Auf den Spuren historischer Reiserouten – Via Gottardo

Wander-Collection von komoot
17-37 Tage
3-6 Std / Tag
382 km
8 760 m
8 780 m

In 20 Tagen einmal von Nord nach Süd durch die Schweiz, auf den Spuren der legendären Route über den Gotthardpass. Das bedeutet 20 Tage eintauchen in die Geschichte, Kultur und Natur dieses facettenreichen Landes. Von Basel geht es durch alpine Bergwelten bis in das mediterran geprägte Chiasso. Entlang des Weitwanderweges liegen herrliche Seen und felsige Gipfel genauso wie malerische Dörfer mit engen Gassen. Dabei wanderst du vom deutsch- in den italienischsprachigen Teil der Schweiz und kannst den Unterschied der Kulturen auch in den Städten und der Landschaft erkennen.

Auf der Via Gottardo folgst du der historischen Handelsroute, die seit dem 13. Jahrhundert Deutschland mit Italien verbindet. Lange Zeit galt dieser Weg als die bedeutendste Alpenquerung des Landes und der Gotthardpass als ihre Schlüsselstelle. Heute führen Eisenbahn- und Autobahntunnel durch das Massiv, früher mussten Reisende so wie Waren über den 2.100 Meter hohen Pass gebracht werden. Deine Wanderung startet im schönen Basel. Von dort wanderst du über die sanften Hügel des Jura und durch das Schweizer Mittelland bis zum Vierwaldstättersee. Im Reusstal führt dich die Via Gottardo über historische Brücken hoch hinauf zum berühmten Pass. Südlich des Massivs verändern sich Landschaft und Klima: Du kannst den italienischen Einfluss in den idyllischen Dörfern und der mediterranen Vegetation erkennen. Durch das mondäne Lugano geht es weiter zu beeindruckenden Aussichtspunkten am Luganersee. Schließlich erreichst du dein Ziel Chiasso, das direkt an der Grenze zu Italien liegt.

Die zwanzig Etappen enden jeweils in Orten oder Städten mit einer guten Auswahl an Unterkünften. Ein besonderes Highlight ist definitiv die Übernachtung im einzigartigen St. Gotthard Hospiz am Gotthardpass. Auf einigen Abschnitten besteht die Möglichkeit, die Etappe mit Seilbahnen oder Fähren zu verkürzen. Der Startpunkt der Via Gottardo liegt am Bahnhof in Basel und auch der Zielort Chiasso verfügt über einen Bahnhof. Du kannst also ohne Probleme mit öffentlichen Verkehrsmitteln an- und abreisen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    05:41
    19,9 km
    3,5 km/h
    420 m
    370 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Startpunkt deines Wander-Abenteuers auf der Via Gottardo liegt am Bahnhof in Basel. Über das St. Alban Tor geht es ans Ufer des Rheins. Direkt am Wasser spazierst du auf ehemaligen Fischerwegen am Rhein entlang und anschliessend durchquerst du das Naherholungsgebiet Hardwald. Nachdem du den Ort Muttenz mit seinen schönen Gassen hinter dir gelassen hast, steigst du auf den Wartenberg hinauf. Oben kannst du eine tolle Aussicht geniessen und drei Burgruinen erkunden.

    Anschliessend wanderst du durch Wälder und über Wiesen stetig bergauf. Den höchsten Punkt des ersten Tages erreichst du auf der Ruine Schauenburg, deren mächtige Mauern und Türme aus dem 13. Jahrhundert stammen. Circa drei Kilometer nach der Schauenburg kommst du zum Bienenberg, wo sich dir ein grandioser Ausblick auf das Ergolztal bietet. Dein Etappenziel liegt im Ort Liestal, das dich mit einer guten Auswahl an Einkehrmöglichkeiten und Unterkünften empfängt.

  • Schwer
    05:21
    18,6 km
    3,5 km/h
    510 m
    280 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zweite Etappe wird von der historischen Hauensteinstrecke, eine der ältesten Eisenbahnstrecken der Schweiz, geprägt. Entspannt folgst du der Via Gottardo von Liestal Richtung Lausen. Im Ergolz- und Homburgertal findest du eine Vielzahl von imposanten Schlössern und wehrhaften Burgen. So kannst du in Sissach das spätbarocke Schloss Ebenrain mit seinem schönen Garten besuchen.

