Panoramatraum Albsteig (HW1) – in 16 Etappen über die Schwäbische Alb

Wander-Collection von Schwäbische Alb
16-35 Tage
3-6 Std / Tag
365 km
8 940 m
8 630 m

Märchenhafte Schlösser, atemberaubende Ausblicke von Felskanzeln, verwunschene Tropfsteinhöhlen und lichtdurchflutete Buchenwälder – auf dem insgesamt 358 Kilometer langen Albsteig erwartet dich alles, was die Schwäbische Alb ausmacht. Mit einer über 100-jährigen Tradition ist der Fernwanderweg der älteste auf der Schwäbischen Alb. Zahllose Auf- und Abstiege bringen dich immer wieder hoch zur Albhochfläche bis auf 1.000 Meter Höhe und hinunter in malerische Täler. Mit dem Albsteig bewegst du dich meist entlang an der nördlichen Abbruchkante und durchwanderst die Schwäbische Alb einmal der Länge nach.

Der Albsteig ist der älteste Hauptwanderweg (HW1) des Schwäbischen Albvereins und führt dich einmal der Länge nach von Nordost nach Südwest. Der Weg startet im beschaulichen Donauwörth und zeigt dir in 16 Etappen die Schönheit des Albtraufs. Immer wieder begegnen dir Burgruinen und öffnen sich herrliche Panoramen – mit etwas Glück bis zum Schwarzwald im Westen und bis zu den Alpen im Süden. Als besondere Highlights führt dich der Weg direkt zur Burg Harburg – einer der größten Stauferburgen nördlich der Alpen, zum prächtigen Schloss Lichtenstein und zum romantisch rauschenden Uracher Wasserfall. Außerdem locken atemberaubende Aussichtspunkte wie der Breitenstein, der Dreifürstenstein oder der Lemberg, der den höchsten Punkt der Alb markiert. In Tuttlingen, dem Endpunkt des Albsteigs, erwartet dich zum Abschluss der romantische Stadtkern und die Donaupromenade.

Den Startort Donauwörth erreichst du bequem mit der Bahn. Und genauso einfach reist du auch vom Ende des Albsteigs in Tuttlingen wieder ab. Welche weiteren Orte entlang des Albsteigs über eine Bahnanbindung verfügen, erfährst du in unseren Tourenbeschreibungen. Ab April 2020 kannst du sogar kostenfrei regionale Busse und Bahnen nutzen, um zu den Etappen zu kommen. Alles, was du dafür brauchst, ist die AlbCard, die du ab der ersten Übernachtung in einem der AlbCard-Betriebe als kostenlose Zusatzleistung bekommst. Außerdem ermöglicht dir die AlbCard den freien Eintritt in viele Attraktionen entlang oder in unmittelbarer Nähe des Weges, wie zum Beispiel die Nebelhöhle. Mehr Infos findest du unter albcard.de

Da der Weg viele Dörfer kreuzt, hast du auch immer wieder Gelegenheiten zur Einkehr in ein gemütliches Gasthaus. Regionale Gerichte der Alb sind weit über ihre Grenzen hinaus bekannt, etwa die Alb-Linsen mit Spätzle oder die schwäbischen Maultaschen. Möchtest du dich selbst verpflegen, findest du entlang des Albsteigs zahlreiche Rastplätze. Die meisten von ihnen sind mit einer Grillstelle ausgestattet. Hast du also Zeit und Lust, pack dir ruhig ein wenig Grillgut ein. Das macht deine Wanderung absolut besonders.

Einen Einblick, was dich auf dem Qualitätswanderweg Albsteig erwartet, bekommst du hier:

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    04:51
    17,8 km
    3,7 km/h
    280 m
    200 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Deine erste Etappe auf dem Albsteig führt dich auf befestigten Wegen entlang des Flusses Wörnitz, auf die ersten Aussichtspunkte und tief in den Wald hinein. Zwischen grünen Wiesen und weiten Feldern kannst du im weiteren Verlauf in der Ferne schon die Harburg erspähen.Los geht dein Abenteuer am Bahnhof Donauwörth. Nachdem du die Altstadt des beschaulichen Städtchens hinter dir gelassen hast, führt dich der Weg nach Felsheim und Wörnitzstein, wo du die Wörnitz überquerst. Wenn du magst, kannst du einen kurzen Abstecher zum Kalvarienberg machen, auf dem die hübsche Kapelle thront. Die ersten Anstiege erwarten dich beim Eintauchen in die Wälder. Nachdem du diese wieder verlassen hast, wirst du mit einem herrlichen Blick auf die imposante Harburg belohnt. Hier, im gleichnamigen Ort, endet dein erster Tag auf dem Albsteig, wo du eine gute Auswahl an Unterkünften und Gaststätten vorfindest.

