Wege der Besinnung – Schwäbische Alb

Wander-Collection von
Schwäbische Alb

Die Wege der Besinnung auf der Ehinger Alb sind elf Teilstücke, die zusammen ein großes Ganzes ergeben. 51 Kilometer schlängelt sich der zertifizierte Qualitätsweg durch die herrliche Landschaft und möchte dich auf der Suche nach dem Mehr des Lebens begleiten. Am Wegesrand triffst du immer wieder auf Tafeln, die nicht nur interessante Informationen zur Umgebung liefern, sondern auch zum Nachdenken anregen. Die Vorschläge für die Etappen stellen nur einen Anhaltspunkt dar – wie viele und welche du davon wandern möchtest, liegt ganz bei dir.

Natur, Zeit und Mensch haben das Mittelgebirge der Schwäbischen Alb zu einer einmaligen Landschaft geformt. Nur zu Fuß lässt sich diese in all ihrer Vielfalt erleben. Anfangs- und Endpunkt stellt die idyllisch gelegene Stoffelbergkapelle dar. Der Besinnungsweg führt dich über weite Streuobstwiesen, durch stille Buchenwälder und in malerische Ortschaften wie Erbstetten.

Ein besonders schöner Abschnitt verläuft durch das renaturierte Brieltal. Seltene Pflanzen erwarten dich am Hungerberg und das absolute Highlight stellt sicherlich die Aussicht von der Ruine Wartstein dar: Dein Blick schweift über herrlichen Mischwald und das Tal der Lauter, die sich in unzähligen Schlingen ihren Weg durch das Biosphärenreservat sucht. Bevor du zum Ausgangspunkt gelangst, kannst du noch die Stationen des Lebens-Horizont-Weges erforschen.

Die Teilstücke unterscheiden sich zwar in Länge und den zu überwindenden Höhenmetern, sind aber alle einfach zu begehen und gut ausgeschildert. Je nach Belieben kannst du mehrere Etappen miteinander kombinieren und die gesamte Strecke aufteilen. Entlang des Weges liegen beeindruckende Aussichtspunkte, kleine Kapellen und herrliche Pausenplätze, die dich den Alltag vergessen lassen. Wandern auf dem Besinnungsweg ist eine Wohltat für Körper und Geist.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Leicht
    01:25
    4,88 km
    3,4 km/h
    140 m
    140 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese entspannte Runde führt dich durch stille Wälder und über bunte Wiesen. Vom Wanderparkplatz an der Infotafel 1 spazierst du auf einem Naturweg zur Stoffelbergkapelle. Ruhebänke laden zum Verweilen ein und südwestlich der Kapelle befindet sich unscheinbar ein sogenannter Geleitstein: Er kennzeichnete den Übergang des Geleitrechts, also die sichere Begleitung von Reisenden, zwischen dem Württemberger und dem Habsburger Gebiet.Im Anschluss geht es durch herrliches Waldgebiet leicht bergab Richtung Osten. Du kommst zum Naturdenkmal „Alte Linde“, einem der ältesten Bäume in Baden-Württemberg. Auch die kleine Anna-Kapelle steht hier. Bei den historischen Gebäuden des Jägerhofes hältst du dich rechts und folgst dem Weg der Besinnung auf einer geteerten Nebenstraße Richtung Jungviehweide. Am Waldrand wanderst du zurück zum Ausgangspunkt bei der Stoffelbergkapelle.

  • Leicht
    01:35
    5,89 km
    3,7 km/h
    40 m
    120 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese abwechslungsreiche Wanderung startet an der Stoffelbergkapelle. Diese liegt idyllisch im Wald und lohnt einen kurzen Besuch. Von der Kapelle wanderst du auf dem Altsteußlinger Stationenweg ins Zentrum von Altsteußlingen zur St. Martinskirche (Tafel 2). Vom Ortsrand aus geht es ein Stück parallel zur Brieler Straße entlang bis du rechts ins renaturierte Brieltal abbiegst. Seit 2004 fließt der Riedgraben wieder in seinem ursprünglichen Bett und ist ein grünes Paradies für Vögel und Insekten. Du folgst dem geschwungenen Lauf des Baches durch das herrliche Tal und kommst immer wieder an schönen Rastplätzen wie dem Maierbrünnele vorbei. Talabwärts gelangst du dann zur Käthra Kuche, einer Höhle, in der Anfang des 19. Jahrhunderts eine junge Frau lebte. Umgeben von herrlicher Natur schlängelt sich die Route östlich von Briel durch den Wald. Du kannst einen kurzen Abstecher zur schönen Dorfkapelle in Briel unternehmen und spazierst anschließend auf dem Besinnungsweg bis zum Wanderparkplatz.