    Weiterhin folgst du der Bahnlinie und triffst immer wieder auf beeindruckende Viadukte und Eisenbahnbrücken. Wiesen wechseln sich mit kleinen Dörfern ab, die sich für eine Pause eignen. Die letzten Kilometer dieser Etappe steigt der Weg an und bringt dich zu einem weiteren Highlight: Die weitläufige Ruine Homburg liegt auf einer Anhöhe und bietet dir eine weite Sicht auf die umliegenden Jurahöhen. Die Anlage wurde im Jahre 1798 in Brand gesteckt und nicht wieder aufgebaut. Von der Homburg wanderst du durch idyllischen Mischwald nach Läufelfingen hinab, deinem heutigen Ziel.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

  • Mittelschwer
    03:56
    11,9 km
    3,0 km/h
    410 m
    590 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Etappe zählt mit knapp 12 Kilometern zu den kürzeren der Via Gottardo, du kannst den Tag also ganz entspannt angehen. Durch die sanften Hügel des Juragebirges folgst du dem Weg durch ruhige Wälder und über weite Wiesen. Bevor du nach Trimbach kommst, hast du die Möglichkeit auf die aussichtsreiche Geissflue hinaufzuwandern. Der Aufstieg auf den Gipfel lohnt sich, denn du wirst mit einem herrlichen Panorama belohnt.

    Nach einer kurzen Pause am Gipfelkreuz der Geissflue geht es weiter nach Trimbach. Du durchquerst den Ort und gelangst an das Ufer der Aare. Dem schimmernden Fluss folgend, erreichst du das schöne Olten. In einem der Restaurants in der historischen Altstadt kannst du den Tag ausklingen lassen.

  • Mittelschwer
    04:08
    14,5 km
    3,5 km/h
    360 m
    310 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Olten folgst du dem Lauf der Aare Richtung Süden und erreichst schon bald den schattigen Bornwald. Von den Hängen des Berges Born kannst du eine tolle Aussicht auf Aarburg geniessen. Besonders schön ist der Anblick der hoch über der Stadt thronenden Kirche. Dahinter liegt die mächtige Festung, die ebenfalls einen Besuch lohnt.

    Nach Aarburg verläuft die Via Gottardo durch eine hügelige, bewaldete Landschaft, die durch schöne Aussichtspunkte beeindruckt. Nach neun Kilometer stösst du auf den Blegibach und folgst seinem Lauf durch die Natur. Anschliessend wanderst du ein kurzes Stück auf der Hauptstrasse, die dich über die Autobahn führt. Auf Waldwegen und Nebenstrassen bringt dich die Route nach Zofingen, deinem Etappenziel. Das Städtchen ist für seine intakte Altstadt und die historischen Grabengärten bekannt.

  • Schwer
    07:21
    26,5 km
    3,6 km/h
    470 m
    420 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Am fünften Tag verlässt du Zofingen Richtung Süden und wanderst durch Gegenden, die ganz typisch für das Mittelland sind. Du bewegst dich an der Schnittstelle von Wald, Kulturlandschaft und kleinen Dörfern. Die Route führt bergauf und bergab und bringt dich immer wieder zu schönen Aussichtspunkten. Auf halber Strecke kannst du in Dagmersellen eine Pause einlegen und dich in einem der Restaurants stärken.

    Nach einer verdienten Pause beginnst du mit dem Aufstieg auf den bewaldeten Bergrücken südlich von Dagmersellen. Im Zickzack schlängelt sich der Weg zum idyllischen Mauensee, in dem eine kleine Insel inklusive Schloss liegt. Am Schilf-bestandenen Ufer kannst du dich ausruhen und die Füsse im Wasser abkühlen. Vom Mauensee ist es nur mehr ein kurzes Stück bis nach Sursee, deinem heutigen Etappenziel.