  • Mittelschwer
    03:19
    12,4 km
    3,7 km/h
    150 m
    160 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute erwartet dich eine recht kurze Etappe, die dir ausreichend Zeit lässt, die herrliche Harburg zu erkunden. Danach geht es über Waldwege und schmale Pfade ins idyllische Naturschutzgebiet. Bevor du Harburg hinter dir lässt, empfehlen wir dir, eine der ältesten und besterhaltenen Burganlagen Süddeutschlands zu erkunden – die Harburg. Das kannst du zum Beispiel im Rahmen einer Führung tun. Wieder auf dem Albsteig angelangt, folgst du einem romantischen Wiesenweg, der dich hinauf zum Bockberg mit einer fabelhaften Aussicht bringt. Von dort schlängelt sich der Weg über die Waldschenke Eisbrunn durch dichtes Waldgebiet bis nach Mönchsdeggingen, deinem Etappenziel.

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  • Schwer
    07:52
    28,1 km
    3,6 km/h
    570 m
    540 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach der erfrischend kurzen Etappe des Vortages kommt nun die erste Herausforderung auf dich zu. Auf knapp 27 Kilometern Wegstrecke durchquerst du belaubte Wälder und ein Wildgehege. Aber auch herrliche Ausblicke kommen nicht zu kurz und du gelangst zur ersten Burgruine.Über einen Wiesenweg verlässt du Mönchsdeggingen, der bald in einen Forstweg übergeht und zum Waldrand führt. Nun folgst du einem Bachlauf bis zur ehemaligen Klosterkirche Christgarten. Von hier steigst du hoch zum Wildgehege. Mit etwas Glück kannst du hier Wildschweine und Rehe beobachten. Du passierst das zurückgezogene Örtchen Schweindorf, wo zwei Gaststätten zur Einkehr winken. Ab hier geht es waldreich weiter bis du hoch über Bopfingen schon den Schlossberg mit der hochmittelalterlichen Burgruine Flochberg erspähst. Die Burg liegt etwas abseits vom Weg und wir haben dir den Abstecher zur Ruine (hin- und zurück 1,5 Kilometer) mit eingeplant.Nach einem langen Wandertag kehrst du in Bopfingen am Fuße des Ipfs in eine der zahlreichen Unterkünfte ein.

  • Schwer
    07:42
    27,5 km
    3,6 km/h
    540 m
    530 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der vierten Etappe erwarten dich zwei hydrologische Highlights – die Egerquelle und der Kocherursprung. Schloss Kapfenburg und die Ruine der Kocherburg sorgen dagegen für mittelalterliches Flair. Auch heute hast du wieder einiges an Wegstrecke vor dir.Dein Wandertag startet bereits mit einem kleinen Anstieg aus Bopfingen heraus, danach steigst du nach Aufhausen hinab, das von der Eger durchflossen wird. Am Egerursprung vorbei geht es nun stetig, aber gemäßigt bergauf. Du spazierst auf dem Bergrücken durch romantisches Waldgebiet bis nach Hülen, einem Stadtteil von Lauchheim. Hier lohnt sich der Besuch des Schlosses Kapfenburg mit nahegelegenen Gastwirtschaften.Schmale Wege bringen dich hoch zum Wöllenstein, wo du dich im Gipfelbuch verewigen kannst. Kurz vor deinem Etappenziel in Unterkochen kannst du die Relikte der Kocherburg erforschen, die verwunschen im Waldgebiet liegt.

  • Schwer
    07:13
    24,4 km
    3,4 km/h
    660 m
    680 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Aussichtspunkte am laufenden Band, geheimnisvolle Höhlen und eine weitere Burgruine machen die fünfte Etappe zu einem besonderen Erlebnis. Nachdem du Unterkochen verlassen hast, säumen mächtige Eichen, Buchen und Tannen deinen Weg auf dem Albsteig. Auf der ersten Anhöhe kannst du auf den Aussichtsturm Aalbäumle kraxeln und die Rundum-Aussicht auf dich wirken lassen. Eine Hütte mit Biergarten verlockt zu einer kurzen Pause. Wie durch einen grünen Tunnel spazierst du weiter bis zum Aussichtspunkt am Sedelfelsen, wo die „Große Scheuer“, ein Höhlensystem, geradezu zu einer Entdeckungstour auffordert. Kurz vor Heubach stehst du mitten in der Ruine der Burg Rosenstein, einer ehemaligen Höhenburg auf etwa 700 Meter Höhe. Von hier geht es direkt hinab zum Etappenziel.