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  • Mittelschwer
    02:09
    7,98 km
    3,7 km/h
    140 m
    40 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Parkplatz wanderst du anfangs durch naturbelassenes Ödland leicht aufwärts, bevor du den Wald betrittst. Nach circa zwei Kilometern kannst du einen Abstecher zum Mühlbachstein (Tafel 4) unternehmen. Wenn du den Waldrand erreichst, hältst du dich links und besteigst den Hungerberg, wo du die Tafeln 5 und 6 findest. In dem Naturschutzgebiet kannst du seltene Blumen und Pflanzen bestaunen. Über offene und sanft geschwungene Wiesen wanderst du durch die facettenreiche Landschaft.Der Besinnungsweg führt dich anschließend zum Aussichtspunkt Schneckenhäule (Tafel 7) hinauf, von dem du ein 360-Grad-Panorama genießen kannst. Besonders schön ist es hier zum Sonnenuntergang. Vom Schneckenhäule geht es weiter zum Schwedenkreuz (Tafel 8) und dem dortigen Rastplatz. Nach einer kurzen Pause spazierst du bis zur Straße und erreichst nach wenigen Minuten dein Ziel, den Parkplatz am Nordrand von Frankenhofen.

  • Mittelschwer
    02:10
    7,93 km
    3,7 km/h
    90 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Startpunkt liegt am Parkplatz am Nordrand von Frankenhofen. In einem weiten Bogen wanderst du zwischen bunten Feldern bis du einen Fichtenhain und anschließend eine herrliche Wacholderheide durchquerst. Nachdem du die Bundesstraße hinter dir gelassen hast, geht es wieder auf naturbelassenen Pfaden Richtung Granheim. Die Wege sind einfach zu begehen und führen dich durch die hügelige Landschaft. Eine besonders weite Aussicht kannst du vom Kreuzberg Granheim genießen. Dort findest du auch die kleine Marienkapelle, die zu einer kurzen Rast einlädt. Im Zickzack verläuft der Besinnungsweg durch den Wald zum Ort Granheim hinunter. Im Zentrum kannst du die Kirche St. Martin bestaunen und nur wenige Schritte entfernt das Granheimer Schloss. Vorbei am Gasthaus Adler spazierst du zum Ziel dieses Teilstücks, dem Parkplatz an der Albhalle.

  • Leicht
    01:07
    3,94 km
    3,6 km/h
    80 m
    90 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Parkplatz bei der Albhalle geht es durch die Ortschaft Granheim, in der viele historische Fachwerkhäuser stehen. Im Zentrum kannst du einen Abstecher zum Schloss Granheim unternehmen, das in Privatbesitz ist und deshalb leider nicht besichtigt werden kann. Vorbei an der Kirche St. Martin marschierst du Richtung Osten. Nach einem kurzen Abschnitt über freies Feld mit Blick auf ein Wildgehege, tauchst du in den Wald ein. Von mächtigen Bäumen umgeben schlängelt sich der Besinnungsweg durch die Landschaft. Nach knapp vier Kilometern erreichst du dein Ziel am Parkplatz Wolfsfalle. Angelehnt an den Flurnamen „Finstere Steige” erinnert die Tafel 14 daran, dass am Ende der Finsternis immer ein Licht leuchtet.

  • Leicht
    00:53
    3,31 km
    3,7 km/h
    30 m
    60 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Parkplatz Wolfsfalle ist der Startpunkt des Teilstückes 6 und gleichzeitig das Ziel des Teilstückes 5, deshalb können diese beiden perfekt miteinander kombiniert werden. Außerdem ist dieser Besinnungsweg bis auf das letzte Stück in Erbstetten identisch mit dem HW 2 des Schwäbischen Albvereins. Vom Parkplatz geht es ohne größere Steigung am Waldrand entlang Richtung Erbstetten, die Ausblicke auf den Ort wechseln dabei ständig. Unterhalb des Zeltplatzes „Am Berg” querst du die Hauptstraße und spazierst in die Ortsmitte von Erbstetten. Dort kannst du die Kirche St. Stephanus besuchen und findest auch Tafel 16. Wenige Schritte von der Kirche entfernt liegt das Ziel dieser Wanderung.

  • Mittelschwer
    01:44
    6,05 km
    3,5 km/h
    130 m
    150 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Dieser Besinnungsweg startet an der Tafel 16 bei der Kirche in Erbstetten. Du lässt den ruhigen Ort hinter dir und wanderst die Steigung zum Wald hinauf. Nach einem entspannten Abschnitt auf weichem Waldboden erreichst du den Heumacherfels, von dem du eine gute Sicht bis zum Bussen und zu den Alpen hast. Weiter geht es zur Ruine Wartstein und der Tafel 17. Eine Wendeltreppe führt auf den steinernen Turm hinauf, von dem du einen einzigartigen Ausblick ins Lautertal genießen kannst. Verstreut im Wald findest du immer wieder Reste der Burg. Von hier führt der Pfad durch die Kernzone des Biosphärengebiets, deren Betreten nur auf den ausgewiesenen Wegen erlaubt ist. Du wanderst am malerischen Ufer der Lauter entlang. In unzähligen Schlingen fließt der Fluss durch die Landschaft und stellt einen vielfältigen Lebensraum für Vögel und Insekten dar. Nach gut sechs Kilometern erreichst du dein Ziel am Parkplatz in der Nähe des Fliegerdenkmals, wo sich Tafel 19 befindet.