  • Schwer
    07:23
    28,1 km
    3,8 km/h
    210 m
    270 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der erste Abschnitt der sechsten Etappe wird vom Sempachersee geprägt. Du kommst am Strandbad vorbei und wanderst dann etwas erhöht am Ostufer des Sees entlang. In dem kleinen Ort Kirchbühl steht die Kirche Sankt Martin, eine der ältesten Kirchen des Kantons Luzern. Die zahlreichen Restaurants und Cafés im nahegelegenen Ort Sempach eignen sich perfekt für eine Einkehr.

    Vom Südufer des Sempachersees führt dich die Via Gottardo durch abwechslungsreiches Luzerner Vorderland. Über Rothenburg gelangst du an das Ufer der Reuss und folgst anschliessend dem Dammweg. Der Fluss bringt dich ins bezaubernde Luzern mit seinen einzigartigen Sehenswürdigkeiten. Von der historischen Kapellbrücke, die die Reuss überspannt, kannst du beeindruckende Ausblicke auf die Häuserzeilen geniessen.

  • Schwer
    13:00
    51,7 km
    4,0 km/h
    70 m
    40 m
    Fähre
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Die siebte ist die entspannteste der 20 Etappen der Via Gottardo: Von Luzern geht es mit dem Schiff über den herrlichen Vierwaldstättersee nach Flüelen. Einfach zurücklehnen und die beeindruckende Aussicht auf das Wasser und die umliegende Bergwelt geniessen. Das Dampfschiff bringt dich nach Flüelen am südlichen Ende des Sees. Im Anschluss wanderst du von der Anlegestelle drei Kilometer nach Altdorf. Der Ort mit seinen prächtigen Herrenhäusern wird von mächtigen Gipfeln wie dem Rophaien umgeben.

    Wenn du die traumhafte Landschaft am Vierwaldstättersee doch lieber erwandern möchtest, besteht die Möglichkeit bereits in Brunnen oder Sisikon an Land zu gehen. Von Brunnen bis nach Flüelen sind es gut 14 Kilometer und von Sisikon knapp sieben Kilometer. Auf dem Weg wirst du mit beeindruckenden Ausblicken belohnt. Mehr Infos zu den Schiffsverbindungen am Vierwaldstättersee findest du unter: lakelucerne.ch/fahrplan-preise/fahrplan

  • Schwer
    07:31
    26,8 km
    3,6 km/h
    650 m
    200 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am achten Tag verlässt du Altdorf und wanderst durch das von mächtigen Bergen begrenzte Reusstal. Der Wechsel von mittelalterlichen Türmen, kunstvollen Kirchen und der Bahnlinie machen diese Etappe zu einer spannenden Zeitreise. So lohnt in Attinghausen ein Abstecher zur Burgruine. Vom Rauschen des Wassers begleitet, folgst du der Reuss flussaufwärts. Dabei wird ihr Lauf immer schmäler.

    Bei Erstfeld wechselst du die Uferseite und ab hier beginnt die Via Gottardo steiler zu werden. Der Weg verläuft an der berühmten Gotthardstrasse und schlängelt sich den Berg hinauf. Steinerne Brücken und Viadukte überspannen das Bett der Reuss und geben einen beeindruckenden Anblick ab. Der kleine Ort Wassen ist dein Etappenziel. Hier findest du eine kleine Auswahl an Unterkünften und Restaurants.

  • Mittelschwer
    03:15
    10,1 km
    3,1 km/h
    590 m
    60 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Etappe ist mit gut zehn Kilometern eine der kürzeren der Via Gottardo. So hast du genug Zeit, dich an der herrlichen Landschaft zu erfreuen. Auch heute begleitet dich das klare Gebirgswasser der Reuss, das sich perfekt für ein Fussbad eignet. Nachdem du den Ort Göschenen hinter dir gelassen hast, gelangst du zu einer besonderen Brücke: Die geschichtsträchtige Häderlisbrücke verbindet hier die beiden Ufer und ermöglicht dir eine tolle Aussicht auf den reißenden Fluss.

    Auch die steinernen Bögen der Teufelsbrücke sind ein tolles Fotomotiv und bringen dich trockenen Fusses deinem heutigen Ziel näher. Zwischen der Reuss und der Gotthardstrasse wanderst du bis Andermatt, das im Winter ein beliebter Skiort ist und dir deshalb eine grosse Anzahl an Übernachtungsmöglichkeiten bietet.