  • Schwer
    08:03
    27,3 km
    3,4 km/h
    790 m
    570 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Eine anspruchsvolle Strecke mit vielen Kilometern, aber auch gespickt mit großartigen Aussichtspunkten vom Scheuelberg und dem Albtrauf sowie einem eindrucksvollen Schloss wartet heute auf dich. Du startest die sechste Etappe am Marktplatz von Heubach und folgst bald einem Wanderweg, der dich hoch zum Scheuelberg und zum Aussichtspunkt „Hoher Fels“ bringt. Von hier geht es über einen hübschen Naturpfad nach oben zum Falkenberg und am Waldrand entlang nach Weißenstein mit seinem efeuumrankten Schloss. Du kletterst erneut einige Höhenmeter nach oben zum Messelstein, einer Felsklippe, von der du bei guter Sicht bis in den Schwarzwald blicken kannst. Hast du dich sattgesehen, wanderst du weiter zu deinem Etappenziel Kuchalb. Da der Kuchalber Hof die einzige Unterkunftsmöglichkeit ist, solltest du vorab nach einem Zimmer fragen.

  • Schwer
    07:52
    25,1 km
    3,2 km/h
    920 m
    810 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Schönste Ausblicke über die Schwäbische Alb prägen auch die siebte Etappe des Albsteigs entlang grüner Wiesenwege, Felsklippen und durch malerische Täler. Heute warten wieder einige anspruchsvolle Steigungen auf dich.Du verlässt das ruhige Kuchalb über die schmalen Wiesenweg der Maierhalde. Von diesem Aussichtspunkt kannst du einen der schönsten Ausblicke auf die Kaiserberge genießen. Nur wenig später bist du schon am Hohenstein angelangt. In der Ferne siehst du einen Teil des Albtraufs mit dem Wasserberg und dem markanten Fuchseck. Über einen wurzeligen Pfad steigst du nach Gingen an der Fils ab – der sogenannten „Perle des Filstals“. Immer wieder die Kaiserberge und den Albtrauf im Blick, passierst du das Naturschutzgebiet Haarberg-Wasserberg und beendest deine Tagesetappe am Boßlerhaus. Auch hier lohnt es sich, in der gemütlichen Hütte einen Platz zu reservieren. Da das Boßlerhaus nur am Wochenende geöffnet hat, bietet sich als Alternative das Hotel Deutsches Haus an (nur circa ein Kilometer vom Weg entfernt).

  • Schwer
    06:43
    23,8 km
    3,5 km/h
    460 m
    500 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Abwechslungsreich geht es auf der achten Etappe des Albsteigs weiter. Du wanderst hauptsächlich am Albtrauf entlang und entdeckst neben tollen Aussichtspunkten die eine oder andere spannende Ruine. Trittsicherheit ist auf den teils steilen Pfaden erforderlich.Nachdem du ein kleines Waldstück durchquert hast, schlenderst du auf etlichen Kilometern immer am Waldesrand entlang bis du auf die Ruine Reußenstein triffst. Über naturbelassene Pfade geht es weiter über Felder und Wiesen. An der Ziegelhütte mit seinen hübschen Holzschnitzereien kannst du Kaffee und Kuchen genießen, bevor du den anspruchsvollen Traufweg hoch zum Sattelbogen meisterst. Offizielles Etappenziel ist die Burg Teck, wo du im Wanderheim übernachten kannst. Alternativ bietet es sich an, nach Owen hinabzusteigen. Hier stehen Ferienwohnungen zur Verfügung.

  • Schwer
    06:53
    23,3 km
    3,4 km/h
    510 m
    750 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Schöne Pfade durch Wald und über Wiesen mit nur einem einzigen Aufstieg warten heute auf dich. Die neunte Etappe auf dem Albsteig bietet dir zudem die Möglichkeit, die wuchtige Burg Hohenneuffen mit einer atemberaubenden Aussicht zu besuchen. Je nachdem, wie weit du gestern gegangen bist, beginnst du deinen Tag ganz königlich auf der Burg Teck oder an ihrem Fuße im beschaulichen Owen. Ein einziger, aber ordentlicher Anstieg bringt dich auf den höchsten Punkt deiner Tagesetappe. Auf 744 Meter Höhe hast du vom Friedrichfels einen fantastischen Blick auf das Lenninger Tal. Am Naturdenkmal Neuffener Parkplatzfelsen kannst du nicht nur Kletterer beobachten, sondern auch zur mächtigen Burg Hohenneuffen abbiegen. Für den Umweg kommen etwa 1,8 Kilometer zusammen. Einen wunderbaren Abschluss bildet der Aussichtspunkt Buckleter Kapf mit seinen sehenswerten Felsformationen „Höllenlöcher“, bevor du nach Bad Urach, deinem Etappenziel, absteigst.

