine Weile bewegst, hast du noch einmal einige schöne Ausblicke auf den Brocken ganz in der Ferne. An der Wendeleiche wartet bereits die nächste kleine Schutzhütte mit Stempelmöglichkeit auf dich. Die Eiche war einst die Basis einer Aussichtsplattform, zu der eine Wendeltreppe führte. Heute siehst du nur noch zwei rostige Eisenkonstruktionen, die Teil der Treppe waren. Während der Weg nun langsam an Höhe verliert, sammelst du noch einen Grenzwegstempel an der „Stiefmutter“ ein und nur einige hundert Meter weiter den letzten Sonderstempel „Zwei-Länder-Eiche“. Vor dir öffnet sich der Wald und du wanderst auf den letzten Kilometern, wie du den Grenzweg begonnen hast – über Felder und kleine Dörfer. An der Sachsensteinhütte und am historischen Gipsbrennofen kannst du dein Stempelheft noch je einmal zücken, dann geht es an den idyllischen Kranichteichen vorbei zum Zielort. In Tettenborn, einem Ortsteil südlich von Bad Sachsa, hast du deine Reise entlang des Grünen Bandes und der ehemaligen innerdeutschen Grenze beendet. Von hier läufst du rund 3,6 Kilometer zum Bahnhof Bad Sachsa oder gute vier Kilometer nach Bad Sachsa, wo du zum Beispiel in der Jugendherberge unterkommen kannst.

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Collection Statistik

  • Touren
    6
  • Distanz
    96,0 km
  • Zeit
    26:42 Std
  • Höhenmeter
    1 790 m1 650 m

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