  • Schwer
    05:12
    16,9 km
    3,3 km/h
    820 m
    170 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von Andermatt führt die Route nach Hospental, einem typischen Dorf am Pass mit Ferienhäusern, Restaurants und einer sehenswerten Burganlage. Wie die Gotthardstrasse selbst, windet sich der Wanderweg den Berg hinauf. Dabei gehst du ein Teilstück auf der alten Postkutschenstrasse und dem historischen Saumweg mit seiner glatten Pflasterung.

    Beeindruckend ist der Anblick des Lago de Lucendro und seiner riesigen Staumauer. Hier kannst du kurz innehalten und die Landschaft auf dich wirken lassen. Kurz danach erreichst du den weltbekannten Gotthardpass: In den kleinen und größeren Seen wie dem Lago della Piazza spiegeln sich die felsigen Gipfel der Umgebung wider. Nicht nur Wanderer, sondern auch Rad- und Autofahrer geniessen die besondere Atmosphäre dieses Ortes. Die Nacht kannst du im komfortablen St. Gotthard Hospiz verbringen, in dem bereits Goethe nächtigte.

  • Mittelschwer
    02:33
    7,13 km
    2,8 km/h
    10 m
    940 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einer entspannten Nacht auf über 2.000 Meter Höhe geht es auf der elften Etappe vom Sankt Gotthard Hospiz an der Totenkapelle vorbei den Berg hinunter. Eine wirklich einzigartige Aussicht kannst du wenige hundert Meter unterhalb des Passes geniessen: Die weltberühmte Tremolastrasse schlängelt sich in 24 Kehren am Hang entlang und überwindet dabei 340 Höhenmeter. Sie gilt als Highlight unter Renn- und Motorradfahrern.

    Teils auf einem eigenen Wanderweg, teils auf der Tremola selber wanderst du nach Chiassin, wo neue und alte Gotthardstrasse aufeinandertreffen. Dein Etappenziel ist das Dorf Airolo, das am südlichen Ende des Gotthardtunnels liegt. Im Zentrum von Airolo kannst du die Kirche Santi Nazario e Celso mit ihrem markanten Glockenturm besuchen.

  • Mittelschwer
    03:54
    13,7 km
    3,5 km/h
    220 m
    410 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von Airolo wanderst du auf eine bewaldete Bergkuppe, auf der sich der Torre dei Pagani befindet. Die Aussicht zurück auf den Ort und das grüne Tal ist herrlich. Vom Turm, der einst Teil einer mittelalterlichen Burg war, geht es bergab zum Ufer des Ticino. Du folgst dem Lauf des Flusses durch die schöne Landschaft und blickst immer wieder auf die gewundene Gotthardstrasse.

    Über Ambri und den dortigen Flugplatz gelangst du nach Rodi, deinem heutigen Ziel. Unterkünfte kannst du auch im Nachbarort Fiesso finden. Von Rodi kannst du mit der Seilbahn direkt zu dem traumhaften Lago Tremorgio hinauffahren, der blau-schimmernd in einem Kessel auf über 1.800 Meter liegt.

  • Mittelschwer
    03:43
    13,4 km
    3,6 km/h
    120 m
    450 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Etappe wird vom Element Wasser geprägt, denn direkt am Ortsausgang von Rodi liegt die faszinierende Piottino-Schlucht. Über Brücken und Treppen wanderst du zwischen den steilen Felswänden oberhalb des glasklaren Flusses Ticino. Die Schlucht ist einer der wichtigsten Durchgänge der Via Gottardo und ein echtes Erlebnis.

    Im Anschluss verläuft der Weg durch herrlichen Wald, der immer wieder Ausblicke auf die Eisenbahn freigibt. Nach sechs Kilometern kommst du zum kleinen Ort Faido, in dem du eine Pause einlegen kannst. In Faido kannst du den Piumogna Wasserfall bestaunen, der über mehrere Felsplateaus in die Tiefe stürzt. Weiterhin folgst du dem Lauf des Ticinos bis nach Lavorgo. Da das Angebot an Unterkünften in Lavorgo beschränkt ist, empfehlen wir dir deine Übernachtung im Voraus zu buchen.