  • Schwer
    07:43
    26,2 km
    3,4 km/h
    770 m
    500 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Moosbewachsene Felsen und Wasser, das sich aus 37 Metern über eine Tuffkante stürzt – der Uracher Wasserfall ist nur eins der abwechslungsreichen Highlights, das dich auf der zehnten Etappe von Bad Urach nach Honau erwartet.Dein Wandertag startet mit einem langen, steilen Anstieg zu einem märchenhaften Ort, dem Uracher Wasserfall. In der kleinen Schutzhütte und am Kiosk kannst du die sanft über den Hang fließenden Wasserschleier ausgiebig bestaunen. Der Albsteig führt dich weiter nach oben zum Aussichtsturm und Ehrenmal „Hohe Warte“. Bist du die 125 Stufen auf den Turm geklettert, bietet sich dir ein wunderschönes Panorama über Berge, Felder und Wälder der Schwäbischen Alb.Durch Buchenwälder und saftige Wiesenwege gelangst du zur Ruine Greifenstein, wo du auf Holzbänken sitzend die umliegende Landschaft genießen kannst. Der Ausblick wird nur noch vom Rötelstein übertroffen. Von hier aus siehst du Schloss Lichtenstein auf einem Bergrücken thronen. Honau, dein Tagesziel, ist nun nicht mehr weit weg. In Honau findest du zum Bespiel den „Forellenhof Rössle”, der sich perfekt als Unterkunft anbietet.

  • Schwer
    06:20
    21,5 km
    3,4 km/h
    590 m
    550 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die elfte Etappe ist mit Abstand die märchenhafteste des Albsteigs. Heute führt er dich zum romantischen Schloss Lichtenstein, durch urige Wälder und zu einer richtigen Räuberhöhle.Von Weitem hast du es bereits gestern schon gesehen: Prunkvoll und wie aus dem Bilderbuch erhebt sich Schloss Lichtenstein an einem Hang. Das Schloss kann von März bis Dezember besichtigt werden. Du kannst entweder den Schlosshof auf eigene Faust erkunden oder eine Führung für das Schloss buchen. Ein Anblick, der dich erst einmal für ein paar Momente gefangen nimmt. Über mehrere Hügelketten schlängelt sich der Weg nach oben bis auf den aussichtsreichen Gießstein auf fast 800 Meter Höhe. Nun steigst du wieder ab zur Nebelhöhle, die mit ihrer Lichtershow für Räuber-Atmosphäre sorgt. Weiter geht es entlang des Waldrandes und über Feldwege.Vom Bolberg, dem letzten Anstieg des Tages, ist es nur ein Katzensprung zum Ortsrand von Willmandingen. Hier verlässt du den Albsteig, um im Ort zu übernachten. Das Landhotel Sonnenbühl bietet sich an.

  • Schwer
    06:56
    23,9 km
    3,4 km/h
    540 m
    720 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute führt dich die Tour in drei ehemalige Fürstentümer und tief in die Natur hinein, sodass du die Zivilisation für lange Strecken hinter dir lässt.

    Von Willmandingen kehrst du zum Albsteig zurück. Hier wartet gleich zu Beginn der Anstieg zum Riedernberg, bevor es hinab nach Talheim geht. Talheim ist das letzte beschauliche Örtchen, bevor du für längere Zeit im Wald verschwindest. Beim Bäcker oder im Gasthof kannst du dich vorher noch einmal verköstigen. Dann geht es hoch hinauf auf den Dreifürstenstein. Hier trafen einst die Fürstentümer Württemberg, Hohenzollern und Fürstenberg aufeinander. Ganz in der Ferne kannst du die prächtige Burg Hohenzollern sich aus dem Grün des Waldes erheben sehen.
    Immer wieder öffnet sich der Wald und gibt dir herrliche Aussichten über die Schwäbische Alb frei, dann steigst du zum Ende deiner Tagesetappe recht steil nach Jungingen ab.