  • Leicht
    00:45
    2,71 km
    3,6 km/h
    60 m
    40 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Parkplatz in der Nähe des Fliegerdenkmals führt der Weg sanft ansteigend durch den Wald. Du wanderst auf weichem Waldboden und kannst die Stille genießen. Nach circa einem Kilometer erreichst du den Pionierweg auf einer weiten Hochfläche. Nach einem letzten Ausblick auf diese geht es auf einem schmalen Fußpfad ins idyllische Wolfstal hinab. Der Weg ist auf beiden Seiten von wilden Kräutern und Blumen umgeben. Talaufwärts triffst du auf eine Straße und den dortigen Parkplatz im Wolfstal, wo sich Tafel 19 und somit das Ziel dieses Teilstückes befindet.

  • Leicht
    01:02
    3,60 km
    3,5 km/h
    130 m
    10 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Parkplatz im Wolfstal folgst du dem Besinnungsweg bergauf durch stillen Wald. Frische Luft und jahrhundertealte Bäume umgeben dich. Am Waldrand triffst du auf einen breiten Weg und kannst dort eine Pause am romantischen Tiefental-Brunnen einlegen. Von hier wanderst du im Zickzack weiter durch den Wald und kommst bei der Waldlichtung Jägerhäusle (Tafel 22) vorbei. Du verlässt die Lichtung nach links und erreichst schon bald ein weiteres Highlight auf diesem Abschnitt des Besinnungsweges: Die unterschiedlichen Stationen des Lebens-Horizont-Weges regen zum Nachdenken an und laden zum Verweilen ein. Du kannst die bunten Gebetsmühlen der ersten Station drehen oder durch das Denkmal „Enger und weiter Horizont“ spazieren. Dein Ziel liegt am Parkplatz bei der Station „Landgericht“.

  • Leicht
    00:58
    3,61 km
    3,7 km/h
    30 m
    110 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Startpunkt liegt am Parkplatz bei der Station „Landgericht“. Zuerst lohnt ein Abstecher zum Museum „Alte Säge”, in dem historische Geräte ausgestellt werden und du spannende Infos zur Geschichte der Landwirtschaft erhältst. Anschließend wanderst du zurück zur Station „Landgericht” des Lebens-Horizont-Weges. Es geht entlang des Waldrandes und vorbei an der alten Gerichtsstätte (Tafel Gerichtslinde), von der du einen beeindruckenden Ausblick bis zu den Alpen genießen kannst. Du tauchst tief in den schattigen Buchenwald ein und marschierst über weichen Waldboden. Du überquerst die Lange Linie, wie der Gemeindeverbindungsweg Mundingen-Kirchen genannt wird, und folgst dem Weg durch das dichte Grün. Nach circa zwei Kilometern kannst du vom Waldrand einen weiten Rundblick über Granheim und Dächingen bis hin zu den Lutherischen Bergen genießen. Über Felder und Wiesen schlängelt sich der Pfad zum idyllischen Feuchtwiesenbiotop namens Rolle. Unterhalb des Biotops verlässt du den Besinnungsweg und erreichst bald den Parkplatz Hochdorf.

  • Leicht
    01:57
    7,14 km
    3,7 km/h
    140 m
    60 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Das letzte Teilstück bringt dich vom Parkplatz Hochdorf (Tafel 27) zurück zum Ausgangspunkt des Besinnungsweges an der Stoffelbergkapelle. Zuerst wanderst du am bewaldeten Schlößlesberg vorbei und querst die Gemeindeverbindungsstraße Mundingen - Dächingen. Im Anschluss geht es abwechselnd über bunte Felder und durch kleine Wälder. Hierbei kommst du auf einer Anhöhe zur Kapelle Maria auf der Höh, wo eine Sonnenbank zum Verweilen einlädt.Du spazierst durch stillen Buchenwald und stößt auf die Lange Linie, den Gemeindeverbindungsweg Mundingen-Kirchen. Über die Württemberger Halde erreichst du den Altsteußlinger Stationenweg. Das Ziel dieses Teilstückes erreichst du südlich von Altsteußlingen an der malerisch gelegenen Stoffelbergkapelle.

Collection Statistik

  • Touren
    11
  • Distanz
    57,0 km
  • Zeit
    15:45 Std
  • Höhenmeter
    1 000 m

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