  • Schwer
    06:47
    20,5 km
    3,0 km/h
    620 m
    940 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 14 startet mit einem kurzen Aufstieg südlich von Lavorgo. Durch tiefgrünen Wald wanderst du zum urigen Dorf Chironico, in der die schöne Chiesa di San Maurizio steht. Hoch über dem Flussbett des Ticinos geht es aussichtsreich weiter Richtung Süden. Immer wieder kommst du zu idyllisch gelegenen Siedlungen und Alp-Wiesen.

    Ein besonderes Highlight ist das Dörfchen Fàidal: Am Hang über dem Valle Levantina gruppiert sich eine Ansammlung an Schiefer-gedeckten Steinhäuschen, dazwischen stehen Holzbänke für eine Rast bereit. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Von Fàidal schlängelt sich die Via Gottardo nach Personico hinunter und führt dich nach Biasca. Bevor du deine Unterkunft beziehst, lohnt ein Besuch der kunstvollen Chiesa di San Carlo Borromeo. Über eine Treppe an der Kirche gelangst du zu einem herrlichen Aussichtspunkt.

  • Schwer
    06:32
    25,7 km
    3,9 km/h
    40 m
    100 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ausgeschlafen durchquerst du das Zentrum von Biasca und kehrst an das Ufer des Ticino zurück. Der Weg führt dich durch das eindrückliche Rivieratal, einmal diesseits, einmal jenseits des Flusses. Entlang der Strecke liegen kleine Orte und Dörfer, in denen du eine Pause einlegen oder dich stärken kannst. Ohne größere Höhenunterschiede wanderst du entspannt am Wasser entlang.

    Bei Lodrino kannst du nahe der Kirche einen Wasserfall in die Tiefe stürzen sehen und kommst im Anschluss am Flugplatz Lodrino vorbei. Die Via Gottardo bringt dich auf dem Flussdamm durch grüne Auen nach Bellinzona. Das italienisch anmutende Zentrum mit der herrschaftlichen Burg Castelgrande lädt zu einer Entdeckungstour ein und bietet viele Restaurants und Cafés für eine abschliessende Einkehr.

  • Schwer
    08:29
    23,2 km
    2,7 km/h
    1 220 m
    990 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Im schönen Bellinzona kannst du den Tag mit einer Besichtigung des mächtigen Castello di Montebello beginnen. Der erste Teil dieser Etappe verläuft erstmal entspannt, denn du spazierst am Ufer des Ticino bis nach Giubiasco. Der Weg führt an der Kirche und dem dortigen Skulpturenpark vorbei zum östlichen Rand des Ortsteiles. Hier kannst du zu den einzigartigen Türmen der Fortini della Fame hinaufsteigen, die im 19. Jahrhundert zur Verteidigung dienten.

    Im Anschluss beginnt ein herrlich naturbelassener Abschnitt durch dichtes Waldgebiet. Stetig bergauf wanderst du auf alten Saumpfaden und geschichtsträchtigen Wegen. Den höchsten Punkt dieser Etappe kennzeichnet die idyllische Alpe del Tiglio. Der Blick reicht über die Magadinoebene bis zum schimmernden Lago Maggiore. Durch die bergige Landschaft geht es abwechselnd auf und ab bis nach Tesserete, deinem Etappenziel.

  • Schwer
    03:34
    12,2 km
    3,4 km/h
    220 m
    460 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Von Tesserete geht es Richtung Süden. Außerhalb des Ortes wanderst du an der Flanke des Sasso Scuro durch einen idyllischen Wald und gelangst bald zum mittelalterlichen Torre die Redde. Bei dem steinernen Turm befindet sich auch eine Picknick-Stelle und wenige Schritte entfernt kannst du die kleine Kirche San Clemente besichtigen.

    Nach dem Torre die Redde beginnt der Aufstieg zum Gipfel des San Bernardo. Auf dem 707 Meter hohen Berg befindet sich eine Einsiedelei und du kannst dich auf ein traumhaftes Panorama freuen. Dein Blick schweift über Weinhänge zum dunkelblauen Luganersee. Vom Colle San Bernardo ausgehend, verläuft die Route zuerst durch Wald den Hang hinab und führt dich anschließend durch die Gassen der Orte Comano und Porza. Je näher du deinem heutigen Ziel Lugano kommst, desto höher und prunkvoller werden die Gebäude.