  • Schwer
    06:32
    22,6 km
    3,5 km/h
    650 m
    350 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Burg Hohenzollern ist dein stetiger Begleiter auf der 13. Etappe. Obwohl du über den Albsteig nicht direkt dorthin gelangst, öffnen sich dir immer wieder perfekte Ausblicke auf die majestätische Burganlage.Im Zick-Zack mit zahlreichen Serpentinen gelangst du von Jungingen auf den Himberg, der auch Hoher Berg genannt wird. Das Killertal, die Burg Hohenzollern und der Raichberg sind nur einige Highlights, die du von hier oben sehen kannst. Weiter geht’s durch dichte Wälder zum Hangenden Stein, der mehr als nur ein grandioser Aussichtspunkt ist. Es handelt sich um einen mächtigen Kalksteinfels des Oberjura, der sich immer weiter vom Albtrauf abspaltet. Mehrere Berge verschaffen dir eine immer neue Perspektive auf die herrliche Landschaft und die Burg Hohenzollern. Dann geht es zum Tagesende hinab nach Burgfelden, wo du in der Ferienwohnung Landglück unterkommen kannst.

  • Schwer
    06:44
    21,8 km
    3,2 km/h
    670 m
    910 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Als hättest du es geahnt – auch heute fordert dich der Albsteig wieder mit etlichen Höhenmetern. Entlang des Traufs erklimmst du dabei sogar deinen ersten „Albsteig-Tausender“.Zur Abwechslung startet dein Wandertag diesmal mit einem Abstieg, der dich in den Albstädter Teilort Laufen bringt. Schon geht es aber wieder bergauf, erst zum Aussichtspunkt bei der Schalksburg, dann in das idyllische Naturschutzgebiet Hülenbuchwiesen mit dem Tieringer Hörnle. Auf einer der Holzbänke kannst du hoch über dem ehemaligen Steinbruch Sonne tanken, bevor du wieder ins Waldgebiet eintauchst. Über den Lochenstein und Gespaltenen Fels kletterst du schließlich hoch zum Plettenberg mit seinen 1.002 Metern Höhe.Von hier schlenderst du nur noch bergab nach Ratshausen. Hier gibt es nur wenige Unterkünfte, daher lohnt es sich, vorab zu reservieren.

  • Schwer
    07:36
    26,0 km
    3,4 km/h
    710 m
    540 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der vorletzten Etappe setzt du deinen Weg durch die „Region der 10 Tausender“ fort und erklimmst mit dem Lemberg und Kehlen zwei weitere von ihnen.Hinaus aus Ratshausen folgst du einem gemächlich ansteigenden Weg bis zum Waldrand. Ab hier wird es um einiges steiler. An der Schörzinger Hütte kannst du auf Holzbänken in der Sonne oder in der Schutzhütte verschnaufen. Danach kletterst du weiter nach oben – und zwar auf den höchsten Punkt des ganzen Albsteigs und der Schwäbischen Alb. Vom Turm des 1.015 Meter hohen Lembergs kannst du dich mit einem fantastischen Ausblick belohnen. Auf dem Weg nach Gosheim verlierst du wieder einige Höhenmeter, die du aber mit dem knackigen Aufstieg zum Aussichtspunkt Kehlen wiedergutmachst. Genieße den Ausblick zum Feldberg, Kandel, Schliffkopf und Lemberg, von dem du gerade gekommen bist.In Risiberg kommst du nach diesem herausfordernden Tag am besten im Landgasthof Waldeck unter, der direkt am Wegesrand liegt.

  • Mittelschwer
    03:30
    12,8 km
    3,7 km/h
    120 m
    320 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der letzte Tag auf dem Albsteig bricht an. Es ist die zweitkürzeste aller Etappen, die aber dennoch mit reichlich Abwechslung durch herrliche Natur und eindrucksvolle Ruinen aufwartet. Du lässt das idyllische Risiberg hinter dir und startest mit einem der letzten kleinen Anstiege hoch zum Trauf. Es geht über romantische Wald- und Wiesenpfade, von denen aus sich ein Abstecher zum Gipfelkreuz der Ruine Fürstenstein lohnt. Von der Ruine selbst ist leider nicht mehr viel zu sehen, die Aussicht entschädigt jedoch dafür. Nach Tuttlingen, dem Ziel deiner langen Reise, steigst du ab jetzt nur noch bergab. In einem der gemütlichen Cafés kannst du dich von deiner herausfordernden Wanderung bei einem leckeren Kuchen erholen und die charakteristischen Türme des Tuttlinger Rathauses auf dich wirken lassen. Hast du noch Kraft in den Beinen, kannst du zur Burgruine Honberg durchstarten – mit ihrem einmaligen Zinnen- und Haubenturm ist die mittelalterliche Festung eine lohnenswerte Ergänzung des Albsteigs und ein krönender Abschluss noch dazu.

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Collection Statistik

  • Touren
    16
  • Distanz
    365 km
  • Zeit
    105:49 Std
  • Höhenmeter
    8 940 m8 630 m

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