    Den letzten Abschnitt dieser Etappe spazierst du an der gepflegten Uferpromenade entlang und kannst den Tag mit einer herrlichen Aussicht auf das schimmernde Wasser des Luganersees ausklingen lassen.

  • Mittelschwer
    04:53
    12,6 km
    2,6 km/h
    760 m
    700 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Wechselnde Aussichten auf den herrlichen Luganersee prägen diese Etappe. Von der Gemeinde Paradiso, die im Süden an Lugano grenzt, wanderst du auf den Monte San Salvatore. Die Steigung des Weges ist teilweise anspruchsvoll, aber das Panorama vom bekanntesten Aussichtspunkt am Luganersee entschädigt dafür. Alternativ kannst du auch mit der Standseilbahn hinauffahren.

    Durch ruhigen Mischwald schlängelt sich die Via Gottardo auf der anderen Seite des felsigen Berges wieder hinunter ans Ufer des Sees. Vorbei an traditionellen Tessiner Dörfern gelangst du zum sehenswerten Santuario della Madonna. Über die Alpe Vicania und das dortige Restaurant steigst du zum Ort Morcote hinab. Der idyllische Ort beeindruckt durch seine bunten Häuser und engen Gassen, die sich am Seeufer an den Hang schmiegen.

  • Mittelschwer
    04:42
    14,5 km
    3,1 km/h
    540 m
    480 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Die vorletzte Etappe startet mit einer gemütlichen Überfahrt von Morcote nach Brusino. Von der Fähre kannst du eine neue Perspektive auf die malerischen Orte am Ufer genießen. Es folgt ein knackiger Aufstieg nach Serpiano, den du bei Bedarf mit der Seilbahn abkürzen kannst. Von Serpiano wanderst du durch einen tiefen Wald weiter bergauf und kannst dich immer wieder an beeindruckenden Aussichtspunkten erfreuen.

    Bevor du das verträumte Dorf Meride erreichst, kommst du zur Terrazza della Val Mara. Von dieser Plattform kannst du einen Blick in die felsige Schlucht inklusive Wasserfall werfen. In eine längst vergangene Zeit versetzt dich die Ausgrabungsstätte Tremona-Castello: Hier wurden Mauern eines alten Bergdorfes und Funde aus der Neusteinzeit freigelegt. Durch Wälder und an Weinhängen vorbei führt dich die Via Gottardo nach Mendrisio. Die Stadt besitzt viel südländisches Flair und ist für ihre prunkvollen historischen Gebäude berühmt.

  • Mittelschwer
    04:30
    14,1 km
    3,1 km/h
    510 m
    620 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der letzten Etappe der Via Gottardo kannst du dich auf italienisches Flair und abwechslungsreiche Landschaften freuen. Über die grünen Weinhänge ausserhalb von Mendrisio wanderst du durch herrliche Natur und kleine Dörfer. Ein besonderes Highlight stellt der Geopark Parco delle Gole della Breggia dar: In den Felsformationen in der Schlucht wurden Fossilien aus dem Jura und Tertiär gefunden.

    Von der Schlucht geht es im Zickzack nach Morbio Superiore, dessen Piazza sich perfekt für eine Pause eignet. Im Anschluss steigst du zur Chiesa di San Martino di Tours hinauf. Die Kirche selbst ist sehr einfach gehalten, herausragend ist jedoch der Ausblick von der Bergkuppe. Der Weg verläuft danach durch das malerische Dorf Sagno hinunter zu den lebendigen Straßen von Chiasso. Die schöne Stadt liegt direkt an der Grenze zu Italien und markiert das Ziel der Via Gottardo.

    Nach einer entspannten Entdeckungstour durch Chiasso kannst du am Bahnhof die Heimreise antreten und die letzten 20 Tage Revue passieren lassen.

Dir gefällt diese Collection?

Collection Statistik

  • Touren
    20
  • Distanz
    382 km
  • Zeit
    112:25 Std
  • Höhenmeter
    8 760 m8 780 m

Dir gefällt vielleicht auch